DE2753367A1 - Automatische injektionspistole fuer die fernimpfung von rindern, schweinen und tieren im allgemeinen - Google Patents
Automatische injektionspistole fuer die fernimpfung von rindern, schweinen und tieren im allgemeinenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine automatische Injektionspistole
für die Fernimpfung von Rindern, Schveinen und Tieren im allgemeinen.
Bekanntlich werden die sei es frei oder in Boxen gezüchteten
Tiere periodischen Impfungen unterworfen, um die Möglichkeit des Auftretens von Krankheiten zu verhindern.
Diese Tätigkeit ist mit nicht geringen Schwierigkeiten verbunden,
da das Tier sowohl in Gegenwart einer Fremdperson, dem Veterinär, als auch beim Einstich der Nadel mit einem gefährlichen Verhalten reagiert.
Es ist daher notwendig, dass sich die das Tier behandelnde
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Person in einem ausreichenden Abstand vom Tier selbst befindet, um nicht durch eine
Tieres gefährdet zu werden.
findet, um nicht durch eine der gefahrlichen Reaktionen des
Der Stand der Technik schlägt zur Losung dieses Problems nur
Verlangerungen der Spritzen vor, welche sich aber nur schlecht
zur Durchfiihrung der vorerwähnten Arbeiten eignen, da sie unhandlich sind und der Abstand der Bedienungsperson vom Tier
gering ist·
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer einfachen und praktisch verwendbaren, in ihrer Punktionsweise
automatischen Injektionspistole, die derart ausgebildet ist, dass sich die Bedienungsperson immer in einem sicheren Abstand
vom Tier halten kann·
Im Rahmen der erwähnten Aufgabe schlägt die Erfindung die
Schaffung eines rasch wiederladbaren und einfach handzuhabenden Gerätes vor, welches, wenn sich die Tiere in Freiheit befinden,
eine rasche Aufeinanderfolge der notigen Tätigkeiten ermöglicht.
Weiteres schlägt die Erfindung die Schaffung eines tarierbaren Gerätes vor, bei welchem die Menge der zu injizierenden Flüssigkeit, je nach der Art des zu verabreichenden Produktes und der
GrSsse der zu impfenden Tiere, leicht vorherbestimmbar ist.
Im Rahmen der genannten Aufgabe sieht die Erfindung ferner die Schaffung einer in ihren wesentlichen Teilen einfachen und daher
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leicht zu reinigenden und zu wartenden Vorri9htung vor.
Die angegebene Aufgabe wird mit der erfindungsgemassen automatischen
Injektionspistole für die Fernimpfung von Rindern, Schweinen und Tieren im allgemeinen, gelost, welche dadurch
gekennzeichnet ist, dass sie einen mit einem Griff versehenen Pistolenkorper, einen in den Pistolenkorper eingesetzten
tarierbaren Injektor der befähigt ist, Flüssigkeit aus einem Mehrfachdosisbehälter anzusaugen und die Flüssigkeit auf Befehl
abzugeben, ein Rohrkanal bestehend aus mehreren zusammensetzbaren Abschnitten, der mit dem Injektor verbunden ist und
aus dem pistolenkorper herausragt, eine abnehmbar an das Ende
des genannten Rohrkanals, das nicht mit dem Injektor verbunden ist, angesetzte Injektionsnadel und Hebeleinrichtungen, die
befähigt sind, den Injektor entgegen der Kraft elastischer Einrichtungen, die auf Befehl der Bedienungsperson plötzlich
denselben leerschiessen können, zu laden, aufweist.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind deutlicher der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausfuhrungsbeispieles
unter Hinweis auf beiliegende Zeichnungen zu entnehmen. Es zeigen:
Fig. 1 den Aufbau des erfindungsgemassen Pistolenkorpers in perspektivischer Darstellung;
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung der den Erfindungsgegenstand bildenden Teile;
Fig. 3 in perspektivischer teilweise aufgesplitterter Darstellung
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die im Pistolenkorper enthaltenen Mechanismen;
Fig. 4 eine perspektivische aufgesplitterte und teilweise geschnittene Darstellung des Endteiles des genannten
Rohrkanales für die Nadel und den Nadelschutz;
Fig. 5 in perspektivischer, teilweise geschnittener Darstellung den Kolbenteil des Injektors, und
Fig. 6 ein Funktionsschema einiger Organe des Pistolen-Injektors.
