DE2758230C3 - Signalübertragungssystem für differentielle Puls-Code-Modulierte (DPCM) Signale - Google Patents
Signalübertragungssystem für differentielle Puls-Code-Modulierte (DPCM) SignaleInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Signalübertragungssystem laut Oberbegriff des Anspruchs 1. Durch dieses
Signalübertragungssystem wird ein Analogsignal in einer zu einem differentiell-puls-code-modulierten Signalzug
umgewandelten Form übertragen. Ein solcher differentiell-puls-code-modulierter Signalzug wird
nachfolgend kurz als DPCM-Signalzug bezeichnet.
Wenn ein Analogsignal, beispielsweise ein Videosi-
Wenn ein Analogsignal, beispielsweise ein Videosi-
gnal übertragen wird, dann wird während der
Übertragung häufig ein Störrauschen in das Videosignal eingeführt, was zu einer Verminderung der Bildqualität
führt Um dies zu vermeiden, ist ein Verfahren entwickelt worden, bei dem ein Videosignal in digitaler
Form übertragen wird. Die Übertragung des Videosignals in digitaler Form, beispielsweise in der Form eines
puls-code-modulierten Signals (PCM-Signal) hat jedoch
den Nachteil, daß die Übertragung viel Zeit erfordert Um dieses Problem zu lösen, ist ein Vei fahren
vorgeschlagen worden, bei dem ein Videosignal in einer in einen DPCM-Signalzug umgewandelten Form durch
Anlegung eines Bestimmungssignalzuges übertragen wird. Die Übertragung eines DPCM-Signalzuges
vermindert nicht nur die Übertragungszeit, sondern bietet auch noch weiter unten näher erläuterte Vorteile.
Dennoch ergeben sich bei der Übertragung eines DPCM-Signalzuges insofern Nachteile, als beim Auftreten
eines Fehlers in der Bitfolge einer Zeichengruppe des DPCM-Signalzuges alle nachfolgenden DPCM-Signale
falsche Daten aufweisen. Zur Beseitigung dieser Schwierigkeit ist es bekannt, beispielsweise bei der
Übertragung eines Videosignals in einer in ein DPCM-Signal umgewandelten Form, einen DPCM-Signalzug
unter Einfügung eines PCM-Signals in den Signalzug während der Zeitspanne zur Abtastung einer
Linie zu übertragen, so daß ein Bitfehler des entsprechenden DPCM-Signals korrigiert wird. Dennoch
traten Qualitätsverluste konzentriert im rechten Randbereich des wiedergegebenen Bildes auf. Darüber
hinaus wird das Bestimmungssignal, wie dies bekennt ist, in einer gleichförmigen Zeitspanne in den DPCM-Signalzug
eingefügt Da jedoch jede Zeichenfolge des Bestimmungssignalzuges fast doppelt so viele Bits hat
wie eine Zeichenfolge des DPCM-Signalzuges, wurden die Daten einer Zeichenfolge des DPCM-Signalzuges in
dem Abschnitt des DPCM-Signalzuges verloren, in den das Bestimmungssignal eingefügt wurde. Daher war der
Abschnitt des DPCM-Signalzuges, in dem das Bestimmungssignal einzuführen war, oder die Frequenz des
Bestimmungssignals in einen Übertragungssignalzug Begrenzungen unterworfen. Weiterhin wurde die
Bitqualität in dem Abschnitt des DPCM-Signalzuges verschlechtert, in den das Bestimmungssignal eingeführt
wurde.
Wenn ein statisches Bild übertragen wurde, so war es möglich, das Bestimmungssignal einzufügen, ohne
Daten einer Zeichenfolge des DPCM-Signalzuges zu verlieren. Selbst in diesem Fall aber ei gab sich ein
Problem dadurch, daß die zu übertragende Datenmenge durch die Daten des eingefügten Bestimmungssignals
erhöht wurde.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht somit in der Schaffung eines Signalübertragungssystemes,
welches eine häufigere Einfügung eines Bestimmungssignales in einen DPCM-Signalzug als
bisher ermöglicht, ohne dabei im DPCM-Signal enthaltene Daten zu verlieren und ohne die Gesamtmenge
der zu übertragenden Daten zu vergrößern.
Das erfindungsgemäße Signalübertragungssystem weist eine Eingangssignal-^Miereinrichtung zur Erfassung
eines Eingangssig.iais in einer vorbestimmten
Prüfzeit und zur Umwandlung der erfaßten Daten in einen Bestimmungssignalzug und einen DPCM-Signalzug,
wobei jeder Signalzug die Information des Eingangssignals enthält, weist weiterhin eine Übertragungs-Signalzugbildungseinrichtung
auf, der der DPCM-Signalzug und der Bestimmungssignalzug zugeführt werden und die an den Stellen, an denen eine
spezifizierte Gruppe von benachbarten Zeichenfolgen des DPCM-Signalzuges einen vorgeschriebenen Inhalt
hat, ein spezifiziertes Signal, also ein Signal mit vorgeschriebenem Muster, einiügt welches niemals als
DPCM-Signal und als Bestimmungssignal in die Positionen benachbarter Zeichenfolgen gebracht wird,
wodurch insgesamt ein zu übertragender Ubertragungssignalzug gebildet wird, und weist schließlich eine
ίο Reproduktionseinrichtung für den Bestimmungssignalzug
zur Erfassung des spezifizierten Signals aus dem empfangenen Übertragungssignalzug auf, weiche das
übertragene Bestimmungssignal in die entsprechenden Positionen der benachbarten Zeichenfolgen einsetzt
und damit aus dem empfangenen Übertragungssignalzug wieder den Bestimmungssignalzug erzeugt, der
durch die Eingangssignal-Codierungseinrichtung erzeugt wurde.
