[go: up one dir, main page]

DE2751658A1 - Mit einem impraegniermittel beschichtete glasfaser - Google Patents

Mit einem impraegniermittel beschichtete glasfaser

Info

Publication number
DE2751658A1
DE2751658A1 DE19772751658 DE2751658A DE2751658A1 DE 2751658 A1 DE2751658 A1 DE 2751658A1 DE 19772751658 DE19772751658 DE 19772751658 DE 2751658 A DE2751658 A DE 2751658A DE 2751658 A1 DE2751658 A1 DE 2751658A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
mixture
range
residue
butadiene
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772751658
Other languages
English (en)
Inventor
Donald Jack Hammond
Kingso Chingtsung Lin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Owens Corning
Original Assignee
Owens Corning Fiberglas Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Owens Corning Fiberglas Corp filed Critical Owens Corning Fiberglas Corp
Publication of DE2751658A1 publication Critical patent/DE2751658A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J5/00Manufacture of articles or shaped materials containing macromolecular substances
    • C08J5/04Reinforcing macromolecular compounds with loose or coherent fibrous material
    • C08J5/06Reinforcing macromolecular compounds with loose or coherent fibrous material using pretreated fibrous materials
    • C08J5/08Reinforcing macromolecular compounds with loose or coherent fibrous material using pretreated fibrous materials glass fibres
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C25/00Surface treatment of fibres or filaments made from glass, minerals or slags
    • C03C25/10Coating
    • C03C25/24Coatings containing organic materials
    • C03C25/26Macromolecular compounds or prepolymers
    • C03C25/27Rubber latex
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J2321/00Characterised by the use of unspecified rubbers
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T428/00Stock material or miscellaneous articles
    • Y10T428/29Coated or structually defined flake, particle, cell, strand, strand portion, rod, filament, macroscopic fiber or mass thereof
    • Y10T428/2913Rod, strand, filament or fiber
    • Y10T428/2933Coated or with bond, impregnation or core
    • Y10T428/2938Coating on discrete and individual rods, strands or filaments

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
  • Reinforced Plastic Materials (AREA)
  • Surface Treatment Of Glass Fibres Or Filaments (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Moulding By Coating Moulds (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

