DE2749509C2 - Kreiselheuwerbungsmaschine - Google Patents
KreiselheuwerbungsmaschineInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Kreiselheuwerbungsmaschine zum Zetten/Wenden und Schwadenziehen mit seitlicher Ablage des Schwads mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
- Eine Kreiselheuwerbungsmaschine dieser Art ist aus der DE-OS 22 20 114 bekannt. Diese bekannte Maschine weist wenigstens ein Rechräderpaar auf, das an einem Tragchassis angeordnet ist, welches gelenkig um eine zum Tragchassis parallele Achse mit einem Zugglied verbunden ist. Zur Umstellung der Neigung der Drehachsen der Rechräder dient eine Verstellspindel, so daß mit dieser Maschine ein Zetten/Wenden ebenso wie ein Schwadziehen mit seitlicher Schwadablage möglich ist. Zur Umstellung von der einen in die andere Arbeitsstellung sind verschiedene Schritte notwendig. Dazu gehören die Änderung der Neigung des Tragchassis im Vergleich zur Fahrtrichtung oder zur Längserstreckung des Zuggliedes; ferner die Veränderung der Neigung der Drehachsen der Rechräder gegenüber dem Boden mit Hilfe der Verstellvorrichtung; ferner die Veränderung der Stellung der Tragarme für die Rechwerkzeuge; ferner die Umlenkung der Drehrichtung des einen Rechrades und schließlich eine Veränderung der Orientierung der Laufräder. Alle diese Umstellungen müssen bei der bekannten Maschine als Einzelschritte ausgeführt werden, was zeitaufwendig und ermüdend ist. Bei der bekannten Maschine ist es lediglich möglich, mit der Veränderung der Orientierung der Laufräder gleichzeitig auch eine Führungsbahn zu verstellen, die zusätzlich zur Steuerung der Bewegung der Arbeitszinken der Rechräder vorgesehen ist.
- Bei einer anderen bekannten Kreiselheuwerbungsmaschine gemäß der DE-OS 21 67 002 ist jedes Rechrad einzeln an einem Tragarm aufgehängt, wobei die Tragarme unabhängig voneinander verstellt werden können. Ein gemeinsames Chassis für wenigstens zwei Rechräder ist hier nicht vorgesehen. Die bei Veränderung der Arbeitsweise notwendige Drehrichtungsumkehr der beiden mittleren Rechräder erfolgt bei dieser bekannten Maschine dadurch, daß die relative Lage der beiden mittleren Rechräder bezüglich der Längsmittelebene der Maschine vertauscht wird, indem die Rechräder mit Hilfe ihrer Tragarme um eine gemeinsame Schwenkachse um 180° gegeneinander verschwenkt werden. Die bekannte Maschine bedarf für eine Drehrichtungsumkehr mindestens dreier Rechräder, die alle unabhängig voneinander an schwenkbaren Tragarmen angeordnet sind. Eine Anwendung bei einer Kreiselheuwerbungsmaschine mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 ist dagegen nicht möglich.
- Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, bei einer Kreiselheuwerbungsmaschine mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 die Möglichkeit dafür zu schaffen, daß wenigstens zwei der für den Betrieb notwendigen Umstellungsvorgänge so vereinigt werden können, daß die Umstellung wesentlich weniger zeitaufwendig und ermüdend ist und daß Fehlleistungen vermieden werden.
- Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Gemäß der Lehre dieses Anspruches erfolgt mit der üblichen Verstellung der Neigung der Drehachsen gegenüber dem Boden zugleich auch eine Verstellung der Neigung des Tragchassis gegenüber der Fahrtrichtung und zwar automatisch und im richtigen Sinne. Besonderer Schritte oder einer besonderen Aufmerksamkeit der Bedienungsperson bedarf es dabei nicht.
- Die Ansprüche 2 bis 9 bezeichnen vorteilhafte Weiterbildungen der Lehre des Anspruchs 1.
