DE2754791A1 - Rennbahn-mikrotron - Google Patents
Rennbahn-mikrotronInfo
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- H05H13/00—Magnetic resonance accelerators; Cyclotrons
- H05H13/10—Accelerators comprising one or more linear accelerating sections and bending magnets or the like to return the charged particles in a trajectory parallel to the first accelerating section, e.g. microtrons or rhodotrons
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Description
~ il München, den c r .. Vi7^
Ot I' ■'. 'J'f
V1P46OD
Varian Associates, Inc. in Palo Alto, CaI., USA
Rennbahn-Mikrotron
ftand der Technik
Die Erfindung bezieht sich auf ein Rennbahn-Mikrotron nach
dem Gattungsbegriff des Hauptanspruchs und befaßt sich insbesondere
mit der Strahlauslenkung aus einem solchen Teilchenbeschleuniger .
Is ist bekannt, einen Strom aeladener Teilchen mehrfach durch
einen linearen Beschleuniger zu schicken, irden der beschleunigte
Teilchen&rom mit Hilfe von Λ1lcnkmaqneten außerhalb
des Beschleunigerv/ellenleiters umaelenkt und dem Anfana
des Beschleunigers erneut zugeführt wird. Fine solche Anlage ist z.B. in dem Artikel "Performance of a Mult!cavity
Racetrack Microtron" von U.R. Froelich und J.J. Manca in
IEFE Transactions on Nuclear fcience VoI NP-22, Nr. 3, Juni 1975
beschrieben. Die Teilchenbahn besteht normalerweise aus einem aeradlinigen Beschleunigunnsabschnitt, dem eine erste halbkreisförmioe
Bahn folgt, voran ein geradlinioer Fluaraum anschließt,
der dem Beschleuniaunnsabschnitt antirnrnllel verläuft
und gleichlang v/ic dieser ist, und schließlich folat
Dr.Hk/Me
8 ·* 9 8 4 3 / O 5 7 O
ein veiterer halbkreisförmiger Bahnabschnitt, aus v.'elchem der Toilchenstrom abermals kollinear mit der ursprüncrlichcn
Bahn durch den Beschleunigungsabschnitt austritt. Die Cp dor geschlossenen Teilchenbahn ähnelt einer Pferderennbahn
und hat zu der Bezeichnuncr des Gerätes Anlaß aeqebon. Hei
wiederholtem Durchqanq durch den Beschleuniqervellonleitor
erleiden die geladenen Teilchen entsprechende Enerqionev;innn.
Der Enerqiegewinn je Umlauf, die Periode der PetrieVsfrequenz,
die Umlaufperiode, die magnetische Feldstärke und die linearen
Abmessungen sind durch eine v/oh] bekannte Resonanzbodinauna
verknüpft. Infolge der zunehmenden Strahleneraie für aufeinanderfolgende
Umlaufe zeichnen sich diese Umläufe durch entsprechend größeren Krümmungsradius unter dem Einfluß eines
quer zur Strahlrichtung verlaufenden Magnetfeldes aus. Schließlich muß der Teilchenstrom aus dem Gerat abaeführt
und auf ein Ziel (Target) gerichtet werden.
In den bekannten Mikrotrons wird allqemein der Teilchenstrom aus einem
festgelegten Endunlauf durch Verwendung einer unpaarigen Ablenkung um 180° abgeführt. Dies geschieht durch Verwendung
eines Ablenkmagneten um 180° am Ausgang des Beschleuninerwellcnleiters,
der füreinen Umlauf mehr als der Kiodereinführungsmagnet
ausgelegt ist. JJach dem letzten Durchaanc durch den Beschleuniaerv/ellenleiter
und den ersten Ablenkmaqneten IS ßt man den beschleunigten Teilchenstrom sich geradliniq an dem
kleineren Wiedereinführungsmagneten vorbei fortpflanzen.
Die erfindungsgcmüße Anordnung nit den kennzeichnenden Merkmalen
des Hauptanspruchs hat demaeaenüber die Vorteile, daß
eine bestimmte Umlaufbahn und damit eine bestimmte Ftrahlenergie einschließlich der Bahn des nicht mehr zurückgeführten
3843/0570
Strahls zur Auslenkuna gewählt werden kann. Als weiterer
Vorteil ist eine verbesserte räumliche Energieverteilung in
dcir. ausgelenkten Teilchenstrom anzusehen. Außerdem läßt sich
die ganze Anordnung platzsparend aufbauen, so daß sie in einem beweglichen Gerät für therapeutische Zwecke untergebracht
werden kann.
Vorzuosweise geschieht die Strahlauslenkung in mindestens zwei
zur Hauptachse des Gerätes hin aerichteten Ablenkungen um kleine Kinkel mit einer Zwischenablenkung um 18O°-öC , wobei
<*. im wesentlichen die Summe dieser beiden Winkel darstellt.
