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SPRITZGUSSMASCHINE FÜR ERZEUGNISSE AUS THERMOPLASTLSCHEN POLYMERSTOFFEN
Die Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen zur verarbeitung von Plasten, und betrifft
insbesondere Spritz gußmaschinen zum Spritzgießen von Erzeugnissen aus thermoplastischen
Polymerstoffen.
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Die Erfindung kann besonders effektiv zum Spritzgießen von Erzeugnissen
mit einem Volumen bis 40 cm3, zum Beispiel von Deckelnfür Glasbehälter, von eckverbindungen,
Abdichtungaelementenusw. verwendet werden.
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Bekannt ist eine Spritzgußmaschine für Erzeugnisse aus thermoplastischen
Kunststoffen (siehe, zum Beispiel, Patent xrankreichs Nr. 1541603 B 29, 1968). Die
Maschine enthält einen Plastikator, einen Spritzzylinder, der mit dem ilastikator
in Verbindung steht, und Spritzgußformen, die sich an der Kreisperipherie des Rotors
befinden, sowie Vorrichtungen für die Herausnahme der Angüße und Erzeugnisse aus
den Spritzgußformen. Die Vorrichtung für die Herausnahme der Anguße aus den Spritzgußformen
ist in Form einer Harpune
mit Widerhaken in borm von iJendel- oder
Ringnuten, aissen, Kerben usw. ausgeführt, die einen Bewegungsantrieb hat.
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Während der Arbeit der Maschine führt man den Upritzzylinder an den
Angußkanal der Spritzgußform und die bpritzgußmasse wird in don Hohlraum der 4pritzgußform
gespritzt.
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Nach einer kurzen Halte zeit wird der Spritzzylindar von der Spritzgußform
weggeführt, der Rotor dreht sich um einen bestimmten Winkel und der geschilderte
Arbeitsgang wiederholt sich mit der nächsten Spritzgußform. Bei den nächsten Rotor
umdrehungen werden die Spritzgußformen abgekühlt, die wagüße aus den Angußkanälen
herausgenommen, danach werden die Spritzgußformen geöffnet (d. h, Stempel und Matrizen
werden getrennt) und Erzeugnisse aus den Spritzgußformen herausgenommen.
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Lin wesentlicher Nachteil dieser Maschine ist eine nicht geügend
zuverlässige Herausnahme der wnguße aus aen Angußkanälen. Bei der Herausnahme des
lingusses greift die Harpune in diesen ein und beim Rückwärtsgang nimmt sie den
anguß aus dem nngußkanal der pritzgußform heraus. Diese *rt der Herausnahme der
Angüsse ist lediglich bei der Verarbeitung von Kunststoffen mit einer geringen Härte
vom Polyäthylentyp anwendbar. Zur Verarbeitung von Kunststoffen mit einer großen
Härte vom Typ der Polykarbonate, Polyamide, Polyformaldehyde kann diese Maschine
nicht angewandt werden, da die Harpunen über eine ungenügende Festigkeit
verfügen.
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sogar bei der Verarbeitung von Kunststoffen mit einer geringen Härte
wird durch diese Art der Herausnahme der angüße außerdem die Leistung der Maschine
eingeschränkt, da bei einer Leistungssteigerung die Zeit für die Rerausziahme der
Lanze aus dem Angußkanal gekürzt wird und die häuíigkeit von bällen, wenn die Angüße
aus den Angußkanälen nicht herausgenommen werden, zunimmt, das führt zu einem erhöhten
ausschuß und verringert wesentlich den Nutzfaktor der Maschine.
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Bekannt ist weiter eine Spritzgußmaschine für Erzeugnisse aus thermoplastischen
Polymerstoffen. Diese maschine enthält einen Plastikator, Spritzzylinder, die mit
dem Plastikator in Verbindung stehen und sich an der Kreisperphe rie des Rotors
befinden, um den ein geschlossenes börderband mit Spritzgußformen herumläuft, in
die die SpritzGuB-masse aus den Spritzzylindern durch Angußkanäle gespritzt wird,
eine Vorrichtung für die Herausnahme der Angüsse aus den Angußkanälen und eine Vorrichtung
für die Herausnahme den der Erzeugnisse aus Spritzgußformen.
