DE2752519C2 - Vergaser für Verbrennungsmotoren - Google Patents
Vergaser für VerbrennungsmotorenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M7/00—Carburettors with means for influencing, e.g. enriching or keeping constant, fuel/air ratio of charge under varying conditions
- F02M7/12—Other installations, with moving parts, for influencing fuel/air ratio, e.g. having valves
- F02M7/14—Other installations, with moving parts, for influencing fuel/air ratio, e.g. having valves with means for controlling cross-sectional area of fuel spray nozzle
- F02M7/16—Other installations, with moving parts, for influencing fuel/air ratio, e.g. having valves with means for controlling cross-sectional area of fuel spray nozzle operated automatically, e.g. dependent on exhaust-gas analysis
- F02M7/17—Other installations, with moving parts, for influencing fuel/air ratio, e.g. having valves with means for controlling cross-sectional area of fuel spray nozzle operated automatically, e.g. dependent on exhaust-gas analysis by a pneumatically adjustable piston-like element, e.g. constant depression carburettors
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Description
25
Die Erfindung betrifft die Vergaser für Verbrennungsmotoren nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
Es sind Vergaser dieser Art bekannt, bei welchen das
Hilfsdrosselorgan durch ein Element gebildet wird, welches quer zur Luftströmung in der Einlaßleitung
verschiebbar 17t. Dieses Element wird im allgemeinen durch einen zylindrischen Tauchkolben gebildet, es kann
jedoch auch die Form einer dünnen Platte haben, wie dies die FR-PS 21 35 046 zeigt
Dieses quer verschiebliche Elt.nent wird durch ein
pneumatisches Organ betätigt, welches auf einer Seite unter dem Atmosphärendruck und auf der anderen
Seite unter dem Druck steht, welcher in der Einlaßleitung zwischen den beiden Drosselorganen
herrscht.
In Vergasern der obigen Art wird das die Brennstoffmenge
regelnde Dosierorgan im allgemeinen durch eine Nadel gebildet, deren Querschnitt längs der Nadel
veränderlich ist und welche mehr oder weniger in eine öffnung mit bestimmtem Querschnitt eintritt, wobei der
Brennstoff durch den von der Nadel und der öffnung bestimmten Ringraum strömen kann.
Derartige Vergaser arbeiten folgendermaßen:
Wenn das Hauptdrosselorgan allmählich geöffnet wird, öffnet sich automatisch das Hilfsdrosselorgan nach
Maßgabe des zwischen den beiden Drosselorganen herrschenden Unterdrucks, derart, daß der von dem
Hilfsdrosselorgan bestimmte Durchtrittsquerschnitt für die Luft und der von dem Dosierglied bestimmte
Durchtrittsquerschnitt für den Brennstoff sich praktisch proportional ändern und, daß die Luft und der
Brennstoff, welche unter der gleichen Druckdifferenz gebildet werden, im normalen Motorbetrieb ein
Gemisch mit praktisch konstantem Mischungsverhältnis bilden.
Ein derartiger Vergaser besitzt einen Nachteil:
Bei voll geöffneter Hilfs- und Hauptdrossel kann der
Motor bei Vollast und weiter zunehmendem Saugdruck noch weiter Luft ansaugen, ohne eine entsprechende
Zunahme der Brennstoffmenge, da sich der Durchtrittsquerschnitt des Dosierorgans des Brennstoffs nicht
mehr ändert und man nur eine leichte Zunahme der Brennstoffmenge durch Zunahme des auf das Dosierorgan
ausgeübten Unterdrucks erhoffen kann. Infolgedessen wird das Gemisch zu arm, wodurch die Leistung,
welche der Motor erreichen kann, begrenzt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Vergaser der eingangs angegebenen Art so auszubilden,
daß bei weiterer Zunahme der Luftströmung unter Vo'Jast eine entsprechende Zunahme der Brennstoffmenge
möglich ist
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale im Kennzeichen des Patentanspruchs gelöst Wird das
Hilfsdrosselorgan mit einem pneumatischen Steuerelemente verbunden, welches das Hilfsdrosselorgan über
die Stellung hinaus verschiebt, so wird der Durchtrittsquerschnitt
am Dosierorgan für den Brennstoff weiter vergrößert, so daß ohne Zunahme des Durchtrittsquerschnitts
der Luftströmung eine entsprechend größere Brennstoffmenge in die Einlaßleitung gesaugt wird.
Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert
F i g. 1 ist ein vereinfachter lotrechter Schnitt eines erfmdungsgemäßen Vergasers mit Tauchkolben, wobei
die verschiedenen Elemente in der Leerlauf-Stellung dargestellt sind.
Fig.2 zeigt den gleichen Vergaser in Vollast-Stellung,
wobei sich der Tauchkolben in der Stellung befindet, welche eine »Überleistung« des Motors
ermöglicht
Der Vergaser ist im ganzen so ausgebildet daß er in seiner Einlaßleitung 1 stromauf von dem Hauptdrosselorgan
2 ein Hilfsdrosselorgan 4 enthält welches sich automatisch und stetig nach Maßgabe der Zunahme der
in der Leitung 1 in Richtung des Pfeüs F strömenden Luftmenge öffnet
Das Hilfsdrosselorgan 4 ist fest mit einer profilierten Nadel 5 verbunden, weiche in einer kalibrierten öffnung
6 verschieblich ist und mit dieser je nach der Längsstellung der Nadel 5 einen veränderlichen
Durchtrittsquerschnitt 7 abgrenzt. Dieser Durchtrittsquerschnitt 7 bildet das Dosierorgrn für den Brennstoff,
welcher in die Leitung 1 über diesen Durchtrittsquerschnitt 7 aus einem mit einer Brennstoffquelle
verbundenen Schacht 8 angesaugt wird. Der angesaugte Brennstoff tritt an einer Stelle der Leitung 1 aus, an
welcher praktisch der gleiche Unterdruck wie zwischen den Drosselorganen 2 und 4 herrscht.
Das dargestellte Hilfsdrosselorgan 4 wird durch ein zylindrisches Element oder Tauchkolben gebildet,
dessen Durchmesser wenigstens gleich dem der Leitung 1 ist, und welches durch die Wand dieser Leitung in
einem Loch 9 tritt. Der Tauchkolben 4 ist mit der Membran 10 eines pneumatischen Elements 11 verbunden.
Diese Membran 10 trennt in dem Gehäuse des pneumatischen Elements 11 zwei Kammern 12 und 13.
Die Kammer 12, oder Arbeitskammer, steht über einen mit einer kalibrierten Öffnung 16 versehenen Kanal 15
unter dem Unterdruck, welcher zwischen den Drosselorganen 2 und 4 in der Einlaßleitung herrscht Die
Kammer 13 steht über einen Kanal 18 unter dem Druck, welcher praktisch gleich dem in dem Lufteinlauf 17 des
Vergasers herrschenden Atmosphärendruck ist. Die Arbeitskammer 12 enthält eine Feder 19, welche den
Tauchkolben 4 entgegen der von dem in der Kammer 12 herrschenden Unterdruck ausgeübten Kraft in Schließstellung
der Einlaßleitung 1 zu drücken sucht Der Tauchkolben 4 wird bei seiner Verschiebung nicht nur
durch Gleiten an der Wand des Lochs 9 geführt, sondern
auch durch Gleiten mit Gleitsitz eines von dem Tauchkolben 4 getragenen axialen Rohrs 22 an einem
fest mit dem Deckel 21 des pneumatischen Elements 11
verbundenen Kolben 20, Ein in dem Kolben 20 ausgebildeter Kanal 23 ermöglicht die Strömung der
Luft zwischen der Kammer 12 und dem Hohlraum 24, welcher von dem Kolben 20 innerhalb der Bohrung 22
abgegrenzt wird, wodurch jede Störung der Verschiebung des Tauchkolbens 4 durch Zusammendrückung
oder Entspannung der in dem Hohlraum 24 enthalten- ι ο
den Luft vermieden wird.