Nach einer v/eiteren Ausgestaltung der Erfindung ist am Ausgang
des Wiedereinführungsmagreten eine Vorrichtung zur
Kompensation der Defokussier-wirkung des Magneten in der zur Ablenkebene senkrechten Ebene vorgesehen, wobei diese
Defokussierung durch die aerinae Winkelabweichura v°m normalen
Einfallswinkel am Eingana und am Ausgang des WiedeEinführungsmaaneten
herrührt.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist eine zusätzliche
magnetische Ablenk- und Kompensationsfokussierung vorgesehen, um den abgeführten Strahl und den nfcht
rückgeführten Strahl in eine acmeinsame Achse zu bringen.
Nach einer v/eiteren Ausgestaltuno der Erfindung ist zur Erzeugung
der anfänglichen Auslenkung ein Magnet mit zwei Luftspalten an der Außenseite einer dünnen ebenen Vakuumkammer,
die den Mikrotronstrahl enthält, längs der Oberfläche dieser Knnmer verschiebbar angeordnet.
!"ach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung geschieht die
anfängliche Auslenkung aus einer bestimmten Umlaufhahn durch
275A791
- A—
Erregung entsprechender Wicklungen in einen feststehenden
Magneten mit mehreren Luftspalten, wobei jeder Luftspalt einer bestimmten Umlaufbahn des Teilchenstrons entspricht.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Frfinduna ist die
ebene Vakuumkammer, in welcher der Tellchonstron unlruft,
mit gekrümmten und geradlinigen Einsätzen ausaestattet,
welche die geometrische Gestalt der Umlaufbahnen festlegen und der Vakuumkammer zusätzliche Versteifung verleihen.
Zeichnung
In den Zeichnungen sind
Fig. 1 eine schematische Draufsicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
der Erfindung,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Anordnung nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung der Anordnung nach Fiq. 2 in
Richtung der Linie 3-3,
Fig. 4 eine Schnittdarstellung nach Fig. 1 in Richtuna der
Linie 4-4,
Fig. 5 eine Teilansicht des Polnchuhs des V'iedereinführungsmagneten,
Fig. 6 die Darstellung eines feststehenden Auslenkungsmagneten
mit mehreren Luftspalten und
Fig. 7 eine schematische Darstellung der Teilchenbahnen für Auslenkung aus der dritten Umlaufbahn.
8 ·"·!? 8 A 3 / 0 5 7 0
275^791 AO
In Fig. 1 sind verschiedene Hauptbestandteile eines Rennbahn-Mikrotrons
in der zur Umlaufebene senkrechten Ebene dargestellt.
Fin Linearbeschleuniger 1 v/eist einen Injektor 3 für geladene Teilchen auf, von dem ein Teilchenstrom gorinaer
Fneraie lr'ngs der Achse eines Wellenleiters 5 erzeugt wird.
Der Wellenleiter 5 des Linearbeschleunigers enthiilt eine Vielzahl
von Hohlraumresonatoren. Der Injektor 3 kann die aus Fig. 1 ersichtliche ringförmige koaxiale Form annelimen. Der
Linearbeschleuniger enthält vorzugsweise seitliche Fohlraumresonatoren 7, die zur negenseitigen Koppluna der Peschleunigungsresonatoren
8 innerhalb des Wellenleiters 5 (siehe Fig. 4) dienen. Der Linearbeschleuniner wird mittels einer
Zuleitung 9 mit Mikrowelleneneraie versorgt. Fine dHnne
ebene Vakuumkammer 11, die geometrisch in der Mittelebene des Peschleuniaervellenleitcrs 5 angeordnet ist, steht in
Vakuumverbindung mit F.ingang und Ausaana des Heschleuninervellenleiters.
Zwei halbkreisförmige f'.annete 13 und 13'
dienen zur Ablenkung des Trilchenstroins außerhalb des Beschleunigers
derart, daß der vorher beschleunigte Teilchenstrom wieder in die Achse des Ceschleuniaerwellonleiters
zurückgcführt wird. Die beiden Magnete 13 und 13' besteht
aus Jochen 14 und 14', h'rreaerwicklungcn 15 und 15', Polschuhen
17 und 17' und Fokussierungsmagneten IC und 16'. Die
Magnete 16 und 16' dienen zur Kompensation der Defokussierung
in der zur Umlaufebene senkrechten Fbene, die durch die Randeffekte
der betreffenden Pol schuhe 17 und 17' bewirkt wird.
Anstelle der hier schematisch dargestellten direkten Injektion
der geladenen Teilchen kann ein außerhalb der Achse angeordneter Flektronenstrahlerzeuger zusammen mit einen Injektionsmacrneten,
8 . :1 843/0570
der den Elektronenstrahl in die Beschleunigerachse ablenkt, verwendet werden. In diesem Falle muß der zurückgeführte
Teilchenstrom durch das Feld des Injektionsmaaneten hindurchgehen;
demzufolge sind Korrekturglieder erforderlich, um dem zurückgeführten Teilchenstrom die zur weiteren Beschleunigung
erforderlichen geometrischen und phasenrSumlichen Eigenschaften
zu verleihen.
