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DE2758064C3 - Verfahren und Vorrichtung zum Beseitigen einer Unregelmäßigkeit im Faden an einer Spinnstelle einer Offen-End-Spinnvorrichtung - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Beseitigen einer Unregelmäßigkeit im Faden an einer Spinnstelle einer Offen-End-Spinnvorrichtung

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Publication number
DE2758064C3
DE2758064C3 DE2758064A DE2758064A DE2758064C3 DE 2758064 C3 DE2758064 C3 DE 2758064C3 DE 2758064 A DE2758064 A DE 2758064A DE 2758064 A DE2758064 A DE 2758064A DE 2758064 C3 DE2758064 C3 DE 2758064C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
knotting
course
knotting device
bobbin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2758064A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2758064B2 (de
DE2758064A1 (de
Inventor
Eberhard Grimm
Gerd Huesges
Rupert Karl
Edmund Schuller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rieter Ingolstadt GmbH
Original Assignee
Schubert und Salzer Maschinenfabrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Schubert und Salzer Maschinenfabrik AG filed Critical Schubert und Salzer Maschinenfabrik AG
Priority to DE2758064A priority Critical patent/DE2758064C3/de
Priority to PL1978211301A priority patent/PL118203B1/pl
Priority to FR7834502A priority patent/FR2412632A1/fr
Priority to BR7808216A priority patent/BR7808216A/pt
Priority to US05/970,655 priority patent/US4223517A/en
Priority to IT30983/78A priority patent/IT1101645B/it
Priority to CH1291478A priority patent/CH636652A5/de
Priority to GB7849794A priority patent/GB2010929B/en
Priority to IN91/CAL/79A priority patent/IN151735B/en
Publication of DE2758064A1 publication Critical patent/DE2758064A1/de
Publication of DE2758064B2 publication Critical patent/DE2758064B2/de
Priority to IN1169/CAL/80A priority patent/IN151741B/en
Application granted granted Critical
Publication of DE2758064C3 publication Critical patent/DE2758064C3/de
Priority to HK390/82A priority patent/HK39082A/xx
Priority to MY22/83A priority patent/MY8300022A/xx
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H4/00Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
    • D01H4/48Piecing arrangements; Control therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Inorganic Fibers (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

Es sind gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 bereits ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Beseitigen einer Unregelm.^ßigke.:; im Faden an einer Spinnstelle einer Offen-End-Spinnvorrichtung bekannt, bei dem der Faden in Form von zwei parallelen Fadenabschnitten in eine Knotvorrichtung eingelegt wird, die beiden stillstehenden Fadenabschnitte miteinander verknüpft und die überschüssigen Fadenenden abgetrennt werden (DE-OS 25 40 703). Hierzu muß jedoch der Faden zunächst mit einer Umlenkvorrichtung einer Trennvorrichtung zugeführt werden, welche durch Trennen des Fadens die zwei Fadenenden erzeugt, von denen sich das eine Fadenende bereits in der Knotvorrichtung befindet, während das andere Fadenende durch Verschwenken eines Greifers erst in die Knotvorrichtung eingeführt werden muß. Derartige Verfahrensschritte sind an jeder Spinnstelle erforderlich, was einen erheblichen Aufwand an Raum und Bauteile erfordert, wodurch auch die Sicht auf den Faden und die Zugänglichkeit zu den Spinnstellen erschwert wird.
Es ist auch bereits bekannt, den Faden N-förmig zu führen (DE-AS 12 88 965). Der N-förmige Faden verlauf befindet sich dort aber zwischen dem Spinnelement und den Abzugswalzen. Außerdem ist dieser Fadenverlauf nicht für einen Knotvorgang bestimmt, sondern zum Aufbauen einer Fadenreserve zum Anspinnen, so daß weder eine Knotvorrichtung an den N-förmigen Fadenverlauf herangeführt noch der schräge Verbindungsabschnitt zwischen den beiden parallelen Fadenabschnitten aus dem Arbeitsbereich einer Knotvorrichtung herausgehalten wird.
Wird nach einem Stillstand einer Spinnstelle oder der ganzen Maschine der Faden durch Rücklieferung in den Spinnrotor und Zuführen von Einzelfasern in den Spinnrotor angesponnen, so entsteht eine Ansetzstelle, die beim Verarbeiten des gesponnenen Fadens unerwünscht ist, da sie sich als Unregelmäßigkeit in Form einer Dick- oder Dünnstelle im Faden bemerkbar macht Deshalb trachtet man in der Praxis danach, diese Ansetzstelle :in Faden durch einen Knoten zu ersetzen.
Um das Knoten auf der Spinnstelle durchführen zu können, braucht man zwei parallele Fadenabschnitte. Bisher ist es üblich, die beiden Fadenabschnitte in einem Stück gegenläufig durch eine Knotvorrichtung zu führen. Dazu sind aber sowohl von der Vorrichtung als auch vom Platzbedarf aufwendige Umlenkvorrichuingen erforderlich. Um diesen Platzbedarf zu vermeiden, werden zwei gleichläufige parallele Fadenabschnitte durch die Knotvorrichtung geführt. Diese Fadenabschnitte werden durch eine Fadentrennvorrichtung voneinander getrennt. In diesem Fall sind aufwendige Fadentrenn- und -greifvorrichtungen erforderlich.
