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DE2749413A1 - Kompakt-oelabschoepfungsaggregat - Google Patents

Kompakt-oelabschoepfungsaggregat

Info

Publication number
DE2749413A1
DE2749413A1 DE19772749413 DE2749413A DE2749413A1 DE 2749413 A1 DE2749413 A1 DE 2749413A1 DE 19772749413 DE19772749413 DE 19772749413 DE 2749413 A DE2749413 A DE 2749413A DE 2749413 A1 DE2749413 A1 DE 2749413A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
unit according
compact oil
oil skimming
skimming unit
oil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772749413
Other languages
English (en)
Inventor
Eduard Dipl Ing Eisenhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EISENHARDT GEB REHFELD JENNI
Original Assignee
EISENHARDT GEB REHFELD JENNI
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EISENHARDT GEB REHFELD JENNI filed Critical EISENHARDT GEB REHFELD JENNI
Priority to DE19772749413 priority Critical patent/DE2749413A1/de
Publication of DE2749413A1 publication Critical patent/DE2749413A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B15/00Cleaning or keeping clear the surface of open water; Apparatus therefor
    • E02B15/04Devices for cleaning or keeping clear the surface of open water from oil or like floating materials by separating or removing these materials
    • E02B15/046Collection of oil using vessels, i.e. boats, barges
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B35/00Vessels or similar floating structures specially adapted for specific purposes and not otherwise provided for
    • B63B35/32Vessels or similar floating structures specially adapted for specific purposes and not otherwise provided for for collecting pollution from open water
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A20/00Water conservation; Efficient water supply; Efficient water use
    • Y02A20/20Controlling water pollution; Waste water treatment
    • Y02A20/204Keeping clear the surface of open water from oil spills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Cleaning Or Clearing Of The Surface Of Open Water (AREA)

