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DE2756323A1 - Mangankomplexe von salicylaldehydalkanoliminen als katalysatoren fuer die polymerisation von 2,6-disubstituierten phenolen - Google Patents

Mangankomplexe von salicylaldehydalkanoliminen als katalysatoren fuer die polymerisation von 2,6-disubstituierten phenolen

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Publication number
DE2756323A1
DE2756323A1 DE19772756323 DE2756323A DE2756323A1 DE 2756323 A1 DE2756323 A1 DE 2756323A1 DE 19772756323 DE19772756323 DE 19772756323 DE 2756323 A DE2756323 A DE 2756323A DE 2756323 A1 DE2756323 A1 DE 2756323A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
phenylene
lower alkyl
hydrogen
alkylene
phenyl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772756323
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Karl Olander
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Publication of DE2756323A1 publication Critical patent/DE2756323A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G65/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming an ether link in the main chain of the macromolecule
    • C08G65/34Macromolecular compounds obtained by reactions forming an ether link in the main chain of the macromolecule from hydroxy compounds or their metallic derivatives
    • C08G65/38Macromolecular compounds obtained by reactions forming an ether link in the main chain of the macromolecule from hydroxy compounds or their metallic derivatives derived from phenols
    • C08G65/44Macromolecular compounds obtained by reactions forming an ether link in the main chain of the macromolecule from hydroxy compounds or their metallic derivatives derived from phenols by oxidation of phenols
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F13/00Compounds containing elements of Groups 7 or 17 of the Periodic Table
    • C07F13/005Compounds without a metal-carbon linkage

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Polyethers (AREA)
  • Catalysts (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

Beanspruchte Priorität : 31.Dezember 1976, U.S.A.,
Serial-No. 753 506
Anmelder :
GENERAL ELECTRIC COMPANY 1 River Road
Schenectady, N.Y./ U.S.A.
Mangankomplexe von Salicylaldehydalkanoliminen als Katalysatoren für die Polymerisation von 2,6-disubstituierten Phenolen.
Durch die Erfindung wird ein Katalysator geschaffen, der für die Katalysierung der oxidativen Kupplung eines phenolischen Monomeren brauchbar ist. Der Katalysator ist ein Manganchelat, das von einem Salicylaldehyd-^lkanolimin abgeleitet ist.
Die Polyphenylenoxide und Verfahren zu ihrer Herstellung sind dem Fachmann bekannt, und sie sind in zahlreichen Publikationen, unter anderem von Hay in den US-Patenten 3 306 871 und 3 300 beschrieben. Die Verfahren von Hay beruhen auf der Anwendung
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von Kupfer-Amin-Komplexkatalysatoren. Katalysatoren auf Manganbasis für die oxidative Kupplung von phenolischen Monomeren für die Bildung von Polyphenylenoxiden sind von McNelis im US-Patent 3 220 979, von Nakashio im US-Patent 3 573 257, von Nakashio im US-Patent 3 787 361 und von Olander im US-Patent 3 95β 2<»2 beschrieben. In den US-Patenten 3 956 242 und 3 965 Ofi& sind neue Verfahren zur Polymerisierung von Polyphenylenoxiden mit Katalysatoren auf Mangankomplexbasis beschrieben. Der Offenbarungsgehalt all dieser Patente und Patentanmeldungen wird durch diese Bezugnahme in die vorliegende Anmeldung aufgenommen.
In den US-Patenten 3 444 133 und 3 455 880 sind Manganche late
von Bis-salicylaldehydäthylendiimin beschrieben, von denen angegeben wird, dass sie für die Herstellung von Polyphenylenoxiden brauchbar sind. In den Japanischen Patentveröffentlichungen 26396/73 und 26398/73 werden ebenfalls Katalysatoren beschrieben, die Mangan- oder Kobalt komplexe von einer oder mehreren Verbindungen sein können, die aus der Gruppe, bestehend aus primären Aminen und aliphatischen, alicyclischen und aromatischen Aldehyden, ausgewählt sind. Keine dieser Veröffentlichungen zeigt jedoch ein Manganchelat mit einer Salicylaldehyd-Alkanolimin-Komponente, und es wird auch keine Verwendung einer derartigen Komponente für die oxidative Kupplung von phenolischen
basischen
Monomeren unter/ Bedingungen vorgeschlagen oder nahegelegt.
