DE2758064C3 - Verfahren und Vorrichtung zum Beseitigen einer Unregelmäßigkeit im Faden an einer Spinnstelle einer Offen-End-Spinnvorrichtung - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Beseitigen einer Unregelmäßigkeit im Faden an einer Spinnstelle einer Offen-End-SpinnvorrichtungInfo
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- DE2758064C3 DE2758064C3 DE2758064A DE2758064A DE2758064C3 DE 2758064 C3 DE2758064 C3 DE 2758064C3 DE 2758064 A DE2758064 A DE 2758064A DE 2758064 A DE2758064 A DE 2758064A DE 2758064 C3 DE2758064 C3 DE 2758064C3
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- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H4/00—Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
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Description
Es sind gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 bereits ein Verfahren und eine Vorrichtung zum
Beseitigen einer Unregelm.^ßigke.:; im Faden an einer
Spinnstelle einer Offen-End-Spinnvorrichtung bekannt, bei dem der Faden in Form von zwei parallelen
Fadenabschnitten in eine Knotvorrichtung eingelegt wird, die beiden stillstehenden Fadenabschnitte miteinander
verknüpft und die überschüssigen Fadenenden abgetrennt werden (DE-OS 25 40 703). Hierzu muß
jedoch der Faden zunächst mit einer Umlenkvorrichtung einer Trennvorrichtung zugeführt werden, welche
durch Trennen des Fadens die zwei Fadenenden erzeugt, von denen sich das eine Fadenende bereits in
der Knotvorrichtung befindet, während das andere Fadenende durch Verschwenken eines Greifers erst in
die Knotvorrichtung eingeführt werden muß. Derartige Verfahrensschritte sind an jeder Spinnstelle erforderlich,
was einen erheblichen Aufwand an Raum und Bauteile erfordert, wodurch auch die Sicht auf den
Faden und die Zugänglichkeit zu den Spinnstellen erschwert wird.
Es ist auch bereits bekannt, den Faden N-förmig zu führen (DE-AS 12 88 965). Der N-förmige Faden verlauf
befindet sich dort aber zwischen dem Spinnelement und den Abzugswalzen. Außerdem ist dieser Fadenverlauf
nicht für einen Knotvorgang bestimmt, sondern zum Aufbauen einer Fadenreserve zum Anspinnen, so daß
weder eine Knotvorrichtung an den N-förmigen Fadenverlauf herangeführt noch der schräge Verbindungsabschnitt
zwischen den beiden parallelen Fadenabschnitten aus dem Arbeitsbereich einer Knotvorrichtung
herausgehalten wird.
Wird nach einem Stillstand einer Spinnstelle oder der
ganzen Maschine der Faden durch Rücklieferung in den Spinnrotor und Zuführen von Einzelfasern in den
Spinnrotor angesponnen, so entsteht eine Ansetzstelle, die beim Verarbeiten des gesponnenen Fadens unerwünscht
ist, da sie sich als Unregelmäßigkeit in Form einer Dick- oder Dünnstelle im Faden bemerkbar
macht Deshalb trachtet man in der Praxis danach, diese Ansetzstelle :in Faden durch einen Knoten zu ersetzen.
Um das Knoten auf der Spinnstelle durchführen zu
können, braucht man zwei parallele Fadenabschnitte. Bisher ist es üblich, die beiden Fadenabschnitte in einem
Stück gegenläufig durch eine Knotvorrichtung zu führen. Dazu sind aber sowohl von der Vorrichtung als
auch vom Platzbedarf aufwendige Umlenkvorrichuingen erforderlich. Um diesen Platzbedarf zu vermeiden,
werden zwei gleichläufige parallele Fadenabschnitte durch die Knotvorrichtung geführt. Diese Fadenabschnitte
werden durch eine Fadentrennvorrichtung voneinander getrennt. In diesem Fall sind aufwendige
Fadentrenn- und -greifvorrichtungen erforderlich.
Die mit dem Anmeldegegenstand zu lösende Aufgabe ist daher darin zu sehen, ein Verfahren und eine
Vorrichtung zu schaffen, die in wesentlich einfacherer Weise die Beseitigung von Unregelmäßigkeiten ermöglicht
und die Sicht und die Zugänglichkeit zum Faden und zur Spinnstelle nicht beeinträchtigt.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 angegebenen Verfah-ensschritte
gelöst.
Das Knoten muß nicht unmittelbar nach dem Anspinnen erfolgen. Vielmehr ist es nun nach einem
Fadenbruch oder einem Stillstand einer Offenendspinnmaschine möglich, den Faden der einzelnen
Spinnstellen in üblicher Weise anzuspinnen, von der Spinnstelle abzuziehen und so lange abzuführen, bis der
Faden in einen N-förmigen Fadenverlauf überführt und verknotet ist, und erst danach den Faden aufzuwickeln.
Dieses Verfahren kann auch im Zusammenhang mit dem sogenannten Massenanspinnen aller Spinnstellen
einer Offenend-Spinnmaschine Anwendung finden, wobei die Fäden aller Spinnstellen gemeinsam angesponnen
und dann abgeführt werden, bis bei gleichzeitigem Überführen des Fadens in einen N-förmigen
Fadenverlauf an einer Spinnstelle nach der anderen der Knotvorgang vorgenommen und dann die Aufwindung
wieder aufgenommen wird.
