DE2753882A1 - Struktur fuer digitale integrierte schaltungen - Google Patents
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Description
Struktur für digitale integrierte Schaltungen
Die Erfindung betrifft eine Struktur für digitale integrierte Schaltungen.
Zahlreiche Familien von Halbleiterstrukturen für diesen Gebrauch sind bekannt. Manche dieser Strukturen bestehen
aus komplementären PNP- und NPN-Transistoren. Sie weisen zahlreiche Vorteile auf, aber auch Nachteile. Insbesondere
erfordern sie zahlreiche Schaltungsverbindungen, die häufig zu Mehrschichtschaltungen führen, was die Integrationsdichte
beeinträchtigt, d. h. die Anzahl von auf ein und derselben
Substratflache integrierten Schaltungselementen begrenzt.
Die meisten von ihnen enthalten als Grundelement eine Anordnung aus einem NPN- und einem PNP-Transistor, wobei
der PNP-Transistor ein lateraler Transistor ist,d. h. ein Transistor, in welchem der Strom parallel zu der
Oberfläche des Substrats fließt, und von denen der andere ein vertikaler Transistor ist, d. h. ein Transistor, in
welchem der Strom senkrecht zu dieser Oberfläche fließt.
Die Verstärkung des ersten Transistors ist immer sehr klein (deutlich kleiner als Eins).
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines neuen Strukturelements
für Digitalschaltungen, das die Vermeidung dieser Nachteile gestattet.
Erfindungsgemäß ist die Struktur für digitale integrierte
Schaltungen, die, integriert auf ein und demselben Halbleitersubstrat einen ersten Transistor eines ersten Typs (PNP
oder NPN), der als Stromquelle geschaltet ist und dessen Basis sowie dessen Emitter mit der einen bzw. der anderen
von zwei festen Vorspannungsquellen verbunden sind, einen zweiten Transistor desselben Typs wie der erste und einen
dritten Transistor komplementären Typs aufweist, wobei der
zweite und der dritte Transistor eine Wechselfolge von halbleitenden Übergängen bilden, dadurch gekennzeichnet, daß
der zweite und der dritte Transistor vertikale Transistoren und in eine isolierende Wanne eingeschlossen sind, die mit
dem Substrat einen halbleitenden Übergang bildet, wobei ein erster Teil der Wanne als Kollektor des ersten Transistors
COPY 809823/0875
und ein zweiter Teil als Emitter des zweiten Transistors dient.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 im Schnitt ein erstes Ausführungsbeispiel,
die Fig. 2 Ersatzschaltbilder,
und 3
die Fig. 4 Vertikalschnittansichten von drei weiteren
bis 6 Ausführungsbeispielen der Erfindung,
Fig. 7 eine Endansicht der Struktur nach der
Erfindung,
Fig. 8 in Draufsicht Digitalschaltungselemente,
bei welchen die erfindungsgemäße Struktur ang ewandt ist, und
die Fig. 9 ihr Ersatzschaltbild.
bis 11
Fig. 1 zeigt im Vertikalschnitt ein erstes Ausführungsbeispiel
der Erfindung. Auf einem N-leitenden Substrat 1 mit der Verunreinigungsdichte N- ist ausgehend von einer seiner
Flächen eine Schicht 2 des entgegengesetzten Leitungstyps, nämlich des Typs P und der Dotierung P9, diffundiert worden.
COPY 809823/0875
-D-
Auf die Anordnung ist eine zweite Schicht 3 des Leitungstyps N und der Dotierung N9 durch Epitaxie aufgewachsen
worden. Am Ende dieser Operation erstreckt sich die Schicht 2 bekanntlich infolge von Wanderungserscheinungen der
P-Verunreinigungen sowohl in die Schicht 1 als auch in die Schicht 3.
Schließlich sind von der Oberfläche der Zone 3 aus Isolierwände 4 des Leitungstyps P und der Dichte P- diffundiert
worden. Diese Isolierwände erreichen die Schicht 2 und bilden mit ihr geschlossene isolierende Wannen, welche die
Ladungsträger des Leitungstyps N daran hindern, die Potentialberge zu durchqueren.
