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DE2755266A1 - Aufzugschacht, gebildet aus aufzugschachtbausteinen - Google Patents

Aufzugschacht, gebildet aus aufzugschachtbausteinen

Info

Publication number
DE2755266A1
DE2755266A1 DE19772755266 DE2755266A DE2755266A1 DE 2755266 A1 DE2755266 A1 DE 2755266A1 DE 19772755266 DE19772755266 DE 19772755266 DE 2755266 A DE2755266 A DE 2755266A DE 2755266 A1 DE2755266 A1 DE 2755266A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reinforced concrete
shaft
elevator shaft
rail
elevator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772755266
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Brodthage
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19772755266 priority Critical patent/DE2755266A1/de
Publication of DE2755266A1 publication Critical patent/DE2755266A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F17/00Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage
    • E04F17/005Lift shafts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Lift-Guide Devices, And Elevator Ropes And Cables (AREA)

Description

  • Aufzugschacht,
  • gebildet aus Aufzugschachtbausteinen Die Erfindung betrifft ein Aufzugschacht, welcher aus vorfabrizierten, ringförmigen und stockwerkshohen Aufzugschachtbausteinen zusammengesetzt ist.
  • Im allgemeinen wird der Aufzugschacht in Ortsbetonbauweise errichtet; weiterhin gebräuchliche Ausfthrungen sind gemauerte oder aus vorfabrizierten Elementen zusammengesetzte Aufzugschächte. Bei all diesen bekannten Aufzugschachtausführungen werden die Aufzugbauteile,0z.B. Führungsschienen und Schachtabschlusstüren, erst nach der Erstellung des Aufzugschachtes am Bestimmungsort, in denselben montiert - diese Durchführungsform erfordert einen erheblichen Zeit- und Kostenaufwand. Es wurden schon des öfteren Versuche unternommen, die Erstellungskosten von Aufzuganlagen durch neue Lösungswege zu senken: keine dieser andersgearteten Lösungswege konnte sich bisher im Aufzugbau bzw.
  • im Bauwesen durchsetzen. In erster Linie sei hier der schienenlose Aufzug erwähnt, eine kurze Beurteilung darüber erschien in der Fachzeitschrift fördern und heben" Ausgabe: 6.April 1975, Seite 513-515, Patentschrift 1 198 972. Weiterhin ist bekannt, Aufzugschachtabschnitte mit einer maximalen Länge von 15 Metern, die in der Regel fünf Etagen entsprechen, zu fertigen. Die Aufzug-frshrungsschienen und die Schachtabschlusstüren werden hierbei in die horizontal liegenden Aufzugschachtabschnitte montiert und anschließend werden die relativ großen Freiräume zwischen den Schachtabschlusstüren und dem Stahlbeton-Aufzugschachtgebilde mit Beton ausgegossen - die so vorgefertigten Aufzugschachtabschnitte werden dann zum Bestimmungsort mit Spezialfahrzeugen transportiert und dort übereinandergesetzt. Auch diese Ausführungsform konnte sich nicht durchsetzen - Transportprobleme, insbesondere auf der Baustelle, verursacht durch die abnormale Größe und das Gewicht des Schachtabschnittes, setzen der Einsetzbarkeit dieser Ausführungsform recht enge Grenzen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Aufzugschacht in Fertigbauweise kostengünstiger herzustellen und schneller zu montieren als bisher bekannt, wobei die Ausrichtgenauigkeit der montierten Führungsschienen über dem bekannten bisher durchfiihrenbaren Niveau liegt.
  • Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, die tragenden Aufzugschachtwände und die zugehörigen Aufzugbauteile in einer eigens dafür hergerichteten Produktionsstätte in einem bisher nicht bekannten Umfang industriell vorzufertigen, um die Montagezeit auf ein Minimum zu reduzieren - hierzu ist erforderlich, den Aufzugschacht in Aufzugschachtabschnitte aufzugliedern, wobei die Größe und das Gewicht so zu wählen ist, daß dieselben mit gängigen Transport- und Hebemitteln der Bauwirtschaft an den Bestimmungsort gebracht und dort übereinandergesetzt werden können.
  • Die Erfindung geht weiter von den Gedanken aus, die tragenden Aufzugs chachtwände, vorzugsweise Stahlbeton, konstruktiv so zu gestalten, daß Aufzugbauteile wie z.B. Kabine und Gegengewichtsfiihrungsschienen, ?ührungsschienenbefestigungen, Schachtabschlusstifren und die Schachtinstallation in nicht bekannter Ausfahrung gestaltet und eingesetzt werden können, um die Herstellungskosten und die Montagekosten zu senken, wobei der Anfzugsehadhtgrundrisß kleiner gehalten werden soll, als bei bekannten AusfUhrungen.
  • Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch Aufzugschachtbausteine gelöst, welche mit Stahlbetonschienen ausgestattet sind, die Je nach Aufzugschachtbausteinausführung in vorbestimmter Anzahl und Lage an die Innenseite der Stahlbetonschachtwände kontinuierlich fest und ortagenau senkrecht verlaufend befestigt sind, wobei die obere und die untere Stoßfläche der Stahlbetonschienen, in der Jeweils eine Zentrierbuchse eingelassen ist, die obere und die untere Stoßfläche der jeweiligen Schachtwand um einen vorbestimmten Betrag überragen und Jeweils eine gemeinsame horizontale Ebene bilden, so daß unter Zuhilfenahme von Zentrierstiften die Aufzugschachtbausteine ohne Ausrichtarbeiten übereinandergesetzt einen lotrechten Aufzugschacht ergeben, wobei die Stahlbetonschienen auch als F'Ihrungsschienenbahnen für die Aufzugkabine und das Gegengewicht eingesetzt werden und zusätzlich, durch die kontinuierlich feste Verbindung zur Schachtwand, die Steifigkeit derselben erhöht.
  • Bei der Verwendung von Rollenfffhrungen für die Kabine und/ oder das Gegengewicht übernimmt die Stahlbetonschiene unmittelbar das Führen der Laufrollen.
