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DE2754377A1 - Aussenspiegel fuer fahrzeuge - Google Patents

Aussenspiegel fuer fahrzeuge

Info

Publication number
DE2754377A1
DE2754377A1 DE19772754377 DE2754377A DE2754377A1 DE 2754377 A1 DE2754377 A1 DE 2754377A1 DE 19772754377 DE19772754377 DE 19772754377 DE 2754377 A DE2754377 A DE 2754377A DE 2754377 A1 DE2754377 A1 DE 2754377A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mirror
housing
locking cam
axes
mirror housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772754377
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Seitz
Helmut Ullrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hohe KG
Original Assignee
Hohe KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hohe KG filed Critical Hohe KG
Priority to DE19772754377 priority Critical patent/DE2754377A1/de
Publication of DE2754377A1 publication Critical patent/DE2754377A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R1/00Optical viewing arrangements; Real-time viewing arrangements for drivers or passengers using optical image capturing systems, e.g. cameras or video systems specially adapted for use in or on vehicles
    • B60R1/02Rear-view mirror arrangements
    • B60R1/06Rear-view mirror arrangements mounted on vehicle exterior
    • B60R1/062Rear-view mirror arrangements mounted on vehicle exterior with remote control for adjusting position
    • B60R1/064Rear-view mirror arrangements mounted on vehicle exterior with remote control for adjusting position by manually powered actuators
    • B60R1/066Rear-view mirror arrangements mounted on vehicle exterior with remote control for adjusting position by manually powered actuators for adjusting the mirror relative to its housing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rear-View Mirror Devices That Are Mounted On The Exterior Of The Vehicle (AREA)

Description

  • Außenspiezel für Fahrzeuge
  • Die Erfindung betrifft einen Außenspiegel für Fahrzeuge und zwar einen Spiegel mit einem am Fahrzeug festmontierpaaren Spiegelfuß und einem in Gebrauchsstellung seitlich voX hrzeug abstehenden opiegelgehäuse, das an zwei in Richtung der Fahrzeugatißenwand hintereinander angeordneten, sich im wesentlichen in senkrechter Richtung erstrekkenden Achsen derart ausrastbar mit dem Spiegelfuß verbunden ist, daß bei einem Stoß auf das Spiegelgehause die der Stoßkrafteinwirkungsstelle zugewandte Achsverbindung ausrastet und das Spiegelgehäuse um die andere Achsverbindung in im wesentlichen horizontaler Richtung bis zum Anliegen an der Seitenwand des Fahrzeuges schwenkbar ist.
  • Die neueren Sicherheitsbestimmungen für Kraftfahrzeuge verlangen es, daß ein Spiegel, der sich von der Fahrzeugoberflache aus nach außen erstreckt, im Falle einer Stoßberührung während eines Unfall es nachgebend ausweichen kann, d.h., ein solcher Spiegel muß schwenkbar gelagert sein, damit er sich seitlich an die F7hrzeugoberfläche anlegen läßt. Bei Außenspiegeln, die an einem Stiel befestigt sind, ist eine solche tJlaßnahme verhältnisnäßig einfach zu erreichen. Der Stiel des Spiegels braucht; beispielsweise lediglich mit einem rastbaren Ge7snk versehen zu sein. Schwieriger gestaltet sich dagegen die 'rhltung dieser Forderung bei Spiegeln, deren Gehäuse aus aerodynamischen Gründen praktisch unmittelbar an der Fahrzeugaußenfläche angebracht sind, und die darüber hinaus noch mit einer Vorrichtung versehen sein können, mittels derer sich die Stellung des Spiegelglases im Gehäuse vom Fahrzeuginneren her korrigieren läßt.