- Bei Kreiselheuwerbungsmaschinen, bei denen die Drehrichtung eines der angetriebenen Rechräder über ein dem Tragchassis zugeordnetes, umschaltbares Getriebe umkehrbar ist, erfolgt zusätzlich die Drehrichtungsumkehr gemäß der Lehre der Erfindung in besonders einfacher Weise dadurch, daß ein die Drehrichtungsumkehr bewirkender Schalthebel des Getriebes mit einem der beiden anderen der über die Achsen relativ beweglich verbundenen Teile verbunden ist. Die Ansprüche 11 und 12 geben vorteilhafte Weiterbildungen dieses Detailmerkmals wieder.
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt
- Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Kreiselheuwerbungsmaschine gemäß der Erfindung in einer zum Zetten/Wenden dienenden Arbeitsstellung,
- Fig. 2 die Maschine nach Fig. 1 in Draufsicht und zwar in der zum Schwadenziehen dienenden Stellung,
- Fig. 3 im Ausschnitt und im größeren Maßstabe und in Draufsicht auf die Teile, die zur Verstellung der Maschine zur Änderung der Arbeitsweise dienen, wobei Fig. 3 die Stellung der Teile für das Zetten/Wenden wiedergibt,
- Fig. 4 in perspektivischer Ansicht von hinten die Teile, die in Fig. 3 gezeigt sind,
- Fig. 5 in ähnlicher Darstellung wie Fig. 3 die Teile zum Umstellen der Maschine in einer Stellung, die zum Schwadenziehen geeignet ist, und
- Fig. 6 in perspektivischer Ansicht von hinten die Teile durch Fig. 5.
- Die Maschine gemäß der Erfindung ist in Fig. 1 in der Stellung zum Zetten oder Wenden dargestellt. Sie wird in der Richtung des Pfeiles A von einer nicht dargestellten Zugmaschine über das Feld gezogen. Die Kreiselheuwerbungsmaschine ist mittels einer Anhängevorrichtung 1 an die Zugmaschine angekoppelt. Die Anhängevorrichtung 1 steht mit einem Tragchassis 2 für die Rechräder 4, 5 über ein Zugglied 3 in Verbindung. In der zum Heuwenden dienenden, in Fig. 1 dargestellten Stellung verläuft das Tragchassis 2 nahezu rechtwinkelig zu dem Zugglied 3 bzw. zur Fahrtrichtung. Die Rechräder 4, 5 werden so angetrieben, daß sie gemäß den Pfeilen F und F&min; gegensinnig drehen.
- Jedes Rechrad 4, 5 weist sechs Tragarme 6 auf, die in der gezeigten Stellung zum Heuwenden nahezu radial zu den Drehachsen 11, 12 der Rechräder 4, 5 orientiert sind. Jeder Tragarm trägt an seinem freien Ende Arbeitswerkzeuge 7, z. B. in Form von Zinken. Die Zinken sind an einem umkehrbaren Halter 8 befestigt derart, daß sie auch bei Umkehrung der Drehrichtung des Rechrades 4, wie sie durch die Pfeile F&min; bzw. F&min;&min; in den Fig. 1 und 2 angedeutet ist, immmer in einer Richtung beaufschlagt werden.
- Die Kreiselheuwerbungsmaschine nach Fig. 1 und 2 zeigt eine Verstellvorrichtung 9 mit einer Verstellkurbel 10, die dazu dient, die Kreiselheuwerbungsmaschine von einer Stellung zum Zetten/ Wenden in eine Stellung zum Schwadenziehen und umgkehrt umzustellen. Hierbei wird die Neigung des Tragchassis 2 gegenüber dem Zugglied 3 bzw. zur Fahrtrichtung verändert. Gleichzeitig und automatisch werden die Achsen 11 bzw. 12 der Rechräder 4 bzw. 5, die beim Heuwenden in Fahrtrichtung A der Maschine geneigt sind, zum Schwadenziehen aufgerichtet. Weiterhin erlaubt die Betätigung der Verstellkurbel 10, die Drehrichtung F&min; des einen Rechrades 4 in die Drehrichtung F&min;&min; umzukehren, und zwar ebenfalls automatisch. Damit die Kreiselheuwerbungsmaschine in der in Fig. 2 dargestellten Stellung zum seitlichen Schwadenziehen eingesetzt werden kann, brauchen nur noch die Stellung der Tragarme 6 sowie die Stellung der Arbeitswerkzeuge 7 des Rechrades 4 verändert und die Laufräder unter den Rechrädern 4 und 5 in die zutreffende Stellung gebracht zu werden.
