DE2754202A1 - Vorrichtung zum zwirnen und verseilen - Google Patents
Vorrichtung zum zwirnen und verseilenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf Zwirn- und Verseilvorrichtungen und betrifft insbesondere eine
derartige Vorrichtung mit einer verbesserten Einrichtung zur Aufrechterhaltung einer konstanten Zugspannung
an langgestreckten bzw. endlosen Fäden oder Strängen bei ihrem Abspulen von Vorratsspulen sowie mit verbesserten
Flyereinrichtungen zur Führung von rückwärtigen Fäden um vordere Vorratsspulen herum und zum
Verzwirnen der so geführten Fäden mit den von den vorderen Vorratsspulen abgespulten Fäden in der Weise,
daß ein gleichmäßiges Verzwirnen oder Verdrehen der beiden Fäden erzielt wird.
Die bekannten, industriell üblichen Vorrichtungen zum Zwirnen von langgestreckten bzw. endlosen Fäden sind
für das Zwirnen und Verseilen in einem Arbeitsgang nicht wirtschaftlich, weil sie eine übermäßig große Aufstellgläche
benötigen und vergleichsweise hohe Kosten für die einzelnen Zwirnmaschinen bedingen. Außerdem erhalten
die derzeit bekannten Zwirnvorrichtungen allgemein bewegliche Abspul- oder Vorratsspulen, die unweigerlich
Zu<jspunnun<jsschwankungen unterworfen sind, wenn dit>
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von den betreffenden Spulen abgespulten Fäden von den
Randflanschen zum Spulenkörper bzw. zur Nabe der betreffenden Spule laufen. Sofern keine periodischen Einstellungen
zum Ausgleich für diese Zugspannungsschwankungen vorgenommen werden, kann dies zu einem ungleichmäßigen
Zwirnen der Fäden führen.
Der Erfindung liegt damit die Aufgabe zugrunde, die Nachteile des Stands der Technik durch Schaffung einer
kompakt gebauten Zwirnvorrichtung zu beseitigen, die sich in der Praxis vorteilhaft für das Zwirnen und Verseilen
zweier langgestreckter, d. h. endloser Fäden unter beträchtlicher Herabsetzung der Produktionskosten eignet.
Die Erfindung bezweckt auch die Schaffung einer Zwirn- und Verseilvorrichtung mit verbesserten Flyereinrichtungen
zum Abspulen bzw. Abziehen der findlosen Fäden von den Vorratsspulen in der Weise, daß die Fäden unter
einer praktisch konstanten Zugspannung gehalten werden, während sie einer Zusammenfuhr- und Zwirnstation zugeführt
werden, so daß ein gleichmäßiges Zwirnen der beiden Fäden erreicht und ein verbessertes Produkt gewährleistet
wird.
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Flyer-Führungseinrichtungen zur Führung eines endlosen Fadens von einer rückwärtigen Vorratsspule um eine vordere
Leitrolle bei gleichzeitiger Drehung des geführten Fadens um die Achse der vorderen Vorratsspule. Die Flyer-Führungseinrichtung
weist zwei leichte, drehbare Flyerarme auf, deren radiale Außenenden durch Seilpaare verbunden
sind, welche die Führungs- oder Leitelemente stützen, durch die der endlose Faden über die vordere
Vorratsspule geführt wird, bevor er mit einem ähnlichen, von der vorderen Vorratsspule abgespulten Faden verzwirnt
wird.
Im folgenden sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen, in denen gleiche Teile mit jeweils gleichen Bezugsziffern bezeichnet sind, näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Aufsicht auf eine Vorrichtung gemäß der Erfindung zum Zwirnen und Verseilen langgestreckter,
d. h. endloser Fäden,
Fig. 2 eine in vergrößertem Maßstab gehaltene Aufsicht auf eine Station der bei der Vorrichtung nach
Fig. 1 vorgesehenen Zwirnvorrichtung zum gleichmäßigen Verzwirnen zweier endloser Fäden miteinander
,
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Fig. 3 einen lotrechten Schnitt längs der Linie 3-3 in Fig. 2,
Fig. 4 eine in vergrößertem Maßstab gehaltene Teil-Längsschnittansicht
längs der Linie 4 - 4 in Fig. 2,
Fig. 5 einen in vergrößertem Maßstab gehaltenen Schnitt längs der Linie 5 - 5 in Fig. 4,
Fig. 6 einen in vergrößertem Maßstab gehaltenen Schnitt längs der Linie 6 - 6 in Fig. 2 zur Darstellung
des äußeren Führungsendes eines Abspul-Flyerarms
für eine Vorratsspule und
Fig. 7 einen in vergrößertem Maßstab gehaltenen und um 90° gedrehten Teilschnitt längs der Linie 7-7
in Fig. 2 zur Darstellung eines von zwei Tragseilen der Flyerführung getragenen Fadenführungselements
.
In den Figuren und speziell in Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Zwirnen und Verseilen endloser
Fäden allgemein mit 10 bezeichnet. Diese Vorrichtung ist im folgenden beispielhaft in Verbindung mit
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dem Zwirnen (Drehen) und Verseilen endloser Drahtstränge beschrieben, wobei eine Vielzahl von Drahtsträngen zu
gleichmäßig gezwirnten bzw. gedrehten Drahtpaaren geformt werden, die anschließend zu einem Drahtseil kordiert,
d. h. verseilt oder gekabelt werden. Zu diesem Zweck weist die Anordnung 10 eine allgemein bei 12 angedeutete
Vorrichtung zum Zwirnen zweier endloser Drähte auf, die sodann einer allgemein mit 14 bezeichneten Verseilvorrichtung
zugeführt werden, die mit der Zwirnvorrichtung 12 zusammenwirkt, um die beiden gezwirnten
Drähte von dieser abzunehmen und diese Drähte zu verseilen.
Bei der dargestellten Ausführungsform weist die Zwirnvorrichtung
12 drei Dreh- oder Zwirnstationen 16a, 16b und 16c auf, die jeweils praktisch identische Bauteile
umfassen und die jeweils praktisch parallel nebeneinander angeordnet sind und jeweils eine Längsachse besitzen,
welche mit seitlichem Abstand parallel zu den Längsachsen der beiden anderen Stationen liegt. Die Verseilvorrichtung
14 ist vorzugsweise, wie in Fig. 1 gezeigt, axial auf die Längsachse der mittleren Zwirnstation 16b
ausgerichtet.