Zwei Wannen sind auf diese Weise gebildet worden: die Wanne I und die Wanne II. #
In die Wannen I und II sind durch dieselbe Maske hindurch Zonen 5 des Leitungstyps N und der Dotierung N. und durch
eine weitere Maske hindurch Zonen 6 der Dotierung P. diffundiert worden.
Die Dotierungen N. und P. sind höher als die der benachbarten Schichten.
In der Wanne I dient die !^-Schicht 5, die in eine N3-Schicht
diffundiert worden ist, als Anschlußkontakt auf letzterer, welche die Basis eines PNP-Transitors ist,
welcher als Emitter die P,-Zone 6 und als Kollektor die
809823/0875 C0PY
P9-Zone 2 hat. Die N--Zone 5 und die P.-Zone 6 sind mit
Anschlußkontakten versehen, die gestatten, sie mit Konstantvorspannungsquellen V R bzw. V zu verbinden.
Die Wanne II enthält einen PNP- und einen NPN-Transistor. Der PNP-Transistor hat die P1-Zone als Kollektor, die
N--Zone als Basis und die P--Zone 2 als Emitter. Es handelt sich daher um einen vertikalen Transitor, dessen Verstärkung
deutlich besser ist als die der lateralen Transistoren.
Außerdem liegen der Emitter und der Kollektor, d. h. die P--Zone und die P_-Zone des Transistors der Wanne I elektrisch
auf demselben Potential und es ist keine äußere Schaltungsverbindung erforderlich, um sie miteinander
zu verbinden.
Der NPN-Transistor hat die N.-Zone als Emitter, die P--Zone
als Basis und die N2-Zone als Kollektor.
Das Ersatzschaltbild ist in Fig. 2 dargestellt. Die Wanne II enthält den PNPN-Doppeltransistor, wobei von dem NPN-Transistor
T- der Emitter an Masse (N,-Schicht) liegt, während seine Basis P. mit dem Eingang der Schaltung verbunden
ist und als Kollektor des PNP-Transistors T- dient. Die Basis des letzteren, d.h. die N--Zone dient als Kollektor
für den Transistor T- und bildet den Ausgang der Schaltung.
Der Emitter des Transistors T- ist mit dem Kollektor des Transistors T. verbunden, der eine Konstantstromquelle
bildet.
COPY 809823/0875
Fig. 3 zeigt deshalb die Anordnung der sechs Schichten und der drei entsprechenden Transistoren.
Die beschriebene Anordnung ist ein Inverter . Wenn der Eingang in dem Zustand "0" ist, blockiert er den Transistor
T- und trennt den Ausgang S von der Masse. Der Ausgang S ist in dem Zustand "1". Ebenso kann leicht gezeigt werden,
daß, wenn der Eingang E in dem Zustand "1" ist, der Transistor T. leitend ist und der Ausgang S an Masse liegt
und daher in dem Zustand 11O" ist.
Es ist zu erkennen, daß die vorstehend beschriebene Struktur gestattet, an der Oberfläche jede Verbindung
zwischen dem Transistor T. und dem Transistor T? zu vermeiden.
Infolgedessen sind die den Schaltungsverbindungen vorbehaltenen Räume kleiner.
Die Fig. 4 bis 6 zeigen im Vertikalschnitt weitere Ausführungsformen
der Struktur nach der Erfindung.
Fig. 4 zeigt eine zwei symmetrische Inverter versorgende Stromquelle . In Fig. 4 bezeichnen, ebenso wie in den
folgenden Figuren, gleich Bezugszeichen gleiche Teile.
In Fig. 4 versorgt dieselbe Stromquelle zwei Inverter , die in derselben Weise wie in Fig. 1 hergestellt sind.
Die P„-Schicht 2 besteht aus zwei Teilen und die beiden
geschlossenen Wannen enthalten zwei gleiche Inverter.
809823/0875
Die Stromquelle umfaßt eine Zone P., die den Emitter des Transistors bildet. Die Basis besteht aus dem Substrat,
das an der Spannung V- liegt.
Dieser Transistor kann sowohl als lateraler als auch als vertikaler Transistor angesehen werden.
