DE2620788A1 - Verfahren und vorrichtung zum austragen von gegenstaenden aus einer umlauf-formblasmaschine - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum austragen von gegenstaenden aus einer umlauf-formblasmaschineInfo
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Description
DR. BERG DIPL.-ING. STAPF
DIPL.-ING. SCHWABE DR. DR. SANDMAIR 2620788
PATENTANWÄLTE
8 MÜNCHEN 86, POSTFACH 8602 45
Anwaltsakte 26 982 11. Mai 1976
Monsanto Company
St. Louis, Missotti?ic63l66/ USA
Verfahren und Vorrichtung
zum Austragen von Gegenständen aus einer
Umlauf-Pormblasmaschine
Die Erfindung bezieht sich auf die Massenfertigung von Kunststoff-Formteilen und betrifft insbesondere den
kontinuierlichen Austrag solcher Gegenstände nach dem Lösen derselben von einer Formoberflache.
t (089) 9g 82 72 8 München 80, Mauerkircherstraße 45 Banken: Bayerisdie Vereinsbank München 453100
98 70 43 Telegramme: BERGSTAPFPATENT Manchen Hypo-Bank Manchen 389 2623
983310 TELEX: 0524560 BERG d Postscheck München 65343-808
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Formblasmaschinen mit einem in einer senkrechten Ebene umlaufenden Rad und einer Anzahl von entlang dem Umfang
des Rades angeordneten Blasformen sind u.A aus der US-PS 2 784- 452 bekannt. Bei einer solchen Umlauf-Formblasmaschine
umfaßt jedes Formwerkzeug ein inneres und ein äußeres Iformteil und einen hohlen Blasdorn,
welcher nach dem Schließen der Formteile in die Formhöhlung eindringt und die Wandung eines darin eingeschlossenen
Vorformlings durchstößt, um diesen zu dem geweiligen Gegenstand aufzublasen. In einem bestimmten
Bereich der Umlaufbahn wird das jeweilige äußere Formteil mit dem darin sitzenden Gegenstand radial zur Achse
des Rades vom inneren Formteil weg bewegt, worauf der Gegenstand dann zu einem bestimmten Zeitpunkt in der
Umlaufebene des Rades abwärts ausgeworfen wird.
Eine derartige Anordnung hat zahlreiche Vorteile, bietet jedoch gewisse Schwierigkeiten in bezug auf einen sicheren
und gleichmäßigen Austrag der fortlaufend ausgeworfenen Gegenstände, insbesondere bei hohen Arbeitsgeschwindigkeiten.
Aufgrund der Konstruktion einer solchen Maschine ist nahe dem Rad nur äußerst wenig Platz für eine Austragseinrichtung
vorhanden. Eine solche kann nicht, wie bei anderen Arten von Umlauf-Formblasmaschinen, in einer
tangentialen Ebene zum Rad geführt sein, da sich die äußeren Formteile bei ihrer Schließbewegung radial durch
die Ebene hindurchbewegen, in welcher eine solche Austragseinrichtung angeordnet wäre.
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Werden die Gegenstände bei einer erhöhten Temperatur ausgeworfen, bevor der Kunststoff gänzlich fest geworden
ist, um damit beispielsweise das anschließende Entgraten zu erleichtern, wie dies in einer anderen Patentanmeldung
der Anmelderin beschrieben ist, so muß zwischen den einzelnen Gegenständen ein gewisser Zwischenraum eingehalten
werden, weil sie sonst zusammenkleben wurden. Dies kann, wie in der angeführten Patentanmeldung beschrieben, mittels
einer Förderschnecke geschehen, welche die Gegenstände in senkrechter Stellung transportiert. Ein gleichmäßiger
Abstand zwischen aufeinander folgenden Gegenständen kann auch für die zeitliche Abstimmung von deren
Übergabe an eine anschließende Bearbeitungseinrichtung wünschenswert sein. Darüber hinaus kann es sich als vorteilhaft
erweisen, eine einzelne Vorrichtung in einer Fertigungskette in Betrieb zu halten, wenn andere Teile
derselben wegen nicht auf die genannte Vorrichtung zutreffenden Gründen stillgesetzt werden müssen. Dies trifft
insbesondere für den fortlaufenden Betrieb einer ziemlich umfangreichen Umlauf-Formblasmaschine der vorstehend
beschriebenen Art zu.
Eine bekannte Austrageeinrichtung verwendet ein sich rechtwinklig
zur Umlaufebene des Rades erstreckendes Zellenförderband und in anderen Eichtungen daran anschließende
Fördereinrichtungen, welche die Gegenstände schließlich einer weiteren Bearbeitungsstation zuführen. Eine solche
Anordnung ist jedoch nicht in der Lage, alle die vorstehend genannten Schwierigkeiten befriedigend zu lösen.
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Die Erfindung schafft nun ein Verfahren und eine Vorrichtung für ein sicheres und im wesentlichen störungsfreies
Abführen von Kunststoffgegenständen nach dem Auswerfen
derselben aus radial öffnenden Formen einer in senkrechter Ebene umlaufenden Formblasmaschine.
Gemäß der Erfindung umfaßt eine solche Formblasmaschine ein in einer im wesentlichen senkrechten Ebene umlaufendes
Formrad, eine Anzahl von mit diesem umlaufenden Blasformen mit äußeren Formteilen, welche zum Öffnen der
Formen im wesentlichen radial zur Achse des Formrads bewegbar sind, eine Auswerfeinrichtung zum Lösen von
Gegenständen aus den Formen und ein Zellenförderband zum Abführen der ausgeworfenen Gegenstände, mit einem
sich von der Umlaufebene des Formrads weg bewegenden oberen Trum, sowie eine zunächst dem Förderband angeordnete
Wendeeinrichtung für die Gegenstände, mit einer synchron mit der Bewegung der Zellen des Förderbands
angetriebenen Schneckenspindel und zwischen dieser und dem Förderband angeordneten Führungseinrichtungen zum
Einführen von Endstücken der Gegenstände in die Wendeeinrichtung.