Fig. 2 zeigt eine schematische Draufsicht des Geräts nach Fig. 1 in der Ebene der Umlaufbahnen. Man erkennt die halbkreisförmigen
Polschuhe 17 und 17' der Umlonkmaonete und
einige typische Umlaufbahnen 19. Fs sind je zvei in Fig. hintereinanderliegende, parallele platten form iac? Polschuhe
bzw. 17' vorhanden, wie Fig. 1 zeigt. Din Ausblenduna des
Teilchenstroms aus einer bestimmten Umlaufbahn v.'ird durch das Feld eines beweglichen Magneten 20 eingeleitet. Der Magnet
20 erzeugt in Zusammenarbeit mit dem Umlenkmngnctcn 13'
(WiedereinfUhrungsmagnet) einen ausgelenkten Strahl 22, der
ein Fokussierglied, z.E. ein Ouadrupolglied 25 durchlauft.
Die hier kompensierte Defokussierung ergibt sich aus dem
kleinen Einfallswinkel des gewählten UmlaufStrahls auf das
Feld des Magneten 13'. Der ausgelenkte Strahl 26 ist dann unmittelbar zur Anwendung bereit. Statt dessen kann er noch
eine zveite Ablenkung um einen kleinen Kinkel in einem festen Magneten 30 erfahren, der durch Spulen 31 erregt wird,
un eine Ablenkung nach innen zu erzeugen, die dcrjeniaen
durch den beweglichen Magneten gMchkommt. So erhalt man einen Strahl 26'»der parallel zur Achse des Teilchenbeschleunigers
cremacht ist, cregen diese jedoch um einen
Abstand X versetzt ist (siehe Fig. 2). Ein Verschiebungssystem 33, das aus einem Ablenkmagneten 35, einem
Ouadrupoltriplett 36 - 38 und einem v/eiteren Ablenkmagneten 35"
besteht, macht den ausgelenkten Strahl kollinear mit der
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_ sr" _
Al
se des Linearbeschleuniaers. So kann einfach durch
Frrenung oder Kichterregunq der Maqr.ete 13 und 35' entv:eder
der mehrfach beschleunigte Strahl oder der direl'.t vom Linearbeschleuni qer qelicfcrtc Strahl acwählt werden.
Stattdessen ist auch eine Bauart möglich, Lei v;elcher der direkte, vom Beschleuniqer austretende Teilchenrtrahl so
weit nach außen abqelenkt und wieder gerichtet wird, bis er koaxial in der Bahn des Teilchenstroms 26 hoher Energie
ist, der aus dem einfachen ^uadrupol 25 austritt, oder auch mit dem Teilchenstrahl 26' am Ausgang des festen Magneten
30. In einer bcvnrzuaton Ausführungsform sind zehn
Umlaufbahnen voraosehen, wobei der Teilchenstrom aus der
zweiten bis zehnten Umlaufbahn mittels des beweglichen Magneten 20 ausoelenkt werden kann, während der direkte,
der ersten Umlaufhahn entsprechende Ausqanq in der oben beschriebenen Weise ebenfalls verschiebbar ist.
Die Auslenkvorrichtunq laßt sich am besten mit Hilfe der
Fin. 4 verstehen. Her Injektor 3 für neladcne Teilchen,
z. B. ein ringförmiger Elektronenstrahlerzeuger, schickt
einen Flektronenstrahl der Fnercie Γ in Achsenrichtunq in
den VJcllenleiter 5 des Linearbcschleuniaers. Beim Durchaang
dieses Elektronenstrahls durch die Hohlraumresonatoren B des Beschleunigers wird Mikrowellenenernie in ihn eingckopnelt.
Ein hierzu neeicneter VJellenleiter ist beispielsweise
in der US-TS 3 546 524 beschrieben. Der beschleuniate
Elektronenstrahl erfährt einen Frerqiezuwachs F , z. B,
4 MeV, aus dem VJellenleiter 5 und qelanqt anschließend in
das Magnetfeld des ersten Umlenkmaqneten 13. fach dem Austritt
aus diesem Magneten flieqt der Elektronenstrahl auf einer dem Eeschleuniqerabschnitt gleichkommenden Strecke
praktisch feldfrei und erfährt dann unter dem Einfluß des Wiedereinführungsmagneten 13' eine weitere Umlenkuna um 180
8 . Γ1 9 L 3 / 0 5 7 0
- 9—
Dadurch qelanqt der Elektronenstrahl wieder in die Achse
des Linearbeschleunigers 5 und kann einen weiteren Mikrotron-Unlauf
beginnen. Bei jedem Umlauf wird die Strahl energie erhöht, wodurch sich auch der Krümmungsradius des Strahls
in Magnetfeld der beiden Umlenkmagnete vergrößert. Durch
gekrümmte Einsätze 4O werden die Umlaufbahnen geometrisch
definiert und die Abschnitte niedriger Energie in dor
Momentenverteilung des Strahls beschränkt. Diese Einsätze versteifen auch die Vakuumkammer 11. Derselben Aufaabo
dienen auch die Einsätze 41 im geradliniacn Teil der Umlaufbahnen,
von denen zwei beispielsweise darcestollt sind.
