DE2751627A1 - Horizontal-ablenkschaltung - Google Patents
Horizontal-ablenkschaltungInfo
- Publication number
- DE2751627A1 DE2751627A1 DE19772751627 DE2751627A DE2751627A1 DE 2751627 A1 DE2751627 A1 DE 2751627A1 DE 19772751627 DE19772751627 DE 19772751627 DE 2751627 A DE2751627 A DE 2751627A DE 2751627 A1 DE2751627 A1 DE 2751627A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- deflection
- voltage
- circuit
- capacitor
- oscillator
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N5/00—Details of television systems
- H04N5/04—Synchronising
- H04N5/12—Devices in which the synchronising signals are only operative if a phase difference occurs between synchronising and synchronised scanning devices, e.g. flywheel synchronising
- H04N5/126—Devices in which the synchronising signals are only operative if a phase difference occurs between synchronising and synchronised scanning devices, e.g. flywheel synchronising whereby the synchronisation signal indirectly commands a frequency generator
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Details Of Television Scanning (AREA)
- Synchronizing For Television (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft Horizontal-Ablenkschaltungen für Fernsehempfänger.
Video-Signale, die ein wiederzugebendes Bild darstellen, werden vom Fernsehempfänger zur Wiedergabe auf dem Bildschirm
einer Kathodenstrahlröhre verarbeitet. Das zusammengesetzte Videosignal umfaßt Signale, die dem wiederzugebenden
Bild entsprechen, sowie Zeit-Information in Form von Synchronisierimpulsen, die den Austastteilen des Videosignales
überlagert sind.
Die Videoinformation wird auf dem Bildschirm der Kathodenstrahlröhre
durch Modulation mindestens eines Elektronenstrahles wiedergegeben,welcher in Form eines Rasters vertikal
und horizontal abgelenkt wird. Die horizontale Ablenkung des Elektronenstrahles wird dadurch bewirkt, daß
in der Horizontal-Ablenkwicklung ein linear sägezahnförmiger Horizontal-Ablenkstrom erzeugt wird. Der Mittelpunkt der
horizontalen Abtastzeile sollte mit der horizontalen Mitte des Bildschirmes zusammenfallen. Dieser Punkt ist üblicherweise
erreicht, wenn der Ablenkstrom null ist.
Aufgrund hoher Videobelastungen der Hochspannungsschaltungen, welche die Beschleunigungspotentiale für die Elektronenstrahlen
liefern, können verschiedene Raster-Verzerrungen entstehen. Eine als Bildweichheit bekannte Verzerrung oder Störung
führt zu symetrischen Größenschwankungen des Rasters, die durch einen Abfall der Hochspannung während kurzzeitiger
hoher Video-Belastung hervorgerufen werden. Einer auf Bildweichheit beruhenden Rastervergrößerung läßt sich durch Sen-
809821/0954
ken der B+-Spannung bei starken Belastungen entgegenwirken. Die B+-Spannung wird als Ansteuerspannung für die Horizontal-Ablenkwicklung
zur Erzeugung eines Sägezahn-Abtaststromes verwendet. Eine Verringerung der B+-Spannung führt zu einer Verringerung
des Spitze-Spitze-Wertes des Abtsststromes und ergibt so eine Bildweichheitskompensation.
Eine andere Raster-Verzerrung kann entstehen, wenn sich der Mittelwert des Horizontal-Ablenkstromes bei starker Video-Belastung
verschiebt. Gemäß der Darstellung der US-PS 3 959 führt eine Videobelastung der Hochspannungschaltungen dazu,
daß über den Horizontal-Ausgangsübertrager mehr Energie aus dem Rücklaufimpuls der Horizontal-Ablenkwicklung zur Hochspannungsschaltung
gekoppelt wird. Dies verursacht eine Verschiebung des Mittelwertes des Horizontal-Ablenkstromes und
eine physische Verzerrung des Rasters insofern, als sich die Horizontal-Zeilen des Rasters gegenüber dem Bildschirm der
Kathodenstrahlröhre verschieben. Eine zum mittleren Horizontal-Ablenkstrom analoge Spannung wird durch Abtastung des Elektronenstrahl-Stromes
gewonnen. Diese Spannung wird auf den Horizontal-Oszillator gegeben, um die Oszillatorfrequenz so zu
verändern, daß sich eine Kompensation der Verzerrung ergibt.
Die Ursache weiterer, zusatzlicher Raster-Verzerrungen ist in
der US-PS 3 426 244 beschrieben. Starke Video-Belastungen können zu einer Verbreiterung der Rücklaufimpulse führen, die als
Vergleichsimpulse den Phasendiskriminator-Dioden eines Phasendetektors zugeführt werden. Der Phasendetektor spricht unerwünscht
auf die Verbreiterung der Rücklaufimpulse dadurch an, daß er eine Fehlerspannung erzeugt, die eine Veränderung der
Horizontal-Oszillatorfrequenz und damit eine Verschiebung von Horizontal-Zeilen und eine entsprechende Verzerrung des
wiedergegebenen Bildes bewirkt. Eine durch Abtastung des Stromes im Horizontal-Ausgangsübertrager erhaltene Kompensationsspannung fällt an einem Widerstand ab und wird auf den Verbindungspunkt
der Phasendiskriminator-Dioden gegeben, wodurch
809821 /0954
die Fehlerspannung beseitigt und die Verzerrung korrigiert wird.
Eine wiederum andere Raster-Verzerrung geht auf Veränderungen der Speicherzeitverzögerung beim Sperren des Horizontal-Ausgangstransistors
nach Vorspannung seines Basis-Emitterübergangs in Sperrichtung zurück, was zu Veränderungen bei
der Auslösung bzw. Einleitung des RücklaufintervalIs führt.
Wegen dieser Veränderungen ist der Ablenkstrom nicht mehr mit den Synchronisierimpulsen synchronisiert und die Videoinformation
wird nicht mehr an den richtigen Stellen in jeder Zeile des Rasters wiedergegeben, so daß eine verzerrte
Wiedergabe entsteht.