Die vorliegende Erfindung schafft einen neuen Katalysator für
die oxidative Kupplung von phenolischen Monomeren. Der neue Katalysator ist eine Verbindung der Formel:
worin R aus Wasserstoff, niederem Alkyl, Phenyl, Halogen und
ο
niederem Alkoxy ausgewählt ist; R o-Phenylen, niederes Alkoxy-
o-phenylen, Halogen-o-phenylen, niederes Alkyl-o-phenylen, nie-
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- Λ
deres Alkylen, Phenyl-niederes Alkylen oder niederes Alkylniederes Alkylen ist; R Sauerstoff oder Stickstoff ist; R niederes Alkylenoxy, niederes Alkyl-alkylenoxy, o-Phenylenoxy, Phenyl-niederes Alkylenoxy, niederes Alkyl-o-phenylen oder Phenyl-o-phenylenoxy ist; R aus Wasserstoff, niederem Alkyl und Phenyl ausgewählt ist und η 0 oder 1 ist; wobei das niedere Alkyl und das niedere Alkoxy 1 bis 8 Kohlenstoffatome enthalten und das niedere Alkylen und niedere Alkylenoxy 2 bis 3 Kohlenstoffatome enthalten.
Wenn es nicht anders angegeben ist, besitzen die Ausdrucke "niederes Alkyl", "niederes Alkoxy", "niederes Alkylen" und "niederes Alkylenoxy" die oben angegebenen Bedeutungen.
Von dem Umfang der Formel I werden auch Verbindungen der folgenden Formel umfasst:
Mn
worin R aus Wasserstoff, niederem Alkyl und Phenyl ausgewählt
ο
ist und R niederes Alkylen oder o-Phenylen ist. Die bevorzugten Arten dieser Formel sind diejenigen Verbindungen, bei denen R Wasserstoff und R Xthylen oder o-Phenylen ist und R Wasserstoff oder Methyl ist.
Von dem Umfang der Formel I werden auch Verbindungen der folgenden Formel umfasst:
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12 5 "
worin R , R und R wie oben definiert sind und R niederes
Alkylen oder o-Phenylen ist.
Der Ausdruck "niederes Alkyl" schliesst sowohl geradkettige als auch verzweigtkettige Kohlenwasserstoffgruppen wie Methyl, Äthyl, Propyl, Hexyl und Isopropyl ein. Der Ausdruck "Halogen" schliesst Chlor, Brom, Fluor und Jod ein. Der Ausdruck "niederes Alkoxy" schliesst z.B. Methoxy, Äthoxy, i-Propoxy, Butoxy und Hexoxy ein. Der Ausdruck "niederes Alkylen." schliesst
ι 3 Gruppen wie -CH2-CH3- ; -CH2-CH2-CH2- ; _cw -CH-CH - und der~ gleichen ein. Der Ausdruck "Phenyl-niederes Alkylen" schliesst Gruppen wie
-CH2-CH-
-CH2-CH-CH2
und -CH-CH2-CH2-
ein.
Die Imin-Komponente der neuen Katalysatoren nach der Erfindung kann durch Umsetzen eines Salicylaldehyds oder eines geeigneten o-Hydroxyketons mit einem Alkanolamin nach dem folgenden Reaktionsschema hergestellt werden:
NH2-RZ-OH
15 7
worin R und R die gleichen Bedeutungen wie oben besitzen; R o-Phenylen, niederes Alkoxy, o-Phenylen, Halogen-o-phenylen, niederes Alkyl-o-phenylen, niederes Alkylen, Phenyl-niederes Alkylen, niederes Alkylen-Amin-niederes Alkylen, o-Phenylen-Amin-niederes Alkylen oder o-Phenylen-Amino-o-Phenylen oder ein substituiertes Derivat derselben ist.
Im allgemeinen kann das Imiη durch Erhitzen der Salicylaldehyd-Komponente mit dem primären Alkanolamin in einem geeigneten Lösungsmittel wie Benzol oder einem niederen Alkanol mit 1 bis G
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KohlenstoffatOBMn, z.B. Methanol, hergestellt werden. Wenn es gewttnscht wird, kann das Mangansalz zugegeben werden, nachdem das Iain hergestellt worden ist, oder das Mangansalz, das Salicylaldehyd und das primäre Alkanolamin können alle zusammengegeben werden, um das Manganiminchelat in einem einzigen Schritt zu bilden.
Im allgemeinen wird es bevorzugt, im wesentlichen stöchiometrische Mengen der ehelatbildenden Materialien zu verwenden, obgleich es wünschenswert sein kann, die iminbildendenKomponenten im Überschuss zu verwenden, um im wesentlichen vollständige Chelierung des Mangansalzes sicherzustellen.