In einer anderen Ausführungsform schafft die Erfindung ein Verfahren zum Abführen von aus thermoplastischem Werkstoff
formgeblasenen Gegenständen von einer in einer senkrechten
Ebene umlaufenden Formblasmaschine mit die betreffenden
Gegenstände haltenden, kontinuierlich umlaufenden Form-
teilen, welche sich zum Öffnen der Formen nacheinander
radial von der Achse des Formrads der Maschine weg bewegen, worauf dann die Gegenstände im wesentlichen in der Umlaufebene
der Formteile in Querrichtung aus denselben abwärts in Richtung auf ein Zellenförderband ausgeworfen werden, wobei
gemäß der Erfindung vorgesehen ist, daß die Gegenstände so in den Zellen des Förderbands ausgerichtet werden, daß
ein Endstück seitlich an einer Seite desselben vervorsteht, daß die hervorstehenden Endstücke in eine Spiralnut einer
sich drehenden Schneckenspindel eingeführt werden, während sich die Gegenstände mit den Zellen des angetriebenen
Förderbands fortbewegen und daß die Gegenstände jenseits des Endes des Förderbands mittels der sich drehenden
Sehneckenspindel und einer mit dieser zusammenwirkenden
Profil-Führungsschiene abwärts in eine im wesentlichen senkrechte Stellung gedreht werden.
Zum Abführen von formgeblasenen Gegenständen von einer
kontinuierlich in einer senkrechten Ebene umlaufenden Formblasmaschine mit einer Anzahl von zum Öffnen der
Blasformen radial zur Umlaufachse bewegbaren Formteilen, aus denen die Gegenstände abwärts in Richtung auf ein
Austrags-Zellenförderband ausgeworfen werden, ist gemäß der Erfindung eine Austragsvorrichtung vorgesehen, welche
eine sich vorwärts und rückwärts über das ablaufende Ende des Zellenforderbands hinaus erstreckende, sich synchron
mit dem Umlauf der Zellen des Förderbands drehende Schneckenspindel, eine mit dieser zusammenwirkende Halte-
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und Führungsschiene und ein Führungsteil zum Einführen
der Blasansätze der Gegenstände aus den Zellen des Förderbands in eine Spiralnut der Schneckenspindel aufweist,
In bezug auf das erfindungsgemäße Verfahren ist ferner vorgesehen, daß die Gegenstände so in die Zellen des
Förderbands gebracht werden, daß ihre Blasansätze seitlich über dieses hervorstehen, daß die Blasansätze in
die Spiralnut der Schneckenspindel eingeführt werden, während sich die Gegenstände mit den Zellen des Förderbands
weiter fortbewegen, und daß die Gegenstände dann jenseits des Förderbands mittels der Schneckenspindel
und einer Führungsschiene von gewundener Form abwärts in eine senkrechte Stellung gedreht werden.
Im folgenden Ist ein Aiisführungsbeisplel der Erfindung
anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematisierte Teilansicht einer Umlauf—
Formblasmaschine mit Teilen einer erfindungsgemäßen Austragseinrichtung,
Fig. 2 eine schematisierte Darstellung des Antriebs der
Anordnung nach FIg. 1 mit einer anschließenden Bearbeitungseinrichtung,
Fig. 3 eine Ansicht im Schnitt entlang der Linie 3-3 in Fig, 2, zusammen mit einem in Bearbeitung
befindlichen Gegenstand,
Fig. 4 eine vergrößerte Seitenansicht von Einzelheiten
der Austragseinrichtung nach Fig. 1,
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Fig. 5 eine Draufsicht auf die Anordnung nach Fig. 4,
Fig. 6 eine Ansicht im Schnitt entlang der Linie 6-6 in Fig. 4,
Fig. 7 eine Teilansicht eines Gegenstands beim Eintritt
in die Austragseinrichtung nach Fig. 1 und
Fig. 8 eine vergrößerte Ansicht von !Teilen der Austragseinrichtung
nach Fig. 1.
Eine in Fig. 1 teilweise dargestellte Formblasmaschine hat ein in Fig. 2 insgesamt mit 9 bezeichnetes, bekanntes
Formrad, welches in Richtung eines Pfeils 12 kontinuierlich in einer senkrechten -,Ebene umläuft und entlang seinem
Umfang eine geschlossene Reihe von Blasformen trägt, von denen in Fig. 1 jedoch lediglich drei dargestellt sind.
Jede Blasform hat ein inneres und ein äußeres Formteil bzw. 16 mit in den einander zugewandten Flächen 11 bzw.
gebildeten, nicht sichtbaren Ausnehmungen, welche zusammen eine Höhlung von der Form eines zu blasenden Gegenstands
begrenzen. In der insbesondere für die Anwendung der Erfindung bestimmten Ausführungsform der Formblasmaschine
bewegen sich die äußeren Formteile 16, wie an der rechten Seite von Fig. 1 dargestellt, zum Schließen
der Formen von einer voll geöffneten Stellung radial ein wärts zur Umlaufachse des Formrads auf das geweilige
innere Formteil 14 zu. Nach einem kontinuierlichen Umlauf entlang einer kreisförmigen Umlaufbahn unter der Umlaufachse
hinweg bewegen sich die äußeren Formteile 16, wie an der linken Seite in Fig. 1 dargestellt, radial auswärts
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vom jeweiligen inneren formteil 14 weg. Diese Bewegungen
werden durch mit den einzelnen äußeren Normteilen verbundene Rollen 15 "bewirkt, welche entlang einer Führungsschiene
17 abrollen. In der Zwölfuhrstellung im wesentlichen
senkrecht über der Umlaufachse sind die einzelnen Formen jeweils am weitesten geöffnet. An dieser Stelle
des Umlaufs werden die formgeblasenen Gegenstände aus den Formen ausgeworfen.