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In diesen Maschine ist die Vorrichtung für die Der ausnahme der Angüsse
aus den Angußkanälen der Spritzgußformen als ein Motor ausgeführt, an dessen Kreisperlpherie
sich Harpungen befinden, die von einem zylinderförmigen , Nocken gesteuert werden.
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Die Vorrichtung für die Herausnahme der Erzeugnisse aus den Spritzgußformen
ist als ein Rotor ausgeführt, an dessen Peripherie sich Mechanismen zum Öffnen der
Spritzgußformen und zur Herausnahme der Erzeugnisse aus diesen befinden.
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Während der arbeit dieser Maschine fließt der Polymerstoff durch
den Plastikator, die beheizten Hotorkaxläle und gelangt in die Spritzzylinder. aus
den Spritzzylindern wird die Spritzgußmasse durch die Angußkanäle in den Spritzgußformen
in ### Hohlraumen der Spritzgußformen gespritzt, die danach mit dem Öeschlossenen
förderband nacheinanderfolgend über die Vorrichtungen zur Herausnahme der Angüsse
und der ßrzeunisse befördert werden, wobei diese Vorrichtungen als Rotoren ausgeführt
sind.
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Die Herausnahme der Angüsse erfolgt in dieser Maschne durch Harunen
auf die gleiche weise, wie es oben geschildert wurde, jedoch sind die fledingungen
für die Durchführung dieses Arbeitsganges wesentlich verbessert. Die prozeßbedingte
Zeit für die Herausnahme eines Angusses kann für eine beliebige Leistung der Maschine
durch entsprechend ausgewählte Zahl der Arbeitsstellungen des Rotors für die Herausnahme
der Angüsse optimal gewählt werden. Jedoch kann diese Maschine zur Verarbeitung
von Spritzgußstoffen mit einer großen Härte wegen unzulänglicher Festigkeit der
riarpunen nicht genutzt werden.
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Ziel der vorliegenden ßrfindung ist die beseitigung der obengenannten
Nachteile.
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Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe der Entwicklung einer
Spritzgußmaschine für Erzeugnisse aus thermoplastischen Polymerstoffen zugrunde,
deren Konstruktion eine effektive Herausnahme der Angüsse aus den Angußkanälen in
Spritzgußformen gewährleisten würde.
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Die Aufgabe ist dadurch gelöst, daß in einer Spritz gußmaschine für
Erzeugnisse aus thermoplastischen Polymerstoffen, die einen Rotor, der mit einem
geschlossenen Förderband zusammenwirkt, das Spritzgußformen trägt, in die die Spritzgußmasse
durch Angußkanäle aus Spritzzylindern gespritzt wird, die an der Kreisperipherie
eines Rotors der Reihe nach aus einem Plastikator gefüllt werden, einen Rotor für
die Herausnahme der Erzeugnisse aus den bpritzgußformen, der mit dem genannten Förderband
zusammenwirkt, und einen Rotor für die Herausnahme der sngusse aus den Angußkanälen
enthält, erfindungsgemäß jede Spritzgußform zusammensetzbar, mindestens aus zwei
eilen ausgeführt ist, in deren einem das Erzeugnis geformt wird und in deren andereisich
einer der genannten kngußkanäle befindet, dabei sind sämtliche Spritzgußformteile
mit den aslgußkanälen in einem zusätzlichen geschlossenen förderband aufgestellt,
das mit dem Rotor für die Herausnahme der Angüsse aus den Änguakanälen und mit dem
Rotor zusammenwirkt, in dem die
Spritzgußmasse in die Spritzgußformen
gespritzt wird und das sich auf diesem Rotor in der @ Richtung bewegt, die mit der
Bewegungsrichtung des Förderbandes mit den Spritzgußformen übereinstimmt.
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Die Verwendung eines zusatzlichen geschlossenen Förderbandes in den
Maschine, das Teile der Spritzgußformen mit Angußkanalen trägt, gibt die Möglichkeit,
diese Teile auf der Behn zu befördern, die sich von der der Bewegung des Förderbands,
das die übrigen Teile der Spritzgußformen trägt, unterscheidet. Das ermöglicht seinerseits
eine effektivere Herausnahme der Angüsse aus den Angußkanälen und die Herstellung
von Erzeugnissen aus Kunststoffen von großer Härte. Diese Konstruktion der Maschine
gibt außerdem dank einer zuverlässigen Herausnahme der Angüsse aus den Angußkanälen
die Möglichkeit, ihre Leistung wesentlich zu steigern.