Im Oberbegriff des Anspruchs 2 wird zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch i von der bekannten
Vorrichtung nach der LVE-OS 25 40 703 ausgegangen.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe dienen die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 2 angegebenen
Merkmale. Die beiden Fadenumlenkelemente nehmen zumindest im Augenblick des Knotens eine solche
Stellung ein, daß der Faden N-förmig verläuft. Die Knotvorrichtung ist dabei senkrecht zum N-förmigen
Fadenverlauf bewegbar, wobei sich die beiden parallelen Fadenabschnitte in die entsprechenden Fadenführungen
des Knoters einlegen, während der schräge Verbindungsabschnitt durch an der Knotvorrichtung &g
angebrachte weitere Fadenführungen aus dem Arbeitsbereich der Knotvorrichtung gebracht wird und somit
beim Knotvorgang nicht stört.
Um den Faden selbsttätig aus einem annähernd geradlinigen oder nur wenig abgewinkelten Fadenverlauf
zwischen Abzugswalzen und Spule in den N-förmigen Fadenver;auf zu bringen, ist die Vorrichtung
gemäß Anspruch 3 ausgebildet. Bei Ausbildung nach Anspruch 4 ist eine besonders einfache Überführung
des Fadens in seinen N-förmigen Verlauf dnrch Ausnutzung der Bewegung der Knotvorrichtung möglich.
Das Fadenanspimisn erfolgt eine gewisse Zeit vor
dem Knoten. Damit der Faden auch bis zum Knoten von der Garnlieferstelle abgeführt wird, ist das ortsfeste
Fadenumlenkelement nach Anspruch 5 als Fadenabsaugvorrichtung ausgebildet Der von den Abzugswalzen
von der Garnlieferstelie abgeführte Faden wird somit bis zum Einsetzen der Aufwindung von der
Fadenabsaugvorrichtung aufgenommen. Die Fadenabsaugvorrichtung ist dabei von Hand und durch einen an
der Knotvorrichtung angeordneten Anschlag betätigbar. Auf diese Weise kann die Knotvorrichtung von
Hand für das Anspinnen geöffnet und nach Abschluß des Knotvorganges durch die Bewegung der Knotvorrichtung
von dieser geschlossen werden.
Um sicherzustellen, daß der Faden für den Knotvorgang einen N-förmigen Fadenvc'r-uf einnimmt, unabhängig
davon, an welcher Stelle der Faden die Spule erreicht, ist die Vorrichtung gemäß Anspruch 7
ausgebildet Dieser Fadenführer berindet sich lediglich bei Stillstand der Spinnstelle bis nach Abschluß des
Knotvorganges im Fadenlauf, so daß das Changieren des Fadens für die Aufwindung nicht beeinträchtigt
wird.
Gemäß der Ausbildung nach Anspruch 8 ist ein separates Einlegen des Fadens in der Fadenführer nicht
mehr erforderlich, da sich der Faden bereits zwischen den beiden Teilführungen befindet. Um ein unbeabsichtigtes
Abgleiten des Fadens von den Teilführungen zu vermeiden, sind die Teilführungen nach Anspruch 9
ausgestaltet.
Um den Faden während des Knotvorganges in der Knotvorrichtung stillzusetzen, ist die Vorrichtung
gemäß Anspruch 10 ausgebildet.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der F i g. 1 bis 8 erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 eine Offenend-Spinnsteile mit dem N-förmi- ^sn Verlauf des Fadens beim Knotvorgang in der
Vorderansicht;
F i g. 2 eine Vorrichtung zur Überführung des Fadens in einen N-förmigen Fadenverlauf, ebenfalls in der
Vorderansicht;
Fig.3 die in Fig.2 gezeigte Vorrichtung in der
Seitenansicht mit der in Arbeitsstellung befindlichen Knotvorrichtung;
Fig.4 eine Ausführung der Vorrichtung in der Perspektive;
Fig. 5 die in Fig.4 gezeigte Vorrichtung in der Seitenansicht mit ihren steuermäßigen Verbindungen
als Funktionsschema;
Fig.6 eine Teildraufsicht der in den Fig.4 und 5
gezeigten Vorrichtung;
F i g. 7 eine Abwandlung einer Einzelheit der in F i g. 6 gezeigten Vorrichtung; und
Fig.8 eine für das automatische Stillsetzen und Anspinnen geeignete Ausbildung in der Vorderansicht.
Die Erfindung wird zunächst in ihrer Grundform anhand der F i g. 1 erläutert.
Der Faden 1, der in bekannter Weise in einem Spinnrotor 10 erzeugt wird, wird durch ein Abzugswalzenpaar
11 aus dem Spinnrotor 10 abgezogen und dabei über einen Fadenspannüngsausgleichsbügel 12 einer
angetriebenen Spule 13 zugeführt. Dabei wird der Faden 1 auf seinem Weg zwischen dem Abzugswalzenpaar
11 und der Spule 13 durch zwei Fadenumlenkele-
menle 2 und 3 längs eines N-förmigen Fadenverlnufes geführt.