OR.-ING- DIPL.-ING. M. SC. DIPL-PHVS, nw. DIPC-PHYS.
HÖGER - STELLRECHT - GRiESSBACH - HAECKER
PATENTANWÄLTE IN STUTTGART
A 42 573 m Anmelder: Owens-Corning
u - 163 Fiberglas Corporation
17.November 1977 Toledo, Ohio, 43659, USA
Beschreibung Mit einem Imprägniermittel beschichtete Glasfaser
Die Erfindung betrifft eine mit einem Imprägniermittel beschichtete Glasfaser, ein Imprägniermittel, insbesondere zum Imprägnieren von Glasfasern sowie ein Verfahren zur Herstellung einer für die Verstärkung von Fahrzeugreifen geeigneten Kordeinlage, insbesondere nach Patent (Patentanmeldung P 27 47 Ο53.7).
Die Verwendung elastomerer, faserverstärkter, insbesondere glasfaserverstärkter Erzeugnisse ist bekannt. Derartige Erzeugnisse werden bei Fahrzeugreifen, Antriebsriemen, Förderbändern und ähnlichem verwendet»
Sofern als Einlage Glasfasern Verwendung finden, werden diese üblicherweise bei der Herstellung mit einer Schlichte versehen. Die einzelnen Fasern werden mit anderen Strängen verfacht und/oder zur Bildung von Fäden, Garnen und schnurähnlichen Kordeln verdrillt. Die Vielzahl von Strängen wird dann üblicherweise mit einer mit dem Elastomer verträglichen iatexverbindung imprägniert. Anschliessend werden die Stränge getrocknet., damit sich das Imprägniermittel auf der äusseren Oberfläche des Glasbündels setzt, und anschliessend gehärtet. Die getrockneten und gehärteten Fasern werden dann auf einer Spinnvorrichtung mechanisch gesponnen und auf Spulen aufgewickelt. Beim Spinnvorgang erfahren die gehärteten und
809823/061?
A 42 573 m
17.November 1977 - 5 -
getrockneten Fasern dadurch eine Reibung, dass sie mit den verschiedenen Teilen der Spinnvorrichtung in Berührung kommen. Diese Reibung führt zu einem staubartigen Trockenstaubabrieb.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung soll der Ausdruck "Trokkenstaubabrieb" bedeuten, dass Teilchen des getrockneten Imprägniermittels beim Spinnen durch die Reibung von den getrockneten Fasern abgerieben werden.
Zum Imprägnieren von Reifeneinlagen können Mittel verschiedener Art verwendet werden. Üblicherweise umfassen diese eine Mischung von Resorcinolformaldehydharzen in Kombination mit verschiedenen Latexen, wie z.B. Neoprengummilatex, Polybutadienlatex, Nitrilbutadienlatex, Styrolbutadiencopolymerlatex, Vinylpyridinterpoiymerlatex und dergleichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine mit einem Imprägniermittel beschichtete Glasfaser zu schaffen, deren Abriebfestigkeit deutlich erhöht ist. Diese Aufgabe soll sich insbesondere auf mit einem Imprägniermittel beschichtete Glasfasern beziehen, wie sie im Patent ( Patentanmeldung P 27 47 053.7)derselben Anmelderin beschrieben sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass das Imprägniermittel aus einem Rückstand besteht, welcher aus einer ein Butadienhalbestermethacrylsäureterpolymer, ein Gemisch emulgierbarer Mineralöle, Silikaverbindungen und Ester enthaltenden Mischung durch Wasserentzug gebildet ist.
Der Erfindung liegt weiter die Aufgabe zugrunde, ein Imprägniermittel, insbesondere zum Imprägnieren von Glasfasern, zu
809823/0617
A 42 573 m u - 163 17.November 1977
schaffen, welches nach dem Auftragen eine erhöhte Trockenabriebsfestigkeit aufweist. Diese Aufgabe bezieht sich insbesondere auf Imprägniermittel der im Patent (Patentanmeldung P 27 47 053.7) derselben Anmelderin beschriebenen Art.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass das Imprägniermittel ein Butadienhalbestermethacrylsäureterpolymer sowie ein Gemisch emulgierbarer Mineralöle, Silikaverbindungen und Ester enthält.
Zur Erfindung gehört weiterhin die Verwendung der erfindungsgemäss beschichteten Glasfasern als Verstärkung von Elastomeren.
Ebenfalls zur Erfindung gehört ein Verfahren zur Herstellung einer für die Verstärkung von Fahrzeigreifen geeigneten Kordeinlage, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man eine Butadienhalbestermethacrylsäureterpolymer sowie ein Gemisch emulgierbarer Mineralöle, Silikaverbindungen und Ester enthaltende wässrige Lösung auf Glasfasern aufträgt und die wässrige Mischung trocknet.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche und in diesen niedergelegt.