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Es ist zweckmäßig, als zusätzliches geschlossenes Eörderband ein
geschlossenes Kettenförderband zu verwenden, in dessen Gliedern Spritzgußformteile
mit Angußkanälen aufgestellt sind. Dabei ist das eine Ende jedes eils durch einen
Dübel am Kettendelenk befestigt und das andere Ende hat eine Offnung, in der sich
der z.veite am Glied befestigt te Dübel befindet, um die Übereinstimmung der achsen
ccr Angußkanäle mit denen der Spritzzylinder während des opritzvorganges der Spritzgußmasse
in die Spritzgußformen zu sichern.
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Gemäß einer der Erfindungsvarianten ist jedes Glied des zusätzlichen
geschlossenen Förderbands als ein bügel auseführt, der einen der Spritzzylinder
umfaßt. Diese Konstruktion der Förderbandglieder gibt die Möglichkeit, die Länge
der Angußkanäle wesentlich zu kürzen, wodurch der für das Formen der Erzeugnisse
benötigte Kunststoff eingespart wird, sowie auch die Bedingungen des pritzvorgan0es
der Spritzgußmasse in die Spritzgußformen zu verbessern (d. h. der Widerstand beimiluß
der Spritzgußmasse in die Spritzgußformen wird verringert).
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In einer anderen Brfindungsvariante ist in der Bwegungsrichtung der
beiden Förderbänder ein zusätzlicher Rotor mit Greifern aufgestellt, die mit den
Spritzgußform@eilen zusammenwirken, die Angußkanäle zum Trennen dieser Teile von
den Spritzgußformen enthalten.
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Die Anwendung eines zusätzlichen Rotors gibt die l.ölichkeit, die
Förderbandelemente von Beanspruchungen wesentlich zu entlasten, die beim Trennen
der Förderbänder an Stellen ihres übergangs auf verschiedene Bewegungsbahnen entstehen.
Diese Konstruktion der Maschine erhöht ihre Lebensdauer.
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indere Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der
nachfolgenden Beschreibung O1LLS Ausführungsbeispiels und den beigefügten Zeichnungen
verstündlich sein. rS zeigt:
i0r. 1 das prinzipielle Schema der
erfindungsgemäßen Maschine ; Fig. 2 einen Grundriß des Förderbandteils, der Lamellen
mit Angußkanälen trägt; Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der tio. 2;
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3; Fig. 5 einen Schnitt nach
der Linie V-V der Fig. 1; Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Eig. 1;
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 1; Fig. 8 einen Schnitt nach
der Linie VIII-VIII der Fig.1.
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Die erfindungsgemäße maschine enthält den Plastikator 1 (Fig. 1),
der durch beheizte Kanäle 1' mit einem rotor 2 in Verbindung steht, sowie auch Rotoren
3, 4 und 5. Lin geschlossenes Kettenförderband 6 läuft um die Rotoren 2, 4 und 5
herum sowie über Spannkettenräder 7, 8, 9, 10 und 11. Din anderes geschlossenes
Kettenförderband 12 läuft um die Rotoren 2, 3, 5 herum sowie über die Spannkettenräder
7 und 11.
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In den Gelenken des Förderbands 6 sind Spritzußformen 13 aufgestellt,
wobei Teile der Spritzgußformen 13, nämlIch Lamellen 14, in denen sich Angußkanäle
15 befinden, am örderband 12 befestigt sind (Fig. 2, 3). Die Anzahl der Lamellen
14 ist bedeutend geringer als die der Spritzgußformen, sie jedoch in einigen Fällen
entspricht der Anzahl der Spritzgußformen
13.
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Das Förderband 12, das in Form der Gallschen Kette (Fig. 2, 3) ausgeführt
ist, enthält angelenkte Glieder 16, wobei jedes Glied eine obere 17 und eine untere
18 Lamelle in Form eines Bügels besitzt. Jede Lamelle 14 mit dem Rpselförmigen Angußkanal
15 ist durch einen Stift 19 in einem der Kettengelenke 20 mit Möglichkeit einer
vertikalen Verlagerung und einer beschränkten Drehung um die Achse des Stiftes 19
befestigt. Der Angußkanal 15 liegt über den sushöhlungen der Bügel der Lamellen
1?, 18, die obere Lamelle 17 dient als eine Stütze für die Lamelle 14. Die Lamelle
14 hat außerdem kegelförmige Abschrägungen 21.
