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DE1603917A1 - Hinterladerschussapparat - Google Patents

Hinterladerschussapparat

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Publication number
DE1603917A1
DE1603917A1 DE19661603917 DE1603917A DE1603917A1 DE 1603917 A1 DE1603917 A1 DE 1603917A1 DE 19661603917 DE19661603917 DE 19661603917 DE 1603917 A DE1603917 A DE 1603917A DE 1603917 A1 DE1603917 A1 DE 1603917A1
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DE
Germany
Prior art keywords
piston
cylinder
barrel
diameter
cylindrical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19661603917
Other languages
English (en)
Other versions
DE1603917C3 (de
DE1603917B2 (de
Inventor
Osborne William E
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Olin Corp
Original Assignee
Olin Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Olin Corp filed Critical Olin Corp
Publication of DE1603917A1 publication Critical patent/DE1603917A1/de
Publication of DE1603917B2 publication Critical patent/DE1603917B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1603917C3 publication Critical patent/DE1603917C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C1/00Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
    • B25C1/08Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure
    • B25C1/10Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge
    • B25C1/14Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge acting on an intermediate plunger or anvil
    • B25C1/143Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge acting on an intermediate plunger or anvil trigger operated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

DR. ELISABETH JUNO UND DR. VOLKER VOSSIUS PATIMTANWXLTE
• M0KCHI« M
29. ftPT« 1966
B 971
OLIH MATHIESOir CHEMICAL· CORPORATION Sew York K.Y. / U.S.A.
'Hinterladersohussapparat"
Priorität? 30. April 1965 / USA Anmelde-Nr.: 452 185
Gegenstand der Erfindung ist ein Hinterladersohuesapparat, der verschiedene Teile, wie Stosskolben, Stempel, Bohrer und Befestigungsmittel, wie Stifte, Bolzen u. ähnliches, in Holz, Stahl und Hauerwerk treiben kann. Insbesondere sind Sohussapparate Gegenstand der Erfindung, die mittels einer Arbeitskraft, wie s.De dem Explosionsdruck eines Sprengstoffs, angetrieben werden.
Beim Arbeiten mit einigen der herkömmlichen Schussapparate ist es notwendig, dass derjenige, der das Gerät bedient t zum Auswurf der verbrauchten Patrone und sum Einsetzen einer neuen den Verschluss öffnen aues, dann die Lage ties -Geräts zu verändern hat
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und da· Befestigungsmittel von vorne in den Lauf einführen muss. Diese Handhabung ist sehr umständlich und bedingt einen erheblichen Zeltverlust zwischen zwei Schüssen. Ein weiterer Nachteil, den manche der derzeitigen Schussapparate aufweisen, ist die Möglichkeit, das· beim versehentlichen Auslösen der Stoeskolben frei aus der Mündung herausfliegen kann, was natürlich äusaerst gefährlich ist.
Sin weiterer Nachteil der herkömmlichen Schuesapparate besteht darin, dale es schwierig ist, eine verbrauchte Patrone in geeigneter und rascher Weise herauszunehmen. Dies hat eine verminderte Arbeitsgeschwindigkeit zur Folge. Bei einigen Apparaten dient komprimierte Luft, die im Zylinder zwischen Kolbenboden und Patrone erzeugt wird, zum Auswurf der Patrone. In manchen Fallen reicht jedoch der durch die Rückwärtsbewegung des Kolbens in Feuerstellung erzeugte Luftdruck nicht aus, die Patrone •loher und vollständig auszuwerfen,
Zweok und Aufgab« der Erfindung ist es daher, die vorstehend beschriebenen Nachteile zu überwinden. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, «inen Sohussapparat zu schaffen, der von hinten geladen werden kann.
