DE2754325A1 - Schaltungsanordnung fuer kurzwahl in einer fernmeldevermittlungsanlage, insbesondere fernsprechvermittlungsanlage - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer kurzwahl in einer fernmeldevermittlungsanlage, insbesondere fernsprechvermittlungsanlageInfo
- Publication number
- DE2754325A1 DE2754325A1 DE19772754325 DE2754325A DE2754325A1 DE 2754325 A1 DE2754325 A1 DE 2754325A1 DE 19772754325 DE19772754325 DE 19772754325 DE 2754325 A DE2754325 A DE 2754325A DE 2754325 A1 DE2754325 A1 DE 2754325A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- memory
- subscriber
- address
- switching
- circuit arrangement
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 230000015654 memory Effects 0.000 claims description 201
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 74
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 74
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 74
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 claims description 44
- 238000013475 authorization Methods 0.000 claims description 7
- 101100460994 Trypanosoma brucei brucei NRKA gene Proteins 0.000 claims description 6
- 230000008030 elimination Effects 0.000 claims description 6
- 238000003379 elimination reaction Methods 0.000 claims description 6
- 235000008537 Brassica juncea var. integrifolia Nutrition 0.000 claims description 4
- 244000117494 takana Species 0.000 claims description 4
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 13
- 101800000246 Allatostatin-1 Proteins 0.000 description 3
- 102100036608 Aspartate aminotransferase, cytoplasmic Human genes 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 230000009977 dual effect Effects 0.000 description 2
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 2
- 241000282693 Cercopithecidae Species 0.000 description 1
- 230000004913 activation Effects 0.000 description 1
- 230000001174 ascending effect Effects 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000006735 deficit Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 description 1
- 238000013519 translation Methods 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M3/00—Automatic or semi-automatic exchanges
- H04M3/42—Systems providing special services or facilities to subscribers
- H04M3/44—Additional connecting arrangements for providing access to frequently-wanted subscribers, e.g. abbreviated dialling
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Telephonic Communication Services (AREA)
- Exchange Systems With Centralized Control (AREA)
Description
Schaltungsanordnung für Kurzwahl in einer Fernmeldevermittlungsanlage, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fernmeldevermittlungsanlage, insbesondere Fernsprechvermitllungsanlage, bei der
Kurzwahl vorgesehen ist, bei der also zumindest bestimmte Teilnehmerstellen mit Hilfe von Kurzwahlnummern mit verhältnismäßig wenig Ziffern Teilnehmerstellen anrufen können, deren
Rufnummern normalerweise wesentlich mehr Ziffern haben. Es ist nun bereits bekannt, zur Durchführung der Kurzwahl besondere
Kurzwahleinrichtungen vorzusehen, die fallweise an beim Verbindungsaufbau benutzte Register über ein Kurzwahlkoppelfeld
angekoppelt werden (siehe OES-PS 24 91 24). Für die Kurzwahl werden hierbei verschiedene Geräte und Bauteile benötigt. Zur
Anschlatung der Kurzwahleinrichtungen wird die Identifizierung der anrufenden Teilnehmerstelle ausgenutzt. Im Zuge der Identifizierung kann auch festgestellt werden, ob die jeweils an-
rufende Teilnehmerstelle überhaupt berechtigt ist, die Kurzwahl auszuüben (siehe DT-AS 19 31 350). Wird ein Wiederholungsspeichersystem für die Lieferung von Rufnummern im Falle der
Kurzwahl benutzt, so wird das vorherige Einspeichern solcher Rufnummern erleichtert (siehe DT-OS 15 37 009). Mit Hilfe
einer Steuerschaltung kann in diesem Fall das Einspeichern Jeweils vorher von der betreffenden Teilnehmerstelle aus selber vorgenommen werden. Solche eingespeicherten Rufnummern
können dann beliebig oft mit Hilfe von Kurzwahl nummern ausgenutzt werden. Dabei wird jeweils die anrufende Teilnehmerstel-
KLr 1 Lk / 1.12.1977
909823/Ü457 ORIGINAL INSPECTED
le vorher identifiziert. Im Zuge einer derartigen Identifizierung
wird die Koppelfeldanschlußadresse der Teilnehmerleitung der anrufenden Teilnehmerstelle festgestellt. Mit
deren Hilfe können dann unter Ausnutzung von Adressenumsetzern Hinweise darauf gewonnen werden, wo jeweils die vollständige
Rufnummer einer angeforderten Teilnehmerstelle gespeichert
ist (siehe DT-OS 26 02 212). Diese Vorgänge werden mit Hilfe eines Kurzwahlsignals ausgelöst, das von der anrufenden
Teilnehmersteile geliefert wird.
Bei der nachfolgend beschriebenen Erfindung wird von einer derartigen Technik ausgegangen. Darüber hinaus geht die Erfindung
von der Aufgabe aus, eine gute Ausnutzung solcher Umsetzer zu erzielen. Außerdem soll die gesamte sich dabei
ergebende Schaltungsanordnung flexibel genug sein, damit sie an Änderungen im Aufbau des Koppelfeldes der Vermittlungsanlage
und an Änderungen der Anschlußweise von Teilnehmerstellen angepaßt werden kann. Darüber hinaus soll es auch möglich
sein, die Speicherkapazität des für die Aufnahme von für Kurzwahl zu liefernden Rufnummern vorgesehenen Speicher gut
auszunutzen und insbesondere diesen Speicher mit möglichst wenig Steuervorgängen ansteuern zu können.
Die Erfindung betrifft also eine Schaltungsanordnung für Kurzwahl in einer Fernmeldevermittlungsanlage, insbesondere
Fernsprechvermittlungsanlage, bei der mit Hilfe eines Kurzwahlsignals in Abhängigkeit von der Koppelfeldanschlußadresse
der Teilnehmerleitung der anrufenden Teilnehmerstelle Hinweise auf das Speicherfeld für zugeordnete Rufnummern aus
Adressenumsetzern geliefert werden und bei der mit Hilfe dieser Hinweise unter Ausnutzung der jeweils gewählten Kurzwahlnummer
vom betreffenden Speicherfeld die vollständige Rufnummer der angeforderten Teilnehmerstelle zur weiteren Verwendung
geliefert wird. Diese Schaltungsanordnung ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß
909823/0457
275432$ 77 P S O 55 BRO
a) die Speicherfelder sich in einem separat vom Teilnehmerhauptspeicher, der die übrigen Teilnehmerdaten enthält,
adressierbaren Kurzwahlspeicher befinden, daß die entsprechend der Koppelfeldgliederung in Koppelfeldeinhei-
ten gestuften Adressenumsetzer so weit gemeinsam für die Adressierung des Teilnehmerhauptspeichers und des Kurzwahlspeichers mit Hilfe von Teilen der Koppelfeldanschlußadresse ausgenutzt sind, wie an- die Koppelfeldeinheiten
auch Teilnehmerstellen mit Kurzwahlberechtigung angeschlos
sen sind, daß in demjenigen Adressenumsetzer, bei dem sich
die Adressierung verzweigt, je betreffender Koppelfeldeinheit sowohl Hinweise für die direkte Ansteuerung des Teilnehmerhauptspeichers als auch Hinweise für die Ansteuerung
des Kurzwahlspeichers befinden, und daß die letztgenannten
Hinweise unter Hitwirkung eines der Adressenumsetzer ausgenutzt werden;
b) im Kurzwahlspeicher jede der betreffenden Teilnehmerstellen ein Speicherfeld für einige Rufnummern von durch Kurzwahl erreichbaren Teilnehmerstellen hat und daß eine Kurz-
wahlnummer jeweils zur Adressierung des Speicherplatzes
einer derartigen Rufnummer im betreffenden Speicherfeld ausgenutzt ist.
Gemäß der Erfindung werden die Adressenumsetzer zum Teil sowohl für die Ansteuerung des Teilnehmerhauptspeichers als
auch für die Ansteuerung des Kurzwahlspeichers benutzt, also doppelt ausgenutzt, wodurch der Aufwand gering gehalten wird.