Das erfindungsgemäße Signalübertragungssystem entscheidet, ob beispielsweise die zweite oder dritte
Zeichenfolge von drei aufeinanderfolgenden Zeichenfolgen des DPCM-Signalzuges die Ziffern 0 und 0
darstellen, oder ob drei aufeinanderfolgende Zeichenfolgen die Ziffern +1, -1, +1 oder -1, +1, -1
bezeichnen. In diesem Falle wird ein Übertragungssignalzug dadurch gebildet daß ein spezifiziertes Signal,
welches als Binärcodierung »0000« ausgedrückt und niemals als DPCM-Signal angewendet wird, in die
Position der ersten von drei aufeinanderfolgenden Zeichenfolgen eingesetzt wird und ein Bestimmungssignal
aus sieben Bits in den Raum eingesetzt wird, der durch die letzten beiden Zeichenfolgen eingenommen
wird. Die Reihenfolge, in der das Spezifizierungssignal und das Bestimmungssignal in die Positionen der
aufeinanderfolgenden Zeichenfolgen eingesetzt werden, unterliegt keinerlei Begrenzungen. Mit anderen
Worten wird beispielsweise eine Gruppe von drei aufeinanderfolgenden Zeichenfolgen, die vergleichsweise
geringen Unterschied in der Ziffernbedeutung aufweisen, aus dem DPCM-Signalzug ausgewählt Das
spezifizierte Signal und das Bestimmungssignal werden in die Stellen der drei Zeichenfolgen der ausgewählten
Gruppe eingesetzt. Das in den DPCM-Signalzug eingesetzte Bestimmungssignal korrigiert einen Bitfehler
des DPCM-Signalzuges, der während der Übertragung auftreten könnte. Auf diese Weise kann die
Verminderung der Bildqualität erheblich begrenzt werden, die sonst durch das reproduzierte Bestimmungssignal
verursacht wird. Weiterhin besteht keine Begrenzung hinsichtlich der Auswahl des Abschnittes
des DPCM-Signalzuges, in den das Bestimmungssignal einzusetzen ist. Schließlich werden keine Daten
verloren, die im DPCM-Signalzug enthalten sind.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
einer Ausführungsform der Erfindung anhand der Zeichnung, insbesondere in Verbindung mit den
Ansprüchen. Es zeigt
F i g. 1 ein Blockschaltbild eines erfindungsgemäßen Signalübertragungssystemes,
F i g. 2A bis 2F Signale, die in den entsprechenden Blöcken des Blockschaltbildes gemäß F i g. 1 auftreten,
F i g. 3A und 3B eine grafische Veranschaulichung der Absenkungs- und Anhebecharakteristik der Codierb5
schaltung gemäß F i g. 1,
F i g. 4A eine detaillierte Veranschaulichung der den Übertragungssignalzug bildenden Schaltung gemäß
Fig. 1.
F i g. 4B eine Veranschaulichung der Form der in den verschiedenen Abschnitten von Fig.4A auftretenden
Signale und
F i g. 4C und 4D eine detaillierte Veranschaulichung der Bestimmungssignal-Wiedergabeschaltung gemäß
Wie in F i g. 1 veranschaulicht ist, sind ein Sendeabschnitt 1 und ein Empfangsabschnitt 2 über eine
Übertragungsleitung 3 miteinander verbunden. Der Sendeabschnitt 1 weist eine Eingangssignal-Codierschaltung
la und eine Schaltung 1 ft zur Erzeugung eines
Übertragungssignalzuges auf. Die Codierschaltung la wandelt ein Videosignal Si, wie es beispielsweise aus
einer Videokamera kommt, in einen DPCM-Signalzug 52 um. Hierzu weist die Codierschaltung la einen
Quantisierungs-Umwandier iia, Digital-Digitai-Wandler
(D-D-Wandler) üb und lic zur Umwandlung des Ausgangs aus dem Quantisierungs-Umwandier 11a, eine
Addierschaltung He zur Addition eines Digitalsignals aus dem DD-Umwandler llcund eines Ausgangssignals
aus einem Steuergerät lid auf, wobei die addierten Signale in das Steuergerät lic/eingegeben werden, so
daß dieses einen digitalen Bestimmungssignalzug Sa erzeugt Weiterhin ist ein Digital-Analog-Umwandler
(D-A-Umwandler) 11/vorgesehen, der den aus dem
Steuergerät Hd kommenden Bestimmungssignalzug S«
in ein Analogsignal umwandelt und einer Subtraktionsschaltung ll^zuführt, welche an den Quantisierungsumwandler
11a ein Signal anlegt, welches der Differenz zwischen den Amplituden des Eingangsanalogsignals Si
und des Ausgangsanalogsignals aus dem D-A-Umwandler 11/entspricht Eine solche Codierschaltung la ist
bereits als Hybrid-Bauart bekannt Die Zeichenfolge für jeden DPCM-Signalzug S2 besteht aus jeweils vier Bits.