Description

  • Kompakt-Olabschöpflungsaggregat
  • 1. Die Erfindung betrifft ein Olabschöpflungs-Aggregat auf der Basis der lilehrfach-Verdr gungskörper-Wasserfahrzeuge,welches fur den Einsatz auf hoher See geeignet,jedoch auch in Hafen, Küsten-und Binnengewässern verwendbar ist.
  • II. Zweck der Erfindung ist, das auf Gewässern aller Art ausge -breitete Öl möglichst weiträumig aufzufangen und es nach Trennung von mit aufgefangenem Wasser in größeren Mengen vor Abgabe zur Verarbeitung vorläufig zu lagern.
  • III. Mannigfache Metho den zur Bekämpfung der laufend zunelmenden Gefährdung durch Ölverschmutzungen, hervorgerufen durch Tankerhaverien und Defekte an Bohranlagen, sind entwickelt worden. Dabei ist zu unterscheiden zwischen methoden, die lediglich der Absperrung un d Vernichtung der Ölteppiche und solchen Techniken, die dem Auffangen und recycling des die Wasseroberfläche bedeckenden Öles dienen.
  • hrörterungen hinsichtlich der Absperrung und Vernichtung von Öl können hier außer Betracht bleiben, da die Erfindung sich mit Entfernung und Rückgewinnung von ausgeflossenem Öl be -faßt. Speziell für Hafenbetrieb sind u.a. Reinigungsschiffe konventioneller Bauart im Einsatz (vgl. Broschüre die ver -hüten wir die Ölverschmutzung der See ?" - Bundesverkehrs -ministerium, Abt. Seeverkehr, Hamburg, 5.Auflage 1975, 5. 31 ff), welche mit Vacuumsauganlagen arbeiten (a.a.O. S.33 ff).
  • Für Häfen und Küstenregionen werden von den Japanern und den Amerikanern Katamarane gebaut.
  • Dabei arbeiten die japanischen Fahrzeuge nach dem Prinzip, daß unter Ausnutzung der Fahrgeschwindigkeit unter Zusatz von Pumpanlagen das an der Oberfläche schwimmende Öl (als Öl -Wassergemisch) in das Reinigungsfahrzeug hineingedrückt und gesogen wird. Die Raumbreite entspricht der Innenseitendistanz der Eatamaranrümpfe.(vgl. Schiff-und Hafen, 1975,Heft 1,S.32).
  • Das Öl wird dann nach Trennung vom Wasser in Separationstanks in Aufbewahrungstanks geleitet, das Wasser wird ins Meer ge -pumpt (a.a.O.).
  • Die Amerikaner verwenden als Auffanger des Ols Filterbänder, welche auf geneigten Zubringern zwischen den beiden Schiffs -körpern der Katamarane montiert sind.
  • Las Öl und sonstige Oberflächenverunreinigungen können dann vom Filterband entfernt werden.
  • Zur Zeit wird "daß größte Olabschöpfungsfahrzeug der Welt" als katamaranbau von der Marine Construction @ Design Co.,Seattle, entwickelt (vgl. Schiff u.Hafen 1976, SMM-Sonderausgabe,8.709).
  • Weiter ist ein von der kanadischen Firma Bennet Pollution Controls Ltd.,Vancouver,entwickeltes System bekannt, genannt "modular oil skimming system".
  • Zum Einsatz kommt ein Schiff konventioneller Bauart, in welches an St.B. und B.B. je eine Aufangkammer eingebaut ist. In der Wasserlinie befinden sich an jeder seite etwa mittschiffs hydraulisch zu öffnende und zu Schließende Klappen, so daß bei ge -öffnetem Zustand das Öl-Wassergemisch in die Tanks einfließen kann.
  • Dieser Einrichtung wir d das Öl-Wassergemisch dadurch zugefiihrt, daß an jeder Schiffsseite aufblasbare als Schwimmkörper ausge -bildete Spieren mit ihren hinteren n'nde befestigt sind, die vorn von Beibooten in der Weise geschleppt werden, aa:3 ein V-förmiger Einlauftunnel entsteht, wodurch eine erhebliche Abschöpfbreite erzielbar ist.
  • Das Ölgemisch wird dabei, wie bei den vorbeschriebenen Katama -ransystemen, durch den durch die Fahrt entstehenden Druck in die Auffangkammern befördert.
  • Schließlich ist noch eine ulabschöpfeinheit der Fa.Thune Eureka A3 unter dem Namen "Euroskimmer" bekannt (s.Schiff u.Hafen, Heft o, 1977, 3. 727 f).
  • Es handelt sich hier um ein von einem Mutterschiff aussetzbares Gerat, welches von diesem ferngesteuert wird (vgl.Zeichnung a.a.O). Das Gerät kommt im Verbund mit einer von der Fa. AS ITofi entwickelten Hochsee-Olsperre zum Einsatz, soll bei ca.
  • 2-3 m hohem Wellengang, Windstärke 4-5 un d einer Strömungsgeschwindigkeit von 1,5 km/h verwendbar sein und ca. 150 to/h an Öl aufnehmen können.
  • IV. Die Nachteile der vorbeschriebenen Systeme, wobei uf die für reinen Hafen-betrieb zur Verwendung kommenden Fahrzeuge nicht eingegangen zu werden braucht, sind folgende: 1. Der Einsatz auf hoher See, selbst in Küstengewässern, ist bei schlechtem Wetter problematisch: Das trifft vor allem bei dem kana dischen System zu, denn die Spieren schleppenden Deiboote dürften maximal bis zu einer Wellenhöhe von o.5 m verwendbar sein.
  • Bei diesem System ist im übrigen weiter nachteilig, daß -und das dürfte selbst bei ruhigem Wetter seemännische Schwierigkeiten bereiten - die Geschwindigkeiten des Auffang -schiffes un d der Schleppfahrzeuge genau abgestimmt werden messen. Außer dem ist ein genaues Kurshalten aller Fahrzeuge erforderlich, um die Räumbreite gleichmäßig zu halten.
  • Die hier geäul3erten Bedenken beruhen auf praktischen Erfahrungen im 1-linensuchbetrieb beim Fahren verbundener Räumgeräte.
