DE2750762C2 - - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Hochspannungs
schalter gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Aus der DE-OS 24 04 721 ist bereits ein derartiger Hoch
spannungsschalter bekannt, bei welchem ein Gehäuse mit
Isoliergas, insbesondere mit SF6, gefüllt ist und minde
stens ein festes und mindestens ein bewegliches Schalt
stück aufweist. Das Gehäuse ist unterteilt in einen
Verdichtungsraum und einen Entspannungsraum. Das feste
Schaltstück ist koaxial von einer zwischen einer Ringelek
trode und dem festen Schaltstück geschalteten Spule
umgeben. Beim Ausschaltvorgang brennt zwischen dem be
weglichen Schaltstück und der Ringelektrode ein Licht
bogen, der infolge des Magnetfeldes der nun stromdurch
flossenen Spule in Rotation gerät und das Isoliergas
im Verdichtungsraum aufheizt und auf ein höheres Druckni
veau bringt. Das bewegliche Schaltstück gibt im weiteren
Verlauf der Ausschaltbewegung eine düsenähnliche Öff
nung frei, durch welche das erhitzte Gas aus dem Verdich
tungsraum in den Entspannungsraum strömen und dabei
den Lichtbogen beblasen kann. Für die Abschaltung kleiner
Ströme ist der so entstehende Druck im Verdichtungs
raum oft nicht ausreichend, deshalb wird durch eine,
direkt vom beweglichen Schaltstück betätigte, mechanische
Pumpeinrichtung stromunabhängig eine zusätzliche Gasströ
mung erzeugt, welche die Beblasung des Lichtbogens unter
stützt.
In der Schrift DE-GM 74 31 789 ist ein weiterer Hochspan
nungsschalter offenbart, bei dem durch Rotation des
Lichtbogens die Aufheizung des Isoliergases in einem
Verdichtungsraum möglich ist. Dieser Schalter weist
jedoch keine mechanische Pumpeinrichtung auf und ist
deshalb für die Beherrschung kleiner Ausschaltströme
nur bedingt geeignet.
Ferner ist aus der FR-PS 8 58 497 ein Hochspannungsschal
ter bekannt, der eine mechanische Pumpeinrichtung auf
weist, jedoch keine Spule, um den Lichtbogen in Rotation
zu versetzen. Der Lichtbogen brennt zwar teilweise in
einer Art Verdichtungsraum, das für seine Löschung not
wendige Löschgas gelangt jedoch hauptsächlich von der
mechanischen Pumpeinrichtung her über ein Rückschlagventil
in den Verdichtungsraum. Um die insbesondere für hohe
Ströme nötige Löschgasströmung zu erzeugen, muß die
Pumpeinrichtung ein großes Kompressionsvolumen aufweisen
und einen entsprechend kräftigen mechanischen Antrieb.
Für die Abschaltung von Strömen mit niedrigen Frequenzen,
z. B. mit 16 2/3 Hz, sind alle diese bekannten Anordnungen
nur bedingt geeignet, da die hiermit erreichbaren Blaszei
ten oft kürzer sind als die möglichen Brenndauern des
Lichtbogens.
Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Die Erfindung,
wie sie in den Ansprüchen gekennzeichnet ist, löst die
Aufgabe, einen Hochspannungsschalter zu schaffen, welcher
sowohl Ströme mit 16 2/3 Hz als auch solche mit 50 Hz
oder 60 Hz und sowohl Ströme mit starker, als auch solche
mit schwacher Intensität schalten kann.
Der erfindungsgemäße Schalter zeichnet sich dadurch
aus, daß das im Kompressionsraum mechanisch verdichtete
Gas während des letzten Teiles der Öffnungsbewegung
des beweglichen Schaltstückes die Wirkung des durch
Erhitzung - auf Grund der vom Lichtbogen herrührenden
Energie - verdichteten Gases verstärkt. Hierdurch wird
die Blasdauer verlängert und es können sowohl Ströme
mit 16 2/3 Hz als auch solche mit 50 oder 60 Hz und
Ströme mit schwacher und starker Intensität mit einem
vergleichsweise schwachen mechanischen Antrieb geschaltet
werden.