Die Schaltung \b zur Bildung des Übertragungssignalzuges besteht aus einer ersten und einer zweiten
Verzögerungsschaltung 12 bzw. 13, einer Signaleinfügungsschaltung 14, einer DPCM-Signaldetektorschaltung
15, einem ersten Signalhalter 16 und einem Signalgenerator 17 für ein spezifiziertes Signal. Der
DPCM-Signalzug S2 wird der Signaleinführungsschaltung
14 über die beiden Verzögerungsschaltungen 12 und 13 zugeführt Ein Ausgang S2 des D-D-Umwandlers
lift, ein Ausgang aus der ersten Verzögerungsschaltung
12 und ein Ausgang aus der zweiten Verzögerungsschaltung 13 liegen an der Signaldetektorschaltung 15. Die
Schaltung 15 entscheidet ob benachbarte Zeichenfolgen aus der spezifizierten Anzahl der zu übertragenden
DPCM-Signale den vorgeschriebenen Inhalt haben. Mit anderen Worten ermittelt die Detektorschaltung 15
eine vorbestimmte Regelmäßigkeit in der der Inhalt der spezifizierten Anzahl der DPCM-Signa'c, je mit einem
vorbestimmten Inhalt angeordnet sind. Wird Regelmäßigkeit oder Richtigkeit festgestellt so erzeugt die
Detektorschaltung 15, die beispielsweise eine Koinzidenzschaltung aufweisen kann, ein Detektor- oder
Kontrollsignal CSi. Die Steuerschaltung lief erzeugt
jedesmal ein Bestimmungssignal, wenn das Eingangssignal S2 erfaßt oder abgetastet wird. Jede Zeichenfolge
des Bestimmungssignalzuges S^ besteht beispielsweise
aus sieben Bits. Wenn das Eingangssignal Si zum Zeitpunkt der Abtastung eine geringe Amplitudenänderung
beinhaltet so weist das Bestimmungssignal einen Wert auf, der im wesentlichen gleich ist dem Wert,
welches ein PCM-Signal zu diesem Abtastzeitpunkt aufweist
Zum Zeitpunkt der Anlegung des Detektor- oder Steuersignals CSi hält der erste Signalhalter 16 das aus
der Steuerschaltung Ud kommende Bestimmungssignal S4. Der Signalgenerator 17 erzeugt ein weiter unten
noch näher erläutertes Mustersignal S3 mit einem speziellen Code, der niemals als DPCM-Signal verwendet
wird. Die Signaleinfügungsschaltung 14 erhält nicht nur ein Ausgangssignal aus der zweiten Verzögerungsschaltung 13, sondern auch das spezifizierte Mustersignal
S3 und ein Ausgangssignal aus dem ersten Signalhalter 16. Wenn das Detektor- oder Kontrollsignal
CSi erzeugt wird, so sind die Positionen von beispielsweise drei den DPCM-Signalzug bildenden
Zeichenfolgen aus der zweiten Verzögerungsschaltung 13 durch das spezifizierte Mustersignal S3 und das
Bestimmungssigna! eingenommen, welches im ersten Signalhalter 16 gehalten ist. Die Reihenfolge, in der die
beiden Signale S3 und St in die Positionen der drei
Zeichenfolgen eingesetzt werden, unterliegt keinerlei besonderen Beschränkungen. Ein Ausgangssignal S5 der
Signaleinfügungsschaltung 14 wird beispielsweise an die Übertragungsleitung 3 gelegt
Im Empfängerabschnitt, also der Wiedergabeschaltung für den Bestimmungssignalzug, wird der Übertragungssignalzug
S5 über eine dritte Verzögerungsschaltung 21, eine vierte Verzögerungsschaltung 22 und
einem D-D-Umwandler 28 einer Additionsschaltung 23 zugeführt Ein Ausgangssignal aus der vierten Verzögerungsschaltung
22 wird der Detektorschaltung 25 für das spezifizierte Mustersignal S3 zugeführt. Wenn das
spezifizierte Mustersignal S3 im Übertragungssignalzug Ss ermittelt wird, dann erzeugt die Detektorschaltung 25
ein erstes Kontrollsignal CS2 und ein zweites Kontrollsignal
CS3. Der Übertragungssignalzug Ss und ein
Ausgangssignal der dritten Verzögerungsschaltung 22 liegen am Eingang des zweiten Signalhalters 24. Wenn
das erste Kontrollsignal CS2 erzeugt wird, werden diese
Eingangssignale durch den zweiten Signalhalter 24 gehalten. Ein Ausgangssignal des D-D-Umwandlers 28
liegt an der Addierschaltung 23. Der Empfängerabschnitt 2 weist darüber hinaus einen Umschaltkreis 26
auf, der wahlweise ein Ausgangssignal aus der Additionsschaltung 23 oder ein Ausgangssignal aus dem
zweiten Signalhalter 24 an eine Steuerschaltung 27 legt, wenn das zweite Kontrollsignal CS3 anliegt Ein
Ausgangs-Bestimmungssignal S6 aus der Steuerschaltung 27 wird zur Additionsschaltung 23 zurückgeführt
Beim Auftreten des zweiten Kontrollsignals CS3 wird ein Ausgangssignal aus dem zweiten Signalhalter 24 an
die Steuerschaltung 27 gelegt Wenn das zweite Kontrollsignal CS3 nicht erzeugt wird, so liegt der
so Ausgang der Additionsschaltung 23 an der Steuerschaltung 27. Ein Ausgangssignal der Steuerschaltung 27,
welches das gewünschte Bestimmungssigna! ist, wird
über einen nicht näher dargestellten D-A-Umwandler in ein Analogsignal umgewandelt
Anhand der Darstellungen in den F i g. 2A bis 2F wird nachfolgend der Betrieb des Signalübertragungssystems
gemäß F i g. 1 näher erläutert Ein Analogsignal, wie beispielsweise ein Videosignal Si gemäß F i g. 2A wird