- Der Aufbau und die Arbeitsweise der Verstellvorrichtung 9 gehen am besten aus den Fig. 3 bis 6 hervor, wobei in den Fig. 3 und 4 die Vorrichtung in der Heuwendestellung und in den Fig. 5 und 6 in der Schwadziehstellung gezeigt ist.
- Die Verstellvorrichtung 9 weist zwischen dem Tragchassis 2 und dem Zugglied 3 ein dreieckförmiges Zwischenteil auf, das in seinem unteren Bereich um eine am Tragchassis 2 vorgesehene Verbindungsachse 14 schwenkbar ist, die parallel zur Längsachse 15 des Tragchassis 2 verläuft. Zu diesem Zweck weist das Tragchassis 2 Flansche 16 zur Unterstützung von Schwenkzapfen 17 auf, welche die Verbindungsachse 14 bilden. Mit dem Zugglied 3 ist der Zwischenteil 13 über einen nahezu senkrechten Drehzapfen 18 verbunden, der fest an dem Zwischenteil 13 angebracht ist. Das Zwischenteil 13 kann in Form eines Kreuzteils ausgebildet sein, dessen Vebindungsachsen 14 mit dem Tragchassis 2 und 19 mit dem Zugglied 3 zusammen laufen.
- An dem Zugglied 3, dessen Längsachse mit 22 bezeichnet ist, ist seitlich ein Flügelteil 20 angeschweißt, der eine Bohrung aufweist, in die das eine Ende 23 eines im Abstand von der Längsachse 22 des Zuggliedes 3 angeordneter Verbindungslenker 21 eingreift, und zwar so, daß er an dem Flügelteil 20 um eine zur Achse 19 des Drehzapfens 18 parallele Achse schwenkbar ist. Das andere Ende 24 des Verbindungslenkers 21 greift in die Bohrung einer Lasche 25 ein, und zwar so, daß diese beiden Teile um eine zur Längachse 15 des Tragchassis 2 parallele Achse zueinander schwenkbar sind. Die Lasche 25 ist aufrecht an einem zentralen Wendegetriebe 26 des Tragchassis 2 angebracht. In diesem Wendegetriebe sind die Antriebswellen für die Rechenräder 4 und 5 zusammengeführt. Auf die Oberseite des Wendegetriebes ragen zwei Lageraugen 27, 28 für einen Zapfen 29 auf, der um eine zur Achse 15 des Tragchassis 2 parallele Achse 30 schwenkbar ist. Der Zapfen 29 weist zwischen den Lageraugen 27, 28 eine Gewindebohrung auf, in der ein Betätigungsorgan in Form einer Gewindespindel 31 aufgenommen ist, die an ihrem Ende die Kurbel 10 trägt. Das andere Ende der Gewindespindel 31 ist drehbar, jedoch axial unverschieblich in einem weiteren Zapfen 32 gelagert, der zwischen zwei Stegen 34 des Zwischenteils 13 um eine zur Längsachse 15 des Tragchassis 2 parallele Achse 33 drehbar ist. Die Gewindespindel 31 bildet das Betätigungsorgan der Verstellvorrichtung 9. Wie beschrieben, erstreckt sie sich zwischen dem Tragchassis 2 der Kreiselheuwerbungsmaschine und dem Zwischenteil 13, wobei die Drehachse der Gewindespindel die vertikale Achse 19, über die das Zugglied 3 mit dem Zwischenteil 13 verbunden ist, schneidet.
- Anstelle der Gewindespindel 31 kann auch ein doppelt wirkender hydraulischer Zylinder vorgesehen sein. Die Gewindespindel oder der hydraulische Zylinder können auch zwischen dem Zugglied 3 und dem Tragchassis 2 oder zwischen dem Zwischenteil 13 und dem Zugglied 3 angeordnet bzw. mit diesen gelenkig verbunden sein.