Ein Verfahren zur Kompensation dieser Verzerrung ist in der US-PS 3 891 800 beschrieben. Hiernach werden die Rücklaufimpulse
und das Ausgangssignal eines mit den Synchronisierimpulsen synchronisierten Oszillators in einem zweiten
Phasenvergleicher zusammengebracht. Der Ausgang des zweiten Phasenvergleichers dient als Fehlerspannung zur Nachstellung
der Frequenz des Horizontal-Oszillators, wodurch die Kompensation der Bild-Verzerrung erfolgt. Die Korrektur-Anordnung
erfordert jedoch zwei Phasenvergleicher und zwei Oszillatoren.
Erfindungsgemäß wird zur Raster-Entzerrung und insbesondere
zur Korrektur auf Schwankungen bei der Rücklauf-Einleitung die Ablenkschaltung mit Gleichlaufkorrektur vorgeschlagen,
die im Anspruch 1 und bezüglich vorteilhafter Ausgestaltungen in den Unteransprüchen gekennzeichnet ist.
Im folgenden ist die Erfindung mit weiteren vorteilhaften
Einzelheiten anhand eines schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
809821/0954 /8
Figur 1 - ein Schaltbild einer Horizontal-Ablenkschaltung nach der Erfindung,
Figuren 2A - 2D - Signalpläne zur Ablenkschaltung nach Figur 1.
Gemäß Figur 1 werden positive Horizontal-Synchronisier-Impulse
101, die eine Frequenz 1/T„ haben und von einer nichtgezeigten Synchronisier-Trennstufe stammen, an einem
Anschluß A über einen Kondensator 21 auf die Anoden zweier Phasendiskriminator-Dioden 22 und 23 einer üblichen selbstätigen
Phasen- und Frequenzsteuerschaltung 30 einer Horizontal-Ablenkschaltung
20 gegeben. Positive Horizontal-Rücklaufimpulse
102, die in einer Sekundärwicklung 24b eines Horizontal-Ausgangsübertragers 24 erzeugt werden, gelangen
zu einem Anschluß B.
An den Anschluß B ist ein Integriernetzwerk aus Kondensatoren
25 und 26 sowie einem Widerstand 27 angeschlossen. Die Rücklaufimpulse 102 erscheinen als Sägezahnspannung 103
axs Verbindungspunkt zwischen dem Kondensator 26 und dem
Widerstand 27, Die Sägezahnspannung wird mittels eines Kondensators
28 und eines Kondensators 29 auf die Kathode der Diode 22 bzw. auf die Anode der Diode 23 gekuppelt. Parallel
zu den Dioden 22 und 23 liegen zwei Belastungswiderstände und 32.
Ein Spannungsteilernetzwerk aus Widerständen 33 bis 35 liegt zwischen einer +22V-Quelle und Masse. Eine am Verbindungspunkt der Widerstände 34 und 35 entstehende Gleichspannung
ergibt mittels Kondensatoren 36 und 37 sowie Widerständen 38 und 39 einen Gleichspannungs-Referenzpegel für die Dioden
22 und 23.
Wenn die Rücklaufimpulse 102 nicht mit den Synchronisierimpulsen
101 synchronisiert sind, entsteht eine Netto-Wechsel-
809821/0954
spannung an einem Anschluß C, der mit der Verbindungsstelle zwischen dem Kondensator 28 und der Kathode der Diode 22
verbunden ist. Diese Wechselspannung wird mittels eines Filternetzwerkes geglättet,das einen Widerstand 41 und einen
Kondensator 42 umfaßt, wobei der Widerstand 41 mit der einen Seite an einen Eingangsanschluß D und mit der anderen
Seite an den Kondensator 37 angeschlossen ist, während der Kondensator 42 mit der einen Seite an den Anschluß D
und mit der anderen Seite an einen Widerstand 43 angeschlossen ist. Der Verbindungspunkt zwischen Kondensator 42 und
Widerstand 43 bildet einen Anschluß E.
Die am Anschluß D erscheinende geglättete Spannung dient als Steuerspannung zur Einstellung der Frequenz eines spannungsgesteuerten
Oszillators 40. Die RC-Zeitkonstanten des Filternetzwerkes sind typischerweise so festgelegt, daß sie gegenüber
der Horizontal-Frequenz 1/T0 relativ groß sind. Durch
eine solche Festlegung wird verhindert, daß Störimpulse und andere Streusignale die Oszillatorfrequenz vorzeitig und sporadisch
ändern.
Der Oszillator 40 gleicht einem Oszillator/wie er in der US-PS
3 611 176 beschrieben ist. Seine Wirkungsweise wird nur kurz erläutert. Mittels der Spannungsteiler-Widerstände 33-35 wird
an einem Anschluß F eine obere Triggerspannung V- gebildet. Der Anschluß F ist über ein Serienfilter aus einem Kondensator
44 und einem Widerstand 45 mit Hasse gekoppelt. Der Anschluß F ist ferner mit der Basis eines Schalt-Transistors
verbunden. Der Emitter des Transistors 46 ist mit dem Emitter eines Trigger-Transistors 47 verbunden, während sein Kollektor
mit der Basis eines Inverter-Transistors 48 und über Widerstände 49 und 51 mit der +22V-Speisequelle verbunden ist. Zwischen
Basis und Kollektor des Transistors 48 liegt ein Integrier-Kondensator 52. Der Emitter des Transistors 48 und ein Sieb-Kondensator
53 sind am Verbindungspunkt der Widerstände 49 und 51 mit dem Kollektor des Transistors 47 verbunden.
809821/0954
Der Kollektor des Transistors 48 ist über einen Widerstand 54 mit dem Anschluß F und über ein Integriernetzwerk,
das einen Widerstand 55 und parallel dazu die Serienschaltung eines Widerstand 56 und eines Kondensators 57
umfaßt, mit Masse gekoppelt. Die Basis des Transistors 47 ist an den Verbindungspunkt zwischen Widerstand 56 und
Kondensator 57 angeschlossen, während der Kollektor über einen Widerstand 58 mit dem Anschluß E gekoppelt ist.
Der Emitter des Transistors 47 ist über einen Widerstand 99 mit Masse gekoppelt.