  • Durch eine Weiterbildung der Stahlbetonschiene können auch Gleitführungsschuhe eingesetzt werden, in des auf die Führungsflächen der Stahlbetonschiene ein geeignetes Material aufgebracht wird, wie z.B eine 0,5 - dicke Stahlblechprofilschiene.
  • Die oben beschriebenen Stahlbetonschienen schrumpfen bei der Gebäudesetzung in gleiches Maße wie die nfzugschachtwände, so daß die bei bekannten Stahlführungsschienen häufig auftretende Schienenausknickung unterbleibt - dagegen sind horizontale Gebäudeverschiebungen nicht korrigierbar. Aufzugschächte mit hoher Förderhöhe sind naturgemäß größeren Gebäudeverschiebungen ausgesetzt, und in diesen werden überwiegend Aufzüge mit hoher Fördergeschwindigkeit eingesetzt, welche auf maßliche Abweichungen vom Führungsschienenlotmaß mit besonders starken Iabinenstbßen reagieren.
  • Eine Weiterbildung der Stahlbetonschiene ermöglicht ein nachtäglichen Richten der Führungsschienen, in da an das jeweilige Stahlbetonschienenstück ein Stahlprofilschienenstück gleicher Ringe mittels mehrerer verstellbarer Verbindungselemente befestigt wird. Hierbei sind die handelsüblichen Aufzugführungsschienen einsetzbar - der Vorteil liegt in der wesentlich schnelleren und genaueren Montage derselben, als bei der bekannten ortsgebundenen Schienenmontage. Aus diesem Tatbestand heraus lassen sich bei gleichem Leistungsbereich kleinere Führungsschienentypen einsetzen als bei bekannten Ausführungen, da der kleinere Ausknickwiderstand durch kürzere Befestigungsabstände ausgeglichen wird und die Befestigungselemente einfacher gestaltet sowie billiger hergestellt werden können als bekannte Ausführungen, da der Abstand zwischen Führungsschiene und Stahlbetonschiene nur wenige Zentimeter beträgt, wobei das vorbestimmte Abstandsmaß am jeweiligen Befestigungspunkt nur um wenige Milimeter toleriert. Ein weiterer Kostenvorteil ist dadurch gegeben, daß die bekannten Stoßlaschen entfallen, da unmittelbar an der Verbindungsstelle zweier Führungsschienenstücke jeweils eine Verbindung zur Stahlbetonschiene besteht.
  • Eine andere Weiterbildung der Stahlbetonschiene ist dadurch gekennzeichnet, daß an derselben ein gleichlanges Stahlrohr mittels Hammerkopfschrauben befestigt ist, wobei das Stahlrohr nur das Führen der Aufzugkabine übernimmt - die beim Fangen auf tretenden Kräfte werden hingegen von der Stahlbetonschiene unmittelbar übernommen, da die Fangvorrichtung auf dieselbe einwirkt.
  • Durch diese konstuktive Maßnahme werden die Materialkosten merkbar verringert, da eine leichtere Schienenausführung eingesetzt werden kann. Der Einsatz von Stahlrohr gegenüber T-Profil gewährleistet ein ruhigeres Kabinengleiten, sowie eine einfachere Stoßverbindung zwischen den übereinandergesetzten Führungsschienenstücken.
  • Der erfindungsgemäße Einsatz der Stahlbetonschiene erfüllt im Zusammenhang mit dem übrigen erfindungsgemäßen Aufzugschachtbausteingebilde die im Aufzugbau gestellten Forderungen besser und billiger als bekannte Systeme: die Stahlbeton, sie ist Je nach Aufzugschachtbausteinhöhe in der Regel zwischen 2,70 bis 3,50 Meter lang und weist eine Breite wie Dicke von ca. o,12 Meter auf, läßt sich durch die relativ günstigen Abmaße industriell und daher kostengünstig herstellen, wobei eine sehr hohe Fertigungsgenauigkeit erzielt werden kann, in dem der Betonguss nach vorbestimmter Lagerzeit durch Nasschleifen nachbehandelt wird. Ein weiterer Vorteil liegt in der unterschiedlich wählbaren Materialbeschaffenheit von Stahlbetonschiene und Aufzugschachtwand, hierdurch kann gezielt auf die Jeweiligen Anforderungen eingegangen werden. Ein anderer Vorteil stellt die kontinuierliche Verbindung der Schachtwand mit der Stahlbetonschiene dar, hierdurch wird die Festigkeit und die Steifigkeit des Aufzugschachtbausteines erhöht. Die Montage einer gesonderten Stahlführungsschiene auf die Stahlbetonschiene läßt sich ebenfalls industriemäßig, durch den Einsatz hochwertiger Vorrichtungen, durchführen - die dabei erzielte Ausrichtgenauigkeit liegt weit über dem bekannten durchführbaren Niveau. Ein weiterer Vorteil ist durch die funktionale Trennung "Aufzug Führen und Fangkräfte Aufnehmen" gegeben - hierdurch wird der Einsatz von billigen Gleitführungsschuhen möglich, da die Stahlfülirungsschiene geölt werden kann, die aus Stahlbeton bestehende Fangschiene bleibt dagegen trocken, so daß stark differierende Bremswege durch unterschiedlich stark geoelte Fangflächen nicht mehr wie bekannt auftreten können.
  • Die Erfindung ist weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Schachtwand eines Aufzugschachtbausteines die Aufgaben der Schachtabschlusstürzarge übernimmt, d.h. daß die obere und die untere Türblattführungsschiene, sowie andere Funktionseinrichtungen direkt an die Schachtwand montiert werden - weiterhin übernimmt die Schachtwand unmittelbar die gesetzlich vorgeschriebene Begrenzung des Freiraumes zwischen Schachtzugang und Schachttürblatt, so daß die bekannten Türzargen, mit ihren zum Teil aufwendigen Stahlblechkonstruktionen, entfallen.