Bei der in F i g. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist das pneumatische Element 11 so
vorgesehen, daß es den Tauchkolben 4 in dem Sinn der öffnung über die Stellung Po (in F i g. 2 strichpunktiert)
hinaus antreibt, in welcher er in der Einlaßleitung einen
Durchtrittsquerschnitt bestimmt, welcher mit dem Querschnitt der. Einlaßleitung in der Nähe des
Tauchkolbens gleichwertig ist, d.h. der Stellung, für
welche der Druckabfall der Luft in der Zone der Leitung
1, in welcher der Tauchkolben 4 arbeitet, der gleiche ist,
als ob das Hilfsdrosselorgan 4 in dieser Zone nicht vorhanden wäre. In F i g. 2 kann sich der Tauchkolben 4
über die Stellung Po hinaus um eine Strecke H verschieben, bevor der Kolben 20 anschlägt Es kann
auch ein beliebiges anderes Anschlagmittel gewählt werden, welches die Begrenzung der zusätzlichen
Verschiebung auf einen bestimmten Wert //gestattet
Die in Fig.2 dargestellte Stellung Po ist streng
genommen nicht die genaue Stellung des oben definierten gleichwertigen Querschnitts, da der Boden
des dargestellten Tauchkolbens flach ist, da jedoch der Unterschied äußerst klein ist, hat dies praktisch keine
Bedeutung, Ebenso hat die durch die Verschiebung über die Strecke H bewirkte örtliche Querschnittszunahme
keinen merklichen Einfluß auf den von der Luft erlittenen Druckabfall,
Die Arbeitsweise ist folgende;
Solange die durch die Einlaßleitung 1 strömenden Luftmengen eine solche Größe haben, daß der
Tauchkolben 4 den von der Einlaßleitung dargebotenen Durchtrittsquerschnitt einschnürt, d. h. wenn der Motor
mit Teillast arbeitet, ist die Arbeitsweise dieses mit konstantem Unterdruck arbeitenden Vergasers die
übliche bekannte.
Wenn dagegen die Luftströmung in der Einlaßleitung über die der Stellung Po des Tauchkolbens 4 entsprechende
Strömungsmenge hinaus zunimmt, d. h. wenn
der Motor mit Vollast arbeitet, nimmt der durch den Kanal 15 auf die Kammer 12 übertragene Unterdruck
weiter zu, hebt den Tauchkolben 4 über die Stellung Po hinaus an und hebt auch die Nadel 5 zur Brennstoffdosierung
an. Infolgedessen nimmt der Durchtrittsquerschnitt 7 des Brennstoffs zu. Dies hat rVne gesteigerte
Brennstoffströmung zur Folge. Man erhäh daher so den
geeigneten Gehalt, welcher gestattet, eine größere Leistung bei Vollast des Motors zu erhalten.
Die Erfindung kann abgewandelt werden. Sie ist insbesondere auf Vergaser mit konstantem Unterdruck
anwendbar, bei weichen das Hilfsdrosselorgan eine ebene Platte der in der FR-PS 21 33 046 beschriebenen
Art ist Die Arbeitsweise ist dieselbe wie die oben beschriebene, jedoch mit dem Unterschied, daß jenseits
der Stellung Po keine örtliche Vergrößerung des Durchtrittsquerschnitts an der Stelle der das Hilfsdrosselorgan
bildenden Platte auftritt
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Vergaser für Verbrennungsmotoren, der in seiner Einlaßleitui.g stromauf eines vom Fahrer betätigten Hauptdrosselorgans ein Hilfsdrosselorgan enthält, welches sich in Abhängigkeit von der Zunahme der durch die Einlaßleitung strömenden Luftmenge stetig öffnet und ein Dosierorgan steuert, welches die der Einlaßleitung unter der Einwirkung des zwischen den Drosselorganen bestehenden Unterdrucks aus einer im wesentlichen unter Atmosphärendruck stehenden Brennstoffquelle zuströmende Brennstoffmenge derart regelt, daß der der Luft vom Hilfsdrosselorgan freigegebene Durchtrittsquerschnitt der Einlaßleitung dem für den Brennstoff vom Dosierorgan freigegebenen Durchtrittsquerschnitt praktisch proportional und die Zusammensetzung des dem Verbrennungsmotor zugeführten Gemisches konstant ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Dosierorgan (5) über die Stellung hinaus verschieblich ist, welche es bei völlig geöffneter* Hilfsdrosselorgan (4) einnimmt
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