Wenn die Spannung am Anschluß F den Wert der oberen Triggerspannung
V2 hat, leitet der Transistor 46 und macht durch
Vorwärtsvorspannung den Transistor 48 leitend. Der Kondensator
57 lädt sich auf den Pegel der Triggerspannung V2
auf, wobei der Strom von der +22V-Speisequelle über Widerstand 51, Transistor 48 und Widerstand 56 zum Kondensator
57 fließt. Wenn der Kondensator 57 auf V2 aufgeladen ist,
wird der Trigger-Transistor 47 durch Vorwärtsvorspannung leitend und sperrt die Transistoren 4 6 und 48. Am Anschluß
F wird eine neue, untere Triggerspannung V1 gebildet.
Der Kondensator 57 beginnt über die Widerstände 56 und 55 nach Masse zu entladen. Da die Spannung am Emitter des
Transistors 47 jetzt V1-V. beträgt, sperrt der Transistor
47, wenn der Kondensator 57 auf die untere Triggerspannung V. entladen ist. Der Transistor 46 wird leitend, schaltet
den Transistor 48 durch und läßt erneut die obere Triggerspannung V2 im Anschluß F entstehen, was einen Oszillator-Zyklus
abschließt.
Die genaue Oszillatorfrequenz wird durch einen Transistor 59 gesteuert, der mit seinem Kollektor und Emitter an den
Kollektor bzw. Emitter des Transistors 46 angeschlossen ist. Die Basis des Transistors 59 ist mit dem Eingangsanschluß D
verbunden. Die Spannung am Eingangsanschluß D bildet die
809821/0954
untere Triggerspannung V1, bei welcher der Trigger-Transistor
47 sperrt bzw. abschaltet. Die selbsttätige Phasen- und Frequenzsteuerschaltung 30 gibt am Anschluß
D eine Steuerspannung ab, welche die untere Triggerspannung so verändert, daß die vom Horizontal-Ausgangsübertrager
erzeugten Rücklaufimpulse mit den ankommenden Synchronisierimpulsen
synchronisiert werden.
Der Kollektor des Transistors 48 ist mit der Basis eines Puffer-Transistors 61 verbunden. Der Emitter des Transistors
61 ist über einen Widerstand 76 mit der Basis eines Ansteuer-Transistors
62 in einer Ansteuerschaltung 50 gekoppelt. Der Emitter ist außerdem über Widerstände 63 und
64 mit Masse gekoppelt. Der Kollektor des Transistors 61 ist über einen Widerstand 65 mit einer +27V-Speisequelle
und außerdem mit einem Sieb-Kondensator 66 verbunden. Der Verbindungspunkt zwischen den Widerständen 63 und 64 ist
über einen Kondensator 67 mit der Basis eines Transistors
62 gekoppelt.
Der Kollektor des Transistors 62 ist mit der einen Seite der Primärwicklung 68a eines Ansteuer-Übertragers 68 verbunden.
Die andere Seite der Primärwicklung 68a ist über Filterelemente 69-72 mit Masse gekoppelt. Der Verbindungspunkt zwischen Widerstand 71 und Kondensator 72 liegt an
der +27V-Speisequelle. Zwischen dem Kollektor und dem Emitter des Transistors 62 liegt ein Impulsformungs- und
Dämpfungsnetzwerk aus einem Kondensator 73 sowie aus einer Serienschaltung eines Widerstandes 74 und eines Kondensators
75.
Wenn der Transistor 48 sperrt, sperrt auch Transistor 61 und bringt seinerseits den Transistor 62 in den Sperrzustand.
Bei den in Figur 1 angegebenen Wicklungs-Polaritäten entsteht in der Sekundärwicklung 68b des Ansteuer-Ubertra-
809821/0954 /12
gers 68 ein positives Einschalt-Spannungssteuersignal. Eine Seite der Sekundärwicklung 68b ist über einen Widerstand
77 und eine Induktivität 78 mit der Basis eines Ausgangs-Transistors 79 einer Ausgangs-Ablenkschaltung 60
gekoppelt. Die andere Seite der Sekundärwicklung 68b ist mit dem Emitter des Transistors 79 und mit Masse verbunden.
Zwischen der Basis und dem Emitter des Transistors 79 liegen ein Widerstand 81 und ein Kondensator 82.
Zwischen dem Kollektor und dem Emitter des Transistors 79 liegen eine Dämpfungs-Diode 83, ein Rücklauf-Kondensator 84
sowie die Serienschaltung einer Horizontal-Ablenkwicklung mit einem "S"-Formungs-Kondensator 86.
An einem Anschluß G wird eine Ablenkspannung B+, die als Beispiel zu +107V angegeben ist, erhalten und über ein Hochspannungs-Abstimmnetzwerk
aus einer Induktivität 87 und einem Kondensator 88 sowie über die Primärwicklung 24a des Horizontal
-Ausgangsübertragers 24 der Ablenkwicklung 85 zugeführt. Die Spannung B+ bewirkt die Erzeugung eines Vorlaufstromes
104 in der Ablenkwicklung 85. Die Spannung B+ entsteht am Ausgang eines geregelten Gleichspannungs-Netzgerätes 89,
das an Anschlüssen L-L die Netzwechselspannung erhält.
Das positive Einschaltsignal wird in der Sekundärwicklung 68b ungefähr in der Mitte des VorlaufIntervalls jedes Ablenkzyklus
erzeugt. Der Transistor 79 schaltet durch und führt Vorlaufstrom. Am Ende des Vorlaufes sperrt Transistor 48 und bringt
dadurch die Transistoren 61 und 62 in den Sperrzustand. Ein negatives Abschalt-Spannungssteuersignal wird der Basis des
Transistors 79 zugeführt. Die Bauelemente 77, 78, 81 und 82 dienen zur schnellen Abschaltung des Ausgangs-Transistors
und verhindern die Entstehung von Nachschwing-Komponenten im Abschalt-Signal, durch welche der Transistor 79 vorzeitig
ein- oder abgeschaltet würde.