Genuss der zeichnung besteht der in Fig. 1 allgemein dargestellte
Pistolenkorper aus einem oberen Gehäuseteil 1, der einem Griff 2 zugeordnet ist. Der auf diese Weise ausgebildete
Pistolenkorper ist aus zwei im wesentlichen gleichen Schalen 3 und 4 gebildet, die durch Guss einer leichten und widerstandsfähigen
Legierung, wie z.B. einer Aluminium-Magnesium-Legierung, und Oberflächenbehandlung der Teile durch anodische
Oxidation erhalten wurden.
Die beiden Schalen 3 und 4 werden durch eine Vielzahl von selbstschneidenden Durchgangsschrauben 5» die entlang der
Peripherie des Pistolenkorpers angeordnet sind, zusammengehalten.
Vorne weist jede der beiden Schalen 3 und 4 einen halbzylindrischen
Fortsatz auf, der, wenn die Schalen zum Aneinander-1iegen kommen, einen vorderen hohlzylindrischen, mit 6 bezeichneten
Anschluss mit Innengewinde bildet.
Analog tritt an der hinteren Seite ein hinterer hohlzylindrischer,
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ebenfalls mit Gewinde versehener Anschluss 7t aus, der derart
ausgebildet ist, dass er dieselbe geometrische Achse besitzt
vie der vordere Anschluss 6.
Diese beiden Anschlüsse 6 und 7 dienen, wie später naher ausgeführt
wird, zur Verbindung mit den übrigen Teilen der erfindungsgemässen
Injektionspistole.
An der Aussenseite der genannten Schale 3, und zwar in der
rechten Seite in bezug auf den Griff, ragt aus dem Gehäuseteil 1 eine Achse 8 heraus, die, wie später erläutert wird,
mit den inneren mechanischen Vorrichtungen in Verbindung steht und auf welcher ein Spannhebel 9 mittels einer Klemmnabe 10
blockiert ist.
Der Hebel 9 liegt und bewegt sich in einer senkrecht zur genannten
Achse 8 verlaufenden Ebene.
Auf die Gewindeöffnung des vorderen Anschlusses 6 ist ein Injektor aufgeschraubt, der aus einem zylindrischen Hohlkörper
11 besteht, welcher aussen an dem gegen den Pistolenkorper gerichteten
Ende einen Flansch 12 mit abgetragenen Sektoren zum Angriff eines Schraubenschlüssels und, vom besagten Ende ausgehend,
eine erste Gewindezone 13 mit grösserem Durchmesser als der Aussendurchmesser des zylindrischen Korpers 11, auf
die ein in Fig. 2 sichtbarer und mit 14 bezeichneter Rohrkanal aufgeschraubt wird, eine zweite Gewindezone 15 mit geringerem
Aussendurchmesser als der des zylindrischen Körpers 11, auf
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die eine in Fig. 4 »it 16 bezeichnete Nadelklenunuffe aufgeschraubt
wird, und schliesslich einen kegelstumpfformigen
Fortsatz 17 »it Innenbohrung» der als Passsitz fur eine in
Fig. 4 sichtbare und mit 18 bezeichnete Injektionsnadel fungiert, aufweist«
Wie aus der Fig. 4 entnommen werden kann, besteht der Rohrkanal 14 aus mehreren zusammensetzbaren Abschnitten 14a, von
denen jeder durch ein Rohr 19 gebildet ist, welches ein Ende mit Innengewinde besitzt, so dass es auf die erste Gewindezone 13 aufgeschraubt werden kann, wogegen das andere Ende
genau die Form und die Gewinde des zylindrischen Korpers 11 wiederholt, so dass es möglich ist, eine beliebige Anzahl
zusammensetzbarer Abschnitte 14a aneinanderzufügen (Fig. 2), um einen gewünschten vorbestimmten Aktionsabstand im Verhältnis
zur Anwendungssicherheit zu erzielen.