  • Ein Fahrzeugaußenspiegel dieser Art ist aus der DT-S 22 19 787 bekannt. Die bei Stoßbelastung geforderte, sowohl nach vorne als auch nach hinten gerichtete horizontale Schwenkbarkeit wird bei dem in dieser Patentschrift beschriebenen Spiegel dadurch erreicht, daß das Spiegelgehäuse mit dem Spiegelfuß an zwei in Fahrtrichtung hintereinander angeordneten Vertikalachsen lösbar verbunden ist, wobei bei einem Aufprall auf das Spiegelgehäuse von vorn bzw. hinten die Verbindung des Spiegelgehäuses mit dem Spiegelhalter an einer der beiden Vertikalachsen gelöst wird und die Schwenkung des Spiegelgehäuses um die andere Vertikalachse erfolgt. Die Lösbarkeit der Vertikalachsen wird dabei dadurch gewährleistet, daß diese aus an sich bekannten scharnierartig ineinander greifenden Teilen des Spiegelfußes und des Spiegelgehäuses bestehen, die mit unter Federdruck stehenden Kugeln gegenseitig ineinander eingreifen. Bei einseitiger Stoßbelastung rasten die Kugeln der der Stoßeinwirkung zugewandten Achse unter Überwindung der Rückstellkraft der Federn aus dem Eingriff mit den Gegenteilen des Scharnieres aus, so daß der Spiegel um die zweite, der Stoßwirkung abgewandte Achse gegen die Fahrzeugoberfläche geschwenkt werden kann.
  • Der aus der bT-PJ 22 19 787 bekannte Spiegel weist jedoch noch einige Nachteile iuf. So ist bei diesem oie,el keine Sicherheit dafür vorhanden, daß be einem starken oder ungünstig gerichteten Stoß beide Achaverbindungen ausrasten und der Spiegel daher vollständig vom Fahrzeug gelöst wird.
  • werner erfordern die unter Pederdruck stehenden Kugeleinrastverbindungen etwa gleich große Kräfte sowohl zum Ausrasten als auch zum einrasten. wenig also für das Sicherheitsausrasten eine verh.iltnismaßig hohe Kraft schwelle vorgegeben wird, muß die gleiche Kraft aufgewandt werden um den Spiegel wieder in seine Gebrauchsstellung einzurasten0 Dies kann für eine Reihe von Fahrzeugführern sehr mühevoll sein.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Außenspiegel für Fahrzeuge des eingangs beschriebenen Typs so zu gestalten, daß bei einer Stoßbelastung mit ziemlic hoher oicherheit nur eine der Achsen ausrastet und darüber hinaus in den Pällen, in denen tatsächlich einmal beide Achsen gleichzeitig ausrasten sollten, das Spiegelgehäuse immer noch in Verbindung mit dem Fahrzeug bleibt0 Bei einer besonderen Ausgestaltung eines solchen Spiegels soll ferner erreicht werden, daß für das Einrasten des Spiegels in seine Gebrauchsstellung nur eine geringere Kraft erforderlich ist als für das Sicherheitsausrasten unter einer Stoßwirkung.
  • Diese Aufgabe wird bei einem Spiegel des eingangs erwähnten Typs erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen Spiegelfutb und Spiegelgehäuse eine ebenfalls an den beiden Achsen schwenkbar gelagerte Schwinge vorgesehen ist, wobei die ausrastbaren hchsverbindungen so ausgeführt sind, daß an einer der beiden Achsen Spiegelgehäuse und Schwinge miteinander verbunden und nur gemeinsam aus dem Spiegelfuß ausrastbar sind, während an der anderen der beiden Aciisen Spiegelfuß und Schwinge miteinander verbunden sind und allein das Spiegelgehäuse aus dem Spiegelhalter und der Schwinge ausrastbar ist. Bei einer bevorziigten itusführungsform sind an der in Fahrtrichtung vorderen Achse Spiegelgehäuse und Schwinge miteinander verbunden und gemeinsam aus dem Spiegelfuß ausrastbar.
  • Bei dieser speziellen Anordnung wird erreicht, daß bei einem Stoß auf dem Gehäuserücken, also auf das Fahrzeug bezogen von vorne, das Spiegelgehäuse und die Schwinge zusammen mit der vorderen der Achsen, auf der sie unlösbar voneinander gemeinsam gelagert sind, aus dem Spiegelfu3.