Der bewegliche Auslenkmagnet 20 mit doppeltem Luftspalt ist auf der Außenseite der Vakuumkammer 11 verschiebbar
angeordnet und kann quer zu dem feldfreien Flurraum der umlaufenden Elektronenstrahlen aus einer innersten Lage
20', die dem zweitniedrigsten Umlauf 43 entspricht, bis zur äußersten Laae 20", die dem äußersten Umlauf mit höchster
Energie entspricht, verschoben v/erden. Die allererste Umlaufbahn verläuft durch ein Rohr in der Stirnwand der»
Beschleunigerwellenleiters, so daß der Magnet 2O nicht bis dorthin verschoben werden kann. Aufbau und Anordnung des
Magneten 20 ergeben sich mit mehr Einzelheiten aus Ein. 3, die einen Schnitt der Fiq. 2 durch die Verschieburiasebene
des Magneten 20 darstellt. Die auf den oeaenüberlieqenden
Außenflächen der Vakuumkammer ]1 angeordneten Teile des
Macmeten 20 werden durch einen Bügel 44 zusammennehalten.
Zur Erregung des Magneten 20 dienen V.'icklunaen 21. Die Feldstärke des Magneten 20 wird so eingestellt, daß er
den Elektronenstrahl aus der gewählten N-tcn Umlaufbahn so weit ablenkt, daß der Strahl in das Feld des Viiedcreinführungsmagneten
13" unter einem kleinen Winkel in Bezua
auf den senkrechten Einfall (z. B. 5 ) eintritt, und zwar
8 ; 9 8 4 3 / 0 5 7 0
im wesentlichen an der Stelle der Ur.laufbahn M-I. Der
Durchmesser des Beschleunigungswellenleiters, die von diesem erzeugte Zusatzenergie F und andere Parameter bestimmen
die Lage, bis zu v/elcher der Auslenkmagnet 20 nach innen verschoben v/erden kann.
Die Bahn des Teilchenstrahl im Wiedcrci nf ühruncrsmagneten
13' ist gekennzeichnet durch einen Krümmungsradius, welcher
der Energie des N-tcn Umlaufs zugeordnet ist, d.h.
F + (N.E), v.'obei F die Anfangsenergie des vom Injektor
3 ausgehenden Elektronenstrahls ist. Der ausneler.kte Fndumlaufstrahl
tritt jedoch in das Wjedereinführunasfeld an
der Stelle der (Ii-J)-ten Umlaufbahn ein, die flor l'noraic Γ. +
I (TJ-I) . E I zugeordnet ist. Her nröPere Krümmungsradius
des Strahls mit höherer Energie ^iihrt zu einer Hahn, die
nicht mehr kollinear mit der Bescl.leuninerachsc sein kann,
sondern stattdessen die Deschleuniaerachse mit einer merklichen
,parallel zu dieser Achse projezierten Komponente kreuzt. Die resultierende Ablenkuno im Wiedereinführungsmagneten beträgt deswegen z. B. 170 und der austretende
Strahl ist um 5 genen die Beschleunigerachse geneigt.
Im Verlauf der Ablenkung um 170 erführt der ausnelenkte
Strahl eine resultierende Defokussierung in der zur Ablenkebene normalen Ebene infolge der nicht senkrechten
Einfalls- und Austrittsr ichtunq des Strahls nur, dom
Wiedereinführungsfeld und dem Feld des Richtmanneten 16'.
Um diesen Einfluß entgegenzuwirken, wird eine kompensierende Fokussierung durch den maanetischen Simplex-Ouadrupol
25 vorgenommen. Stattdessen kann auch gem"P Fig.
der Polschuh 13' in der dargestellten Form ausaebildet
sein, d. h. die Seitenfläche 13" des Polschuhs ist in der Nahe der Austrittsstelle des ausoelenkten Strahls abcre-
843/057O
- i€> -
is
schrägt, um die Defokussierungswirkung zu kompensieren.
Bei Befolgung dieser Alternative kann der Ouadrupol 25 weggelassen v/erden.
Fig. 6 zeigt eine andere Ausführunnsfom des beweglichen
Auslenkmanneten. Ein feststehender Magnet mit mehreren
Luftspalten besitzt ein Joch 50 und eine Anzahl paarweise vorgesehener Polschuhe A-A1, C-C1, F-F1 usw., die je so
angeordnet sind, daß sie auf eine bestimmte Umlaufbahn
einwirken können. Jedem Luftspalt sind Spulen 52, 54, 56 usw. zur Erregung der betreffenden Polschuhe zugeordnet.