Eine schematisch dargestellte Knotvorrichtung 4 wird senkrecht zum N-förmigen Fadenverlauf in diesen
hineinbewegl. Diese Knotvorrichtung 4 weist Fadenführungen 40 und 41 auf, mit denen der schräge
Fadenabschnitt 14 des Fadens I aus dem Arbeitsbereich der Knotvorrichtung 4 herausgeführt wird, wenn die
Knotvorrichtung 4 in die Arbeitsstellung gebracht wird. In dieser Stellung außerhalb des Arbeitsbereiches der
Knotvorrichtung 4 wird der Fadenabschnitt 14 gehalten, bis der Knotvorgang abgeschlossen ist.
Die Knotvorrichtung 4 ist in Führungen verschiebbar oder um eine Achse schwenkbar angeordnet. F i g. J
zeigt eine Ausführung, bei welcher die Knotvorrichtung 4 an einer sich längs der Offenendspinnmaschine über
mehrere Spinnstellen erstreckenden Schiene 42 aufgehängt ist, um welche sie gegen die Wirkung einer
Druckfeder 43 in die gezeigte Arbeitsstellung schwenkbar ist. Nach Freigabe der am Griff 44 gehaltenen
Knotvorrichtung 4 wird diese wieder von der Spinnstelle weggeschwenkt.
In den F i g. 2 und 3 wird eine Ausführungsform
gezeigt, bei welcher der Faden 1 nach dem Fadenanspinnen
zunächst pneumatisch abgeführt wird, ehe der Knotvorgang einsetzt.
Zum Abführen des Fadens 1 mit der Ansctzstelle vor
dem Beginn des Knotvorganges ist das in bezug auf den Fadenlauf weiter von dem Abzugswalzenpaar 11
entfernte und somit — in bezug auf den Fadenlauf — näher bei der Spule 13 angeordnete Fadenumlenkelement
als Fadenabsaugvorrichtung 30 ausgebildet, die über ein als Klappe 31 ausgebildetes Ventil an einen
Absaugkanal 6 angeschlossen ist.
Das im Augenblick des Knotvorganges in bezug auf den Fadenlauf näher beim Abzugswalzenpaar 11
befindliche Fadenumlenkelemcnt 2 ist auf einer beweglichen Schiene 20 angeordnei. die aus einer
Bereitschaftsstellung in eine Arbeitsstellung bringbar ist. In der Bereitschaftsstellung befindet sich das
Fadenumlenkelement 2 außerhalb des die direkte Verbindung zwischen dem Äb/ugswai/.enpaar i i und
der Fadenabsaugvorrichtung 30 bildenden Fadenverlaufes 17. so daß der Faden 1 durch das Fadenumlenkelement
2 nicht beeinflußt wird. In der Arbeitsstellung des Fadenumlenkelementes 2 dagegen nimmt der Fader 1
einen N-förmigen Fadenverlauf ein. Unier N-förmigen Fadenverlauf soll dabei sowohl ein Verlauf des Fadens
streng nach dem Buchstaben N oder auch nach dessen Spiegelbild verstanden werden, wie aus einem Vergleich
der F i g. 1 und 2 hervorgeht.
Um sicherzustellen, daß auch der Fadenabschnitt 16 unabhängig davon, auf welchem Längenbereich er die
Spule 13 erreicht, stets parallel zu dem Fadenabschnitt 15 verläuft, ist in der in Fig.3 gezeigten Ausführung
zwischen der Arbeitsstellung der Knotvorrichtung 4 und der Spule 13 ein Fadenführer 5 vorgesehen. Dieser
Fadenführer 5 ist für den Knotvorgang in den Fadenlauf bringbar, während er unmittelbar nach dem Einführen
des Fadens 2 in die Knotvorrichtung 4 aus dem Fadenlauf zurückgezogen wird. Der Faden 1 wird in
üblicher Weise von der Spule 13 abgezogen, in den Fadenführer 5 eingelegt auf die für das Anspinnen
richtige Länge gebracht und in das dem Spinnnrotor 10 zugeordnete Fadenabzugsrohr 18 eingeführt Durch
eine nicht gezeigte Führung oder durch verzögertes Aufsetzen der einen Abzugswalze auf die andere
gelangt der Faden 1 ;n die Klemmlinie des Abzugswalzcnpaares 11. Während die Spule 13 noch nichl
angetrieben wird, wird der vom Spinnrotor IC abgezogene Faden I in die durch Öffnen der Klappe 31
aufnahmebereite Fadenabsaugvorrichtung abführt. Der Faden 1 nimmt dabei den Fadenverlauf 17 ein. Nun wird
durch Heranführen der Knotvorrichtung 4 von dieser aus die Schiene 20 mit dem Fadenumlenkelenient 2
verschoben, bis dor Faden 1 einen N-förmigcn Fadenverlauf mit zwei parallelen Fadenabschnitten 15
in und 16 und einem schrägen Fadenabschnitt 14 aufweist
Die ('adenabschnitte 15 und 16 werden einerseits durch das Abzugswalzenpaar Il und das Fadenumlenkelement
2 und andererseits durch die Fadenabsaugvorrichtung 30 und den fadenführer 5 parallel zueinander
gehalten, so daß ein einwandfreies Einlegen in die Knotvorrichlung 4 gewährleistet ist. Während der
Bewegung der Knotvorrichtung 4 in die Arbeitsstellung gelangen die Fadenführung 40 und 41 in den Bereich des
Fadenabschnittes 14 und halten diesen Fadenabschnitl 14 dem Arbeitsbereich der Knotvorrichtung 4 fern.