bei Anlehnung an die Subtraktionsschaltung Hg in der Codierschaltung la zu den Zeitpunkten 7Ί bis T16, die in
F i g. 2B veranschaulicht sind, abgetastet oder geprüft Wenn das abgetastete Signal in der Codierschaltung la
verarbeitet wird, so erzeugt der D-D-Umwandler 116
einen DPCM-Signalzug S2 gemäß F i g. 2C. Die vier Bits
der Zeichenfolgen, welche den DPCM-Signalzug S2
bilden, werden in der ersten Verzögerungsschaltung 12 bzw. der zweiten Verzögerungsschaltung 13 über eine
Abtastzeitspanne oder einen Prüfzeitraum verzögert
und dann der Signalhalteschaltung 14 zugeführt. Die DPCM-Signal-Detektorschaltung 15 entscheidet, ob die
drei benachbarten Zeichenfolgen des DPCM-Signalzuges S2 von jeweils vorbestimmtem Inhalt in der
vorbestimmten regelmäßigen Ordnung angeordnet sind. Wenn der Inhalt der zweiten und der dritten
Zeichenfolge der drei Zeichenfolgen 0 ist oder die drei Zeichenfolgen » + 1«, » —1,«, » + 1« bzw. »—1«, »+1«,
» — 1« beinhalten, dann erzeugt die DPCM-Signal-Detektorschaltung 15 ein Detektor- oder Kontrollsignal
CSi. Dieses Kontrollsignal CSi bewirkt, daß das
spezifizierte Mustersignal S3 in die Position der ersten
der drei Zeichenfolgen, welche das DPCM-Signal Sj
bilden, eingesetzt wird. Wenn das Kontrollsignal CSi vorliegt, so wird ein Bestimmungssignal Si aus der
Steuerschaltung lic/ durch den ersten Signalhalter 16
gehalten. Jede Zeichenfolge des Bestimmungssignales S4 besteht aus sieben Bits. Das Bestimmungssignal S4
wird in die Positionen der zweiten und der dritten Zeichenfolge von den drei, das DPCM-Signal S2
bildenden Zeichenfolgen eingesetzt. Somit ergibt sich am Ausgang der Signaleinfügungsschaltung 14 ein Zug
von DPCM-Signalen oder ein Übertragungssignalzug, wie er in Fig.2E veranschaulicht ist. Bei dieser
Ausführungsform sind durch die Bezeichnungen Pi, P2
bzw. Pz die Bereiche der drei Zeichenfolgen des
DPCM-Signalzuges angegeben, die eine vorbestimmte regelmäßige Anordnung haben sollen. Der Bereich Pi
bezeichnet eine Gruppe von drei Zeichenfolgen, deren Inhalt » + 1«, » — 1« bzw. » + 1« ist, in der erwähnten
Anordnung. Der Bereich P2 bezeichnet eine Gruppe von
drei Zeichenfolgen, deren Inhalt» + 2«, »0« bzw. »0« ist,
in der angegebenen Reihenfolge. Der Bereich ft veranschaulicht eine Gruppe von drei Zeichenfolgen,
deren Inhalt » — 1«, » + 1« bzw. » — 1«, in dieser Reihenfolge, ist. In Fig.2E ist durch einen Stern der
Abschnitt eines DPCM-Signalzuges veranschaulicht, in den das vorbestimmte Mustersignal S3 eingesetzt wird,
während die Buchstabenfolge PDS den Abschnitt des DPCM-Signalzuges anzeigt, in den das Bestimmungssignal Si eingesetzt wird.
Im Empfängerabschnitt 2, wird der Übertragungssignalzug
S5 durch die beiden weiteren Verzögerungsschaltungen 21 und 22 über eine Prüfzeitspanne
verzögert und über den D-D-Umwandler 28 an die Addierschaltung 23 angelegt Der der Additionsschaltung
23 zugeführte DPCM-Übertragungssignalzug S5
wird zu einem Ausgangsbestimmungssignal Se aus der
Steuerschaltung 27 addiert, wobei das Ausgangsbestimmungssignal im vorangegangenen Prüfzeitraum angelegt
worden ist Die Detektorschaltung 25 für das spezifizierte Mustersignal erfaßt ein spezifiziertes
Mustersignai, weiches in F i g. 2E mit einem Sternchen veranschaulicht ist, aus dem DPCM-Signalzug und
veranlaßt, daß das erste Kcntrollsignal CS2 dem zweiten
Signalhalter 24 zugeführt wird. Der zweite Signalhalter
24 hält die ersten vier Bits des Bestimmungssignals, welches eine Abtastperiode nach der Ermittlung des
spezifizierten Mustersignals empfangen worden ist, und die letzten drei Bits desselben Bestimmungssignals,
welches eine weitere Abtastperiode später empfangen worden ist Die so gehaltenen Bit-Signale werden dem
Umschaltkreis 26 zugeführt Wenn das zweite Kontrollsignal CS3 empfangen wird, wird der Kontakt des
Umschaltkreises 26 mit dem zweiten Signalhalter 24 verbunden und wird der Ausgang des Kreises 26 der
Steuerschaltung 27 zugeführt Da der Kontakt des Umschaltkreises 26 später an die Additionsschaltung 23
gelegt wird, werden die aufeinanderfolgende DPCM-Signale
bildenden Zeichenfolgen in Bestimmungssignale umgewandelt. Ein Ausgangssignal aus der Steuerschaltung
27 ist ein Bestimmungssignalzug, dessen Form in F i g. 2D veranschaulicht ist. Dabei wandelt ein nicht
näher dargestellter D-A-Umwandler das Bestimmungssignal in ein Analogsignal um, welches in Fig.2D mit
gestrichelten Linien veranschaulicht ist. Bei Umwandlung in einen DPCM-Signalzug, ergibt der aus F i g. 2D
ersichtliche Kurvenzug einschließlich der gestichelten Abschnitte insgesamt einen Übertragungssignalzug (vgl.
