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DE2754722A1 - Verfahren und vorrichtung zum behandeln von mais - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum behandeln von mais

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DE2754722A1
DE2754722A1 DE19772754722 DE2754722A DE2754722A1 DE 2754722 A1 DE2754722 A1 DE 2754722A1 DE 19772754722 DE19772754722 DE 19772754722 DE 2754722 A DE2754722 A DE 2754722A DE 2754722 A1 DE2754722 A1 DE 2754722A1
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DE
Germany
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shaft
corn
housing
zone
edges
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Application number
DE19772754722
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English (en)
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DE2754722C3 (de
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Roman Mueller
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Buehler AG
Original Assignee
Buehler AG
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Publication date
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Publication of DE2754722B2 publication Critical patent/DE2754722B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2754722C3 publication Critical patent/DE2754722C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B3/00Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming
    • B02B3/08Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming by means of beaters or blades
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N17/00Apparatus specially adapted for preparing animal feeding-stuffs
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C5/00Other raw materials for the preparation of beer

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  • Adjustment And Processing Of Grains (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

PATE inTA NWA LTE
DR. ING. R. DÖRING Q DIPL.-PHYS.
BRAUNSCHWEIG MÜNCHEN
Helrüder fühler T-ΓΗ 9240 TT ζ v; i 1
"Vei fahren und Verrichtung zum Behandeln vor· "aii.-"
Hie Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Behandeln von Ma.i.s, insbesondere zum Schälen und/oder Entkeimen von ganzen Maiskörnern oder· Maiskornteilen, b^i dem las Gut in eine zylindrische Arbeitszone eingeführt und längt dieser Zone getrieber, und gleidreitig der Einwirkung eines schntll rotierenden Zerkleinerungsrotors ausgesetzt v/ird.
Die industrielle Verv/ertung von Körnermais gewinnt in der Nahrungsmittel- und Futtermittelindvistrie sowie in Brauereien und Stfikefabriktn zunehmend an Bedeutung. Während für Brennereien der Kais ohne spezielle Yorbeha*-:'lung eingesetzt werden kann, ist es für den Einsatz in Brauereien und in der Nahrungsmittelindustrie notwendig, den Mais einer gezielten technologischen Behandlung oder Verarbeitung ru unterwerfen.
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In diese-n Zusammenhang ist die Trockenvermahlung zu Grits und Griesen erforderlich und auch üblich. In jedem Fall ist dabei eine Abtrennung der Keime erwünscht, damit diese der Htlllgefr eier der Verfütterung an Tieren zugefiüirt werden können,
Es sind verschiedenartige Verfahren und Maismiihlen zum Behandeln vor Mais bekannt. Dabei muß vor- jeder Mai/jmUhle gefordert werde-, Ja? sie einerseits eine größt mögliche Ausbeute jeweils von reineTi Maisgries, Maisgrits oder Maismehl ermöglicht, sowie eine möglichst vollkommene Trennung der Maiskete gestattet. Dabei soll der Anteil an feinem Kornbruch, der meistens unervmnscht ist, möglichst klein bleiben.
Bei allen Verfahren ist die Entkeimung ein wesentlicher Faktor, der letztlich die Wirtschaftlichkeit einer Maismtlhle mitbestimmt. Innerhalb der auf trockenem Wege arbeitenden Entkeimungsverfahren haben im letzter Zeit im Wesentlichen drei Sonderverfahren neben den klassischen Walzenentkeimen eine breitere Anwendung gefunden.
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Eines dieser drei Verfahren, daß sogenannte Beall-Verfahren sieht vor, daß die mit Hitze und Dampf vorbereiteten Waiskörner durch einen vom Eintrag bis zum Auftrag konisch erweiterten Arbeitsraum geführt werden. Der Arbeitsraum wird außen durch ein konisches Gehäuse und innen durch einen entsprechend konischen Rotor begrenzt. Beide sind entlang spiralförmiger Linien dicht mit besonders geformten Noppen oder Warzen besetzt. Der Rotor wird mit einer mittleren Umfangsgesdwindigkeit von etwa 10 Meter/Sekunde angetrieben. Im Bereich des Eintrags weist der Rotor spiralförmige Nuten auf, die ein zwangsweises Einziehen des Gutes gewährleisten. Am weiteren austragseitigen Ende sind die Noppen bzw. Warzen auf dem Rotor zwar ebenfalls entlang spiralförmiger Linien verteilt angeordnet, wobei diese Linien jedoch einen gegerv über den anderen Bereichen entgegengesetzten Steigungssinn aufweisen, was zu einer einen Rückstau bewirkenden Förderung führt. Außerdem ist dem Austrag eine einstellbare Klappe zugeordnet, so daß beim Anfahren der Maismühle bzw. bei Störungen sich die Arbeitszone nicht einfach entleeren Kann.
Die am verjüngten Ende des Arbeitsraums eingetragenen Maiskörner werden von den spiralförmigen Nuten erfaßt und in den eigentlichen Arbeitsraum, in dem die Noppen wirksam sind gepreßt,
d098U/OStO
Die Noppen wirken wie Reißzähne, welche sowohl die Schale um das Maiskorn als auch den Keim abreißen bzw. herausreißen und zum Teil auch ausreiben. Durch die GegeriBrderwirkung der Noppen am Austragsende wird der Gutdurchfluß durch den Arbeitsraum gehemmt und ein Rückstaudruck erzeugt. Dadurch entsteht eine kompakte Gutsäule, in der unter Reiben oder Würgen die Noppen eine nahezu vollständige Entkeimung oder Schälung bewirken.
Nachteilig für dieses Verfahren ist insbesondere ein verhältnismäßig großer Kraftaufwand. Hinzu kommt, daß der anfallende Anteil an unerwünschten Feinteilchen sehr hoch ist. Dennoch wird dieses Verfahren insbesondere zur Herstellung von Maisgrits als Ausgangswerkstoff für die Herstellung von Cornflakes nahezu ausschließlich ach heute noch angewendet. Der Grund hierfür 1st insbesondere die Tatsache, daß bei diesem Verfahren größere zusammenhängende Endospermteile mit gleichmäßiger ebener Oberfläche erzeugt werden, was wesentliche Voraussetzung für die Herstellung von Cornflakes ist.
Man hat inzwischen versucht diese^n Würge- oder Reibvorgang auf einfachere Weise und bei kleinerem Rotor zu verwirklichen.