Insbesondere ist es Zweok und Aufgabe der Erfindung, einen Sohussapparat zu schaffen, der diese Nachteile vermeidet und dessen Kolben und Zylinder herausgenommen werden können, so dass das Befestigungsmittel von hinten in den Lauf eingeführt werden kann. Ferner ist es Aufgabe der Erfindung, einen Sohussapparat
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zu schaffen, dessen Kolben im Zylinder festgehalten wird, wenn der Zylinder herausgenommen ist.und dessen Kolben bei einem ver-■ehentliohen Auslösen des Sohussapparates nicht frei herausfliegen kann. Weiterhin 1st «fs Aufgabe der Erfindung, einen Schussapparat eu schaffen, bei demFührungsvorriohtungen vorgesehen sind, die das Befestigungsmittel, mit dem der SchuBsapparat von hinten geladen wird, in zweokmässiger Weise in die riohtige Position führen.
Diese und andere Zwecke und Aufgaben der vorliegenden Erfindung werden dadurch gelöst, dass ein Hinterladerschussapparat geaohaffen wird, der gekenneβlohnet 1st duroh ein Laufrohr mit einer sich axial erstreckenden Bohrung, einen herausnehmbar angeordneten Zylinder mit einem darin in ixialer Richtung gleitend angeordneten Kolben, der einen Kopfteil und einen Stossteil aufweist, ein Versohlusatüok, aus dem ein Patronenlager ausgenommen ist und das an einem Ende des Zylinders befestigt ist, duroh eine erste, ringförmige, er. anderen Snde des Zylinders angeordnete und aus diesem auegenommene Vertiefung, duroh eine aus dam Kolbenkopf ausgenoaeene ringförmige Nut, in der ein federndes itUokhalteelement angeordnet ist, das zwischen der Inneren Zylinderwand und einer ringförmigen Hut straff gleitend geführt ist.
Auoh ein hohles PUhrungestUck für die aus dem Schussapparat eu verschiessenden Befestigungsmittel kann vorgesehen sein, das so ausgebildet ist, dass es im Inneren eine sich konisch verjüngende Ausnehmung aufweist. :n:ttelß derer dap B^f«i3tlg'
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mittel in eine zweokmässige Lage geführt wird.
Der Kolben dea erfindungegemaseen Sohussapparates kann alt einer AuswurfTorrichtung versehen sein, die aus zwei zylindrischen Teilen besteht, wobei der erste zylindrische Teil einen DurOhmesser hat, der praktisch dem inneren Durchmeeaer des Patronenlagers gleich ist« und wobei der zweite zylindrische Teil mit einem Durchmesser versehen ist, der praktisch dem inneren Durchmesser der Patronenhülse entspricht.
Die vorstehend aufgeführten Zweoke und Vorteile der Erfindung werden an Hand einer speziellen Aueführungeform der Erfindung sowie der beiliegenden Zeichnungen weiter erläutert.
Figur 1 ist' eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, eines erfindungsgesjftseen Sohussapparates.
Flg. 2 1st eine vergrösserte Ansicht/teilweise im Schnitt, des Eylindere und Kolbens eines Sotaussapparatee nach Fig. 1.
Fig. 3 ist eine vergröaserte Tellansioht, teilweise la Schnitt , des Kolbenkopfes und des vorderen Zylinderteils.
Fig. 4 let die Teilansicht eines Schnittes in Richtung der Pfeile längs der Linie IV - IV von Fig. 1.