Im folgenden sind die verschiedenen Bauteile der Zwirn-
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und Verseilanordnung 10 kurz beschrieben. Die Zwirnvorrichtung 12 umfaßt einen Rahmen 20, der aus Stahlrohrprofilen
oder anderen Bauteilen aufgebaut sein kann und der querverlaufende Rahmenteile 22, 23 und 24
aufweist, an denen mehrere längsverlaufende Rahmenteile 26a - 26d befestigt sind, die längs der Rahmenteile 22
und 24 auf gleiche Abstände voneinander angeordnet sind und in derselben Ebene wie diese Rahmenteile liegen.
Gemäß Fig. 3 ruht der die Rahmenteile 22, 23, 24 und 26a - 26d umfassende Rahmen über mehrere lotrechte
Stützen oder Streben, von denen zwei bei 30 und 32 angedeutet sind, auf einem geeigneten Boden-Sockel 28
(Fig. 3). Dabei befinden sich die Zwirnstation 16a zwischen den Rahmenteilen 26a und 26b, die Station 16b
zwischen den Rahmenteilen 26b und 26c und die Station 16c zwischen den RAhmenteilen 26c und 26d.
Kurz gesagt, umfaßt jede Zwirnstation 16a - 16c eine rückwärtige Vorratsspule 34, die einen langgestreckten
bzw. endlosen, aufgespulten Strang oder Faden 36 in der Weise trägt, daß er leicht abzieh- bzw. abspulbar
ist. Jede der rückwärtigen Vorratsspulen 34 ist drehfest so gehaltert, daß ihre Achse in einer Ebene, parallel
zu und zwischen den zugeordneten Rahmenteilen 26a, 26b; 26b, 26c bzw. 26c, 26d liegt und somit mit der Längs-
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achse der betreffenden Zwirnstation übereinstimmt.
Jede Zwirnstation 16a bis 16c weist weiterhin eine vordere Vorratsspule 38 auf, die praktisch der zugeordneten
rückwärtigen Spule 34 entspricht und die gleichachsig mit der betreffenden rückwürtigen Spule
drehbar gelagert ist. Wie noch näher erläutert werden wird, sind die vorderen Vorratsspulen zwar drehbar
gelagert, jedoch zur Verhinderung einer freien Drehung gegengewichtsbelastet. Auf jede vordere Spule 38 ist
ein zweiter endloser Faden bzw. Strang 40 in der Weise aufgespult, daß er einfach abzieh- oder abspulbar
ist.
Die Zwirnstationen 16a - 16c enthalten Einrichtungen zur Aufnahme und zur Führung der ersten Fäden 36 in
Auswärtsrichtung über die zugeordneten vorderen Vorratsspulen 38 hinaus, worauf diese ersten Fäden bzw. Stränge
in mit den Achsen der betreffenden vorderen Spulen übereinstimmende Positionen gebracht werden, um mit dem betreffenden
zweiten Faden 40 verzwirnt zu werden. Sodann werden die beiden verzwirnten Fäden zur Verseilvorrichtung
14 überführt, welche die drei verzwirnten Fadenpaare verseilt oder kordiert. Bei der dargestellten
Ausführungsform sind die endlosen Fäden 36 und 40
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jeweils Drahtstränge einer vorbestimmten, für das Zwirnen und Verseilen in an sich bekannter Weise geeigneten
Dicke.
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung liegt in der Anordnung von Flyereinrichtungen für jede Zwirnstation
16a - 16c in Form von Abziehflyern 44 und 46, die jeweils den rückwärtigen und vorderen Vorratsspulen 34
bzw. 38 zugeordnet sind und die endlosen Fäden oder Stränge 36 bzw. 40 beim Abspulen von den betreffenden
Spulen unter praktisch konstanter Zugspannung abziehen.
Ein anderes wesentliches Merkmal der Erfindung besteht in der Anordnung von leichten, allgemein bei 50 angedeuteten
Flyer-Leit- oder Führungsmitteln für jede Zwirnstation 16a - 16c, um die Fäden 36 vor dem Verzwirnen
mit den Fäden 40 im Betrieb um die vorderen Vorratsspulen 38 herumzuführen.
Im folgenden sind die verschiedenen Bauteile der Zwirnvorrichtung 12 anhand einer einzigen Zwirnstation, etwa
der Station 16b, beschrieben. Jede rückwärtige und vordere Spule 34 bzw. 38 weist zwei parallele, den Faden
einschließende, kreisförmige Flansche 54 und 56 auf, die an einer zugeordneten zentralen Nabe 58 befestigt
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sind, auf welche der betreffende Faden 36, 40 aufspulbar ist. Die Naben 58 und die zugeordneten Flansche 54 und
56 werden von Axialbohrungen zur Ennöglichung eines Aufsetzens der Spulen auf tragende Hellen durchsetzt.
Die hinteren Vorratsspulen 34 sind jeweils abnehmbar, aber nicht drehbar auf eine feststehende Tragwelle bzw.
Achse 6O aufgesetzt, die von einer am Rahmen 2O befestigten Halterung 62 getragen wird. Eine starr an
der Achse 6O senkrecht zu dieser befestigte Halteplatte 64 trägt zwei an diametral gegenüberliegenden Stellen
daran befestigte, identische Kipphebel-Halteklemmen 66, die von Hand betätigbar sind, um den Flansch 56 der
rückwärtigen Spule 34 an der Halteplatte 64 festzulegen.
Die vorderen Vorratsspulen 38 sind jeweils freibeweglich gelagert und nicht drehfest festgelegt, wie die
hinteren Spulen 34. Zu diesen Zweck ist jede vordere Spule 38 gemäß den Fig. 2, 3 und 4 mit ihrem Nabenabschnitt 58 auf eine diesen lagernde Welle 70 aufgesetzt,
deren Endabschnitt 7Oa mittels zweier isolierender
Lager 78 in einer rohrförmigen Flyerwelle 76 gelagert und durch eine Spann- oder Sicherungsmutter 82 in diesen
Lagern festgelegt ist. DdLe rohrförraige Flyerwelle 76
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weist eine an ihrer Außenfläche befestigte Hülse 84 auf, die über geeignete Lager 88 in einem Lagerblock
86 drehbar gelagert ist. Der Lagerblock 86 ist seinerseits gemäß den Fig. 2 und 3 am Rahmenquerteil 24 befestigt.
Ein auf die Flyerwelle 76 aufgesetzter Haltering 90 begrenzt die Längsverschiebung dieser Welle
relativ zum Lagerblock 86.