Die Ansteuerung wird an der Stelle der Umsetzer getrennt, bei der der Speicheraufwand für die Umsetzer noch gering ist. Die
Umsetzer eigens für Kurzwahlzwecke werden nur für die Teile des Koppelfeldes benötigt, für die Anschlüsse mit Kurzwahl
vorgesehen sind. Da der Kurzwahlspeicher vom Teilneb"erhauptspeicher getrennt ist, wirken sich Änderungen bei der Kurzwahlberechtigung von Teilnehmern auf den Teilnehmerhauptspeieher nicht aus, weshalb damit verbundene Speicheränderungen
909823/0457
"K"
77P3 0 55BRD
in Grenzen gehalten werden. Auch Änderungen in der Koppelfeldgliederung,
insbesondere Erweiterungen des Koppelfeldes lassen sich mit verhältnismäßig geringem Aufwand berücksichtigen,
weil die Adressenumsetzer entsprechend der Koppelfeldgliederung gestuft sind. Die gesamte Schaltungsanordnung weist daher
eine recht große Flexibilität auf. Vor allem lassen sich auch Änderungen bezüglich der Anschlüsse von Teilnehmerstellen,
die Kurzwahl ausüben können, gut berücksichtigen. Die Kurzwahl selber kann jeweils mit Hilfe verhältnismäßig weniger
Steuervorgänge abgewickelt werden, da den in Frage kommenden Teilnehmerstellen Speicherfelder im Kurzwahlspeicher
fest zugeordnet sind. Die jeweils von einer Teilnehmerstelle durch Kurzwahl erreichbaren Teilnehmerstellen sind auf einige
beschränkt, so daß auch die für diese Speicherfelder insgesamt benötigte Speicherkapazität in tragbaren Grenzen gehalten ist.
Alle diese Vorteile tragen gemeinsam dazu bei, daß die erfindungsgemäße
Schaltungsanordnung für Kurzwahl einerseits mit tragbarem Aufwand verwirklicht werden kann und daß andererseits
jedoch eine verhältnismäßig große Anzahl von Teilnehmerstellen Kurzwahl ausüben kann.
Um die erforderliche Speicherkapazität in Grenzen zu halten, hat es sich als zweckmäßig erwiesen, den Kurzwahlspeicher
derart einzurichten, daß der Speicherplatz für eine Rufnummer
jeweils mehrere Speicherzellen für je ein Byte mit acht Bit hat, daß mit sieben Bit je Speicherzeile jeweils zwei
Rufnummernziffern gespeichert werden, daß in den ersten beiden Speicherzeilen mit Hilfe der restlichen beiden Bits die
Angaben über die Verkehrsausscheidungsziffern gespeichert werden und daß mit Hilfe der restlichen Bits der übrigen
Speicherzeilen das Ende der Rufnummer angegeben wird. Zusätzlicher Speicherplatz für Angaben über die Anzahl von Ziffern
je Rufnummer und über die Bedeutung der gespeicherten Informationen
sind nicht erforderlich.
909823/0457
275432$
77 P 8 0 55 BRD
Ausführungsbeispiele für die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung werden im folgenden anhand mehrerer Figuren erläutert. Davon zeigt
Figur 1 ein Beispiel für eine in Frage kommende Fernsprech-Vermittlungsanlage, die mit einem Kurzwahlspeicher
und mit mehreren Adressenumsetzern ausgerüstet ist. Figur 2 zeigt im einzelnen, wie die Adressenumsetzer untereinander verbunden sind und wie sie mit Hilfe von
Teilen der Koppelfeldanschlußadresse angesteuert werden.
Figur 3 zeigt die Aufteilung eines Speicherfeldes in mehrere Speicherplätze sowie die Aufteilung der Speicherplätze in jeweils mehrere Speicherzeilen.
Figur 4 zeigt eine Tabelle, aus der die Ausnutzung der verschiedenen Bits je Speicherzeile hervorgeht.
An das Koppelfeld der in Figur 1 gezeigten Fernsprechvermittlungsanlage sind Teilnehmerstellen, zu denen die Teilnehmerstelle TL gehört, über Teilnehmerschaltungen, wie die Teil-
nehmerschaltung TS, sowie über Teilnehmerleitungen angeschlossen. Außerdem sind dort auch noch Teilnehmerstellen Tk
über den Konzentrator KT und die Übertragung UE angeschlossen.
Von besonderem Interesse sind hier die Teilnehmerstellen TL, welche Kurzwahl ausüben können, wenn ihnen Speicherfelder zu
geteilt sind, in denen die vollständigen Rufnummern der mit
den jeweils gewählten Kurzwahlnummern anforderbaren Teilnehmerstellen enthalten sind. Den Teilnehmerstellen TL sind hier
noch die Koppelfeldanschlußadressen ihrer Teilnehmerleitungen zugeordnet. Solche Koppelfeldanschlußadressen bezeichnen die
Anschlußstelle am Koppelfeld. Zu diesem Koppelfeld gehört hier unter anderem die Koppelgruppe KGABC1, welche die drei
Koppelstufen A, B und C hat. Dort ist die bereits erwähnte Teilnehmerstelle TL angeschlossen. Die Speicherfelder für die
vollständigen Rufnummern befinden sich in dem Kurzwahlspeicher
909823/0457
nehmerleitung der anrufenden Teilnehmerstelle werden hier Hinweise
auf das Speicherfeld für zugeordnete Rufnummern von den Adressenumsetzern V1, V2, V3 geliefert. Um die jeweils der gewählten
Kurzwahl entsprechende vollständige Rufnummer zu erhalten, wird noch diese Kurzwahlnummer selber ausgenutzt.
Außer dem Kurzwahlspeicher KW ist noch der Teilnehmerhauptspeicher
TH vorhanden, der die übrigen Teilnehmerdaten enthält. Die Speicherfelder befinden sich also in einem vom Teilnehmerhauptspeicher
getrennten und durch Koppelfeldanschlußadressen bzw. Koordinaten adressierbaren Kurzwahlspeicher.
Die Adressenumsetzer V1, V2 und V3 sind entsprechend der Koppelfeldgliederung
in Koppelfeldeinheiten gestuft. Bei der hier als Beispiel gezeigten Vermittlungsanlage gehören zum Koppelfeld
zunächst dreistufige Koppelgruppen, nämlich die bereits
erwähnte Koppelgruppe KGABC1 und weitere solche Koppelgruppen bis zur Koppelgruppe KGABCn. Diese weiteren Koppelgruppen
samt ihren zugehörigen Ausrüstungen sind hier lediglich durch Rechtecke angedeutet, um die Ubersichtlichtkeit der Figur nicht
zu beeinträchtigen. Zu jeder dieser dreistufigen Koppelgruppen gehören unter anderem zweistufige Koppelgruppen, wie die Koppelgruppen
KGAB1...KGABi bei der Koppelgruppe KGABC1. Diese letzteren Koppelgruppen haben jeweils die beiden Koppelstufen
A, B. Das Vorhandensein von jeweils mehreren solcher Koppelgruppen ist durch die kreisförmig umrandeten Hinweiszeichen
1...4 angedeutet. Zu den verschiedenen Koppelgruppen gehören jeweils Koppelvielfache. Von besonderem Interesse sind hier
die Koppelvielfache, die zur Koppelstufe A gehören, wie das
Koppelvielfach KVAi, siehe Koppelgruppe KGA31 in der Koppelgruppe
KGABC1. Das Koppelfeld könnte aber auch anders in die vorstehend beschriebenen Koppelfeldeinheiten gegliedert sein,
beispielsweise könnten jeweils höchstens zwei Koppelstufen vorhanden sein.
909823/0457
Entsprechend der Gliederung des Koppelfeldes ist der Adressenumsetzer
V1 den dreistufigen Koppelgruppen KGABC...KGABCn zugeordnet,
dagegen der Adressenumsetzer V2 den zweistufigen Koppelgruppen KGAB1...KGABi, die zur Koppelgruppe KGABC1 gehören,
sowie den übrigen zweistufigen Koppelgruppen der übrigen dreistufigen
Koppelgruppen zugeordnet. Der Adressenumsetzer V3 ist den Koppelvielfachen der jeweiligen Koppelstufe A zugeordnet,
zu denen u.a. das bereits erwähnte Koppelvielfache KVAi in der Koppelstufe A der Koppelgruppe KGABC1 gehört. Die Adressenumsetzer
V1 und V2 werden gemeinsam für die Adressierung des Teilnehmerhauptspeichers TH und des Kurzwahlspeichers KW mit Hilfe
von Teilen der Koppelfeldanschlußadresse der anrufenden Teilnehmerstelle ausgenutzt. Es kann hier damit gerechnet werden,
daß an allen dreistufigen Koppelgruppen Teilnehmersteilen mit
Kurzwahlberechtigung angeschlossen sind. Es handelt sich ja bei diesen Koppelgruppen um verhältnismäßig große Teile des Koppelfeldes.