Im folgenden wird mit "vorn" oder "vorderer Teil*1 derjenige Teil eines Bauelements dee erfindungsgemässen Schussapparates be-
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Belohnet, der näher an der Mündung liegt und mit "rückwärts" oder "rückwärtiger XeIl" derjenige Teil eines Bauelementes eines erfindungsgemässen Sohussapparates, der.näher am Griff liegt.-
fig. 1 seigt einen Schussapparat, der aus einem Sohlossteil 2*, einen Befestigungsmittelvartriebsteil 4 und einem Sohutzsehild^ teil 6 besteht· Xn Pig. 1 ist auch, ein Befestigungsmittel' 8 dargestellt, das in dem Befestigungsmittelvortriebsteil 4 sitzt und dazu bestimmt. 1st, in einen beliebigen Gegenstand eingeschossen su werden·
Der Abzugsteil 2 des Schuseapparates ist praktisch derselbe, wie derjenige, der im US-Patent 2 945 236 beschrieben ist. Zur Beschreibung der Einzelheiten der verschiedenen Bauelemente und ihrer Arbeitsweise wird auf dieses Patent Bezug genommen. In der Hauptsache besteht der Abzugstell 2 aus einem Gehäus« 10 mit einem Pistolengriff 12 und einem AbzugssohutzbUgel 14. Xn dem Gehäuse 10 ist ein Zündnadellagergehäuse 16 angeordnet. Xn dem Zündnadellagergehäuse 16 ist ein Stossbodenblock 18 so angebracht, dass er in axialer Richtung beweglich ist. Dieser Stossbodenblook wirkt mit einer Feder 20 zusammen, die ihn nach vorne drückt·
Der Stoaebodenblook 18 trägt einen Hahnspannerstift 22, der mit einer Haste 24 der Zündnadel 26 zusammenwirkt, Und die Zündnadel 26 spannt, wenn der Schussapparat gegen eine Oberfläche gedrückt wird. Auf die Zündnadel 26 wirkt die Spannkraft einer Feder 28. Weiterhin ist am Sohlossteil 2 ein Abzug 30 angebracht, der an
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einem Abzugslagerzapfen 32 um diesen schwenkbar gelagert ist und einen Abzugshaken 34 trägt. Ist die Zündnadel 26 gespannt und wird der Abzug 30 betätigt, so drückt der Abzugshaken 34 die Raste 24 ein, wodurch die Zündung einer Patrone durch die Zündnadel ausgelöst wird.
Der Abzug 30 ist jedoch.etwas verschieden von dem im US-Patent 2 945 236 gezeigten auegebildet. Gemäss der in Fig. 1 gezeigten, bevorzugten Ausführungsforra ist der Abzugshaken 34 ein eigenes Teil, das schwenkbar in einer Vertiefung in der rückwärtigen Oberfläche des Abzugs 30 mittels eines Abzugshakenlagerzapfens 35 gelagert ist.
In Normalstellung liegt ein Seil des Abzugshakens 34 auf dem Boden der Vertiefung im Abzug 30 auf, wodurch der Abzugshaken, wie aus Pig. 1 ersichtlich, an einer Drehbewegung entgegen dem Uhrzeigersinn gehindert wird.
Der Befeetigungsmittelvortriebsteil 4 des erfindungsgemässen Schussapparates umfasst im allgemeinen ein Gehäuserohr 36, einen Laufrohrbund 38 und ein laufrohr 40. Im Laufrohr 40 ist ein Zylinder 42 angeordnet. In dem hohlen Zylinder 42 ist ein Kolben 44 angebracht, der sich in Richtung der Zylinderachse hin- und herbewegen kann· Ferner ist der Zylinder 42 mit einem Innengewinde 45 versehen, in das ein Verschlusstück 46, das mit einem Patronenlager 50 versehen ist, mittels eines Aussengewindes 48 eingeschraubt wird. Selbstverständlich kann das VerschluÖstÜok 46 auch mittels anderer geeigneter Methoden, wie Schweissen,
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Hartlöten,. l5porylO.Gbenf Schmieden und ähnliches* sicher am Zylinder Λ2 befeotigt warden.
has vordere linde des Bef6otigungsniittelvortriebsteile4 des Schußßapparates umfasst ein PuffergehäuBe 52, dae am Laufrohr befestigt iat, und eine MündungsbuchBe 54, die am Puffergehäuse 52 befestigt ist. üin iiihrungsstück 56 für die Befestigungemittel sowie ein Pufferteil 58 sind im Puffergehäuse 52 angeordnet.