Nach Abschluß des Knotvorganges wird die Knotvorrichiung
4 freigegeben, die durch Einwirkung der Druckfeder 43 in ihre Ruhestellung zurückkehrt. Der
beim Knotvorgang abgetrennte Fadenabschnitt 14 wird durch die Fadenabsaugvorrichtung 30 abgeführt
Gleichzeitig wird die Spule 13 in Betricbsstellung gebracht und der Faden 1 aufgewickelt.
Die Klappe 31 kann nun geschlossen werden, so daü
die Fadenabsaugvorrichtung nicht mehr wirksam ist.
so Wie Fig. 4 zeigt, kann statt eines verschiebbaren
Fadenumlenkelemcntes 2 auch ein als Schwenkbügel 21 ausgebildetes Fadenumlenkorgan Anwendung finden
dessen Achse 22 sich im wesentlichen zwischen dem ortsfesten, als Fadenabsaugvorrichtung 30 oder mediais
nisch (3) ausgebildeten Fadenumlenkelement und der Spule 13 bzw. dem Fadenführer 5 befindet. Das
Betätigungselement, mit welchem, der .Schwenkbügel 21 aus der Bereitschaflsstellung (durchgezogene Linie) in
die Arbeitsstellung (gestrichelte Linie) bringbar ist, ist
4n bei der gezeigten Ausbildung als ein mit der Knotvorrichtung 4 verbundener Aufiaufnocken 23
ausgebildet, mil weichem der Schweiikbügei 2i
zusammenarbeitet Wird die Knotvorrichtung 4 in die Arbeitsstellung geschoben oder verschwenkt, so hebt
der Aufiaufnocken 23 den Schwenkbügel 21 an, so daß der Faden 1 in den N-förmigen Fadenverlauf überführt
wird.
Die Fadenabsaugvorrichtung 30 ist von Hand sowie durch einen an der Knotvorrichtung 4 angeordneten
ίο Anschlag betätigbar. Hierzu kann sie mit Hilfe der in
Fig. 3 gezeigten Klappe 31 gesteuert werden. Fig. 5 zeigt eine andere Ausbildung, bei welcher die Fadenabsaugvorrichtung
horizontal angeordnet ist und ein rohrförmiges Gehäuse 32 mit einer exzentrischen
Bohrung 33 aufweist, die von einem senkrechten Schacht 34 unterbrochen wird, in welcher eine Kugel 35
als Verschlußglied angeordnet ist Das Gehäuse 33 ist von einer elastischen Manschette 36 umgeben, auf die
im Bereich des Schachtes 34 von unten ein Hebel 37 und
μ von oben ein Hebel 38 in Einwirkung gebracht wird.
Zum öffnen der Fadenabsaugvorrichtung 30 muß die sich in der Schließstellung in der gestrichelten Stellung
befindliche Kugel 35 nach unten in den Schacht 34 gestoßen werden, wozu der Hebel 38 kurz gegen die
Umlaufrichtung des Uhrzeigers betätigt wird Der
Faden 1 kann nun in die Fadenabsaugvorrichtung 30 eingesaugt werden, ist der Knotvorgang beendet, so
wird die Knotvorrichtung 4 von der Spinnstelle entfernt
Dabei crfiiUl der hakenförmige Anschlug 39 den Hebel
37 und /ichl diesen nach vorne, wodurch die Kugel 35
nach oben gestoßen wird, wo sie in den Luftstrom gerät und die Bohrung 33 verschliel.lt (gestrichelte Stellung
der Kugel 35).
Dänin während des Knotvorgungcs der Faden I in
der .Knotvorrichtung 4 slillgesel/t wird, ist /wischen
dem Ab/ugswal/enpaar 11 und der Arbeitsstellung der
Knotvorrichtung 4 ein pneumatischer Fadenspeicher 7 angeordnet, welcher durch einen an der Knotvorrichlung
4 angeordneten Anschlag 45 in lielrich und durch
cm durch den Anschlag 45 bctätiglcs Zeilglied 80 alliier
Betrieb set/bar ist (Ii tr. 4 und 5). Durch den Anschlag 45 wird ein Schalter 8 betätigt, der über das jet/! noch
mehl wirksame Zeitglied 80 einen Klektromagneien 81 >i
betätigt, der den um eine Achse 70 schwenkbaren pneumatischen I -'adenspeichcr 7 aus der gestrichelten
Sti/irung πι ine mii huicrige/ogeitei Linie dal gesieüie
Stellung bringt (L ig. b). Dadurch gelang! der fadenspeicher
7 mit seinem rückwärtigen Lnde über die Öffnung 60 im Absaugkanal 6. Mit dem pneumalischen
I adenspeicher 7 ist ein Betätigungshebel 71 verbunden,
über den von Hand oder durch die Knotvorrichtung 4 der pneumatische Fadenspeicher 7 zusätzlich oder
ausschließlich gesteuert werden kann. Befindet sich der >5
Fadenspeicher 7 in der Aulierbctriebssiellung. so deckt ein Flansch 72 die Öffnung M) ab.