Die lagernde Welle 70 für die vordere Vorratsspule 38 ist bei der beschriebenen Anordnung um ihre Längsachse
drehbar. Zur Verhinderung einer freien Drehung dieser Spule 38 ist an der Welle 70 nahe dem vorderen Ende
der Flyerwelle ein Gegen- oder Stabilisationsgewicht 94 montiert, an dem eine Stirnplatte 96 z. B. mit Hilfe
von Schrauben 98 befestigt ist. Dieses Gegengewicht 94 weist zwei Kipphebel-Halte- oder Spannklemmen 100 in
solchen Positionen auf, daß sie den Flansch 56 der vorderen Spule gegenüber dem Gegengewicht festzulegen vermögen.
Der Schwerpunkt des Gegengewichts 94 ist gegenüber der Achse der Welle 70 exzentrisch angeordnet, und
dieses Gegengewicht besitzt eine so große Masse, daß es eine freie Drehbewegung der gegen dieses Gewicht
verspannten vorderen Spule 38 verhindert, auch wenn sich die rohrförmige Flyerwelle 76 im Betrieb dreht, wie
dies noch näher erläutert werden wird. Das Gegengewicht
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94 sorgt somit für eine "freibewegliche" bzw. "schwimmende" Lagerung der vorderen Vorratsspule 38.
Gemäß den Fig. 1 und 2 wird der Faden bzw. Strang 36 von der rückwärtigen Spule 34 über den Abzieh-Flyer 44
abgespult und dann durch eine öse oder Führungsbüchse 106 gezogen, die in einer Axialbohrung 108 einer Zwischenwelle
(adapter shaft) 110 befestigt ist. Der hintere Abschnitt dieser Welle 110 ist in einem Lagerblock 112
drehbar gelagert, der seinerseits am Rahmen 20 angebracht ist, während das Vorderende dieser Welle mittels
eines Quer-Rollstifts 116 in einer axialen Gegenbohrung
114 der rohrförmigen Flyerwelle 76 befestigt ist. Eine (Zahn-) Steuerriemenscheibe ist auf der Zwischenwelle
110 in der Weise befestigt, daß auf noch näher zu beschreibende Weise die selektive Drehbewegung von
Zwischenwelle und zugeordneter Flyerwelle 76 ermöglicht wird.
Gemäß den Fig. 4 und 5 endet die axiale Führungs-Bohrung 108 in der Zwischenwelle 110 am Innenende in einer
radialen Ausnehmung 122, in welcher zwei identische, in der gleichen Ebene liegende Führungs- oder Leitrollen
124 und 126 drehbar gelagert sind, die jeweils mit einer Umfangsnut 128 zur Führung des Fadens bzw. Strangs
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36 versehen sind und jeweils drehbar auf einer lagernden Welle 130 sitzen, welche an der Zwischen-welle
110 mittels eines Spannstücks 132 und zugeordneter
Spannschrauben 134 (Fig. 5) montiert sind. Gemäß Fig. 4 ist in der radialen Ausnehmung 122 ein Leitglied
136 angeordnet, welches den hinteren Faden 36 teilweise um die Leitrolle 124 führt, worauf der Faden 36 teilweise
über die Leitrolle 126 und durch eine öse oder Führungsbüchse 137 verläuft, die in einer Führungsbohrung 138 in der Steuerriemenscheibe 118 befestigt
ist. Von dieser Bohrung 138 aus verläuft der Faden durch eine Führungsbohrung 140 in der Flyerwelle 76,
wobei die Bohrungen 140 und 138 axial miteinander fluchten.
Von der Führungsbohrung 140 in der Flyerwelle 76 aus
wird der Faden 36 um eine Leitscheibe 142 geführt, die an einer entsprechenden, an einem Flyerarm 146 befestigten
Halterung 144 gelagert ist. Der Flyerarm 146 bildet einen Teil der Flyerführungseinrichtung 50, welche
den Faden 36 über die vordere Vorratsspule 38 führt, um eine Behinderung durch den Faden 40 und den der
vorderen Spule 38 zugeordneten Abziehflyer 46 zu vermeiden. Der Flyerarm 146 ist mit der Flyerwelle 76
mitdrehbar an dieser über eine Anbauplatte 148 befestigt,
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an welcher der Flyerarm 146 auf passende Weise angebracht ist und die ihrerseits gemäß Fig. 4 z. B. durch
Schweißen o. dgl. an der Flyerwelle befestigt ist. Von der Führungs- bzw. Leitscheibe 142 verläuft der Faden
36 radial nach außen über eine Leitscheibe 152, die ihrerseits nahe des Außenendes des Flyerarms 146 mittels
einer Halterung 154 drehbar gelagert ist.
Von der Leitscheibe 152 aus wird der Faden 36 zu einem zweiten bzw. vorderen radialen Flyerarm 156 geleitet,
welcher im wesentlichen dem Flyerarm 146 entspricht und der am hinteren Ende einer Flyerwelle 158 parallel zum
Flyerarm 146 montiert ist. Die rohrförmig ausgebildete Flyerwelle 150 wird vom Rahmen 20 über zwei Lagerblöcke
160 und 162 so getragen, daß ihre Achse axial
mit der Achse der Vorratsspulen 34 und 38 fluchtet. An der Flyerwelle 158 ist eine Antriebs(riemen)scheibe
164 befestigt, über welche der Flyerarm 146 auf noch zu erläuternde Weise im Gleichlauf mit dem Flyerarm 146
in Drehung versetzbar ist. Der vordere Flyerarm 156 ist am hinteren Ende der Flyerwelle 158 senkrecht zu
dieser angebracht, und er trägt eine drehbare Leitscheibe 166 über eine Halterung 168, die am einen Ende
des Flyerarms 156 auf dieselbe Weise montiert ist, wie die Leitscheibe 152 am Flyerarm 146 angebracht ist.
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- yr-
Der Flyerarm 156 weist außerdem eine innere Leitscheibe
168 auf, die an ihm mittels einer Halterung 170 drehbar gelagert ist, welche ihrerseits am Flyerarm 156
neben dessen Drehachse befestigt ist. Die Halterung 170 weist einen radial abstehenden Arm 172 auf, der eine
ringförmige Öse oder Führungsbüchse 174 in axialer Ausrichtung auf die Flyerwelle 158 trägt. Diese Führungsbüchse
174 dient zur Aufnahme des von der vorderen Vorratsspule 38 kommenden Fadens bzw. Strangs 40 und
zu seiner Führung zur Achse der Flyerwelle 158 auf noch näher zu beschreibende Weise.