Es sind dort zwar auch jeweils andere Einrichtungen als Teilnehmerstellen
angeschlossen, nämlich VerbindungsSätze und Wahlsätze.
Die Anzahl dieser Einrichtungen je dreistufiger Koppelgruppe ist jedoch wesentlich kleiner als die Anzahl der dort
jeweils angeschlossenen Teilnehmerstellen. Zu den Verbindungssätzen gehören die kommenden Sätze KS, die gehenden Sätze GS,
die Internsätze IS, die Externsätze ES und die Sondersätze SDS. An die kommenden Sätze und gehenden Sätze sind hier zu anderen
konventionellen Vermittlungsstellen hinführende Verbindungsleitungen Id angeschlossen. An die externen Sätze ES sind Verbindungsleitungen
Ig für Verbindungen mit Vermittlungsstellen gleicher Technik angeschlossen. Die Wahlsätze sind mit WS bezeichnet.
Der Adressenumsetzer V1 kann hier noch gemeinsam für die Adressierung
des Teilnehmerhaupspeichers TH und des Kurzwahlspeichers KW ausgenutzt werden. Auch der Adressenumsetzer V2 wird
909823/0457
77 P 3 O 5 5 BRO
für die Adressierung dieser beiden Speicher gemeinsam ausgenutzt, jedoch verzweigt sich hier die Adressierung dadurch,
daß für den Teilnehmerhauptspeicher TH andere Hinweise als für den Kurzwahlspeicher KW geliefert werden. Es kann nämlich
zwar noch damit gerechnet werden, daß auch an jede zweistufige Koppelgruppe Teilnshmerleitungen angeschlossen sind, die zu
Teilnehmerstellen mit Kurzwahl führen, es ist aber durch betriebliche Maßnahmen nicht zu erreichen, daß an jedem Koppelvielfach der Koppelstufe A Teilnehmerstellen mit Kurzwahlbe-
rechtigung über jeweils eine Teilnehmerleitung angeschlossen sind. Im Kurzwahlspeicher KW ist die Anzahl der Speicherfelder
für vollständige Rufnummern daher kleiner als im Teilnehmerhauptspeicher TH die Anzahl von Speicherstellen, an denen sich
für die Teilnehmerstellen die übrigen Teilnehmerdaten befinden.
Daher ist auch der Teilnehmerhauptspeicher TH mit anderen Adressen
anzusteuern als der Kurzwahlspeicher KW. Dies wird hier dadurch ermöglicht, daß die bereits erwähnte Adressenverzweigung
beim Adressenumsetzer V2 vorgesehen ist. Die vom Adressenumsetzer V2 gelieferten Hinweise für die Ansteuerung des Kurzwahl-Speichers
KW werden unter Mitwirkung des Adressenumsetzers V3 ausgenutzt. Die verschiedenen Adressenumsetzer werden jweils mit
Hilfe der entsprechenden Teile der Koppelfeldanschlußadresse bzw. Koppelfeldkoordinaten des anrufenden Teilnehmers auf die
gesuchten Hinweise hin abgefragt. Wenn das Koppelfeld in anderer Weise in Koppelfeldeinheiten gegliedert istv.ergibt sich
eine dementsprechende andere Stufung der Adressenumsetzer und dementsprechend ggf. auch eine andere Lage desjenigen Adressenumsetzers
und den verschiedenen Adressenumsetzern, bei denen sich die Adressierung verzweigt.
Im Kurzwahlspeieher KW hat jede der betreffenden Teilnehmerstellen
ein Speicherfeld für eine Rufnummer von durch Kurzwahl erreichbaren Teilnehmerstellen. Eine Kurzwahlnummer wird hier
jeweils zur Adressierung des Speicherplatzes einer derartigen Rufnummer im betreffenden Speicherfeld ausgenutzt. Die Adressen-
909823/0457
77P3 0 55 BRO
umsetzer V1, V2 und V3 sowie der Kurzwahlspeicher KW sind untereinander
und mit der Verarbeitungseinheit VE der Vermittlungsanlage verbunden. Über diese Verbindungen können Adressenteile
und gelieferte Hinweise jeweils übertragen werden. Auch der Teilnehmerhauptspeicher TH ist mit der Verarbeitungseinheit VE
und außerdem mit dem Adressenumsetzer V2 verbunden. Da im Teilnehmerhauptspeicher
TH allen Teilnehmerstellen Speicherstellen fest zugeteilt sind, können hier die Teile von Koppelfeldanschlußadressen,
welche das Koppelvielfach der Koppelstufe A, an dem eine jeweils anrufende Teilnehmerstelle über eine Teilnehmerleitung
angeschlossen ist und welche die Lage am betreffenden Koppelvielfach selber angeben, zugleich und direkt bei
der Ansteuerung des Teilnehmerhauptspeichers TH mit ausgenutzt werden. Wenn die Anzahl von Teilnehmerstellen, welche Kurzwahl
haben, beispielsweise vergrößert wird, so kann dies z.B. dadurch berücksichtigt werden, daß alleine die Adressenumsetzer V3
dementsprechend angepaßt werden^um bei der Umsetzung Hinweise
auf eine größere Anzahl von Speicherfeldern im Kurzwahlspeicher KW zu liefern. Änderungen beim Teilnehmerhauptspeicher TH und
beim Adressenumsetzer V1 sind dann nicht erforderlich. Auch Änderungen beim Adressenumsetzer V2 können weitgehend vermieden
werden. Durch die Stufung der Adressenumsetzer entsprechend der
Gliederung des Koppelfeldes in Koppelfeldeinheiten ergibt sich daher eine günstige Anpassungsfähigkeit an Änderungen bei den
Teilnehmerstellen. Eine entsprechende Anpassungsfähigkeit ist übrigens auch vorhanden, wenn die Anzahl von Koppelfeldeinheiten
verändert wird. Wird beispielsweise die Anzahl der dreistufigen Koppelgruppen vergrößert, so können die Hinweise, welche Teilnehmerstellen
der bereits vorhandenen dreistufigen Koppelgruppen betreffen, in derselben Weise wie vorher geliefert werden.
Wie bereits erwähnt, sind bei der Vermittlungsanlage gemäß Figur 1 die Teilnehmerleitungen, die Verbindungssätze und die
Wahlsätze beispielsweise an Anschlüsse von Koppelvielfachen ein und derselben Koppelstufe A angeschlossen. Daher werden
909823/0457
/
77 P a ü 5 5 BRD
auch bei der Ansteuerung des Teilnehmerhauptspeichers TH und des Kurzv/ahlspeichers KW nur Teile von Koppelfeldanschlußadressen
benötigt, die sich auf Koppelvielfache der Koppelstufe A beziehen. Zweckmäßigerweise werden die Anschlüsse der Teilnehmerstellen,
denen individuell ein Speicherfeld mit jeweils mehreren Speicherplätzen zwecks Kurzwahl im Kurzwahlspeicher KW
fest zugeteilt sind, koppelvielfachweise zusammengefaßt. Hierdurch
wird erreicht, daß die Anzahl der durch den Adressenumsetzer V3 zu berücksichtigenden Koppelvielfache besonders klein
ist, wodurch an Aufwand eingespart wird. Die Anschlüsse für andere Teilnehmerstellen sowie für die Verbindungssätze und
Wahlsätze können dagegen über die übrigen Koppelvielfache der Koppelstufe A verteilt werden. Hierbei kann ein Ausgleich der
Belastung der verschiedenen Koppelvielfache dieser Koppelstufe durch den anfallenden Verkehr erzielt werden.