Hierbei wurden unter anderem radiale Stifte eingesetzt, die mit einer Umfangsgeschwindigkeit von etwa 5 Meter/Sekunde umlaufen. Diese Versuche haben jedoch zu keinem brauchbaren Ergebnis geführt, da es bisher nicht möglich war alle Einflußgrößen derart aufeinander abzustimmen, daß man das Verfahren als Ersatz für das bekannte Beall-Verfahren hätte einsetzen können.
Ein zweites jüngeres bekanntes Verfahren, das sich im größeren Umfang in der Maismühlerei durchgesetz t hat, sieht vor, daß der vorbereitete Mais zunächst einem Schälvorgang und danach einem EntkeimumgsVorgang zur Trennung von Keim und Endosperm unterworfen wird (vgl. DT-PS 12 98 864). Die Schälarbeit wird im bekannten Falle durch mehrere auf einer Welle befestigten Scheiben erbracht. Die Praxis hat gezeigt, daß bei diesem Schälvorgang und bei vielen Maissorten gleichzeitig auch ein erheblicher Anteil der Entkeimungsarbeit geleistet wird. Die eigentliche Entkeimung erfolgt in diesem bekannten Falle jedoch in einem Arbeit anschließenden Bearbeitungsvorgang durch Einsatz von Schlgvorrichtungen oder auch Walzen. Die zum Schälen dienenden Scheiben sind von polygonen Umriß und auf der Binlaufseite konkav und auf der anderen Seite konvex ausgebildet.
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Die Oberfläche wenigstens der konvexen Seite jeder Scheibe besteht aus ebenen Hächenteilen die von geraden Linien begrenzt sind, welche sich von den Ecken des polygonen Umrisses zur ftotorachse hin erstreken. Aufeinanderfolgende Scheiben sind gegeneinander im Winkel versetzt angeordnet. Der Arbeitsraum, ir, dem die Schälung erfolgt, ist zylinderförmig urd weist am Mistrag einen Schieber auf um bei Betrieb eine größere lockere Gutfüllung und die erforderliche Verweilzeit für jedes einzelne Maiskorn im Arbeitsraum sicherzustellen. Die Praxis zeigt, daß mit diesem bekannten Verfahren eine um etwa 2-396 größere Ausbeute ar Maisgrieß und insbesondere an Maisgrits im Verhältnis zum Beall-Verfahren erzielt wird. Auch bezüglich der Abtrennung der Maiskeime erhält man sehr günstige Werte. Wegen der höheren Wirtschaftlichkeit der ganzen Maismühle ist dieses bekannte Verfahren recht verbreitet. Es hat sich jedoch gezeigt, daß der mit den Schälscheibenjfrersetzte Rotor einen oft als übermäßig empfundenen Lärm erzeugt. Eine Herabsetzung dieses Lärms läßt sich jedoch nur mit einer Beeinträchtigung der Arbeitsweise des Verfahrens und der Vorrichtung erkaufen.
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Das dritte bekannte Sonderverfahren sieht einen zylindrischen Arbeitsraum vor, der außen durch einen Siebmantel umschlossen ist. In diesem Arbeitsraum wird der Mais durch eine schnell drehende Schlägerwelle bearbeitet. Dabei sind die Schläger in Form von Längsleisten an der zentralen durchgehenden Welle befestigt.
Diese Vorrichtung läßt sich auf bereits gebrochenem und teilweise entkeimten Mais anwenden, um die restlichen Keime abzuschlagen. Es könne aber auch trockene ganze ungeschälte und unvorbereitete Maiskörner aufgegeben werden, die mit Hilfe der Schlagleisten grob zerkleinert werden. Dabei wird bereits eiryrelativ hoher Anteil der Keime ausgeschlagen. Die KeimfraMion wird anschließend abgesiebt und zumeist der ölgewinnung zugeführt, während die übrigen Maisteile als Futtermittel verwendet werden. Bei diesem dritten Verfahren ist das Ausmaß der Entkeimung weniger gut beherrschbar im Vergleich zu den anderen beiden bekannten Verfahren. Auch wird ein relativ hoher Anteil an unerwünschten Feinteilchen erzeugt.
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Es ist Aufgabe der Erfindung die oben aufgezeigten Nachteile der bekannten Verfahren zu vermeiden und das Verfahren der eingangs näher bezeichneten Art so weiter zu bilden, daß bei einfachem Aufbau, geringer Lärmbelästigung und vergleichsweise geringem Kraftaufwand eine deutliche Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der ganzen MUhIe verwirklicht werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß man das feuchte oder trockene Gut in der ringzyllndrischen Arbeitszone in wirbelartigen Zustand versetzt und beim Treiben durch die Arbeltszone in rascher Folge auf nach außen verlaufende Schäl- und/oder Schlagkanten des Rotors treffen läßt.
Versuche haben gezeigt, daß sich mit diesem Verfahren wenigstens für eine größere Anzahl von Anwendungsfällen eine wesentliche Verbesserung erzielen läßt. So konnte der Kra^ftaufwand-(Motorleistung) bei gleicher Qualität »ie bei den bekannten Verfahren um zwischen 30 und 4096 gesenkt werden. Durch die lockere wirbelschichtartge Guttfertellung in der Arbeitszone, die wiederum nur einen ringförmigen Querschnitt aufweist, konnte im Zusammenhanghit der Ausbildung der wirksamen Schlagoder Schälkanten die Reibung wesentlich verringert werden.
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Dadurch erhält man einen sehr geringen Anteil an unerwünschten Feinteilchen. Außerdem konnte die Wirksamkeit der EAtkeimung aufgrund dieser Verfahrensweise deutlich verbessert werden.
Das neue Verfahren läßt sich auf ganze Maiskörner, aber auch auf gebrochene und unvollständig entkeimte Maisteile anwenden. In beiden Fällen wird das Gut wirbelartig durch die zylinderringförmige Arbeitszone getrieben.
Bei ganzen Körnern werden diese zweckmäßigerweise zuvor gereinigt und zunächst mit Wasser und Dampf vorbereitet und dann in der ringzylindrischen Arbeitszone zu einer wirbelartig bewegten Gutschicht leicht gestaut. Dabei erhält man eine Entkeimung und gleichzeitig damit eine Schälung des Kornes.