809821/0954
Obwohl der Basis-Emitter-Ubergang des Transistors 79
in Sperrichtung vorgespannt ist, fällt der Basisstrom
nicht unmittelbar nach Anlegen des Rückwärts- bzw. Sperr-Vorspannungssignales auf 0 ab. Vielmehr gibt es
während eines signifikanten Zeitraumes einen Rückwärts-Basisstrom. Dieser Ruckwärts-Basisstrom entsteht durch
Ladung, die in der Basiszone des Transistors 79 während des Sättigungsbetriebes gespeichert wurde. Ein Strom
fließt so lange in den Kollektor hinein und aus der Basis heraus, bis die im Basis-Kollektor-Ubergang gespeicherte
Ladung abgeführt ist.
Nach Entfernung der überschüssigen gespeicherten Ladung fällt der Rückwärtsstrom auf 0 ab und die Kollektorspannung
des Ausgangs-Transistors 79 beginnt anzusteigen, wodurch das RücklaufIntervall eingeleitet wird. Die Phasen- und
Frequenzsteuerschaltung 30 synchronisiert normalerweise die Phasenlage des Oszillators 40 derart, daß die ankommenden
Horizontal-Synchronisierimpulse 101 jeweils in der Mitte des Rücklaufintervalls liegen, wodurch sich die richtige
Bildwiedergabe ergibt.
Während des Rücklaufs, wenn Transistor 79 gesperrt ist, bilden die Ablenkwicklung 85 und der Kondensator 84 eine
Resonanzschaltung, welche für eine Hälfte eines Zyklus arbeitet, und der Ablenkstrom 104 kehrt seine Richtung um.
In der Primärwicklung 24a werden positive Rücklaufimpulse 105 erzeugt und über eine Tertiärwicklung 24c des Horizontal-Ausgangsübertragers
24 einer Hochspannungsschaltung zugeführt. Die Hochspannungsschaltung 91 liefert an einem
Anschluß H eine Hochspannung für die Hochspannungs- bzw. Endanode einer nicht gezeigten Kathodenstrahlröhre.
Die Dämpfungs-Diode 83 ist während des negativen Halbzyklus
der Resonanz der Wicklung 85 in Vorwärtsrichtung vorgespannt, und der Kondensator 83, das RücklaufIntervall beendend, führt
809821/0954
Strom während der ersten Hälfte des VorlaufIntervalls.
Bei starker Videobelastung kann es sein, daß das Netzteil 89 nicht in der Lage ist, am Anschluß G die richtige
Spannung B+ zu lieferno Veränderungen der Spannung B+
führen zu Veränderungen des Spitze-Spitze-Wertes des Ablenkstromes in der Ablenkwicklung 85, der in erster Näherung
der Spannung B+ proportional ist. Jede Veränderung der Spannung B+ führt zu Veränderungen des Spitzenstromes in
der Ablenkwicklung 85 und des Spitzenstromes durch den Kollektor des Ausgangs-Transistors 79 am Ende des Vorlaufintervalls.
Da die Größe der Speicherzeit-Verzögerung vom Kollektorstrom des Transistors abhängt, ergeben Veränderungen des
Kollektorstromes am Ende des Vorlaufs Veränderungen der Speicherzeit-Verzögerung. Die Veränderungen der Speicherzeit-Verzögerung
führen zu Veränderungen bei der Einleitung des Rücklauf- und des VorlaufIntervalls relativ zu dem
festgelegten Zeitpunkt, an welchem die Horizontal-Synchronisierimpulse
jeweils ankommen.
Solche Zeitfehler, welche ζτα einer verzerrten Bildwiedergabe
führen, treten bei Frequenzen oberhalb der Ansprechfrequenz der Phasen- und Frequenzsteuerschaltang 30 auf. Die Filterelemente
37 und 41-43 leiten alle höherfrequenten Spannungen
der Phasen- und Frequenzsteuerschaltung 30 vom Eingangsanschluß
D des Oszillators 40 ab» Eine Vergrößerung der Ansprechfrequenz
der Phasen- und Frequenzsteuerschaltang 30
ist unzweckmäßig, da dann Streu- und Störsignale sowie Einschwingvorgänge den Steuer-Transistor 64 und den Trigger-Transistor
63 unerwünscht triggera würden.
Eine Korrekturschaltung 70 liefert Korrektur-Spannungssignale zum Oszillator 40 zur Korrektur hinsichtlich derjenigen Ver-
803821/0954
änderungen bei der Einleitung des RücklaufIntervalls, die
von der Phasen- und Freguenzsteuerschaltung 30 nicht kompensiert werden. Die Korrekturschaltung 70 ist mit ihrem
Ausgang über einen Koppel-Kondensator 92 an den Anschluß E der Oszillatorschaltung 40 angekoppelt. Zum Zeitpunkt T1
gemäß Figur 2Ά ist die Spannung an der Basis des Trigger-Transistors
47 auf den Wert der unteren Triggerspannung V1 abgefallen, wodurch der Transistor gesperrt bzw. abgeschaltet
ist. Aufgrund der Speicherzeit-Verzögerung beginnt der Horizontal-Rücklauf nicht vor Erreichen des Zeitpunkts T_.
Negative Horiziontal-Rücklaufimpulse 106, die von der Sekundärwicklung
24d des Horizontal-AusgangsÜbertragers 24 erzeugt werden, gelangen zu einem Integriernetzwerk aus einem
Widerstand 93 und einem Kondensator 94.
Gemäß Figuren 2A und 2B wird der negative Rücklaufimpuls 106,
der von +U1 auf -U- abfällt, mittels des Widerstand 93 und
des Kondensators 94 integriert, wodurch am Kondensator 94 eine negative Sägezahnspannung 107 entsteht, die während
des Intervalls T0-T. von +U1 auf -U-, abfällt. Strom fließt
von Masse durch den Kondensator 94 und dem Widerstand 93 sowie durch die Sekundärwicklung 24d hindurch und zurück nach
Masse. Während des VorlaufIntervalls T--T- ist die Spannung
am Kondensator 94 ein positiver Sägezahn.
Parallel zum Kondensator 94 liegt die Serienschaltung eines Kondensators 95 mit einem Widerstand 96. Die Kathode einer
Diode 97 ist an den Verbindungspunkt von Kondensator 95 und Widerstand 96 angeschlossen. Eine Seite eines Widerstandes
ist mit der Anode der Diode 97 verbunden, während seine andere Seite an Masse liegt. Eine Seite des Koppel-Kondensators
92 ist mit dem Verbindungspunkt zwischen Widerstand 98 und Diode 97 verbunden, während die andere Seite zum Anschluß E
geführt ist.