F ig. 2F).
Wie aus der vorstehenden Beschreibung ohne weiteres ersichtlich ist, wird ein Bestimmungssignal S4 in
die Positionen zweier benachbarter Zeichenfolgen von drei einen DPCM-Signalzug bildenden Zeichenfolgen
eingefügt. Diese Einfügung erfolgt wahlweise in demjenigen Abschnitt des DPCM-Signalzuges, in dem
die Werte der zweiten und der dritten der drei Zeichenfolgen des DPCM-Signalzuges »0« sind, oder
wo die drei Worte die Werte »+ 1«,»— l«bzw.»+ 1« oder »— 1«, »+ 1« bzw. »— 1« haben, nämlich in dem
Abschnitt des DPCM-Signalzuges, in dem die drei aufeinanderfolgenden Zeichenfolgen nur geringe Unterschiede
in ihrem Wert aufweisen. Dabei ergibt sich bei der späteren Erzeugung eines Bestimmungssignalzuges
Se keine irgendwie fühlbare Minderung der Bildqualität. Wenn ein Videosignal übertragen wird, so
ist eine nachteilige Beeinflussung der Bildqualität durch einen reproduzierten Bestimmungssignalzug von vernachlässigbarer
Größe.
In der nachfolgenden Tabelle sind Ergebnisse von entsprechenden praktischen Versuchen veranschaulicht.
Simulationsversuche auf der Grundlage eines Computersystems wurden unternommen im Zusammenhang
mit der Übertragung (A) einer menschlichen Gestalt auf Landschaftshintergrund, (B) einer menschlichen Gestalt
auf dem Hintergrund einer abgeschlossenen Räumlichkeit, (C) einem Brustbild einer menschlichen Gestalt, (D)
eines menschlichen Gesichtes, (E) einer menschlichen Gestalt in voller Größe und (F) einer weiteren
menschlichen Gestalt im Brustbild, wobei die Ergebnisse in der Tabelle veranschaulicht sind.
Die Zahlenangaben in der Tabelle bezeichnen wie oft die genannten speziellen Gruppen von DPCM-Zeichen oder -Signalen in einer Abtastlinie auftreten und das Bestimmungssignal in einen DPCM-Signalzug eingefügt werden kann, gemessen pro Abtastperiode für jede Linie der gesamten Vordergrundgestalt Die Tabelle zeigt diese Daten für den Fall, daß die Codierungsschaltung la gemäß Fig. 1 eine Absenkungs- und Anhebungscharakteristik für die Codierung aufweist, wie sie in den Fig.3A und 3B veranschaulicht ist jede Zeichenfolge des DPCM-Signalzuges besteht aus vier Bits; jede ein Bestimmungssignal bildende Zeichenfolge ist auf minimal sieben Bits quantisiert; eine Vordergrundgestalt hat 400 horizontale Abtastlinien; jede Abtastlinie enthält 512 Bildpunkte. Die Tabelle veranschaulicht weiter, daß acht Bestimmungssignale im Durchschnitt in einen DPCM-Signalzug pro Abtastperiode für eine Linie eingefügt werden können, und daß insbesondere im Fall D sogar zehn Bestimmungssignale während einer Abtastperiode für eine Linie eingesetzt werden können. Das erfindungsgemäße Signalübertragungssystem kann daher die Verschlechterung der Qualität des reproduzierten Bildes selbst dann vermeiden, wenn ein Bestimmungssignal so oft, wie dies angegeben ist, in den DPCM-Signalzug eingesetzt wird.