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Um eine eingeschränkte Drehung der Lamelle 14 (Fig. 4) um den Stift
19 zu sichern, hat die Lamelle 14 einen begrenzten Dübel 22, der sich in durchgehenden
Öffnungen der oberen 17 und der unteren 18 Lamelle befindet, wobei der Durchmesser
dieser Öffnungen den des Düebels 22 um den Wert des Spiels übertrifft, das zur Gewährleistung
der Eoaxialität des Kanals 15 in der Lamelle 14 und der SpritzuB-form 13 erforderlich
ist.
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Der rotor 2, an dem das Spritzen der Spritzgußmasse in die Spritzgußformen
13 (Fig. 5) erfolgt, enthält eine l'fO-mel 23 mit Heizelementen 24, an derer ireisperinherie
mit Möglichkeit einer Verlagerung längs der achse des Rotors 2 bpritzzylinder 25
liegen, die mit hydraulischen Kraftzylindern
26 verbunden sind,
die an der Peripherie einer a.z eren Trommel 27 angeordnet sind, die mit der Trommel
23 starr verbunden sind. Die hydraulischen Kraftzylinder 26 werden von einem Verteiler
(in Pig. nicht gezeig@) gesteuert. Jeder pritzzylinder 25 hat am Austritt ein Absperrorgan
(in I.
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nicht gezeigt) und ist durch die Kanäle 1' in der Trommel 23, eine
Hohlwelle 28 und eine Sammeleinrichtung 29 mit den Plastikator 1 verbunden, der
von jedem bekannten Typ sein kann. Die Trommel 23 ist durch eine Laufbüchse 30 mit
der oberen Stützacheibe 30' verbunden. An der Laufbüchse 3G ist ein Sternrad 31
befestigt, das mit dem die Lamellen 14 tra-Senden Förderband 12 gekuppelt ist.
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Die im Förderband 6 befindlichen Spritzgußformen 13 einem können
von beliebigen bekannten Typ sein, der in Rotor-Förderband-Spritzgußmaschinen anwendung
findet, aber am günstigsten sind , Spritzgußformen, bei denen sich Stempel 32 in
der einen Kette und 1;atrizen 33 in der anderen befinden, wobei der Stempel 52 die
Möglichkeit hat, mit der Matrize 33 regelmäßig zusammen wirken, um das Spritzvolumen
zu bilden. Die Ketten 34 und 35 des förderbands 6 sind entsprechend mit Sternrädern
36 und 37 gekuppelt, die sich an der Laufbüchse 30 befinden.
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Die btützscheibe 3C' hat eine Stützleiste 38 für den Anschlag der
Stempel 32.beim hüllen der Spritzgußmasse in die Spritzgußformen 13. Die Sternräder
36 und 37 sind relativ
zueinander so verschoben, daß die Gelenke
des Förderbands 6 relativ zu den Gelenken 20 des Pörderbands 12 um einen ert verschoben
sind, der der Teilungshälfte der vörderbänder 6 und 12 gleich ist.
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Der Rotor 5 dient zum Abreißen der Lamellen 14 von den Spritzgußformen
13 (Fig. 6) und enthält eine Welle 39, an der eine Trommel 40 und Sternräder 41,
42 und 43 starr angeordnet sind. Das Sternrad 41 ist mit dem Förderband 12 gekoppelt
und die Sternräder 42 und 43 mit Kettengliedern 34 und 35 des Förderbands 6. An
der Peripherie der Trommel 40 befinden sich durchgehende Öffnungen 44, in denen
vertikale Gleitstücke 45 mit Rollen 46 untergebracht sind. zOhzentrisch zur Trommel
40 ist unbeweglich ein zylindertörmiger hocken 47 mit einer Nute 48 aufgestellt,
in der die Rollen 46 der Gleitstücke 45 untergebracht sind. Jedes Gleitstück 45
ist mit einem Ansatz 49 versehen, der mit Möglichkeit eines Eingriffs mit der entsprechenden
Lamelle 14 in der Zone, wo die Förderbänder 6 und 12 um den color 5 herumlaufen,
ausgeführt ist.