Weitere vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung können
den abhängigen Ansprüchen entnommen werden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich
einen Ausführungsweg darstellenden Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch eine Löschkammer
eines Hochspannungsschalters,
links das bewegliche Schaltstück in offener,
rechts in geschlossener Stellung, und
Fig. 2 eine Löschkammer im Vertikalschnitt gemäß einer
zweiten Ausführungsform des
Hochspannungsschalters.
In beiden Figuren sind gleich wirkende Teile mit gleichen
Bezugszeichen versehen.
Der Hochspannungsschalter gemäß Fig. 1 weist ein zylindri
sches Gehäuse 1 aus Isoliermaterial auf, welches eine
Löschkammer bildet; diese ist durch einen Deckel 2 dicht
verschlossen und mit einem Isoliergas, beispielsweise
SF6 gefüllt.
Im Zentrum des Deckels 2 ist ein zylindrischer Stift 3 aus
leitendem Material angeordnet, welcher Anschlußklemme ist
für die Stromzufuhr zu einem an sich bekannten feststehenden
Schaltstück 4; letzteres ist im Inneren eines zweiten, zylin
drischen Gehäuses 5 aus Isoliermaterial angeordnet. Der lei
tende Stift 3 erstreckt sich über eine gewisse Distanz in
das Innere des Gehäuses 1 hinein und schließt an seinem
unteren Ende mit einem scheibenförmigen Teil 3a ab, unter
halb dem das feststehende Schaltstück 4 montiert ist. Das
zylindrische Gehäuse 5 ist an seinem oberen Teil durch die
Scheibe 3 a des leitenden Stiftes 3 verschlossen, und an
seinem unteren Teil durch eine mit dem Gehäuse 5 einteilige
Wand 5 a verschlossen. Diese Wand 5 a unterteilt die Lösch
kammer in einen Verdichtungsraum 6 und einen Entspannungs
raum 7.
Im Verdichtungsraum 6 umgibt eine Spule 11 das feststehende
Schaltstück 4. Eines der Spulenenden ist elektrisch mit dem
scheibenförmigen Teil 3a verbunden, während das andere Spulenende elek
trisch mit einer ersten, direkt unterhalb des feststehenden
Schaltstücks 4 angeordneten Ringelektrode 12 verbunden ist.
Eine zweite Ringelektrode 18 mit ähnlicher Form wie jener
der Ringelektrode 12, jedoch mit einer abwärts gerichteten, leitenden
zylindrischen Verlängerung 25 versehen, ist gegenüber der
Ringelektrode 12 angeordnet und vollständig vom feststehen
den Schaltstück 4 isoliert. Die Ringelektrode 18 wird von
einer ringförmigen Halterung 19 getragen, die ihrerseits
über radiale Speichen 23 mit dem zylindrischen Gehäuse 5
verbunden ist.
Ein zylindrischer Stift 13 aus Isoliermaterial ist koaxial
zum feststehenden Schaltstück 4 und den beiden Ringelektro
den 12 und 18 angeordnet; er ist am leitenden Stift 3 be
festigt und verlängert diesen somit nach unten.
Das bewegliche Schaltstück 14 wird durch einen zylindrischen
Stift aus leitendem Material gebildet, ist koaxial ins Innere
des feststehenden Schaltstücks 4 einführbar und kann axial
mit schwachem Radialspiel in einer zentralen Bohrung 15 der
Wand 5a gleiten; dies geschieht mit bekannten, nicht darge
stellten Stellorganen. Der Stift des beweglichen Schaltstückes
14 ist über einen bestimmten Teil seiner Länge axial mit
einer Bohrung 16 versehen, in welche bei geschlossener Stel
lung des beweglichen Schaltstiftes 14 der Stift 13 mit
schwachem Radialspiel hineinragt. Er ist außerdem mit
radialen Bohrungen 17 versehen, über die im Zusammenspiel mit
der axialen Bohrung 16 der Verdichtungsraum 6 und der Entspannungsraum 7 miteinander
verbunden werden, falls das bewegliche Schaltstück 14 einen
gewissen Hub in Öffnungsrichtung zurückgelegt hat. Während
des ersten Teiles des Öffnungshubes des beweglichen Schalt
stückes 14 dient der Stift 13 einem zweifachen Zweck, zum
einen als Führung für das bewegliche Schaltstück 14, zum
andern, um das vorzeitige Entweichen des verdichteten Gases in den Entspannungsraum 7
zu verhindern.