Die mit dem Anmeldegegenstand zu lösende Aufgabe ist daher darin zu sehen, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, die in wesentlich einfacherer Weise die Beseitigung von Unregelmäßigkeiten ermöglicht und die Sicht und die Zugänglichkeit zum Faden und zur Spinnstelle nicht beeinträchtigt.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 angegebenen Verfah-ensschritte gelöst.
Das Knoten muß nicht unmittelbar nach dem Anspinnen erfolgen. Vielmehr ist es nun nach einem Fadenbruch oder einem Stillstand einer Offenendspinnmaschine möglich, den Faden der einzelnen Spinnstellen in üblicher Weise anzuspinnen, von der Spinnstelle abzuziehen und so lange abzuführen, bis der Faden in einen N-förmigen Fadenverlauf überführt und verknotet ist, und erst danach den Faden aufzuwickeln. Dieses Verfahren kann auch im Zusammenhang mit dem sogenannten Massenanspinnen aller Spinnstellen einer Offenend-Spinnmaschine Anwendung finden, wobei die Fäden aller Spinnstellen gemeinsam angesponnen und dann abgeführt werden, bis bei gleichzeitigem Überführen des Fadens in einen N-förmigen Fadenverlauf an einer Spinnstelle nach der anderen der Knotvorgang vorgenommen und dann die Aufwindung wieder aufgenommen wird.
Im Oberbegriff des Anspruchs 2 wird zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch i von der bekannten Vorrichtung nach der LVE-OS 25 40 703 ausgegangen.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe dienen die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 2 angegebenen Merkmale. Die beiden Fadenumlenkelemente nehmen zumindest im Augenblick des Knotens eine solche Stellung ein, daß der Faden N-förmig verläuft. Die Knotvorrichtung ist dabei senkrecht zum N-förmigen Fadenverlauf bewegbar, wobei sich die beiden parallelen Fadenabschnitte in die entsprechenden Fadenführungen des Knoters einlegen, während der schräge Verbindungsabschnitt durch an der Knotvorrichtung &g angebrachte weitere Fadenführungen aus dem Arbeitsbereich der Knotvorrichtung gebracht wird und somit beim Knotvorgang nicht stört.
Um den Faden selbsttätig aus einem annähernd geradlinigen oder nur wenig abgewinkelten Fadenverlauf zwischen Abzugswalzen und Spule in den N-förmigen Fadenver;auf zu bringen, ist die Vorrichtung gemäß Anspruch 3 ausgebildet. Bei Ausbildung nach Anspruch 4 ist eine besonders einfache Überführung des Fadens in seinen N-förmigen Verlauf dnrch Ausnutzung der Bewegung der Knotvorrichtung möglich.
Das Fadenanspimisn erfolgt eine gewisse Zeit vor dem Knoten. Damit der Faden auch bis zum Knoten von der Garnlieferstelle abgeführt wird, ist das ortsfeste Fadenumlenkelement nach Anspruch 5 als Fadenabsaugvorrichtung ausgebildet Der von den Abzugswalzen von der Garnlieferstelie abgeführte Faden wird somit bis zum Einsetzen der Aufwindung von der Fadenabsaugvorrichtung aufgenommen. Die Fadenabsaugvorrichtung ist dabei von Hand und durch einen an der Knotvorrichtung angeordneten Anschlag betätigbar. Auf diese Weise kann die Knotvorrichtung von Hand für das Anspinnen geöffnet und nach Abschluß des Knotvorganges durch die Bewegung der Knotvorrichtung von dieser geschlossen werden.
Um sicherzustellen, daß der Faden für den Knotvorgang einen N-förmigen Fadenvc'r-uf einnimmt, unabhängig davon, an welcher Stelle der Faden die Spule erreicht, ist die Vorrichtung gemäß Anspruch 7 ausgebildet Dieser Fadenführer berindet sich lediglich bei Stillstand der Spinnstelle bis nach Abschluß des Knotvorganges im Fadenlauf, so daß das Changieren des Fadens für die Aufwindung nicht beeinträchtigt wird.
Gemäß der Ausbildung nach Anspruch 8 ist ein separates Einlegen des Fadens in der Fadenführer nicht mehr erforderlich, da sich der Faden bereits zwischen den beiden Teilführungen befindet. Um ein unbeabsichtigtes Abgleiten des Fadens von den Teilführungen zu vermeiden, sind die Teilführungen nach Anspruch 9 ausgestaltet.
Um den Faden während des Knotvorganges in der Knotvorrichtung stillzusetzen, ist die Vorrichtung gemäß Anspruch 10 ausgebildet.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der F i g. 1 bis 8 erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 eine Offenend-Spinnsteile mit dem N-förmi- ^sn Verlauf des Fadens beim Knotvorgang in der Vorderansicht;
F i g. 2 eine Vorrichtung zur Überführung des Fadens in einen N-förmigen Fadenverlauf, ebenfalls in der Vorderansicht;
Fig.3 die in Fig.2 gezeigte Vorrichtung in der Seitenansicht mit der in Arbeitsstellung befindlichen Knotvorrichtung;
Fig.4 eine Ausführung der Vorrichtung in der Perspektive;
Fig. 5 die in Fig.4 gezeigte Vorrichtung in der Seitenansicht mit ihren steuermäßigen Verbindungen als Funktionsschema;
Fig.6 eine Teildraufsicht der in den Fig.4 und 5 gezeigten Vorrichtung;
F i g. 7 eine Abwandlung einer Einzelheit der in F i g. 6 gezeigten Vorrichtung; und
Fig.8 eine für das automatische Stillsetzen und Anspinnen geeignete Ausbildung in der Vorderansicht.