809821/0954
Der Widerstandswert des Widerstandes 96 ist erheblich größer als der Widerstandswert des Widerstandes 98.
Die Bauelemente 95-98 bilden eine Spitzen-Abtrennschaltung, deren Wirkungsv/eise unter Bezugnahme auf die
Signalverläufe gemäß Figuren 2B und 2C erläutert wird. Bevor der Fernsehempfänger eingeschaltet bzw. mit dem
Netz verbunden wird, ist der Kondensator 95 entladen. Nach dem Einschalten wird der Kondensator 95 während
der RücklaufIntervalle durch die negativen Rücklaufimpulse
106 allmählich negativ aufgeladen. Strom fließt von der Sekundärwicklung 24d über Masse, dem Widerstand 98,
die Diode 97, den Kondensator 95 und den Widerstand 93 zurück zur Sekundärwicklung 24d. Während der anschließenden
VorlaufIntervalle wird der Kondensator 95 nur leicht entladen,
da eine Entladung nur über den Widerstand 96 erfolgen kann, der einen hohen Widerstandswert hat. Schließlich
ist der Kondensator 95 bis fast auf die negative Spitzenspannung -U-, aufgeladen, auf die sich der Kondensator
94 am Ende jedes RücklaufIntervalls auflädt.
Zum Zeitpunkt T3 hat der negative Sägezahn 107 den Wert
-U, erreicht» welcher der langsam sich entladenden Spannung am Kondensator 95 gleicht. Mit zunehmender negativer Aufladung
des Kondensators 94 bekoaunt die Diode 91 eine Vorwärts-Vorspannung
und wird leitend, Der Kondensator 95 wird nicht länger entladen, sondern es beginnt seine negative Aufladung
durch die Rücklaufimpulse 106, wie es durch den Kurvenabschnitt
108a in Figur 2B gezeigt ist. Strom fließt von Masse über den Widerstand 98, die Diode 97, den Kondensator
95, den Widerstand 93 und die Sekundärwicklung 24b zurück nach Masse.
Der Kondensator 95 wird weiter negativ aufgeladen, und
zwar bis zum Zeitpunkt T5, der während des Entlade-Abschnittes
der Sägezahnspannung 107 eintritt, Zum Zeitpunkt
809821/0354
T5 ist die Spannung am Kondensator 94 von ihrem negativen
Spitzenwert -U3 auf -U5 abgefallen. Die Diode 97
ist nicht mehr in Vorwärtsrichtung vorgespannt und sperrt. Der Kondensator 95 wird nicht länger negativ aufgeladen,
sondern beginnt sich langsam über den Widerstand 96 zu entladen, was durch den Kurven-Abschnitt 108b in Figur 2B
gezeigt ist, und zwar bis zum Zeitpunkt Tg, an welchem sich der Zyklus wiederholt. Während des Intervalls T3-T5,
wenn sich der Kondensator 95 auflädt, fließt Strom durch den Widerstand 96. Wie es in Figur 2C gezeigt ist, stellt
die am Widerstand 98 abfallende Spannung einen negativen Spannungsimpuls 109 dar, der ungefähr zum Zeitpunkt T4 auftritt,
also dem Zeitpunkt, an welchem die Sägezahnspannung 107 ihren negativen Spitzenwert erreicht hat.
Der negative Spannungsimpuls 109 wird mittels des Koppel-Kondensators
92 wechselstrommäßig zum Anschluß E des Horizontal-Oszillators 40 gekoppelt. Der negative Impuls 109
wird in ein Korrektursignal 110 für den Horizontaloszillator 40 transformiert, wie es in Figur 2D gezeigt ist.
Der negative Teil des Korrektursignales 110 erscheint als negativer Impuls-Abschnitt 110a ab ungefähr dem Zeitpunkt T3-T5
und erscheint als negativ-abfallender, jedoch im positiven Bereich bleibender Sägeζahnspannungs-Teil 110b ab T -Tq.
Die Korrekturspannung V am Anschluß E zum Zeitpunkt Tß
wird über den Koppel-Kondensator 42 den vorhandenen Spannungen am Eingangsanschluß D hinzuaddiert, wodurch die untere
Triggerspannung V.. entsteht. Hierdurch führen Veränderungen
der Korrekturspannung 110 zum Zeitpunkt Tg, also zu dem
Zeitpunkt, an dem die Spannung an der Basis des Trigger-Transistors 47 die untere Triggerspannung V.· erreicht, zu
Frequenzänderungen des Oszillators 40.
809821/0954 /18
Der Wert der Korrekturspannung 110 ungefähr zum Zeitpunkt
Tg, wenn der Trigger-Transistor 47 sperrt, bestimmt
den genauen Zeitpunkt der Sperrung bzw. Abschaltung. Jede Veränderung hinsichtlich der Einleitung des Rücklaufintervalls
relativ zum ankommenden Synchronisierimpuls, wie sie z.B. durch Veränderungen der Speicherzeit-Verzögerung
hervorgerufen wird, führt zu einer veränderten Korrekturspannung beim Zeitpunkt T,. Die veränderte Korrekturspannung
verschiebt den Sperr-Zeitpunkt für die nachfolgenden Ablenk-Zyklen des Trigger-Transistors 47 derart,
daß die Veränderungen hinsichtlich der Einleitung des RücklaufIntervalls beträchtlich reduziert werden.
Am Zeitpunkt T9 gemäß Figur 2A hat eine deutliche Videobelastung
der Hochspannungsschaltung 91 zu einer vergrößerten Speicherzeit-Verzögerung bei der Einleitung des Rücklaufintervalls
geführt. Wenn der Trigger-Transistor. 47 am Zeitpunkt T„ sperrt, beginnt der Rücklaufimpuls 106
nicht im Zeitpunkt T1Q, wie es der Fall bei einer geringen
Videobelastung wäre, sondern an einem späteren Zeitpunkt T^,
Beim nächsten folgenden Ablenkszyklus entspricht der Moment, an welchem die Spannung an der Basis des Trigger-Transistors
47 die untere Triggerspannung erreicht, nunmehr dem Zeitpunkt T13. Aufgrund der vergrößerten Speicherzeit-Verzögerung
befindet sich jedoch der negativ-abfallende Sägezahn-Abschnitt 110b der Korrekturspannung 110 auf
einer Spannung V , die um den Betrag £V größer als die
Spannung V des entsprechenden früheren Zeitpunktes T- ist. Die vergrößerte Steuerspannung führt zu einer Erhöhung der
Oszillatorfrequenz, wodurch nach mehreren Ablenkzyklen die RücklaufIntervalle mit den ankommenden Synchronisierimpulsen
erneut synchronisiert sind.