  • ausrasten, so daß sie gemeinsam um die hintere Achse gegen die Fahrzeugwand nach hinten geschwenkt werden können. Bei einem Stoß von hinten rastet dagegen allein das Spiegelgehäuse aus der hinteren Achsverbindung aus und läßt sich um die vordere Achse nach vorne schwenken. Rasten zufällig einmal beide Verbindungen aus, so bleibt das Spiegelgehäuse über die Schwinge mit dem Spiegelfuß verbunden, da die Schwinge gemeinsam mit dem Spiegelgehäuse auf der vorderen Achse, aber auch gemeinsam mit dem Spiegelfuß auf der hinteren Achse gelagert ist. Im Zustand der doppelten Ausrastung ist das Spiegelgehäuse sowohl nach vorne als auch nach hinten frei gegenüber dem Spiegelfuß schwenkbar.
  • Bei einer besonderen Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Spiegels bestehen die Achsen aus Federstäben. Diese Federstäbe sind jeweils in der Schwinge und in dem mit dieser verbundenen Teil (entweder dem Spiegelgehäuse oder dem Spiegelfuß) fest gelagert, während das andere Teil (Spiegelfuß bzwo Spiegelgehäuse) aus seiner Lagerung an dem Federstab mittels einer Rastverbindung lösbar ist. Das andere Teil besitzt zu diesem Zweck eine hakenartige Rastnocke,mit der es in einem Bereich hinter den Federstab einrastbar ist, in dem dieser frei von etwaigen Lagerstellen der anderen Bauteile ist. Damit für das einrasten die elastische Rückstellkraft des Federstabes zur Wirkung kommen kann, ist dieser freie Bereich des Federstabes länger als die axiale Erstreckung der Rastnocke. Um die Sinschubbewegung der Ra3tnoc'.e zu begrenzen und eine starre und vibrationsfreie Verbindung zwischen den trennbaren Teilen herstellen zu können, ist das mit der Rastnocke versehene Teil mit einer Anschlagfläche versehen, mit der es unter der Rückstellkraft des Federstabes fest an dem Gegenteil zur hnlage kommt.
  • Um ein leichtes Einrasten der Rastnocke zu ermöglichen, kann der Federstab in seinem freien Bereich in Richtung der Einschubbewegung der Rastnocke nach hinten wie auch quer zur Rastnocke seitlich ausweichen. enn zusätzlich aie Rastnocke mit einer abgeschrgten Leitfläche versehen ist, kann der Federstab beim Einschieben der Xastnocke in Normalrichtung zu dieser Leitfläche ausweichen, um dann hinter den hakenartigen Vorsprung der Rastnocke zurückzufedern. In Richtung der Trenn- bzw. Ausrastbewegung liegt der Federstab dagegen bei dieser bevorzugten Ausführungsform gegen eine feste Unterlage an. Beim Ausrasten ist daher lediglich ein seitliches Ausweichen des Federstabes quer zur astnocke möglich. Es hangt daher allein von der Lbschrägung der Hinterschneidung der Rastnocke ab, ein wie großer Anteil der bei Zug auf die Rastnocke entstehenden Kraft für eine seitliche Ausweichbewegung des Federstabes umgesetzt werden kann. Durch diese spezielle Anordnung ist es möglich, die erforderliche Einrastkraft für die Rastnocke wesentlich geringer zu halten als die verlangte Kraftschwelle für das Ausrasten.
  • Die erfindungsgemäße Ausführung des Außenspiegels kommt ferner uiit weniger beweglichen Bauteilen aus als der vorbekannte Spiegel und durch die Verv;endung von hchsen aus Federstäben wird eine ungewollte Ausrastbewegung und damit schwenkung in senkrechter Richtung, wie sie beispielsweise beim Ausrasten der beiden oberen Kugeln des vorbekannten spiegels möglich wäre, unterbunden.
  • Im folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Außenspiegels unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen im e.irLzelnen näher beschrieben.