- Die beschriebene Verstellvorrichtung ermöglicht im dargstellten Beispiel bei der Umstellung der Kreiselheuwerbungsmaschine von der einen Betriebsart auf die andere auch gleichzeitig die Verstellung der Drehrichtung des einen Rechrades 4. Zu diesem Zweck ist ein Schalthebel 35 vorgesehen, der auf in dem Getriebe 26 vorgesehene, nicht dargestellte Getriebeteile einwirkt. Der Schalthebel 35 ist mit einer Halterung 36 verbunden, die auf einer Querstrebe 37 des Zwischenteils 13 befestigt ist. Die Halterung 36 könnte auch auf dem Zugglied 3 oder auf jedem anderen Teil der Kreiselheuwerbungsmaschine befestigt sein, sofern die mit dem Schalthebel 35 bzw. mit dieser Befestigungsstelle verbundenen Teile während der Umstellung der Maschine von der einen Betriebsart auf die andere Betriebsart eine relative Bewegung zueinander ausführen. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Schalthebel 35 mit der Halterung 36 durch eine Vorrichtung 38 verbunden, welche die zuvor genannten Relativbewegungen gleichzeitig oder mit Verzögerung auf den Schalthebel zu übertragen vermag. Die Anordnung ist so getroffen, daß z. B. bei Blockieren des Schalthebels 35, z. B. infolge einer ungünstigen Zahnstellung der im Inneren des Getriebes 26 vorgesehenen Organe, sich die Halterung 36 gegenüber dem Schalthebel 35 weiterbewegen kann, wobei diese Relativbewegung von der Vorrichtung 38 gespeichert und auf den Schalthebel 35 übertragen werden kann, sobald die ungünstige Zahnstellung der Teile im Getriebe 26 überwunden ist.
- Ausgehend von der zum Heuwenden geeigneten Stellung der Kreiselheuwerbungsmaschine nach Fig. 1 erfolgt eine Umstellung in die Arbeitsstellung zum Schwadenziehen in folgender Weise: beim Heuwenden befindet sich das Tragchassis 2 in einer nahezu rechtwinkligen Stellung zum Zugglied 3, die Rechräder 4 und 5 laufen gegensinnig um und die Drehachsen 11 und 12 der Rechräder sind in Fahtrichtung der Maschine geneigt. Wird jetzt die Kurbel 10 der Verstellvorrichtung 9 gedreht, so vergrößert sich der Abstand zwischen dem Drehzapfen 29 und dem Zapfen 32. Der Letztere befindet sich in einem festen Abstand zur Verbindungsachse 14, um die nunmehr das Tragchassis 2 infolge der Wanderung des Drehzapfens 29 auf der Gewindespindel 31 verschwenkt wird, wie dies durch den neben der Lasche 25 eingezeichneten Pfeil U in Fig. 3 und 4 angedeutet ist. Dadurch richten sich die Drehachsen 11 und 12 der Rechräder in eine gegenüber dem Boden nahezu senkrechte Stellung auf. Die Schwenkbewegung des Tragchassis 2 um die Verbindungsachse 14 überträgt sich von der Lasche 25 un dem Verbindungslenker 21 auf den Flügelteil 20, mit der Folge, daß sich der Winkel zwischen dem Zugglied 3 und dem Tragchassis 2 in Richtung des Pfeiles V in Fig. 3 verändert, bis die Teile die relative Stellung zeigen, wie sie in den Fig. 2, 5 und 6 dargestellte ist und wie sie für das Schwadenziehen mit seitlicher Ablage des Schwads vorgesehen ist. Aufgrund der Lage der Achsen der Anlenkstellen der Enden 23 bzw. 24 des Verbindungslenkers 21 an dem Flügelteil 20 bzw. der Lasche 25 wird gewährleistet, daß in jeder relativen Stellung zwischen Tragchassis 2 und Zugglied 3 der Verbindungslenker 21 eine rechtwinkelige Stellung gegenüber der Längsachse 15 des Tragchassis 2 einnimmt. Der Verbindungslenker 21 könnte statt dessen auch parallel zur Achse 22 des Zuggliedes 3 angeordnet sein und diese Stellung in allen Stellungen des Tragchassis 2 gegenüber dem Zugglied beibehalten. In diesem Falle müßte das Ende 23 des Verbindungslenkers 21 um eine horizontale Achse schwenkbar angelenkt sein, während das andere Ende 24 um eine senkrechte Achse angelenkt sein müßte, die parallel zur senkrechten Achse 19 orientiert ist, um die das Zugglied 3 an der Verbindungsstelle mit dem Zwischenteil 13 schwenkbar ist.