  • Die Erfindung zeichnet sich weiterhin dadurch aus, daß die Aufzugschachtgrundrissfläche, bei gleicher Kabinennutzfläche, kleiner gehalten werden kann, als bei bekannten Ausführungen, indem der Schachtgrundriss im wesentlichen der Form des Aufzugkabinengrundrisses nachgebildet wird, wie z.B. bei einer kreisrunden Aufzugkabine, wo auch der Aufzugschacht kreisrund und das Gegengewicht halbkreisförmig auagtbNldet ist.
  • Die Erfindung ist weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß der Aufzugschachtbaustein gegebenenfalls mit nur sehr dünnen Schachtwänden versehen ist, aus denen Armierungseisen herausragen, wobei dieselben den sehr dünnen Schachtwänden durch entsprechende konstruktive Ausbildungen eine höhere Festigkeit geben. Nach der jeweiligen Montage eines Aufzugschachtbausteines werden die sehr dünnen Schachtwände durch Anbetonieren auf ihre erforderliche Dicke gebracht - diese Ausführungsform läßt sich vorteilhaft überall dort einsetzen, wo aus statischen und/oder aus architektonischen Gründen besondere und einmalige Aufzugschachtwanddicken-und Formen notwendig werden, ohne daß auf die hohe Aufzugschachtvorfertigung verzichtet werden muss. Ein weiterer Vorteil dieser Aufzugschachtbausteinausführung liegt im besonders niedrigen Eigengewicht, so daß praktisch alle gängigen Baukräne zur Aufzugschachtbausteinmontage eingesetzt werden können.
  • Eine andere Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß in den Schachtinnenwänden des Aufzugschachtbausteines Kanäle eingelassen sind, in denen die Schachtinstallation verlegt wird. Die Kabelkanalinnenflächen sind dabei mit eingeklebter Isolierfolie ausgekleidet, so daß einfach" isolierte Drähte verwendet werden können - ein Kunststoffdeckel verschließt den Kanal. Der Vorteil dieser Ausführung gegenüber bekannten Ausführungen liegt in der gUnstigen Raumausnutzung, der Einsparung eines stabilen Kunststoffkanals und dessen Montage.
  • Der Schachtbeleuchtungskörper wird ebenfalls in eine Schachtwandvertiefung installiert, so daß neben der verbesserten Raumausnutzung auch auf ein stabilea und somit teures Gehäuse verzichtet werden kann.
  • Die Erfindung zeichnet sich weiterhin dadurch vorteilhaft aus, daß durch die produktionstechnisch getrennte Fertigung von Schachtwänden und Stahlbetonschienen auf besondere Kundenwtinsche hinsichtlich der Schachtabmaße schnell und kostengünstig eingegangen werden kann, da die relativ einfachen Schalungsvorrichtungen ohne großen Aufwand auf einmalig erforderliche Abmaße eingerichtet werden können.
  • Die ortsgenaue Montage der Stahlbetonschienen und der Schachtwände zueinander bzw. zu einem hochwertigen Aufzugschachtbaustein erfolgt durch eine hier mit Einrichtvorrichtung bezeichnete Vorrichtung, wobei dieselbe durch eine eigene Patentmeldung beschrieben ist.
  • Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung gehen aus der anschliessenden Beschreibung verschiedener AusfUhrungsbeispiele des erfindungsgemäßen Aufzugschachtbausteines hervor.
  • Es zeigen: Fig.1 eine Draufsicht auf eine Stahlbetonschiene, welche mit einer Aufzugschachtwand fest verbunden ist, Fig.2 eine Seitenansicht von drei übereinandergesetzten Stahlbetonschienen gemäß Fig.1, Fig.3 eine Draufsicht auf ein zweites jusfUhrungsbeispiel einer Stahlbetonschienenbefestigung, Fig.4 einen Teilbereich einer Draufsicht auf ein zweites Ausführungsbeispiel einer Stahlbetonschiene, an der eine Stahlprofilschiene befestigt ist, Fig.5 einen Teilbereich einer Draufsicht auf ein drittes Ausführungsbeispiel einer Stahlbetonschiene, in der zwei U-förmige Stahlblechprofilschienen eingefügt sind, Fig. 6 eine Vorderansicht einer Stoßverbindung von zwei übereinandergesetzten Stahlbetonschienen gemäß Fig.5, Fig.7 einen Teilbereich einer Draufsicht auf ein viertes Ausführungsbeispiel einer Stahlbetonschiene, an ihr ist mittels verstellbarer Befestigungselemente ein Stahlrohr montiert, Fig.8 eine Vorderansicht einer Stoßverbindung von zwei übereinandergesetzten Stahlbetonschienen gemäß Fig.7, Fig.9 eine Draufsicht auf ein fUnftes kusführungsbeispiel einer Stahlbetonschiene, an der eine T-förmige Stahlführungsschiene befestigt ist, Fig.10 eine Vorderansicht einer Stoßverbindung von zwei übereinandergesetzten Stahlbetonschienen gemäß Fig.9, Fig.11 eine Seitenansicht einer Stahlbetonschiene gemäß Fig. 9, Fig.12 eine Rückansicht einer zentralschließenden automatischen Aufzugschachtabschlusstür, welche in ein Aufzugschachtwandteil organisch eingefügt ist, Fig.13 einen Schnitt durch die Aufzugschachtwand von Fig.12 entlang der Linie 13-13 Fig.14 eine Draufsicht auf ein kreisrunden Aufzugschachtbaustein, mit dargestelltem Kabinen- und Gegengewichtsgrundriss, Fig.15 einen Schnitt durch die Stoßverbindung von zwei übereinandergesetzten Aufzugschachtbausteinen gemäß Fig.
  • 14 entlang der Linie 15-15, Fig.16 eine Draufsicht auf ein Aufzugschachtbaustein mit halbkreisförmig ausgeführten Schachtzugang, Fig.17 zwei auf ein Aufzugschachtgrubenbaustein übereinandergesetzte Aufzugschachtbausteine in axonometrischer Darstellung.