Die bereits erwähnte Verarbeitungseinheit VE der in der Figur gezeigten Vermittlungsanlage steht über die Leitungen L und
über die Arbeitsfeldsteuerwerke AST1...ASTm mit den dreistufigen Koppelgruppen KGABC1...KGABCn in Verbindung. Das Arbeitsfeldsteuerwerk
AST1 ist über die Leitung L1 mit der dreistufigen Koppelgruppe KGABC1 verbunden. Weitere entsprechende Verbindungen
zwischen den übrigen Arbeitsfeldsteuerwerken und den übrigen dreistufigen Koppelgruppen sind vorhanden, in die Figur
jedoch nicht -^eingezeichnet. Die Verarbeitungseinheit VE und
die verschiedenen Arbeitsfeldsteuerwerke AST1...ASTm stehen noch mit der Ersatzschaltereinrichtung ES in Verbindung. An die
Verarbeitungseinheit VE ist noch der Speicher PP angeschlossen, in dem beispielsweise Steuerinformationen für die Verarbeitungseinheit
VE gespeichert sind. Die vom Kurzv/ahlspeicher KW und
vom Teilnehmerhauptspeicher TH ggf. gelieferten Angaben, wie Rufnummern, werden zunächst der Verarbeitungseinheit VE zugeführt,
damit sie dort für den Aufbau von Verbindungen ausgenutzt werden können. Bei der Identifizierung anrufender Teilnehmerstellen
wirken die kombinierten Identifizierer/Einsteller IDIEN mit. Außerdem sind noch die Einsteller EN vorhanden.
909823/0457
-yf-
Im folgenden wird anhand der Figur 2 im einzelnen erläutert, wie jeweils eine Koppelfeldanschlußadresse eines anrufenden Teilnehmers
von den verschiedenen Adressenumsetzern ausgenutzt wird, wobei jeweils Teile dieser Adresse wirksam sind. Dabei wirken
auch die jeweils von den Adressenumsetzern erhaltenen Hinweise mit. In i.er Figur 2 sind die drei Adressenumsetzer V1, V2, V3,
der Kurzwahlspeicher KW und der Teilnehmerhauptspeicher TH gezeigt. Außerdem sind die von der Verarbeitungseinheit VE dorthin
führenden Leitungen, die zur Verarbeitungseinheit VE, zum Teilnehmerhauptspeicher und zum Kurzwahlspeicher KW hinführenden
Leitungen und schließlich noch die die Adressenumsetzer untereinander und die von dort zu den beiden Speichern hinführenden
Leitungen gezeigt. Wenn eine anrufende Teilnehmerstelle signalisiert hat, daß eine Kurzwahl beabsichtigt ist, wird aufgrund
ihrer Identifizierung, bei der die Koppelfeldanschlußadresse ermittelt wird, mittels Teilen dieser Koppelfeldanschlußadresse
der zugeteilte Speicherplatz im Kurzwahlspeicher KW unter Ausnutzung der Adressenumsetzer V1, V2, V3 angesteuert.Zu einer
derartigen Koppelfeldanschlußadresse gehören als Teile hier die Nummer NRKABC der drei stufig an Koppelgruppe, die Nummer NRKGAB
der zweistufigen Koppelgruppe, die Nummer NRKVA des Koppelvielfaches
der Koppelstufe A und die Nummer NRKA der Lage des Anschlusses am betreffenden Koppelvielfach.
Zunächst wird die zur Koppelfeldanschlußadresse gehörende Nummer der dreistufigen Koppelgruppe, bei der die anrufende Teilnehmerstelle
über eine Teilnehmerleitung angeschlossen ist, dem Adressenumsetzer V1 zugeführt. Dies ist mit Hilfe des Hinweiszeichens
URKGABC bei der von der Verarbeitungseinheit VE zum Adressenumsetzer V1 hinführenden Leitung angegeben. Vom Adressenumsetzer V1
wird daraufhin ein Hinweis geliefert, wo im Adressenursetzer V2 die den zweistufigen Koppelgruppen dieser dreistufigen Koppelgruppe
zugeordneten weiterführenden Hinweise zu finden sind. Der entsprechende Hinweis wird dann durch die Nummer bzw. Koordinate
der zweistufigen Koppelgruppe ergänzt, bei der die anrufende Teilnehmerstelle über eine Teilnehmerleitung angeschlossen ist
909823/0457
und zusammen mit dieser Ergänzung wird dann der Adressenumsetzer V2 adressiert. Die Nummer der betreffenden zweistufigen
Koppelgruppe wird dorthin über diejenige von der Verarbeitungseinheit VE abgehende Leitung zugeführt, bei der das Hinweiszeichen
NRKGAB angegeben ist.
Vom Adressenumsetzer V2 werden dann jeweils zwei verschiedene Hinweise geliefert. Der eine wirkt bei der Ansteuerung des
Teilnehmerhauptspeichers TH und der andere bei der Ansteuerung des Adressenumsetzers V3 mit. Im Adressenumsetzer V2 befinden
sich Speicherplätze, die den zweistufigen Koppelgruppen der verschiedenen dreistufigen Koppelgruppen zugeordnet sind. Von
den den zweistufigen Koppelgruppen der dreistufigen Koppelgruppe KGABC1 zugeordneten Speicherplätze sind in der Figur
beim Adressenumsetzer V2 drei Speicherplätze gezeigt, in denen Hinweise enthalten sind. In dem obersten dieser drei Speicherplätze,
die das gemeinsame Hinweiszeichen KGABC1 haben, sind die Hinweise BA1TH und TAKGabg enthalten. Der Hinweis
BA1TH stellt die Beginnadresse für den Teilnehmerhauptspeicher TH dar, von der ab folgend dort die Speicherstellen zu erreichen
sind, die den Koppelvielfachen der Koppelstufe A und den .einzelnen Anschlüssen dieser Koppelvielfache bei denjenigen
zweistufigen Koppelgruppen zugeordnet sind, mit deren Teiladresse NRKGAB unter Mitwirkung des der dreistufigen Koppelgruppe
KGABC1 zugeordneten Hinweises dieser Speicherplatz im Adressenumwerter V2 angesteuert wird. Mit Hilfe dieser Beginnadresse
BA1TH und der Nummer des betreffenden Koppelvielfachs der Koppelstufe A sowie der Nummer des Anschlusses an
diesem Koppelvielfach kann dann unter Mitwirkung der erwähnten
Beginnadresse im Teilnehmerhauptspeicher TH die Speicherstelle angesteuert werden, wo Teilnehmerdaten für die betreffende
Teilnehmerstelle enthalten sind. Die erwähnten Teiladressen werden über die Leitungen übertragen, welche die Hinweiszeichen
NRKVA und NRKA haben.
909823/OA57
77P8 0 55 BRD
In dem betrachteten Speicherplatz des Adressenumwerters V2 ist
außerdem noch der Hinweis TAKGabg enthalten, der zur Auswertung durch den Adressenumsetzer V3 bestimmt ist. Dieser Hinweis gibt an, wo die Speicherplätze für Hinweise für die Koppelstufe A dieser zweistufigen Koppelgruppe im Adressenumsetzer
V3 enthalten sind. Mit Hilfe der die Nummer desjenigen Koppelvielfachs angebenden Teiladresse, an dem die fragliche Teilnehmerstelle angeschlossen ist, kann dann im Zusammenwirken
mit dem Hinweis bzw. der Koordinate TAKGabg im Adressenumwer
ter V3 eine Speicherstelle angesteuert werden, welche ihrer
seits einen Hinweis für die Ansteuerung des Kurzwahlspeichers KW liefert. Auf diese Weise kann beispielsweise die Speicherstelle mit dem Hinweiszeichen KVAIg im Adressenumsetzer V3
angesteuert werden. Der zugehörigen zweistufigen Koppelgruppe
sind mehrere solche Speicherstellen im Adressenumwerter V3
zugeordnet, die zusammen mit dem Hinweiszeichen KGabg bezeichnet sind. Zu diesen mehreren Speicherstellen gehört noch unter
anderem die Speicherstelle KVA2g.
Im nächsten Speicherplatz des Adressenumsetzers V2 befindet sich die Beginnadresse BA2TH und die Teiladresse TAKGabh. Diese Angaben werden in entsprechender Weise zur Ansteuerung verwendet, wie die Angaben, die in dem bereits beschriebenen ersten Speicherplatz des Adressenumsetzers V2 enthalten sind.
Dies gilt auch für die sich im dritten Speicherplatz des Adressenumsetzers V2 enthaltenen Angaben BA3TH und TAKGabq.