- Nach einer vorbestimmten Anzahl von Drehungen der Kurbel 10 erreichen die Teile der Verstellvorrichtung 9 die Stellung nach Fig. 5 und 6. Der Winkel α zwischen der Achse 15 des Tragchassis 2 und der Achse 22 des Zuggliedes 3, der in Fig. 5 eingezeichnet ist, beträgt dann etwa 60°.
- Der Schalthebel 35 für die Drehrichtungsumkehr des Rechrades 4 befindet sich in der Arbeitsstellung zum Zetten/Wenden in einer abgesenkten Stellung (vgl. Fig. 4). Beim Drehen der Kurbel 10 für die Umstellung der Kreiselheuwerbungsmaschine zum Schwadenziehen schwenkt das Tragchassis 2, vom Rechrad 4 aus gesehen, um die Verbindungsachse 14 im Uhrzeigersinne. Diese Bewegung ist bestrebt, den Abstand zwischen der Halterung 36 und dem Schalthebel 35 zu vergrößern. Da eine solche Vergrößerung wegen der Verbindungsvorrichtung 38 zwischen den Teilen nicht möglich ist, wird beim Drehen der Kurbel 10 der Schalthebel 35 aus seiner unteren Stellung nach Fig. 4 in die Stellung nach Fig. 6 angehoben, wobei die Begriffe abgesenkte Stellung und obere Stellung sich auf die relative Lage des Schalthebels gegenüber dem Tragchassis 2 beziehen. Wegen der zuvor beschriebenen Ausbildung der Vorrichtung 38 kann bei einer vorübergehenden Sperrung im Getriebe 26 der Schalthebel 35 der Schwenkbewegung des Tragchassis 2 folgen, da die Vorrichtung 38 in der Lage ist, die Relativbewegung zwischen dem Schalthebel und der Halterung 36 aufzunehmen und zu speichern und bei Aufhebung der Sperrung im Getriebe den Schalthebel 35 entsprechend und nachträglich umzustellen.
- Das Drehen der Kurbel 10 verändert gleichzeitig und automatisch die Neigung des Tragchassis 2 und damit die Neigung der Achsen 11 und 12 der Rechräder, die Schwenkung des Tragchassis 2 um die senkrechte Achse 19 sowie die Umkehrung der Drehrichtung des einen Rechrades 4.
- Um die Kreiselheuwerbungsmaschine für den Betrieb zum Schwadenziehen mit seitlicher Ablage des Schwades zu bereiten, ist es nur noch erforderlich, die Laufräder der Rechräder in die zutreffende Stellung zu bringen und gegebenenfalls die Stellung der Werkzeuge 7 an wenigstens einem Rechrad zu ändern.
- Für die Zurückstellung der Kreiselheuwerbungsmaschine aus der Arbeitsstellung zum Schwadenziehen in die Arbeitsstellung zum Zetten/Wenden ist es lediglich erforderlich, in umgekehrter Weise vorzugehen.
- Im dargestellten Beispiel ist die Verstellvorrichtung 9 zentral im Bereich des Getriebes 26 angeordnet. Sie könnte aber auch im Bereich des Wendegetriebes eines der Rechräder 4 oder 5 bzw. im Bereich der Anhängevorrichtung 1 der Maschine angeordnet sein. Im Fall des Ersatzes der Gewindespindel 31 durch einen doppelt wirkenden hydraulischen Zylinder läßt sich die Umstellung vom Fahrersitz aus vornehmen und die Umstellzeit verkürzen.