  • Die Fig.1 zeigt eine Draufsicht auf eine Stahlbetonschiene 1 und auf ein Teilstück einer Aufzugschachtwand 2. In der Stahlbetonschiene sind in vorbestimmten Abständen Winkelstücke 3 aus Stahl und in der Schachtwand sind auf gleicher Höhe Stahlplatten 4 fest verankert, Schweißnähte 5 verbinden dieselben miteinander - der verbilebende Freiraum 6 ist mit Beton ausgefililt, so daß eine durchgehende Verbindung zwischen Stahlbetonschiene und Schachtwand hergestellt ist. In die Stoßflächen 7 der Stahlbetonschiene ist Jeweils eine Zentrierbuchse 8 eingelassen, in der auf der Montage ein Zentrierbolzen eingeschoben wird.
  • Die Fig.2 zeigt in einer Seitenansicht die Situation von drei übereinandergesetzten Stahlbetonschienen mit jeweils dazugehöriger Aufzugschachtwand gemäß der Fig. 1. Die maschinell bearbeiteten Stoßflächen der Stahlbetonschienen liegen dabei in ganzer Fläche 9 aufeinander, Zentrierbolzen 10 gewährleisten ein deckungsgleiches Übereinandersetzen derselben. Zwischen den Stoßflächen der stockwerkshohen Schachtwände befindet sich ein Freiraum 11, dieser wird gleichzeitig mit dem Einziehen der Stockwerksdecken mit Beton ausgefüllt.
  • In Fig.3 wird eine andere Verbindungsart zwischen Stahlbetonschiene und Schachtwand aufgezeigt. Mehrere Armierungseisen 12 ragen hierbei bogenförmig Jeweils aus den beiden Stahlbetonteilen 1 und 2 heraus. Zwischen das ineinandergreifende Armierungseisengebilde sind Armierungseisenstäbe 13 eingeschoben - durch das Vergießen des Freiraumes 14, welcher durch eine Verschalung 15 begrenzt wird, mit Beton, wird eine feste und homogene Verbindung zwischen der Stahlbetonschiene und der Schachtwand hergestellt.
  • Die in Fig.1 bis 3 dargestellte Stahlbetonschiene dient neben der genauen Fixierung eines Aufzugschachtbausteines zu einem anderen Aufzugschachtbaustein auch als Führungsschiene für die Aufzugkabine und dessen Gegengewicht, d.h. die Stahlbetonflächen 16, 17 werden als Laufflächen für die Rollenführung von Kabine und Gegengewicht eingesetzt. Die bei der Aufzugkabine vorgeschriebene Fangvorrichtung kann dabei auf die Stahlbetonschiene in gleicher funktionsweise einwirken, wie bei bekannten T-Stahlprofilschienen - wobei dieselbe vorzugsweise als geilfangvorrichtung ausgebildet sein sollte, damit im Gegensatz zur bekannten Rollenfangvorrichtung, keine extrem hohe Punktbelastung auf den Stahlbeton einwirkt. Als besonders vorteilhaft gegenüber bekannten AufzugfUhrungs3chienen ist die große Laufflächenbreite der Stahlbetonschiene anzusehen, hierdurch sind Laufrollen mit großer Laufrollenbreite einsetzbar, so daß die Punktbelastung auf das Laufflächenmaterial der Laufrolle geringer ist als bei Rollen, die für die bekannte T-Stahlprofilschiene eingesetzt werden, was zu einer Erhöbung der Laufrollenlebensdauer führt. Zur Herstellung der Stahlbetonschiene wird eine hochwertige Stahischalung eingesetzt, wobei durch die relativ günstigen Abmaße der Stahlbetonschiene mit einer ausreichenden Maßhaltigkeit zu rechnen ist, so daß sie einer gewaltzten Aufzugführungsschiene in etwa gleichzusetzen ist. Die Länge der Stahlbetonschiene wird durch maschinelles Nachbearbeiten exakt auf das vorbestimmte Maß gebracht. Wird an die Stahlbetonschiene in der Ausführung gemäß der Fig.1 bis 3 als Führungsschiene überdurchschnittliche Anforderungen gestellt, so können diese durch maschinelle Bearbeitung der Laufflächenl6, 17, z.B. durch Nasschleifen, erfüllt werden.
  • Wenn für die Kabine und/oder für das Gegengewicht Gleitführungen eingesetzt werden sollen, können Stahlbetonschienenausführungen wie die Fig.4 bis 6 sie zeigen, eingesetzt werden.
  • Die Fig.4 zeigt eine Draufsicht auf einen Teilbereich einer Stahlbetonschiene 1, welche mit einer ausgebildeten Führungsnase 18 versehen ist, auf der eine Stahlblechprofilschiene 19 aufgesetzt ist und die durch mehrere fedrig ausgelegte Klemmstücke 2c an die Stahlbetonschiene gehalten wird, deren Befestigung wie in Fig.5 beschrieben erfolgt.
  • Die Fig.5 zeigt eine Draufsicht auf einen Teilbereich einer Stahlbetonschiene 1, welche mit zwei Führungsrinnen 21, 22 ausgestattet ist und stellt dadurch eine vorteilhafte Lösung dar, bei seitlich geführtem Gegengewicht eine Gegengewichtsschienenbahn und eine Kabinenführungschienenbahn in einem Bauteil zusammenzufassen. In die Führungsrinnen ist jeweils eine Stahblechprofilschiene 23 gleicher Länge eingefügt, welche in vorbestimmten Abständen durch fedrig ausgelegte Klemmstücke 20 an die Stahlbetonschiene gehalten werden; dadurch wird ein Gleiten derselben relativ zur Stahlbetonschiene möglich, so daß eine wellenartige Verformung der Stahlblechprofilschienen, hervorgerufen, durch das unvermeidliche und bekannte Schrumpfen des Aufzugschachtes in seiner Länge, nicht auftreten kann. Das hier zum Einsatz kommende Klemmstück 20 ist eine im Aufzugbau bekannte Federstahlklemmplatte, welche durch eine Gewindeschraube 24 fest an die Sathlbetonschiene gehalten wird, wobei die Gewindeschraube von einem fest in der Stahlbetonschiene sitzenden Gewindedübel 25 aufgenommen wird.