Starr am beweglichen Schaltstück 14 ist ein axialer Anschlag
32 befestigt, an dem sich eine koaxial zum beweglichen Schalt
stück 14 montierte Schraubenfeder 31 abstützt. Diese belastet
in Aufwärtsrichtung eine Schale 30, welche koaxial zum beweg
lichen Schaltstück 14 gleiten kann. Die axialen Bewegungen
der Schale 30 werden durch einen an ihr angeordneten radi
alen Finger 33 begrenzt, welcher in einen Längsspalt 34 im
beweglichen Schaltstück 14 eingreift.
Das zylindrische Gehäuse 5 ist mit Schrauben 35 am unteren
Teil eines Zylinders 36 befestigt, welcher an seinem
oberen Teil am Deckel 2 befestigt ist. Im Inneren des
Zylinders 36 kann ein beweglicher Ringkolben 37 sowohl
am leitenden Stift 3 als auch an der Innenwand des Zylin
ders 36 gleiten. Der Ringkolben 37 ist in Abwärtsrich
tung mit einer Schraubenfeder 38 belastet, welche eine
geringere Federkraft als die Feder 31 aufweist.
Der Zylinder 36 ist am unteren Teil durch das scheiben
förmige Teil 3a des leitenden Stiftes 3 verschlossen;
dieses scheibenförmige Teil 3 a ist mit Bohrungen 60
für den Gasdurchgang versehen. Die Bohrungen 60 sind
mit Rückschlagventilen 39 derart verschlossen, daß
durch sie Gas aus dem Pumpraum 40, welcher durch
das scheibenförmige Teil 3a und den Ringkolben 37 gebildet
wird, nur herausströmen, nicht jedoch hineinströmen
kann.
Am Ringkolben 37 befestigte Stifte 41, welche sich parallel
zum leitenden Stift 3 und zum beweglichen Schaltstück 14
erstrecken, können in Längsbohrungen 42 des scheiben
förmigen Teiles 3a und des zylindrischen Gehäuses 5
gleiten. In geschlossener Stellung des beweglichen Schalt
stückes 14 (rechter Teil der Fig. 1) stehen die Stifte
41 am Anschlag gegen die Schale 30; hierdurch ist eben
falls der Ringkolben 37 am Anschlag gegen den oberen
Flansch 36a des Zylinders 36; die Federn 31 und 38 sind
gespannt.
Die Funktionsweise des beschriebenen Hochspannungsschalters
gemäß Fig. 1 ist folgende: Rechts in der Figur ist
der Schalter in geschlossener Stellung gezeigt. Zum
Abschalten des Stromes wird das bewegliche Schaltstück
14 mit einem geeigneten, nicht dargestellten Verstell
mechanismus abwärts bewegt. Wenn es sich vom feststehen
den Schaltstück 4 fortbewegt und sein oberes Ende auf
die Höhe der Ringelektrode 18 gelangt, bildet sich ein
primärer Lichtbogen 27 zwischen dieser Ringelektrode
18 und der mit der Spule 11 verbundenen Ringelektrode 12.
Unter der Wirkung des von der Spule 11 erzeugten magneti
schen Feldes wird der primäre Lichtbogen 27 radial nach
außen abgelenkt, längt sich und rotiert im Raum 26
zwischen den Ringelektroden 12 und 18. Die vom primären
Lichtbogen ausgehende Wärme heizt das im Verdichtungsraum
6 enthaltene Gas auf und erhöht dessen Druck. Die Bohrung
16 im beweglichen Schaltstück 14 bleibt zunächst durch
den Stift 13 verschlossen. Wenn bei der weiteren Abwärts
bewegung des beweglichen Schaltstückes 14 dessen oberes
Ende sich von der zylindrischen Verlängerung 25 der
Ringelektrode 18 entfernt, entsteht zwischen dieser
Verlängerung 25 und dem oberen Ende des beweglichen
Schaltstückes 14 ein sekundärer Lichtbogen 28 (linker
Teil der Fig. 1).