Dazu dienen den einzelnen äußeren Formteilen 16 zugeordnete Auswerfereinrichtungen 195 welche an einer Schrägflanke
20 einer Führung 18 auflaufen, um einen auswärts belasteten Auswerferstößel 22 vorwärts in die Ausnehmung
des äußeren Formteils 16 zu treiben. Beim Öffnen der einzelnen Formen werden die darin geblasenen Gegenstände
144 etwa durch einen im äußeren Formteil 16 gebildeten Unterschnitt in diesem festgehalten. Eine derartige Ausbildung
sowie weitere Einzelheiten der Formen einer Formblasmaschine der dargestellten Art sind in der
US-PS 3 025 061 beschrieben.
Wie man in Fig. 1 erkennt, befindet sich in der Zwölfuhrstellung
der Umlaufbahn das Aufgabeende eines in Fig. 4 und 5 dargestellten endlosen Förderbands 24 in der Umlaufebene
60 des Formrads 9 zwischen den an dieser Stelle am
weitesten voneinander entfernten Formteilen 14 und 16. Das Förderband 24 trägt entlang seinem Umfang eine Anzahl
von aufrecht stehenden Trennwänden 28, welche zu zweit
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jeweils eine Zelle 26 begrenzen. Die einzelnen Zellen 26 können eine andere Länge und Breite haben als in Fig. 4
dargestellt. Das obere Trum des Förderbands 24 bewegt sich im wesentlichen rechtwinklig von der Umlaufebene 60
der Formen weg, d.h. in Fig. 4 nach links. Das Förderband kann beliebig ausgeführt sein. In der in Fig. 6 gezeigten
Ausführung weist es eine Reihe von querliegenden Leisten auf, welche jeweils mittels zweier Haltewinkel 32 an zwei
endlosen Ketten 34 befestigt sind, welche über jeweils
ein Paar Kettenräder 35 laufen. Die die Kettenräder tragende Welle ist von einem (nicht gezeigten) Elektromotor
über ein Getriebe und einen Kettentrieb kontinuierlich angetrieben.
Wie man in Fig. 4 und 5 erkennt, ist nahe einer Seite
des Förderbands 24 eine Wendeeinrichtung 36 angeordnet. Sie enthält eine synchron mit dem Umlauf der Zellen 26
angetriebene Schneckenspindel 38 für den Transport der Gegenstände 144 über das Ende des Förderbands 24 hinaus.
Die Wendeeinrichtung 36 erstreckt sich vorwärts und rückwärts über das der Umlaufebene 60 abgewandte Ende des
Förderbands 24 hinaus. Die Schneckenspindel 38 hat einen
Spiralsteg 42, dessen Steigung in der Bewegungsrichtung des oberen Trums des Förderbands 24 zunehmen kann, und
welcher zusammen mit dem Kern 43 der Spindel eine Spiralnut 44 mit einer für die Aufnahme eines Endstücks der
Gegenstände 144 ausreichenden Breite und Tiefe bildet. In dem der Umlaufebene 60 zunächst liegenden Teil entspricht
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die Steigung der Spindel 38 vorzugsweise im wesentlichen der Länge der einzelnen Zellen 26 in der Bewegungsrichtung
des Förderbands, so daß die Endstücke der Gegenstände 144 sicher in die Spiralnut 44 eingeführt werden können. Der
Gleichlauf zwischen den Zellen 26 und der Schneckenspindel 38 wird dadurch hergestellt, daß zunächst die Spindel 38
von Hand gedreht wird, "bis ein Teil der Spiralnnt 44 dem hinteren Teil einer Zelle 26 gegenüberliegt, worauf das
Förderband und die Spindel anschließend so angetrieben werden, daß eine feste Beziehung zwischen der Drehzahl
der Spindel und der Lineargeschwindigkeit des Förderbands vorhanden ist, bei welcher die Spindel eine Umdrehung für
jede Bewegungseinheit der Förderbands über die Länge einer Zelle vollführt.
In Fig. 5 erkennt man eine zur Wendeeinrichtung 36 gehörige
Führungseinrichtung 46, welche sich entlang der Schnekcnenspindel 38 erstreckt und zusammen mit dieser
die Gegenstände 144 an ihren Endstücken festhält und führt. Die Führungseinrichtung 46 hat eine Halte- und Führungsschiene
mit einem oberhalb der Schneekenspindel 38 schwenkbar angeordneten Einlaufteil 48, einem jenseits des
ablaufenden Endes 40 des Förderbands 24 seitlich·, der Spindel 38 und im wesentlichen parallel zu ihrer Achse
verlaufenden Ablaufteil 50 und einem das Einlaufteil 48
mit dem Ablaufteil 50 verbindenden, gewundenen Mittelteil
Zwischen dem Förderband 24 und der Wendeeinrichtung 36 ist
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nahe einem abgeschrägten vorderen Endstücks 49 des Einlaufteils
4-8 der Führungsschiene und an der gleichen Seite wie dieses ein flacher Führungskeil 56 angeordnet,
welcher dazu dient, die Endstücke der einzelnen Gegenstände, in der gezeigten Ausführungsform einen Blasansatz
58 derselben, in die Wendeeinrichtung einzuführen.