  • Die Fig.6 zeigt eine Vorderansicht eines Schienenstoßes von zwei übereinandergesstzten Stahlbetonschienen 1 gemäß Fig.
  • 5, wobei die Fixierung derselben in gleicherweise durchgeführt ist wie für Fig. 1 bis 3 beschrieben.
  • Bei Aufzugschächten mit großer Förderhöhe, in die Aufzüge mit hoher Fördergeschwindigkeit installiert sind, ist es unumgänglich verstellbare ruhrungsschienen einzusetzen, damit eine maßliche Versetzung derselben, durch innere Gebäudeverschiebungen hervorgerufen, nachträglich zu korrigieren ist. Die Fig.7 bis 11 zeigen zwei Stahlbetonschienenausführungen mit korrigierbarer puhrungsschiene, Die Fig.7 zeigt eine Draufsicht auf ein Teilstueck einer Stahlbetonschiene 1, und die Fig.8 zeigt eine Vorderansicht eines Schienenstoßes von zwei übereinandergesetsten Stahlbetonschienen in der Ausführung von Pig.7, in der, in vorbestimmten Abständen quer zu derselben, Profilschienen 26 fest verankert sind, und jeweils zwei darin befestigte Hammerkopfschrauben 27 halten das der Stahlbetonschiene vorgelagerte Stahlrohr 28, mittels an demselben angeschweißten und in gleicher Höhe mit der Profilschiene liegenden Befestigungsblech 29, ortsgenau fest, wobei die Befestigungslöcher 30 als Langlöcher ausgebildet sind. Die Langlochbreite und die Dicke der Hammerkopfschraube sind dabei passgenau aufeinander abgestimmt, so daß eine horizontale Verschiebung parallel zur Befestigungsschiene 26, auch bei gelockerter Schraubverbindung 31 nicht möglich ist.
  • Zwei Tellerfedern 32, welche das Jeweilige Langloch von beiden Seiten teilweise überdecken, werden von zwei Gewindemuttern 33 nur soweit vorgespannt, daß ein einwandfreies Gleiten relativ zur Stahlbetonschiene gewährleistet ist, wenn der Aufzugschacht und somit auch die Stahlbetonschiene sich im Laufe der Zeit setzt. Eine Spannhülse 34 zentriert den Stahlrohrstoß der übereinandergesetzten Stahlrohre, wobei eine noppenartige Materialeindrückung 35 in die Stahlrohrwandung ein tieferes Eindringen der Spannhülse in das Stahlrohr verhindert. Bei den drei in Fig.4 bis 8 dargestellten Stahlbetonschienenausführungen wirkt die Fangvorrichtung in gleicher Weise auf die Stahlbetonflächen 17, wie für Fig.1 bis 3 beschrieben.
  • In den Fig.9 bis 11 ist eine Stahlbetonschiene dargestellt, an der eine T-Profilstahlschiene gleicher Länge ortsgenau befestigt ist, und das mit 2 bezeichnete Gebilde stellt jeweils die Schachtwand dar. Die Fig.9 zeigt die Draufsicht, auf der eine Klemmstelle dargestellt ist, die Führungsschiene 36 wird dabei von zwei Federstahlklemmplatten 20 gehalten, wobei Distanzbleche 37, zwischen Führungsschiene und Stahlbetonschiene eingeklemmt, für einen vorbestimmten Abstand 38 sorgen. Die beiden Klemmstücke werden von Je einer Inbusschraube 39, welche jeweils in einen Gleitschuh 40 eingeschraubt ist,gegen die Distanzbleche gepresst; diese befinden sich in einer fest in der Stahlbetonschiene verankerten Profilschiene2. Die Fig.10 zeigt eine Seitenansicht mit vier Klemmstellen, gemäß der Fig.9, aus der der geringe Abstand 38 von zwei bis drei Zentimetern zwischen Führungsschiene und Stahlbetonschiene deutlich hervorgeht. Neben einer Verschiebemöglichkeit der Führungsschiene parallel zur Befestigungsschiene 26, kann bei Versatz derselben, hervorgerufen durch eine innere Gebäudeverschiebung, auch das Schienenstichmaß durch Wegnahme oder Zugabe von Distanzblechen 37 wieder auf das vorgesehende Lotmaß gebracht werden. Die Fig,ll zeigt einen Schienenstoß von zwei übereinandergesetzten PUhrungsschieneneinheiten gemäß Fig.9 bis lo, wobei die beiden dicht aufeinanderfolgenden Schienenklemmstellen, zwischen denen sich der Schienenstoß befindet, deutlich zeigen, daß im Gegensatz zu bekannten Schienenstoßverbindungen auf eine Stoßlasche verzichtet werden kann. Neben der schon beschriebenen Stoßflächenzentrierung von zwei übereinandergesetzten Stahlbetonschienen 8, 1o, sind in den Führungsschienenstoß 41 zwei Zentrierstifte 42, in die dafür vorgesehene Bohrungen 43, eingeschoben.