Die Verminderung der unerwünschten Anteile an Feinteilchen wird wesentlich gefördert, wenn man die Keime und gebrochenen Mais- und Schalenteile im Bereich der äußeren Mantelfläche der Arbeitszone unmittelbar und nach Art eines Siebvorganges entnimmt. Von dem Siebabstoß und von dem Siebdurchfall können dann die einzelnen Fraktionen, wie Keime, Schalen und Endo-
sperrateile getrennt oder abgesiebt werden. Auf diese Weise kann man die Keime nach ihrer Freisetzung rasch und auf kürzestem Wege aus der Gutschicht entfernen. Das gleiche gilt ftir Maiskornanteile von vergleichbarer Abmessung. Darturch wird zuverlässig verhindert, daß diese Teile weiter zerschlagen, zerrieben und zermahlen werden.
Besonders günstige Ergebnisse erhäl-tfnan, wenn man die Schäloder Schlagkanten mit einer Umfangsgeschwindigkeit im Bereich zwischen etwa 10 und 20 m/sec. auf das Gut auftreffen läßt. Dies gilt insbesondere dann, wenn man die wirbelartig bewegte Gutschicht in einer Schichtdicke von etwa dem 5- bis 10-fachen der Länge eines Maiskornes enthält.
Zum Ausführen des neuen Verfahrens geht die Erfindung von einer bekannten Vorrichtung aus, die aus einem zylindrischen Gehäuse Gehäuse mit Eintrag an eteir und Austrag am anderen Ende, einer im Gehäuse konzentrisch gelagerten, antreibbaren Welle und aus mehreren aus der Welle angeordneten Zerkleinerungswerkzeugen besteht.
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Diese Vorrichtung wird gemäß der Erfindung dadurch weitergebildet, daß das Gehäuse und die Welle eine Arbeitszone mit ringförmigem Querschnitt begrenzen, die mit hoher Drehzahl antreibbare Welle eine Vielzahl von in axialer sowie in Umfangsrichtung in Abständen verteilter Flügel aufweist, und Jeder Flügel wenigstens eine arbeifewlrksame freie Kante aufweist, die sich von einem wandnahen Bereich des Gehäuses vorzugsweise in radialer Richtung - zur Welle hin erstrecken.
Mit dieser neuen Vorrichtung konnten überraschenderweise hervorragende Arbeitsergebnisse erzielt werden, obwohl das Abtrennen des Keims von den übrigen Maiskornteilen ohne die Möglichkeit einer Beobachtung, also sozusagen im Dunkeln erfolgt. Bei der neuen Vorrichtung bearbeiten die Kanten der freien Kanten der Flügel jedes einzelne Korn innerhalb des lockeren wirbelartigen Gutstromes.Durch den ringförmigen Querschnitt der Arbeitszone wird dabei ein geordneter Durchlauf für jedes einzelne Maiskorn gewährleistet. Die gleichförmige Einwirkung der freien Kanten auf den gesteuert geführten Gutstrom hat eine wesentliche Verringerung des Kraftbedarfs im Vergleich zu bekannten Vorrichtungen zur Folge.
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Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht darin, daß der von der neuen Vorrichtung erzeugte Lärm gering ist.
In der Praxis als besonders brauchbar hat sich eine Anordnung erwiesen, bei der die radiale Weite der Arbeitszone untfsomit auch im wesentlichen die Länge der freien Kanten etwa dem 5-bis etwa 10-fachen der Länge eines Maiskornes entspricht.
Die Flügel weisen zweckmäßigerweise am äußeren Ende ein flaches Profil auf. Wenigstens einige, vorzugsweise alle Flügel sind zweckmäßigerweise mit einer zur Achse der Welle bzw. zur Durchlaufrichtung des Gutes durch die Arbeitszone unter einem Winkel geneigte förderwirksane Fläche versehen. So können die Flügel eine generell L- oder winkelförmige Gestalt aufweisen, wobei der durch die Arbeitszone ragende Schenkel eine größere Breite und eine größere Dicke aufweist. Bei Schrägstellung dieses Flügels gegenüber der Achse der Welle bilden zwei die eine schmale Längsseite des Flügels begrenzenden Kanten arbeitwirksame Kanten während die eine große Fläche dieses Schenkels die förderwirksame Fläche bildet.
Der Winkel zur Achse der Welle ist vorzugsweise einstellbar und sollte zwischen etwa 60° und etwa 90° liegen.
Bei liegender oder horizontal ausgerichteter Achse der Welle liegt der Austrag vorzugsweise im Bereich der oberen Hälfte der Arbeitszone, so daß sich dadurch bereits automatisch ein gewisser leichter Rückstau ergibt. Dieser kann einstellbar ausgestaltet werden, wenn man der Austragöffnung einen einstellbaren Schieber oder eine einstellbare Verschlußkappe zuordnet. Insbesondere dann, wenn mit der Entkeimung auch ein Schälvorgang bewirkt werden soll ist ein gezielter Rückstau in der dennoch locker und wirbelartig bewegten Gutschicht von besonderem Vorteil. Durch diesen Rückstau erhält man eine gewisse gegenseitige Abstützung der Körner, so da3 die auf die Körner treffenden freien Kanten der Flügel wirksamer die Schalenteile abschneiden und abstreifen können.
Die Praxis zeigt, daß doch extreme unterschiede sowohl in der Umrißform als auch in der Bearbeitbarkeit der einzelnen Maiskörner anzutreffen sind. Es hat sich daher insbesondere für extreme Fälle als vorteilhaft erwiesen, wenn die Flügel ein und desselben Rotors unterschiedliche relative Winkellagen zur Achse der Welle aufweisen.
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Da die Maiskörner in die Arbeitszone nicht eingepreßt sondern laker in die wirbelartige Gutschicht eingetragen werden sollen, hat es sich zweckmäßig erwiesen insbesondere bei feuchter Verarbeitung der Maiskörner, der Hohlwelle im Eintrf.gbereich des Gehäuses eine Förderschnecke zuzuordnen, die bevorzugt im Bereich der radial in das Gehäuse einmündenden Eintragsöffnung -beitet und zweckmäßigerweise eine Gangtiefe entsprechend der radialen Weite der Arbeltszone aufweist.
Bei einer lichten Weite des die Arbeitszone außen begrenzenden Gehäuse von etwa 30? mm hat sich eine Drehzahl der Welle im Bereich von etwa 500 bis etwa 2000 Umdrehungen pro Minute, bevorzugt im Bereich von 800 bis 1100 pro Minute als besonders vorteilhaft erwiesen. In jedem Fall ist es zweckmäßig die mittlere Umfangsgeschwindigkeit der FlUgelkanten, bevorzugt aber die Umfangsgeschwindigkeit an den radial äußeren freien Enden der Flügel in einem Bereich von etwa zehn bis etwa Metern/sec. zu wählen.