Die geeigneten Mangansalze umfassen die MangandDHalogenide wie Mangan(II)Chlorid (auch als ManganchlorUr bekannt) Mangan-(II)Bromid und Mangan(II)Jodid als auch andere fcangan(II^erbindungen wie Mangancarbonat, Mangan(II)Oxalat, Mangan(II)SuI-fat, MangandDNitrat und Mangan(II)Phosphate, einschliesslich hydratisierter Formen derselben.
Die Chelatverbindungen können durch Umsetzen im wesentlichen gleicher Mengen des Mangan(II)Salzes und des Imins in Anwesenheit eines geeigneten Lösungsmittels wie eines niederen Alkanols mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen wie z.B. Methanol gebildet werden. Höhere Stöchiometrien können verwendet werden, wie z.B. 2 Mole Alkanolamin pro Mol Mangan.
Das Imin kann aus primären Aminoalkanolen wie Äthanolamin, o-Aainophenol, 2-(2-Aminoäthylamin)äthanol, l-Phenyl-2-aminoäthanol und l-Methyl-2-aminoäthanol gebildet werden. Salicylaldehyd per se oder seine substituierten Derivate können zur Bildung des Imine verwendet werden.
Das Verfahren, bei dem der neue Katalysator auf Manganbasis verwendet werden kann, um die oxidative Kupplung von phenolischen Monomeren zu katalysieren, kann durchgeführt werden, indem der Katalysator und das Monomere in einem geeigneten organischen Lösungsmittel in Anwesenheit eines sauerstoffhaltigen Gases und
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Alkali miteinander kombiniert werden. Im allgemeinen können Polymerisationen durch Kombinieren des Katalysators und des Monomeren in einem geeigneten organischen Lösungsmittel in Anwesenheit eines sauerstoffhaltigen Gases durchgeführt «erden. Üblicherweise können Polymerisationen durchgeführt werden, indem ein Molverhältnis von phenolischem Monomeren zu Mangan in Komplexform von 1OO:1 bis 3OO:l verwendet wird.
Das bevorzugte Polymerisationslösungsmittel ist eine Mischung von einem niederen Alkanol mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, z.B. Methanol, und einem aromatischen organischen Lösungsmittel wie Toluol, Benzol, Chlorbenzol, Xylol oder Styrol. Die bevorzugte Reaktionszusammensetzung eines phenoiischen Monomeren, z.B. 2,6-Xylenol, eines niederen Alkanols, z.B. Methanol, und eines aromatischen organischen Lösungsmittels beträgt jeweils von 20:20:60 bis 16:10:74 Gew.-T. Die exakten Verhältnisse sind nicht kritisch und können in Abhängigkeit von dem speziell verwendeten Katalysator variiert werden.
Der Katalysator wird in einem niederen Alkanol wie Methanol gelöst und zu der phenolischen Monomer- organischen Lösungsmittel-Lösung in einem Reaktor hinzugegeben, der mit einem Sauerstoffeinlassrohr und einer geeigneten Rührvorrichtung ausgestattet ist. Um die Stabilität und Reaktionsfähigkeit des Katalysators zu erhöhen, können primäre, sekundäre oder tertiäre Amine wie n-Hexylamin zu der Reaktionsmischung entsprechend de* Verfahren hinzugegeben werden, das im US-Patent 3 956 242 beschrieben ist, dessen Offenbarungsgehalt durch diese Bezugnahme in die vorliegende Anmeldung aufgenommen wird. Verschiedene Amine sind in den US-Patenten 3 306 874 und 3 306 875 angegeben. Das Amiη kann in einem Phenol-zu-Amin-Molverhältnis innerhalb des Bereiches von etwa 100:0,05 bis etwa 100:15 hinzugegeben werden.