80S821/095* /19
Die inkrementale Korrekturspannung Av c' welche die
Korrekturschaltung 70 liefert, hängt von der konstruktionsbedingten Wahl der Schaltungsparameter ab. Wenn
man eine schnelle Verriegelung anstrebt, werden die Schaltungsparameter so gewählt, daß sich ein relativ
steil veränderliches £V ergibt. Der Abschaltpunkt des
Trigger-Transistors 47 ist ziemlich empfindlich gegenüber dem Wert der unteren Triggerspannung am Eingangsanschluß D.
Wenn für den Oszillator die weiter unten aufgeführten Schaltungswerte gewählt werden, ergeben Veränderungen
der unteren Triggerspannung V- um nur wenige Zehntel eines
Voltes bereits Zeitveränderungen von mehreren Mikrosekunden,
Deshalb braucht die inkrementale Korrekturspannung Av c
nicht sehr groß zu sein.
Die Korrekturschaltung 70 ist gegenüber Überschwing-Problemen
nicht so anfällig, wie es Oszillatorsysteme mit einer geschlossenen Phasenvergleichs-Schleife sein können. Jede
Uberkorrektur durch die Korrekturschaltung 70 wird ihrer Natur nach klein sein, da die gesamte, von der Schaltung 70
gelieferte Korrektucspannung nicht groß zu sein braucht und sich die Korrektursp&nnung zur Erzielung einer befriedigenden
Korrektur auch nicht stark zu ändern braucht.
Geeignete beispielhafte Werte für den größeren Teil der wichtigen Bauelemente gehen aus der folgenden Tabelle hervor:
| Widerstand | 27 | 68 KiI |
| It | 31 | 100 KTL |
| η | 32 | 82 KU |
| Il | 33 | 15 KJT- |
| Il | 34 | 1 kXL |
| H | 35 | 15 ΚΛ- |
809821/0954
/20
| Widerstand 38 | 39 | 25 | des Rücklauf- 102 |
390 K 51 |
| η | 41 | 26 | des Rücklauf- 106 |
330 KSX. |
| n | 43 | 28 | 390 KS^- | |
| η | 45 | 29 | 4,7 KSl | |
| π | 49 | 36 | 10 Sl | |
| Il | 51 | 37 | 2,7 KSt- | |
| π | 54 | 42 44 |
4751 | |
| η | 55 | 52 | 39 k5L | |
| Il | 56 | 53 | 5,6 Κ51 | |
| π | 58 | 57 | 34,7 kSV- | |
| η | 93 | 92 | 4,7 KSV | |
| Il | 96 | 94 | 15 K51 | |
| Il | 98 | 95 | 1 ,5 MSl | |
| π | 99 | Spannung des Synchroni sier isspulses 101 |
4,3 KSl | |
| Il | Kondensator 21 | Spannung impulses |
8,2 KSL | |
| « | Spannung impulses |
56 pF | ||
| M | 33 pF | |||
| Il | 2,2 nF | |||
| η | 1 nF | |||
| Il | 150 pF | |||
| Il | 33 nF | |||
| Il η |
8,2 nF | |||
| η | 1 AiF 270 pF |
|||
| Il | 10 pF | |||
| Il | 4,7 /UF | |||
| η | 3,9 nF | |||
| π | 2,2 nF | |||
| π | 4,7 nF | |||
| 10 nF | ||||
| 22 Vss | ||||
| 260 Vss | ||||
| 200 Vss |
809821/0954
leerseife
Claims (8)
- RCA 71042/Sch/LiUSSN 743,313vom 19. November 1976RCA Corporation, New York, N.Y. (V.St.A.) Patentansprüche\Xy Ablenkschaltung zur Erzeugung eines Ablenkstromes synchron mit Synchronisiersignale^ mit einer Ablenkwicklung, mit einer an die Ablenkwicklung angeschlossenen Ablenk -Ausgangsschaltung, die auf Ansteuersignale anspricht, um den Ablenkstrom in der Ablenkwicklung während jedes Ablenkzyklus zu erzeugen, und die eine Einrichtung zur Erzeugung von RücklaufSignalen umfaßt, welche den Beginn des Rücklaufintervalls im Ablenkzyklus angeben, mit einer an die Ablenk-Ausgangsschaltung angeschlossenen Oszillator- und Ansteuerschaltung, die auf Steuer- und Korrektursignale anspricht, um die Ansteuersignale zu vorbestimmten Zeitpunkten im Ablenkzyklus zu erzeugen, mit einer an die Oszillator- und Ansteuerschaltung angeschlossenen Synchronisierschaltung, die auf die Synchronisiersignale und die Rücklaufsignale anspricht, um die Steuersignale für die Oszillator- und Ansteuerschaltung zu erzeugen zur Synchro-809821/0954nisation des Ablenkstromes mit den Synchronisiersignalen, und mit einer an die Oszillator- und Ansteuerschaltung angeschlossenen Korrekturschaltung zur Erzeugung der Korrektursignale für die Oszillator- und Ansteuerschaltung, um Rasterverzerrungen zu korrigieren, die durch die Synchronisierschaltung nicht beseitigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturschaltung (70) einen auf die Rücklaufsignale (106) ansprechenden Sägezahngenerator (93,94) zur Erzeugung einer Sägezahnspannung aufweist, daß an den Sägezahngenerator eine Spitzen-Abtrennschaltung (95-98) zur Erzeugung von Spannungsimpulsen während eines Spitzenspannungsdurchgangs der Sägezahnspannung angeschlossen ist, und daß eine Einrichtung zur Kopplung der Spannungsimpulse zur Oszillator- und Ansteuerschaltung (40,50) zur Bildung der Korrektursignale (110) vorgesehen ist.