Die radialen Flyerarme 146 und 156 sind aus einem entsprechend festen, leichten Werkstoff, wie Aluminium,
hergestellt und an ihren jeweiligen radialen Enden durch zwei parallele Seile oder Drähte 18Oy, 180b und 182a,
182b so miteinander verbunden, daß die Achsen der Flyerarme in einer gemeinsamen Ebene liegen. Die Enden
der Seile 180a, 180b und 182a, 182b sind mit den betreffenden Flyerarmen 146 und 156 über identische
Zapfen-Endenschlüsse 184 verbunden, die einstellbar sind, um eine gleichmäßige Spannung in den Verbindungsseilen einzustellen und dadurch zu gewährleisten, daß
die Flyerarme in paralleler Lage zueinander gehalten werden. Die Seile 180a, 180b und 182a, 182b bestehen
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vorzugsweise aus Drahtseilen mit einem Durchmesser von etwa 3,2 mm etwa aus handelsüblichen Flugzeug-Steuerdrahtseilen.
Jedes Drahtseil 18Oa, 180b, 182a, 182b trägt eine Anzahl von Fadenführern 186 in über seine
Länge auf Abstände verteilter Anordnung; bei der dargestellten Ausführungsform sind an jedem Seilpaar
jeweils sechs Fadenführer vorgesehen.
Gemäß Fig. 7 sind die Fadenführer 186 jeweils an und zwischen den zugeordneten, tragenden Seilen mit Hilfe
L-förmiger Spannstücke 188 und Schrauben 190 befestigt. Jeder Fadenführer enthält in einer in ihm ausgebildeten,
zentralen Bohrung eine ringförmige öse bzw. Führungsbüchse 192. Infolgedessen kann der hintere
Faden bzw. Strang 36 von der Führungsbohrung 140 aus
über die Leitscheiben 142 und 152 geführt, durch die Fadenführer 186 an den Seilen 180a, 180b gezogen und
über die Leitscheiben 166 und 168 geleitet werden, um
daraufhin durch eine Ringöse oder Führungsbüchse 194 im Axialdurchgang der rohrförmigen Flyerwelle 158
geführt zu werden. Beim Durchlauf durch die Führungsbüchse 194 liegt der Faden 36 parallel zum vorderen
Faden 40, der von der Führung bzw. von der Führungsbüchse 174 aus durch die Führungsbüchse 194 geleitet
wird. Zur Gewährleistung eines Gewichtsausgleichs der
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Flyerarme 146 und 156 sind an diesen, den Leitscheiben 152 und 166 mit ihren zugeordneten Halterungen gegenüberliegend,
passende Gegengewichte 196 vorgesehen. Die Fadenführer 186 an den Seilpaaren 18Oa, 180b und 182a,
182b sind vorzugsweise identisch, so daß die Flyerführungseinrichtung 50 ausgewuchtet ist.
Während die Fäden oder Stränge 36 und 40 durch die Führungsbüchsen 194 hindurchgezogen werden, werden sie
gezwirnt bzw. umeinander gedreht. Dieses Zwirnen oder Drehen erfolgt durch selektive Drehung der Flyerarme
146 und 156 in der Weise, daß der Faden 36 um die Achse der vorderen Vorratsspule 38 und den vorderen Faden
40 herumgedreht wird, während er die Führungsbüchse 194 durchläuft. Zur Hervorbringung dieser selektiven
Drehbewegung der Flyerarme 146 und 156 ist am Rahmen 20 ein Elektromotor 198 montiert, dessen Antriebsscheibe
200 über einen passenden Antriebsriemen 204 mit einer Hauptwelle 202 verbunden ist. Der Motor 198
ist vorzugsweise ein geeigneter elektrischer Dreiphasenmotor mit konstanter Drehzahl. Die Hauptwelle 202
ist um eine parallel zur Drehachse der Spulen 34 und 38 verlaufende Achse herum drehbar gelagert und mit einer
vorderen Riemenscheibe 206 versehen, die über einen Zeitsteuer- bzw. Zahnriemen 208 mit der erwähnten
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Antriebsscheibe 164 auf der Flyerwelle 158 verbunden
ist. Auf der Hauptwelle 202 sitzen außerdem zwei Antriebsscheiben 210 und 212, die über entsprechende
Zeitsteuerriemen mit sekundären bzw. Nebenwellen 214 (Fig. 1) verbunden sind, die unter den Faden-Vorratsspulen
in den Zwirnstationen 16a und 16c angeordnet und antriebsmäßig mit den zugeordneten Flyerwellen der
Stationen 16a und 16c verbindbar sind, ähnlich wie dies beim Drehantrieb für die Flyerwelle 158 der Fall ist.
Wie am besten aus Fig. 3 hervorgeht, weist die Hauptwelle 202 einen die Antriebsscheiben 206, 210 und 212
tragenden vorderen Abschnitt auf, der über eine übliche Drehmomentbremse 218 an sich bekannter Bauart mit einem
hinteren Wellenende 2O2a verbunden ist. Die mittels einer Halterung 220 mit dem Rahmen 28 verbundene Bremse 218
ist mit dem hinteren Wellenende oder -abschnitt 202a gekoppelt, der seinerseits in einem Lagerblock 222
gelagert ist. Der Wellenteil 202a der Hauptwelle 202 trägt eine Antriebs(riemen)scheibe 224, die über einen
Zeitsteuer- bzw. Zahnriemen 226 mit der genannten Zeitsteuer-Riemenscheibe 118 verbunden ist. Auf diese Weise
können die Flyerarme 146 und 156 bei entsprechender Wahl der Antriebsscheiben, des Antriebsmotors 198 und
der zugeordneten, verbindenden Zeitsteuer- bzw. Zahnriemen
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mit einer gewünschten Drehzahl im Gleichlauf miteinander angetrieben werden.
Wie erwähnt, besteht ein wesentliches Merkmal der Erfindung in der Anordnung der den Vorratsspulen 34 und
zugeordneten Abziehflyer 44 bzw. 46 zum Abziehen der Fäden oder Stränge 36 bzw. 40 unter praktisch konstanter
Zugspannung von den Spulen. Die Abziehflyer 44 und 46 sind jeweils praktisch gleich ausgebildet, so
daß im folgenden nur der vordere Abziehflyer 46 erläutert ist.