Während das erfindungsgemässe Imprägniermittel bei den unterschiedlichsten Verstärkungsmaterialien verv/endbar ist, wie z.B. bei natürlichen und synthetischen Fasern, Glasfasern und Stahl, wird seine Anwendung im folgenden bei Glasfasern beschrieben, ohne dass damit der Umfang der vorliegenden Erfindung beschränkt werden soll.
— 7 —
809823/0617
A 42 573 m
17.November 1977 - 7 -
Das erfindungsgemässe Imprägniermittel kann bei den unterschiedlichsten Glasfasern verwendet werden. Vorzugsweise wird es bei Glasfasern aus Ε-Glas mit einem Durchmesser im Bereich zv/ischen etwa 8,89 μ bis 12,7 fu verwendet. Das Glas kann mit einer bei der Elastomerverstärkung üblicherweise verwendeten konventionellen Schlichte versehen werden, es kann auch unbeschichtet sein.
Der im folgenden verwendete Ausdruck "Glasfasern" soll sich zunächst auf endlose Fasern beziehen, die durch schnelles Ausziehen oder Verdünnen aus einer Vielzahl von Schmelzglasströmen gebildet werden. Diese endlosen Fasern werden zu Strängen geformt, wenn sie bei der Bildung zusammengefasst werden. Der Ausdruck "Glasfasern" soll aber auch stehen für Fäden, Garne, Schnüre und Kordeln, die durch Verfachen und/oder Verdrillen einer Vielzahl von Strängen miteinander gebildet werden. Schliesslich soll dieser Ausdruck auch noch gewebte und nicht gewebte Flächenerzeugnisse umfassen, die aus solchen Glasfasersträngen, -fäden oder -kordein hergestellt sind.
Weiterhin soll man unter "Glasfasern" auch Fasern mit endlicher Länge verstehen, die auf die Weise hergestellt werden, dass unter hohem Druck stehende Medien auf einen oder mehrere der Schmelzglasströme gerichtet werden. Auch die Garne, die aus solchen Fasern endlicher Länge gebildet werden, sollen unter dem Begriff "Glasfasern" fallen. Zur Bildung derartiger Garne sammelt man diese Fasern auf einer Fläche, von der sie in Form einer Lunte zusammengefasst werden, die zu einem Garn ausgezogen wird. Der Begriff "Glasfasern" umfasst auch gewebte und nicht gewebte Flächengebilde aus derartigen Garnen, die
809823/0617
A 42 573 m
u - 163 ?7R1 RS8
17. November 1977 -8- Δ/Ό\ΌΌΟ
aus Fasern endlicher Länge hergestellt sind. Schliesslich fallen unter diesen Begriff auch noch Kombinationen derartiger Endlosfasern und derartiger Fasern endlicher Länge, die in Strängen, Fäden, Garnen, Kordeln und Flächengebilden vorliegen.
Der Begriff "Elastomer" soll Naturgummi im gehärteten und ungehärteten, vulkanisierten und unvulkanisierten Zustand ebenso umfassen wie synthetische organische elastomere Materialien, wie z.B. Butadienstyrolcopolymer, Butadienacrylonitrilcopolymer, Chloropren, Isopren, Neopren, Isobutylgummi und dergleichen. Ferner fallen unter diesen Begriff auch elastomere Polymere und Copolymere im gehärteten und ungehärteten und vulkanisierten und unvulkanisierten Zustand.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform werden Glasfasern mit einem Rückstand beschichtet, den man durch Trocknung einer wässrigen Lösung erhält, welche Lösung ein Resorcinolformaldehydharz, ein Vinylpyridinterpolymer, einen Polybutadienlatex, eine Wachsemulsion, ein Butadienhalbestermethacrylsäureterpolymer sowie ein Gemisch emulgierbarer Mineralöle, Silikaverbindungen und Ester enthält.
Jedes geeignete Resorcinolformaldehydharz-Vorkondensat kann verwendet werden. Es wird vorzugsweise unter Verwendung von etwa 0,2 bis 0,8 Mol Formaldehyd pro Mol Resorcinol hergestellt und enthält einen Gesamtgehalt von Feststoffen in Höhe von etwa 73 Gew.-%. In der Mischung wird das Resorcinolformaldehydharz-Vorkondensat in einer Menge von ungefähr 3 bis ungefähr 4 Gew.-% des getrockneten Rückstandes verwendet.
— 9 —
809823/0617
17.November 1977 - 9 -