Alle diese bereits behandelten Angaben betreffen Hinweise, die ausgenutzt werden, wenn eine Teilnehmerstelle identifiziert worden ist, die über eine Teilnehmerleitung an die
dreistufige Koppelgruppe KGABC1 angeschlossen ist. Es können
noch weitere entsprechende Angaben in dem Adressenumsetzer V2 enthalten sein, die jeweils einer zweistufigen Koppelgruppe
entsprechen, die zu der dreistufigen Koppelgruppe KGABC1 angehört. Außerdem sind dort entsprechende Angaben enthalten,
die jeweils zweistufigen Koppelgruppen der übrigen dreistu-
909823/0457
affigen Koppelgruppen, beispielsweise der dreistufigen Koppelgruppe
KGABCn zugeordnet sind. Ist bei einer dieser zweistufigen Koppelgruppen keine Teilnehmerstelle über eine Teilnehmerleitung
angeschlossen, die Kurzwahl hat, so kann an dem dieser zweistufigen Koppelgruppe zugeordneten Speicherplatz
anstelle einer Teiladresse für die Adressierung des Adressenumsetzers V3 ein Zeichen enthalten sein, welches das Fehlen
der Kurzwahl angibt, da dann es sich erübrigt, den Adressenumsetzer V3 und den Kurzwahlspeicher KW anzusteuern. Dementsprechender
Speicherplatz ist nicht vorzuleisten.
Wie bereits erläutert, befinden sich im Adressenumsetzer V3 Speicherplätze, die den verschiedenen Koppelvielfachen der
Koppelstufe A der zweistufigen Koppelgruppen zugeordnet sind.
Die bereits erwähnten Speicherplätze KVAIg, KVA2g... sind
der zweistufigen Koppelgruppe KGabg zugeordnet. In entsprechender Weise sind die Speicherplätze KVAIh... der zweistufigen
Koppelgruppe KGabh zugeordnet. Diese Zuordnung ist in Figur 2 auch mit Hilfe von angeschriebenen Hinweiszeichen
angegeben. Es sind dort noch weitere Speicherplätze für Angaben für Koppelvielfache gezeigt, die beispielsweise der
zweistufigen Koppelgruppe KGabq zugeordnet sind. Zweistufige Koppelgruppen, die keine Teilnehmerstellen mit Kurzwahl haben,
sind im Adressenumsetzer V3 in dieser Weise nicht vertreten. Das gilt auch für diejenigen Koppelvielfache der
Koppelstufe A von zweistufigen Koppelvielfachen, bei denen keine Teilnehmerstellen über Teilnehmerleitungen angeschlossen
sind, die Kurzwahl haben. Im Adressenumsetzer V3 sind daher nur diejenigen Koppelfeldeinheiten vertreten, für die
tatsächlich für die Kurzwahl Hinweise zur Ansteuerung des Kurzwahlspeichers KW benötigt werden. Ändert sich die Beschaltung
von Koppelfeldeinheiten mit Teilnehmerstellen mit Kurzwahl, so kann dies durch entsprechende Änderungen im Adressenumsetzer
V3 berücksichtigt werden. Sind von solchen Änderungen beispielsweise lediglich Koppelvielfache der Koppelstufe A
909823/0457
77Ρ δ O 5 5 8RD
betroffen, die zu einer zweistufigen Koppelgruppe gehören, bei der bereits Kurzwahl vorgesehen ist, so können sich unter Umständen solche Änderungen alleine auf den Adressenumsetzer V3
auswirken. Änderungen im Kurzwahlspeicher KW können dabei dadurch vermieden werden, daß dann die Hinweise, die zu dessen Ansteuerung im Adressenumsetzer V3 enthalten sind, zweckmäßig gewählt werden. Das Vorhandensein des Adressenumsetzers
V3 ergibt daher eine gute Anpassungsfähigkeit der Schaltungsanordnung an Änderungen, die im Zusammenhang mit Kurzwahl
stehen.
Beim Adressenumsetzer V3 wird jeweils der einem Koppelvielfach
der Koppelstufe zugeordnete Speicherplatz mit Hilfe der vom Adressenumsetzer V3 gelieferten Teiladresse und mit Hilfe der
Nummer bzw. der Koordinate des betreffenden KoppelVielfachs
angesteuert. Diese Nummer ist ein Teil der Koppelfeldanschlußadresse der jeweils identifizierten Teilnehmerstelle. Sie wird
über die mit dem Hinweiszeichen NRKVA bezeichneten Leitung von
der Verarbeitungseinheit VE dem Adressenumsetzer V3 zugeführt.
Von dem auf diese Weise beim Adressenumsetzer V3 angesteuerten Speicherplatz, beispielsweise dem Speicherplatz mit dem Hinweiszeichen KVAIg, wird dann die Beginnadresse der Speicherfelder im Kurzwahlspeicher KW der am selben Koppelvielfach angeschlossenen Teilnehmerstellen geliefert. Eine derartige Be-
ginnadresse wird dann vom Adressenumsetzer V3 zum Kurzwahlspeicher KW über die mit dem Hinweiszeichen TAKANa bezeichnete Leitung übertragen. Außerdem wird dorthin noch die zur Koppeivielfachanschlußadresse als Teil gehörende Nummer der Lage
des Anschlusses an diesem Koppelvielfach selber dem Kurzwahl
speicher KW zugeführt, und zwar über die von der Verarbeitungs
einheit VE dorthinführende und mit dem Hinweiszeichen NRKA bezeichnete Leitung.
Es wird also im Kurzwahlspeicher KW das jeweils einer Teilnehmerstelle, z.B. der Teilnehmerstelle TL, zugeteilte Spei-
909823/0457
cherfeld, etwa das Speicherfeld KAs, mittels der vom Adressenumsetzer
V3 gelieferten Beginnadresse TAKANa und der Adresse bzw. Koordinate NRKA des zugehörigen Anschlusses am betreffenden
Koppelvielfach adressiert. In einem derartigen
Speicherfeld wird dann der Speicherplatz für die einer Kurzwahlnummer zugehörigen Rufnummer, also einer unverkürzten
Rufnummer mit Hilfe der im Speicherfeld als Adresse direkt ausgenutzten Kurzwahlnummer angesteuert. Zum Speicherfeld KAs
gehören dort mit 1...5 bezeichnete Speicherplätze, die mit damit übereinstimmenden Kurzwahlnummern ansteuerbar sind,
wenn diese Kurzwahlnummern vom betreffenden Teilnehmer gewählt werden. Das Speicherfeld KAs ist dem Koppelvielfach
KAVt zugeordnet, dem außerdem noch das Speicherfeld KAr und weitere zugeordnet sind. Im Kurzwahlspeicher KW sind in entsprechender
Weise allen Koppelvielfachen der Koppelstufe A
in den verschiedenen dreistufigen Koppelgruppen, die Teilnehmerstellen
mit Kurzwahl haben, Jeweils mehrere Speicherfelder zugeordnet. Zweckmäßigerweise ist allen Anschlüssen solcher
Koppelvielfache jeweils ein Speicherfeld zugeordnet, es haben dann alle zugehörigen Teilnehmerstellen die Möglichkeit,
Kurzwahl auszuüben. Ist ggf. einer derartigen Teilnehmerstelle
die Kurzwahlberechtigung noch nicht erteilt, so kann dies durch ein besonderes Zeichen festgelegt sein, das sich in dem
zugehörigen Speicherfeld befindet. Werden zusätzliche Kurz-Wahlberechtigungen erteilt, so empfiehlt es sich, diese Teilnehmerstellen
an Koppelvielfache der Koppelstufe A über die
zugehörige Teilnehmerleitung anzuschließen, bei denen noch nicht ausgenutzte Speicherfelder vorhanden sind. Änderungen
bei den Adressenumsetzern sind dabei nicht erforderlich.
Anhand der Figur 3 ist gezeigt, wie jeweils ein Speicherplatz in mehrere Speicherzeilen unterteilt ist, in denen insgesamt
eine Rufnummer aufzunehmen ist. Figur 3 zeit im einzelnen das Speicherfeld KAs mit den Speicherplätzen LNR1...LNR5. Der Speicherplatz
LNR1 hat sechs Speicherzeilen für je ein Byte mit
909823/0457
Kl.
77P 3 C 5 5 BRD
acht Bits. In sieben Bits je Speicherzelle sind Jeweils zwei
Ziffern einer Rufnummer dual codiert speicherbar. So sind in den Bits iO...i6 und in den Bits aO...a6 der ersten beiden
Speicherzeilen des Speicherplatzes LNR1 je zwei dekadische
Ziffern dual codiert speicherbar. Dabei brauchen in an sich bekannter Weise nicht alle Möglichkeiten für verschiedene
dual codierte Zahlen mit je sieben Bits ausgenutzt werden.