Der jeweils gewählte Luftspalt wird durch die betroffenden
Spulen und Pole derart erreot, daß der Teilchenstrahl aus der zur Auslenkung aewählten Umlaufbahn um 5 nach innen
abgelenkt wird; das Magnetfeld im Luftspalt für die nächst
höhere Umlaufbahn wird ebenfalls erreat, jedoch irr» entgegengesetzten
Sinne, um einen krnftiaen creschlosnenen
Magnetfluß bereitzustellen. Trennspulen 53 bzw. 55 worden an passender Stelle erregt, um den Magnetfluß an der Beeinflussung
vorher durchlaufener Umlaufbahnen zu hindern. Wenn z. B. der Teilchenstrahl auf dem Umlauf Kr. 3 nusgelenkt
werden soll, erreqt man die Trennwicklunn 5 3; bei
Auslenkung aus der Umlaufbahn Vr. 4 wird die Trennwicklung 55 erregt. So liißt sich mit dieser Ausführunas^orm die
Auslenkung aus einer beliebigen Umlaufbahn innerhalb einer Anzahl derselben verwirklichen, ohne bewegte Teile zu benötigen.
Beispielsweise sei angenommen, daß der Teilchenstrom aus der Umlaufbahn Nr. 3 abgezoaen werden noil. In
diesem Falle werden die Spulen 54 so erregt, dnP sie das
Magnetfeld erzeugen, das zur Ablenkung des Strahls auf seinem dritten Umlauf, der durch den Luftspalt C-C ^ührt,
um 5° nach innen erforderlich ist. Die Spulen 56 werden so erregt, daß sie ein Magnetfeld in Geaenrichtung in dem
P k3/0570
-Hr-
Luftspalt E-E1 erzeugen und dadurch den maanrtischen
Kreis schließen. Die Trennwicklungen 53werden so erregt, daß sie den Magnetfluß in dem Joch, der den Luftspalt
A-A* überaueren könnte, löschen, um so einen Einfluß auf
die frühere Umlaufbahn Nr. 2 zu vorhindern. Tn der dargestellten Ausführung ist die Umlaufbahn Nr. 1 unzugänolich
und kann nicht durch den Auslenkmagneten beeinflußt werden.
Die beschriebene Vorrichtuna verbessert die erreichbare
räumliche Energieverteiluna des abgezogenen Teilchenstrahls,
wie an Hand der Fig. 7 gezeigt werden kann. Fig. 7 gibt einen Plan der interessierenden Uniauflahnen ^ür das
Beispiel einer Strahlauslenkunq aus der Umlaufbahn N=3.
Die gewählte Umlaufbahn habe eine hypothetische Schwänz
zt E
kunqsbreite der Enerqie —: = 10%, wobei E^ die hypothe-
kunqsbreite der Enerqie —: = 10%, wobei E^ die hypothe-
3
tische Mittelenerqie des Umlaufs N=3 darstellt. Die Bahnen für abweichende Energie entsprechend den Energien F-- Λ Ε sind ebenfalls gezeigt. Man erkennt, daß nach einer ersten Ablenkung um 180° nachfolgend einerBeschleuniqung die Versetzung des Teilchenstrahls nach außen hinsichtlich der Benchleunigerachse proportional zur Fneroie der Strahlteilchen und demzufolge zur Anzahl der Umläufe, also zur Umlaufnummer ist. Die zweite Ablenkung um 18O° bewirkt unabhängig von der Umlaufzahl die Kiedereinführuna des Strahls in die Beschleunigerachse. Demzufolqe werden die in den Bahnen N=2...1O umlaufenden Teilchen, obwohl sie sich jeweils um eine Einheit des Energiegewinns pro Umlauf unterscheiden, zur Beschleunigung in eine gemeinsame Achse zurückgeführt. Nun sei ein Teilchen mit oegebener relativer Fnercieabweichuna Δ F von der Nennenergie F.- = NF +E. für die oev/Hhl-
tische Mittelenerqie des Umlaufs N=3 darstellt. Die Bahnen für abweichende Energie entsprechend den Energien F-- Λ Ε sind ebenfalls gezeigt. Man erkennt, daß nach einer ersten Ablenkung um 180° nachfolgend einerBeschleuniqung die Versetzung des Teilchenstrahls nach außen hinsichtlich der Benchleunigerachse proportional zur Fneroie der Strahlteilchen und demzufolge zur Anzahl der Umläufe, also zur Umlaufnummer ist. Die zweite Ablenkung um 18O° bewirkt unabhängig von der Umlaufzahl die Kiedereinführuna des Strahls in die Beschleunigerachse. Demzufolqe werden die in den Bahnen N=2...1O umlaufenden Teilchen, obwohl sie sich jeweils um eine Einheit des Energiegewinns pro Umlauf unterscheiden, zur Beschleunigung in eine gemeinsame Achse zurückgeführt. Nun sei ein Teilchen mit oegebener relativer Fnercieabweichuna Δ F von der Nennenergie F.- = NF +E. für die oev/Hhl-