Innen besitzen diese Rohre 19, die als mechanische Abstutzung
fungieren, ein biegsames Kunststoffröhrchen 20, das als Leitung
fur die Impfflüssigkeit fungiert. Dieses Rohrchen bildet mit
seinem Vorderteil den Anfang eines zweiten kegelstumpfformigen
Fortsatzes 17a (entsprechend dem ersten kegelstumpfformigen
Portsatz 17 des zylindrischen Körpers 11) und endet mit seinem
anderen Teil in einem in der Zeichnung nicht sichtbaren Hohlkörper, der zum Fortsatz 17 gegengeformt ist.
Praktisch wird durch vollständiges Aufschrauben eines zusammensetzbaren
Abschnittes 14 eine mechanische Abstutzung mit dem
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Rohr 19 und eine hydraulische Kontinuität mit dem Rohrchen
20 erzielt.
Bei Nichtgebrauch ist ein Stopfen 44 vorgesehen, der vie ein Verlägerungsrohr, das als Nadelschutz wirkt, aufgeschraubt
vird.
Im Inneren des Hohlzylinders 11 ist ein durchbohrter Kolben 22, der mit zwei 0-Dichtungsringen 23 versehen ist, enthalten.
Dieser Kolben 22 setzt sich in einem hohlen Schaft 24 fort, der sich durch den ganzen Gehäusekorper 1 hindurch erstreck
und aus dem zylindrischen Anschlussteil 7 herausragt·
Der hohle Schaft 24 besitzt zwischen den Enden eine Gewindezone 25, auf die ein mit der Bezugsziffer 27 bezeichneter
Metallklotz 26 aufgesetzt ist, und in der aus dem zylindrischen Anschlussteil 7 herausragenden Zone einen Einsteilring 28,
dessen Drehung die Lage des Klotzes 26 bestimmt.
Der hohle Schaft 24 endet schliesslich mit einem Schlauchanschluss
29, auf den ein Schlauch 30 aufgesteckt wird, der in einen den zu injizierenden Impfstoff enthaltenden Behälter
eintaucht.
Im Inneren des Kolbens 22 befindet sich ein Ruckschlagventil
22a, das sich in Offenstellung bewegt, wenn der Kolben 22 zurückläuft,
so dass die Flüssigkeit in den zylinderkorper 11
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eintreten kann. Ein zveites Ventil 32 bzw. Sperrventil ist
vorne am genannten zylindrischen Körper angebracht und bewegt
sich bei der Vorbewegung des Kolbens 22, d.h. im Augenblick der Injektion, in Offenstellung.
Die Bewegungen des Kolbens werden durch die in Fig. 3 gezeigten
mechanischen Vorrichtungen bewirkt; der Hebel 9 ist, wie bereits erwähnt wurde, auf einer Achse 8 blockiert, welche
innen mit einer Platte 33 fest verbunden ist, die einen umgebogenen Fortsatz 34 aufweist, der in seiner Bewegung auf einen
L-Hebel 35 stosst, welcher einerseits mit dem Ende einer mit
einer aus dem Griff 2 herausragenden stellschraube 37 tarierbaren Spannfeder 36 und andererseits über einen Umlenkplatte
38 mit dem genannten Klotz 26 verbunden ist. Diese platte 33 wird von einer Feder 39 in Ruhestellung gehalten, die zwischen
der Platte und einer auf der Schale 3 ausgebildeten Verankerung 40 eine Zugwirkung ausübt.
Weiters ist ein Betätigungshahn 42 mit einer Kerbe 41 vorgesehen,
die mit dem Klotz 26 durch die von der Feder 43 auf den Hahn 42 ausgeübte Rückholwirkung in Eingriff gelangen
kann.
In der Folge wird die Funktionsweise der erfindungsgemassen Injektionspistole erläutert.