Die Erfindung wird zunächst in ihrer Grundform anhand der F i g. 1 erläutert.
Der Faden 1, der in bekannter Weise in einem Spinnrotor 10 erzeugt wird, wird durch ein Abzugswalzenpaar 11 aus dem Spinnrotor 10 abgezogen und dabei über einen Fadenspannüngsausgleichsbügel 12 einer angetriebenen Spule 13 zugeführt. Dabei wird der Faden 1 auf seinem Weg zwischen dem Abzugswalzenpaar 11 und der Spule 13 durch zwei Fadenumlenkele-
menle 2 und 3 längs eines N-förmigen Fadenverlnufes geführt.
Eine schematisch dargestellte Knotvorrichtung 4 wird senkrecht zum N-förmigen Fadenverlauf in diesen hineinbewegl. Diese Knotvorrichtung 4 weist Fadenführungen 40 und 41 auf, mit denen der schräge Fadenabschnitt 14 des Fadens I aus dem Arbeitsbereich der Knotvorrichtung 4 herausgeführt wird, wenn die Knotvorrichtung 4 in die Arbeitsstellung gebracht wird. In dieser Stellung außerhalb des Arbeitsbereiches der Knotvorrichtung 4 wird der Fadenabschnitt 14 gehalten, bis der Knotvorgang abgeschlossen ist.
Die Knotvorrichtung 4 ist in Führungen verschiebbar oder um eine Achse schwenkbar angeordnet. F i g. J zeigt eine Ausführung, bei welcher die Knotvorrichtung 4 an einer sich längs der Offenendspinnmaschine über mehrere Spinnstellen erstreckenden Schiene 42 aufgehängt ist, um welche sie gegen die Wirkung einer Druckfeder 43 in die gezeigte Arbeitsstellung schwenkbar ist. Nach Freigabe der am Griff 44 gehaltenen Knotvorrichtung 4 wird diese wieder von der Spinnstelle weggeschwenkt.
In den F i g. 2 und 3 wird eine Ausführungsform gezeigt, bei welcher der Faden 1 nach dem Fadenanspinnen zunächst pneumatisch abgeführt wird, ehe der Knotvorgang einsetzt.
Zum Abführen des Fadens 1 mit der Ansctzstelle vor dem Beginn des Knotvorganges ist das in bezug auf den Fadenlauf weiter von dem Abzugswalzenpaar 11 entfernte und somit — in bezug auf den Fadenlauf — näher bei der Spule 13 angeordnete Fadenumlenkelement als Fadenabsaugvorrichtung 30 ausgebildet, die über ein als Klappe 31 ausgebildetes Ventil an einen Absaugkanal 6 angeschlossen ist.
Das im Augenblick des Knotvorganges in bezug auf den Fadenlauf näher beim Abzugswalzenpaar 11 befindliche Fadenumlenkelemcnt 2 ist auf einer beweglichen Schiene 20 angeordnei. die aus einer Bereitschaftsstellung in eine Arbeitsstellung bringbar ist. In der Bereitschaftsstellung befindet sich das Fadenumlenkelement 2 außerhalb des die direkte Verbindung zwischen dem Äb/ugswai/.enpaar i i und der Fadenabsaugvorrichtung 30 bildenden Fadenverlaufes 17. so daß der Faden 1 durch das Fadenumlenkelement 2 nicht beeinflußt wird. In der Arbeitsstellung des Fadenumlenkelementes 2 dagegen nimmt der Fader 1 einen N-förmigen Fadenverlauf ein. Unier N-förmigen Fadenverlauf soll dabei sowohl ein Verlauf des Fadens streng nach dem Buchstaben N oder auch nach dessen Spiegelbild verstanden werden, wie aus einem Vergleich der F i g. 1 und 2 hervorgeht.