joi
te Bahn N=3 betrachtet. Die Anfangseneraie F. soll der
Einfachheit halber vernachlässigt werden. Diese Abweichung AE
8:.9843/0570
bewirkt eine entsprechende räumliche Verlagerung der betreffenden
Teilchenbahn aus der mittleren Umlaufl-ahn für
E=3. Die Strahlauslenkung aus dieser Umlaufbahn ergibt im wesentlichen parallele Bahnen für die Einhüllende des
dritten Strahlumlaufs mit den Energien E,- 4E. Wenn diese
Umlaufbahn nicht zum Strahlabzuo gewählt wird (aestrichelte
Linien), wird offenbar die Verschiebung der abweichenden Bahn durch die zweite Ablenkung um IPO in gleicher
Weise kompensiert, wie die verschiedenen Etrahlumlnufe
wieder unabhängig von der Umlauf zahl K in die Reschleunicjerachse
eingespeist werden. Für jeden auslenkbaren Ftrahlumlauf(N =2, ... 1O) ist die gemeinsame mittlere i'mlaufbahn
für den Teilchenstrahl mit der Energie F., nach dem Durchgang durch die Polschuhe 30 des stationären Auslenkmagneten
im wesentlichen parallel zu der Beschleunigerachse und von dieser um einen Wert ψ unabhängig von M
entfernt.
In dem in Fig. 7 gezeigten Beispiel treten die Teilchen
des Strahlumlaufs Nr. 3 mit der mittleren Bahn der Energie
E und den Randbahnen für die Fnergieabweichungen F_- <aE
aus dem ersten Umlenkmagneten in parallelen Bahnen aus,
+
die um X3 bzw. X3 "^X3 gegen die Beschleunigerachse versetzt sind. Eine magnetische Ablenkung nach innen durch den Magneten 20 oder eine ähnliche Vorrichtung richtet diese Strahlen zur Beschleunigerachse hin, so daß sie in das Feld des Wiedereinführungsmagneten in einem Abstand von der Peschleunigerachse eintreten, der ungefähr dem Wert X_ entspricht. Infolge der Energiedifferenz weichen diese Bahnen nun beim Austritt aus dem Feld des Wiedereinführungsmaoneten etwas von der Parallelität ab; diese Abweichung rührt von der durch die magnetische Ablenkung nach innen eingeführten Dispersion her. Diese Bahnen werden vom Wiedereinführungsmagneten um einen Winkel abgelenkt, der um den
die um X3 bzw. X3 "^X3 gegen die Beschleunigerachse versetzt sind. Eine magnetische Ablenkung nach innen durch den Magneten 20 oder eine ähnliche Vorrichtung richtet diese Strahlen zur Beschleunigerachse hin, so daß sie in das Feld des Wiedereinführungsmagneten in einem Abstand von der Peschleunigerachse eintreten, der ungefähr dem Wert X_ entspricht. Infolge der Energiedifferenz weichen diese Bahnen nun beim Austritt aus dem Feld des Wiedereinführungsmaoneten etwas von der Parallelität ab; diese Abweichung rührt von der durch die magnetische Ablenkung nach innen eingeführten Dispersion her. Diese Bahnen werden vom Wiedereinführungsmagneten um einen Winkel abgelenkt, der um den
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doppelten Betrag des anfänglichen Ablenkwinkels θ kleiner
als 180° ist. Der Winkel θ wird in Bezuo auf die unabgelenkte
Bahn gemessen und der Faktor 2 ergibt sich aus der symmetrischen Behandlung der Bahn durch den Wiedereinführungsmagneten.
Die Bahnen mit den Energien F und E--sind
nun gegen die Beschleunigerachse um die Werte Tfbzw.Y'+Δ ψ
versetzt, v/obei ~-f von der Entfernung längs der Z-Achse
(Beschleunigerachse) abhängt, in welcher die Versetzung gemessen wird. Für relativistische Elektronen läßt sich
die räumliche Dispersion erster Ordnung in N wie folgt anaeben:
F ' XN
N
N
und f„ eine Funktion ist, die von der Entfernung längs
der Beschleunigerachsr und vom Auslenkwinkel des abgezogenen Strahls in Bezug auf die Eeschleunigerachse abhängt.
Daraus ergibt sich, daß die Dispersion des abgeführter.