Gemäß Fig. 4 in Verbindung mit Fig. 2 und 6 weist der Abziehflyer 46 einen Abzieharm 232 auf, der an einem
ringförmigen Träger 234 von diesem radial nach außen ragend angebracht ist. Der Träger 234 ist mittels
eines Lagers 238 drehbar auf einer zylindrischen Welle 236 gelagert, so daß der Abzieharm 232 um die Achse
der Welle 236 in einer senkrecht zu ihr stehenden Ebene drehbar ist. Die einen Durchmesser praktisch entsprechend
dem der Welle 70 besitzende Welle 236 ist gemäß Fig. in die rohrförmige Nabe 58 der Vorratsspule 38 einsetzbar,
wenn diese auf die Tragwelle 70 aufgesetzt ist. Zu diesem Zweck ist die Welle 70 kürzer als die Spulennabe
58, so daß ein Teil derselben axial über die Welle
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nach außen hinausragt. Die Welle 236 wird von einer Axialbohrung 240 durchsetzt, so daß sie auf eine Stange
242 aufschiebbar ist, die am Außenende der Welle 70 befestigt ist und von dieser in Axialrichtung nach außen
ragt. Weiterhin weist die Welle 236 eine Bohrung auf, die einen am Außenende der Welle 70 befestigten
Ausrichtstift 246 aufnimmt, der eine Relativdrehung zwischen den Wellen 70 und 236 verhindert. Eine geeignete
Stellschraube 248 sichert die Welle 236 lösbar in fester Axialstellung auf der Stange 242.
Der ringförmige Träger 234 weist eine radiale Außenfläche 250 auf, die eine Bremsfläche für den Eingriff
mit einem an einer Bremsplatte oder -scheibe 254 befestigten Reibbelag 252 bildet. Die verschiebbar auf die
Stange 242 aufgesetzte Bremsscheibe 254 trägt zwei senkrecht zu ihr befestigte, parallele Führungsstäbe
und 258. Auf die Stange 242 ist außerdem eine Steuerscheibe 260 mit einer entsprechenden Zentralbohrung
aufgesetzt, die zwei Bohrungen zur Aufnahme der Stäbe 256 und 258 aufweist. Zwischen Bremsscheibe 254 und
Steuerscheibe 260 sind auf die Führungsstäbe 256, zwei identische Druckfedern 262 aufgesetzt. Das bei
mit Gewinde versehene Außenende der Stange 242 trägt eine aufgeschraubte Einstellmutter 268, die längs der
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- κτ-
Stange 242 verstellbar ist, um den durch den Reibbelag 252 über die Druckfedern 262 auf die Bremsfläche 250
ausgeübten Druck selektiv variieren zu können. Auf einen dünneren Gewindeabschnitt 272 der Stange 242 ist eine
Gegen- oder Sicherungsmutter 270 aufgeschraubt, die gegen die Einstellmutter 268 konterbar ist und in an sich bekannter
Weise ein ungewolltes Verstellen derselben verhindert. Durch entsprechende Einstellung des gegen die
plane Bremsfläche 250 am Träger 234 ausgeübten Reibungsdrucks kann die Drehfreiheit des Abzieharms 232 selektiv
eingestellt werden.
Gemäß den Figuren 2 und 6 trägt der Abzieharm 232 an seinem Außenende eine drehbare Führungsscheibe 276,
über welche der von der Vorratsspule 38 abgezogene Faden 40 läuft. Die Führungsscheibe 276 ist am Abzieharm
232 mittels einer Halterung 278 und eines Bolzens 280 gehaltert, so daß sie in Radialrichtung Abstand
vom größten Durchmesser der bewickelten Spule 38 besitzt. Der Bolzen 280 ist am Außenende des Abzieharms
232 mit Hilfe eines Verbindungsblocks 282 montiert, daß er um seine eigene Achse drehbar ist und senkrecht
zur Achse des Abzieharms 232 sowie parallel zu seiner Drehachse liegt. Die am Bolzen 280 befestigte Halterung
278 weist parallele Seitenwände 28Oa, 28Ob, auf,
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in denen eine drehbare Welle 283 gelagert ist, auf welcher die Führungsscheibe 276 sitzt. Ein an der Halterung
278 parallel zum Bolzen 280 befestigter Führungs- bzw. Leitarm 284 weist ein gegabeltes Leitstück
285 auf, welches den Faden bzw. Strang nach dessen Ablauf von der Führungsrolle 276 in der Führung
leitet. Vom Leitstück 285 aus verläuft der Faden 40 durch die Führungsbüchsen 174 und 194. Da der Bolzen
280 um seine Achse drehbar gelagert ist, kann sich bei Verkleinerung des Radius des Fadenwickels 40 auf der
Vorratsspule 38 die Ebene der Führungsscheibe 276 auf unterschiedliche Lagen ändern, so daß die Ebene der
Führungsscheibe stets den zur Führungsscheibe 276 laufenden Faden 40 einschließt.
Da die drehbare Führungsscheibe 276 in einem konstanten bzw. festen Radius von der Achse der Spule 38 angeordnet
ist, bleibt der Radius, von welchem der Faden 40 vor dem Verzwirnen zur Führungsbüchse 194 abgezogen
wird, während des gesamten AbspulVorgangs sowie auch
während der Verkleinerung des Fadenwickelradius auf der Vorratsspule konstant. Auf diese Weise wird die
für das Abziehen des Fadens 40 von der Vorratsspule 38 über die Führungsrolle 276 erforderliche Kraft
praktisch konstant gehalten, so daß sich der Faden
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im Verlauf des ganzen Verzwirnvorgangs unter einer praktisch konstanten Zugspannung befindet. Da die hintere
Vorratsspule 34 nicht drehfähig montiert ist, und der Drehung der vorderen Vorratsspule 38 durch das Gegengewicht
94 gegengewirkt wird, dreht sich ersichtlicherweise der jeder dieser Spulen zugeordnete Abzieharm
während des Abziehens der Fäden 36 und 40 um die Achse der betreffenden Spule, und zwar auf Grund einer Kraftkomponente,
die senkrecht zu der die Achsen des Abzieharms und des zugeordneten Bolzens 28O einschließenden
Ebene liegt.
An jedem ringförmigen Träger 234 ist jeweils ein Ausgleich- bzw. Gegengewicht-Tragarm 286 mit einem zugeordneten
Gegengewicht 288 angeordnet, welche an der dem zugeordneten Abzieharm 232 diametral gegenüberliegenden
Seite radial von diesem Träger nach außen abstehen, um dabei einen Gewichtsausgleich für den
betreffenden Arm 232 zu schaffen und eine gleichmäßige Drehbewegung des betreffenden Abzieharms beim Abziehen
des Fadens bzw. Strangs 36, 40 von der jeweiligen Spule 34 bzw. 38 zu gewährleisten.
In Betrieb wird der Faden bzw. Strang 36 von der hinteren Spule 34 über die Führungsscheibe 276· und das
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Leitstück 285· am hinteren Abzieharm 232 geführt, von
wo aus der Faden durch die Führungsdurchgänge bzw. -bohrungen 108, 138 und 140 in der zwischenwelle 110
der Scheibe 118 bzw. der Flyerwelle 170 geleitet wird.