Ein geeignetes Vorkondensat kann in der im folgenden beschriebenen Weise hergestellt werden. Die geeigneten Materialien sind im Handel erhältlich, so z.B. Schenectady SRF 1524, welches von der Firma Schenectady Chemicals bezogen werden kann, dann Penacolite R217O und R22OO, die beide von der Firma Koppers Co., Inc., Pittsburgh, Pa., USA, bezogen werden können, und schliesslich Arofene 779 von der Firma Ashland Chemical Co, Columbus, Ohio, USA.
Jedes geeignete Vinylpyridinterpolymer kann verwendet werden. Vorzugsweise wird dabei ein Terpolymerlatex aus Butadien, Styrol und Vinylpyridin verwendet. Der Butadien-Gehalt liegt dabei bei etwa 70 Gew.-%, der Styrol-Gehalt und der Vinylpyridin-Gehalt bei je etwa 15 Gew.-%. Dieses Material macht etwa 10 bis etwa 60 Gew.-% der getrockneten Mischung aus.
Ein besonders geeignetes Vinylpyridin ist Firestone FRS-5997, das von der Firma Firestone Synthetic Rubber and Latex Co bezogen werden kann. Dieses Material ist ein Terpolymerlatex aus Butadien, Styrol und Vinylpyridin, in welchem 70 Gew.-% Butadien, 15 Gew.-% Styrol und 15 Gew.-% Vinylpyridin enthalten sind.
Jeder geeignete Polybutadienlatex kann verwendet werden. Vorzugsweise wird man einen Polybutadienlatex mit einem Molekulargewicht im Bereich zwischen etwa 10 000 bis etwa 2000000 verwenden. Dieser Latex wird in einer Menge zwischen etwa 30 und etwa 80 Gew.-% der getrockneten Mischung verwendet.
- 10 -
809823/0617
A 42 573 m
17.November 1977 - 10 -
Besonders geeignete Polybutadienlatexe sind SR-5841 und SR-272, die beide von der Firma Firestone Synthetic Rubber and Latex Co., Akron, Ohio, USA, bezogen werden können.
Jede geeignete Wachsemulsion kann in dem Imprägniermittel verwendet werden. Vorzugsweise enthält die Wachsemulsion etwa 75 Gew.-% Paraffinwachs und etwa 25 Gew.-% mikrokristallines Wachs. Die Wachsemulsion wird in der Mischung in einer Menge zwischen etwa 4 und etwa 6 Gew.-% der getrockneten Mischung vorliegen. Eine besonders geeignete Wachsemulsion ist Vultex Wachsemulsion Nr. 15, die von der Firma General Latex and Chemical Corp., Cambridge, Mass., USA, erhältlich ist.
Jedes geeignete Butadienhalbestermethacrylsäureterpolymer kann verwendet werden. Vorzugsweise wird es in einer Menge zwischen etwa 0,1 und etwa 1 Gev/.-% des getrockneten Rückstandes verwendet.
Ein besonders geeignetes Butadienhalbestermethacrylsäureterpolymer ist "Tychem 9509", das von der Firma Reichhold Polymers Inc., Dover, Delaware, USA, bezogen werden kann.
Jedes geeignete Gemisch emulgierbarer Mineralöle, Silikaverbindungen und Ester kann verwendet werden. Vorzugsweise wird dieses Gemisch in einer Menge zwischen etwa 0,1 und etwa 1,0 Gew.-% des getrockneten Rückstands der Mischung verwendet.
Ein besonders geeignetes Gemisch emulgierbarer Mineralöle, Silikaverbindungen und Ester mit der Bezeichnung "Drew Y-25O Defoamer" kann von der Firma Drew Chemical Corp., Parsippany,
- 11 -
809823/0 617
A 42 573 m O 7 C 1 C C Q
u - 163 I/O I 000
17.November 1977 - 11 -
New Jersey, USA, bezogen werden. In diesem Zusammenhang wird auf das US-Patent 3 408 306 verwiesen, in dem ein Material beschrieben ist, das unter dem Handelsnamen "Drew Y-25O Defoamer" vertrieben wird.
Das getrocknete Imprägniermittel der Erfindung enthält vorzugsweise auch etwa 1 Gew.-% Formaldehyd, etwa 0,9 Gew.-% Ammoniumhydroxid und etwa 0,1 Gew.-% Kaliumhydroxid.
Im folgenden Beispiel ist ein bevorzugtes Verfahren zur Herstellung des erfindungsgemässen Imprägniermittels beschrieben. Die Mengenangaben sind auf 100 Gewichtsteile des wasserhaltigen Imprägniermittels bezogen.
BEISPIEL I
Eine Resorcinolformaldehydharz-Vormischungslösung wurde dadurch hergestellt, dass 3,5 Gewichtsteile entionisiertes V/asser in einen Vormischtank gefüllt wurden und 3,4 Gewichtsteile einer käuflich erwerblichen Resorcinolformaldehyd-Vormischung hinzugefügt wurden. Die Mischung wurde 5 Minuten lang bewegt, beispielsweise gerührt oder geschüttelt. Daraufhin wurden etwa 0,9 Gewichtsteile Formaldehyd zugefügt und die Mischung etwa 30 Minuten lang bewegt. Weiterhin wurden 3 Gewichtsteile entionisiertes Wasser sowie 0,2 Gewichtsteile darin enthaltenes Kalimhydroxid zugegeben; die entstehende Mischung wurde erneut 20 Minuten lang bewegt.