  • Es stellen dar: Fig0 1 einen horizontalen Schnitt durch eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Außenspiegels entlang der linie I-I in Fig. 2, bei dem jedoch der äußere Teil des Spiegelgehäuses und des Spiegels weggelassen wurden; Fig. 2 einen vertikalen Schnitt des Spiegels entlang der Linie II-II in Fig. 1; Fig. 3 eine Ansicht entsprechend Fig. 1, in der jedoch das SpiegelgehMse um die vordere Achse gegenüber dem Spiegelfuß geschwenkt ist; und Fig. 4 eine Ansicht entsprechend Fig. 1, in der das Spiegelgehäuse um die hintere Achse gegenüber dem Spiegelfuß geschwenkt ist.
  • Zuerst seien die Fig. 1 und 2 betrachtet. Der erfindungsgemäße Außenspiegel besteht aus einem Spiegelfuß 1 und einem daran angebrachten Spiegelgehäuse 2. In dem Spiegelgehäuse 2 ist an einer in der zeichnerischen Darstellung nicht gezeigten Stelle eine Trägerplatte 3 kugelig gelagert0 auf der Trägerplatte 3 ist das jpiegelglas 4 angebracht0 mittels der (nicht gezeigten) Itugellagerung der 'l'rägerplatte läßt sich das Spiegelglas 4 inncrhalb des Gehäuses 2 in seiner ,iinkelstelluns in Bezug auf das Fahrzeug korrigieren. Diese Verstellbarkeit ist beim vorliegenden Ausführungsbeispiel vorn Innenraum des Fahrzeuges her vornehmbar. Zu diesem Zweck ist ein n!it der Träger:latte 3 verbundener Gelenkarm 5 vorhanden, der durch das Upiegelgehäuse L und den Spiegelfuß 1 hindurchgeführt und in diesem mittels eines Kugelgelenkes 6 schwenkbar gelagert. An.
  • seiner Innenseite ist der Gelenkarm 5 mit einem Bedienungsknopf 7 versehen.
  • An seinem anderen Ende im Inneren des Spiegelgehäuses 2 trägt der Gelenkarm 5 einen Querstift 8. Dieser Querstift 8 grei.°t in eine an der Rückseite der Trägerplatte 3 vorgesehene Fiihrung 9 ein, in der er senkrecht zu seiner Achse und parallel zu der Trägerplatte 3 verschiebbar ist0 Durch Drehen des Bedienungsknopfes 7 wird der Querstift 8 ebenfalls um die hchse des Gelenkarmes 5 gedreht und nimmt dabei die Trägerplatte 3 mit dem Spiegelglas 4 in seiner Drehung um diese horizontale Achse mit, wodurch sich das Spiegelglas in senkrechter Richtung verstellen läßt. Eine horizontale Kippbewegung des Bedienungsknopfes 7 führt zu einer l1ebelbewegung des Gelenkarmes 5 um das Kugelgelenk 6 und löst eine horizontale Gegenbewegung des Querstiftes 8 aus, durch die sich das Spiegelglas 4 um eine vertikale Achse verstellen läßt.
  • Der opiegelfuß 1 besteht aus einem Grundbauteil 10, welches zusätzlich mit einer Ummantelung 11 versehen ist, die darüber hinaus Dichtflächen zum abdichtenden Anbringen des Spiegelfußes an der Fahrzeugaußenwand versehen ist.
  • Zwischen Spiegelfuß und Spiegelgehäuse ist eine Schwinge 12 angeordnet. Alle drei Teile sind gemeinsam an zwei Federstäben 13 und 14 gelagert. Während der Federstab 13 von dem Spiegelgehäuse 2 und der Schwinge 12 lagerartig umschlossen ist, greift der Spiegelfuß 1 lediglich mit einer Rastnocke 15 hinter den Federstab 13. Entsprechend ist der Federstab 14 von dem Bauteil 10 des opiegelfußes 1 und von der Schwinge 12 lagerartig umschlossen, während an dieser Stelle das Spiegelgehäuse 2 lediglich mit einer Rastnocke 16 hinter den Federstab 14 greift.