überraschenderweise hat sich gezeigt, daß die direkt auf der Hohlwelle vorgesehene Förderschnecke trotz der hohen Drehzahlen weder zu einem unkontrollierten Umherschleudern noch
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zu einem unerwünschten Zerkleinern oder Brechen der Körner führt. Vielmehr erhält man mit der Förderschnecke einen reibungslosen Guteinzug, wobei bei feuchtem Gute überraschenderweise die bisher bekannte und auch gefürchtete Verklebung und das Festsetzen von feinen Kornteilchen im Eintragbereich vollständig vermieden werden konnten.
Trockener Mais kann zweckmäßigerweise tangential in Bezug auf die ringförmige Arbeitszone eingetragen werden.
Bei Ausbildung des Gehäuses als dtarchgehende Siebfläche kann das Gehäuse zusammeninit der Welle als Baueinheit zweckmäßigerweise über Dämpfer in einem den Siebdurchgang sammelnden Sammelkasten angeordnet sein. Die Sieblöcher des Gehäuses sind in ihrem Durchmesser dabei so gewählt, daß die freigesetzten Keime frei durchtreten können, ebenso wie Maiskornteilchen entsprechender Größe.
Die Vorrichtung kann mit senkrechter Achse, bevorzugt aber in horizontaler Lage betrieben werden.
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Mit der neuen Vorrichtung kann den Forderungen wirksam Rechnung getragen werden, daß der Keimling in einem Stück sauber und mit der kleinst möglichen Beschädigung aus dem Restkorn gelöst und abgetrennt wird. Dadurch, daß die Arbeitszone genau definiert ist und bevorzugt eine zylindrische Ringform aufweist und weiterhin dadurch, daß das Gut wirbelartig durch die Arbe*tszone getrieben und von einer Vielzahl von umlaufenden Kanten beaufschlagt wird, wird mit der Vorrichtungeine nahezu optimale Entkeimung sichergestellt.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Vorrichtung gemäß der Erfindung ;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Schnittebene III-III Öer Fig.1;
Fig. 4 ir ähnlicher Darstellung wie Fig. 1 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Vorrichtung gemäß der Erfindung;
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Fig. 5 in perspektivischer Darstellung eine bevorzugte Ausführungsform eines Flügels des Rotors;
Flg. 6 in vereinfachter Darstellung einen senkrechten Schnitt durch ein ganzes Maiskorn;
Fig. 7 in vereinfachter schematischer Darstellung ein Verfahrensdiagramm für den Ablauf der Behandlung der Maiskörner bezüglich Reinigung, Entkeimung und Keimseparierung und zwar für die trockene Verarbeitung von Maiskörnern und
Fig. 8 in ähnlicher Darstellung wie Fig. 7 das Fließschema des Verfah rens bei feuchter Verarbeitung von Mais.
Die in den Fig. 1 bis 3 in Verbindung mit Fig. 5 dargestellte Vorrichtung umfaßt einen Rotor mit einer Welle 1, die in einem Behause 2 konzentrisch angeordnet ist. Die Welle 1 und das Gehäuse 2 bilden eine Einheit, die mit radialem Abstand von einem Sammelkasten 3 umschlossen ist. Der Sammelkasten seinerseits ist auf Ständern gestellfest abgestützt. Zur Vereinfachung
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der Herstellung und der Reinigung ist das Gehäuse aus zwei voneinander lösbaren Hälften hergestellt und besteht aus gelochtem Blech. Faner weist das Gehäuse 2 eine Eintragsöffnung auf, in die ein Eintragstutzen 6 für das zu verarbeitende Gut mündet, wie durch den Pfeil angedeutet ist. ^m dargestellten Beispiel mündet der Eintragstutzen 6 In allgemein lotrechter Richtung tangential in das Gehäuse 2. Die tangentiale Einmündung des Eintragstutzen 6 in das Gehäuse ist besonders bei der Verarbeitung von Mais im trockenen Verfahren von Vorteil, da auf diese Weise das Gut schonend und doch mit hoher Durchsatzleistung in das Gehäuse oder die darin befindliche Arbeitszone eingespeist werden kann.
Auf der rechten Seite der Fig. 1 befindet sich in dem Gehäuse die Austragöffnung 7 für das Gut aus der Arbeitszone. Es wird darauf hingewiesen, daß bei der dargestellten horizontalen Orientierung der Welle 1 die Austragöffnung 7 in der oberen HSIfte des Gehäuses 2 vorgesehen ist. Die Austragöffnung 7 mündet in einen Auffangkasten 8, aus dem das aus der Arbeltszone stirnseitig auswandernde Gut entlang dem Pfeil abgeführt wird. !
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Die Lochung des gelohten Mantels des Gehäuses 2 ist im Querschnitt so gewählt, daß die Keime unmittelbar nachdem sie in der Arbeitzone von dem übrigen Teil des Maiskornes gelöst worden sind, durch die Öffnungen des Mantels nach außen in den Sammelkasten 3 treten können. In gleicher Weise werden Übrige Kornteile von entsprechender Größe ebenfalls rasch und direkt aus der Arbeitszone durch die Lochung in den Sammelkasten abgeleitet. Durch diese unmittelbare Abführung auf kürzestem Wege der Teile wird erreicht, daß eine wettere Zerkleinerung weitgehend vermieden und der Feinanteil an Kornbruch minimal erhalten wird.
Die Welle 1 ist im dargestellten Beispiel als Polwelle ausgeführt. Sie ist in dem Sammelkasten 3 mittels der beiden Lager 14 und 15 drehbar gelagert. Ein Antrieb erfolgt von dem Motor 13 (Fig. 2) aus über Riemenscheibe 12, Keilriemen und Riemenscheibe 10. Die Drehzahl der Welle 1 kannjzwischen 50Ö Umdrehungen/min, und 2000 Umdrehungen/min, liegen und beträgt im allgemeinen und vorzugsweise etwa 800 bis etwa 1100 Umdrehungen/min. Durch Auswechseln der Riemenscheiben 10 und 12 können die Drehzahlbereiche verändert werden.