In einen Hauptmischtank wurden 27,5 Gewichtsteile eines im Handel erhältlichen Butadienstyrolvinylpyridinlatex und 0,9
- 12 -
809823/0617
A 42 573 m
17.November 1977 - 12 -
Gewichtsteile Ammoniumhydroxid eingeführt. Diese Mischung wurde 10 Minuten lang bewegt. Nach der Zugabe von 4,8 Gewichtsteilen Wachsemulsion wurde die Mischung erneut 10 Minuten lang bewegt. Unter Bewegung wurden daraufhin 54,9 Gewichtsteile eines käuflich erhältlichen Polybutadienlatex zugegeben. Die zuvor zubereitete Resorcinolformaldehydharz-Vormischung wurde dann während einer Zeitdauer zwischen 4 und 6 Minuten in den Hauptmischtank gegeben. Anschliessend wurde noch 10 Minuten lang gemischt. Anschliessend wurden 0,5 Gewichtsteile des Butadienhalbestermethacrylsäureterpolymers (Tychem 9509) in den Hauptmischtank zugegeben. Die Mischung wurde erneut 4 5 Minuten lang bewegt. Ein Gemisch emulgierbarer Mineralöle, Silikaverbindungen und Ester (Drew Y-250 Defoamer) wurde in einer Menge von 0,5 Gewichtsteilen zugegeben, und die Mischung wurde noch einmal 15 Minuten lang bewegt.
Nach einer zweistündigen Alterung war das Imprägniermittel fertig zum Gebrauch. Es hatte einen pH-Wert von etwa 10, eine Viskosität von etwa 900 cps und einen totalen Feststoffgehalt von etwa 45 Gew.-%.
Das erfindungsgemässe Imprägniermittel wird auf die Glasfasern in der üblichen Weise aufgebracht, beispielsweise unter Verwendung des Verfahrens und der Vorrichtung, die in dem Patent 3 424 608 (A.Marzocchi et al) beschrieben sind.
Nach dem Aufbringen des Imprägniermittels auf die Glasstränge wird der Überzug an der Luft getrocknet und in der üblichen Weise gehärtet, beispielsweise bei einer Temperatur zwischen 260 und 343°C während einer Zeitdauer von etwa 5 bis IG Sekunden.
- 13 -
A 42 573 m
u - 163
17.November 1977 -13-. 2751658
Die Glasfasern, oder allgemeiner die Fasern, die das Imprägniermittel dann wenigstens auf einem Teil ihrer Oberfläche tragen, können dann zu Fäden, Garnen, Vorgespinsten oder Flächengebilden in Form von Packungen oder dergleichen verarbeitet werden.
BEISPIEL II
Die folgenden Daten zeigen die ausgezeichneten Trockenabriebseigenschaften des erfindungsgemässen Imprägniermittels.
Eine Menge von 7570 Litern des erfindungsgemässen, wässrigen Imprägniermittels wurde mit dem in Beispiel I erläuterten Verfahren hergestellt, jedoch wurde weder "Tychem 95o9" noch "Drew Y-250 Defoamer" zugefügt. Die 7570-Liter-Menge wurde dann in drei gleichvolumige Teile (A, B und C) geteilt. Diesen Teilmengen wurde "Tychem 9509" und "Drew Y-250 Defoamer" in folgenden Mengen (Gew.-%) zugefügt:
A B C
Tychem 9509 0 0,5 0,5 Drew Y-250 Defoamer O 0 0,5
Drei Stränge aus E-Faserglas mit einem Durchmesser zwischen 8,89 μ und 12,7 /u wurden dann vorbereitet. Ein Strang wurde mit der Teilmenge A, einer mit der Teilmenge B und einer mit der Teilmenge C imprägniert. Nach dem Trocknen und Härten der jeweiligen Stränge wurden sie auf einer Spinnvorrichtung 25 Minuten lang mit einer Geschwindigkeit von 115 m/min mit einer Strangspannung zwischen 250 und 300 ρ versponnen. Der Trockenstaubabrieb, der sich beim Spinnen der imprägnierten Stränge
- 14 -
809823/0617
A 42 573 m
17.November 1977 -14- 2/51658
ergab, wurde gesammelt und mit den folgenden Ergebnissen gewogen:
Gesammelter Trockenstaubabrieb (mg)
Strang mit Imprägniermittel A 632
Strang mit Imprägniermittel B 174
Strang mit Imprägniermittel C 3
Man erkennt aus den obigen Ergebnissen, dass das erfindungsgemässe Imprägniermittel den Trockenstaubabrieb von mit einem Imprägniermittel beschichteten Strukturen gegenüber bisher bekannten Imprägniermitteln wesentlich verringert.
Selbstverständlich können auch äquivalente Abwandlungen vorgenommen werden, ohne dass dabei der Schutzbereich der Erfindung verlassen wird.