Insbesondere wenn es sich bei den Gegenständen 144 um solche mit kreisförmigem Querschnitt handelt, weisen die
Zellen 26 des Förderbands 24 vorzugsweise in der Bewegungsrichtung des oberen Trums auf die Umlaufebene zu eine
zunehmende Tiefe auf. In der gezeigten Ausführungsform trägt das Förderband steife, d.h. nicht federnde Querleisten
62, deren Höhe sich in Richtung auf einen Sitz am in Bewegungsrichtung hinteren Ende der einzelnen Zellen
26 gleichmäßig verringert. Wie man in Fig. 5 erkennt, haben die Querleisten 62 aus im folgenden erläuterten
Gründen an einem Ende einen senkrechten Ausschnitt 66.
An einer in Fig. 5 niit 70 bezeichneten Stelle ist oberhalb
der Zellen 26 des Förderbands 24 eine Abtasteinrichtung 68 angeordnet. Diese enthält einen ein Betätigungsglied 72 aufweisenden Mikroschalter 87 herkömmlicher Ausführung
für die Betätigung eines Antriebs 86 zum Bewegen des schwenkbaren Einlaufteils 48 der Führungsschiene der
Wendeeinrichtung 56. Die Abtasteinrichtung 68 ist in der Bewegungsrichtung des Förderbands 24 pendelnd aufgehängt
und enthält zwei zueinander parallele, senkrechte Pendel-
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arme 7% von denen in Fig. 6 lediglich einer sichtbar ist,
und welche am oberen Ende mittels Stiften 74 an einer
feststehenden Halterung 78 aufgehängt sind und am unteren
Ende über einen mittels Stiften 76 daran angelenkten
Längsstab 80 miteinander verbunden sind. Der Längsstab 80 trägt ein Abtastglied in Form einer Bürste 82 mit federelastischen
Borsten. Die gesamte Anordnung 68 ist in der Höhe verstellbar, und wird vorzugsweise so eingestellt,
daß das untere Ende 84 der Bürste 82 eben in dme Bewegungsbahn der oberen Wandung 83 eines in einer Zelle 26
sitzenden Gegenstands 144 hineinragt. Solange ein Gegenstand richtig in der in Fig. 6 gezeigten Stellung in einer
Zelle 26 sitzt, kommt die Bürste 82 so mit ihm in Berührung, daß die Abtasteinrichtung entgegen der Belastung durch
eine Rückholfeder 85 nur um ein geringes Maß in der Bewegungsrichtung des oberen Trums des Förderbands mitgenommen
und der Mikroschalter 87 dabei nicht betätigt wird.
Wie man in Fig. 4 und 8 erkennt, ist der Linearantrieb 86 bewegungsubertragend mit dem schwenkbaren Einlaufteil 48
der Wendeeinrichtung verbunden, um es um ein Gelenk 88 herum in die in Fig. 8 mit 90 bezeichnete Stellung zu
schwenken, wenn der Längsstab 80 der Abtasteinrichtung 68 über ein vorbestimmtes Maß hinaus mitgenommen und dadurch
der Mikroschalter 87 durch den Angriff einer Verlängerung des Anlankstifts 76 am Betätigungsglied 72 betätigt wird-.
In der gezeigten Ausführung hat der Antrieb einen herkömmlichen Zylinder 92 und einen durch Zufuhr eines Druck-
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mittels darin verschieblichen, mit einer Kolbenstange 94
verbundenen Kolben. Die Kolbenstange 94 ist über ein
Gelenk 98 mit einer Halterung 100 verbunden, welche ihrerseits
zwei in Gelenken 88 an einer feststehenden Unterlage schwenkbar gelagerte Tragarme 102 trägt.
Das Einlaufteil 48 der führungseinrichtung 36 kann auch
mittels zweier in Ausnehmungen an den freien Enden der Tragarme 102 sitzender Druckfedern 104 in der senkrechten
Richtung nachgiebig gelagert sein, so daß bei der Aufwärtsbewegung des Einlaufteils 48 entgegen der Belastung
durch die ledern 104 über ein bestimmtes Maß hinaus ein Schalter 106 betätigt wird. Dieser betätigt dann seinerseits
den Antrieb 86, um das Einlaufteil 48 in die obere Stellung 90 zu schwenken, wie dies bei der Betätigung über
die Abtasteinrichtung 68 geschieht. Außerdem kann auch die Möglichkeit vorgesehen sein, das Einlaufteil 48 von Hand
zu verschwenken.
Nahe dem Aufnahmeende des Förderbands 24 kann eine sich
über ein Teil seiner Länge erstreckende, geneigte Führungsleiste 108 angeordnet sein, an welcher die Gegenstände 144
mit dem freien Ende ihres Blasansatzes 58 auflaufen, wenn
sie in freiem Fall aus den äußeren Formteilen 16 ausgeworfen werden-(Fig. 1, 7)· Entlang der gegenüberliegenden
Seite des FÖderbands 24 erstreckt sich eine ein rechtwinkliges Profil aufweisende Stützleiste 110 für den
Abquetschrand am anderen Ende der Gegenstände von einer
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Stelle nahe der Umlauf ebene 60 über eine in Fig. 5 mit
112 bezeichnete Strecke, um ein Herabhängen des Abquetschrands 114 zu verhindern, solange sich der Gegenstand 144
in liegender Stellung in einer der Zellen 26 befindet (Eig. 5j 6). Durch ein solches Abstützen des Abquetschrands
114 während der Verfestigung des Übergangs zwischen ihm und dem Körper 111 des Gegenstands wird das anschließende
Entgraten erleichtert. Nachdem dann die Wendeeinrichtung 36 den Gegenstand ergriffen hat und ihn in Drehung
versetzt, ist eine solche Abstützung nicht langer notwendig.