Vor der Verwendung wird die Pistole derart eintariert, dass die Menge an injizierter Flüssigkeit der Art des verwendeten
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Produktes und der Grosse der zu injizierenden Tiere entspricht, Dies erreicht man durch Drehen des Einstellringes 28 und folglich
des hohlen Schaftes 24» der auf Grund seiner zwischen den Enden liegenden Gewindezone 25 den Klotz 26 veranlasst,
sich mehr oder weniger nahe bei der Kerbe 41 des Hahnes 42 anzuordnen. Auf diese Weise wird der Weg des Kolbens 22 verkürzt
oder verlängert, da seine maximal zurückgezogene Lage»
die vom Abstand des Klotzes 26 von der Kerbe 41 abhangt, verschoben
wird, während seine maximale Vorbewegungsstellung unverändert bleibt.
Nach dem Eintarieren des Weges des Kolbens 22 und folglich der injizierbaren Flussigkeitsdosis, was durch den Positionsanzeiger 27 sichtbar gemacht wird, kann eventuell die Spannfeder
36 mittels der stellschraube 37 eingestellt werden, um
die Kraft und die Geschwindigkeit des Flussigkeitsausstosnes
in Abhängigkeit von der Viskosität, der Menge und der Art
der Flüssigkeit zu ändern.
Die Injektionspistole wird sodann durch Betätigung des Spannhebels
9 geladen: die mit der Achse 8 des Hebels 9 fest verbundene Platte 33 dreht sich und trifft mit dem gebogenen Fortsatz
34 auf den L-Hebel 35» der bei seiner Drehung die Feder 36 spannt und gleichzeitig den Klotz 26, den hohlen Schaft 24
und den Kolben 22 nach hinten bewegt. Es wird auf diese Weise im Inneren des zylindrischen Korpers 11 ein Ansaugeffekt erzeugt,
durch den das zweite Ventil 32 oder Sperrventil geschlossen und das Rückschlagventil 22a geöffnet wird, so dass
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die Flüssigkeit aus dem Behalter 31 über den, Schlauch 30,
den Schaft 24 und den Kolben 22 einströmen kann. Auf seinem
Rückweg rastet der Klotz 26 in die Kerbe 41 auf Grund des von der Feder 43 auf den Hahn 42 ausgeübten Zuges ein. In
dieser Stellung ist die Vorrichtung geladen und gebrauchsfertig. Bei Betätigung des Hahnes 42 wird der Klotz 26 aus
der Kerbe 4I freigegeben, so dass die Feder 36 den Kolben
22 mit grosser Geschwindigkeit bewegt und durch den erzeugten Druck die Schliessung des Ruckschlagventiles 22a, die öffnung
des Sperrventiles 32 und den Austritt der Flüssigkeit durch die Rohrchen 20 bis zur Nadel 18 bewirkt.
Durch die Erfindung wird die eingangs gestellte Aufgabe gelost. Die erfindungsgemasse Injektionspistole ist einfach
verwendbar und gewahrleistet die absolute Sicherheit der Bedienungsperson, die durch Zusatz oder Wegnahme von Rohrabschnitten die optimale Arbeitsdistanz wählen kann. Veiters
ist die Injektionspistole handlich, in rascher Weise verwendbar und präzise eintarierbar.
Was die verwendeten Materialien anbetrifft, so wird fur die
Rohre und eventuell auch fur den Pistolenkorper vorzugsweise
eine Aluminium-Magnesium-Legierung und fur den Kolben, die Kanäle und die Ventile rostfreier Stahl verwendet, so dass
dank des geringen spezifischen Gewichtes der Aluminium-Magnesium-Legierung geringe und ausgeglichene Gewichte erzielt werden.
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Diese Materialien jedoch, wie auch die anderen in der Beschreibung
erwähnten, sind naturlich in keiner Weise einschränkend.
Desgleichen können alle Einzelteile durch technisch äquivalente Teile ersetzt werden.