Um sicherzustellen, daß auch der Fadenabschnitt 16 unabhängig davon, auf welchem Längenbereich er die Spule 13 erreicht, stets parallel zu dem Fadenabschnitt 15 verläuft, ist in der in Fig.3 gezeigten Ausführung zwischen der Arbeitsstellung der Knotvorrichtung 4 und der Spule 13 ein Fadenführer 5 vorgesehen. Dieser Fadenführer 5 ist für den Knotvorgang in den Fadenlauf bringbar, während er unmittelbar nach dem Einführen des Fadens 2 in die Knotvorrichtung 4 aus dem Fadenlauf zurückgezogen wird. Der Faden 1 wird in üblicher Weise von der Spule 13 abgezogen, in den Fadenführer 5 eingelegt auf die für das Anspinnen richtige Länge gebracht und in das dem Spinnnrotor 10 zugeordnete Fadenabzugsrohr 18 eingeführt Durch eine nicht gezeigte Führung oder durch verzögertes Aufsetzen der einen Abzugswalze auf die andere gelangt der Faden 1 ;n die Klemmlinie des Abzugswalzcnpaares 11. Während die Spule 13 noch nichl angetrieben wird, wird der vom Spinnrotor IC abgezogene Faden I in die durch Öffnen der Klappe 31 aufnahmebereite Fadenabsaugvorrichtung abführt. Der Faden 1 nimmt dabei den Fadenverlauf 17 ein. Nun wird durch Heranführen der Knotvorrichtung 4 von dieser aus die Schiene 20 mit dem Fadenumlenkelenient 2 verschoben, bis dor Faden 1 einen N-förmigcn Fadenverlauf mit zwei parallelen Fadenabschnitten 15
in und 16 und einem schrägen Fadenabschnitt 14 aufweist Die ('adenabschnitte 15 und 16 werden einerseits durch das Abzugswalzenpaar Il und das Fadenumlenkelement 2 und andererseits durch die Fadenabsaugvorrichtung 30 und den fadenführer 5 parallel zueinander gehalten, so daß ein einwandfreies Einlegen in die Knotvorrichlung 4 gewährleistet ist. Während der Bewegung der Knotvorrichtung 4 in die Arbeitsstellung gelangen die Fadenführung 40 und 41 in den Bereich des Fadenabschnittes 14 und halten diesen Fadenabschnitl 14 dem Arbeitsbereich der Knotvorrichtung 4 fern.
Nach Abschluß des Knotvorganges wird die Knotvorrichiung 4 freigegeben, die durch Einwirkung der Druckfeder 43 in ihre Ruhestellung zurückkehrt. Der beim Knotvorgang abgetrennte Fadenabschnitt 14 wird durch die Fadenabsaugvorrichtung 30 abgeführt Gleichzeitig wird die Spule 13 in Betricbsstellung gebracht und der Faden 1 aufgewickelt.
Die Klappe 31 kann nun geschlossen werden, so daü die Fadenabsaugvorrichtung nicht mehr wirksam ist.
so Wie Fig. 4 zeigt, kann statt eines verschiebbaren Fadenumlenkelemcntes 2 auch ein als Schwenkbügel 21 ausgebildetes Fadenumlenkorgan Anwendung finden dessen Achse 22 sich im wesentlichen zwischen dem ortsfesten, als Fadenabsaugvorrichtung 30 oder mediais nisch (3) ausgebildeten Fadenumlenkelement und der Spule 13 bzw. dem Fadenführer 5 befindet. Das Betätigungselement, mit welchem, der .Schwenkbügel 21 aus der Bereitschaflsstellung (durchgezogene Linie) in die Arbeitsstellung (gestrichelte Linie) bringbar ist, ist
4n bei der gezeigten Ausbildung als ein mit der Knotvorrichtung 4 verbundener Aufiaufnocken 23 ausgebildet, mil weichem der Schweiikbügei 2i zusammenarbeitet Wird die Knotvorrichtung 4 in die Arbeitsstellung geschoben oder verschwenkt, so hebt der Aufiaufnocken 23 den Schwenkbügel 21 an, so daß der Faden 1 in den N-förmigen Fadenverlauf überführt wird.
Die Fadenabsaugvorrichtung 30 ist von Hand sowie durch einen an der Knotvorrichtung 4 angeordneten
ίο Anschlag betätigbar. Hierzu kann sie mit Hilfe der in Fig. 3 gezeigten Klappe 31 gesteuert werden. Fig. 5 zeigt eine andere Ausbildung, bei welcher die Fadenabsaugvorrichtung horizontal angeordnet ist und ein rohrförmiges Gehäuse 32 mit einer exzentrischen Bohrung 33 aufweist, die von einem senkrechten Schacht 34 unterbrochen wird, in welcher eine Kugel 35 als Verschlußglied angeordnet ist Das Gehäuse 33 ist von einer elastischen Manschette 36 umgeben, auf die im Bereich des Schachtes 34 von unten ein Hebel 37 und
μ von oben ein Hebel 38 in Einwirkung gebracht wird. Zum öffnen der Fadenabsaugvorrichtung 30 muß die sich in der Schließstellung in der gestrichelten Stellung befindliche Kugel 35 nach unten in den Schacht 34 gestoßen werden, wozu der Hebel 38 kurz gegen die Umlaufrichtung des Uhrzeigers betätigt wird Der Faden 1 kann nun in die Fadenabsaugvorrichtung 30 eingesaugt werden, ist der Knotvorgang beendet, so wird die Knotvorrichtung 4 von der Spinnstelle entfernt
Dabei crfiiUl der hakenförmige Anschlug 39 den Hebel 37 und /ichl diesen nach vorne, wodurch die Kugel 35 nach oben gestoßen wird, wo sie in den Luftstrom gerät und die Bohrung 33 verschliel.lt (gestrichelte Stellung der Kugel 35).