Die Zahlenangaben in der Tabelle bezeichnen wie oft die genannten speziellen Gruppen von DPCM-Zeichen oder -Signalen in einer Abtastlinie auftreten und das Bestimmungssignal in einen DPCM-Signalzug eingefügt werden kann, gemessen pro Abtastperiode für jede Linie der gesamten Vordergrundgestalt Die Tabelle zeigt diese Daten für den Fall, daß die Codierungsschaltung la gemäß Fig. 1 eine Absenkungs- und Anhebungscharakteristik für die Codierung aufweist, wie sie in den Fig.3A und 3B veranschaulicht ist jede Zeichenfolge des DPCM-Signalzuges besteht aus vier Bits; jede ein Bestimmungssignal bildende Zeichenfolge ist auf minimal sieben Bits quantisiert; eine Vordergrundgestalt hat 400 horizontale Abtastlinien; jede Abtastlinie enthält 512 Bildpunkte. Die Tabelle veranschaulicht weiter, daß acht Bestimmungssignale im Durchschnitt in einen DPCM-Signalzug pro Abtastperiode für eine Linie eingefügt werden können, und daß insbesondere im Fall D sogar zehn Bestimmungssignale während einer Abtastperiode für eine Linie eingesetzt werden können. Das erfindungsgemäße Signalübertragungssystem kann daher die Verschlechterung der Qualität des reproduzierten Bildes selbst dann vermeiden, wenn ein Bestimmungssignal so oft, wie dies angegeben ist, in den DPCM-Signalzug eingesetzt wird.
Art der Abbildung
Anzahl der spezifizierten DPCM-Zeichengruppen mit Wert »0«
benachbarter Zeichenfolgen in
einer Ablastlinie Anzahl der spezifizierten DPCM-Zeichengruppen mit drei
benachbarten Zeichenfolgen in
einer Abtastlinie, deren Werte
»+ 1«, »— 1« bzw. »+ 1« oder
»- 1«, »+ 1« bzw. »- 1« sind
benachbarter Zeichenfolgen in
einer Ablastlinie Anzahl der spezifizierten DPCM-Zeichengruppen mit drei
benachbarten Zeichenfolgen in
einer Abtastlinie, deren Werte
»+ 1«, »— 1« bzw. »+ 1« oder
»- 1«, »+ 1« bzw. »- 1« sind
Anzahl der Bestimmungssignale, die während der Zeit für die Abtastung
einer Abtastlinie in einen DPCM-Signalzug eingefügt werden können
A
B
C
D
B
C
D
5.6
5.7
6.4
8.1
5.0
6.5
5.7
6.4
8.1
5.0
6.5
1.3
1.4
1.6
2.1
1.2
1.6
1.4
1.6
2.1
1.2
1.6
Anhand von F i g. 3 soll nachfolgend die Absenkungs- und Anhebungscharakteristik bei der Codierung veranschaulicht
werden. An der Stelle, an der ein Eingangssignal des quantisierenden Umwandlers 11a die Höhe 0
aufweist oder hiervon nur wenig abweicht, hat ein Ausgangssignal bei X die Höhe 0. Die 0-Höhe dieses
Ausgangssignals am Punkt Xkznn in binärer Codierung
als »0000« oder »1000« ausgedrückt werden. Da das Ausgangs-DPCM-Signal nur eine Form für die 0-Höhe
bezüglich der »+ 0«-Höhe oder »— 0«-Höhe des Eingangssignals haben kann, bleibt die andere Form
unbenutzt. Wenn die binäre Codierung »1000«, wobei das binäre Bit »1« die positive Signalhöhe angibt, so
kann die andere Codierungsform mit der binären Codierung »0000« als spezifiziertes Mutersignal verwendet
werden, welches niemals als DPCM-Signal S2
verwendet wird. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird die Codierung »0000« als spezifiziertes Mustersignal
53 verwendet.
Im Zusammenhang mit F i g. 3B wird nachfolgend die Absenkungs- und Anhebungscharakteristik einer Codierungsschaltung
in einem erfindungsgemäßen Signalübertragungssystem verdeutlicht Wenn ein Eingangssignal
des quantisierenden Umwandlers 11a »0«-Höhe hat, so kann ein Ausgangssignal am Punkt λ eine Höhe
von »+ 0,5« oder »- 0,5« besitzen. Dies bedeutet, daß das DPCM-Signal S2 eine andere Höhe hat »Is »0«, und
zwar kann das DPCM-Signal S2 ausgedrückt werden als
» ± 0,5«, » ± 1«, » ± 2«,» ± 4«,» ± 8«,... die Codierungsschaltung la mit der erläuterten Absenkungs- und
Anhebungscharakteristik gemäß Fig.3B ergibt somit die vorbestimmte regelmäßige Anordnung »+ 1«,
»- 1«, »+ 1<' oder »- 1«, »+ 1«, »- 1« gemäß den weiter oben dargelegten Erläuterungen in einer
größeren Anzahl von Zeichengruppen, als wenn eine Codierungsschaltung la mit den Eigenschaften gemäß
F i g. 3A verwendet würde. Wenn die Codierungsschaltung la eine Chrakteristik gemäß Fig.3B aufweist,
dann kann ein DPCM-Signal S2 mit höherer Ziffernbewertung,
beispielsweise »+ 8« als solches in der Benutzung unterdrückt werden, und kann somit die
Ausgangssignalhöhe »+ 8« als spezifiziertes Mustersignal S3 verwendet werden.
Im Zusammenhang mit Fig.4A bis 4D wird nachfolgend mit weiteren Einzelheiten die Anordnung
und der Betrieb des Signalübertragungssystems gemäß F i g. 1 erläutert Auf die an sich bekannte Codierungsschaltung la wird dabei nicht mehr näher eingegangen.
