DE2750957A1 - Repetierabfeuerung fuer hoehenrichtbare rohrwaffen mit einer seitenrichtbaren unterlafette, insbesondere geschuetze - Google Patents
Repetierabfeuerung fuer hoehenrichtbare rohrwaffen mit einer seitenrichtbaren unterlafette, insbesondere geschuetzeInfo
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Description
27508b
Akte R 664 Düsseldorf, den 14.11.1977
Be/gro
Repetierabfeuerun» für höhenriehtbare Rohrwaffen mit
einer seitenrichtbaren Unterlafette,insbesondere Geschütze
Die Erfindung betrifft eine Repetierabfeuerung gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Dem Einleiten der Schußentwicklung dient eine an der Rohrwaffe
angeordnete Abfeuereinrichtung, durch deren Betätigung die Funktion einer mechanischen oder elektrischen Anzündeinrichtung
ausgelöst wird.
Die DT-AS 11 49 276 zeigt einen Repetierspannabzug an einem
Geschütz, welcher durch eine Abzugleine betätigt wird. Er ist in einem Verschlußstück angeordnet und weist einen durch die
Abzugleine um eine quer zur Seelenachse des Rohres liegende Achse innerhalb eines Auslenksektors auslenkbaren Abzughebel
zur Drehbewegung einer Abzugwelle auf.
Insbesondere an einem Geschütz, welches mit einem der Seitenrichtbewegung
folgenden Sitz für den Richtkanonier ausgestattet ist, erweist sich der vorgenannte Repetierspannabzug als
nachteilig: beim Übergang der Rohrerhöhung aus der unteren
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W 275USh.
in die obere Winkelgruppe verändert sich die Lage des Abfeuerhebels zu einer Visier— oder Richteinrichtung derart, daß eine Koordination seiner Betätigung mit der dem
Kanonier obliegenden Visier- und Richttätigkeit erschwert ist.
Eine Anordnung gemäß der DT-AS 11 49 276, bei welcher der
Abzug- bzw. Abfeuerhebel, mit einem die Abzugleine ersetzenden Übertragungsmittel, beispielsweise einem Bowdenzug,
versehen, von einem Richtkanoniersitz aus zu betätigen ist, erweist sich aus folgenden Gründen als nachteilig: die Länge
des Bowdenzuges müßte in Abhängigkeit von der Rohrerhöhung sehr stark veränderlich sein, was angesichts der, vergleichsweise geringen, zu überbrückenden Entfernungen nur mit erheblichem Aufwand zu verwirklichen wäre. Der Bowdenzug müßte
durch Uralenkungen auf eine ausreichende Länge gebracht werden, welche eine erforderliche Längenveranderlichkeit ermöglichte.
Hierdurch würde sich aber nicht nur die aufzubringende Betätigungskraft, insbesondere bei tiefen Temperaturen, vergrößern, sondern auch die Störanfälligkeit erhöhen. Ein
unumgänglicher Vartungsaufwand wäre erheblich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der genannten Nachteile eine Repetierabfeuerung zu verwirklichen,
bei welcher sich eine Repetierabfeuereinrichtung derart anordnen läßt, daß es dem Richtkanonier möglich ist, den Abfeuervorgang bei jeder Rohrerhöhung gleichmäßig mit der
Visier- und Richttätigkeit zu koordinieren.
Gelöst wird die Aufgabe durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 angegebene Erfindung, wobei der durch
sie gebrachte technische Fortschritt nicht nur durch eine Vereinfachung der Bedienung, sondern vorteilhafterweise auch
durch eine vereinfachte Gestaltung der Waffe begründet wird.