Die Polymerisation wird durch Einleiten eines Sauerstoffstromes in Gang gesetzt, und zwar mit einer Rate, die ausreichend ist, damit Sauerstoff im Überschuss vorhanden ist über der Menge, die absorbiert wird. Alkali ist wesentlich und wird bevorzugt als eine 5O% wässrige Lösung von Natriumhydroxid hinzugegeben, und
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zwar ausreichend, um ein Molverhältnis von 14:1 bis 18:1 und stärker zu bevorzugen etwa 16:1 der phenolischen Verbindung zum Hydroxylion während der Polymerisation aufrecht zu erhalten. Andere basische Materialien sind im US-Patent 3 956 242 beschrieben. Nach Beginn der Reaktion überschreitet die Temperatur 45 C, vorzugsweise 35 C, nicht wesentlich.Wenn ein PoIyphenylenoxid mit einer grundmolaren Viskositätszahl (intrinsic viscosity) von etwa 0,45 dl/g, gemessen in Chloroform bei 3O0C1 erhalten worden ist, kann die Reaktion beendet werden, indem zu dem Reaktor genügend wässrige Essigsäure oder wässrige Schwefelsäure hinzugegeben wird, um das Reaktionsmedium zu neutralisieren. Nach der Neutralisierung kann die gesamte Reaktionsmischung mit einem geeigneten Lösungsmittel, z.B. Methanol, niedergeschlagen und ausgefällt und nach Standardverfahren isoliert werden.
Die folgenden Beispiele erläutern das Verfahren der Erfindung. Sie dienen jedoch nur als Beispiele und sollen die Erfindung in keiner Weise beschränken.
Beispiel 1 Ein Imin wurde durch Kondensation von äquimolarer (0,8196 Mole) Menge Salicylaldehyd und Xthanolamin in etwa 300 ml Toluol unter
sieden Stickstoff gebildet. Die Mischung wurde am Rückfluß/ gelassen, um das theoretische Reaktionswasser in einer Apparatur, die mit einer Dean-Stark-Falle ausgestattet war, zu entfernen. Der Katalysator wurde unter Verwendung von 41,7 g dieser Lösung, die 3,03 g (0,0184 Mole) des Imlns enthielt, hergestellt.
Es wurde eine Polymerisationsreaktion mit den folgenden Materialien durchgeführt:
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Toluol 578 ml
Methanol 105 ml
2,6-Xylenol 112 g (16% Feststoffe) (0,918 Mole)
Natriumhydroxid 4,5g (5OT wässrig)
MnCl2 2,31 g (0,0184 Mole)
Imin (41,7 g Toluol-Lösung, die 3,03 g
des Imins enthielt, das wie oben angegeben hergestellt worden war, um
einen 1:1 Komplex mit Mangan zu liefern).
Das 2,6-Xylenol, 534 ml Toluol und das meiste des Methanols und
die gesamte Natriumhydroxid-Lösung wurden in einen 1 Liter Re a k-
-rohr
tor gegeben, der mit einem Sauerstoffeinleit/und einem oben
liegenden RUhrmotor ausgestattet war. Die Katalysator-Lösung,
die aus Mangan(II)-Chlqrid, gelöst in Methanol, und der Toluol-Lösung des Imins, das von Salicylaldehyd und Xthanolamin gebildet worden war, bestand, wurde in den Reaktor eingegeben und
die Polymerisation lief als eine Reaktion in Masse ab. Nach vier Stunden wurde die Reaktion durch Zugabe von wässriger Essigsäure beendet. Die grundmolare Viskositätszahl des Poly(2,6-dimethyl-1,4-phenylenoxids) betrug 0,21 dl/g, gemessen in Chloroform bei 30°C.
Beispiel 2
Das Verfahren von Beispiel 1 wurde mit der Ausnahme wiederholt, dass 2,0 g n-Hexylamin (0,02 Mole) zu der Polymerisationsmischung hinzugegeben wurden, und die Polymerisation nach vier
Stunden beendet wurde. Die grundmolare Viskositätszahl des
Poly(2,6-dimethyl-l,4-phenylenoxids) betrug.0,50 dl/g, gemessen in Chloroform bei 30°C. Dies zeigt klar die die/ vergrössernde
Wirkung der Zusatzamine.
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Beispiel 3
Ein Katalysator wurde in situ durch die Kondensation von 0,799 g Salicylaldehyd (O,00656 Mol) und 0,898 g l-Phenyl-2-aminoäthanol (0,00656 Mol) in Methanol in Anwesenheit von O,825 g Mangan(II)Chlorid (0,00656 Mol) hergestellt. Der Katalysator wurde direkt in der unten angegebenen Polymerisation eingesetzt. Die folgenden Materialien wurden verwendet:
Toluol 390 ml
Methanol 100 ml
2,6-Xylenol 80 g
Natriumhydroxid 3,2 g (5O % wässrig)
n-Hexylamin I1O g
Das Verhältnis von 2,6-Xylenol zu Mangan betrug 100:1. Es wurde eine Polymerisation in Masse bei 300C über eine Zeitdauer von 170 Minuten durchgeführt, zu welcher Zeit das Polymer eine grundmolare Viskositätszahl von 0,34 dl/g, gemessen in Chloroform bei 3O°C, besass.