Claims (12)

  1. JT
    OS-ING. DIPL-ING. M. SC. OIPL.-»HYS. DR. OIP1..-PMVS.
    HÖGER - STELLRECHY - GRIESSBACH - HAECKER
    PATENTANWÄLTE IN STUTTGART
    A 42 573 m Anmelder: Owens-Corning
    u - 163 Fiberglas Corporation
    17.November 1977 Toledo, Ohio, 43659, USA
    Patentansprüche :
    Mit einem Imprägniermittel beschichtete Glasfaser, J insbesondere nach Patent
    (Patentanmeldung P 27 47 053.7), dadurch gekennzeichnet, dass das Imprägniermittel aus einem Rückstand besteht, welcher aus einer ein Butadienhalbestermethacry1säureterpolymer, ein Gemisch emulgierbarer Mineralöle, Silikaverbindungen und Ester enthaltenden Mischung durch Wasserentzug gebildet ist.
  2. 2. Glasfaser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehalt an Butadienhalbestermethacrylsäureterpolymer zwischen etwa 0,1 und etwa 1,0 Gew.-% des Rückstandes liegt.
  3. 3. Glasfaser nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehalt des Gemisches emulgierbarer Mineralöle, Silikaverbindungen und Ester zwischen etwa 0,1 und etwa 1,0 Gew.-% des Rückstandes liegt.
  4. 4. Glasfaser nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückstand ferner ein Resorcinolformaldehydharz, ein Vinylpyridinterpolymer, ein Polybutadienlatex sowie eine Wachsemulsion enthält.
  5. 5. Glasfaser nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Vinylpyridinterpolymer in dem Rückstand in einem Bereich zwischen etwa 10 und etwa 60 Gew.-% enthalten
    809823/0517
    17.November 19 77 - 2 -
    ist, der Polybutadienlatex in einem Bereich von etwa 30 bis etwa 80 Gew.-%, die Wachsemulsion in einem Bereich zwischen etwa 4 bis etwa 6 Gew.-% und das Resorcinolformaldehydharz im Bereich zv/ischen etwa 3 und etwa 4 Gew.-%.
  6. 6. Imprägniermittel, insbesondere zum Imprägnieren von Glasfasern, insbesondere nach Patent (Patentanmeldung P 27 47 053.7), dadurch gekennzeichnet, dass es ein Butadienhalbestermethacrylsäureterpolymer sowie ein Gemisch emulgierbarer Mineralöle, Silikaverbindungen und Ester enthält.
  7. 7. Imprägniermittel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehalt an Butadienhalbestermethacrylsäureterpolymer zwischen etwa 0,1 und etwa 1,0 Gew.-% des Rückstandes liegt.
  8. 8. Imprägniermittel nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehalt des Gemisches emulgierbarer Mineralöle, Silikaverbindungen und Ester zwischen etwa 0,1 und etwa 1,0 Gew.-% des Rückstandes liegt.
  9. 9. Imprägniermittel nach einem der Ansprüche 6,7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass es ferner ein Resorcinolformaldehydharz, ein Vinylpyridinterpolymer, ein Polybutadienlatex sowie eine Wachsemulsion enthält.
  10. 10. Imprägniermittel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
    809823/0617
    A 42 573 m u - 163
    dass das Vinylpyridinterpolymer in dem Imprägniermittel in einem Bereich zwischen etwa 10 und etwa 60 Gew.-% enthalten ist, der Polybutadienlatex in einem Bereich von etwa 30 bis etwa 80 Gew.-%, die Wachsemulsion in einem Bereich zwischen etwa 4 bis etwa 6 Gew.-% und das Resorcinolformaldehydharζ im Bereich zwischen etwa 3 und etwa 4 Gew.-%.
  11. 11. Verwendung der Glasfaser nach einem der Ansprüche 1 bis 5 als Verstärkung eines Elastomers.
  12. 12. Verfahren zur Herstellung einer für die Verstärkung von Fahrzeugreifen geeigneten Kordeinlage, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Butadienhalbestermethacrylsäureterpolymer und ein Gemisch emulgierbarer Mineralöle, Silikaverbindungen und Ester enthaltende wässrige Lösung auf Glasfasern aufträgt und die wässrige Mischung trocknet.
    809823/0617
DE19772751658 1976-12-03 1977-11-18 Mit einem impraegniermittel beschichtete glasfaser Withdrawn DE2751658A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US05/747,130 US4107117A (en) 1976-12-03 1976-12-03 Tire cord impregnant