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Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung
dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Hinweis
auf die sich aus den Lehren in den Kennzeichen der weiteren
Patentansprüche ergebenden jeweiligen Vorteile des näheren erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 ein Geschütz mit der Erfindung in ausschnittweiser
und stark vereinfachter Darstellung im linksseitlichen Aufriß unter Weglassung aller
die Übersichtlichkeit beeinträchtigenden Teile,
Fig. 2 den Gegenstand gemäß Fig. 1 im Schnitt nach II - II in Draufsicht,
Fig. 3 eine Übersicht über die erfinderische Anordnung
im linksseitlichen Aufriß in vergrößertem Maßstab zum Verdeutlichen von Einzelheiten,
Fig. k einen Ausschnitt aus Fig. 3 in Ansicht nach
Pfeil 4 in schematischer Darstellung,
Fig. 5 die Repetierabfeuereinrichtung nach der Erfindung
mit zur Verdeutlichung weggebrochenen Teilen in Draufsicht quer zu einer Längsachse,
Fig. 6 den Gegenstand gemäß Fig. 5 im Schnitt nach
VI - VI und
Fig. 7 den Gegenstand gemäß Fig. 5 im Schnitt nach
VII - VII.
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- 9 ORIGINAL INSPECTED
rc 3-a ε a a* λ» κτλ χα.
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Gemäß Fig. 1 bis 4 weist ein nur ausschnittsweise dargestelltes
Geschütz W eine seitenriehtbare Unterlafette 1 zur Aufnahme einer höhanrichtbaren Oberlafette 2 mittels zweier
Schildzapfen 3 (l, r) auf, welche derart angeordnet sind, daQ
eine Schildzapfenachse k eine einem Rohr 5 eigene Seelenachse
6 unter 90 schneidet. An der Unterlafette i sind ein Seitenrichtrad 7, ein Abfeuerhandhebel 8 und ein Richtkanoniersitz
9 angeordnet. Mit Hilfe einer nur durch eine strichpunktierte Gerade angedeuteten, beispielsweise optischen,
Richt-ZVisiereinrichtung RV faßt der Richtkanonier ein
jeweiliges Ziel auf, in dem or durch Betätigen des Seitenrichtradcs
7 die Unterlafette 1 urn eine senkrechte Achse S mit dem Rohr 5 in die Zielrichtung verschwenkt. Richt-/Vislereinrichtung
RV, Seitenrichtrad 7 und Abfeuerhandhebel 8 sind
dem Richtkanoniersitz 9 vorteilhafterweise derart räumlich
zugeordnet, daß sich Zielbeobachtung, Richttätigkeit und Abfeuern ohne Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit des Richtkanoniers
durch Körperzwangshaltungen koordinieren lassen. Aus diesem Grund ist (s. Fig. h) der Abfeuerhandhebel 8 vorteilhafterweise
in unmittelbarer Nähe des Seitenrichtrades angeordnet, wobei durch eine Welle 10 des Seitcnrichtrades
die Schwenkachse 8' des Abfeuerhandhebels 8 gegeben ist. Die
Schwenkachse 81 verläuft parallel zur Schildzapfenachse h
und kreuzt die Seelenachse 6 unter 90 . Eine im weiteren Verlauf beschriebene Repeticrabfeuereinrichtung 20 weist
einen um eine Achse 21 auslenkbaren Abfeuerhebel 16 auf, welcher über einen Fonnschlußdurchgriff 1Ί, beispielsweise
in Vierkantausführung, ait einer Abfeuerwellc 2-Ί formschlüssig
verbunden ist. Ein Verbinder 12 ist in 11 am Abfeuerhandhebel 8 und in 15 am Abfeuerhebel 16 angelenkt. Die Achse 21 fällt
vorteilhafterwcise mit der Schildzapfenachse Ί zusammen, so
daß sich ihre Lage nicht mit einer jeweiligen Rohrerhöhung (Sektor 62* zwischen die Schildzapfenachse h schneidenden
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_ 10 _ ^ rf
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strichpunktierten Geraden 6l, 62) ändert. Hierdurch ist eine unveränderliche räumliche Zuordnung der be troffenden
Visier-, Rieht- und Abfeuernittel zum Riehfckanoniersitz 9
auf vorteilhafte Weise verwirklicht. Dem Abfeuerhebel 16
ist ein Auslenksektor 19 zwischen strichpuiik tierten, die verlängerte Schildzapfenachse h schneidenden Geraden 16', 16"
zugeordnet. Zum Erzielen der vorerwähnten Koaxialität der
Schildzapfenachse Ί mit der Achse 21 ist die Repotierabfeuereiririchtung
20 in einer Ausnehmung 13 des Schildzapfens 3 1 angoordnet.