Der rückziehbare Fadenführer 5 ist einerseits mil
einem Fadenwächter 19 verbunden, welcher die Spannung des Fadens I /wischen Fadcnab/ugsrohr 18 in
und dem Ab/iigswal/enpaar 11 abtastet, und andererseits
mn dem Schulter 8. welcher das Rückziehen des
Fadenführers 5 bewirkt. Für diese Bewegungssteuerung isi dem Fadenführer 5 ein Flek'.romagnel 82 zugeordnet,
r,
Der Spule 13 ist ein Spulenslützelement 90 zugeordnet,
welches vom Fadenwächter 19 einerseits in die Abhebestcllung. in welcher die Spule 13 von der
Antriebswelle 9 abgehoben ist. und von der Knotvorrichtung 4 in die Bereilschaftsslcllung. in welcher die
SduIc 13 von dem Spulenslüi/olrmpni 90 frriururhrn
und durch die Antriebswelle 9 angetrieben wird, bringbar ist. Der Antriebswelle 9 kann ein separater
Changierfadenführer 91 zugeordnet sein.
Nachstehend wird die Arbeitsweise der in den F i g. 4 4r>
bis 6 dargestellten Ausfühmngsform beschrieben.
Im Spinnbctrieb wird der Faden 1. wie üblich, durch
das Ab/ug'wal/enpaar ti aus dem dem Spinnrotor 10
zugeordneten Fadenabzugsrohr 18 abgezogen und über den Fadenspannungsausgleichsbügel 12 der durch die
Antriebswelle 9 angetriebenen Spule 13 zugeführt, wobei der Faden 1 längs der Spule 13 changiert wird.
Tritt ein Fadenbruch oder ein auf sonstige Weise erzeugter Fadenspannungsabfall auf. so wird dies vom
Fadenwächter 19 an den Elektromagneten 92 signalisiert. welcher das Spulenstüizelemeni 90 unter die Spule
13 schiebt und die Spule 13 damit von ihrer Antriebswelle 9 trennt und dadurch stillsetzt. Das
Spulenstützelement 90 wird so rasch unter die Spule 13 geschoben, daß das Fadenende die Spule 13 noch nicht t,o
erreich! hat. sondern frei unter der Spule 13 herabhängt.
Gleichzeitig signalisiert der Fadenwächter 19 den Fadenspannungsabfail an den Elektromagneten 82. der
den Fadenführer 5 in die Arbeitsstellung bringt.
Die Bedienungsperson drückt kurz von unten auf den freien Arm des Hebels 38. so daß der Arbeitsraum durch
die Manschette 36 ai. die Kugel 35 einwirkt und diese von der Bohrung 33 w cg in den Schacht 34 hinein stößt.
Die Kugel 35 isl dadurch aus dem Luftstrom, der durch
den im Absaugkanal 6 wirkenden Unterdruck erzeugt wird, herausgcsioljen und bleibt im Schach! 34 liegen.
Die Bedienungsperson heb! nun die Spule 13 vom Stützelement 90 ab. sucht das Fadenende und zieht eine
für das Anspinnen ausreichende Fadcnlänge ab und bringt dieses Fadenende durch Abtrennen auf die
exakte Abspinnlängc. Dieses in der Länge genau auf das Anspinnen abgestimmte Fadenende wird in den
Fadenführer 5 eingelegt und nun in das Fadcnab/ugsrohr 18 eingeführt, wobei durch Betätigen des Knopfes
93 (Fig. 4) der fadenwächter 19 außer Wirkung gebracht und die Faserspeisung in den .Spinnrotor 10
(F i g. 5) eingeschaltet wird. Der Faden 1 erhält mil dem sich in bekannter Weise im Spinnrotor 10 bildenden
Faserring Kontakt und wird gespannt. Unter dieser Spannung straff! er sich und wird durch die Fadeniüiii'-'iuiigei
94 und 95 seitlich in die Kieuimiiine lies
Abzugswal/enpaarcs 11 eingeführt. Der abgezogene Faden 1 gelangt in den Saugbcreich der Fadenab/ugsvorrichtung
30 und wird laufend abgesaugt. Dabei wird auch die Ansct/stelle im Faden I abgeführt. Der Faden
erstreckt sich dabei längs des l'adenvcrlaufs 17.