In diesem Moment wird die Bohrung 16 im beweglichen
Schaltstück 14 nicht mehr durch den Stift 13 verschlossen
und die Bohrungen 17 befinden sich auf der Höhe des
Entspannungsraumes 7. Die im Verdichtungsraum 6 kompri
mierten Gase können sich nunmehr mit hoher Geschwindig
keit in den Entspannungsraum 7 hinein entspannen und
dabei den Lichtbogen 28 beblasen.
Parallel zur thermischen Wirkung des primären Lichtbogens
27 hilft zusätzlich ein Teil kolbenverdichteter Gase,
den Lichtbogen 28 während des letzten Teiles des Öffnungs
hubes des beweglichen Schaltstückes 14 zu löschen. In
der Tat schleppt das bewegliche Schaltstück 14 nach
einer gewissen Zeitverzögerung die Schale 30 abwärts
und zwar von dem Moment an, wo die Feder 31, die sich
entspannt, nicht mehr die Kraftwirkung der Feder 38
kompensiert. Hierauf fährt der Ringkolben 37 unter der
Kraftwirkung der Feder 38 abwärts und verdichtet das
Gas im Pumpraum 40. Dieses strömt durch die
Öffnungen 60 und die geöffneten Rückschlagventile 39
in den Verdichtungsraum 6 ein und bläst dann den Lichtbogen
28 aus, falls bis dahin die Eigenlöschung durch die
heißen, verdichteten Gase noch nicht stattgefunden
hat, was insbesondere bei Strömen mit schwacher Intensi
tät oder niedriger Frequenz, z. B 16 2/3 Hz, der Fall
sein kann.
Das Schließen des Schalters geschieht durch Hochheben
des beweglichen Schaltstückes 14. Bei dieser Aufwärtsbe
wegung schlägt die Schale 30 an das untere Ende der
Stifte 41, wodurch der Ringkolben 37 im Pumpraum
40 angehoben wird. Frischgas gelangt dabei in den
Pumpraum 40 über Bohrungen 43 im Zylinder 36, über
radiale Kanäle 44 in einem äußeren Kragen 37 a des Ring
kolbens 37 und über eine in einer Bohrung des Ringkolbens
37 angeordneten Rückschlagklappe 45.
Eine zweite Ausführungsform ist in Fig. 2
gezeigt. Im Gegensatz zur Fig. 1, in welcher der Zylinder
36 am Deckel 2 des zylindrischen Gehäuses 1 befestigt
war, wird er von einer Abstandshülse 47 in einer festen
Distanz zum Boden 46 des Gehäuses 1 getragen. Der bewegli
che Ringkolben 37 kann im Innern des Zylinders 36 auf
einem Schaft 48 gleiten, welcher eine axiale Verlängerung
des beweglichen Schaltstückes 14 ist und mit diesem
über einen Isolator 49 verbunden ist.
In geschlossener Schalterstellung wird der Ringkolben
37 durch die Feder 38 in Kontakt mit einem am Schaft 48
angeordneten, axialen Anschlag 50 gehalten, wobei die
Feder 38 sich an einem weiteren, am Schaft 48 oder am
Isolator 49 angeordneten, axialen Anschlag 51 abstützt.
Die Feder 31 ist in dem Pumpraum 40 zwischen
dem Ringkolben 37 und dem Boden 36 b des Zylinders 36
untergebracht. Wie in der Ausführung gemäß Fig. 1 weist
die Feder 31 eine größere Federkraft auf als die Feder
38, jedoch sind bei geschlossenem Schalter beide Federn
nicht mehr vollständig, sondern nur leicht gespannt.