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Der Rotor 3 dient zur Herausnahme der Angüsse 49' (Fig. 7) aus den
Angußkanälen 15 und enthält eine Welle ,O, an der eine Trommel 51 starr angeordnet
ist, an deren Peripherie durchgehende oeffnungen 52 vorhanden sind, in :5-nen sich
Gleitstücke 53 mit nullen 54 bei nden. Konzeutrisch zur Trommel 51 ist unbeweglich
ein zylinderförmiger Rockel
55 m einer Nute 56 aufgestellt, in
der sich die Rollen 54 der Gleitstücke 53 befinden. Jedes Gleitstück 53 hat im unteren
Teil einen Hohlraum 57, in dem sich ein auswerfer der laGüsse 49' befindet, der
in Form einer angefederten Büchse 58 mit einer Mittelöffnun0 ausgeführt ist, in
der sich ein Stift 59 befindet. Der untere Innenteil der Büchse 58 hat eine kegelförmige
Führungsfläche 60, die den kegelförmigen Abschrägungen 21 der Lamelle 14 kongru#ent
ist.
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Unter der Trommel 51 ist mit der Welle 50 ein Sternrad 61 starr verbunden,
mit dem das Förderband 12 auf solche Weise im Eingriff steht, daß in der Zone, wo
das Förderband 12 um den Rotor 3 herumläuft, jeder Stift 59 des Auswerfers sich
über der entsprechenden Lamelle 14, koaxial zu ihrem kegelförmigen Angußkaiial 15
befindet. In dieser Zone des Rotors 3 gibt es auch einen Sammelbehälter 62 für Angüsse
49'.
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Der Rotor 4 ist für die Herausnahme der Erzeugnisse 62' (Fig. 8)
aus den Spritzgußformen 13 bestimmt und enthält eine elle 63, an der eine Trommel
64 starr montiert ist, an deren Peripherie sich durchgehende Offnungen 65 befinden,
in denen Gleitstücke 66 mit ollen 67 liegen.
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Konzentrisch zu der Trommel 64 ist ein zylinderförmiger locken 68
mit einer Nut 69 unbeweglich aufgestellt, in der sich die Rollen 67 der Gleitstücke
66 befinden. Unter dir Trommel 64 ist eine Stützscheibe 70 mit Figurenaushöhlungen
71 mit der Welle 63 starr verbunden und ein Sternrad 72,
das mit
der Kette 34 der Stempel 32 des Förderbands im Lingriff steht. Jeder Stempel 32
besteht aus einem Gehäuse 73, in dem mit Möslichkeit einer vertikalen Verschiebung
ein Stift 74 untergebracht ist. In der Zone, wo das Förderband 6 um den rotor 4
herumläuft, ist jeder stift 74 mit dem ihn antsprechenden Gleitstück 66 durch eine
Bajonettbefestigung (in big. nicht gezeigt) verbunden. Jedes Gehäuse 73 der Stempel
32 hat eine Nut- 75. In der Zone, wo das Förderband 6 um den rotor 4 herumläuft,
ist unter den Stempeln 32 ein Sa2-meltrog 76 für fertige Erzeugnisse 62' aufgestellt,
Das vor dem Rotor 4 aufgestellte Sternrad 10 hat Hubwerke für Stempel 32 (in Pig.
nicht gezeigt) mit einem sn-.
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trieb für ihre vertikale Bewegung.
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Während der Arbeit wird die Maschine durch einen Elektromotor und
ein kinematisches System in Gang gesetzt, das aus Zahnradübersetzungen (in Fig.
nicht gezeigt) besteht und eine Synchrondrehung der Förderbänder 6 und 12 und der
Rotoren 2, 3, 4 und 5 sichert.
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Die Arbeitsweise der Maschine ist wie folgt. Bei der Ingangsetzung
der Maschine durch das kinematische System fangen die Rotoren 2, 3, 4, 5 und die
Förderbänder 6 und 12 ( . 1) an, synchron zu laufen. Der Plastikator 1 (Fig. 5)
drückt die Spritzgußmasse durch die Sammeleiaricktung 29> die hohle Welle 28,
die Kanäle 1' in der Trommel 23 zu den Spritzzylindern 25 des Rotors 2.