Strahls mit zunehmender Umlauf zahl abnimmt. -4 F.. und ^X.,
N N
bleiben nämlich in einem Rennbahn-Mikrotron mit zunehmender
Umlaufzahl relativ konstant wegen des endlichen Bereichs der hochfrenuenten Phasenwinkel, innerhalb deren eine stabile
Beschleunigung erzielt wird. Somit nimmt Λ X mit ansteigender
Umlaufzahl ab, wenn die hier voraeschlagene Strahlabführanordnuna
verwendet v/ird.
Auch aus der zeichnerischen Darstellung in Fig. 7 ergibt sich eine deutliche Verringerung der räumlichen Dispersion
zwischen dem abgeführten Strahl nach der hier vorgeschlagenen
Methode und einer Abführung durch einfache Extrapolation des
geradlinigen Abschnitts der betreffenden Umlaufbahn, die für den Fall K=3 mit gestrichelten Linien angegeben ist.
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Die Grundgedanken der vorliegenden Erfinduno sind offenbar nicht nur auf Beschleuniger für Elektronen, sondern
auch auf Beschleuniger für positive Ionen anwendbar und auch andere Abänderungen sowie Abwandlungen, die dem Fachmann
zu Gebote stehen, sind möglich.
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Claims (16)
1. Pennbahn-Mikrotron, bestehend aus einem Linearbeschleuniger
und einer Rückführeinrichtung zur Wiedereinführung den beschleunigten
Teilchenstroras in den Linearbeschleuniger
zwecks v;eiterer Beschleunigung, bei den die Puck führe inrichtung
eine Mehrzahl von Umlaufbahnen für aufeinanderfolgenden Durchlauf durch den geladenen Teilchenstrom definiert
und alle Umlaufbahnen einen aemeinsaroen aoradlinioen
Abschnitt längs einer gemeinsamen Achse, gekrümmte Abschnitte
und einen zu dem gemeinsamen Abschnitt antiparallelon Abschnitt aufweisen, wobei jedoch die Krümmungsradien der gekrümmten
Abschnitte für höhere Strahleneraie fortlaufend zunehmen und die antiparallelen Abschnitte demgemiifi fortlaufend
größeren Abstand von der Gemeinsamen Achse aufweisen,
gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (20, 50) zum Abführen des Teilchenstroms (22) aus einer frei oewShlten Umlaufbahn
(19), bestehend aus einer Ablenkvorrichtung für den Teilchenstrahl
aus der gewählten Umlaufbahn in allgemeiner Richtung zu der gemeinsamen Achse.
2. Gerrit nach Anspruch I, dadurch aekennzeichnet, daß der Linearbeschleuniger
einen Injektor (3) für geladene Teilchen, eine Mikrowellenenergiequelle (9) zur Fnergieanhebuna den aeladenen
Teilchenstroms und Hohlraumresonatoren (8) zur Einkopplung der beschleunigenden Mikrowelleneneroio in den Teilchenstrom
auf v/eist.
3. Ger"t nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daP die Rückführeinrichtung
eine erste magnetische Ablenkvorrichtung (13) zur Umlenkung des beschleunloten "Kllchenstroms in eine zur Beschleunigerachse
antiparallele Bahn, deren Abstand von dieser Achse proportional zur Eneraie der geladenen Teilchen in diesem
Abschnitt ist, eine zv/eite maanetische Ablenkvorrichtung (13')
zur Ablenkung aller nicht abgeführten Umlaufabschnitte zwecks
/ 0 ϊ> 7 0
ORWINAL INSPECTED
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Wiedereinführung in den Linearbeschleuniger und eine
Vakuumkammer umfaßt, die mit der Strahlaustrittsstelle und der Strahleintrittsstelle des Linearbeschleunigers
kommuniziert und sämtliche Umlaufbahnabschnitte des Teilchenstroms umschließt.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abführvorrichtung aus einem magnetischen Ablenkqlicd (20,
50), das den gewählten Umlaufabschnitt um einen kleinen Winkel
nach innen zur Achse des Linearbenchleunioers ablenkt,
und aus der zweiten magnetischen Ablenkvorrichtuna (13')
besteht, wobei letztere bev/irkt, daß der nach innen aberelenkte
Anteil des Teilchenstroms die Achse des Linearbeschleunigers
kreuzt und nach außen ausnelenkt wird.
5. Gerät nach Anspruch 4, aekenrzeichnet durch weitere Ablenkmittel
(30, 33), die dem ausnelenkten Teilchenstrom eine kollineare Fortsetzung des unabgelenkten Teilchenstroms
verleihen.
6. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
magnetische Ablenkglied mindestens zv/ei Pol schuhe (C-C'),
die einen ersten, mit einer aewählten Umlaufbahn ausfluchtbaren Luftspalt definieren, zv/ei weitere Polschuhe
fc-E'l die einen zweiten, v/eiter von der aemeinsamen Beschleuninerachse
abliegenden Luftspalt definieren, magnetische Jochteile (50) zur Verbindung der Polschuhe auf
entsprechenden Seiten der beiden Luftspalte, mechanische Mittel zur Halterung entsprechender Polschuhe in gegenseitiger
Ausfluchtung und felderregende Mittel (54,56) enthält, die einen Magnetfluß im ersten Luftspalt zur Ablen
kung des betreffenden wählbaren Bahnabschnitts nach innen zur gemeinsamen Achse und einen zweiten Magnetfluß im
»π ' η R '■' o
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zweiten Luftspalt, der im wesentlichen gleich groß wie
der erste Magnetfluß und antiparallel zu diesem ist, erzeuqen.
7. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das magnetische Ablenkglied (20) zwei Polschube aufweist, die
einen mit einer gewühlten Umlaufbahn fluchtenden Luftspalt
definieren und über ein Magnetjoch (44) verbunden sind und daß felderregende Mittel (21) zur Erzeugung eines Magnetflusses
in dem Luftspalt derart anoeordnet sind, daß der betreffende Abschnitt der gewählten Umlaufbahn nach innen
in Richtung zur Beschleunigerachse abgelenkt wird.
8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Polschuhe des magnetischen Ablenkgliedes (20) längs einer
quer zur gemeinsamen Achse verlaufenden Bahn verschiebbar sind.
9. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dar, das magnetische
Ablenkglied eine Anzahl von Polschuhen (A-A1, C-C,
E-E1) aufweist, die mindestens drei Luftspalte definieren,
wobei jeder Luftspalt mit einem Abschnitt einer Umlaufbahn des Teilchenstroms fluchtet und jeder dieser Bahnabschnitte
einer anderen nominellen Strahlenergie entspricht, daß die Polschuhe auf entsprechenden Seiten der Luftspalte durch
magnetisch leitende Jochabschnitte (50) verbunden sind, daß auf den Polschuhen Erregungsmittel (52, 54, 56) zur Erzeugung
eines magnetischen Flusses in ausgewählten Luftspalten vorgesehen sind und daß Trennmittel (53, 55) zur Sperrung
des Magnetflusses durch bestimmte Jochabschnitte vorgesehen
sind.
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10. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ablenkung des Teilchenstroms nach innen derart, daß er
die Achse des Linearbeschleunigers schneidet, der zweite Ablenkmagnet (13") dient und daß eine Kompensationsvorrichtung
(25, 13") zum Ausgleich der Defokussierung des abgezogenen Teilchenstroms in der zur Umlaufebene senkrechten
Ebene vorqesehen ist.
11. Gerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kompensationsvorrichtung aus einer magnetischen Ouadrupol·
Linse (25) besteht.
12.Gerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kompensationsvorrichtung aus einem Glied (13") zur Abänderung der magnetischen Feldverteilung in der Umgebung
der Austrittsstelle des abqezonenen Teilchenstroms aus dem zweiten Umlcnkmagneten (13') besteht.
13. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vakuumkammer (11) Abgrenzungsstücke (40, 41) zur Regrenzung
der geometrischen Ausdehnung der von dem Teilchenstrom beschriebenen Umlaufbahnen und zur Begrenzung des
Strahlmoments enthält.
14. Gerät nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch weitere magnetische
Ablenknittel (30, 35) zur erneuten Ablenkung des
abgezogenen Teilchenstroms nach innen in Richtung auf die Linearbeschleunigerachse.
15. Gerät nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch v/eitere Ablenkmittel
(35') zur Ausrichtung der Bahn des abgeführten
Teilchenstroms in geradlinige Fortsetzung der Linearbeschleunigerachse.
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16. Verfahren zum Abführen eines geladenen Teilchcnstromf;
aus einer wählbaren Umlaufbahn eines Rennbahwii V.rotrons,
das einen Peschleunigerabschnitt und eine Rückführeinrichtung für den beschleunigten Teilchenstrom aufv.'oist,
worin geladene Teilchen nacheinander die Umlaufbahnen mit
fortlaufend größerer Strahleneraio durchlaufen und alle
Umlaufbahnen einen gemeinsamen Abschnitt besitzen, sowie jede Umlaufbahn einen Abschnitt aufweist, der entsprechend
der zunehmenden Energie größeren Abstand von dem aomeinsamen
Abschnitt hat, wobei ferner die Rückführeinrichtuna die Teilchen aus einem gegebenen Abstand und entsprechender
l'nergie zum erneuten Durchlauf den r; cn1 ei ns ar ion A) r,cl nittn
rückführt, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte: Der Teilchenstrom wird aus der gewählten Umlaufbahn in
Richtung auf den gemeinsamen Abschnitt abnelenht und durchlauft
dann die Rückführeinrichtuna, so daß Teilchen mit
der charakteristischen Energie einer Umlaufbahn in einem bestimmten Abstand von dem gemeinsamen Bahnabschnitt in
die Rückführeinrichtung in einem geringeren Abstand von dem gemeinsamen Abschnitt eintreten und infolgedessen
nicht erneut zum Umlauf gebracht werden.
8:; 9843/0570
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