Der Faden 36 wird daraufhin teilweise um die Führungsscheiben 142, 152, 166 und 168 an der Flyerführungseinrichtung
50 herumgelegt, um sodann durch die Führungsbüchse 194 und die rohrförmige Flyerwelle 158 geführt
zu werden. Der Faden 40 von der vorderen Spule 38 wird über die Führungsscheibe 276 und das Leitstück 285 am vorderen
Abzieharm 232 geleitet, um von hier aus durch die Führungsbüchsen 174 und 194 sowie die Flyerwelle 158 geführt
zu werden.
Von den betreffenden Zwirnstationen 16a - 16c werden die Fäden bzw. Stränge 36 und 40 von den betreffenden Flyerwellen
158 her zur Verseilvorrichtung 14 geführt und mit dieser in an sich bekannter Weise verbunden. Die
Verseilvorrichtung ist von an sich bekannter Bauart, wie sie beispielsweise von der Firma Winding Machine
Corporation im Handel erhältlich ist. Diese Vorrichtung 14 dient zum Verseilen der von den drei Zwirnstationen
16a - 16c gelieferten Fadenpaare, wobei sie diese Fadenpaare von der Verzwirnvorrichtung 12 mit axialer Zugspannung
abzieht. Beim Abziehen der Fäden 36 und 40
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von der Verzwirnvorrichtung 12 werden die Flyerarme
146 und 156 durch den Antriebsmotor 198 mit einer vorbestimmten Drehzahl in Drehung versetzt, um die Fäden
bzw. Stränge an der Führungsbüchse 194 gegeneinander zu verzwirnen bzw. zu verdrehen, worauf die so verzwirnten
Fäden durch die Flyerwelle 158 hindurchgeleitet zur Verseilvorrichtung 14 geführt werden. Der
Antriebsmotor 198 der Verzwirnvorrichtung 12 ist auf die schematisch bei 290 angedeutete Weise der Verseilvorrichtung
14 betrieblich zugeordnet, so daß die Drehzahl der Flyerarme 146 und 156 in einer unmittelbaren
vorbestimmten Beziehung zur axialen Bewegungsgeschwindigkeit der Fäden 36 und 40 steht, um dadurch die vorgesehene
Verzwirnung bzw. Drehung der Fäden unter Gewährleistung der gewünschten "Legung" zu erzielen.
Beim Abziehen der Fäden bzw. Stränge 36 und 40 von den betreffenden Vorratsspulen 34 und 38 über die zugeordneten
Abzieharme 232' bzw. 232 werden diese Fäden unter einer praktisch konstanten axialen Zugspannung gehalten.
Diese konstante Zugspannung der Fäden 36 und 40 rührt davon her, daß die Fäden von den Führungsscheiben 276
und 276' in einem konstanten radialen Abstand zur Drehachse der betreffenden Spule 34 bzw. 38 abgezogen werden,
so daß der sich im Verlauf des Abspulvorgangs verkleinernde
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Radius der Fadenwickel auf den Spulen die Zugspannung der Fäden bzw. Stränge nicht in unvorteilhafter Weise
verändert, wie dies bei den bisherigen Vorrichtungen der Fall war.
Mit der Erfindung wird somit eine verbesserte Anordnung zum Verzwirnen und Verseilen von endlosen Fäden bzw.
Strängen geschaffen, die eine zweckmäßig verbesserte Verzwirnvorrichtung 12 in Verbindung mit einer Verseilvorrichtung
14 zur Gewährleistung eines gleichmäßigeren Verzwirnens vom Faden- bzw. Strangpaaren verwendet,
wobei das Verzwirnen und Verseilen gleichzeitig in einem Arbeitsgang erfolgt und hierdurch die erforderliche
Aufstellfläche für die Maschinen verkleinert wird und
die Herstellungskosten gesenkt werden. Bei den bekannten Zwirn- und Verseilarbeiten sind die Faden-Vorratsspulen
im allgemeinen erheblicher Schwingung unterworfen, aufgrund derer die Zugspannung in den betreffenden
Fäden bzw. Strängen beim Abziehen derselben von der Spule varriert. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung
sind die den Vorratsspulen zugeordneten Abziehflyereinrichtungen 44 und 46 und insbesondere die
der vorderen, freibeweglichen Spule 48 zugeordnete Flyerabzieheinrichtung 46 geeignet, ohne ungünstige
Einflüsse aufgrund von Schwingung der verschiedenen
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275A202
Vorrichtungsbauteile eine praktisch konstante Zugspannung in den zulaufenden Fäden 36 und 40 aufrechtzuerhalten.
Obgleich die Flyerarme 146 und 156 als Armelemente mit wesentlich größerer Länge als Breite und die Abzieharme
232 und 232 * als stangenartige Arme dargestellt sind, können diese Bauteile auch eine andere Form, beispielsweise
eine scheibenartige oder eine ähnliche Form besitzen. Vorteilhaft bestehen diese Bauteile jedoch aus
einem passenden, festen, aber leichten Werkstoff, wie Aluminium.
Obgleich vorstehend nur eine derzeit bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dargestellt und beschrieben
ist, sind dem Fachmann selbstverstandlxch gewisse Änderungen und Abwandlungen möglich, ohne den Rahmen
der Erfindung zu verlassen.
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. 39-
Le e rs ei te
Claims (24)
1. Vorrichtung zum gleichmäßigen Verzwirnen zweier langgestreckter
bzw. endloser Fäden oder Stränge, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen ein vorderes und ein
rückwärtiges Ende der Vorrichtung bildenden Rahmen sowie erste Vorratsspulen aufweist, auf die ein
erster langgestreckter bzw. endloser Faden aufspulbar ist und die mit praktisch waagerecht liegender
Achse drehfest am Rahmen gehaltert sind, daß vorderhalb jeder ersten Vorratsspule jeweils ein erster
Abzieharm um eine und in einer praktisch senkrecht zur Achse zur ersten Vorratsspule stehenden Ebene
drehbar gelagert ist, daß jeder Abzieharm Führungsmittel trägt, die in Radialrichtung auswärts von
der Achse der betreffenden Vorratsspule in einem größeren Abstand als dem größten Wickelradius angeordnet
sind, bis zu welchem der erste Faden auf die erste Vorratsspule aufspulbar ist, daß die Führungsmittel
den ersten Faden unter Führung desselben aufzunehmen und mit ihm in der Weise zusammenzuwirken
vermögen, daß der betreffende erste Abzieharm in Drehung versetzt und der Faden von der zugeordneten
Vorratsspule unter praktisch konstanter Zugspannung
OfilÖINAL INSPECTED
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abgezogen wird, wenn dieser Faden einer solchen Axialkraft unterworfen ist, daß er von der ersten
Vorratsspule her über die Führungsmittel gezogen wird, daß mit einem zweiten langgestreckten bzw.