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Die Hohlwelle 1 und das Gehäuse 2 begrenzen eine Im Querschnitt ringförmige hohlzyllndrlsche Arbeltszone. Die Welle 1 weist über die ganze Ausdehnung dieser Arbeltszone verteilt eine große Anzahl von FlUgeln 16 auf, die wie Fig. 1 zeigt, bevorzugt in Längsreihen angeordnet und ggf. mit Hilfe von entsprechenden Längsleisten 23 auf der Hohlwelle befestigt sind. Jeder einzelne Flügel 16 ist so kräftig ausgebildet, daß er der Zerkleinerungsarbeit beim EnHelmen standlalten kann.
Ein einzelner Flügel ist im größeren Haßstabe in Fig. 5 in perspektivischer Darstellung wiedergegeben. Bei der Ausgestaltung und Bemessung des Flügels wurde von der Zielsetzung ausgegangen, den Keimling möglichst in einem Stück und sauber und mit kleinst möglicher Beschädigung aus dem übrigen Korn zu lösen und von den Kornresten zu trennen. Bei dem Bemühen, diese Forderungen zu erfüllen wurde festgestellt, daß die Entkeimung dann optimal ausgeführt werden kann, wenn einerseits die Entkeimung in einer definierten Arbeltszone stattfindet, wie sie durch die bevorzugte ringförmige hohlzylindrische Gestalt der Arbeitszone der Vorrichtung nach Fig. 1 j wiedergegeben ist, und wenn andererseits das Gut^Wirbeiartig : durch diese Arbeitszone in axialer Richtung getrieben wird.
Dabei kommt es noch darauf an, daß während des Durchtreibens des Gutes durch die Arbeitszone eine große Anzahl von Kanten auf die einzelnen Körner in rascher Folge einwirken kann, wodurch die eigentliche Entkeimarbeit bewirkt wird.
So konnte festgestellt werden, daß die Anzahl der Flügel 16 auf der Hohlwelle 1 die Entkeimarbeit nur in zweiter Linie oder indirekt beeinflußt, während die Anzahl der arbeitswirksamen Kanten, welche von den Flügeln dargeboten werden, von unmittetarem und direkten Einfluß sind.
Bei dem in Fig. 5 dargestellten Flügel ist unter Berücksichtigung der durch den Fall 25 angegebenen Durchlaufrichtung des Gutes durch die Arbeitszone festgestellt worden, daß im wesentlichen die etwa »dial durch die Arbeitszone ragenden Kanten 17 und 18 des Flügels 16 arbeii&iirksam sind. Dies konnte in der Weise bestätigt werden, daß man den mittleren Bereich 19 des längeren Schenkels des L-förmigen Flügels bei einem Flügel herausgetrennt und in dieser Form eingesetzt hat.
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Durch das Heraustrennen des mittleren Teils 19 des betreffenden Schenkels wurden unmittelßr angrenzend an den dadurch gebildeten Leerraum zwei zu den Kanten 18 und 17 parallele und in gleicher Weise in Bezug auf die Durchlaufrichtung 25 liegende Kanten gebildet. Der für diese Versuchszwecke hergestellte Hügel 60 wurde bewußt aus weichem Stahl hergestellt, um während des Betriebes eine verstärkte Abnutzung der besonders beanspruchten Stellen des Flügels zu erziel»♦ Es konnte festgestellt werden, daß die bevorzugt arbeitswirksamen Kanten 17 und 18 sowie durch die durch das Herausschneiden des Bereiches 19 zusätzlich entstandenen entsprechenden Kanten einer erhöhten Abnutzung unterworfen waren und zwar zunehmend radial von innen nach außen, wie dies durch die strichpunktierten Linien 21 bzw. 20 in Fig. angedeutet ist. Diese Bestätigung der Annahme, daß vornehmlich die Kanten 17 und 18 arbeitswirksam sind und auch ansonsten durch das Arbeitsergebnis bei den Versuchen bestätigt.
Oer sich etwa radial durch die Arbeitszone erstreckende Schenkel der Flügel 16 ist von ausreichender Breite und Ausreichender Dicke D ausgebildet. Durch die Dicke D wird nicht nur die Widerstandsfähigkeit des Flügels erhöht, sondern zugleich die Arbeitswirksamkeit der beiden Kanten 17 und 18'
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verstärkt. Wenigstens einige, bevorzugt alle Flügel 16 weisen zusätzlich insbesondere aufgrund der großen Breite des Schenkels förderwirksame Flächenbereiche auf, wie dies durch die Bereiche F in Fig. 5 angedeutet ist. Diese förderwirksamen Flächenbereiche sorgen für eine gesteuerte gleichförmige Wanderung des Gutes durch die Arbeitszone. Die Dicke D des Schenkels und damit der mittlere Abstand der arbeitswirksamen Kanten 17 und 1P beträgt etwa 1cm oder mehr.
Der kurze Schenkel des L-förmigen Flügels 16 weist in einer Vertiefung eine Bohrung 22 auf, durch die ein Schraubelement zum Befestigen des Flügels 16 an der Welle 1 bzw. an der zugehörigen Leiste 23 zu ermöglichen. Auf diese Weise ergibt sich eine lösbare Befestigung, mit der Folge, daß die Orientierung der Breite des Schenkels des Flügels 16 in Bezug auf die Längsachse 24 bzw. auf die Durchlaufrichtung des Gutes durch die Arbeitszone und damit die Größe des Winkels <jj verändert werden kann.
Wesentlich für eine optimale Arbeitsweise ist, daß das Gut nicht in dichter Packung durch die Arbeitszone gepreßt wird.
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Es kommt vielmehr darauf an, daß das Gut wirbelartig durch die Arbeitszone gefördert wird, auch wenn für einen gewissen Rückstau Sorge getragen wird. Die Tatsache, daß die Arbeitszone nicht durch das Gut vollgestopft 1st, wird bestätigt durch die Art der Abnutzung der arbeitswirksamen Kanten, wie dies bei 20 und 21 strichpunktiert in Fig. 5 dargestellt ist. Aus der Art der Abnutzung ergJtt sich ferner, daß die eigentliche Arbeitvfadial außenliegenden Bereich der Arbeitszone vollzogen wird. Dadurch ist die VorrausSetzung geschaffen, daß eine lockere wirbelartige Bewegung des Gutes in der ringzylindrischen Arbeitszone sichergestellt ist. Die einzelnen Körner können bei örtlich auftretender Pressung ohne weiteres radial nach innen ausweichen.
Bei dem AusfUhrungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 sind auf dem Umfang der Welle 1 acht Längsleisten 23 in gleichförmigen Umfangsabständen angeordnet. Auf Jeder Längsleiste 23 ist eine größere Anzahl von Flügeln 16 angeordnet. Bei einer Länge von etwa 2 m wurden beste Resultate mit etwa 20 bis 40 Flügeln 16 pro Längsleiste 23 beobachtet* Damit ergibt
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sich eine Anleitung für die optimale Besetzung der Längsleisten dahingehend, daß etwa zehn "bis zwanzig Flügel pro laufendem Meter Längsleiste vorzusehen sind. Bei Betrachtung von zwei beliebigen in Umfangsrichtung aufeinanderfolgenden Längsleisten ist darauf hinzuweisen, daß die Flügel dieser benachbarten Leisten in axialer Richtung gegeneinander versetzt angeordnet sind. Die Flügel weisen also sowohl in Umfangsrichtung als auch in axialer Richtung gegenseitige Abstände auf.
Durch die Vielzahl der Flügel wird der Gutstrom bei dem Wandern durch die Arbeitszone nicht nur intensiv bearbeitet sondern zugleich auch sicher und reproduzierbar geführt. Dabei wirkt wie beobachtet werden konnte, die Lochung des Gehäuses 2 abbremsend auf den Gutstrom. Die Folge ist eine gezielte ttechenartige Führung und eine entsprechend örtlich auftretende Wirbelbewegung. Da außerdem die Gutströmung als Ganzes wirbelartig vom Eintrag 5 bis zum Austrag 7 in de« ringszylindrischen Arbeitszone um die Achse 24 der Welle 1 gewirbelt wird, ergibt sich eine lockere leicht zu führende und mit geringem Energieaufwand zu fördernd^ Gutströmung.
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In einigem Fällen kann es zweckmäßig sein, die arbeitswirksamen Kanten 17 und 18 statt radial auszurichten von vornherein gegenüber einem Radius schräg verlaufend auszubilden, wie dies durch die strichpunktierten Linien 20 und 21 in Fig. 1 angedeutet ist.
Von besonderem Vorteil ist, daß eine optimale oder größt mögliche Entkeimungsarbeit .in einem einzigen Durchlauf durch die Arbeitszone vollbracht werden kann, wobei wichtig ist, daß während der ganzen Entkeimungsarbeit die größten Keime sowie die kleineren Haiskornteile durch die Lochung des Gehäuses 1 sofort und auf kürzestem Wege nach aiftn in den Sammelkasten 3 abgeführt werden. Es konnte beobachtet werden, daß in Abhängigkeit von der besonderen Anwendung 60 bis 80|i oder gar 90% und mehr der Entkeimarbeit in einem einzigen Durchlauf durch die neue Vorrichtung geleistet werden konnte. Die Folge ist, daß nur noch ein geringer Gutanteil durch die .Austragöffnung 7 in den Sammelkasten 3 abwandert. Um eine zu schnelle Entleerung der Arbeitszone zu vermeiden ist wie schon erwähnt eine besondere Anordnung der Austragöffnung 7
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-iff -
vorgesehen, welche einen gewissen Rückstau erzeugt. Dennoch wird aufgrund der hohen Drehzahlen der /felle 1 das Gut durch die Austragöffnung 7 zuverlässig herausgeschleudert, so daß sich eine selbsttätige Reinigung sowohl der Welle 1 als auch des Gehäuses 2 ergibt.
Das Innere der Arbeitszone kann leicht durch die Wartungstüren 30 und/oder 31 kontrolliert werden. Durch diese Türen lassen sich auch Montage und Demontagearbeiten durchführen. Das Gehäuse 2 ist über Schwingungsdämpfer 36 an dem Sammelkasten 3 gelagert. Dieser Kasten 3 weist unten Abzugstrichter 32,33 auf, die in Produktablaufstutzen 34 bzw. 35 münden. Wie oben schon erwähnt ist die Aiaführungsform nach Fig 1 bis 3 in Verbindung mit Fig. 5 besonders für die trockene Verarbeitung von ganzen oder gebrochenen Maiskörnern einsetzbar.
Die in Fig. 4 daijpsteilte abgewandelte Ausführungsform der neuen Vorrichtung ist vornehmlich bestimmt für die Bearbeitung von Maiskörner in feuchtem Zustand. Der Grundaufbau der in Fig. 4 gezeigten Vorrichtung entspricht dem nach Fig. 1, so daß im Wesentlichen auf die Beschreibung der Vorrichtung nach
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Fig. 1 Bezug genommen wird. Die Vorrichtung weist wiederum eine Hohlwelle 40 auf, die in entsprechender Weise in einem gelochten Gehäuse 41 drehbar gelagert ist und mit dem Gehäuse eine ringförmige hohlzylindrische Arbeitszone begrenzt. Das gelochte Gehäuse 41 ist wiederum durch einen Sammelkasten 42 eingeschlossen.
Die Welle 40 ist über den überwiegenden Teil ihrer Länge mit entsprechenden Leisten und Flügeln 16 besetzt, wobei die Flügel in ähnlicher Weise wie in Fig. 5 dargestellt ausgebildet und angeordnet sein können. Im Eintragsbereich weist jedoch die Hohlwelle 40 eine Förderschnecke 43 auf, die eingängig oder zweigängig ausgebildet sein kann. Im Eintragsbereich ist die Förderschnecke 43 direkt auf die Hohlwelle aufgesetzt und ersetzt dann in diesem Bereich die Flügel 16. Die Förderschnecke 43 erstreckt sich in axialer Richtung beiderseits der Mündung des Eintragsstutzens 6, der im Wesentlichen radial zur Achse der Welle mündet. Die Schneckengänge haben zweckmäßigerweise eine radiale Tiefe entsprechend der radialen Weite der Arbeitszone.