Das untere Teil des Pumpraumes 40 ist mit
dem Verdichtungsraum 6 über eine Leitung 52 verbunden,
in welcher das Rückschlagventil 39 angeordnet ist. In
der Zone, in die das Löschgas hineinströmt, ist die
Leitung 52 mit einer feuerfesten Schutzhülle 53 ummantelt.
Die Funktionsweise des in Fig. 2 gezeigten Hochspannungs
schalters ist nahezu die gleiche wie jene des in Fig. 1
dargestellten. Gegenüber der Abwärtsbewegung des bewegli
chen Schaltstückes 14 und des Schaftes 48 vollzieht
sich die Abwärtsbewegung des Ringkolbens 37 mit einer
gewissen Zeitverzögerung. Dadurch, daß die Feder 31
die größere Kraft hat, wird während des ersten Teiles
des Abwärtshubes des Schafts 48 zunächst nur die Feder
38 zusammengedrückt, ohne daß sich der Ringkolben 37
bewegt. Sowie die Kräfte beider Federn sich ausgleichen,
komprimiert der Ringkolben 37 das im Pumpraum 40
enthaltene Gas, welches über das Rückschlagventil 39
in den Verdichtungsraum 6 gelangt und dort dem durch
Erwärmung komprimierten Gas zugeführt wird, um die Licht
bogen-Löschung zu vollenden, falls diese noch nicht
stattgefunden hat.
Bei beiden beschriebenen Ausführungen kann das Einsetzen
der Wirkung der mechanischen Pumpeinrichtung weiter
verzögert werden, indem die Rückschlagventile 39 als
tarierte Klappen ausgebildet sind, die erst dann öffnen,
wenn die Druckdifferenz zwischen Verdichtungsraum 6
und Pumpraum 40 einen vorbestimmten Wert über
steigt.
Claims (3)
1. Hochspannungsschalter mit
- a) einem mit Isoliergas gefüllten Gehäuse (1), das in einen Verdichtungsraum (6), einen Entspannungsraum (7) und einen Pump raum (40) unterteilt ist,
- b) einem im Verdichtungsraum angeordneten feststehenden Schaltstück (4), das von einer Ringelektrode (12) und einer zwischen Ringelektrode (12) und feststehendem Schaltstück (4) geschalteten Spule (11) umgeben ist,
- c) einem koaxial zum feststehenden Schaltstück (4) angeordne ten beweglichen Schaltstück (14), das mit dem feststehenden in und außer Kontakt bringbar ist,
- d) einem im Pumpraum (40) koaxial zu den Schaltstücken (4, 14) angeordneten Ringkolben (37), der durch das bewegliche Schalt stück (14) betätigt wird, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
- e) am Ringkolben (37) greift in Ausschaltrichtung des bewegli chen Schaltstücks (14) eine erste Schraubenfeder (38) an,
- f) eine zweite Schraubenfeder (31) wirkt mit ihrem einen Ende auf die der ersten Schraubenfeder (38) abgewandte Seite des Ringkolbens (37) und mit ihrem anderen Ende auf das bewegliche Schaltstück (14),
- g) die zweite Schraubenfeder (31) ist während eines bestimmten Ausschalthubes des beweglichen Schaltstücks (14) stärker als die erste (38),
- h) nach dem bestimmten Ausschalthub des beweglichen Schalt stücks (14) folgt der Ringkolben (37) diesem nach,
- i) der Pumpraum (40) ist über mindestens ein in Richtung auf den Verdichtungsraum (6) öffnendes Rückschlagventil (39) mit diesem verbunden.
2. Hochspannungsschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche
Schaltstück (14) eine axial erstreckte Bohrung (16)
sowie die axiale Bohrung (16) im Ausschaltzustand
mit dem Entspannungsraum (7) verbindende radiale
Bohrungen (17) aufweist, und daß im Zentrum des
festen Schaltstückes (4) ein Stift (13) befestigt
ist, welcher die axiale Bohrung (16) beim Ausschalten
während des ersten Teiles des Öffnungshubes des
beweglichen Schaltstücks (14) verschließt.
3. Hochspannungsschalter nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Stift (13) aus Isoliermaterial
besteht.
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