Dies gilt auch für die weiteren Speicherzeilen des Speicherplatzes LNR1, bei denen hierfür die Bits xO...x6 usw. bis zu
den Bits e0...e6 zur Verfügung stehen. Da der Speicherplatz LNR1 sechs Speicherzeilen hat, kann dort maximal eine zwölfzifferige Rufnummer eingespeichert werden. Daher können dort
auch Rufnummern eingespeichert werden, wie sie für den internationalen Fernsprechverkehr verwendet werden. Im nationalen
Fernverkehr werden bekanntlich zehnzifferige Rufnummern und im Ortsverkehr maximal achtzifferige Rufnummern benötigt,
die in jedem Fall von einem Speicherplatz aufgenommen werden können. Es sind nun aber auch noch die Verkehrsausscheidungsziffern für die verschiedenen Verkehrsarten, also für den
nationalen Fernverkehr die Ziffer 0 und für den internationalen Fernverkehr die Ziffern 00 zu speichern. Hierfür werden die restlichen beiden Bits I, A der ersten beiden Speicherzeilen ausgenutzt. Ein Beispiel hierfür ist in die Tabelle in Figur 4 eingetragen. Haben demgemäß die Bits I, A
den binären Wert 0, 0, so bedeutet dies, daß keine Verkehrsausscheidungsziffer zu liefern ist. Haben diese beiden Bits
die binären Werte 1, 0, so bedeutet dies, daß die dekadische Verkehrsausscheidungsziffer 0 zu liefern ist. Haben die Bits
I und A die binären Werte 1, 1, so bedeutet dies, daß die
dekadischen Verkehrsausscheidungsziffern 00 zu liefern sind.
Haben die Bits I und A die binären Werte 0, 1, so ist ihre Bedeutung noch frei verfügbar. Mit Hilfe der restlichen Bits
E der übrigen Speicherzeilen kann das Ende der Rufnummer angegeben werden. Haben diese Bits den Wert 0, so bedeutet dies,
daß die zugehörigen Speicherzeilen noch nicht die letzten sind.
909823/0457
-a-
Bei der letzten Speicherzeile und damit auch beim letzten
Byte für ggf. anzugebende Ziffern von Rufnummern hat das Bit E binären Wert 1. Mit Hilfe der übrigen Bits, also der
Bits eO...e6 können dann noch nähere Angaben darüber gemacht werden, wo sich die letzte Ziffer der Rufnummer befindet.
Hierzu können die durch diese Bits darstellbaren dual codierten Zahlen verwendet werden, die für die Darstellung von
Ziffern von Rufnummern nicht benötigt werden.
Anhand der Tabelle in Figur 4 ist auch ein Beispiel hierfür festgelegt. Dabei wird von Stellenwerten der Bits, insbesondere
der Bits eO...e6 ausgegangen, die in der Figur 3 mit
Hilfe der Zahlen 2°...2^ angegeben sind. Aufgrund dieser Stellenwerte
ergibt es sich bereits, daß die dadurch dargestellte Zahl größer als 10 ist, wenn die Bits eo...e3 jeweils den binären
Wert 1 haben. Mit diesem Wert werden sie für die Darstellungen der dekadischen Ziffern 0...9 nicht benötigt. In
entsprechender Weise werden auch die Bits e4...e6, wenn sie jeweils den binären Wert 1 haben, nicht für die Darstellung
dekadischer Ziffern benötigt. Diese einfach zu überwachenden Kombinationen von Bits in der jeweils letzten Speicherzeile
werden nun dazu ausgenutzt, Angaben über die jeweils letzte Ziffer einer eingespeicherten Rufnummer zu liefern. Die Rufnummer
kann eine ungerade Ziffernanzahl oder eine gerade Ziffemanzahl haben. Handelt es sich um eine Rufnummer mit ungerader
Ziffernzahl, so haben in der letzten Speicherzeile der für eine Rufnummer benutzten Speicherzeilen die drei höherwertigen
Bits e6, e5 und e4 den binären Wert 1 und die übrigen Bits e3, e2, el und eO sind zur Angabe der letzten Ziffer
der Rufnummer ausgenutzt. Handelt es sich um eine Rufnummer mit gerader Ziffernzahl, so haben in der letzten
Speicherzeile der für eine Rufnummer benutzten Speicherzeilen
die vier niederwertigen Bits e3, e2, el und eO die binären Werte 1 und die beiden letzten Ziffern der Rufnummer
sind dann in der vorletzten Speicherzeile angegeben. Die
909823/0457
- 77 P 3 O 5 5 BRD
Hinweise auf die jeweils letzten Ziffern können in entsprechender Weise auch mit anderen noch frei verfügbaren Bits in
der betreffenden Speicherzeile gemacht werden. In jedem Fall ergibt sich eine günstige Ausnutzung der benötigten Speicherzeilen.
Zweckmäßigerweise hat ein Speicherfeld jeweils eine fest vorgegebene Anzahl von Speicherzeilen. Wenn dort Rufnummern mit
unterschiedlicher Ziffernanzahl einzuspeichern sind, können
dann die Speicherzeilen hierfür fallweise zu Speicherplätzen
aufgeteilt werden, da Rufnummern mit unterschiedlicher Ziffernanzahl meistens auch eine unterschiedliche Anzahl von
Speicherzeilen für Festlegung benötigen. Kann in den noch verfügbaren Speicherzeilen eine jeweils noch gewünschte Ruf
nummer nicht mehr aufgenommen werden, so ist dies der Teil
nehmerstelle mit Kurzwahlberechtigung ggf. zu melden. Dies erübrigt sich, wenn ein Speicherfeld jeweils eine fest vorgegebene Anzahl von Speicherzeilen hat und zugleich jeder
Speicherplatz so viel Speicherzeilen, daß er auch eine Ruf
nummer größter Ziffernanzahl aufnehmen kenn. Allerdings muß
in diesem Fall der Kurzwahlspeicher unter sonst gleichen Verhältnissen eine größere Speicherkapazität haben. In der
Regel wird eine Teilnehmerstelle nicht lediglich Rufnummern mit jeweils größter Ziffernzahl benötigen. Die Steuerung bei
der Eingabe von Rufnummern ist jedoch in diesem Fall mit geringerem Aufwand als sonst durchführbar.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung ist sowohl anwendbar, wenn die Vermittlung Teilnehmerstellen mit Nummernschei-
ben als auch, wenn sie Teilnehmerstellen mit Tastenwahl hat. Jedoch ist die Kurzwahl besonders zweckmäßig, wenn die betreffende Teilnehmerstelle Tastenwahl hat, da dann unter Ausnutzung
der Sondertasten, nämlich der Sterntaste und der Rautentaste, an der Teilnehmerstation die Kurzwahl mit besonders geringem
909823/0457
77Ρ ο C 3 5 ERD -
führbar ist. Es empfiehlt sich bei solchen Vermittlungen, allen Teilnehmerstellen mit Tastenwahl Speicherfelder im
Kurzwahlspeieher fest zuzuteilen. Von den betreffenden Teilnehmerstellen
aus können zunächst die Rufnummern von anzurufenden
Teilnehmerstellen, die durch Kurzwahl erreichbar sein sollen, in den Kurzwahlspeicher durch Ausnutzen der verschiedenen
Tasten der Tastenwahlstation eingegeben werden. Hierzu ist beispielsweise nach dem Abheben des Handapparates zunächst
die Sterntaste zu drücken. Dann ist eine Kennzahl einzugeben, durch welche die Einspeicherung zwecks Kurzwahl angefordert
wird. Danach ist in aufsteigender Reihenfolge für die verschiedenen Eingabevorgänge eine der Zahlen 1...5 als
Kurzwahlnummer einzugeben, durch welche dann später wieder die Kurzwahl für das Erreichen der durch die noch einzugebenden
Rufnummer des betreffenden Teilnehmers durchführbar ist.
Danach wird die Rautentaste betätigt, und dann wird durch Tastenwahl die Rufnummer des durch Kurzwahl zu erreichenden
Teilnehmers eingegeben. Ein weiteres Betätigen der Rautentaste wirkt als Endezeichen, womit dann die anrufende Teilnehmerstelle
sich die Kurzwahl zu der durch die betreffende Rufnummer festgelegten Teilnehmerstelle verschafft hat. Für
die Kurzwahl selber ist dann ,jeweils lediglich die Rautentaste zu betätigen und die betreffende der Kurzwahlnummern
1... 5 durch Tastenbetätigung von der anrufenden Teilnehmerstelle
zu liefern. Handelt es sich um eine Teilnehmerstelle mit Nummernscheibenwahl, so sind die sonst durch die Sterntaste
und die zusätzliche Rautentaste eingebbaren Zeichen durch Wahl von fest vorgegebenen Ziffern mittels Nummernscheibenwahl
zu ersetzen. In diesem Fall ist jedoch mit einer Beeinträchtigung des Reservoirs an Rufnummern zu rechnen.