  • Wird nun von hinten, d.h. in Fig. 1 von unten, eine bestimmte Kraft auf das Spiegelgehäuse 2 oder das Spiegelglas 4 ausgeübt, so drückt die am Spiegelgehäuse 2 angebrachte Rastnocke 16 den Federstab 14 gegen dessen Rückstellkraft beiseite und rastet aus der hinterschneidenden Verbindung mit dem Federstab 14 aus. Damit kann das Spiegelgehäuse 2 frei um die Achse des Federstabes 13 nach vorne, d.h. in der Zeichnung nach oben, geschwenkt werden.
  • Dieser Zustand ist in Fig. 3 dargestellt. Wie aus Fig. 3 weiterhin ersichtlich ist, kann bei einer solchen Schwenkbewegung der Gelenkarm 5 mit dem Querstift 8 ungehindert aus dem Spiegelgehäuse 2 austreten. Um beim Wiedereinrasten des Spiegelgehäuses 2 in den Spiegelfuß 1 ein Einführen des Querstiftes 8 in die Führung 9 zu erleichtern, ist der Querstift 8 in Verlängerung des Gelenkarmes 5 mit einer Lasche 17 versehen, die innerhalb des Spiegelgehäuses 2 unter Federzug stehen kann, so daß mit ihrer Hilfe der Querstift 8 beim Rückführen des Spiegelgehäuses 2 in die Gebrauchsstellung automatisch wieder seinen Weg in die Führung 9 hinein findet.
  • Wird entsprechend eine bestimmte Stoßkraft auf die Vorderseite des Spiegelgehäuses 2 ausgeübt, so springt die Rastnocke 15 aus ihrer Verriegelung hinter dem Federstab 13 heraus und das Spiegelgehäuse 2 kann zusammen mit der Schwinge 12 frei um die Achse des Federstabes 14 nach hinF ten geschwenkt werden. Dieser Zustand ist in Fig. 4 dargestellt. Auch bei einer Schwenkbewegung nach hinten kann der Gelenkarm 5 mit dem Querstift 8 frei aus dem Spiegelgehäuse 2 austreten, und wird bei einem Rückschwenken des Spiegels durch die Lasche 17 wieder in die Führung 9 eingeführt.
  • Rasten bei einem bestimmten Stoß zufällig beide Rastnocken 15 und 16 aus ihrer Verbindung mit den Federstäben 13 und 14 aus, so bleibt das Spiegelgehäuse 2 über die Schwinge 12, welche mittels des Federstabes 13 fest im Gehäuse 2 und mittels des Federstabes 14 fest im Spiegelfuß 1 gelagert ist, ständig mit dem Spiegelfuß 1 in Verbindung.
  • Ein vollständiges Abtrennen des Spiegelgehäuses von dem Spiegelfuß ist daher nioht möglich.
  • Aus Fig. 2 geht hervor, daß beispielsweise der Federstab 14 nur an seinen oberen und unteren Enden fest gelagert ist und in seinem mittleren Abschnitt einen freiliegenden Bereich 18 aufweist, in dessen Mitte die Rastnooke 15 mit dem Federstab 14 in Eingriff tritt. Dieser freiliegende Bereich 18 ermöglicht es dem Pederstab 14, beim Ein- und Ausrasten der Rastnocke 16 entsprechend elastisch auszuweichen0 Aus Fig. 1 geht ferner hervor, daß die Federstäbe 13 und 14 einen gewissen Spielraum aufweisen, um quer zu den Rastnocken 15 und 16 in der zeichnerischen Darßtellung jeweils nach außen auszuweichen. In Richtung der Ausrastbewegung liegen die Federstäbe 13 und 14 dagegen fest an Auflageflächen 19 bzw. 20 an. Dies geht insbesondere aus den Fig. 3 und 4 deutlich hervor. In Richtung der Einrastbewegung ist den Federstäben dagegen ebenfalls ein gewisser Bewegungsspielraum gegeben. Diese Unterbindung der Auslenkung der Federstäbe in Richtung der Ausrastbewegung ermöglicht es, für das Ausrasten der Aohsverbindungen bei Stoßbelastung eine wesentlich höhere Kraftschwelle vorzusehen, als diejenige Kraft, die für das Wiedereinrasten des Spiegelgehäuses im Spiegelfuß 1 von Hand erforderlich ist. Die erforderliche Ausrastkraft hängt dabei im wesentlichen von der Schräge der Hinterschneidung der Rastnocken ab, mit der sie an der Rückseite der Federstäbe 13 bzw. 14 anliegen.