Mit dem Fadenwächter 19 isl ein Signalgeber für die an einer Schiene 42 (Fig. 3) geführte und längs dieser
bewegbaren Knotvorrichtung 4 verbunden. Die Knotvorrichtung 4 fährt daraufhin mit Hilfe nichtgc/eigter
Antriebsmittel bis in Reichweite der an der betroffenen Spinnstellc beschäftigten Bedienungsperson und bleibt
in einem gewissen Abstand von dieser stehen, was durch einen Näherungsschalter an der Knotvorrichtung 4
gesteuert werden kann. Die Bedienungsperson erfaßt nun die Knotvorrichtung 4 am Griff 44. zieht sie bis vor
die Spinnslclle. wo sie mit Hilfe üblicher, nicht gezeigter
Rastmittel arretiert wird, und schwenkt sie gegen die .Spinnstelle. Dabei gelangt der Auflaufnocken 23 der
Knotvorrichtung 4 unter den abgewinkelten Schwenkbügel 21 und hebt diesen an. Der Schwcnkbügcl 21
erfaßt mit seinem freien Ende den Faden 1 im Bereich des Fadenvcrlaufes 17 und lenkt ihn zu einem
N-förmipen Fadenverlauf mit zwei parallelen Fadenahschnitten 15 und 16 und einem Fadcnabschnilt 14 aus.
Beim Verschwenken der Knotvorrichtung 4 in Richtung gegen den N-förmigcn Fadenverlauf drücken die beiden
Fadenführungen 40 und 41 den Fadenabschnitt 14 fort,
so daß dieser Fadenabschnitt 14 nicht in den Arbeitsbereich der Knotvorrichtung 4 gelangt.
Bei der Schwenkbewegung der Knotvorrichtung 4 wird ferner mit dem Anschlag 45 der Knotvorrichtung 4
der Schalter 8 betätigt, der seinerseits den Elektromagneten 81 betätigt. Der Elektromagnet 81 verschwenkt
den pneumatischen Fadenspeicher 7 aus seiner in F i g. 6 gestrichelt dargestellten Ruhestellung, in welcher sein
Flansch 72 die öffnung 60 des Absaugkanales 6 abdeckt,
in die Arbeitsstellung, in welcher der pneumatische Fadenspeicher 7 mit dem Absaugkanal 6 in Verbindung
gebracht wird. Somit herrscht im pneumatischen Fadenspeicher 7 ein Unterdruck, der für die Dauer des
gleichzeitig mit dem Einschalten des pneumatischen Fadenspeichers 7 einsetzenden Knotvorganges wirksam
ist.
Die Knotvorrichtung 4 weist einen Anschlag 46 (Fig. 5) auf. der mit der als Anschlag wirkenden
Abdeckung 48 der Spinnstelle zusammenarbeite! und eine Freilaufkupplung (nicht gezeigt) freigibt, so daß der
Motor 47 der Knotvorrichtung 4 diese für die Dauer eines Knotvorganges antreiben kann. Es ist ferner eine
Wiederholsperre vorgesehen, die verhindert, daß die
Knotvorrichtung 4 bei ein und derselben Betätigung des
Anschlages46 ein /weites Mal betätigt werden kann.
Der Schalter 8 betätigt den Elektromagneten 82 des Fadenführer* 5, der den Faden I wieder freigibt.
Inzwischen ist der Faden I jedoch in an der Knotvorrichtung 4 vorgesehene Führungsschlitze 49
(siehe F i g. 4) eingeführt, so daß die Führung des Fadens I durch den Fadenführer 5 nicht mehr erforderlich ist.
Der beim Knotvorgang abgetrennte Fadenabschnitl 14 wird durch den in der Fadenabsaugvorriehtiing JO
wirkenden Unterdruck abgeführt. Der Faden 1 erstreckt
sich jetzt von dem Abzugswal/enpaar Ii zum pneumatischen Fadenspeicher 7 und von dort durch ilen
Fadenführer 5 zur Spule 13.
Gleich/eilig mit der Betätigung des Schalters 8 wird
von diesem aus über ein Zeitglied 96 der Elektromagnet
92 betätigt, der das Spulcnstützelement 90 unter der
Spule 13 wegzieht, so daU diese sich mit einer auf den
Knotvorgang abgestimmten Verzögerung auf der Antriebswelle 9 auflegt. Durch das Absenken der Spule
IJ gelangt der Faden auch wieder in den Bereich der Changicrvorriehtung (Antriebswelle 9, als Nuiwal/e
ausgebildet — siehe F i g. 8 —, oder Changierfadenführer 91 — siehe Fig. 4), so daß gleichzeitig mit dem
Beginn der Aufwindung auch das Changieren des Fadens 1 einsetzt.
Während des Knotvorganges wird tier Faden I in der
Knotvorrichtung 4 dadurch stillgesetzt, daß der von dem Abz.ugswalzenpaar 11 gelieferte Faden 1 vorübergehend
im pneumatischen Fadenspeicher 7 aufgenommen wird. Nach einer durch das Zeitglied 80
vorbestimmten Zeit nach Betätigung des Schalters 8, in welcher der während des Knotvorganges /wischengespeicherte
Faden aufgebraucht worden ist, wird der Elektromagnet 81 angesprochen, der den Fadenspeicher
7 in die gestrichelt dargestellte Position zurüekverschwenkt.
Die Knotvorrichtung 4 wird nach dem Knotvorgang durch die Druckfeder 43 aus dem Bereich des
Fadenlaufes gebracht. Dabei betätigt der hakenförmige Anschlag .39 den Hebel .37. der durch die Manschette 36
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Luftstrom bringt, welcher die Kugel 35 in Anlage an die dem Absaugkanal 6 zugewandte Bohrung 33 bringt und
somit die Fadenabsaugvorrichlung 30 außer Betrieb setzt.