Die Blocks in den F i g. 4A bis 4D sind mit denselben Bezugszeichen wie in F i g. 1 versehen. Wie aus F i g. 4A
ersichtlich ist, wird zur Zeiteinstellung eine in F i g. 1 nicht näher dargestellte Verzögerungsschaltung 31 in
der Codierschaltung la vorgesehen. Die Bits TDj bis TD4 eines DPCM-Signals S2, dessen Zeitfolge durch die
Verzögerungsschaltung 31 eingestellt worden ist, werden einer Schaltung 30 zugeführt, welche die
Signaleinfügungsschaltung 14 und den Signalgenerator 17 für das spezifizierte Mustersignal einschließt. Ein
Bestimmungssignal 54 aus sieben Bits D1 bis Di ist im
Signalhalter 16 gehalten. Wenn an dem DPCM-Signaidetektor 15 ankommende Signale von der Schaltung 31
und von der zweiten Verzögerungsschaltung 12 den vorgeschriebenen Inhalt haben, dann werden ein
7-Bit-Bestimmungssignal 54, welches im Signalhalter 16
gehalten ist, und ein 4-Bit-Mustersignal 53 aus dem
Signalgenerator 17 in die Positionen von drei Zeichenfolgen aus je vier Bits eingefügt, die von der zweiten
Verzögerungsschaltung 13 geliefert werden. Im resultierenden Übertragungssignalzug 5s, in dem jedes
DPCM-Signal oder jede Zeichenfolge aus vier Bits TD\
bis TD'a besteht, wird dem Empfängerabschnitt 2 zugeführt, wobei die Zeitfolge der Bits TD'% bis TD'A
durch die Verzögerungsschaltung 32 eingestellt wird. In Fig.4B sind die Formen der in den entsprechenden
Abschnitten des DPCM-Signaldetektors 15 auftretenden Signale veranschaulicht Die Schaltungen 31,12,13,
30a, 30ö, 32, 16a, 166 sind Flip-Flop-Schaltungen des
D-Typs. Die Schaltungen 21 bis 28 aus Fig.4C und F i g. 4D sind dieselben wie im Falle von F i g. 1.
In F i g. 4C ist veranschaulicht, daß jede Zeichenfolge
in einem dem Empfängerabschnitt 2 übermittelten Signalzug durch vier Bits T\ bis T\ gebildet wird. Mit 33
ist in Fig.4C eine in Fig. 1 nicht näher dargestellte
Verzögerungsschaltung zur Zeiteinstellung dieser Bits bezeichnet Jede Ausgangszeichenfolge aus vier Bits aus
der Verzögerungsschaltung 33 wird in der dritten und vierten Verzögerungsschaltung 21 bzw. 22 um eine
Abtastperiode verzögert und sodann dem Signaldetektor 25 für das spezifizierte Mustersignal zugeführt Der
zweite Signalhalter 24 hält eine Zeichenfolge aus vier Bits aus der Verzögerungsschaltung 33 und ein
Ausgangssignal aus der dritten Verzögerungsschaltung 21. Ein Ausgang der vierten Verzögerungsschaltung 22
wird der Additionsschaltung 23 über den D-D-Umwandler 28 zugeführt Das erste Kontrollsignal CS2 (vgl.
Fig. 1) aus dem Signaldetektor 25 wird über eine Torschaltung 25-1 an den zweiten Signalhalter 24
angelegt Das zweite Kontrollsignal CS3 (Fig. 1) aus
dem Detektor 25 wird über eine Torschaltung 25-2 an den Umschaltkreis 26 angelegt. Ein Ausgang aus dem
Umschaltkreis 26 liegt an der Steuerschaltung 27. Ein Bestimmungssignal Se aus sieben Bits D\ bis Dr wird aus
der Steuerschaltung 27 gewonnen. Das Bestimmungssignal 5β wird in die Additionsschaltung 23 zurückgeführt.
Wenn das zweite Kontrollsignal CS3 (vgl. Fig. 1)
dem Umschaltkreis 26 zugeführt wird, so wird ein Ausgangssignal aus dem zweiten Signalhalter 24 der
Steuerschaltung 27 zugeführt Ein 7-Bit-Ausgangssignal, welches unterteilt ist in zwei Gruppen aus vier Bits und
drei Bits, aus dem zweitenSignalhalter 24 wird der
Steuerschaltung 27 zugeführt: Die Schaltungen 24a, 24b,
33,21, 22,23a und 236 sind Flip-Flop-Schaltungen vom
D-Typ.