In Fig. 2 ist ein gemeinsamer, vorzugsweise mechanischer
Antrieb 116 für das Formrad 9 der Formblasmaschine, das Förderband 24 und die Schneckanspindel 36 dargestellt.
Der Antrieb 116 hat ein mit einem Stirnrad 124 des Formrads in Eingriff befindliches Ritzel 122 und eine Anordnung
von Getrieben 118t Wellen 120 uew. bekannter Ausführung,
sowie ein Synchronisiergetriebe 126 herkömmlicher Art, welches dazu dient, die Bewegungen des Formrads
und die der Austragseinrichtung mit dem Förderband und der Schneckenspindel aufeinander abzustimmen, und
insbesondere dazu, die Ausrichtung der einzelnen Zellen auf die im freien Fall ausgeworfenen Gegenstände 144
genau einzustellen. Ein Wellenende 127 ist mit (nicht
gezeigten) Einrichtungen für die Übertragung des Antriebs auf die Austragseinrichtung verbunden.
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Die Schneckenspindel 38 oder eine Verlängerung derselben übergibt die Gegenstände 144 vorzugsweise in senkrechter
Stellung an eine weitere, angetriebene Verfahrenseinrichtung 128, beispielsweise eine Entgrateinrichtung,
Wendeeinrichtung, Fertigblaseinrichtung od. dergl.. Eine unmittelbar vor der Verfahrenseinrichtung 128 gegenüber
einem Teil 132 der Spindel 38 angeordnete Auswerfeinrichtung
130 umfaßt ein in waagerechter Ebene quer zur Spindel verschieblich.es Schienenteil 134 und einen damit verbundenen,
einen Zylinder mit einem Kolben aufweisenden Linearantrieb 136 sowie ein zwischen diesem und einer
Druckmittelquelle angeordnetes Magnetventil 138, welches bei einer Betriebsunterbrechung der Verfahrenseinrichtung
128 automatisch zum Betätigen der Auswerfeinrichtung 132
betätigbar ist. Anstelle oder zusätzlich zu der automatischen Auslösung kann die Auswerfeinrichtung I3Ö auch
von Hand betätigbar sein. Ein von der Auswerfeinrichtung 130 zusammen mit einem Teil 142 der Führungsschiene zur
nachgeordneten Verfahrenseinrichtung 128 verlaufendes
Teil 140 der Schneckenspindel ist mit dem Antrieb der Verfahrenseinrichtung 128 gekoppelt und damit unabhängig
von dem Teil 132 der Spindel angetrieben.
Im Betrieb der beschriebenen Anordnung bewegen sich die äußeren Formteile 16 mit jeweils einem darin sitzenden
Gegenstand 144 während ihres Umlaufs bei Annäherung an die Zweifuhrstellung radial auswärts von dön inneren Form-
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teilen 14 weg. Die formgeblasenen Gegenstände 144 können beliebig geformt sein und haben in der gezeigten Ausführung
ein Hauptteil 111 und einen Blasansatz 53 mit kreisförmigem Querschnitt und einen flachen, ebenen
Abquetschrand 114. Sofern eine weitere Bearbeitung der Gegenstände nicht vorgesehen ist, kann der den Körper
111 bildende Werkstoff an dieser Stelle durch die Berührung mit den gekühlten Wandungen der Formteile bereits
verfestigt sein. Anderenfalls kann der Werkstoff auch noch eine erhöhte Temperatur aufweisen, so daß die Gegenstände
zwar eine mehr oder weniger stabile Form haben, dabei jedoch noch verformbar sind.
Beim Durchgang der einzelnen äußeren Formteile 16 unter der Führung 18 hindurch läuft die Rolle 21 der dem
jeweiligen Formteil zugeordneten Auswerfereinrichtung
an der Schrägflanke. 20 der Führung auf, so daß der auswärts aus dem Formteil 16 hervorstehende Stößel 22 radial
einwärts gestoßen wird, um den Gegenstand 144 im wesentlichen in der Umlaufebene 60 so auszuwerfen, daß er auf
das Aufgabeende des Förderbands 24 fällt. Während des Auswerfens liegen die Gegenstände 144 einschließlich
der Abquetschränder 114 mit ihrer Achse im wesentlichen parallel zur Trennebene der Formteile. Unterhalb der
Stelle, an welcher die Auswerfereinrichtung 19 durch Auflaufen an der Führung 18 betätigt wird, ist das Förderband
2Sk-waagerecht angeordnet, so daß die Gegenstände . quer in die einzelnen Zellen 26 zu liegen kommen und ihr
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Blasansatz 58 über die rechte Seite des Förderbands 24
hervorsteht (Fig. 1). Während in der bevorzugten Ausführungsform jeweils ein Gegenstand in jeder Zelle Aufnahme
findet, ist es auch möglich, daß beim Auswerfen mehrere Gegenstände in eine Zelle gebracht werden. Am Ende des
freien Falls eines ausgeworfenen Gegenstands trifft sein Blasansatz 58 an der geneigten Führungsleiste 108 und an
einer mittels einer Halterung 109 befestigten Stützleiste 107 auf, wodurch der Gegenstand, je nach den Eigenschaften
seines Werkstoffs, um ein Stück zurückprallt. An dieser Stelle sind die Gegenstände 144 also noch nicht in
Anlage an einer der Trennwände 28 in dem Sitz 64 am hinteren Ende ein.er Zelle 26 ausgerichtet, sondern können
noch in dieser verkantet sein oder an den abgeschrägten Leisten 62 abrollen.