  • Die Fig.12 zeigt die Innenseite einer Aufzugschachtbausteinwand mit Schachtzugangsdffnung 44 und die im Schnitt dargestellten Seitenwände 2, wobei die untere Türblattführungsschiene 45 kontinuierlich fest ortsgenau in die Schachtwand eingelassen ist, und die obere Türblattführangsschiene 46 mittels drei Schraubverbindungen 47 an die Schachtwand ortsgenau gehalten wird. Das mit 48 bezeichnete Teil zeigt die ortsfeste Lage der Türverriegelung und die gestrichelt ausgeführten Linien zeigen die Lage der Türblätter 49 bei geschlossener Schachttür an. Unmittelbar über der Schachttür ist ein Schachtbeleuchtungskörper 50 bündig in die Schachtwand eingesetzt, so daß die für die Wartung und bei der Störungsbeseitigung wichtigen Sichtkontrolle der Schachttürverriegelung unter optimalen Lichtverhältnissen durchgeführt werden kann. In die eine Seitenwand 2 ist in ihrer ganzen Länge eine Installationsrinne 51 eingelassen, in der der Kabelbaum der Schachtinstallation eingelegt wird. In die Innenseite der Schachtvorderwand sind zwei Installationsrinnen 52 eingelassen, welche den Außenrufknopfkasten 53, den Schachtbeleuchtungskörper 50 und die Türverriegelung 48 installationstechnisch mit der senkrecht verlaufenden Installationsrinne 51 verbinden.
  • Die Fig.13 zeigt einen Schnitt durch die Aufzugschachtwand der Fig.12 entlang der Linie 13-13, in der die Lage- und Befestigungssituation der unteren FWhrungsschiene 45, welche gleichzeitig die ganze Antrittsschwelle darstellt, und der oberen dient Führungsschiene 46 zur Schachtraufgezeigt ist. Die Größe des Luftspaltes 54 zwischen dem hier gestrichelt dargestellten Türblatt 49 und der Schachtwand, liegt im gesetzlich vorgeschriebenen Bereich. Weiterhin zeigt die Fig.13 die Lage der Installationsrinnen 51, 52, des Schachtbeleuchtungskörpers 50, des Außenrufknopfkastens 53 und einer Stahlbetonschiene 1 an.
  • Durch die in Fig.12 und 13 dargestellte ortsgenaue Ausformung der vorderen Schachtwand eines Aufzugschachtbausteines und der direkten Befestigung von oberer und unterer TUrblattführungsschiene an dieselbe, entfällt die bekannte Schachtttrzarge.
  • Einen kreisrunden Aufzugschachtbaustein zeigen die Fig.14 bis 15. Die Fig.14 zeigt eine Draufsicht mit einem Teilschnitt im Bereich der halbkreisförmig ausgebildeten Türantrittschwelle einer Schachtabschlußtür 55, welche in das kreisrunde Schachtwandgebilde 2'organisch eingefügt ist. Auffällig ist der Einsatz von drei Stahlbetonschienen 1 in der Ausführung von Fig.5, wobei die mit 1'bezeichnete Stahlbetonschiene zu einem Teil in eine rinnenförmige Schachtwandvertiefung fest eingefügt nur mit einer Gleitführungsbahn und abgeschrägten Seitenwänden ausgestattet ist. Durch die hier dargestellte halbkreisfzrmige Ausbildung des Gegengewichtes 56, das vorzugsweise aus einem einzigen Stahlbetonguß besteht, sind drei Führungsachienenbahnen erforderlich, wobei dasselbe von sechs Führungsschuhen 57 geführt wird und zwar zwei Je Führungsbahn. An der im Grundriss gezeigten kreisrunden Aufzugkabine 58 ist die Lage der Fangvorrichtung 59 und der halbkreisförmig ausgebildeten automatischen gabinenabschlußtür 60 zu ersehen. Bei bekannten Aufzugschachtausführungen werden die Hängekabel an einer freien Schachtwandseite entlanggeführt; bei der hier gezeigten raumsparenden Aufzugschachtausführung ist keine freie Schachtwand vorhanden, so daß eine nicht bekannte Ausführung eingesetzt wird, und zwar werden die Hängekabel von einer Hängekabelfuhrung 61, welche fest an die Kabine installiert ist, geführt, so daß die Hängekabel unmittelbar an die Kabine gehalten werden. Die Hängekabel werden ohne die sonst übliche Zwischenbefestigung in halber Schachthöhe an die Schachtabschlußdecke in senkrechter Lage über die an der Kabine installierten Hängekabelführung befestigt. Die Fig.15 zeigt einen Schnitt durch eine Stoßverbindung von zwei übereinandergesetzten Aufzugschachtbausteinen gemäß der Fig.14 entlang der Linie 15-15, aus der deutlich die Zentrierung des Aufzugschachtbausteines hervorgeht, wobei die Stoßflächen bzw. Aufsetzflächen 7 der drei Stahlbetonschienen 1, 1'eine exakt horizontale Ebene bilden, so daß keine Ausrichtarbeiten notwendig sind. Der Freiraum 11 zwischen den Schachtringwänden 2'wird in bekannter Weise ausgegossen. Die kreisrunde Aufzugschachtausführung bietet gegenüber bekannten rechteckigen Ausführungen mehrere Vorteile, hierdurch wird zum einen eine nicht bekannte vorteilhafte Raumausnutzung ermöglicht, wobei die kreisrunde Aufzugkabine mit ihrer relativ großen Türöffnungsbreite, eine wesentlich bessere ergonomische Grundrissform darstellt, als z.B. eine Tiefkorbkabine gleicher Grundflächengröße mit bekannter automatischer Kabinenabschlußtür, da bei der derselben der Fahrgastwechsel - bei vollbesetzter kabine - unter starker gegenseitiger Behinderung stattfindet, was einer Leistungminderung einer Aufzuganlage gleichkommt; zum anderen kann die kreisrunde Aufzugsohachtwand durch ihre statisch günstigere Form dünner gehalten werden als gradflächige Schachtwände, so daß zusammen mit der kleineren Schachtgrundrissfläche bei gleichgroßer Kabinennutzfläche, gegenüber bekannten Ausführungen, eine ganz erhebliche Materialeinsparung erreicht wird, wobei das geringere Gewicht sich zusätzlich positiv im Transportbereich und bei der Schachterstellung auswirkt.