Dänin während des Knotvorgungcs der Faden I in der .Knotvorrichtung 4 slillgesel/t wird, ist /wischen dem Ab/ugswal/enpaar 11 und der Arbeitsstellung der Knotvorrichtung 4 ein pneumatischer Fadenspeicher 7 angeordnet, welcher durch einen an der Knotvorrichlung 4 angeordneten Anschlag 45 in lielrich und durch cm durch den Anschlag 45 bctätiglcs Zeilglied 80 alliier Betrieb set/bar ist (Ii tr. 4 und 5). Durch den Anschlag 45 wird ein Schalter 8 betätigt, der über das jet/! noch mehl wirksame Zeitglied 80 einen Klektromagneien 81 >i betätigt, der den um eine Achse 70 schwenkbaren pneumatischen I -'adenspeichcr 7 aus der gestrichelten Sti/irung πι ine mii huicrige/ogeitei Linie dal gesieüie Stellung bringt (L ig. b). Dadurch gelang! der fadenspeicher 7 mit seinem rückwärtigen Lnde über die Öffnung 60 im Absaugkanal 6. Mit dem pneumalischen I adenspeicher 7 ist ein Betätigungshebel 71 verbunden, über den von Hand oder durch die Knotvorrichtung 4 der pneumatische Fadenspeicher 7 zusätzlich oder ausschließlich gesteuert werden kann. Befindet sich der >5 Fadenspeicher 7 in der Aulierbctriebssiellung. so deckt ein Flansch 72 die Öffnung M) ab.
Der rückziehbare Fadenführer 5 ist einerseits mil einem Fadenwächter 19 verbunden, welcher die Spannung des Fadens I /wischen Fadcnab/ugsrohr 18 in und dem Ab/iigswal/enpaar 11 abtastet, und andererseits mn dem Schulter 8. welcher das Rückziehen des Fadenführers 5 bewirkt. Für diese Bewegungssteuerung isi dem Fadenführer 5 ein Flek'.romagnel 82 zugeordnet, r,
Der Spule 13 ist ein Spulenslützelement 90 zugeordnet, welches vom Fadenwächter 19 einerseits in die Abhebestcllung. in welcher die Spule 13 von der Antriebswelle 9 abgehoben ist. und von der Knotvorrichtung 4 in die Bereilschaftsslcllung. in welcher die SduIc 13 von dem Spulenslüi/olrmpni 90 frriururhrn und durch die Antriebswelle 9 angetrieben wird, bringbar ist. Der Antriebswelle 9 kann ein separater Changierfadenführer 91 zugeordnet sein.
Nachstehend wird die Arbeitsweise der in den F i g. 4 4r> bis 6 dargestellten Ausfühmngsform beschrieben.
Im Spinnbctrieb wird der Faden 1. wie üblich, durch das Ab/ug'wal/enpaar ti aus dem dem Spinnrotor 10 zugeordneten Fadenabzugsrohr 18 abgezogen und über den Fadenspannungsausgleichsbügel 12 der durch die Antriebswelle 9 angetriebenen Spule 13 zugeführt, wobei der Faden 1 längs der Spule 13 changiert wird. Tritt ein Fadenbruch oder ein auf sonstige Weise erzeugter Fadenspannungsabfall auf. so wird dies vom Fadenwächter 19 an den Elektromagneten 92 signalisiert. welcher das Spulenstüizelemeni 90 unter die Spule 13 schiebt und die Spule 13 damit von ihrer Antriebswelle 9 trennt und dadurch stillsetzt. Das Spulenstützelement 90 wird so rasch unter die Spule 13 geschoben, daß das Fadenende die Spule 13 noch nicht t,o erreich! hat. sondern frei unter der Spule 13 herabhängt.
Gleichzeitig signalisiert der Fadenwächter 19 den Fadenspannungsabfail an den Elektromagneten 82. der den Fadenführer 5 in die Arbeitsstellung bringt.
Die Bedienungsperson drückt kurz von unten auf den freien Arm des Hebels 38. so daß der Arbeitsraum durch die Manschette 36 ai. die Kugel 35 einwirkt und diese von der Bohrung 33 w cg in den Schacht 34 hinein stößt.
Die Kugel 35 isl dadurch aus dem Luftstrom, der durch den im Absaugkanal 6 wirkenden Unterdruck erzeugt wird, herausgcsioljen und bleibt im Schach! 34 liegen.
Die Bedienungsperson heb! nun die Spule 13 vom Stützelement 90 ab. sucht das Fadenende und zieht eine für das Anspinnen ausreichende Fadcnlänge ab und bringt dieses Fadenende durch Abtrennen auf die exakte Abspinnlängc. Dieses in der Länge genau auf das Anspinnen abgestimmte Fadenende wird in den Fadenführer 5 eingelegt und nun in das Fadcnab/ugsrohr 18 eingeführt, wobei durch Betätigen des Knopfes 93 (Fig. 4) der fadenwächter 19 außer Wirkung gebracht und die Faserspeisung in den .Spinnrotor 10 (F i g. 5) eingeschaltet wird. Der Faden 1 erhält mil dem sich in bekannter Weise im Spinnrotor 10 bildenden Faserring Kontakt und wird gespannt. Unter dieser Spannung straff! er sich und wird durch die Fadeniüiii'-'iuiigei 94 und 95 seitlich in die Kieuimiiine lies Abzugswal/enpaarcs 11 eingeführt. Der abgezogene Faden 1 gelangt in den Saugbcreich der Fadenab/ugsvorrichtung 30 und wird laufend abgesaugt. Dabei wird auch die Ansct/stelle im Faden I abgeführt. Der Faden erstreckt sich dabei längs des l'adenvcrlaufs 17.