Beispiel 4
Es wurde ein Imin durch die Kondensation von 22,35 g Salicylaldehyd und 20 g o-Aminophenol in Toluol gebildet. Die Mischung wurde am Rückfluss gesiedet, und das Wasser der Reaktion wurde in einer Dean-Stark-Falle aufgesammelt. Das Imin fiel bei Kühlung aus. Das Imin wurde in einer 2,6-Xylenol-Polymerisation unter Verwendung der folgenden Materialien verwendet:
Methanol 87,5 ml Chlorbenzol 320 ml
2,6-Xylenol 80,0 g (0,6557 Mole)
Natriumhydroxid 2,4 g (50% wässrig)
n-Hexylamin 0,8 g (0,OO79 Mole)
MnCl2 0,825 g (0,0065 Mole)
Imin (MW 223) 1,46g (0,0065 Mole).
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Eine Polymerisation in Masse wurde 41 Minuten lang durchgeführt, die zu einem Poly(2,6-dimethyl-l,4-phenylenoxid) mit einer grundmolaren Viskositätszahl von 0,35 dl/g, gemessen in Chloroform bei 30°C, führte.
Beispiel 5
-sieden
Ein Imin wurde durch Rückfluss/von 10,O g Salicylaldehyd und 8,85 g 2-(2-Aminoäthylamino)äthanolamin in Toluol über Minuten hergestellt. Danach wurde das Lösungsmittel abgetrieben und das gelbe Produkt mit Äther gewaschen. Dieses Imin wurde verwendet, um Poly(2,6-dimethyl-l,4-phenylenoxid) herzustellen, wobei die folgenden Materialien verwendet wurden:
Chlorbenzol
Methanol
2,6-XylenoI
Natriumhydroxid
n-Hexylamin MnCl2
Imin
Ee wurde für 97 Minuten eine Polymerisation in Masse durchgeführt, die zu eijiem Poly(2,6-dimethy 1-1,4-phenylenoxid) mit einer grundmolaren Viskositätszahl von 0,24 dl/g, gemessen in Chloroform bei 30°C, führte.
Beispiel 6
sieden
Es wurde ein Imin durch Rückfluß-/ von 2,0 g l-Phenyl-2-aminoäthanol und 1,82 g Salicylaldehyd in 100 ml Toluol über mehrere Stunden hergestellt. Die Reaktionslösung wurde auf ein Endvolumen von 100 ml verdünnt und direkt in einer Polymerisation verwendet, bei der die folgenden Materialien verwendet wurden:
393 ml g (0,786 Mole)
90 ml g (5O% wässrig)
96 g g (0,010 Mole)
3,84 g (0,0078 Mole)
1,0 (0,0078 Mole)
0,99
1,58
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2,6-Xylenol 160 g (1,31 Mole)
Methanol 120 ml
Toluol 534 ml
MnCl2 1,64 g (0,0131 Mole)
NaOH 8,5 g (50% wässrig) Di-methyl-n-butylamin 1,32 g (0,0131 Mole) Iminlösung 89 ml.
Es wurde eine Polymerisation in einem 1 Liter Reaktor nach dem allgemeinen Verfahren von Beispiel 5 durchgeführt. Das Manganchlorid in 50 ml Methanol wurde mit der Toluol-Lösung von dem Imin über 10 Minuten kombiniert. Das Di-methyl-n-butylamin wurde zugegeben, und die Mischung wurde 30 Minuten gerührt. Die Katalysatorlösung wurde zu dem Polymerisationsreaktor, der das verbliebene Lösungsmittel, Base und 2,6-Xylenol enthielt, hinzugegeben. Die Polymerisationsreaktion wurde 93 Minuten bei 25 bis 33°C aufrechterhalten und mit 20 ml 50% wässriger Essigsäure abgeschreckt. Das isolierte Poly(2,6-di-methyl-l,4-phenylenoxid) besass eine grundmolare Viskositätszahl von 0,39 dl/g, gemessen in Chloroform bei 30°C.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Katalysator für die oxidative Kupplung eines phenolischen Monomeren ,dadurch gekennzeichnet, dass er eine Verbindung der folgenden Formel enthält:
    worin R aus Wasserstoff, niederem Alkyl, Phenyl, HaIo-
    2 gen und niederem Alkoxy ausgewählt ist; R o-Phenylen, niederes Alkoxy-o-phenylen, Halogen-o-phenylen, niederes Alkyl-o-phenylen, niederes Alkylen, Phenyl-niederes
    3 Alkylen oder niederes Alkyl-niederes Alkylen ist; R
    4 Sauerstoff oder Stickstoff ist; R niederes Alkylenoxy, niederes Alkyl-Alkylenoxy, o-Phenylenoxy, Phenyl-niederes Alkylenoxy, niederes Alkyl-o-phenylen oder Phenyl-ophenylenoxy ist; R aus Wasserstoff, niederem Alkyl und Phenyl ausgewählt ist und η 0 oder 1 ist; wobei das niedere Alkyl und das niedere Alkoxy 1 bis 8 Kohlenstoffatome enthalten und das niedere Alkylen und das niedere Alkylenoxy 2 bis 3 Kohlenstoffatome enthalten.