Die Gegenstände 144 bewegen sich nun mit dem oberen Trum des Förderbands 24 nach links in Fig. 4 und kommen dabei
in Anlage an einer Trennwand 28 zur Ruhe, bevor sie zur Wendeeinrichtung 36 gelangen. Ist ein Gegenstand beim
Erreichen der Abtasteinrichtung 68 noch nicht vollständig ausgerichtet, so greift die oberhalb der Mittellinie 146
des Förderbands 24 angeordnete Bürste 82 sanft an dem betreffenden Gegenstand an und schiebt ihn vollständig
in den Sitz 64, bevor oder während der Führungskeil 56 am
Blasansatz 58 angreift. Die Bürste 82 trägt also dazu bei, daß das Hauptteil 111 des Gegenstands rechtwinklig zur
Mittellinie 146 des Förderbands 24 zu liegen kommt.
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Dabei kann der Gegenstand durch, die Reibung an der Bürste
um ein Stück in der Zelle gedreht werden, so daß der Abquetschrand 114 in die in I1Ig. 6 gezeigte waagerechte
Lage kommt und sich dann auf der Stützleiste 110 abstützt. Ferner verhindert die Bürste 82, daß der Gegenstand durch
die Vorwärtsbewegung des Förderbands aus der ihm zugeordneten Zelle heraus in die nächste Zelle rollt. Ein
Zerkratzen der Oberfläche auch von Gegenständen aus einem empfindlichen Kunststoff ist Dank der Nachgiebigkeit der
Bürste 82 vermieden. Auf diese Weise wirken die afagegeschrägten
Leisten 62 und die Abtasteinrichtung 68 oder eine gleichwertige Anordnung zusammen, um zu gewährleisten,
daß sich jeder Gegenstand 144 in einer genau vorbestimmten
Stellung im Sitzteil der zugeordneten Zelle 26 befindet, bevor er das Eintrittsende der synchron mit der Bewegung
der Sitze 64 der Zellen 26 angetriebenen Schneckenspindel 38 erreicht, da sich der Gegenstand anderenfalls festklemmen
könnte.
Bei der weiteren Fortbewegung entlang dem Förderband läuft
ein ringförmiger unterer Bund 15Oa des Blasansatzes 58 an
einer auswärts abgeschrägten Flanke 148 des Führungskeils 56 auf, wodurch der betreffende Gegenstand aus seiner
Zelle hervorgezogen und auf das Eintrittsendstück 49 des ersten Teils 48 der Führungsschiene ausgerichtet wird.
Durch die weitere Bewegung des an seinem hinteren Teil noch vom Förderband 24 abgestützten Gegenstands wird sein
Blasansatz 58 zwischen die Spiralnut 44 der Schnecken-
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spindel 38 und das Einlaufteil 48 der Führungsschiene eingeführt
(Fig. 8). Die Führungsschiene hat über ihre gesamte Länge abgeschrägte Kanten 151 und eine derartige Breite,
daß sie in einer Vertiefung 153 zwischen dem oberen und
dem unteren ringförmigen Bund 150a bzw. 15Ob des Blasansatzes 58 Aufnahme finden kann, während diese mit
jeweils einer ebenen Umfangsflache 155 an den aufrecht
stehenden Wandungen der Spiralnut 44 der Schneckenspindel 38 abrollen. Auf diese Weise wird der Blasansatz 58 zwischen
der Führungsschiene und der Schneckenspindel ergriffen, während der Gegenstand 144 noch in der Zelle 26 des
Förderbands 24 liegt und sich mit diesem fortbewegt. Bei der weiteren Fortbewegung wird der Gegenstand durch seine
reibschlüssige Anlage an den Wandungen der Spiralnut 44 und an der dieser gegenüberliegenden Führungsschiene 112 in
Drehung versetzt. Dabei kann die lineare Vorschubgeschwindigkeit
des so festgehaltenen Gegenstands 144 durch eine Änderung der Steigung der Schneckenspindel stetig erhöht
werden, so daß sie am ablaufenden Ende 40 des Förderbands 24 schließlich größer ist als die der den Gegenstand vorher
enthaltenden Zelle 26. Durch die Erhöhung der Vorschubgeschwindigkeit ist vermieden, daß die Trennwand 28 und
die Leisten.62 des Förderbands 24 an dem Gegenstand anschlagen, wenn sie sich am Ende 40 des Förderbands mit
erhöhter Geschwindigkeit um die Kettenräder herum vom oberen zum unteren Trum bewegen. Durch die Drehung des noch in
seiner Zelle sitzenden Gegenstands wird auch dessen
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Abquetschrand 114 in Drehung versetzt- Die Ausschnitte
der Leisten 62 haben eine ausreichende Tiefe, daß sich der Abquetschrand 114 drehen kann, ohne mit der Oberfläche
der Leisten in Berührung zu kommen, da anderenfalls der noch weiche Gegenstand durch die Drehung verformt werden
könnte. Eine solche Ausbildung kann jedoch entfallen, wenn das Material der Gegenstände ausreichend schmiegsam
und/oder schon genügend verfestigt ist oder wenn der Gegenstand überhaupt keinen Abquetschrand hat.