  • Die Fig.16 zeigt eine Draufsicht auf ein Aufzugschachtbaustein, welcher fUr eine Tiefkabine 62 und hintenliegenden Gegengewicht 63 ausgebildet ist. Durch die halbkreisförmige Ausbildung der automatischen Kabine und Schachtabschlußtür 60, 55 kann der Aufzugschacht, bei relativ großer Türöffnungsbreite, besonders schmal gehalten werden. Für die Gegengewichtsbahnen 1'wurden Stahlbetonschienen gemäß der Ausführung von Fig.5, aber nur mit einer Führungsbahn, gewählt. Für die zwei Kabinenführungsbahnen 1 wurde eine Ausführung gemäß Fig.1 gewählt, wobei zwölf Kabinenführungsrollen 64,in bekannter Anordnung, die Kabine führen.
  • Wie schon beschrieben, ermöglichen auch in dieser Ausführung die vier dargestellten Stahlbetonschienen 1, 1'ein lotrechtes ttbereinandersetzen mehrerer Aufzugschachtbausteine.
  • Die Fig.17 £zeigt ein in Montage befindlichen Aufzugschacht.
  • In dem Gebäudefundament 65 ist ein Aufzugschachtgrubenbaustein 66 einbetoniert, wobei derselbe im Prinzip ein Aufzugschachtbaustein ohne Schachtabschlußtür mit einbetonierter Fundamentplatte ist, auf dem zwei Aufzugschachtbausteine 67 ortsgenau aufgesetzt sind.
  • Der dargestellte Aufzugschacht ist für eine Tiefkabine mit hintenliegenden Gegengewicht und zentralschließender automatischer Kabinen- und Schachtabschlußtür ausgebildet, wobei der Aufzugschacht ein nach beiden Seiten ausladenes Vorderteil 68 aufweist, in dem Je Aufzugschachtbaustein eine Schachtabschlußtür 69 organisch eingefügt ist und der ausgebildete Preiraum 70 im Schachtvorderteil dient zur Aufnahme der zentralschließenden Kabinenabschlußtür - diese Ausführung ist das dritte Beispiel einer raumsparenden Schachtgrundrissform, wobei in diesem Fall der an beiden Se tenwänden eingesparte Raum 71 für besonders dicke, das Gebäude wesentlich mittragende, Schachtwände ausgenutzt wird. Da meist aus technischen und/oder arehitektonischen Gründen diese besonders dicken gebäude tragenden Wände nicht in Fertigteilstücken, als Aufzugschachtwand ausgebildet, eingesetzt werden können, stellt die Fig.17 eine vorteilhafte Lösung dar, indem der einzelne Aufzugschachtbaustein mit sehr dünn ausgeführten Seitenschachtwänden 72 und Rückwand 73 ausgestattet ist, aus denen Jeweils ein'Armierungseisengebilde 74 herausragt, mit dem Ziel, durch Anbetonieren vor Ort die Aufzugschachtwände auf ihre endgültige Form und Dicke zu bringen.
  • Die Aufzugschachterstellung mit in Fig.17 dargestellten Aufzugschachtbausteinen 67 beginnt mit der genauen EinJustierung des Aufzugschachtgrubenbausteines 66, dieser wird dazu an zwei Ausrichtbalken hängend in die dafür vorgesehende Fundamentvertiefung eingeschoben - durch das Vergießen der Freiräume mit Beton wird eine feste Verbindung zum Gebäudefundament 55 hergestellt. Zu einem vorbestimmten Zeitpunkt erfolgt die Montage der Aufzugschachtbausteine, die mit dem genauen horizontalen Einrichten des ersten Aufzugschachtbausteines beginnt; hierdurch wird eine gegebenenfalls aufgetretende horizontale Lageveränderung des Aufzugschachtgrubenbausteines, hervorgerufen durch das Einbetonieren desselben, korrigiert. Nachfolgend, Je nach eingesetzter Bautechnik, werden die Aufzugschachtbausteine ohne Ausrichtarbeiten übereinandergesetzt und durch Anbetonieren mit dem übrigen Gebäude verbunden, wobei bei dem Jeweils neu aufgesetzten Aufzugschachtbaustein Distanzlehren zwischen die Kabinenführungsbahnen 75 und die Gegengewichtsführungsbahnen 76 eingesetzt werden, um die Schachtwände gegen den hohen Druck, der beim Einbetonieren auf dieselbe einwirkt, abzustützen.
  • Das lotrechte und ohne Ausrichtarbeiten durchgeführte Aufeinandersetzen der Aufzugschachtbausteine ermöglichen die vier an den Scha chtsei tenwänden ortsgenau befestigten Stahlbetonschienen 1, 1'und Je zwei Zentrierbuchsen 77, welche in der oberen und der unteren Stoßfläche der Aufzugschachtbausteinvorderwand eingelassen sind, die durch auf der Montage eingeschobene Zentrierstifte 78 die aufeinandergesetzten vorderen Schachtwände zueinander Ausrichten.

Claims (16)

  1. Patentansprtiche: Aufzugschacht, gebildet aus vorfabrizierten, ringförmigen und stockwerkshohen Aufzugschachtbausteinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzugschachtbausteine mit Stahlbetonschienen ausgestattet sind, welche je nach Aufzugschachtbausteinausführung in vorbestimmter Anzahl und Lage an die Innenseite der Stahlbetonschachtwände kontinuierlich fest und ortsgenau senkrecht verlaufend befestigt sind, wobei die obere und die untere Stoßfläche der Stahlbetonschienen, in der jeweils eine Zentrierbuchse eingelassen ist, die obere und die untere Stoßfläche der Jeweiligen Schachtwand um einen vorbestimmten Betrag überragen und Jeweils eine gemeinsame horizontale Ebene bilden, so daß unter Zuhilfenahme von Zentrierstiften die Aufzugschachtbausteine ohne Ausrichtarbeiten übereinandergesetzt einen lotrechten Aufzugschacht ergeben, wobei die Stahlbetonschienen auch als FWhrungsschienenbahnen für die Aufzugkabine und das Gegengewicht eingesetzt werden und zusätzlich, durch die kontinuierlich feste Verbindung zur Schachtwand, die Steifigkeit derselben erhöht.