Diese Ausführungsform beeintrSchtigt die Verstärkung des
Stromquellentransistors, gestattet aber eine größere
Integrationsdichte. Es ist nämlich kein Anschlußkontakt an der Oberfläche (N,) für den Stromquellentransistor
erforderlich.
Fig. 5 unterscheidet sich von Fig. 4 durch das Weglassen
der Schicht P~ auf der Hohe des Stroequellentransistors,
der deshalb aus zwei lateralen Transistoren besteht.
Die Technologie ist einfacher, der Zugangswiderstand zu
der Basis kleiner, aber der Kollektor P. maß in bezug auf die Isolierwände genau positioniert werde».
In Fig. 6 ist eine 11,-Diffusion Bit großer Verunreinigungsdichte in der P.-Schicht geringerer Dotierung mit gemeinsamem Anschlußkontakt vorgesehen worden. Es kann gezeigt
werden, daß die Verstärkung des laterale» Stromquellentransistors einen Wirkungsgrad haben kasan, der um einen
Faktor in der Größenordnung von 5 erhöht ist.
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Fig. 7 zeigt im Vertikalschnitt das Element nach der Erfindung vom Ende her gesehen.
In Fig. 7 ist klar die Anordnung der Schichten N„, N~
einerseits, der Schicht P„ und der Isolierwände P~ andererseits
zu erkennen.
Die nächsten Figuren zeigen in Draufsicht mehrere Digitalschaltungen,
welche das vorstehend beschriebene Schaltungselement enthalten.
Fig. 8 zeigt in Draufsicht unten einen Inverter CL,, wie
er in den vorangehenden Figuren dargestellt ist. Er ist in ein aus Wänden P. gebildetes Rechteck eingefügt. Die
weiße Zone stellt die Oberseite des Substrats außerhalb jeder Implantation oder Diffusion dar. Die Zone N1 links
in Fig. 8 stellt den Anschlußkontakt auf der Zone N2
dar. Die Zone N, rechts in Fig. 8 ist die Zone 5 der Fig. 4 oder 5, die über die Schaltungsverbindung M mit
Masse verbunden ist.
Das Eingangssignal wird über die Metallisierung E eingegeben
und das Ausgangssignal wird an der Metallisierung erhalten.
Die metallische Verbindung Vcc bedeckt ein Gebiet P,, da es sich bei dem Stromquellentransistor um den in Fig. 4 oder
5 dargestellten Typ handelt. Die Gesamtanordnung bildet
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eine Schicht, die sich über das Substrat erstreckt und die
verschiedenen Strukturen über Isolierwände P- versorgt.
Die Verbindung V_n, die mit dem unteren Teil des
strats verbunden ist, ist nicht dargestellt.
In einem benachbarten Rechteck CL2 ist eine UND-Schaltung
integriert, deren Ersatzschaltbild in Fig. 9 dargestellt ist.
In dieser Schaltung hat der Transistor T» zwei Emitter
E. und E2) die Spannungen mit den beiden Werten A und B
empfangen. Wenn einer dieser Werte in dem Zustand 0 ist, ist der Transistor T- leitend und der Ausgang S ist in dem
Zustand 0. Wenn dagegen beide Werte in dem Zustand 1 sind, ist der Ausgang in dem Zustand 1 und die realisierte
Verknüpfungsoperation ist die Operation S ■ A.B.
Die Schaltung CL3, deren Ersatzschaltbild in Fig. 10
dargestellt ist, realisiert die NOR-Verknüpfung.
Der Transistor T„ hat zwei Kollektoren, die jeweils mit
der Basis des Transistors T3 verbunden sind.
Er realisiert die Operation S - A + B . Die beiden Eingänge A und B sind mit den beiden Kollektoren des Transistors T7 verbunden.
Eine Spannung mit dem Wert 1, die über einen dieser Ein-809823/0875
gänge oder über beide Eingänge an den Transistor T«
angelegt wird, macht ihn leitend und setzt den Ausgang, d. h. bringt seinen Kollektor auf den Massewert 0. Wenn
beide Eingänge den Wert 0 führen, befindet sich der Ausgang S in dem Zustand "1" (Transistor T- gesperrt).