endlosen Faden oder Strang bewickelte zweite Vorratsspulen jeweils mit waagerecht liegender Achse
vorderhalb der betreffenden ersten Vorratsspule vom Rahmen getragen werden, daß vorderhalb jeder
zweiten Vorratsspule ein zweiter Abzieharm um eine und in einer Ebene drehbar gelagert ist, die praktisch
senkrecht zur Achse der zweiten Vorratsspule liegt, daß der zweite Abzieharm zweite Führungsmittel
aufweist, die in Radialrichtung von der Achse der zweiten Vorratsspule in einem Abstand angeordnet
sind, welcher den größtmöglichen Wickelradius des zweiten Fadens auf der zweiten Vorratsspule übersteigt,
daß die zweiten Führungsmittel den zweiten Faden bzw. Strang unter Führung desselben aufnehmen
und mit ihm in der Weise zusammenwirken, daß der betreffende zweite Abzieharm in Drehung versetzt
und der betreffende zweite Faden unter praktisch konstanter Zugspannung von der zugehörigen Vorratsspule
abgezogen wird, wenn er einer ausreichend großen axialen Kraft unterworfen ist, um über die
zweiten Führungsmittel von der zweiten Vorratsspule
abgezogen zu werden, daß am Rahmen eine Flyereinrichrung zur Führung des ersten Fadens bzw. Strangs um
die zweite Vorratsspule und dem zugeordneten zweiten Abzieharm herum vorgesehen ist, wenn der erste Faden von der zugeordneten Vorratsspule abgezogen wird, daß eine Einrichtung zur Aufnahme des zweiten Fadens
bzw. Strangs vom betreffenden zweiten Abzieharm und
zur Ausrichtung dieses Fadens in praktisch neben dem ersten Faden liegender Anordnung vorgesehen ist, nachdem der erste Faden um die zweite Vorratsspule und
den zugeordneten zweiten Abzieharm herumgeführt worden ist, und daß der Flyereinrichtung eine Antriebseinrichtung zugeordnet ist, welche die Flyerführungsmittel praktisch um die Achse der zweiten Vorratsspule herum in Drehung versetzt und dadurch den ersten und den
zweiten Faden bzw. Strang miteinander verzwirnt,
nachdem diese Fäden in nebeneinander liegende Anordnung gebracht worden sind.
die zweite Vorratsspule und dem zugeordneten zweiten Abzieharm herum vorgesehen ist, wenn der erste Faden von der zugeordneten Vorratsspule abgezogen wird, daß eine Einrichtung zur Aufnahme des zweiten Fadens
bzw. Strangs vom betreffenden zweiten Abzieharm und
zur Ausrichtung dieses Fadens in praktisch neben dem ersten Faden liegender Anordnung vorgesehen ist, nachdem der erste Faden um die zweite Vorratsspule und
den zugeordneten zweiten Abzieharm herumgeführt worden ist, und daß der Flyereinrichtung eine Antriebseinrichtung zugeordnet ist, welche die Flyerführungsmittel praktisch um die Achse der zweiten Vorratsspule herum in Drehung versetzt und dadurch den ersten und den
zweiten Faden bzw. Strang miteinander verzwirnt,
nachdem diese Fäden in nebeneinander liegende Anordnung gebracht worden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem ersten und zweiten Abzieharm eine Steuereinrichtung
zur selektiven Steuerung der Drehbewegungsfreiheit dieser Arme zugeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
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daß jeder erste und zweite Abzieharm jeweils eine im wesentlichen plane Bremsfläche aufweist, daß die
Steuereinrichtung einen mit der betreffenden Bremsfläche in Berührung bringbaren Reibbelag aufweist,
und daß Mittel zur selektiven Einstellung des durch den Reibbelag gegen die betreffende plane Bremsfläche
ausgeübten Drucks vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zur Vorbelastung der Reibflächen gegen
die Bremsbeläge vorgesehen sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Vorratsspule eine praktisch waagerechte
tragende Welle vorgesehen ist und daß die beiden Abzieharme jeweils von der der ersten und der zweiten
Vorratsspule zugeordneten Welle getragen werden.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede zweite Vorratsspule im Rahmen um ihre Längsachse
herum drehbar gelagert ist und daß Mittel vorgesehen sind, welche die zweite Vorratsspule gegen
eine Drehbewegung um ihre Längsachse vorbelasten.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
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daß die genannte Vorbelastungs- oder Verzögerungseinrichtung ein an der zweiten Vorratsspule angebrachtes, stabilisierendes Gewicht aufweist, welches
einer Drehbewegung der Vorratsspule praktisch entgegenwirkt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bzw. jede zweite Vorratsspule in axialer
Ausrichtung auf die erste Vorratsspule gehaltert ist, daß die Flyereinrichtung zwei jeweils ein
niedriges Gewicht besitzende Flyeranne aufweist, die um und in praktisch senkrecht zur Achse der zweiten
Vorratsspule stehenden Ebenen drehbar sind, daß die Flyerarme auf gegenüberliegenden axialen Enden der
zweiten Vorratsspule angeordnet sind, daß die Flyereinrichtung von den Flyerannen zwischen ihren betreffenden Enden an radial auswärts von der zweiten
Vorratsspule gelegenen Stellen getragene Fadenführungsmittel aufweist und daß diese Fadenführungsmittel den ersten Faden bzw. Strang zwischen den betreffenden Enden der Flyeranne um die zweite Vorratsspule herum zu führen vermögen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
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daß an und zwischen den betreffenden Enden der Flyerarme zwei Seile bzw. Leinen befestigt sind
und daß die Fadenführungsmittel eine Anzahl von Führungs- bzw. Leitelementen umfassen, die längs
der beiden Seile auf Abstand voneinander angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Flyerarme jeweils diametral entgegengesetzt
von ihrer Drehachse aus radial nach außen erstrecken und daß zwei Seile bzw. Leinen zur Verbindung
der betreffenden radialen Enden der Arme vorgesehen sind, wobei mindestens ein Paar dieser
Seile die Fadenführungselemente trägt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Flyerarm eine Gewichtsausgleicheinrichtung
zum Auswuchten der Flyerarme um ihre Drehachsen herum angebracht ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadruch gekennzeichnet, daß die Flyerarme unabhängig voneinander gelagert sind,
daß die Antriebseinrichtung einen Antriebsmotor umfaßt, welcher die Flyerarme im Gleichlauf miteinander in
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Drehung zu versetzen vermag.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verseileinrichtung vorgesehen ist, welche
die verschiedenen, miteinander verzwirnten Fadenpaare
aufzunehmen und zu verseilen vermag, wobei die Verseileinrichtung die Fäden bzw. Stränge unter
ausreichend hoher axialer Zugspannung von den betreffenden Vorratsspulen abzieht, und daß die Antriebseinrichtung
der Verseileinrichtung betrieblich zugeordnet ist und dabei die Flyereinrichtung in unmittelbarer
Abhängigkeit von der Geschwindigkeit, mit welcher die Verseileinrichtung die Fäden von den
Spulen abzieht, in Drehung versetzt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die ersten und zweiten Abzieharme von ihrer Drehachse aus in diametral entgegengesetzter Richtung
radial nach außen erstrecken und daß an den Enden der einzelnen Abzieharme, den daran vorgesehenen Führungsmitteln gegenüberliegend, Gegengewichtsmittel zum
Auswuchten der Abzieharme um ihre Drehachsen herum angeordnet sind.