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2751658A1 true DE2751658A1 (de) 1978-06-08

Family

ID=25003766

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19772751658 Withdrawn DE2751658A1 (de) 1976-12-03 1977-11-18 Mit einem impraegniermittel beschichtete glasfaser

Country Status (11)

Country Link
US (1) US4107117A (de)
JP (1) JPS5370196A (de)
BE (1) BE860336R (de)
CA (1) CA1073144A (de)
DE (1) DE2751658A1 (de)
FR (1) FR2372778A2 (de)
GB (1) GB1595200A (de)
IT (1) IT1115534B (de)
NL (1) NL7712325A (de)
NO (1) NO773737L (de)
SE (1) SE7712243L (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4341674A (en) * 1980-12-01 1982-07-27 Owens-Corning Fiberglas Corporation Composition for impregnating glass fiber cords for reinforcing elastomeric products
US4537931A (en) * 1983-11-14 1985-08-27 Celanese Corporation Flow-regulated latex systems
US4636437A (en) * 1984-11-05 1987-01-13 Owens-Corning Fiberglas Corporation Glass fiber size and impregnant compositions
US4785039A (en) * 1984-11-05 1988-11-15 Owens-Corning Fiberglass Corporation Glass fiber size and impregnant compositions
US5236742A (en) * 1987-09-07 1993-08-17 Nippon Glass Fiber Co., Ltd. Liquid composition for glass fiber impregnation