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Es ist bekannt, daß Mais in feuchtem Zustand außerordentliche störende klebrige Eigenschaften zeigt. Maßgeblich hierfür sind im Wesentlichen die feinen Teilchen der Abrieb und dergleichen, v/elche sich an den '.fandteilen fesiaetzen und sehr rasch dicke Schichten bilden bis der Durchgang verengt oder gar toersdrELossen ist. So treten bei der feuchten Maisverarbeitung solche Verstopfungen besonders im Bereich des Eintrags der Vorrichtung auf. Überraschenderweise hat sich gezeigt, daß die beschriebene und in Fig. 4 dargestellte Art der Eintragung der feuchten Maisteile in die Vorrichtung alle die beschriebenen Schwierigkeiten auf einfache und zuverlässige Weise beseitigen. Es wird angenommen, daß wesentlich für diesen Erfolg die relativ hohe Drehzahl von vorzugsweise 900 bis 1100 Umdrehungen/min, bei relativ großem Durchmesser und damit relativ großer Umfangsgeschwindigkeit der umlaufenden Teile ist. Wesentlich ist ferner, daß die am Ende der Welle 40 angeordnete Schnecke nicht als Preßschnecke sondern als einfache Förderschnecke ausgebildet ist.
Die Hohlwelle 40 v/eist auf ihrer ganzen Länge gleichbleibenden Durchmesser auf. Der Außendurchmesser der Förderschnecke 43 ist etwa gleich groß wie der Außendurchmesser der Flügeli6, so daß die Tiefe der Gänge der Förderschnecke 43 etwa dem in
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Fig. 3 eingezeichneten ¥ert "X" ist, der die radiale lichte !feite der ringförmigen .Arbeitszone angibt. Der Wert für die Oröße "X" liegt bevorzugt im Bereich einer Handbreite oder etwa im Bereich von 5- bis etwa 10-mal der Länge eines Maiskornes .
In Falle einer zweigängigen Schnecke 43 genügt für Jede Schnekke ein seller Schneckengang.
Me weiter unten an einem Diagramm erläutert wird, gestattet es die neue Vorrichtung nach entsprechender Vorbereitung durch Anwendung von Wärme und Feuchtigkeit den Mais mit der Entkeimung gleichzeitig auch fast vollständig zu schälen. Zu diesem Zweck hat es sich als vorteilhaft erwiesen, vom Austragsende her in der Arbeitszone einen verstärkten, insbesondere einen abstellbaren Rückstau zu erzeugen, ohne den lockeren wirbelartigen Durchgang des Gutes durch die Arbeitszone zu behindern. Die nach der Vorbehandlung leicht lösbaren Schalen
werden dann teilweise schon in Folge der Reibung von Korn an j
i Korn sowie an den Wänden der Vorrichtung von dem eigentlichen j
Maiskorn gelöst und können leicht anschließend abgetrennt werden.
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Die Größe des Rückstaus ist bei der Vorrichtung nach Fig. 4 durch entsprechende Einstellung des der Austragöffnung zugeordneten Schiebers <Ί4 einstellbar.
Fig. 6 zeigt schematisch einen Längsschnitt durch ein Maiskorn. Die Wiedergabe stellt eine etwa 10-malige Vergrößerung der natürlichen Maiskornbrösel dar. In der Darstellung sind nun die hier besonders interessierenden Teile bezeichnet. Das ganze Maiskorn wird von einer Schale oder Fruchtwand 50 umgeben. Nach innen zu folgen drei Schichten aufeinander, nämlich das Aleuron 51, das hornige Endosperm 52 und das mehlige Endosperm 53. Diese ergeben zusammen das Endosperm. Der innerste Teil, der flächenmaßig im Querschnitt etwa ein Drittel ausmacht ist der eigentliche Keim 54. Zu unterst oder nach der Spitze des Korns ist die Spitzkappe 55.
Der Keim hat wegen seiner besonderen Beschaffenheit, insbesondere wegen des hohen Fettgehaltes/ ein elastisches Verhalten. Das Endosperm ist demgegenüber vergleichsweise eher brüchig. Diese unterschiedlichen Eigenschaften sind neben dem Jeweiligen Gewicht die zwei wichtigsten Faktoren, welche es ermöglichen den Mais bei groß^ndustrieller Verarbeitung
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in Endosperm und Keim zu trennen.
Tn Fig. 7 ist ein vereinfachtes Verfahrensdiagramm zur tockenen Verarbeitung von Mais wiedergegeben. Die rohen Maiskörner werden bei 60 angeliefert und gelangen über eine Waage 61 und ein Sieb in einen anschließenden Absaugkanal 62. In einem Tischausleser werden Fremdbestandteile wie Steine usw. ausgeteen. Der gereinigte Mais gelangt über einen Förderer 64 in einen Speichersilo 65.
Zur Gewährleistimg gleichbleibender Qualität des Endproduktes wird der Mais über besondere Ausläufe 66 entmischungsfrei abgezogen und über Dosiereinrichtungen 67 einer Waage 68 zugeführt, von der die Maiskörner in die Vorrichtung 69 zum Entkeimen eingespeist werden. Bei der Vori±htung69 kann es sich um die Vorrichtung nach Fig. 1 handeln.
Alle entkeimten Maisfraktionen, d. h. sowohl der Anteil der durch die Sieblochung des Gehäuses 2 in den Sammelkasten 3 fällt, als auch der Anteil, der durch die Austragöffnung 7 in Flg. 1 in den Sammelkasten 8 gelangt, werden/dittels einea Förderers in einen Plansichter 71 geleitet. Dieser kalibriert
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das Produkt in verschiedene Größenklassen. Die mittleren und kleineren Fraktionen werden in einem Tarar von den leichten Teilen, wie den Schalen oder dgl. getrennt. Die Trennung in Keim und Endospermfraktion wird dagegen in einem Tischausleser durchgeführt, wobei die schweren Unterschiede von Keim und Endospermteile ausgenützt werden. Die ungenügend verkMnerten Fraktionen v/erden vom Plansichter 71 direkt einer zv/eiten Vorrichtung 74 zum Entkeimen zugeführt und in einer anschließenden Trennstufe, z. B. in Form eines zweiten Plansichters 75 und dgl. erneut behandelt. In der Praxis ist es selbstverständlich möglich den Anforderungen entsprechend weitere Verfahrens- oder Behandlungsstufen vorzusehen, z. B. eine WalzenenUeimung oder dgl. Dies ist jedoch nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
Das in Fig. 8 gezeigte Verfahrensschema stellt eine sogenannte Feuchtentkeimung dar. Die Reinigung und die zugehörigen Siloanlagen sind in dieser Figur nicht dargestellt. Die ganzen Maiskörner werden aus Behältern 80 einer Dosiervorrichtung zugeführt. Von dort gelangen sie über Förderer 82 und Abscheider 83 in einen Vorratsbehälter 84. Aus diesem wird
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der Kais mit Hilfe eines Schneckendosierers einer Wärme- und Dampfbehandlungsstufe zugeführt, in der eine Behandlung zur Vorbereitung des Lösens der Schale vom Endosperm dient. Danach wird das Produkt direkt in eine Vorrichtung 87 zum Entkeimen und Schälen eingeleitet, die etwa der nach Fig. 4 entsprechen kann. Pie Trennung in die einzelnen Fraktionen erfolgt an^og der Arbeitweise nach Fig. 7 Ober Plansichte 8Π, Tarar ?9 und Tischausleser 90. Bei diesem Verfahren entfällt allerdings ein größerer Anteil an Schalen an. Die nicht genügend zerkleinerten Teile werden nochmals der Vorrichtung 91 zum Entkeimen zugeführt. Hierbei kann es sich um eine Vorrichtung nach Fig. 1 oder nach Fig. 4 handeln. Die eigentliche nachgeschaltete Trennung ist hier schematisch durch einen Plansichter 92 angedeutet.