- 2) Ablenkschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenk-Ausgangsschaltung (60) einen mit der Ablenkwicklung (85) gekoppelten Ausgangsübertrager und eine mit dem Ausgangsübertrager gekoppelte Hochspannungsschaltung (91) zur Erzeugung einer Hochspannung für die Endelektrode einer Kathodenstrahlröhre umfaßt, wobei die Veränderungen hinsichtlich des Beginns des Rücklaufintervalls durch Videobelastung der Hochspannungsschaltung hervorgerufen werden.
- 3) Ablenkschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Veränderungen hinsichtlich des Beginns der Rücklaufintervalle durch Veränderungen der809821/0954Größe des Ablenkstromes am Ende des Rücklaufintervalls hervorgerufen werden.
- 4) Ablenkschaltung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenk-Ausgangsschaltung (60) ein steuerbares Halbleiterelement (79) umfaßt, welches den Ablenkstrom am Ende des Ablenkintervalles führt, und daß die Veränderungen hinsichtlich des Beginns des Rücklaufintervalls durch Speicherzeit-Verzögerungs-Schwankungen beim Sperren bzw. Abschalten des steuerbaren Halbleiterelementes hervorgerufen werden.
- 5) Ablenkschaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das steuerbare Halbleiterelement (79) ein Transistor ist.
- 6) Ablenkschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitzen-Abtrennschaltung (95-98) einen mit dem Sägezahngenerator (93,94) verbundenen Kondensator umfaßt, welcher während eines ersten Teiles des Spitzendurchgangs der Sägezahnspannung aufgeladen wird, ferner eine an den Kondensator angeschlossene Diode (97), welche auf den Sägezahngenerator anspricht und so gepolt ist, daß sie Strom führt, wenn die Größe der Sägezahnspannung die Spannung am Kondensator überschreitet, sowie eine an den Kondensator angeschlossene Entladeeinrichtung (96) zur Entladung des Kondensators (95), wenn die Diode (97) nicht leitet.809821/0954
- 7) Ablenkschaltung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladeeinrichtung (96) einen Widerstand umfaßt.
- 8) Ablenkschaltung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppeleinrichtung (92) einen Kondensator zur wechselstrommäßigen Ankopplung der Spannungsimpulse an die Oszillator- und Ansteuerschaltung (40,50) umfaßt.809821/0954
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US05/743,313 US4063133A (en) | 1976-11-19 | 1976-11-19 | Horizontal deflection circuit with timing correction |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2751627A1 true DE2751627A1 (de) | 1978-05-24 |
| DE2751627B2 DE2751627B2 (de) | 1979-11-15 |
| DE2751627C3 DE2751627C3 (de) | 1980-07-24 |
Family
ID=24988314
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2751627A Expired DE2751627C3 (de) | 1976-11-19 | 1977-11-18 | Ablenkschaltung, insbesondere Horizontalablenkschaltung, für Fernsehempfänger |
Country Status (20)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4063133A (de) |
| JP (1) | JPS5364414A (de) |
| AT (1) | AT364002B (de) |
| AU (1) | AU511378B2 (de) |
| BE (1) | BE860943A (de) |
| CA (1) | CA1090467A (de) |
| DE (1) | DE2751627C3 (de) |
| DK (1) | DK146370C (de) |
| ES (1) | ES464272A1 (de) |
| FI (1) | FI773403A7 (de) |
| FR (1) | FR2371834A1 (de) |
| GB (1) | GB1587648A (de) |
| IT (1) | IT1088195B (de) |
| MX (1) | MX4437E (de) |
| NL (1) | NL7712734A (de) |
| NZ (1) | NZ185716A (de) |
| PL (1) | PL115475B1 (de) |
| SE (1) | SE7712799L (de) |
| SU (1) | SU828991A3 (de) |
| ZA (1) | ZA776748B (de) |
Families Citing this family (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4179642A (en) * | 1977-09-02 | 1979-12-18 | Rca Corporation | Raster correction circuit with low dissipation resistive damping |
| US4193018A (en) * | 1978-09-20 | 1980-03-11 | Rca Corporation | Deflection circuit |
| US4348694A (en) * | 1980-12-29 | 1982-09-07 | Motorola, Inc. | Horizontal phase detector gain control |
| US4351001A (en) * | 1980-12-29 | 1982-09-21 | Motorola, Inc. | Horizontal phase lock loop for television |
| US4536683A (en) * | 1983-06-23 | 1985-08-20 | Zenith Electronics Corporation | Horizontal phase shifter |
| US4584503A (en) * | 1984-01-23 | 1986-04-22 | Rca Corporation | Phase correction arrangement for deflection circuit |
| US4847539A (en) * | 1984-05-29 | 1989-07-11 | Sam Sung Electron Devices Co., Ltd. | Computer monitor |
| GB2160080B (en) * | 1984-06-05 | 1988-01-20 | Motorola Inc | Timebase circuit |
| US4737691A (en) * | 1986-04-11 | 1988-04-12 | Rca Corporation | Television apparatus for generating a phase modulated deflection current |
| JPH06334894A (ja) * | 1993-05-19 | 1994-12-02 | Toshiba Corp | 水平同期装置 |
| JPH09247488A (ja) * | 1996-02-24 | 1997-09-19 | Samsung Electron Co Ltd | 異常電圧発生時の回路保護機能を有するディスプレイ装置 |
| GB9623629D0 (en) * | 1996-11-13 | 1997-01-08 | Rca Thomson Licensing Corp | Width and phase control of blanking pulse |