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3408306A (en) * 1959-07-20 1968-10-29 Hercules Inc Method of controlling foaming
US3567671A (en) * 1964-09-22 1971-03-02 Owens Corning Fiberglass Corp Tack-free impregnated glass fiber reinforcement for elastomeric materials
US3657175A (en) * 1969-06-26 1972-04-18 Standard Brands Chem Ind Inc Carboxylic acid latices providing unique thickening and dispersing agents
US3787224A (en) * 1972-04-24 1974-01-22 Owens Corning Fiberglass Corp Glass fiber reinforced elastomers
US3817775A (en) * 1972-12-04 1974-06-18 Owens Corning Fiberglass Corp Glass fiber reinforced elastomers
US3930095A (en) * 1973-07-19 1975-12-30 Gen Tire & Rubber Co Composite of rubber bonded to glass fibers

Also Published As

Publication number Publication date
NO773737L (no) 1978-06-06
JPS5370196A (en) 1978-06-22
JPS614782B2 (de) 1986-02-13
BE860336R (fr) 1978-02-15
US4107117A (en) 1978-08-15
NL7712325A (nl) 1978-06-06
CA1073144A (en) 1980-03-04
FR2372778A2 (fr) 1978-06-30
FR2372778B2 (de) 1982-07-30
GB1595200A (en) 1981-08-12
SE7712243L (sv) 1978-06-04
IT1115534B (it) 1986-02-03

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1669583C3 (de) Wäßrige Mischung zur Behandlung von Glasfaden und fasern
DE2804327C2 (de) Friktionszusammensetzung und Verwendung der Zusammensetzung
DE1265115B (de) Verfahren zur Verbesserung der Haftfaehigkeit von Polyester- oder Polyamidfasern bzw. -Cord an Kautschuk
CA1083740A (en) Aqueous vinylpyridine-styrene-butadiene terpolymer, polybutadiene, wax and resorcinol-formaldehyde resin composition, and glass fibre impregnated therewith
DE2320042A1 (de) Behandlungsmischung fuer glasfasern
DE2735220A1 (de) Haftmittelzusammensetzung
DE1494889A1 (de) Verfahren zum Behandeln von Glasfasern bei der Herstellung glasfaserverstaerkter elastomerer Erzeugnisse
DE3249562C2 (de)
DE10317738A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Polyesterfaserkords zum Verstärken von Kautschukmaterialien
DE69908208T2 (de) Seil für Gummiverstärkung und Materialien welche dafür gebraucht werden
DE2751658A1 (de) Mit einem impraegniermittel beschichtete glasfaser
DE602004004861T2 (de) Faser zum Verstärken von Gummimaterialien
DE2538059A1 (de) Waessrige schlichte fuer glasfasern
DE1685954A1 (de) Mehrzwirnige Glasfaserkordonnets
DE2746558A1 (de) Glasfasern mit alkaliundurchlaessiger beschichtung
DE69927614T2 (de) Faserbehandlungsmittel, durch dieses faserbehandlungsmittel behandelte faserverstärkungsfaser, und durch diese verstärkungsfaser verstärktes gummiprodukt
US4197228A (en) Impregnating composition
DE69614343T2 (de) Lastaufnahmeelement eines Riemens, Herstellungsverfahren dafür und dieses aufweisendes Riemen
DE1779842B1 (de) Verfahren zum Herstellen einer vulkanisierbaren oder haertbaren,Glasfasern enthaltenden elastomeren Masse
DE2056540A1 (de) Schlichte fur Glasfasern
DE2747053A1 (de) Mit einem impraegniermittel beschichtete glasfaser
US4341674A (en) Composition for impregnating glass fiber cords for reinforcing elastomeric products
DE3423163C2 (de)
DE2225611A1 (de) Glasfaserverstarkung sowie Verfahren zu ihrer Herstellung
JPS6011630B2 (ja) タイヤコ−ドの含浸剤

Legal Events

Date Code Title Description
8130 Withdrawal