Der Befestigung3niittelvoitriebsteil 4 ist mit dem Sohlossteil 2 des erfindungsgeinässen Schussapparates in der bereite im US-Patent 2 945 236 näher beschriebenen Weise verbunden. Im allgeT meinen ist, vie in Fig. 1 geneigt, der Schlossteil 2 schwenkbar..
mit dem BefestigungsmittelvortriebBteil 4 duroh eine in einem Langloch geführte Soharnieretiftsohraube 60 so verbunden, dass die beiden Teile des Schussapparates nicht nur auseinandergezogen werden können, sondern auch bis zu einem begrenzten, ein Laden des Schussapparates gestattenden Winkel auseinandergekippt werden können. Weiterhin können die beiden Schussapparateteile 2 und 4 duroh am äusseren Teil dee LaufverSchlusses angeordnete Nasen 62f die mit entsprechenden GegenetUoken 64 ap Sohlo88teil 2 zusammenwirken, verbunden und niteinander in der Art eines Bajonettverschlussee verriegelt werden.
Auf den rückwärtigen Teil dee Laufrohre 40 ist ein unterbrochenes Gewinde 66 aufgeschnitten, das mit einen unterbrochenen Gewinde 68 auf dem Jtossbodenblook 18 Eusamaenwirkt, um den Stoss-
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bodenblock 18 mit dem Iaufrohr AO und dem Verschlusstück 46 zusammenzuGChliessen.
Der Sehutzschildteil 6 des erfindungsgemässen Schussapparates umfasst einen Schutzschild 70, ein Schutzschildrohr 72 und eine Schutzschildandruclcfeder 74. Weiterhin umfasst es Lauf rohr sperrelemente 76 r die mit einer Vertiefung 78 im Lauf rohr 40 zusammen·= wirken, um zu verhindern, dass der Schußsapparat abgefeuert weruen kann, ohne dass der Schutzschild montiert ist. Weiterhin kann ein VerbindungssperrhaKen 80 vorgesehen sein, der verhindert, dass der Schussapparat abgefeuert werden kann, wenn der Befestigungsiflittelvortriebsteil 4 und der Schlossteil 2 nicht richtig zusammengeschlossen sind.
Sie Arbeitsweise dieser Bauelemente ist 'm US-Fatent 2 945 236 näher beschrieben.
Bezüglich dee Befestigungsmittelvortriebsteils 4 des erfindungsgemässen Sohussapparates ist im einzelnen zu erkennen, dass das Laufrohr 40 eine im wesentlichen zylindrische innere Oberfläche 82 aufweist. Der Zylinder 42 hat eine im wesentlichen zylindrische äuseere Oberfläche 84 und ist im Laufrohr 40 so angebracht, dass zwischen beiden Teilen eine Gleitpassung besteht. Das Verschlussteil 46, das am rückwärtigen Teil dee Zylinders 42 befestigt ist, hat ein Bundteil 85, das an das rückwärtige Ende des Laufrohree 40 anstösst, wodurch der Einschub dee Zylinders 42 in das Lauf rohr 40 begrenzt wird.
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Der vordere $eil der in der Hauptsache zylindrischen inneren Oberfläche 86 des Zylinders 42 umfasst eine ringförmige Vertie- ' füng 88. Wie im einzelnen in Fig. 2 gezeigt ist» besteht die Vertiefung 38 aus einem Teil 90, in dem sie sich in Richtung auf das vordere Ende des Zylinders hin immer mehr vertieft, und einem Wehrwangenteil 92, dessen Oberfläche mit der Zylinderachse einen spitzen Winkel bildet«
Der Kolben 44» der im Zylinder. 42 hin und her beweglich angeordnet ist, besteht aus einem Kopfteil 94» der einen mit dem Innendurchmesser des Zylinders 42 praktisch identischen Durchmesser aufweist. Von Kopfteil 94 des Kolbens 44 erstreckt sich ein Stossteil 96 nach vorne, der aus dem vorderen Ende des Zylinders 42 herausragt, wenn der Kolben in Feuerstellung ist«.
Der Stossteil 96 des Kolbens weist einen konischen Seil 98 unmittelbar vor dem Kopfteil 94 auf, wobei sich der Kolben von einem Durohmesser» der dem des Kopfteils 94 entsprichtp zu einem geringeren Durohmesser hin verjüngt«
Der Kopfteil 94 dee Kolbens 44 weist eine ringförmige Nut 100 auf. In dieser But 100 ist ein federndes Rückhalt«element 102 angeordnet« Dieses Rüokhalteelement 102 kann beispielsweise ein offener Ring aus Federstahl oder ein Ring aus Polyfluoräthylen, •Silicongummi oder einem anderen geeigneten Material sein·
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Das Rückhaltelement 102 muss solche Abmessungen aufweisen, dass es zwischen der Vertiefung 100 und der inneren Zylinderwand 86' des Zylinders 42 zusammengepresst wird.
Am hinteren Ende des Kopfteils 94 des Kolbens 44 ist ein Ejektorteil 104» das aus einem zylindrischen Teil 106, mit einem Durohmesser, der praktisch gleich demjenigen des in dem Versohlusstüok 46 angeordneten Patronenlagers 50 ist, sowie einem Teil 108 besteht, der einen Durohmesser hat, der praktisch gleich ist dem inneren Durchmesser einer im erfindungsgemässen Schussapparat zu benutzenden Patrone.
Der vordere Teil des Laufrohres 40 ist mit einem Aussengewinde 110 versehen, das in das Innengewinde 112 des Puffergehäuses 52 eingreift. Das Puffergehäuse 52 umfasst einen ersten Hohlzylinderteil 114 und einen zweiten Hohlzylinderteil 116, der einen kleineren Durohmesser als der Hohlzylinderteil 114 hat.
Durch den Hohlzylinderteil 116, der einen gegenüber dem Hohl-
zylinderteil 114 kleineren Durchmesser hat, wird eine ringförmige
Schulter 118 an der Innenfläche des Puffergehäuses 52 gebildet.
Das 'pührungsstück 56 für das Befestigungsmittel, das im Inneren des Puffergehäuses 52 angeordnet ist, umfasst einen Teil 120 mit einer zylindrischen Aussenfläche 122 und eine innere Oberfläche 124, deren Durchmesser sich von einem Wert, der praktisch dem-, jenigen der inneren Oberfläche des Laufrohres entspricht, auf einen Durchmesser verjüngt, äer nur wenig &v&eti*z file derjenige
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e?nes Bofeati^ungsmittels ißt. Das Pührungastück 56 kann auch einen vorderen Xängliciien zylindrischen Teil 126 haben, der einen Ausaendurchinesser auf weißt, der praktisch gleich ist dem Innendurchmesser des Hohlzylinderteiles mit kleinerem Durchmesser 116 dec PuifergehäuseB 52. Die beiden i'eile 120 und 126 des FUhrungsstückes 56 können durch eine Auskehlung verbunden sein, durch die eine Schulter 128 auf der Ausaenseite des Führungsstückes 56 gebildet wird. Wie in $![:. 1 dargestellt, erstreckt eich der vordex-e Teil des zylindrischen teile 126 des FUhrungsstüekee 56 in den Hohlzylinderteil mit verringertem Durchmesser 116 des Pufß 52 hinein.
Das Puff ere lenient 58 ißt uin das PuhrungSBtück 56 herum angeordnet und erstreckt sich von der Schulter 118 am Puffergehäuse bis zur Schulter 12Ö am Führungsstück 56.
Das Pufferelecient 58 kann aus einem beliebigen, geeigneten, federnden Material hergestellt sein. Die hohle Mundungebuchse 54t die in den Hohlzylinder mit verringertem Durchmesser II6 des Puffergehäusee 52 eingeschraubt ist, iit an ihrem hinteren Ende mit einer stumpfkegeligen Senkbohrung 130 versehen, deren kleinster.Durohmesser praktisch gleich dem Durchmesser dee Befestigungsmittels 8 ist. Das vordere Ende 152 des Pührungsstückee 56 ist in gewissem Abstand vom hinteren Ende 134 der MÜndungsbuehse 54 angeordnet. Selbstverständlich können je nach den durchzuführenden Arbeiten verschiedene Mündungebüchsen verwendet werden.
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let der erfindung0gemä3se Sohussapparat, in der im US-Patent 2 945 236 beschriebenen Weise abgefeuert worden, ao kann der Schusöapparat entriegelt und der Schlossteil 2 vom BefestigungB» mittelvortriebsteil 4 weggezogen und weggekippt werden, wodurch der' Verschlussteil 46 und die verbrauchte Patrone 136 freigelegt werden« Man kann dann den Zylinder 42 mit dem Kolben 44 aus dem Laufrohr 40 herausziehen, indem man den Bund 85 des Verschlussteile 46 anfasst und nach aussen zieht.
Der Kolben wird am Herausgleiten aus dem Zylinder durch die ringförmige Vertiefung 88 in der inneren Zylinderwänd 86 des Zylinders 42 und duroh das federnde Rückhaltelement 102 gehindert· Wie in Fig. 3 dargestellt, dehnt sich, wenn eich der Kolben nach vorne bewegt, das Rückhalt element 102 in die Vertiefung 88 hinein aus, während es an dem sich konisch erweiternden Teil 90 vorbeigleitet, und greift dann an der Wehrwange 92 der Vertiefung 88 an.
Dadurch wird verhindert, dass sich der Kolben relativ zum Zylinder weiter nach vorne bewegt.
Die Patrone 136 kann ausgeworfen werden, indem man das vordere Ende dee Stossteiles 96 des Kolbens 44 auf eine passende Oberfläche aufsetzt und den Kolben 44 in den Zylinder 42 hinein— 8tö88t, bis er die in Flg. 2 gezeigte Lage einnimmt. Dabei wird verdichtete Luft in den Zwischenraum 138 zwischen dem Kopfteil 94 des Kolbens 44 und der Patrone 136 eingesperrt. Das verkleinerte Teil 108 des Ejektors 104 wirkt dabei auf die Patronen-
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hülse 136 sin und lockert siep worauf die komprimierte Luft die Patronenhülse vollends auswirft·
Als geeignete Oberfläche, gegen die das Kolbenende zum Auewerfen der Patrone gestossen werden kann, ist eine Ejektortasse 140 vorgesehen. Wie in Fig. 4 gezeigt ist, hat die Ejektortasse 140 eine stumpf kegelige innere Oberfläche 142. Die Ejektortasse 140 ist mittels der Scharnierstiftschraube 6O5 die sich durch die Ejektortasse 140 hindurch erstreckt, an dem erfindungsgemässen Schussapparat befestigt. Bis Seharnierstiftschraube hat einen Senkschraubankopf 144» der an einem !Deil der inneren Oberfläche der Ejektortasse 140 angreift.
Nach dem Auswurf der verbrauchten Patrone 136 wird der Kolben 44 in seiner rückwärtigen Lage, wobei der Kopfteil 94 an das Versohlußstüok 46 anstösat, durch die Reibungskraft zwischen dem Rückhaltelement 102 und der inneren Oberfläche 86 des Zylinders gehalten.
Man kann dann ein neues Befestigungsmittel in das hintere Ende des Laufrohres 40 einschieben. Durch den konischen Teil 90 des Führungsstückes und die stumpfkegelige Senkbohrung 130 der Mündungsbuohse 34 wird das Befestigungsmittel in eine geeignete Lage innerhalb des Schussapparates geführt.
Eine Ausführungsform eine)» Befestigungsmittels 9 das in einem erfindungsgemässen Schussapparat zu verwenden ist, wird in Flg. 1 gezeigt. Befestigungsmittel 8 hat einen vergrösserten, mit einem
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Gewinde versehenen i?eil I46 an seinem einen Ende und eine Plastikspitze 148, die einen ringförmigen Bund 150 aufweist, an seinem anderen Ende. Der Bund 150 gleitet an der inneren Oberfläche der Mündungobuchse 54 entlang.
Sind der Kolben 44 und der Zylinder 42 wieder in das Laufrohr 40 eingesetzt, so kann eine neue Patrone 152 in das Patronenlager 50 eingeschoben v/erden. Die Fatrone kann eine Patronenhülse 154 haben, deren vorderes Ende 156 durch eine sternförmige Faltung verschlossen ist. Beim Einschieben der Patrone wird deren vorderes j&ide 156 mit dem kurzen verkleinerten Teil 108 des Ejektors 104 in Berührung kommen und den Kolben 44 ao weit nach vorne schieben, dass er eine zum Abschuss geeignete Lage einnimmt »
Durch die Länge des Ejektors 104 wird der Abstand des Kopfteiles 94 des Kolbens 44 vom Verschlußstück 46 eingestellt. Durch geeignete Wahl der Länge des Ejektors 104 kann das Kraftniveau des Schussapparates geregelt werden. Der kurze Teil mit vermindertem Durchmesser 108 des Ejektors ist vorgesehen, damit die sich bei der Zündung der Patrone entwickelnden Explosionsgase sofort in den hinter dem Kopf teil 94 gelegenen Raum 158 eindringen können« Da sioh die Patrone nicht durch das ganze 7erschlufletück 46 hindurch erstreckt, würde, wenn der Teil mit vermindertem Durchmesser 108 des Ejektors nicht vorgesehen wäre, sioh der zylindrische Teil I06 in das Patronenlager 50 hinein erstrecken, und die bei der Zündung der Patrone sioh entwickelnden Explosionsgase könnten nicht sofort in den Kaum 158 eintreten,
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ier hinter dem Kopfteil 94 dee Kolbens 44 gelegen ist. Somit würden die Explosionogase auf das Ende des zylindrischen Seilee 106 einwirkenr was ungünstig wäre.
Wenn der Kolben zu viel kinetische Energie bat» so schlägt der übergangokonuB 93 des Kolbens 44 auf die innere konische Oberfläche 124 des Führungsstüekeß 56 auf· Die Vorwärtsbewegung des Führungeßtückes 56 wird durch das Pufferelement 58 gebremst, dae dabei leicht zusamiiieiigepreest wird und die überschüssige Energie aboorbierto Der Abstand zwischen dem vorderen Ende 132 des Kihrungsstückee 56 und dem rückwärtigen Ende 134 der Hündungsbuchee 54 gestattet die geringe Vorwärtsbewegung des Führungestückes 5b, die auftritt, wenn das Pufferelement 58 die überschüssig© Energie absorbiert.
Base der Kolben 44 aus dem ^linä®^ 42 herauegeteieben wird, wird weiterhin dadurch verhindert, iase i&tlüftnsgslöcher 160 iia Lauf rohr 40 vorgesehen sind. Wenn der Kopfteil 94 des KoI* bene 44 an den Löchern 160 vorbeigleitet, können die Explosionsgase aus dem Zylinder 42 in geeignete Auslasskanäle im Laufrohr 40 ein-und von dort ine Freie austreten.
Aus der vorstehend gegebenen Beschreibung ist ersichtlich, dass der erfindungsgemässe Schussapparat zahlreiche Vorteile bietet. Dadurch, dass Kolben und Zylinder herausnehmbar sind, kann der Schussapparat von hinten mit einem Befestigungsmittel geladen werden. Die spezielle Ausbildung des Führungssttickes dient nicht nur-dazuf das Befestigungsmittel beim Laden in eine geeignete Lage £u bringenr sondern dient· aioh gl<5.vihasitig &is Aufschlag"
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widerlager für den Kolben, das im Zusammenwirken mit dem Pufferelement überschüssige Energie des Kolbens vernichtet.
Der beim erfindungsgemässen Schussapparat vorgesehene spezielle Ejektor sorgt sowohl mittels mechanischen Kontaktes als auch mittels der im Zylinder komprimierten Luft dafür, dass die verbrauchte Patronenhülse rasch und sicher ausgeworfen wird. Weiterhin dient der Ejektor auch zur Einstellung eines geeigneten Energieniveaus des erfindungsgemässen Schussapparates·
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Claims (1)

  1. P a t e n t a nspriiohe
    f 1,J Hintörladerseiitissapparatj gek. ennzei chne.t dureh ein Laufrohr (40) mit einer sich axial erstreckenden Bohrung ρ einem herausnehmbar angeordneten Zylinder (42.) mit einem darin in axialer Richtung gleitend angeordneten Kolben (44)» der einen Kopfteil (94) und einen Stossteil (96) auf- . weist, ein YersohlußstUok (46), aus dem ein Patronenlager (50) ausgenommen ist und das an einem Ende des Zylinders (42) befestigt ist, durch eine erste, ringförmige, am anderen Ende des Zylinders (42) angeordnete und aus diesem ausgenommene Vertiefung (88)ρ durch eine aus dem Kolbenkopf ausgenommene ringförmige Nut (100), in der ein federndes Rückhaltelement (102) angeordnet ist, das zwischen der inneren Zylinderwand (86) und einer ringförmigen Hut (100) straff gleitend geführt ist.
    2. Hinterladerschussapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmige Vertiefung (88), in der Zylinderwand (86), einen konischen Teil 90 und einen Wehrwangenteil (92) hat9 dessen Oberfläche mit der Zylinderachse einen spitzen Winkel bildet.
    3. Hinterladerschussapparat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schussapparat mit einem sich vom Lauf rohr (40) nach vorne erstreckenden Führungsstüok (56) versehen ist, das eine sich in axialer Richtung erstreckende, teilweise konisch ausgebildete Bohrung aufweist» wobei sich derjenige Teil (124) dieser Bohrung, der
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    -\σ
    am nächsten aum Lauf rohr (40) liegt» von einem Durchmesse!} der praktisch dein Innendurchmesser· des Laufrohres (40"j gleich • ist, au einem rurdiraesser verjüngt t der praktisch gleich dem Durchmesser des ii'eiles (146) des Befestigungemittels (8) ist.
    4. HinterladerschuBsapparat nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Puffergehäuss (52), das einen ersten hohlzylindrisch ausgebildeten Xeii (114) und einen zweiten hohlzylindrisch ausgebildeten Teil (116) mit kleinerem Durchmesser aufweist, am Lauf rohr (40) befestigt, ist, in dessen ersten hohlzylindrischen Teil Ci-K*) das Führungß stück. (56) angeordnet ist, wobei zwischen dem Führung3stück ν 56} und dem Puffergehäuse (52) ein Puffereleirient (58) angeordnet ist, und dass der Kolben (44) ein konisches Übergangsstück (98) zwischen dem Kopfteil (94) und dem Stoseteil (96) hat, dessen Winkel demjenigen des konischen Teils (124) des FührungsStückes (56) entspricht, und dass an dem Puffergehäuse (52) eine hohle Mündungsbuchse (54) angebracht ist, die sich von diesem nach vorne erstreckt.
    5. Hinterladerschussapparat nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Mündungsbuchse (54) in axialer Richtung in gewissem Abstand vom FUhrungs stück (56) angeordnet ist und dass die Mündungsbuchse (54) an ihrem dem Fünrungsstück (56) am nächsten gelegenen Ende (134) mit einer Senkbohrung (130) versehen ist.
    BAD ORIGINAL
    - ' 00988WO(UO
    b. Hint-eiOp-dercfhuanaiiparat. nach Anspruch I bis 5Γ dadurch £ e 1: β η η κ c 1 c h η e t, dass das Verschlussctüclr (46) nit einem zylindrischen Patronenlager (50) versehen Jet und dna« am Kopfteil (94) des Kolbens (44) ein Ejektor (104)< der einen ersten zylindrischen Teil (106) mit einem Durchmesser, dar praktisch gleich dem Durchmesser des Patronenlagers (50) ist \md eijHiiu zweiten zylindrischen, sich vom ersten zylindrische η 'Lei',. (1C6) vege rs trecken den Teil (108) mit kleinerem Durchmesnez umfasstf so am Kopfteil (94) des Kolbens (4*·) angeordnet ist, dasB der Ejektor (104) sich vom Kopfteil des Kolbens zum Patronenlager hin erstreckt.
    7. HinterladerGChusoapparat nach Anspruch 1 bis 6, d a duroh gekennzeichnet, dass er als Aufstoes fläche ein tassenfertiges Teil (140) mit einer konischen inneren Oberfläche (142) aufweißt.
    009884/0(KO
    BAD
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