Außerdem hat die anrufende Teilnehmerstelle bei der Kurzwahl jeweils mehr Ziffern als bei der Tastenwahl einzugeben.
Es sei noch bemerkt, daß auch Teilnehmerstellen, die über Wählsterneinrichtungen angeschlossen sind, in entsprechender
909823/0457
77P8 0 55 3RD
Weise kurzwahl haben können, da auch solche Teilnehmerstellen über individuelle Teilnehmerleitungen an das Koppelfeld angeschlossen
sind.
11 Patentansprüche
4 Figuren
4 Figuren
909823/0457
Claims (11)
- PatentansprücheM./Schaltungsanordnung für Kurzwahl in einer Fernmeldevermittlungsanlage, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage, bei der mit Hilfe eines Kurzwahlsignals in Abhängigkeit von der Koppelfeldanschlußadresse der Teilnehmerleitung der anrufenden Teilnehmerstelle Hinweise auf das Speicherfeld für zugeordnete Rufnummern aus Adressenumsetzer geliefert werden und bei der mit Hilfe dieser Hinweise unter Ausnutzung der jeweils gewählten Kurzwahlnummer vom betreffenden Speicherfeld die vollständige Rufnummer der angeforderten Teilnehmerstelle zur weiteren Verwendung geliefert wird, dadurch gekennzeichnet, daßa) die Speicherfelder (KAr, KAs,...) mit jeweils einigen Speicherplätzen (LNRA...LNR5) sich in einem separat vom Teilnehmerhauptspeicher (TH), der die übrigen Teilnehmerdaten enthält, adressierbaren Kurzwahlspeicher (KW) befinden, daß die entsprechend der Koppelfeldgliederung in Koppelfeldeinheiten (KGABC1... KGABCn; KGAB1..., KGABi; KVAi...) gestuften Adressenumsetzer (V1, V2, V3) soweit gemeinsam für die Adressierung des Teilnehmerhauptspeichers (TH) und des Kurzwahlspeichers (KW) mit Hilfe von Teilen (NRKGABC, NRKGAB, NRKVA, NRKA) der Koppelfeldanschlußadresse ausgenutzt sind, wie beiden Koppelfeldeinheiten (KGABC1.., KGABCn; KGAB1..., KGABi; KYAi...) auch Teilnehmerstellen (TL) mit Kurzwahlberechtigung angeschlossen sind, daß in demjenigen Adressenumsetzer (V2), bei dem sich die Adressierung verzweigt, je betreffender Koppelfeldeinheit (KGABi) sowohl Hinweise (BA1TH, TAKGabg; BA2TH, TAKGabh; BA3TH, TAKGabg) für die direkte Ansteuerung des Teilnehmerhauptspeichers(TH) als auch Hinweise für die Ansteuerung des KurzwahlSpeichers (KW) befinden und daß die letztgenannten Hinweise (TAKGabg, TAKGabh; TAKGabq) unter Mitwirkung eines der Adrsssenumsetzer (V3) ausgenutzt werden,b) im Kurzwahlspeicher (KW) jeder der betreffenden Teilnehmerstellen (Tl) ein Speicherfeld (KAs) für einige Rufnummern von durch Kurzwahl erreichbaren Teilnehmerstellen hat und daß eine Kurzwahlnummer (z.B.1) jeweils zur Adressierung des Speicherplatzes (LNR1) einer derartigen Rufnummer im betreffenden Speicherfeld (KAs) ausgenutzt ist.909823/045777 P F O 5 5 BRD.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 für eine Vermittlungsanlage, deren Koppelfeld als Koppelfeldeinheiten Koppelgruppen mit drei Koppelstufen A, 3, C und Koppelgruppen mit zwei Koppelstufen A, B sowie innerhalb der Koppelstufen jeweils Koppelvielfache hat, und bei dem Teilnehmerleitungen,Verbindungssätze und Wahlsätze an Anschlüsse von Koppelvielfachen ein und derselben Koppelstufe A angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Adressierung bei demjenigen Adressenumsetzer (V2) verzweigt, in welchem die Nummer (NRKGAB) der betreffenden Koppelgruppe A, B berücksichtigt wird, bei der die anrufende Teilnehmerstelle (Tl) über eine Teilnehmerleitung angeschlossen ist, und daß die Anschlüsse für Teilnehmerstellen, denen individuell ein Speicherfeld (z.B. KAs) mit jeweils mehreren Speicherplätzen (LNR1...LNR5) zwecks Kurzwahl fest zugeteilt ist, koppelvielfachweise zusammengefaßt sind, während die Anschlüsse für andere Teilnehmerstellen, VerbindungsSätze (KS, GS, BS, ES, SDS) und Wahlsätze (WS) über die übrigen Koppelvielfache der Koppelstufe A verteilt sind.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweils zuletzt benutzte Adressenumsetzar (V3) die Beginnadresse (TAKANa) der Speicherfelder (...KAs,...) der am selben Koppelvielfach angeschlossenen Teilnehmerstellen aufgrund des vom vorhergehenden Adressenumsetzer (V2) gelieferten betreffenden Hinweise (z.B. TAKGabg) und der Adresse (NRKVA) des betreffenden Koppelvielfaches liefert.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Kurzwahlspeieher (KW) das einer Teilnehmerstelle (Tl) zugeteilte Speicherfeld (KAs) mittels der vom letzten Adressenumsetzer (V3) gelieferten Beginnadresse (TAKANa) und der Adresse (NRKA) des zugehörigen Anschlusses am betreffenden Koppelvielfach adressiert wird.909823/0457
- 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Speicherfeld (KAs) der Speicherplatz (z.B. LNR1) für die einer Kurzwahl nummer (z.B.1) zugehörigen Rufnummern ait Hilfe der im Speicherfeld als Adresse direkt ausgenutzten Kurzvahlnummer (1) angesteuert wird.
- 6. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daB im Kurzwahlspeicher (KV) der Speicherplatz (z.B. UNR1) für eine Rufnummer jeweils mehrere Speicherzeilen für je ein Byte mit 8 Bit hat, daß mit 7 Bit (z.B. iO...ib) je Speicherzeile jeweils zwei Rufnummerziffern speicherbar sind, daß in den ersten beiden Speicherzeilen mit Hilfe der restlichen beiden Bits (I, A) die Angaben über die Verkehrsausscheidungsziffern gespeichert werden und daß mit Hilfe der restlichen Bits (E) der übrigen Speicherzeilen das Ende der Rufnummer angegeben wird.
- 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der letzten Speicherzeile der für eine Rufnummer mit ungerader Ziffernzahl benutzten Speicherzeilen die drei höherwertigen Bits (e6, e5, e4) den Wert 1 haben und die übrigen Bits (e3, e2, el, eO) zur Angabe der letzten Ziffer der Rufnummer ausgenutzt sind.
- 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der letzten Speicherzeile der für eine Rufnummer mit gerader Ziffernanzahl benutzten Speicherzeilen die vier niederwert igen Bits (e3, e2, el, eO) den Wert 1 haben und die beiden letzten Ziffern der Rufnummer in der vorletzten Speicherzeile angegeben sind.909823/0457- ψ- 77 P 8 O 5 5 8RD
- 9. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Speicherfeld (z.B. KAs) jeweils eine fest vorgegebene Anzahl von Speicherzeilen hat, daß dort Rufnummern mit unterschiedlicher Ziffernanzahl einspeicherbar sind, wobei die Speicherzeilen hierfür fallweise zu Speicherplätzen aufgeteilt werden.
- 10. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Speicherfeld (z.B. KAs) jeweils eine fest vorgegebene Anzahl von Speicherzeilen hat und daß jeder Speicherplatz soviel Speicherzeilen hat, daß er auch eine Rufnummer größter Ziffernanzahl aufnehmen kann.