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    2. Katalysator nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet , dass die Verbindung die folgende Formel besitzt:
    worin R und R aus Wasserstoff, niederem Alkyl und Phe-
    2
    nyl ausgewählt sind und R niederes Alkylen ist.
    3. Katalysator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass die Verbindung die folgende Formel besitzt:
    worin R und R aus Wasserstoff, niederem Alkyl und Phe-
    2 6
    nyl ausgewählt sind und R und R unabhängig davon und voneinander niederes Alkylen oder o-Phenylen sind.
    Katalysator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , dass R und R Wasserstoff
    2 fi
    sind und R und R unabhängig voneinander niederes Alkylen, niederes Alkyl-niederes Alkylen oder o-Phenylen sind.
    Verfahren zur Herstellung eines Polyphenylenoxide, d a · durch gekennzeichnet, dass es die oxidative Kupplung eines phenolischen Monomeren der Formel:
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    27.SÖ323
    worin X Wasserstoff, Chlor, Brom oder Jod ist; Q ein einwertiger Substituent ist, der aus Kohlenwasserstoff resten, Halogenkohlenwasserstoff- oder Halogenkohlenwasserstoffoxiresten mit wenigstens zwei Kohlenstoffatomen zwischen dem Halogenatom und dem Phenolkern und Kohlenwasserstoffoxiresten ausgewählt ist; Q* so wie Q definiert ist und zusätzlich Halogen sein kann und Q" Jeweils so sein kann, wie Q1 definiert ist, und zusätzlich Wasserstoff sein kann, mit der Massgabe, dass Q, Q* und Q" alle frei von einem tertiären Kohlenstoffatom sind, in Anwesenheit des Katalysators nach einem der Ansprüche 1 bis 4 umfasst.
    6. Verfahren nach Anspruch 5,dadurch gekennzeichnet , dass das phenolische Monomere 2,6-Xylenol ist.
    7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet , dass R Xthylen ist.
    8. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch g e -
    2
    kennzeichnet , dass R o-Phenylen ist.
    9. Verfahren nach Anspruch 7,dadurch gekennzeichnet , dass R o-Phenylen ist.
    10. Verfahren nach Anspruch 8,dadurch gekenn-
    zeichnet , dass R o-Phenylen ist.
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    11. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 10 , dadurch gekennzeichnet, dass ein primäres, sekundäres oder tertiäres Amin zu der Polymerisationsmischung hinzugegeben wird.
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DE19772756323 1976-12-21 1977-12-17 Mangankomplexe von salicylaldehydalkanoliminen als katalysatoren fuer die polymerisation von 2,6-disubstituierten phenolen Withdrawn DE2756323A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US05/753,506 US4093597A (en) 1976-12-21 1976-12-21 Polymerization of 2,6-di-substituted phenols

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2756323A1 true DE2756323A1 (de) 1978-06-29

Family

ID=25030921

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19772756323 Withdrawn DE2756323A1 (de) 1976-12-21 1977-12-17 Mangankomplexe von salicylaldehydalkanoliminen als katalysatoren fuer die polymerisation von 2,6-disubstituierten phenolen

Country Status (9)

Country Link
US (1) US4093597A (de)
JP (1) JPS5394600A (de)
AU (1) AU514203B2 (de)
BR (1) BR7708516A (de)
DE (1) DE2756323A1 (de)
FR (1) FR2375277A1 (de)
GB (1) GB1564490A (de)
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