Mit dem Fadenwächter 19 isl ein Signalgeber für die an einer Schiene 42 (Fig. 3) geführte und längs dieser bewegbaren Knotvorrichtung 4 verbunden. Die Knotvorrichtung 4 fährt daraufhin mit Hilfe nichtgc/eigter Antriebsmittel bis in Reichweite der an der betroffenen Spinnstellc beschäftigten Bedienungsperson und bleibt in einem gewissen Abstand von dieser stehen, was durch einen Näherungsschalter an der Knotvorrichtung 4 gesteuert werden kann. Die Bedienungsperson erfaßt nun die Knotvorrichtung 4 am Griff 44. zieht sie bis vor die Spinnslclle. wo sie mit Hilfe üblicher, nicht gezeigter Rastmittel arretiert wird, und schwenkt sie gegen die .Spinnstelle. Dabei gelangt der Auflaufnocken 23 der Knotvorrichtung 4 unter den abgewinkelten Schwenkbügel 21 und hebt diesen an. Der Schwcnkbügcl 21 erfaßt mit seinem freien Ende den Faden 1 im Bereich des Fadenvcrlaufes 17 und lenkt ihn zu einem N-förmipen Fadenverlauf mit zwei parallelen Fadenahschnitten 15 und 16 und einem Fadcnabschnilt 14 aus. Beim Verschwenken der Knotvorrichtung 4 in Richtung gegen den N-förmigcn Fadenverlauf drücken die beiden Fadenführungen 40 und 41 den Fadenabschnitt 14 fort, so daß dieser Fadenabschnitt 14 nicht in den Arbeitsbereich der Knotvorrichtung 4 gelangt.
Bei der Schwenkbewegung der Knotvorrichtung 4 wird ferner mit dem Anschlag 45 der Knotvorrichtung 4 der Schalter 8 betätigt, der seinerseits den Elektromagneten 81 betätigt. Der Elektromagnet 81 verschwenkt den pneumatischen Fadenspeicher 7 aus seiner in F i g. 6 gestrichelt dargestellten Ruhestellung, in welcher sein Flansch 72 die öffnung 60 des Absaugkanales 6 abdeckt, in die Arbeitsstellung, in welcher der pneumatische Fadenspeicher 7 mit dem Absaugkanal 6 in Verbindung gebracht wird. Somit herrscht im pneumatischen Fadenspeicher 7 ein Unterdruck, der für die Dauer des gleichzeitig mit dem Einschalten des pneumatischen Fadenspeichers 7 einsetzenden Knotvorganges wirksam ist.
Die Knotvorrichtung 4 weist einen Anschlag 46 (Fig. 5) auf. der mit der als Anschlag wirkenden Abdeckung 48 der Spinnstelle zusammenarbeite! und eine Freilaufkupplung (nicht gezeigt) freigibt, so daß der Motor 47 der Knotvorrichtung 4 diese für die Dauer eines Knotvorganges antreiben kann. Es ist ferner eine Wiederholsperre vorgesehen, die verhindert, daß die
Knotvorrichtung 4 bei ein und derselben Betätigung des Anschlages46 ein /weites Mal betätigt werden kann.
Der Schalter 8 betätigt den Elektromagneten 82 des Fadenführer* 5, der den Faden I wieder freigibt. Inzwischen ist der Faden I jedoch in an der Knotvorrichtung 4 vorgesehene Führungsschlitze 49 (siehe F i g. 4) eingeführt, so daß die Führung des Fadens I durch den Fadenführer 5 nicht mehr erforderlich ist.
Der beim Knotvorgang abgetrennte Fadenabschnitl 14 wird durch den in der Fadenabsaugvorriehtiing JO wirkenden Unterdruck abgeführt. Der Faden 1 erstreckt sich jetzt von dem Abzugswal/enpaar Ii zum pneumatischen Fadenspeicher 7 und von dort durch ilen Fadenführer 5 zur Spule 13.
Gleich/eilig mit der Betätigung des Schalters 8 wird von diesem aus über ein Zeitglied 96 der Elektromagnet 92 betätigt, der das Spulcnstützelement 90 unter der Spule 13 wegzieht, so daU diese sich mit einer auf den Knotvorgang abgestimmten Verzögerung auf der Antriebswelle 9 auflegt. Durch das Absenken der Spule IJ gelangt der Faden auch wieder in den Bereich der Changicrvorriehtung (Antriebswelle 9, als Nuiwal/e ausgebildet — siehe F i g. 8 —, oder Changierfadenführer 91 — siehe Fig. 4), so daß gleichzeitig mit dem Beginn der Aufwindung auch das Changieren des Fadens 1 einsetzt.
Während des Knotvorganges wird tier Faden I in der Knotvorrichtung 4 dadurch stillgesetzt, daß der von dem Abz.ugswalzenpaar 11 gelieferte Faden 1 vorübergehend im pneumatischen Fadenspeicher 7 aufgenommen wird. Nach einer durch das Zeitglied 80 vorbestimmten Zeit nach Betätigung des Schalters 8, in welcher der während des Knotvorganges /wischengespeicherte Faden aufgebraucht worden ist, wird der Elektromagnet 81 angesprochen, der den Fadenspeicher 7 in die gestrichelt dargestellte Position zurüekverschwenkt.