Claims (12)
1. Kreiselheuwerbungsmaschine zum Zetten/Wenden und Schwadenziehen mit seitlicher Ablage des Schwads, welche mindestens zwei umlaufend angetriebene Rechräder aufweist, die an einem gemeinsamen Tragchassis angeordnet sind, an dem ein Zugglied, wie Längsbalken angelenkt ist, mittels dem die Maschine an einer Zugmaschine angebracht ist, bei der in der Stellung zum Zetten/Wenden das Tragchassis etwa rechtwinkelig zur Fahrtrichtung orientiert ist, die Drehachsen der Rechräder in Fahrtrichtung geneigt und die Rechräder gegensinnig angetrieben sind und in der Stellung zum Schwadenziehen das Tragchassis schräg zur Fahrtrichtung orientiert ist, die Drehachsen der Rechräder nahezu aufrecht gestellt und die Rechräder gleichsinnig angetrieben sind, und bei der ein Betätigungsorgan vorgesehen ist, mittels dem das Tragchassis zur Veränderung der Stellung der Drehachsen der Rechräder gegenüber dem Boden um eine zu seiner Längsachse parallele oder koaxiale Achse schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zwischenteil (13), an dem das Tragchassis (2) um seine Längsachse (15) oder um eine zu dieser parallelen Achse (14) schwenkbar angelenkt ist, mit dem Zugglied (3) um eine etwa senkrechte Achse (19) schwenkbar verbunden ist, und daß zwischen dem Tragchassis (2) und dem Zugglied (3) ein Verbindungslenker (21) im Abstand von dieser senkrechten Achse (19) und geneigt zu dieser vorgesehen ist.
2. Kreiselheuwerbungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenteil (13) ein Kreuzteil ist, dessen Verbindungsachsen (14, 19) mit Tragchassis (2) bzw. Zugglied (3) zusammenlaufen.
3. Kreiselheuwerbungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenker (21) einenends (23) um eine zur Verbindungsachse (19) zwischen Zugglied (3) und Zwischenteil (13) etwa parallele und anderenends (24) um eine zur Verbindungsachse (14) zwischen dem Tragchassis (2) und dem Zwischenglied (13) etwa parallele Achse schwenkbar mit Zugglied (3) bzw. Tragchassis ( 2) verbunden ist.
4. Kreiselheuwerbungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenker (21) so angeordnet ist, daß er in jeder relativen Stellung zwischen Tragchassis (2) und Zugglied (3) rechtwinkelig zur Längsachse (15) des Tragchassis (2) orientiert ist.
5. Kreiselheuwerbungsmaschine nach Anspruch 1, daduch gekennzeichnet, daß der Lenker (21) so angeordnet ist, daß er in jeder relativen Stellung zwischen Tragchassis (2) und Zugglied (3) parallel zur Längsachse (22) des Zuggliedes (3) orientiert ist.
6. Kreiselheuwerbungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan (31) verstellwirksam zwischen zwei der drei über Drehachsen (14, 19) miteinander verbundene Teile (Tragchassis 2, Zugglied 3 und Zwischenteil 13) angeordnet ist.
7. Kreiselheuwerbungsmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung des Betätigungsorganes (31) zwischen Tragchassis (2) und Zwischenteil (13) die Längsachse des Betätigungsorgans (31) die vertikale Achse (19) der Verbindung zwischen Zugglied (3) und Zwischenteil (13) schneidet.
8. Kreiselheuwerbungsmaschine nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan ein Hydraulikzylinder ist.
9. Kreiselheuwerbungsmaschine nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan eine Verstellspindel ist.
10. Kreiselheuwerbungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei der die Drehrichtung eines der angetriebenen Rechräder über ein dem Tragchassis zugeordnetes umschaltbares Getriebe umkehrbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Drehrichtungsumkehr bewirkender Schalthebel (35) des Getriebes (26) mit einem der beiden anderen der über die Achsen (14, 19) relativ beweglich verbundenen Teile (Tragchassis 2, Zwischenteil 13 oder Zugglied 3) verbunden ist.
11. Kreiselheuwerbungsmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß an einem der beiden anderen Teile, insbesondere an dem Zwischenteil (13), eine Halterung (36) im Abstand wenigstens von einer der Achsen (14, 19) befestigt ist, die mit dem Schalthebel (35) verbunden ist.
12. Kreiselheuwerbungsmaschine nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung des Schalthebels (35) mit einem der anderen beiden der drei relativ zueinander bewegbaren Teile (2, 3, 13) eine Vorrichtung (38) aufweist, welche die Schaltkraft bei einer Relativbewegung der drei relativ zueinander bewegbaren Teile speichert und gegebenenfalls verzögert auf den Schalthebel (35) verstellend überträgt.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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