Die Schaltung CL, ist eine komplementierte Antivalenzschaltung oder XOR-Schaltung.
Ihr Ersatzschaltbild ist in Fig. 11 dargestellt.
Der Transistor T- ist durch zwei Transistoren T,^ und
T32 ersetzt.
Der Transistor T- hat eine Basis und zwei Kollektoren, die mit den beidi
bunden sind.
bunden sind.
mit den beiden Basen der Transistoren T-, bzw. T-? ver-
Der Emitter des Transistors T-, ist mit der Basis des Transietors T32 verbunden und die beiden Basen der Transistoren
T-. und T32 sind mit den beiden Eingägen verbunden.
Es läßt sich leicht zeigen, daß diese Schaltung folgende Wahrheitstabelle hat:
| 1 | 0 | |
| 1 | 1 | 0 |
| 0 | 0 | 1 |
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Im Rahmen der Erfindung lassen sich viele analoge Schaltungen finden.
Dieses Schaltungselement weist gegenüber den bekannten Schaltungen verschiedene Vorteile auf. Das Bauelement
mit vier Schichten enthält nur vertikale Transistoren. Daraus ergibt sich eine günstigere Konfiguration der PNP-Transistoren und die Möglichkeit, die Grenzfrequenz zu
erhöhen.
Die meisten Schaltungsverbindungen sind vergraben, was
gestattet, die Integrationsdichte zu erhöhen.
Die gesamte Anordnung enthält nur sechs Halbleiterschichten und ist durch aufeinanderfolgende Epitaxie und
Diffusion sehr leicht realisierbar.
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Claims (7)
- OpI -Ing Dip!-Chem Di»*-··«!E.Prinz - Dr. G. Hauser - G. LeiserEr nsbergci str asse 198 München 60THOMSON - CSP 1. December 1977173, Bd. Hauesmann75008 PARIS / FrankreichUnser Zeichen; T 3001Patentansprüche :, l.iStruktur für digitale integrierte Schaltungen, die, integriert auf ein und demselben Halbleitersubstrat einen ersten Transistor eines ersten Typs (PNP oder NPN), der als Stromquelle geschaltet ist und dessen Basis sowie dessen Emitter mit der einen bzw. der anderen von zwei festen Vorspannungsquellen verbunden sind, einen zweiten Transistor desselben Typs wie der erste und einen dritten Transistor komplementären Typs aufweist, wobei der zweite und der dritte Transistor eine Wechselfolge von halbleitenden Übergängen bilden, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite und der dritte Transistor vertikale Transistoren und in eine isolierende Wanne eingeschlossen sind, die mit dem Substrat einen halbleitenden übergang bildet, wobei ein erster Teil der Wanne als Kollektor des ersten Transistors und ein zweiter Teil als Emitter des zweiten Transistors dient.
- 2. Struktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß80 98 2 3/0875 ORlGINAL INSPECTE0der erste Transistor ein PNP-Transistor ist.
- 3. Struktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kollektor des ersten Transistors und derEiritter des zweiten Transistors aus ein und derselben Platte bestehen, die zwischen das Substrat und eine Halbleiterschicht desselben Leitungstyps wie das Substrat eingefügt ist, und daß Isolierwände, die mit der Platte eine Wanne bilden, den ersten Transistor, der ebenfalls ein vertikaler Transistor ist, umgeben.
- 4. Struktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil des Kollektors des ersten Transistors aus einer der Isolierwände der Wanne besteht, die die Anordnung aus dem ersten und dem zweiten Transistor umgeben.
- 5. Struktur nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Quelle, die die Basis des ersten Transistors vorspannt, mit dem Substrat verbunden ist.
- 6. Struktur nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zone eines Leitungstyps, der dem des Emitters des ersten Transistors entgegengesetzt ist, in diesen eingefügt ist, wobei ein und derselbe elektrische Kontakt auf dieser Zone und dem Emitter hergestellt ist.
- 7. Verwendung einer Struktur nach einem der Ansprüche 1 bis 6 in einer Digitalschaltung.809823/0875
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| D2 | Grant after examination | ||
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