Der Knotvorgang ist damit abgeschlossen, und die Ansetzstellc, die beim Knotvorgang abgetrennt wurde,
ist durch die Fadenabsaiigvorrichtung 30 abgeführt worden. Somit ist der Ansetzer durch den Knoten
ersetzt worden.
Durch die Führungsschlitze 49 auf der Ober- und der Unterseite der Knotvorrichtung 4 wird der Faden 1
abgelenkt. Um zu verhindern, daß der Faden 1 hierbei von der Mündung des pneumatischen Fadenspeichers 7
abgleitet, weist dieser längs des Fadenlaufs eine Fadenführung 73 in Form einer Kerbe auf.
Die Zeitglieder 80 und % können verschieden ausgebildet sein.
Der Knotvorgang kann auf verschiedene Art und Weise eingeleitet werden. Beispielsweise ist am Griff 44
der Knotvorrichtung 4 ein Schalter angeordnet, der von der Bedienungsperson betätigt werden kann. Hierdurch
kann ein Antrieb eingeschaltet werden, der sich nach Ablauf des KnotvMgangcs wieder selbsttätig ausschaltet.
Der Schalter kam auch eine Kupplung für die Dauer eines Knotvorganges lösen. In der beschriebenen
Ausführung ist statt eines Schalters ein Anschlag 46 vorgesehen (Fig. 5), der die Kupplung steuert. Als
Antrieb der Knotvorrichtung dient ein Motor 47.
Anhand der F ig. 7 und 8 soll eine für das
Masscnanspinnen nach einem Maschinenstillsiand geeignete
Ausführung des Erfindungsgegenstandes be-
ίο schrieben werden. Bei dieser Ausführung befinden sich
zwischen dem Fadenabzugsrohr 18 und den Abzugswnlzen
11 zwei ortsfeste Fadenführungen 83 und 84. zwischen denen quer zum I adenlauf eine weitere
Fadenführung 85 zum Aufbau einer Fadenreserve 86
Ii verschiebbar ist.
Der Fadenführer besteht bei dieser Ausführung aus zwei Teilführungen 50 und 51, die bis hinter die heim
Changieren vom Faden I überstrichene und durch den Fatienspannungsaiisgieichsbügei Ί2 icsigciegie F.kienlauffläche
auseinanderspreizbar sind. Zu diesem Zweck weist jede Teilführung 50 und 51 einen zweiten
abgewinkelten Arm 52 und 53 auf, der 'iber ein Koppelglied 54 bzw. 55 mit einem Joch 87 verbunden ist.
das den Anker des Elektromagneten 82 bildet bzw. mit diesem verbunden ist. |ede Teilführung 50 und 51 ist
schwenkbar auf einer Achse 56 bzw. 57 gelageit. Die Teilführungen 50 und 51 erstrecken sich im auseinandergespreizten
Zustand über die gesamte überstrichene Breite der Fadenlauffläche. Um den Faden mit
Ji) Sicherheit fangen und zur Mitte führen zu können,
weisen die Teilführungen 50 und 51 vortciihafterweise
Haken 58 und 59 an ihren dem Faden 1 zugewandten Seiten ihrer Arbeitsenden auf.
Wird die Spinnmaschine stillgesetzt, so wird in
Ji bekannter Weise durch Verschieben der Fadenführung
85 eine für das Wiederanspinnen bestimmte Fadenreserve 86 aufgebaut. Gleichzeitig wird die Spule IJ durch
das Spulenstützelement 90 von der Antriebswelle 9 abgehoben und die Spule IJ somit stillgesetzt. Durch
Betätigung des Elektromagneten 82 werden die Teilführungen 50 und 51 aus der gestrichelt r-irgcstclllon ,.nirtrn! ,!<■» Ctnlliimr ill (III· mit :l 11 SCO ZO Ut'Π Ρ Γ Ι.ίπίο
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dargestellte Arbeitsstellung geschwenkt, wobei der Faden I in die für das beim Anspinnen durchzuführende
Knoten günstige Stellung gebracht wird.
Zum Anspinnen werden die Fadenabsaugvorrichtungen 30 der einzelnen Spinnstellen der Maschine
freigegeben. Bei der vorstehend anhand der Fig. 5 beschriebenen Vorrichtung geschieht dies selbständig
dadurch, daß bei Wegfall des Unterdruckes durch das Abschalten der Maschine die Kugeln 35 infolge ihrer
Schwerkraft in ihre Schächte 34 fallen. Beim Massenanspinnen geben die Fadenführungen 85 durch Rückbewegung
oder Abwerfen die Fadenreserve 86 frei, die nun in den Spinnrotor 10 zurückgesaugt wird und dort Kontakt
mit den inzwischen eingespeisten Fasern aufnimmt. Der Faden 1 wird nun in die Fadenabsaugvorrichtung 30
eingesaugt und durch diese abgeführt.