Bei der weiteren Bewegung über das Ende 40 des Förderbands 24 hinaus werden die Gegenstände durch das Zusammenwirken
der Schneckenspindel 38 mit dem abwärts gewundenen mittleren Teil 54 der Führungsschiene um etwa 90° aus
ihrer waagerechten Lage in eine im wesentlichen senkrechte Stellung gedreht, so daß sie bei Erreichen das Ablaufteils
50 der Führungsschiene genau senkrecht herabhängen (Fig. 5).
Kommt die in Fig. 6 dargestellte Bürste 82 in eine ihre Elastizität· übersteigende Anlage etwa an der Wandung
eines Gegenstands 144, wie dies etwa der Fall ist, wenn eine größere Anzahl von Gegenständen als vorgesehen in
einer Zelle 26 vorhanden ist, so wird der Längsstab 80 in der Bewegungsrichtung des Förderbands mitgenommen,
wobei die Verlängerung 75 des Stifts 76 am "Betätigungsglied 72 angreift und damit den Schalter 87 betätigt.
Dadurch wird der Linearantrieb 86 über entsprechende Schalteinrichtungen mit einem Druckmittel gespeist, so
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daß er das Einlaufteil 48 der Wendeeinrichtung 36 aufwärts von der Spindel 38 weg in die in !ig. 8 gezeigte Stellung
schwenkt. Dadurch können nachfolgende Gegenstände nicht in der vorstehend beschriebenen Weise zwischen der Führungsschiene
und der Spindel ergriffen werden und bleiben frei auf dem Förderband liegen. Wechselt die die betreffenden
Gegenstände enthaltende Zelle dann am Ende 40 des Förderbands abwärts zum unteren Trum über, dann fallen die
Gegenstände von selbst in eine darunter angeordnete Auffangeinrichtung
160 (Fig. 5). Ein solches Auswerfen von Gegenständen kann auch dadurch ausgelöst werden, daß das
Einlaufteil 48 der Führungsschiene bis zur Betätigung
des Schalters 106 hochgedrückt und darauf dann in die Stellung 90 geschwenkt wird. Die kann etwa dadurch
geschehen, daß ein Gegenstand 144 gegenüber den zu einer Zelle 26 führenden Leisten 62 verkantet ist, so daß er
mit dem oberen oder unteren Bund I50 anstatt mit der
dazwischen liegenden Einschnürung 153 am vorderen Ende des Einlaufteils 48 aufläuft.
Die Gegenstände 144 werden dann zwischen einer Verlängerung 132 der drehend angetriebenen Schneckenspindel und
einer Verlängerung der Führungsschiene weiter zur anschließenden Verfahrenseinrichtung 128 transportiert,
welche angetriebene Teile, etwa in Form einer Drehscheibe 129 od. dergl. aufweist. Bei einer Unterbrechung des Antriebs
der Verfahrenseinrichtung 128 wird das bewegliche
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Teil 134 der Führungsschiene schnell von der Spindel
weg in die in Fig. 3 gezeigte Auswerfstellung zurückgezogen.
Solange das bewegliche Teil 13^· der Führungsschiene
in der zurückgezogenen Stellung festgehalten wird, werden die fortlaufend zugeführten Gegenstände
an dieser Stelle aus dem Vorschubweg freigegeben und gelangen zu einer Auffangeinrichtung. Auf diese Weise
können die Formblasmaschine 10, die (nicht gezeigten) Einrichtungen für die Speisung der Maschine mit dem
Kunststoff und die erfindungsgemäße Austragseinrichtung
auch bei einer Betriebsunterbrechung der anschließenden Verfahrenseinrichtung 128 weiter arbeiten. Wird die Verfahrenseinrichtung
128 dann wieder in Betrieb genommen, so bewegt der Linearantrieb 136 das bewegliche Teil 134·
der Führungsschiene schnell zurück in die Betriebsstellung, so daß die nun folgenden Gegenstände wieder der
Verfahrenseinrichtung 128 für die weitere Bearbeitung zugeführt werden.
Sämtliche aus der Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung hervorgehenden Vorteile und Merkmale der Erfindung,
einschließlich konstruktiver Einzelheiten, räumlicher Anordnungen und Verfahrensschritten, können sowohl für
sich als auch in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein.