  • - Patentansprüche -

Claims (8)

  1. 2?at entans rü che (1. Außensiegel für Fahrzeuge mit einem am Fahrzeug fest montierbaren Spiegelfuß und einem in Gebrauchsstellung seitlich vom Fahrzeug abstehenden Spiegelgehäuse, das an zwei in Richtung der Fahrzeugaußenwand hintereinander angeordneten, sich im wesentlichen in senkrechter Richtung erstreckenden Achsen derart ausrastbar mit dem Spiegelfuß verbunden ist, daß bei einem Stoß auf das Spiegelgehäuse die der Stoßkrafteinwirkungsstelle zugewandte Achsverbindung ausrastet und das Spiegelgehäuse um die andere Achsverbindung in im wesentlichen horizontaler Richtung bis zum Anliegen an der Seitenwand des Fahrzeuges schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Spiegelfuß (1) und Spiegelgehäuse (2) eine ebenfalls an den beiden Achsen (13, 14) schwenkbar gelagerte Schwinge (12) vorgesehen ist, wobei die ausrastbaren Achsverbindungen so ausgeführt sind, daß an einer der beiden Achsen (13) Spiegelgehäuse (2) und Schwinge (12) miteinander verbunden und gemeinsam aus dem Spiegelfuß (1) ausrastbar sind, während an der anderen der beiden achsen (14) Spiegelfuß (1) und Schwinge (12) miteinander verbunden sind und allein das Spiegelgehäuse (2) aus dem Spiegelfuß (1) und der Schwinge (12) ausrastbar ist.
  2. 2. liußenspiegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der in Fahrtrichtung vorderen Achse (13) Spiegelgehäuse (2) und Schwinge (12) miteinander verbunden und gemeinsam aus dem Spiegelfuß (1) ausrastbar sind.
  3. 3. ußenspiegel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen (13, 14) aus Federstäben bestehen.
  4. 4. Außenspiegel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zweck der ausrastbaren Achsverbindung jeder Federstab (13, 14) in einem der durch die Ausrastung voneinander Zll trennenden Teile bzwo Teilpaare (1, 12; 2, 12) fest gelagert und das andere dieser Teile (2; 1) mit einer hakenartigen Rastnocke (16; 15) versehen ist, die in einem freien Bereich (13) des Federstabes (13, 14) hinter den Federstab (13, 14) greift.
  5. 5 Außenspiegel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Federstab (13, 14) in diesem freien Bereich (18) quer zur Einschubrichtung der Rastnocke (15, 16) t;tnd von dieser weg ausweichen kann.
  6. 6. Außenspiegel nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Federstab (13, 14) in seinem freien Bereich (18) in Richtung der Ausrastbewegung der Teile durch eine Auflagefläche (19, 20) unterstützt ist, in Richtung der inschubbewegung der Rastnocke (15, 16) aber ausweichen kann.
  7. 7. Außenspiegel nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Bereich (18) des Federstabes (13, 14) länger ist als die axiale Erstreckung der Rastnocke (15, 1.
  8. 8. Außenspiegel nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung der Einschubbewegung der Rastnocke (15, 16) und zur Stabilisierung der Achsverbindung das mit der Rastnocke (15; 16) versehene Teil mit einer Anschlagfläche versehen ist, mit der es unter der Rückstellkraft des Federstabes (13, 14) fest an dem Gegenteil (2; 1) zur Anlage kommt.
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