Die Knotvorrichtung 4 wird nach dem Knotvorgang durch die Druckfeder 43 aus dem Bereich des Fadenlaufes gebracht. Dabei betätigt der hakenförmige Anschlag .39 den Hebel .37. der durch die Manschette 36 hinrlurr-h ;ijf rjir. K1J""! 3« ";P"'lrk! 'J"d '''"'J" 'P. 'J"" Luftstrom bringt, welcher die Kugel 35 in Anlage an die dem Absaugkanal 6 zugewandte Bohrung 33 bringt und somit die Fadenabsaugvorrichlung 30 außer Betrieb setzt.
Der Knotvorgang ist damit abgeschlossen, und die Ansetzstellc, die beim Knotvorgang abgetrennt wurde, ist durch die Fadenabsaiigvorrichtung 30 abgeführt worden. Somit ist der Ansetzer durch den Knoten ersetzt worden.
Durch die Führungsschlitze 49 auf der Ober- und der Unterseite der Knotvorrichtung 4 wird der Faden 1 abgelenkt. Um zu verhindern, daß der Faden 1 hierbei von der Mündung des pneumatischen Fadenspeichers 7 abgleitet, weist dieser längs des Fadenlaufs eine Fadenführung 73 in Form einer Kerbe auf.
Die Zeitglieder 80 und % können verschieden ausgebildet sein.
Der Knotvorgang kann auf verschiedene Art und Weise eingeleitet werden. Beispielsweise ist am Griff 44 der Knotvorrichtung 4 ein Schalter angeordnet, der von der Bedienungsperson betätigt werden kann. Hierdurch kann ein Antrieb eingeschaltet werden, der sich nach Ablauf des KnotvMgangcs wieder selbsttätig ausschaltet. Der Schalter kam auch eine Kupplung für die Dauer eines Knotvorganges lösen. In der beschriebenen Ausführung ist statt eines Schalters ein Anschlag 46 vorgesehen (Fig. 5), der die Kupplung steuert. Als Antrieb der Knotvorrichtung dient ein Motor 47.
Anhand der F ig. 7 und 8 soll eine für das Masscnanspinnen nach einem Maschinenstillsiand geeignete Ausführung des Erfindungsgegenstandes be-
ίο schrieben werden. Bei dieser Ausführung befinden sich zwischen dem Fadenabzugsrohr 18 und den Abzugswnlzen 11 zwei ortsfeste Fadenführungen 83 und 84. zwischen denen quer zum I adenlauf eine weitere Fadenführung 85 zum Aufbau einer Fadenreserve 86
Ii verschiebbar ist.
Der Fadenführer besteht bei dieser Ausführung aus zwei Teilführungen 50 und 51, die bis hinter die heim Changieren vom Faden I überstrichene und durch den Fatienspannungsaiisgieichsbügei Ί2 icsigciegie F.kienlauffläche auseinanderspreizbar sind. Zu diesem Zweck weist jede Teilführung 50 und 51 einen zweiten abgewinkelten Arm 52 und 53 auf, der 'iber ein Koppelglied 54 bzw. 55 mit einem Joch 87 verbunden ist. das den Anker des Elektromagneten 82 bildet bzw. mit diesem verbunden ist. |ede Teilführung 50 und 51 ist schwenkbar auf einer Achse 56 bzw. 57 gelageit. Die Teilführungen 50 und 51 erstrecken sich im auseinandergespreizten Zustand über die gesamte überstrichene Breite der Fadenlauffläche. Um den Faden mit
Ji) Sicherheit fangen und zur Mitte führen zu können, weisen die Teilführungen 50 und 51 vortciihafterweise Haken 58 und 59 an ihren dem Faden 1 zugewandten Seiten ihrer Arbeitsenden auf.
Wird die Spinnmaschine stillgesetzt, so wird in
Ji bekannter Weise durch Verschieben der Fadenführung 85 eine für das Wiederanspinnen bestimmte Fadenreserve 86 aufgebaut. Gleichzeitig wird die Spule IJ durch das Spulenstützelement 90 von der Antriebswelle 9 abgehoben und die Spule IJ somit stillgesetzt. Durch Betätigung des Elektromagneten 82 werden die Teilführungen 50 und 51 aus der gestrichelt r-irgcstclllon ,.nirtrn! ,!<■» Ctnlliimr ill (III· mit :l 11 SCO ZO Ut'Π Ρ Γ Ι.ίπίο
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dargestellte Arbeitsstellung geschwenkt, wobei der Faden I in die für das beim Anspinnen durchzuführende Knoten günstige Stellung gebracht wird.
Zum Anspinnen werden die Fadenabsaugvorrichtungen 30 der einzelnen Spinnstellen der Maschine freigegeben. Bei der vorstehend anhand der Fig. 5 beschriebenen Vorrichtung geschieht dies selbständig dadurch, daß bei Wegfall des Unterdruckes durch das Abschalten der Maschine die Kugeln 35 infolge ihrer Schwerkraft in ihre Schächte 34 fallen. Beim Massenanspinnen geben die Fadenführungen 85 durch Rückbewegung oder Abwerfen die Fadenreserve 86 frei, die nun in den Spinnrotor 10 zurückgesaugt wird und dort Kontakt mit den inzwischen eingespeisten Fasern aufnimmt. Der Faden 1 wird nun in die Fadenabsaugvorrichtung 30 eingesaugt und durch diese abgeführt.