Die Bedienungsperson geht nun mit der Knotvorriehtung
die Maschine entlang und versieht nun den Faden 1 Spinnstelle nach Spinnstelle mit einem Knoten,
woraufhin in der beschriebenen Weise die Aufwindung wieder einsetzt und der Spinnvorgang in üblicher Weise
fortgesetzt wird.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Verfahren zum Beseitigen einer Unregelmäßigkeit im Faden an einer Spinnstelle einer Offen-End-Spinnvorrichtung,
bei dem der angesponnene Faden von der Spinnstelle abgezogen, abgeführt und
zwischen einem Abzugswalzenpaar und der Spule so abgelenkt wird, daß zwei parallele Fadenabschnitte
entstehen, die in eine senkrecht zum Verlauf des Fadens heranführbare Knotvorrichtung eingelegt
werden, welche die darin stillstehenden Fadenabschnitte verknotet und die beiden überschussigen
Fadenenden abtrennt und bei dem erst nach diesem Verknoten der Faden auf die Spule aufgewickelt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Faden zu einem N-förmigen Verlauf abgelenkt und
der schräge Fadenabschnitt zwischen den beiden parallelen Fadenabschnitten durch die herangeführte
Knotvorrichtung aus deren Arbeitsbereich herausgehakcn wird.
2. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einer senkrecht zum Fadenverlauf
heranführbaren Knotvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß im Fadenverlauf (17) zwischen
dem Abzugswalzenpaar (11) und der Spule (13) zwei an sich bekannte Fadenumlenkelemente (2, 3; 2,30;
21, 30) zumindest im Augenblick des Knotens so angeordnet sind, daß der Faden (1) zu einem
N-förmigen Verlauf abgelenkt ist, und daß die Knotvorrichtung (4) Fadenführungen (40, 41) aufweist,
mit denen der schräge Fadenabschnitt (14) zwischen den beiden parallelen Fadenabschnitten
(15,16) aus dem Arbeitsbereich der Knotvorrichtung (4) heraushaltbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das im Augenblick des Knotens — auf den Verlauf des Fadens bezogen — näher beim
Abzugswalzenpaar (11) angeordnete Fadenumlenkelement (2; 21) aus einer Bereitschaftsstellung, in
welcher der Faden (1) nicht abgelenkt wird, durch ein mit der Knotvorrichtung (4) verbundenes, bei
deren Bewegung wirkendes Betätigungselement (23) in eine Arbeitsstellung bewegbar ist, in welcher der
Faden (4) den N-förmigen Verlauf aufweist, während das andere Fadenumlenkelement (3; 30) ortsfest ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement als Auflaufnocken
(23) und das bewegbare Fadenumlenkelement als mit diesem Auflaufnocken (23) zusammenarbeitender
Schwenkbügel (21) ausgebildet ist, dessen Achse (22) sich im wesentlichen zwischen
dem ortsfesten Fadenumlenkelement (3; 30) und der Spule (13) befindet.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das ortsfeste Fadenumlenkelement
als Fadenabsaugvorrichtung (30) ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fadenabzugsvorrichtung (30) von Hand und durch einen an der Knotvorrichtung (4)
angeordneten Anschlag (39) betätigbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Knotvorrichtung
(4) und der Spule (13) ein Fadenführer (5) angeordnet ist, der den sich vom ortsfesten
Fadenumlenkelement (3; 30) zur Spule (13) erstrekkenden Fadenabschnitt (16) parallel zu dein sich vom
Abzugswalzenpaar (11) zum bewegbaren Fadenum-
lenkelemen; (2; 21) erstreckenden Fadenabschnitt (15) hält und der steuermäQig einerseits mit einem an
sich bekannten — auf den Verlauf des Fadens bezogen — vor dem Abzugswalzenpaar (11)
angeordneten Fadenwächter (19) verbunden, bei Fadenbruch in den Fadenverlauf (17) bringbar und
mit einer weiteren Schaltvorrichtung (8) verbunden ist, welche durch einen an der Knotvorrichtung (4)
angeordneten Anschlag (45) betätigbar ist, und durch die nach Anschluß des Knotens der Fadenführer (5)
aus dem Fadenverlauf (17) gebracht wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenführer (5) aus zwei
Teilführungen (50, 51) besteht, die bis hinter den beim Changieren vom Faden (1) überstrichenen
Bereich auseinanderspreizbar sind und sich über den gesamten Bereich erstrecken.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Teilführungen (50, 51) an den Enden auf ihrer dem Faden (1) zugewandten Seiten
mit Haken (58,59) versehen sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Abzugswalzenpaar
(11) und der Knotvorrichtung (4) ein an sich bekannter pneumatischer Fadenspeicher (7)
angeordnet ist, welcher durch einen an der Knotvorrichtung (4) angeordneten Anschlag (45) in
Betrieb und durch ein durch den Anschlag (45) betätigbares Zeitglied (80) außer Betrieb setzbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenspeicher (7) längs des
Fadenverlaufes (17) eine Fadenführung (73) aufweist.
Priority Applications (12)
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| DE2758064A DE2758064C3 (de) | 1977-12-24 | 1977-12-24 | Verfahren und Vorrichtung zum Beseitigen einer Unregelmäßigkeit im Faden an einer Spinnstelle einer Offen-End-Spinnvorrichtung |
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