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Claims (1)
- Patentansprüche:Formblasmasehine mit einem in einer im wesentlichen senkrechten Ebene drehbaren Formrad, einer Anzahl von mit dem Formrad umlaufenden Formen mit zum Öffnen derselben im wesentlichen radial zur Achse des Formrads bewegbaren äußeren Formteilen, Auswerfeinrichtungen zum Auswerfen von Gegenständen aus den Formen, und einem Zellenförderband zum Abführen der ausgeworfenen Gegenstände, welches ein sich von der im wesentlichen senkrechten Ebene weg bewegendes oberes Trum aufweist, gekennzeichnet durch eine nahe dem Zellenförderband (24) angeordnete Wendeeinrichtung (36) für die Gegenstände (144) mit einer sich synchron mit der Bewegung der Zellen (26) des Förderbands drehenden Schneckenspindel (38) und durch eine zwischen dem Förderband und der Wendeeinrichtung angeordnete Führungseinrichtung (56) zum Einführen von Endstücken (58) der Gegenstände in die Wendeeinrichtung.2. Formblasmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellen (26) des Förderbands (24) eine entgegengesetzt der Bewegungsrichtung des oberen Trums abnehmende Tiefe aufweisen.3. ' Formblasmasehine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichne t, daß die Wendeeinrichtung (36) sich vorwärts und rückwärts über das der Umlaufebene des Formrads abgewandte Ende (40) des Förderbands hinaus609848/0666erstreckt und eine durch einen Steg (42) begrenzte Spiralnut (44) an der Schneckenspindel (38) für die Aufnahme der Endstücke (58) der Gegenstände und eine sich entlang der Schneckenspindel erstreckende und die Gegenstände an ihr entlang führende Führungseinrichtung (46) aufweist, welche ein oberhalb der Spindel angeordnetes Einlaufteil (48), ein seitlich der Spindel und im wesentlichen parallel zu ihrer Achse verlaufendes Ablaufteil (50) und ein das Einlaufteil mit dem Ablaufteil verbindendes, gewundenes Mittelteil (54) hat.#. Formblasmaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine jenseits der Schneckenspindel (38, 132) angeordnete, angetriebene Verfahrenseinrichtung (128) für die Übernahme der Gegenstände (144), durch eine zwischen der Spindel und der Verfahrenseinrichtung angeordnete Auswerfeinrichtung (130), durch eine Betätigungseinrichtung (136) zum Betätigen der Auswerfeinrichtung bei Betriebsunterbrechung der 'Verfahrenseinrichtung, und durch eine Einrichtung für den Synchronantrieb des lormrads (9), des Förderbands (24) und der Schneckenspindel (38) unabhängig vom Antrieb der Verfahrenseinrichtung.5. Formblasmaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Steigung der Schneckenspindel (38) in der Bewegungsrichtung des oberen Trums des Förderbands (24) vergrößert.6. Formblasmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennz eichnet, daß jede Zelle (26) des Förderbands (24) eine Anordnung von nicht federnden Querleisten (62) aufweist, deren Kontur die abnehmende Tiefe der Zelle bestimmt..7. Formblasmaschine nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine zwischen der Auswerfeinrichtung (130) und der Verfahrenseinrichtung (128) angeordnete, mit einer Führungsschiene (142) zusammenwirkende kurze Schneckenspindel (140) deren Antrieb mit dem der Verfahrenseinrichtung gekoppelt ist.8. Formbla,smaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Querleisten (62) einen sich über einen Teil ihrer Länge erstreckenden, senkrechten Ausschnitt (66) haben.9. Verfahren zum Abführen von aus thermoplastischem Werkstoff geblasenen Gegenständen von einer senkrecht angeordneten Umlauf-Formblasmaschine, welche kontinuierlich umlaufende Formen mit zum Öffnen derselben radial von der Drehachse weg beweglichen, die Gegenstände enthaltenden Formteilen aufweist, bei welchem die Gegenstände in einer im wesentlichen entlang der Umlaufebene der Formteile verlaufenden Richtung abwärts in Zellen eines Austrags-Förderbands ausgeworfen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenstände so in den Zellen des Förderbands ausgerichtet werden, daß jeweils ein Endstück609848/0666der Gegenstände über eine Seite des Förderbands hervorsteht, daß die Endstücke der Gegenstände während der Fortbewegung derselben in den Zellen des Förderbands in eine Spiralnut einer sich drehenden Schneckenspindel eingeführt werden, und daß die Gegenstände jenseits des Endes des Förderbands mittels der Schneckenspindel und einer damit zusammenwirkenden Führungsschiene abwärts in eine im wesentlichen senkrechte Stellung gedreht werden.10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Endstücke der Gegenstände zwangsläufig in eine Stellung zwischen der Spiralnut und der Führungsschiene geführt werden.11. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teilstück der Führungsschiene in Abhängigkeit von einem bestimmten Zustand der in den Zellen vorhandenen Gegenstände aus der Wirkstellung gegenüber der Schneckenspindel weg bewegt wird, so daß nachfolgende Gegenstände nicht in die Spiralnut eingeführt werden, sondern auf dem Förderband verbleiben, und daß die betreffenden Gegenstände am Ende des Förderbands aus den Zellen einer Auffangeinrichtung zugeführt werden.12-r Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenstände beim Auswerfen aus den Formteilen eine erhöhte mittlere Temperatur haben, so daß ihre Oberfläche durch Schlag verformbar ist.609848/066613. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Endstücke der Gegenstände mit diesen einstückige Blasansätze umfassen.14. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenstände von der Abgangsseite der Schneckenspindel aus entlang einer zwischen feststehenden und damit zusammenwirkenden beweglichen Führungsteilen verlaufenden Bewegungsbahn einer angetriebene Teile enthaltenden anschließenden Verfahrenseinrichtung zugeführt werden, daß der Betrieb der angetriebenen Teile unterbrochen und im wesentlichen gleichzeitig damit eines der lührungsteile aus der die Bewegungsbahn begrenzenden Stellung in bezug auf das andere lührungsteil heraus bewegt wird, und daß der Transport der Gegenstände nach der Betriebsunterbrechung der angetriebenen Teile der Verfahrenseinrichtung mittels der Schneckenspindel fortgesetzt wird, wodurch die Gegenstände an der Stelle, an welcher das lührungsteil aus der Wirkstellung heraus bewegt wurde, die Bewegungsbahn in Eichtung auf eine Auffangeinrichtung verlassen.15· Verfahren nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß die lineare Vorschubgeschwindigkeit der festgehaltenen Gegenstände erhöht wird, bevor sie in die im wesentlichen senkrechte Stellung gedreht werden.609848/0668do —16. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Betrieb der angetriebenen Teile der Verfahrenseinrichtung wieder aufgenommen wird,, ohne daß vorher jemals der Drehantrieb der Schneckenspindel unterbrochen wurdet und daß im wesentlichen gleichzeitig damit daß eine Führungsteil in seine Wirkstellung zurückbewegt wird, um die Zufuhr der Gegenstände zu den beweglichen Teilen der Verfahrenseinrichtung erneut aufzunehmen.609848/0666Leerseite
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