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Claims (8)
- PatentanwaltDIPL.-ING. B. SCHMID 7 Stuttgart 1, Felbenhennenrtr. 17Giulio CESAEO - Via Vittorio Veneto, 17 - VIGODARZERE -- Provinz PADOVA - ITALIENAUTOMATISCHE INJEKTIONSPISTOLE FIJR DIE FERNBiPFUNG VON RINDERN, SCHWEINEN UND TIEREN IM ALLGEMEINENPATENTANSPRÜCHEMy Automatische Injektionspistole fur die Fernimpfung von Rindern, Schweinen und Tieren im allgemeinen, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen mit einen Griff (2) versehenen Pistolenkorper (1), einen in den Pistolenkorper eingesetzten tarierbaren Injektor (11), der befähigt ist, Flüssigkeit aus einem Mehrfachdosisbehälter (31) anzusaugen und die Flüssigkeit auf Befehl abzugeben, ein Rohrkanal (14) bestehend aus mehreren zusammensetzbaren Abschnitten (14a), der mit dem Injektor (11) verbunden ist und aus dem pistolenkorper (1) herausragt, eine abnehmbare an das Ende des genannten Rohrkanals (14), das nicht mit dem Injektor (11) verbunden ist, angesetzte Injektionsnadel (18) und Hebeleinrichtungen (12, 13, 35), die befähigt sind, den Injektor (11) entgegen der809824/0666Kraft elastischer Einrichtungen (36), die auf Befehl der Bedienungsperson plötzlich denselben leerschiessen können, zu laden, aufweist.
- 2. Injektionspistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der tarierbare Injektor (11) aus einem zylindrischen Hohlkörper besteht, der ein zwischen dem genannten Korper und dem mit der Nadel (18) endenden Rohrkanal (14) eingesetztes Absperrventil (32), einen abgedichtet in den genannten hohlen Zylinderkorper eingesetzten Kolben und ein zwischen dem Kolben und einer vom Mehrfachdosisbehälter (31) herfuhrenden Zufuhrungsleitung (30) eingesetztes Rückschlagventil (22^) aufweist.
- 3, Injektionspistole nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Kolben einen Schaft (24) aufweist, der aus dem zylindrischen Körper (11) herausragt und an einem von einer Spannfeder (35) bewegten Klotz (26) angreift, wobei die kinematische Verbindung zwischen dem Spannhebel unrl dem Klotz derart ist, dass bei Betätigung des Hebels sich der Klotz nach hinten bewegt, bis er mit einer Kerbe (41) eines Hanes (42), die die Rückkehr des Klotzes nach vorne verhindert, in Eingriff gelangt, wobei die Ruckkehr mit einer Spannfeder (36) erzielt wird, welche sich beim Laden spannt.
- 4. Injektionspistole nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, dass der Klotz (26) und der Schaft (24) mit einem Gewinde versehen sind und ineinander wie eine Schraube und eine Mutter eingreifen und dass der Schaft mit einem Ring (28) fest verbunden und um sich selbst drehbar ist, um die Lage des Klotzes,809824/0666der an einer Drehung behindert ist, festzulegen.
- 5. Injektionspistole nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hahn (42) aus dem Pistolenkörper (1) herausragt, und seine durch die Bedienungsperson bewirkte Bewegung in der Lage ist der Klotz (26) ausser Eingriff mit der Kerbe (41) zu bringen, wobei die genannte Spannfeder die Vorbewegung des Klotzes und des Kolbens (22) und den Ausstoss der in den Hohlzylinder angesaugten Flüssigkeit bewirkt.
- 6. Injektionspistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der zusammensetzbaren Abschnitte (14a) des Rohrkanals (14) im wesentlichen aus einem Metallrohr (19) besteht, in dessen Inneren ein Kunststoffrohrchen (20) angeordnet ist, das an entgegengesetzten Seiten den Anfang von kegelstumpfformigen Aufnahme- und Einsteckfortsätzen bildet, die befähigt sind, den starren mechanischen zusammenbau der Rohre und die hydraulische Kontinuität der genannten Kunststoffrohrchen zu gewährleisten.
- 7. Injektionspistole nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Rohre aus Aluminium-Magnesium-Legierung bestehen.
- 8. Injektionspistole nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Spannfeder (36) an der Pistole durch eine Stellschraube (37), die aus dem Griff (2) der Pistole herausragt, verankert ist.80982 W0666
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