Gemäß Fig. 5> 6 und 7 ist die Repetierabfeucreinrichtung
als Montageeinheit und it:i wesentlichen rotationssymmetrisch
gestaltet, wobei die Rotationsachse 21 im Einbauzustand mit der Schildzapfenachse h zusammenfällt. Ein Gehäuse 22 weist
auf seiner dem Rohr 5 abgewandten Seite einen Durchgriff
für cino Abf cuerv.'cll e 2h auf und ist auf seiner de.ü Rohr
zugewandten Seite mit einein Deckel 25 verschlossen, der
mit einem zentralen Durchgriff 26 fur einen Abfeuerbolzen
27 versehen ist. Im Gehäuse 20 ist ein Tragkörper 28 drehbar gelagert, welcher eine Fortsetzung der Abfeuerwelle 2h
bildet und eine sich im wesentlichen axial erstreckende Ausnehmung 29 zum Führen eines Mitnehmers 30 aufweist. Der
Mitnehmer 30 ist im wesentlichen U-förmig mit zwei dem
Rohr 5 zugewandten freien Enden jL gestaltet und auf seiner
Rückseite 32 mit einem Führungszapfen 33 versehen, welcher
in eine Bohrung "jh der Abfeuerwelle 2h eingreift und niit
einer freien Stirnfläche 35 ein Widerlager für eine Rückstellfeder
36 bildet. Bezüglich einer Drehung um die Rotationsachse 21 besteht zwischen dcai Tragkörper 28 und
dem Mitnehmer 30 Forraschluß. Die freien Enden 31 des Mitnehmers
30 greifen in einen Ratschenkörper 37 ein, der auf seiner dem Rohr 5 abgewandten Seite in 90 -Teilung vier
Zähne 38 aufweist. Der Ratschenkörper 37 ist auf einem Steh-
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iJL rv si lilHE : *r*ü\:.TÄIL
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lager ^2 drehbar angeordnet und über einen Stift h"b formschlüssig
mit einem eine Bohrung *i*i des Stehlagers hl durchgreifenden
Tragzapfen ho an der Rückseite eines Rollenträgers
hG verbunden. Der Rollenträger h6 weist vorderseitig zwei
Vorsprünge hl auf, welche einander bezüglich eines Gehäusedurchmessers
diametral gegenüberliegen. Die beiden Vorsprünge hl werden von je einer mit dem Gehäusedurchmesser fluchtenden
Bohrung k8 durchgriffen, welche einer Achse Ί9 als Lager
dienen. Im Bereich der jeweiligen Bohrung h8 weist jeder Vorsprung hl eine Ausnehmung 50 zur Aufnahme je einer auf
der Achse HS gelagerten Rolle 51 auf, deren jeweiliger Umfang
52 in Richtung der Rotationsachse 21 über den jeweiligen Vorsprung hl vorsteht. Die beiden Rollen 51 sind auf einander
aaSgleichen Radiusabschnitten angeordnet und korrespondieren
mit einea vier Steuervorsprünge ^h (in 90°-Teilung) aufweisenden
Auslenkkbrper 53, welcher in Richtung der Rotationsachse 21 verschiebbar ist. Jeder Steuervorsprung 5h weist einen
dem Rohr 5 abgewandten Grat 55 auf. Die einander paarweise diametral gegenüberliegenden Grate 55 sind durch eine kurvenförmig
ausgebildete Rollenbahn 56 miteinander verbunden, Avelche durch die Grate 55 in vier einander geometrisch gleiche
Abschnitte unterteilt ist, von denen jeder eine Senke 57 aufweist. Die Senken 57 liegen auf Winkelhalbierenden zwischen
den Graten 55 einander paarweise diametral gegenüber. Die Grate 55 und die Senken 57 spannen jeweils eine gedachte
Ebene auf, zu welchen die Rotationsachse 21 die Flächennormale bildet und welche in Richtung der Rotationsachse
einen Abstand h voneinander aufweisen. Auf seiner dem Rohr zugewandten Seite 58 trägt der Auslenkkörper 53 den den
Deckel 25 zentral durchgreifenden Abfeuerbolzen 27. Zwischen
einander zugewandten Seiten des Auslenkkörpers 53 und des Deckels 25 ist eine den Abfeuerbolzen 27 umgreifende Rückstellfeder
59 angeordnet.
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Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich folgende
Wirkungsweise der Repetierabfeuerung: der Richtkanonier
habe unter ständiger Beobachtung der Rieht-ZVisiereinrichtung
RV das Geschütz V durch Drehen des Seitenrichtrades 7 in Schußposition gebracht. Zum Abfeuern schwenkt er den Abfeuerhondhebel
8 im Uhrzeigersinn um die Achse S*. Wegen der vorteilhaften räumlichen Zuordnung des Abfeuerhandhebels 8
zum Richtkanoniersitz 9 und zum Seitenrichtrad 7 braucht der
Richtkanonier seine allgemeine Körperhaltung nicht zu verändern und kann außerdem seine Aufmerksamkeit weiterhin auf
die Rieht-/Visiereinrichtung RV gerichtet lassen. Beim
Schwenken des Abfeuerhandhebels 8 wird der Abfeuerhebel 16
aus seiner Ausgangslage, die durch die strichpunktierte Linie 16' angezeigt ist, im Gegenuhrzeigersirin um die Achse 21 unter
Überstreichen des Auslenksektors 19 in seine durch die strichpunktierte Linie 16" angezeigte Endlage ausgelenkt. Der
Zentriwinkel 19' des Auslenksektors 19 beträgt dabei wenigstens 90°. Infolge des Forrnschlusses zwischen dem Abfeuerhebel 16
und dem in seinem Forrnschlußdurchgriff Ik angeordneten Ende
2k ' der Abfeuerwelle 2k wird letztere in Richtung des Pfeils F
gedreht. Dieser Drehbewegung folgt der in der Ausnehmung 29 des Tragkörpers 28 angeordnete Mitnehmer 30, wobei über den Kontakt
einer jeueiligen Fläche 'ti mit einer jeweiligen Zahnflanke 31'
der Ratschenkörper 37 zur Drehung mitgenommen wird. Die Rollen 51 bewegen sich aus ihrer in Fig. 5 dargestellten Position in
der jeweiligen Senke 57 auf den in Drehrichtung nächstliegenden Abschnitt der Rollenbahn 56 zu, welche gegen die Rückstellkraft
der Rückstellfeder 59 in Richtung der Achse 21 ausweicht
und den auf der dem Rohr 5 zugewandten Seite 58 des Auslenkkörpers
53 angewordneten Abfeuerbolzen 27 in Richtung eines Pfeils A verschiebt. Haben die Rollen 51 den jeweiligen Grat
55 erreicht, hat der Abfeuerbolzen 27 einen Flub h ausgeführt.
Letzterer ist derart bemessen, daß der Auslöser 60 der Schlag-
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bodeneinrichtung 17 betätigt wird. Die Schußentwicklung ist
damit in Gang gesetzt, in deren Verlauf sich das Rohr 5 unter
der Rückstoßenergie nach rechts bewegt und der Auslöser 60 aus der Verlängerung der Achse 21 ausweicht. Der wenigstens
90° betragende Zentriwinkel 19' des dem Abfeuerhebel 16 zugeordneten Auslenksektors 19 ist derart ausgelegt, daß die
Rollen 51 den jeweiligen Grat 55 überlaufen. Hierdurch ist
vorteilhafterveise gewährleistet, daß der Auslenkkörper 53
und rait ihm der Abfeucrbolzen 27 entgegen der Richtung des
Pfeils A unter der Rückstellkraft der Rückstellfeder 59 in
seine in Fig. 3 dargestellte Ausgangsstellung zurückkehrt
(repetiert). Der Repetiervorgang läuft dabei nicht nur rasch, sondern vorteilhafter\\Teise auch unabhängig von einer je\veiligen
Stellung des Abfeuerhebels 16 innerhalb des Auslenksektors
ab. nierdurch ist gewährleistet, daß die Repetierabfeuereinrichtung
20 nicht beim quer zur Schildzapfennchse h stattfindenden
Rück- und Vorlauf des Rohres 5 beschädigt wird. Dieser Tatsache ist wesentliche Bedeutung beizumessen, zumal
der Richtkanonier mit Rücksicht auf denkbare Gefechtssituationen aus irgendeinem Grunde daran gehindert sein
kann, den Abfeuerhandhebel S wieder in seine Ausgangsposition
zurückzustellen. Beim nachträglichen Zurückstellen des Abfeuerhandhebels
8 im Gegenuhrzeigersinn kann der Mitnehmer 30 infolge seiner Verschiebbarkeit in Richtung der Achse 21
der Steigung einer Auflau fflache 39 bis über eine jeweilige
Zahnkante Ί0 ausweichen und nach Überwinden der letzteren in seine in Fig. 5 dargestellte Ausgangsposition unter der
Kraft der Rückstellfeder 36 rasch repetieren. Hierbei wird
vorteilhafterweise die Stellung des Abfeuerbolzens 27 nicht
beeinflußt.
Die Repetierabfeuereinrichtung 20 ist vorteilhafterweise als
zu einer Montageeinheit zusammengefaßter Bausatz ausgeführt.
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Hieraus ergibt sich eine die Verf iigbnrkei t des jeweiligen
Geschützes erhöhende Austauschbarkeit und Vartungsuiöglichkeit.
Durch Maßnahmen, die hier nicht näher beschrieben zu werden brauchen, ist der Abfeuerbolzen 27 vorteilhafterweise
längenveränderlich ausgebildet. Hierdurch können allfällige Maßabweichungen überwunden werden, so daß sich die Repetierabfeuerung
nach der Erfindung als austauschbarer Bausatz jeweiligen Gegebenheiten anpassen läßt. Der sich hieraus
für die Logistik ergebende Vorteil bedarf wegen seiner Augen fälligkeit keiner weiteren Erläuterung.
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Claims (1)
- S3 H £ IH M JET A 1.1.2750S5Akte R 66** Düsseldorf, den 14.11.1977 Be/groPatentansprüche( 1. Repetierabfeuerung für höhenrichtbare Rohrwaffen mit einer seitenrichtbaren Unterlafette, insbesondere Geschütze, mit einer zum Betätigen einer rohrseitig angeordneten Schlagbolzeneinrichtung zum Einleiten der Schußentwicklung vorgesehenen Repetierabfeuereinrichtung mit einem innerhalb eines Auslenksektors im Außenbereich der Rohrwaffe betätigbaren Abfeuerhebel zum Verschieben eines Auslöseelements gegen die Rückstellkraft einer Feder aus einer Ruhelage in eine Abfeuerstellung, aus welcher es nach dem der Abfeuerung dienenden Überstreichen des AuslenkEclitors durch den Abfeuerhebel unter der Rückstellkraft der Feder zum Repetieren in die Ruhelage angeordnet ist, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:a) die Achse (21), entlang welcher das als Abfeuerbolzen (27) ausgebildete Auslöseelement verschoben wird, verläuft quer zu einer der Seelenachse (6) des Rohres (5) gleichgerichteten Schlagbolzenachse,b) die Repetierabfeuereinrichtung (20) und die Schlagbolzeneinrichtung (17) sind räumlich voneinander909820/0367- 2 -ORIGINAL INSPECTED- 2 - K » «Μ BSSiSW 3BTAJLl.27 5 (j c:. Sgetrennt angeordnet,c) zum Herstellen eines der Abfeuerung dienenden Auslösekontaktes in einer Ruhelage (Fig. 1 und 2) des Rohres (5) befindet sich ein Auslöser (60) der Schlagbolzeneinrichtung (17) in einer über ein freies Ende des Abfeuerbolzens (27) hinausgehenden Verlängerung der Achse (21),d) der Abfeuerhebel (l6) ist betätigbar mit einem auslenkbaren Abfeuerhandhebel (8) verbunden unde) die jeweilige räumliche Zuordnung der Repetierabfeuereinrichtung (20) zu einem Bezugspunkt (B) einer Rieht-/ Visiereinrichtung (RV), zur Unterlafette (l),zu einer Drehachse (to) eines Seitenrichtrades (7), zu einer Schwenkachse (8f) des Abfeuerhandhebels (8) bleibt für jede Stellung des Rohres (5) innerhalb eines die obere und die untere Winkelgruppe einschließenden Höhenrichtbereichs (62) unverändert.2. Repetierabfeuerung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Koaxialität der Achse (21) mit einer Sohildzapfenachse3. Repetierabfeuerung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Anordnung der Repetierabf euercinrichtung (20) in einer Schi]dzapfenausnehmung (13).k. Repetierabfeuerung nach Anspruch 1, 2 oder 3, g e k e η η zeichnet durch Koaxialität der Welle (lO) mit der Schwenkachse (81) bei unmittelbarer Nachbarschaft909320/0367
- 3 -ORIGINAL INSPECTED- 3 - y HHSIIIMfiTAll2750::zwischen dem Seitenrichtrad (7) und dem Abfeuerhandhebel (8).5. Repetierabfeuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:a) einer in einem Gehäuse (22) zur Drehung durch den Abfeuerhebel (l6) gelagerten und mit der Achse (21) koaxialen Abfeuerwelle (24) ist ein Rollenträger (46) und ein den Abfeuerbolzen (27) tragender Auslenkkörper (53) zugeordnet,b) der Rollenträger (46) ist im Gehäuse (22) drehbar gelagert und zur Bewegung in nur einem vorgegebenen Drehsinn (F) über nur in letzterem wirkende Formschlußmittel mit der Abfeuerwelle (24) verbunden,c) auf einander zugewandten Seiten weist der Rollenträger (46) wenigstens eine Rolle (51) und der Auslenkkörper (53) eine Rollenbahn (56) auf,d) die Rollenbahn (56) bildet in einer ebenen Projektion quer zur Achse (21) einen Kreisring und folgt einer jeweils wenigstens drei Steuervorsprünge (54) und Senken (57) aufweisenden, die Achse (21) äquidistant umgreifenden, geschlossenen Steuerkurve,e) die mit einem jeweiligen Grat (55) versehenen Steuervorsprünge (54) und die Senken (57) sind in gleichmäßiger Winkelteilung um die Achse (21) angeordnet,909820/0367 - 4 -ORIGINAL INSPECTED.Τ? 3HIiE 3 N <M ΪΤ Λ LL275ü9bf) die Grate (55) und Senken (57) liegen in einer jeweiligen quer zur Achse (21) aufgespannten Ebene mit einem vorgebbaren axialen Abstand (h) undg) der Auslenkkörper (53) ist gegen die Kraft einer Rückstellfeder (59) um den Abstand (h) in Richtung der Achse (21) beweglich angeordnet.6. Repetierabfeuereinrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:a) die nur im vorgegebenen Drehsinn (24 ·) wirksamen Formschlußmittel umschließen einen der Abfeuerwelle (2^) zugeordneten Mitnehmer (30) und einen mit letzterem korrespondierenden Ratschenkörper (37),b) dem Ratschenkörper (37) eigene, parallel zur Achse (2l) angeordnete Anlageflächen (31*) weisen eine mit derjenigen der Grate (55) und Senken (57) übereinstimmende Winkelteilung auf,c) der Mitnehmer (30) ist gegen die Kraft einer Rückstellfeder (36) in einer Ausnehmung (29) eines mit der Abfeuerwelle (2k) verbundenen Tragkörpers (28) in Richtung der Achse (21) verschiebbar angeordnet undd) ein Zentri-Winkel (191) des Auslenksektors (19) entspricht wenigstens dem jeweiligen Teilungswinkel zwischen zwei benachbarten Anlageflächen (31')» Graten (55) und Senken (57).ORIGINAL INSPECTED. 2 7 5 0IiS7. Repetierabfeuereinrichtung nach Anspruch 5 und 6, gekennzeichnet durch eine ihre Eigenschaft als Austauschbausatz gewährleistende Gestaltung als Montageeinheit.8. Repetierabfeuereinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Abfeuerbolzen (27) innerhalb vorgebbarer Grenzen längenveränderlich gestaltet ist, wobei er an sich bekannte Mittel zum lösbaren Fixieren einer einjustierten vorgegebenen Länge umschließt.909820/0367ORIGINAL INSPECTED
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