Anspruch
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Claims (1)

  1. Ansprüche
    1. Verfahren zum Behandeln von !^a.ls, insbesondere zum Schälen und/oder Entkeimen von ganzen Maiskörnern oder Maiskornteilen, bei dem das Gut in eine zylindrische Arbeitszone eingeführt und längs dieser Zone getrieben und gleideeitig 1er Einwirkung eines schnell rotierenden Zerkleinerungsrotors ausgesetzt wird, dadurch gekennzei ebnet, daß man das feuchte oder trockene Gut in der ringzylindrlschen Arbeitszone in wirbelartigen Zustand versetzt und beim Treiben durch die Arbeitszone in rascher Folge auf nach außen verlaufende Schäl- und/oder Schlagkanten des Rotors treffen läßt.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ganze, gereinigte Maiskörner zunächst mit Wasser und Dampf vorbereitet und dann in der ringzylindrischen Arbeitszone zu einer wirbelartig bewegten Gutschicht leicht gestaut wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Keime und gebrochene Mais- und Schalenteile im Bereich der äußeren Mantelfläche 4er Arbeitszone in einem Siebvorgang entnommen und vom Siebabstoß und vom Siebdurchfall die einzelnen Fraktionen, wie Keime, Schalen,
    §09814/0590
    -s
    und "ndospermteile getrennt v.trrlen.
    'i. 7erf?hren nach Anispruch 1 Ms J, iadurcr- g e k e η π ζ e i c h η * t, daß man die 3cher- und/oder Schl^gkanten :nit einer mittleren Unfangsgeochvirdigkeit im Bereich zwischen etwa 10 und etwa 20 Meter/Sekunde auf das Gut auftreffen ISOt.
    5. Verfahren nach .Anspruch 1 Ms U, dadurch g e k e η η zeichnet, claR man die v/irhelartig bewegte Gutschicht in einer Schichtdicke von etwa 'lern fHnf- bis etwa r.ehnfsehen der Länge eines Maiskornes h-'lt.
    6. Vorrichtung zum Ausführen \es Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, bestehend aus einem zylindrischen Gehäuse mit Eintrag an einen und Austrag am anck-ron Ende, einer im Gehäuse konzentrisch gelagerten, antreibbarer V/elle und mit mehreren an der Welle angeordneten Zerkleinerungswerkzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) und die Welle (1) eine Arteitszor. e mit ringförmigen C.uerschnitt begrenzen, die mit hoher Drehzahl antreibbare Welle (1) eine Vielzahl von in axialer sowie in Umfangsrichtung in Abständen verteilten Flügeln (16) aufweist und jeder Flügel (16) wenigstens eine, vorzugsweise zwei, arbeitswirksame freie Kanten (17,1") aufweist, wobei
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    jede I'ant-3 sich von einen», wandnahen Bereich des Gehäuses (2) - vorzugsweise radial - zur V/elle (1) hin erstreckt.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die radiale Weite der Arbeitszone und die Länge der freien Kanten etwa dem fürf- bis etwa zehn-fachen der Länge eines Maiskornes entsprechen.
    n. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die - bevorzugt als Hohlwelle ausgebildete - Welle (1) mit einer Drehzahl zwischen etwa 500 und 2000 Umdrehungen pro Minute, vorzugsweise zwischen etwa 800 und etwa 1100 Umdrehungen pro Minute antreibbar ist.
    3. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 8, dadur ch gekennzeichnet, daß wenigstens einige Flügel (16) eine zur Achse der Welle (1) bzw. zur Durchlaufrichtung (25) des Gutes durch die Arbeltszone unter einem - insbesondere einstellbarem-Winkel cO zwischen etwa 60° und etwa 90° geneigten förderwirksame Fläche aufweist.
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    ζ/
    10. Vorrichtung nach einen, oder mehreren der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dsß die Flügel (1C) in mehreren zur Achse der Welle (1) parallelen Reihen (23) verteilt angeordnet sind, derart, daß Flügel voneinander in Umfangsrichtung benachbarten Reihen in Richtung der Achse jeweils gegeneinander versetzt angeordnet sind.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß etwa 10 bis etwa 20 Flügel (1f) pro Meter Reihenlänge verteilt angeordnet sind.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel des Gehäuses (2) siebartig gelocht ist und der Lochdurchmesser für einen freto Durchtritt der Keime und entsprechend großer Maiskornteile ausgebildet ist.
    13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 12, dadurch geken nzeichnet, daß bei horizontaler Lage der Achse von VBIe (1) und Gehäuse (2) der - vorzugsweise durch Schieber (44) steuerbare - Produktaustrag (7) in der oberen Hälfte der Arbeitszone angeordnet ist.
    iO98U/O5dfi
    . Vorrichtung nnch eins1» oder mehreren :ler Ansprüche r bis 17, da lurch gekennze lohnet, daß die Hohlv/elle (1) im Bereich des - vorzugsweise radii;' im Oehäusemantel mündenden - Eintrag (6) eine Förderschnecke &3) von der radialen T'.reite der Arbeitszone vorzugsweise entsprechender Gangtiefe nufweist.
    . Vorrichtung nach einem oder mehreren der Anspruchs 12 bis 14, dad'-irsh gekennzeichnet, daß das gelochte Gehäuse
    (2) mit der Welle (1) als Baueinheit über Schv/ingungsdämpfer (36) in einem den Siebdurchfall aufnehmenden Sammelkasten
    (3) angeordnet sind.
    9 0 9 ο 1 ', / 0 b <J 0
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