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Wenn das Förderband 6 um den Rotor 2 herumläuft, befinden sich die
Spritzgußformen 13 in gekuppeltem Zustand: die Stempel 32 sind mit Matrizen 33 so
verbunden, daß zwischen ihnen ein Spritzvolumen entsteht. Mit der Drehung des Rotors
2 bewegen sich in der Zone, wo die Förderbänder 6 und 12 zusammen um ihn herumlaufen,
die Spritzzylinder 25 unter der Einwirkung der hydraulischen Zylinder 26 nach oben,
dabei gehen die Köpfe der Spritzzylinder 25 durch die Aushöhlungen der Lamellen
17 und 18 und dringen in die angußkanäle 15 der am Förderband 12 befestigten Lamellen
14 ein, Da die Lamellen 14 die Möglichkeit einer beschränkten Drehung um die Achse
des stiftes 19 hat, erfolgt ein Zentrieren des Kaiials 15 durch den Kopf des Spritzzylinders
25 relativ zu den xingangsöffnungen der Spritzgußformen 13. Da die Bewegung der
Spritzzylinder 25 fortgesetzt wird, die bewegen sichVLarnellen 14 nach oben, dabei
gleitet der Stift 19 im Gelenk 20. Beim Anschlag der Lamelle Qjtan die Matrize 33
hebt sich die ganze Spritzgußform 13 ein wenig und ihr stempel 32 stützt sich gegen
die Stützscheibe 38 ab. Danach öffnet sich das Absperrorgan des Spritzzylinders
25 und die Spritzgußmasse fließt in die Spritzgußform 13.
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Danach bewegen wich die Spritzzylinder 25 nach unten und, da es zwischen
dem Spritzzylinderkopf 25 und einem Teil des ogußkanals 15 der Lamelle 14 eine ziemlich
grobe veibung gibt, wird die Lamelle 14 von der Spritzgußform 13 atgerissen
Der
anguß 49'bleibt im Angußkanal 15 der Lamelle 14.
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Mit der Drehung des Motors 2 (Fig. 1) treten die mit der Spritzgußmasse
gefüllten Spritzgußformen 13 sowie auch die Lamellen 14 mit den Angüssen 49' aus
der Zone heraus, wo die Förderbänder 6 und 12 um den Rotor 2 herumlaufen> sie
laufen um das Spannkettenrad 7 herum und gelangen in die Zone wo die Förderbänder
6 und 12 um den Rotor 5 für das abreißen der Lamellen 14 von den Spritzgußformen
13 herumlaufen.
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Der Rotor 5 (Fig. 6) ist für das Abreißen der Lamellen 14 von.den
Spritzgußformen 13 bestimmt. In diesem Rotor 5 steht das Förderband 12 mit dem Sternrad
41 so im Eingriff, daß die Ansätze 49 der Gleitstücke 45 etwas über den Lamelle
len 14 liegen. Mit der Drehung des Rotors 0# sinken unter der Einwirkung des unbeweglichen
zylinderförmigen Nockens 47 den die Gleitstücke 45, ihre Ansätze 49 wirken mit Lamellen
14 zusammen und senken diese auf die oberen Lamellen 17, gleichzeitig damit wird
der Anguß 49' von der Spritzgußform 13 abgerissen.
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der Während weiteren Bewegung der Förderbänder 6 und 12 (ilig. 1)
treten die mit der Spritzgußmasse gefüllten Uprizzgußformen 13 sowie die Lamellen
14 mit den angüssen 49' aus der Zone, wo die Förderbänder 6 und 12 um den Rotor
5 herumlaufen, dabei trennen sich im wrundriB der Verschiebungsbahnen die Förderbänder
6 und 12. Das Förderband 6
den Spritzgußformen 13 läuft über die
Sternräder 8, 9. 10 zum Rotor 4, wo die Fertigerzeugnisse 62' herausgenommen werden.
Dabei genügt der abstand vom Rotor 5 zum Rotor 4 für die erforderliche Kühlung der
Erzeugnisse 62' in den Spritzgußformen 13. Wenn notwendig, können in diesem Abschnitt
des Förderbands 6 verschiedene bekannte Kühleinrichzungen aufgestellt werden. Das
Förderband 12 läuft um den Rotor 3 herum und bewegt sich weiter wieder zum Rotor
2.