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15. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsmittel an erstem und zweitem Abzieharm jeweils eine Führungsscheibe umfassen, die so gelagert
ist, daß ihre Ebene jederzeit den von der betreffenden Vorratsspule abgezogenen Faden bzw.
Strang bei dessen Bewegung zu den Führungsscheiben einschließt.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Abzieharm Mittel zur Ermöglichung einer
Änderung der Drehbewegungsfreiheit des betreffenden Arms relativ zu den Vorratsspulen zugeordnet sind.
17. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche
in Kombination mit einer drehfest gehalterten Vorratsspule, die eine Längsachse aufweist und die einen aufgespulten,
langgestreckten bzw. endlosen Faden oder Strang zu tragen vermag, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Abzieheinrichtung mit einem Abzieharm vorgesehen ist, der praktisch um die Achse der Vorratsspule in
einer senkrecht zu dieser Achse stehenden Ebene drehbar gelagert ist, daß die Abzieheinrichtung vom Abzieharm
getragene Führungsscheiben in einer in Radialrichtung auswärts auf Abstand von dem Fadenwickel auf
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der Vorratsspule angeordneten Position zur Aufnahme und Führung des von der Vorratsspule abgezogenen
Fadens aufweist, daß der Abzieharm relativ zur Vorratsspule drehbar ist und den Faden bzw. Strang
unter praktisch konstanter Zugspannung von der Vorratsspule abzuziehen vermag, wenn der Faden bzw.
Strang über die Führungsscheiben (n) geführt wird und einer so großen Axialkraft unterworfen ist, daß
er von der Führungsscheibe abziehbar ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennziechnet,
daß die Abzieharme von ihrer Drehachse aus in diametral entgegengesetzte Richtungen radial nach außen
abstehen und daß am Ende des bzw. jedes Abzieharms der Führungsscheibe gegenüberliegende Gegengewichtsmittel
zum Auswuchten des Arms um seine Drehachse herum angeordnet sind.
19.Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsscheibeneinrichtung eine vom Abzieharm in der Weise getragene Führungsscheibe umfaßt,
daß die Ebene dieser Führungsscheibe jederzeit den von der Vorratsspule abgezogenen, zur Führungsscheibe
zulaufenden Faden bzw. Strang einschließt.
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20. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß dem Abzieharm eine Einrichtung zur Ermöglichung
einer Änderung seiner Drehbewegungsfreiheit relativ zur Vorratsspule zugeordnet ist.
21.·Vorrichtung zum Verzwirnen von langgestreckten bzw.
endlosen Faden- bzw. Strangpaaren und zum Verseilen der verzwirnten Fäden bzw. Stränge, insbesondere
nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zwirnvorrichtung mit einem
Rahmen und mehreren von diesen getragenen Zwirnstationen vorgesehen ist, daß jede Zwirnstation
eine Längsachse besitzt, die mit Abstand von den Achsen der betreffenden anderen Zwirnstationen parallel
dazu angeordnet ist, daß jede Zwirnstation praktisch waagerecht axial aufeinander ausgerichtete, hintere
und vordere Vorratsspulen aufweist, auf die jeweils ein endloser Faden bzw. Strang aufgespult ist, daß
jeder Vorratsspule eine Abzieharmeinrichtung zugeordnet ist, welche die Fäden von den Spulen unter
praktisch konstanter Zugspannung abzuziehen vermögen, wenn die Fäden für ihr Abziehen von den betreffenden
Vorratsspulen ausreichenden axialen Kräften unterworfen sind, daß jede Zwirnstation weiterhin am Rahmen
gelagerte, drehbare Flyereinrichtungen aufweist,
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welche den betreffenden Faden bzw. Stran von der rückwärtigen Vorratsspule um die vordere Vorratsspule
herum und ohne Behinderung durch diese zur führen vermögen, daß in jeder Zwirnstation Mittel
zur Aufnahme des hinteren Fadens von der betreffenden Flyereinrichtung und des vorderen Fadens
von der jeweiligen Abzieharmeinrichtung und zur Anordnung der Fäden in paarweise nebeneinanderliegender
Lage vorgesehen sind, daß eine Einrichtung zum Drehen der Flyereinrichtungen in der Weise vorgesehen
ist, daß die paarweise nebeneinander liegenden Fäden bzw. Stränge miteinander verzwirnt
werden, daß eine Verseileinrichtung die verzwirnten Fadenpaare von den Zwirnstationen abnimmt und
solchen Axialkräften unterwirft, daß die Fäden bzw. Stränge von den zugeordneten Vorratsspulen abgezogen
werden, und daß die Verseileinrichtung die verzwirnten
Faden- bzw. Strangpaare über ihre Länge gegeneinander verseilt.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachsen der Zwirnstationen praktisch
in einer gemeinsamen Ebene liegen.
23. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet,
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daß drei Zwirnstationen vorgesehen sind, die parallele,
in einer gemeinsamen Ebene liegende Längsachsen besitzen.
24. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Drehen der Flyereinrichtungen
mit der Verseileinrichtung betrieblich zusammenwirkt, so daß die Flyereinrichtungen in synchronisierter
Beziehung zur Geschwindigkeit in Drehung versetzbar sind, mit welcher die Fäden bzw. Stränge durch die
Verseileinrichtung von den betreffenden Vorratsspulen abgezogen werden.
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