Die Bedienungsperson geht nun mit der Knotvorriehtung die Maschine entlang und versieht nun den Faden 1 Spinnstelle nach Spinnstelle mit einem Knoten, woraufhin in der beschriebenen Weise die Aufwindung wieder einsetzt und der Spinnvorgang in üblicher Weise fortgesetzt wird.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Beseitigen einer Unregelmäßigkeit im Faden an einer Spinnstelle einer Offen-End-Spinnvorrichtung, bei dem der angesponnene Faden von der Spinnstelle abgezogen, abgeführt und zwischen einem Abzugswalzenpaar und der Spule so abgelenkt wird, daß zwei parallele Fadenabschnitte entstehen, die in eine senkrecht zum Verlauf des Fadens heranführbare Knotvorrichtung eingelegt werden, welche die darin stillstehenden Fadenabschnitte verknotet und die beiden überschussigen Fadenenden abtrennt und bei dem erst nach diesem Verknoten der Faden auf die Spule aufgewickelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Faden zu einem N-förmigen Verlauf abgelenkt und der schräge Fadenabschnitt zwischen den beiden parallelen Fadenabschnitten durch die herangeführte Knotvorrichtung aus deren Arbeitsbereich herausgehakcn wird.
2. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einer senkrecht zum Fadenverlauf heranführbaren Knotvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß im Fadenverlauf (17) zwischen dem Abzugswalzenpaar (11) und der Spule (13) zwei an sich bekannte Fadenumlenkelemente (2, 3; 2,30; 21, 30) zumindest im Augenblick des Knotens so angeordnet sind, daß der Faden (1) zu einem N-förmigen Verlauf abgelenkt ist, und daß die Knotvorrichtung (4) Fadenführungen (40, 41) aufweist, mit denen der schräge Fadenabschnitt (14) zwischen den beiden parallelen Fadenabschnitten (15,16) aus dem Arbeitsbereich der Knotvorrichtung (4) heraushaltbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das im Augenblick des Knotens — auf den Verlauf des Fadens bezogen — näher beim Abzugswalzenpaar (11) angeordnete Fadenumlenkelement (2; 21) aus einer Bereitschaftsstellung, in welcher der Faden (1) nicht abgelenkt wird, durch ein mit der Knotvorrichtung (4) verbundenes, bei deren Bewegung wirkendes Betätigungselement (23) in eine Arbeitsstellung bewegbar ist, in welcher der Faden (4) den N-förmigen Verlauf aufweist, während das andere Fadenumlenkelement (3; 30) ortsfest ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement als Auflaufnocken (23) und das bewegbare Fadenumlenkelement als mit diesem Auflaufnocken (23) zusammenarbeitender Schwenkbügel (21) ausgebildet ist, dessen Achse (22) sich im wesentlichen zwischen dem ortsfesten Fadenumlenkelement (3; 30) und der Spule (13) befindet.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das ortsfeste Fadenumlenkelement als Fadenabsaugvorrichtung (30) ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenabzugsvorrichtung (30) von Hand und durch einen an der Knotvorrichtung (4) angeordneten Anschlag (39) betätigbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Knotvorrichtung (4) und der Spule (13) ein Fadenführer (5) angeordnet ist, der den sich vom ortsfesten Fadenumlenkelement (3; 30) zur Spule (13) erstrekkenden Fadenabschnitt (16) parallel zu dein sich vom Abzugswalzenpaar (11) zum bewegbaren Fadenum-
lenkelemen; (2; 21) erstreckenden Fadenabschnitt (15) hält und der steuermäQig einerseits mit einem an sich bekannten — auf den Verlauf des Fadens bezogen — vor dem Abzugswalzenpaar (11) angeordneten Fadenwächter (19) verbunden, bei Fadenbruch in den Fadenverlauf (17) bringbar und mit einer weiteren Schaltvorrichtung (8) verbunden ist, welche durch einen an der Knotvorrichtung (4) angeordneten Anschlag (45) betätigbar ist, und durch die nach Anschluß des Knotens der Fadenführer (5) aus dem Fadenverlauf (17) gebracht wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenführer (5) aus zwei Teilführungen (50, 51) besteht, die bis hinter den beim Changieren vom Faden (1) überstrichenen Bereich auseinanderspreizbar sind und sich über den gesamten Bereich erstrecken.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilführungen (50, 51) an den Enden auf ihrer dem Faden (1) zugewandten Seiten mit Haken (58,59) versehen sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Abzugswalzenpaar (11) und der Knotvorrichtung (4) ein an sich bekannter pneumatischer Fadenspeicher (7) angeordnet ist, welcher durch einen an der Knotvorrichtung (4) angeordneten Anschlag (45) in Betrieb und durch ein durch den Anschlag (45) betätigbares Zeitglied (80) außer Betrieb setzbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenspeicher (7) längs des Fadenverlaufes (17) eine Fadenführung (73) aufweist.
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