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Im Rotor 3 (Fig. 7) steht das Förderband 12 mit dem sternrad 61 so
im Eingriff, daß sich di Gleitstücke 53 mit Auswerfern über der entsprechenden Lamelle
14 und koaxial zu ihrem kegelförmigen Angußkanal 15 befinden. Mit der Drehung des
Rotors 3 bewegen sich unter der Einwirkung des unbeweglichen zylinderförmigen Nockens
55 die Gleitstücke 53 nach unten, dabei wird die kegelförmige Fühi.ungsfläche 60
der Büchse 58 mit kongruenten Abschrägungen 21 der Angußlamelle zusammenwirken,
während die letztere relativ zu dem Stift 59 genau zentriert wird. Bei der weiteren
Bewegung der Gleitstücke 53 nach unten stößt der Stift 59 den Anguß 49' aus dem
Kanal 15 in der Lamelle 14## in den Sammelbenälter 62 für Angüsse 49' aus. Die obere
Lamelle 17 des Förderbands 12 dient in diesem Moment als eine stütze für die Lamol]e
14.
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Mit der Drehung des Rotors 3 steigen die Gleitstücke 53 u;-ter der
Einwirkung des nockens 55 nach oben, die Etifte 59
treten aus den
Kanälen 15 der Lamellen 14, die sich danach zum Rotor 2 hin bewegen.
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Die Spritzgußformen 13 mit den fertigen Erzeugnissen 62' öffnen sich
beim Biegen um das Spannkettenrad 10 (iij.
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1), d.h. die stempel 32 heben sich in Kettengelenken 34 mit Hilfe
der Hubwerke (in Fig. nicht gezeigt). Im rotor 4 (Fig.
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8) werden dabei die Stempel 32 durch die Kette 34 des körderbands
6 so verschoben, daß die Nute 75 des Gehäuses 73 jedes Stempels 32 in die Figurenaushöhlungen
71 der Stützscheibe 70 eintritt, und die Stifte 74 mit den Gleitstücken 66 sekuppelt
werden. Mit der Drehung des Rotors 4 steigen weiter der Einwirkung des unbeweglichen
zylinderförmigen zackens 68 die Gleitstücke 96 nach oben, indem sie den Bormierstiî;
74 mitreißen. Gleichzeitig damit stützen sich die irzeucnisse 62' gegen das Gehäuse
73 der Stempel 32 ab und werden dadurch von den Stiften 74 abgenommen und fallen
in der Trog 76. Die Kette 35 des örderbands 6 mit den Matrizen 33 läuft unter dem
Trog 76 (in Fig. nicht gezeigt). Beim AUS-tritt der Spritzgußformen 13 aus der Zone,
wo das lörderband 6 um den Rotor 4 biegt, klinken die stifte 74 und die Gleitstücke
66 auseinander und die Stempel 32 sinken unter Eigengewichts der einwirkung ihres
n in den Gelenken der Kette 34 des Förderbande 6 und schließen sich wieder mit den
Matrizen 33, dabei die Spritzgußformen 13 bildend, die anschließend mit dem Förderband
6 zum Rotor 2 befördert werden.
Nachh dem Biegen des Spannkettenrads
11 stimmen aje Bahnen der Förderbänder 6 und 12 im Grundriß wieder über ein und
der Zyklus der Herstellung der Erzeugnisse. 62' wiederholt sich.
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Das Vorhandensein in der Maschine des Förderbands 12, das die Lamellen
14 mit den Angußkanälen 15 trägt, gibt die Möglichkeit, eine zuverlässige Herausnahme
der Angüsse 49' aus den Spritzgußformen 13 bei gleichzeitiger Vereinfachung ihrer
gesamten Konstruktion zu gewahrleisten. Die Erhöhung der Zuverlässigkeit der Herausnahme
der Angüsse der 49' aus den Spritzgußformen 13 während kontineierlichen Arbeit der
Maschine gibt die Möglichkeit, ihre Leistung und den isutzfaktor wesentlich zu steigern.
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Line derartige konstruktive Ausführung der Spritzgußmaschine kann
für Rotor-Förderband-Gießmaschinen mit einer hohen Geschwindigkeit und mit einer
Leistung von 200 bis 1000 ev/min für eile mit einem Volumen von 1 bis 40 cm3 empfohlen
werden.
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L e e r s e i t e