  2. 2. Aufzugschacht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlbetonschiene (1) und die Jeweilige Aufzugschachtbausteinwand (2), mittels Verschweissen von Stahlankerplatten (3, 4), welche in vorbestimmten Abständen fest im Betongebilde derselben eingefügt sind, miteinander verbunden werden, wobei eine in der Stahlbetonschiene vorhandene Rinne (6) durch Vergiessen derselben mit Beton, für eine kontinuierliche Verbindung zur Schachtwand sorgt, oder daß die Stahlbetonschiene und die Jeweilige Aufzugschachtbausteinwand durch Vergiessen eines ineinandergreifenden Armierungseisengebilde (12, 13) mit Beton, welches aus der Rückseite der Stahlbetonschiene und an vorbestimmter Stelle aus der Schachtwand herausragt, kontinuierlich fest miteinander verbunden werden.
  3. 3. Aufzugschacht nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlbetonschiene mit drei sehr geraden und glatten Betonlaufflächen (16, 17) ausgestattet ist (Fig.1 bis 3).
  4. 4. Aufzugschacht nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlbetonschiene (1) mit einer ausgeformten Führungsnase (18) ausgestattet ist, auf der ein Stahlblechprofil (19) gleicher Ausformung und Länge, aufgesetzt ist, welche relativ zur Stahlbetonschiene verschiebbar ist (Fig.4).
  5. 5. Aufzugschacht nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlbetonschiene (1) mit einer oder zwei U-förmigen Führungsrinnen (21, 22) versehen ist, in denen Je eine gleichlange U-fönnige Stahlblechschiene (23) eingesetzt ist, welche relativ zur Stahlbetonschiene verschiebbar ist (Fig.5 bis 6).
  6. 6. Aufzugschacht nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an die Stahlbetonschiene (1), in einem vorbestimmten Abstand, mittels mehrerer verstellbarer Befestigungselemente, eine Stahlrohrführungsschiene (28) befestigt ist, welche in einem vorbestimmten Bereich (30) relativ zur Stahlbetonschiene verschiebbar ist (Fig.7 bis 8).
  7. 7. Aufzugschacht nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die bei der Aufzugkabine gesetzlich vorgeschriebene Pangvorrichtung auf die seitlichen Betonflächen der Stahlbetonschienen (17) unmittelbar einwirkt.
  8. 8. iufzugschacht nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an die Stahlbetonschiene (t), in einem vorbestimmten Abstand mittels mehrerer verstellbarer Befestigungselemente eine T-Profilschiene (36) befestigt ist, welche relativ zur Stahlbetonschiene verschiebbar ist (Pig.9 bis ii).
  9. 9. Aufzugschacht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine ortsgenaue Ausformung der vorderen Schachtwand eines Aufzugschachtbausteines und der direkten Befestigung von oberer und unterer Türblattführungsschiene (45, 46> von einer Aufzugschachtabschlusstür an dieselbe, die bekannte Schachtttirzarge entfällt (Fig.12 bis 13).
  10. 10 .Aufzugschacht nach Anspruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die in der vorderen Schachtwand eines iufzugschachtbaasteines organisch eingefügte automatische Schachtabschlusstür, halbkreisförmig (55) ausgebildet ist und der Öffnungs- und Schließvorgang bogenförmig ausgeführt wird (Fig.t4 und 16).
  11. 11. Aufzugschacht nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufzugschachtbaustein kreisrund und mit drei Stahlbetonschienen (1) ausgestattet ist, wobei die darin geführte Kabine kreisrund und das Gegengewicht halbkreisförmig ausgebildet ist (Fig.14 bis 15).
  12. 12. Aufzugachacht nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufzugschachtbaustein für den Einsatz einer Tiefkabine mit hintenliegendem Gegengewicht ausgebildet ist, wobei der Schachtzugang und die automatische Schachtabschlusstür (55) halbkreisformig ausgebildet ist (Fig.16).
  13. 13. Aufzugschacht nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Wände (72) des Aufzugschachtbausteins zueinander mit einem kleineren Abstand versehen sind, als die vordere Schachtwand desselben breit ist, wobei durch entsprechende Ausformung (68, 70) der vorderen Schachtwand die auf- und abgleitende automatische Kabinenabschlußtür darin Platz findet (Fig.17).
  14. 14. Aufzugschacht nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufzugschachtbaustein mit sehr dünnen Schachtwänden (72, 73) versehen ist, aus denen Armierungseisen (74) herausragen, wobei dieselben den sehr dünnen Schachtwänden durch entsprechende Ausbildung eine höhere Festigkeit geben, so daß nach der Jeweiligen Montage eines Aufzugschachtbausteines die Aufzugschachtwände durch Anbetonieren auf ihre erforderliche Dicke und Form gebracht werden können (Fig.17).
  15. 15. Aufzugschacht nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß in den Innenwänden des Aufzugschachtbausteines Kanäle (51, 52) eingelassen sind, in denen die Schachtinstallation verlegt wird, wobei die ganalinnenflächen mit einer Isolierfolie ausgekleidet sind und ein entsprechender Kunststoffdeckel die Kanäle Jeweils abdeckt (Fig. 12 und 13).
  16. 16. Aufzugschacht nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß in der vorderen Schachtwand des Aufzugschachtbaiisteines ffber der Türverriegelung ein Schachtbeleuchtungskörper (50) bündig eingesetzt ist (Fig.12 und 13).
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3714053A1 (de) * 1986-04-30 1987-11-05 Affolter Jean Marie Aufzug fuer personentransport
EP4015432A1 (de) 2020-12-18 2022-06-22 Inventio AG Schachtsegment und schacht für eine personentransportanlage, sowie verfahren zum herstellen des schachts

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FR2598140A1 (fr) * 1986-04-30 1987-11-06 Affolter Jean Marie Ascenseur pour le transport des personnes.
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