| KR200156829Y1 (ko) * | 1997-05-17 | 1999-09-01 | 구자홍 | 플라이백 트랜스의 일체형 보빈구조 |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2460014C3 (de) * | 1974-12-19 | 1979-09-20 | Loewe Opta Gmbh, 1000 Berlin | Schaltungsanordnung zur Steuerung der Energieaufnahme einer Horizontalablenkschaltung in einem Fernsehempfangsgerät |
| GB1545059A (en) * | 1975-05-16 | 1979-05-02 | Rca Corp | Voltage regulator for a television receiver deflection system |
| GB1547366A (en) * | 1975-09-02 | 1979-06-13 | Rca Corp | High voltage regulation system |
| NL7602016A (nl) * | 1976-02-27 | 1977-08-30 | Philips Nv | Schakeling in een beeldweergeefinrichting bevat- tende schakelmiddelen voor het opwekken van een afbuigstroom en voor het omzetten van een ingangs- gelijkspanning in een nagenoeg konstante uitgangs- voedingsgelijkspanning. |
-
1976
- 1976-11-19 US US05/743,313 patent/US4063133A/en not_active Expired - Lifetime
-
1977
- 1977-11-08 GB GB46520/77A patent/GB1587648A/en not_active Expired
- 1977-11-11 SE SE7712799A patent/SE7712799L/ not_active Application Discontinuation
- 1977-11-11 ZA ZA00776748A patent/ZA776748B/xx unknown
- 1977-11-11 FI FI773403A patent/FI773403A7/fi not_active Application Discontinuation
- 1977-11-14 AU AU30600/77A patent/AU511378B2/en not_active Expired
- 1977-11-16 CA CA291,048A patent/CA1090467A/en not_active Expired
- 1977-11-17 MX MX777796U patent/MX4437E/es unknown
- 1977-11-17 BE BE182717A patent/BE860943A/xx not_active IP Right Cessation
- 1977-11-17 JP JP13882877A patent/JPS5364414A/ja active Granted
- 1977-11-18 DE DE2751627A patent/DE2751627C3/de not_active Expired
- 1977-11-18 PL PL1977202245A patent/PL115475B1/pl unknown
- 1977-11-18 ES ES464272A patent/ES464272A1/es not_active Expired
- 1977-11-18 AT AT0828077A patent/AT364002B/de not_active IP Right Cessation
- 1977-11-18 IT IT29837/77A patent/IT1088195B/it active
- 1977-11-18 SU SU772544752A patent/SU828991A3/ru active
- 1977-11-18 NL NL7712734A patent/NL7712734A/xx not_active Application Discontinuation
- 1977-11-18 DK DK513777A patent/DK146370C/da not_active IP Right Cessation
- 1977-11-18 NZ NZ185716A patent/NZ185716A/xx unknown
- 1977-11-18 FR FR7734762A patent/FR2371834A1/fr active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL7712734A (nl) | 1978-05-23 |
| DE2751627C3 (de) | 1980-07-24 |
| DK513777A (da) | 1978-05-20 |
| MX4437E (es) | 1982-05-04 |
| GB1587648A (en) | 1981-04-08 |
| US4063133A (en) | 1977-12-13 |
| ATA828077A (de) | 1981-02-15 |
| PL115475B1 (en) | 1981-04-30 |
| NZ185716A (en) | 1981-02-11 |
| JPS5364414A (en) | 1978-06-08 |
| ES464272A1 (es) | 1978-08-01 |
| AU3060077A (en) | 1979-05-24 |
| IT1088195B (it) | 1985-06-10 |
| AT364002B (de) | 1981-09-25 |
| FI773403A7 (fi) | 1978-05-20 |
| FR2371834A1 (fr) | 1978-06-16 |
| JPS63991B2 (de) | 1988-01-09 |
| SE7712799L (sv) | 1978-05-20 |
| DK146370C (da) | 1984-02-27 |
| SU828991A3 (ru) | 1981-05-07 |
| AU511378B2 (en) | 1980-08-14 |
| PL202245A1 (pl) | 1978-10-23 |
| DE2751627B2 (de) | 1979-11-15 |
| ZA776748B (en) | 1978-09-27 |
| FR2371834B1 (de) | 1982-04-16 |
| CA1090467A (en) | 1980-11-25 |
| BE860943A (fr) | 1978-03-16 |
| DK146370B (da) | 1983-09-19 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3342335A1 (de) | Digitaler fernsehempfaenger mit analog/digital-umsetzer mit zeitmultiplex-verstaerker | |
| DE2511642B2 (de) | Schaltungsanordnung zur amplitudenregelung eines saegezahngenerators | |
| DE3048130A1 (de) | "verzoegerungsgenerator" | |
| DE2751627A1 (de) | Horizontal-ablenkschaltung | |
| AT402356B (de) | Impulsgenerator | |
| DE69324195T2 (de) | Schaltung zur Korrektur von Rasterverzerrungen | |
| DE69030472T2 (de) | Hochspannungsregelungsschaltung für Bildröhre | |
| DE2655641B2 (de) | Frequenzverdoppler | |
| DE2124054A1 (de) | Rasterkorrektur schaltung | |
| DE3644291A1 (de) | Schaltungsanordnung, die durch ein signal mit einer ablenkfrequenz synchronisiert wird | |
| DE3925615C2 (de) | Austastsignal-Schaltung für Fernsehempfänger | |
| DE3411505A1 (de) | Phasenregelanordnung fuer eine horizontalablenkschaltung | |
| DE2159653B2 (de) | Automatische phasenregeleinrichtung | |
| DE2437633A1 (de) | Spannungsstabilisier-anordnung fuer eine strahlablenkschaltung | |
| DE3437732C2 (de) | ||
| DE3740334A1 (de) | Mehrfrequenzsignalansteuerschaltung fuer ein kathodenstrahlroehrengeraet | |
| DE69223187T2 (de) | Langsames Einschalten eines Ablenkkreises | |
| DE69220737T3 (de) | Ablenkstromerzeugungsschaltungen | |
| DE3909086C2 (de) | Schaltungsanordnung zur Fernsehablenkung | |
| DE69221455T2 (de) | Zentrierschaltung | |
| DE69126903T2 (de) | Synchronisierte horizontale Abtastung für das Vielfache der horizontalen Frequenz | |
| DE3788844T3 (de) | Schaltung zur Rasterkorrektur. | |
| DE3229017C2 (de) | Horizontal-Synchronschaltungsanordnung für eine Bildwiedergabeanordnung | |
| DE69111127T2 (de) | Stabilisierter Stromversorgungs-Schaltkreis. | |
| DE69213261T2 (de) | Schaltung zur Korrektur von Rasterverzerrungen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |