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DE236833C - - Google Patents

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Publication number
DE236833C
DE236833C DE1910236833D DE236833DA DE236833C DE 236833 C DE236833 C DE 236833C DE 1910236833 D DE1910236833 D DE 1910236833D DE 236833D A DE236833D A DE 236833DA DE 236833 C DE236833 C DE 236833C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive
attachment
axis
line
sight
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE1910236833D
Other languages
English (en)
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Filing date
Publication of DE236833C publication Critical patent/DE236833C/de
Application filed filed Critical
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/38Telescopic sights specially adapted for smallarms or ordnance; Supports or mountings therefor
    • F41G1/393Mounting telescopic sights on ordnance; Transmission of sight movements to the associated gun
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/44Spirit-level adjusting means, e.g. for correcting tilt; Means for indicating or correcting tilt or cant

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
  • Telescopes (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72/. GRUPPE
FRIED. KRUPP AKT-GES. in ESSEN, Ruhr.
Geschiitzvisiervorrichtung. Patentiert im Deutschen Refche vom 29. Januar 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Geschützvisiervorrichtungen, deren Visierlinie zwecks Ausschaltung des Einflusses des schiefen Räderstandes um eine Achse geschwenkt werden kann, die parallel zu der der Seelenachse zu erteilenden Richtung einstellbar ist, und bezweckt, eine Visiervorrichtung dieser Art zu schaffen, die sich durch eine besonders einfache und gedrängte Bauart auszeichnet.
ίο Dieser Zweck wird der Erfindung gemäß dadurch erreicht, daß die Schwenkachse der Visierlinie mit der Drehachse eines Triebes zusammenfällt, der zum Einstellen des der Zielentfernung entsprechenden Schußwinkels dient.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an einem Rohrrücklaufgeschütz veranschaulicht, das eine .Aufsatzvisiervorrichtung besitzt, bei welcher der drehbare Trieb, der zum Einstellen des der Zielentfernung entsprechenden Schußwinkels dient, durch Vermittlung einer Wellenleitung mit einem Antriebsorgan der, Höhenrichtmaschme verbunden ist. Rohrrücklaufgeschütze dieser Art sind z. B.
in der Patentschrift 160301 beschrieben.
Es zeigt Fig. 1 eine teilweise im Schnitt gehaltene Hinteransicht der Aufsatzvisiervorrichtung nebst den in Betracht kommenden Teilen des Rohrrücklaufgeschützes, Fig. 2 eine zu Fig. ι gehörige Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 3 einen Schnitt nach 3-3 der Fig. 2, von rechts gesehen, und Fig. 4 eine Stirnansicht des Triebes, der zum Einstellen des der Zielentfernung entsprechenden Schuß-
winkeis dient. . . ■
Das Geschützrohr A ist in bekannter Weise auf dem Gleitbahnträger B geführt, der mittels der (nicht dargestellten) wagerechten Schildzapfen in der Lafette C schwingbar gelagert ist. Zwischen Gleitbahn träger und Lafette ist eine Schraubenhöhenrichtmaschine eingeschaltet, die in bekannter Weise mittels zweier unabhängig voneinander drehbarer Handräder D, E bewegt werden ,kann. Von den beiden Handrädern ist das eine, E, an der Lafette C und das andere, D, an einem Ansätze f1 eines starr mit dem Gleitbahnträger B verbundenen, die Aufsatzvisiervorrichtung tragenden Armes F gelagert. An diesem Arme, der seitlich in der Nähe des Geschützrohrbodenstückes A1 angeordnet und als Hohlkörper ausgebildet ist, ist die Aufsatzbüchse G, in der in bekannter Weise eine kreisförmig gekrümmte, ein Richtfernrohr / tragende Aufsatzstange H geführt ist, zwecks Ausschaltung des Einflusses des schiefen Räderstandes schwenkbar gelagert. Zu diesem Zwecke ist am Arme F eine quer zur Seelenachse des Geschützrohres verlaufende, nach einem Kreisbogen gekrümmte Nut f2 und an der Aufsatzbüchse G eine entsprechend gekrümmte, in die Nut f% hineinragende Führungsleiste g1 vorgesehen. Die Anordnung ist dabei in bekannter Weise so getroffen, daß die mit der Krümmungsachse der Nut f2 zusammenfallende Schwenkachse der Aufsatzbüchse G der Seelenachse des Geschützrohres parallel ist. Zur Sicherung der Verbindung zwischen der Aufsatzbüchse G und dem Arme F dient ein Bajonettverschluß (Fig. 2 und 3), der dadurch gebildet ist, daß einerseits an der Aufsatzbüchse G eine gleichachsig zu deren Schwenkachse angeordnete Ausdrehung g2 und
andererseits an dem Arme F zwei in diese Ausdrehung passende, einander diametral gegenüberliegende Leisten f3 vorgesehen sind, die in der Verschlußstellung hinter entsprechende, am Rande der Ausdrehung g2 sitzende Leisten g3 greifen. Zwischen den Leisten g3 befinden sich zwei Lücken g4 (Fig. 3), welche die Einführung der Leisten fa in die Ausdrehung g2 gestatten, wenn die Aufsatzbüchse G um etwa 90° aus ihrer auf der Zeichnung dargestellten ]\[ittellage verdreht ist. · Wenn sich die Aufsatzbüchse G in ihrer (auf der Zeichnung wiedergegebenen) Gebrauchsstellung befindet, steht eine im Arm F gelagerte Schnecke K mit einer Verzahnung ge der Führungsleiste g1 in Eingriff, so daß die Aufsatzbüchse durch Drehen der Schnecke K um den zum Ausschalten des Einflusses des schiefen Räderstandes erforderlichen Betrag geschwenkt werden kann. In dem Arme F ist gleichachsig zur Krümmungsachse der Nut f 2 eine Welle M gelagert, die an ihrem der Aufsatzstange H zugekehrten Ende einen Spiraltrieb mx trägt, der in eine gleichachsig zur Ausdrehung g2 angeordnete Bohrung g5 (Fig. 2) der Aufsatzbüchse hineinragt und mit einer Verzahnung h1 der Aufsatzstange H in Eingriff steht. Die Form der Spirale, nach welcher der Arbeitswulst m2 des Spiraltriebes verläuft (Fig. 4), ist so gewählt, daß sie möglichst wenig von einem Kreise abweicht. Zum Antriebe der Welle M dient ein starr mit dieser verbundenes, in dem Hohlräume des Armes F liegendes Kegelrad N, mit dem ein zweites im Arme F gelagertes Kegelrad P in Eingriff steht. Von diesem führt eine gelenkige Wellenleitung zum Antriebsrade D der Höhenrichtmaschine. Diese Wellenleitung besteht aus einer starr mit dem Kegelrade P verbundenen Welle P1, einer starr mit dem Handrade D verbundenen Welle D1 und einer Z wischen welle Q, die durch ein Kreuzgelenk R mit der Welle P1 und durch ein Kreuzgelenk T?1 mit der Welle D1 gekuppelt ist. Die Gesamtanordnung ist dabei in bekannter Weise so getroffen, daß durch eine Drehung des Handrades D das Geschützrohr A und — durch Vermittlung der Wellenleitung D1, R1, Q, R, P1 sowie der Getriebe P, N und m1, h1 — die Aufsatzstange H um denselben Winkel, aber in entgegengesetztem Sinne verstellt werden. Von der erwähnten Wellenleitung liegen die Welle P1 und das Kreuzgelenk R vollständig und die Welle Q zum größten Teil innerhalb des vom Arme F umschlossenen Hohlraumes.
Das Einstellen der Visierlinie auf den der Zielentfernung entsprechenden Schußwinkel erfolgt in der Weise, daß dem Spiraltriebe m1 von dem Handrade D aus durch Vermittlung der Wellenleitung D1, R1, Q, R, P1 und des Kegelrädergetriebes P, N eine Drehung erteilt wird, wodurch die das Richtfernrohr / tragende Aufsatzstange H um einen der Zielentfernung entsprechenden Betrag gegenüber der Aufsatzbüchse G verstellt wird. Da hierbei in bekannter Weise gleichzeitig das Geschützrohr um denselben Winkel, aber in entgegengesetztem Sinne wie die Aufsatzstange H verstellt wird, ändert sich während des beschriebenen Vorganges die Höhenlage der Visierlinie nicht. Das Einrichten der Visierlinie auf das Ziel erfolgt in bekannter Weise unter Benutzung des Handrades E.
Wird zwecks Ausschaltung des Einflusses des schiefen Räderstandes die Schnecke K gedreht, so wird die Aufsatzbüchse G und mithin auch die Visierlinie um die Drehachse des Spiraltriebes m1 geschwenkt. Da hierbei der Spiraltrieb m1 infolge seiner zwangläufigen Verbindung mit der in Ruhe verbleibenden Höhenrichtmaschine feststeht, so ändert sich, da die Verzahnung h1 der Aufsatzstange mit dem nach einer Spirale verlaufenden Arbeitswulste m2 des Spiraltriebes zusammenarbeitet, der Winkel zwischen der Visierlinie und der Drehachse des Spiraltriebes theoretisch um einen kleinen Betrag. Diese Änderung ist aber, da die Spirale, nach der der Arbeitswulst m2 verläuft, nur sehr wenig von einem Kreise abweicht, bei den kleinen Winkeln, um die es sich bei der Ausschaltung des Einflusses des schiefen Räderstandes handelt (5° bis 70 nach jeder Seite), praktisch ohne jeden Einfluß auf die Genauigkeit der Einstellung der Aufsatzstange. Würde statt eines Spiraltriebes der beschriebenen Art ein Trieb verwendet werden, bei idem der erwähnte Fehler nicht vernachlässigt werden kann, z. B. ein Kegelrad, so wäre es notwendig, zwischen diesen Trieb und die Welle M eine ein- und ausrückbare Kupplung einzuschalten und diese Kupplung vor dem Schwenken der Aufsatzbüchse G auszurücken. Außerdem müßte noch, um eine Verstellung der Aufsatzstange zu verhindern, diese gegenüber der Aufsatzbüchse durch eine Klemmschraube o. dgl. festgestellt werden. Alle diese Nachteile werden durch die Verwendung eines Spiraltriebes der beschriebenen Art vermieden. Dadurch, daß der starr mit dem Gleitbahn träger B verbundene Arm F als Hohlkörper ausgebildet ist, wird der wesentliche Vorteil erzielt, daß die in seinem Hohlräume untergebrachten Teile P1, R, Q der Wellenleitung eine besonders geschützte Lage erhalten, so daß sie z. B. gegen eine Zer-Störung durch feindliche Geschosse in hohem Maße gesichert sind.
Selbstverständlich ist die Erfindung auch für solche Geschütze von Bedeutung, bei denen der Trieb fm1), der zum Einstellen der Visierlinie auf den der Zielentfernung entsprechenden Schußwinkel dient, nicht von einem Antriebs-
organ (D) der Rollenrichtmaschine aus, sondern unmittelbar von Hand bewegt wird. In diesem Falle wird durch die Erfindung mindestens der Vorteil erreicht, daß die Bauart der Visiervorrichtung einfacher und gedrängter wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Geschützvisier vorrichtung, deren Visierlinie zwecks Ausschaltung des Einflusses des schiefen Räderstandes um eine Achse geschwenkt werden kann, die parallel zu der der Seelenachse zu erteilenden Richtung einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß , die Schwenkachse der Visierlinie mit der Drehachse eines Triebes (m1) zusammenfällt, der zum Einstellen des der Zielentfernung entsprechenden Schußwinkels dient.
2. Rohrrücklauf geschütz mit einer Auf-Satzvisiervorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher der drehbare Trieb, der zum Einstellen des der Zielentfernung .entsprechenden Schußwinkels dient, durch Vermittlung einer Wellenleitung mit einem Antriebsorgan der Höhenrichtmaschine verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein starr mit dem Gleitbahnträger (B) verbundener, die Aufsatzvisiervorrichtung tragender Arm (F) einen Hohlkörper bildet, dessen Hohlraum mindestens einen Teil der den Trieb (m1) mit der Höhenrichtmaschine verbindenden Wellenleitung (D1, R1, Q, R, P1) aufnimmt.
3. Aufsatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Trieb, der zum Einstellen des der Zielentfernung entsprechenden Schußwinkels dient, durch einen an sich bei Geschützaufsätzen bekannten, in eine Verzahnung der Aufsatzstange eingreifenden Spiraltrieb gebildet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1910236833D 1910-01-28 1910-01-28 Expired - Lifetime DE236833C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE236833T 1910-01-28

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DE1910236833D Expired - Lifetime DE236833C (de) 1910-01-28 1910-01-28

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CH (1) CH53277A (de)
DE (1) DE236833C (de)
FR (1) FR422450A (de)
GB (1) GB191021795A (de)

Also Published As

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FR422450A (fr) 1911-03-21
GB191021795A (en) 1911-02-02
CH53277A (de) 1912-02-01

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