Wie die vorstehende Beschreibung zeigt, ist die Erfindung nicht auf die erläuterte Ausführungsform
beschränkt. So kann beispielsweise die Bit-Zahl für jede Zeichenfolge eines DPCM-Signalzuges und die Bit-Zahl
jeder Zeichenfolge eines Bestimmungssignalzuges abweichend gewählt werden und sollte zweckmäßig
gemäß der Form des Signals Si gewählt werden, welches zum Empfängerabschnitt 2 übertragen werden
soll. Das Signal S\ kann auch ein akustisches Signal sein. Die Übertragung selbst kann über Kabel oder auch
drahtlos erfolgen.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Signalübertragungssystem für differentielle
Puls-Codemodulierte (DPCM) Signale mit einer Eingangssignal-Codiereinrichtung zur Abtastung
eines Eingangssignals in einer vorbestimmten Zeitspanne und zur Umwandlung der Daten des
abgetasteten Signals in einen Bestimmungssignalzug und einen DPCM-Signalzug, wobei jeder Signalzug
die Information des Eingangssignals enthält, mit einer Bildungseinrichtung für einen Übertragungssignalzug
aus dem DPCM-Signalzug, und mit einer Einrichtung zur Reproduktion des zuvor von der
Eingangssignal-Codiereinrichtung erzeugten Bestimmungssignalzuges aus dem empfangenen Übertragungssignalzug,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bildungseinrichtung (Ib) für den
Übertragungssignalzug eine Einrichtung (14,15,16) aufweist, der der DPCM-Signalzug (Si) und der
Bestimmungssignalzug (S*) zugeführt werden und die, wenn eine spezifizierte Anzahl benachbarter
Zeichenfolgen des DPCM-Signalzuges die vorbestimmten Inhalte haben, die spezifizierte Anzahl der
benachbarten Zeichenfolgen durch ein spezifiziertes Mustersignal (S3) ersetzt, welches weder als ein
DPCM-Signal noch als ein Bestimmungssignal (S4)
verwendet wird, und daß die Reproduktionseinrichtung (2) für das Bestimmungssignal das spezifizierte
Musterssignal (S3) aus dem empfangenen Übertragungssignalzug (Ss) ermittelt und den zuvor von der
Eingangssignal-Codiereinrichtung (la) erzeugten Bestimmungssignalzug aus dem empfangenen Übertragungssignalzug
heraus reproduziert, wozu die entsprechenden Positionen der spezifizierten benachbarten
Zeichenfolgen durch das übertragene Bestimmungssignal ersetzt und dadurch der zuvor
durch die Eingangssignal-Codiereinrichtung erzeugte Bestimmungssignalzug (S*) reproduziert wird.
2. Signalübertragungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur
Bildung des Übertragungssignalzuges eine erste Verzögerungsschaltung (12) zur Verzögerung des
DPCM-Signals für eine Abtastperiode aufweist, weiter eine zweite Verzögerungsschaltung (13) zur
Verzögerung des Ausgangssignals aus der ersten Verzögerungsschaltung um eine Abtastperiode
aufweist, weiter einen DPCM-Signaldetektor (15) aufweist, dem der von der Eingangssignal-Codiereinrichtung
(la) erzeugte DPCM-Signalzug (S2), das Ausgangssignal aus der ersten Verzögerungsschaltung
und das Ausgangssignal aus der zweiten Verzögerungsschaltung zugeführt werden und die
ein Kontrollsignal (CS\) erzeugt, wenn eine spezifizierte
Gruppe von benachbarten Zeichenfolgen des DPCM-Signalzuges die vorbestimmten Inhalte aufweist,
weiter einen ersten Signalhalter (16) aufweist, der beim Eingang des Kontrollsignals das Bestimmungssignal
(St) aus der Eingangssignal-Codiereinrichtung
hält, weiter einen Signalgenerator (17) zur Erzeugung eines spezifizierten Mustersignals (S3)
aufweist, und schließlich eine Singaleinfügungsschaltung (14) aufweist, die an die zweite Verzögerungsschaltung, den Signalgenerator zur Erzeugung des
Mustersignals und den ersten Signalhalter angeschlossen ist und beim Empfang eines Detektoroder
Kontrollsignals aus dem ersten Signaldetektor die benachbarten Zeichenfolgen des DPCM-Signalzuges
durch das spezifizierte Mustersignal und das Bestimmungssignal (S*) welches im ersten Signalhalter
gehalten ist, ersetzt und den Übertragungssignalzug aussendet
3. Signalübertragungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reproduziereinrichtung
für den Bestimmungssignalzug eine dritte Verzögerungsschaltung (21) zur Verzögerung der
Zeichenfolgen im Übertragungssignalzug für eine Abtastperiode aufweist, weiter eine vierte Verzögerungsschaltung
(22) zur Verzögerung des Ausgangssignals aus der dritten Verzögerungsschaltung um
eine Abtastperiode aufweist, weiter einen Signaldetektor (25) für das spezifizierte Mustersignal (S3) zur
Erzeugung eines ersten und eines zweiten Kontrollsignals (CS2 bzw. CS3) aufweist, wenn im Ausgang
der vierten Verzögerungsschaltung das spezifizierte Mustersignal im empfangenen Übertragungssignalzug
ermittelt wird, weiter einen zweiten Signalhalter (24) aufweist, der bei Erhalt des ersten Kontrollsignals
(CS2) das Übertragungssignal und das Ausgangssignal
aus der dritten Verzögerungsschaltung (21) hält, eine Steuerschaltung (27) zur Sendung des
Bestimmungssignalzuges aufweist, weiter eine Additionsschaltung (23) zur Addition des Ausgangssignals
aus der vierten Verzögerungsschaltung (22) und des Bestimmungssignals aus der Steuerschaltung
aufweist, und schließlich einen Umschaltkreis (26) aufweist, der beim Erhalt des zweiten Kontrollsignals
(CS3) ein Ausgangssignal aus dem zweiten Signalhalter der Steuerschaltung zuführt und bei
Abwesenheit des zweiten Kontrollsignals (CS3) einen Ausgang aus der Additionsschaltung der
Steuerschaltung zuführt.
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|---|---|---|---|
| JP51156960A JPS6016777B2 (ja) | 1976-12-25 | 1976-12-25 | 信号伝送方式 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Owner name: KABUSHIKI KAISHA TOSHIBA, KAWASAKI, KANAGAWA, JP |
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