- 11. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, für eine Vermittlung, die Teilnehmerstellen mit Nummernscheibenwahl und Teilnehmerstellen mit Tastenwahl hat, dadurch gekennzeichnet, daß allen Teilnehmerstellen mit Tastenwahl Speicherfelder im Kurzwahlspeicher (KW) fest zugeteilt sind.909823/0457
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772754325 DE2754325A1 (de) | 1977-12-06 | 1977-12-06 | Schaltungsanordnung fuer kurzwahl in einer fernmeldevermittlungsanlage, insbesondere fernsprechvermittlungsanlage |
| IT30438/78A IT1100524B (it) | 1977-12-06 | 1978-12-01 | Disposizione circuitale per selezione abbreviata in un impianto di commutazione per telecomunicazione,specie in un impianto di commutazione telefonica |
| NL7811829A NL7811829A (nl) | 1977-12-06 | 1978-12-04 | Schakeling voor het verkort kiezen in een telecommuni- catieschakelstelsel, in het bijzonder telefoonschakel- stelsel. |
| FR7834098A FR2411517A1 (fr) | 1977-12-06 | 1978-12-04 | Montage permettant la selection abregee dans une installation de telecommunications, notamment dans une installation de telephonie |
| SE7812509A SE7812509L (sv) | 1977-12-06 | 1978-12-05 | Kopplingsanordning for direktval i en formedlingsanleggning serskilt telefonformedlingsanleggning |
| GB7847423A GB2009564B (en) | 1977-12-06 | 1978-12-06 | Telephone exchange apparatus providing short dialling |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772754325 DE2754325A1 (de) | 1977-12-06 | 1977-12-06 | Schaltungsanordnung fuer kurzwahl in einer fernmeldevermittlungsanlage, insbesondere fernsprechvermittlungsanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2754325A1 true DE2754325A1 (de) | 1979-06-07 |
Family
ID=6025424
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772754325 Pending DE2754325A1 (de) | 1977-12-06 | 1977-12-06 | Schaltungsanordnung fuer kurzwahl in einer fernmeldevermittlungsanlage, insbesondere fernsprechvermittlungsanlage |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2754325A1 (de) |
| FR (1) | FR2411517A1 (de) |
| GB (1) | GB2009564B (de) |
| IT (1) | IT1100524B (de) |
| NL (1) | NL7811829A (de) |
| SE (1) | SE7812509L (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2950343A1 (de) * | 1979-12-14 | 1981-06-19 | Telefonbau Und Normalzeit Gmbh, 6000 Frankfurt | Schaltungsanordnung fuer fernsprechvermittlungsanlagen-, insbesondere fernsprechnebenstellenanlagen mit zentralen rufnummerngebern |
| DE4317893A1 (de) * | 1993-05-28 | 1994-12-01 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung für ein Vermittlungssystem |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0219771A3 (de) * | 1985-10-24 | 1988-09-28 | Siemens Aktiengesellschaft | Verfahren zum Beeinflussen von Wählziffernbewertungs- und Umsetzprozeduren in einem programmgesteuerten Fernmeldevermittlungssystem |
| US5182766A (en) * | 1990-12-19 | 1993-01-26 | At&T Bell Laboratories | Generalized telecommunications customer signaling arrangement |
| CH681842A5 (en) * | 1990-12-21 | 1993-05-28 | Siemens Ag Albis | Emergency telephone point automatic connection - coupling emergency telephone to required target point upon lifting handset using target number held in exchange memory |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| SE345538B (de) * | 1967-11-23 | 1972-05-29 | Ericsson Telefon Ab L M |
-
1977
- 1977-12-06 DE DE19772754325 patent/DE2754325A1/de active Pending
-
1978
- 1978-12-01 IT IT30438/78A patent/IT1100524B/it active
- 1978-12-04 FR FR7834098A patent/FR2411517A1/fr not_active Withdrawn
- 1978-12-04 NL NL7811829A patent/NL7811829A/xx not_active Application Discontinuation
- 1978-12-05 SE SE7812509A patent/SE7812509L/xx unknown
- 1978-12-06 GB GB7847423A patent/GB2009564B/en not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2950343A1 (de) * | 1979-12-14 | 1981-06-19 | Telefonbau Und Normalzeit Gmbh, 6000 Frankfurt | Schaltungsanordnung fuer fernsprechvermittlungsanlagen-, insbesondere fernsprechnebenstellenanlagen mit zentralen rufnummerngebern |
| DE4317893A1 (de) * | 1993-05-28 | 1994-12-01 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung für ein Vermittlungssystem |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SE7812509L (sv) | 1979-06-07 |
| GB2009564A (en) | 1979-06-13 |
| FR2411517A1 (fr) | 1979-07-06 |
| IT7830438A0 (it) | 1978-12-01 |
| NL7811829A (nl) | 1979-06-08 |
| GB2009564B (en) | 1982-02-24 |
| IT1100524B (it) | 1985-09-28 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3225562C2 (de) | Verfahren zur automatischen Auftragsannahme unter Verwendung einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage | |
| DE2754325A1 (de) | Schaltungsanordnung fuer kurzwahl in einer fernmeldevermittlungsanlage, insbesondere fernsprechvermittlungsanlage | |
| EP0075652B1 (de) | Schaltungsanordnung zur Anzeige von Informationen an einer Teilnehmerstation, einem Vermittlungsplatz oder Vermittlungsapparat | |
| DE1009245B (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechfernwaehlanlagen | |
| DE2120562A1 (de) | Zeitmultiplexe Fernsprech-Vermittlungseinrichtung | |
| DE2258502C2 (de) | Schaltungsanordnung für Fernmelde-Vermittlungsanlagen | |
| DE3437773C2 (de) | Verfahren zur Anzeige von Informationen über Teilnehmeranschlüsse einer Fernmeldevermittlungsanlage | |
| DE2548033A1 (de) | Markierer fuer eine fernmeldeanlage | |
| DE3925497C2 (de) | ||
| DE2950343C2 (de) | Verfahren für Fernsprechvermittlungsanlagen-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen mit zentralen Rufnummerngebern | |
| DE3018218C2 (de) | Verfahren zum Löschen von den Teilnehmeranschlüssen zugeordneten Merkmalen in Fernmelde-, insbesondere Fersprechnebenstellenanlagen mit zentralen Steuerungen | |
| DE2311886C3 (de) | Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit individueller Zuordnung von Teilnehmerrufnummern und AnschluBlagedaten | |
| EP0414951B1 (de) | Verfahren zur Durchschaltung der auf Zeitmultiplexleitungen übertragenen Sprach- oder Dateninformationen durch ein Koppelfeld | |
| DE2311851C3 (de) | Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit variabler Zuordnung von Teilnehmerrufnummern und AnschluBlagedaten (Rufnummern-Positionsnummern-Umwerter) | |
| DE2820523C2 (de) | Schaltungsanordnung für Fernsprech- Nebenstellenzentralen zur Durchführung von Wahlwiederholungen | |
| AT221600B (de) | Indirekt gesteuertes Fernsprechvermittlungssystem mit Aufschaltemöglichkeit für ankommende Leitungen auf belegte Teilnehmerleitungen | |
| DE1810222C (de) | Schaltungsanordnung für Fernmelde Vermittlungsanlagen, insbesondere Fern Sprechnebenstellenanlagen, mit Einnchtun gen zur Zugabe von Wahlkennzeichen | |
| DE2041605B2 (de) | Rueckfrageverbindung in zeitmultiplexen vermittlungseinrichtungen | |
| DE1762958C3 (de) | Schaltungsanordnung für Zeitmultiplex-Fernsprech-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen | |
| DE1487602C3 (de) | ||
| DE2810245B1 (de) | Anordnung zur Abwicklung von Funktionsablaeufen in einer Fernsprechanlage,insbesondere Fernsprechnebenstellenanlage,mit einer zentralen Steuereinrichtung und mit verbindungsindividuell veraenderbaren und nicht veraenderbaren Datenspeichern | |
| DE1094309B (de) | Fernsprech-Vermittlungssystem mit Koordinatenschaltern als Verbindungsorganen, welche durch Markierer eingestellt werden | |
| DE2602212A1 (de) | Schaltungsanordnung fuer kurzwahl mit gruppenkennzeichen in zentralgesteuerten fernsprechvermittlungsanlagen, insbesondere nebenstellenanlagen | |
| DE2705425A1 (de) | Anordnung fuer ein fernsprechsystem | |
| DE3001547A1 (de) | Verfahren zur vereinfachung der herstellung von verbindungen zwischen vorbestimmten teilnehmeranschluessen in fernmelde-, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen mit zentraler steuerung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| OHW | Rejection |