  • Abschließend sei hier noch darauf hingewiesen, daß sich ins -besondere für die Kursstabilität der Schleppfahrzeuge die geringe Geschwindigkeit (ca. 2 sm/h) mit der die Arbeiten durchgeführt werden müssen, nachteilig auswirkt. Dieses gilt bereits bei leicht "kabbelieger" See, besonders aber dann,wenn Kurse mit achterlicher See gelaufen werden müssen.
  • Es mag bei diesen hinweisen für die liauptursachen verbleiben, ohne daß noch auf sonstige Fakten der Wind-und Stromeinflüssc eingegangen wird.
  • Schliel3lich erscheint auch die Verwendung bordfremder lilittel umständlich, aufwendig und wenig kostenwirksam.
  • Auch die oben beschriebenen Systeme auf Katamaranbasis,selbst das mit 35 m angegebene in Entwicklung befindliche Fahrzeug der Amerikaner, welches für Iiochseeeinsatz geeignet sein soll (vgl.Schiff und Hafen 1976, SSM Sonderausgabe S.789) dürfte maximal bei einer Wellenhöhe von 1.vo m einsetzbar sein.
  • Dieses folgt aus der Verlautbarung betreffend ein Wasseroberflachen-Reinigungsschiff der Japaner mit einer Länge von 22 m, wonach dieses Schiff im Kastenbereich bis zu 1 @m Wellenhöhe einsetzbar ist. (vgl. Schiff und Hafen, 1975,Heft 1, S. 32).
  • 2. hin weiterer l4achteil der auf Katamaranbasis arbeitenden Systeme ist ihre geringe bschöpfbreite, da insoweit lediglich der Raum zwischen den Rümpfen nutzbar ist, wodurch ebenfalls die Kostenwirksamkeit erheblich leidet.
  • Der Der Nachteil des "Euroskimmer" liegt augenfällig bereits darin, daß aufwendige, erhebliche vorbereitende seemännische Ar -beiten erforderlich sind, um dieses absolut bordfremde Gerät zum binsatz zu Dringen, zumal zusätzliche Fahrzeuge für die Aus -bringung der Olsperre benötigt werden.
  • Besonderer Zeit-und Arbeitsaufwand ist auch für die entladung erforderlich und dürfte bereits bei den angegebenen Maximalsee -gängen und bindstarken Probleme beinhalten.
  • Hinzu kommt, daß das Verhalten des Mutterschiffes in Bezug auf Strömung, Wind und Seegang anders geartet ist, als das eines eingekreisten Ölteppichs. bas jiiutterschiff kann daher bei der Arbeit nicht ankern. Man muß also ständig sehr vorsichtig und aufmerksam manövrieren um einnal das Wjutterscliiff von dem Arbeitsplatz und zum anderen von der Verbin dung zum Gerät klar zu halten, damit diese nicht in die Schraube gerät. Line erhebliche physische und psychische Belastung der Schiffsführung ist die notwendige Folge.
  • Das Arbeiten mit diesem Gerät in Küstennähe dürfte bei auf -landigem Wind und Strom nicht nur schwierig, sondern gefährlich sein. Aus rUnden der Schiffssicherheit oetr. das Mutterschiff ist daher das Gerät nur bedingt einsatzfähig.
  • 4. Alle bekannten Systeme haben den gemeinsamen Nachteil, daß die Öllagerungskapazität (bei dem japanischen Typ lediglich 3 cm³ vgl. Schiff u.Hafen, 1975, a.a.O.) sehr gering ist, wobei der amerikanische Typ noch am besten abschneidet, da die vorhandenen Kapazitäten ausschließlich für die Lagerung des aufgefangenen Öls, weil keine Separierungstanks benötigt werden, zur Verfügung stehen.
  • Ein weiterer Nachteil ist, daß die systemtragenden Wasser -fahrzeuge als reine Spezialeinheiten ausgebil det sind, ein Mangel, der auf zu geringer Gröl3e beruht, und für Transporte etc. nicht geeignet sind1 so da die Vorhaltung der fahrzeuge nit stets einsatzbereiter Crew einen erheblichen unökonomischen Kosten -faktor darstellt.
  • V. Unter Berücksichtigung der vorstehenden Ausführungen liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde a) Vorrichtungen zur Vergrößerung der Olabschöpfbreiten zu schaffen, b) einen Wasserfahrzeugtyp einzusetzen, der aufgrund seiner besonderen Konstruktionsmerkmale geeignet ist, alle erforder -lichen Vorrichtungen kompakt und integriert an bor d aufzu -nehmen, hohe Lagerungskapazitäten zuläßt und bis zu Seegang 5-6 einsetzbar ist, optimale Bedingungen für die Einbringung des Olwassergemisches, die montage sowie Handhabung der Vorrichtungen zu a) bietet und größere Baugrößen zuläßt zum Einsatz für Transport und ggfls. sonstige Zwecke.
  • VI. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im Bugbereich des zum Einsatz kommenden Wasserfahrzeuges eine die Fahrzeugbreite nach beiden Seiten iiberschreitende Ölabschöpfein -richtung angebracht wird, welche so zu konstruieren oder nach dem jeweiligen Stande der Technik abzufangen ist, daß sie bei in Fahrt befindlichem Fahrzeug dem Wasserdruck und dem Seegang standhält und bei außer Fatirt oefindlichem Fahrzeug nicht ab -sacken kann. (Fig. 1 u. 2) Die Abschöpfvorrichtung kann so befestigt wer den, daß sie mit mitteln nach dem jeweiligen Stand der Technik horizontal und vertikal ausgesteuert wird, um bei Stanpf-und Rollbewegungen des Fahrzeuges stets mit der Wasseroberfläche in Kontakt zu bleiben (Fig. 3).
  • Bei Verwendung des Filterbandprinzipes ist die blabschöpfvorrichtung so ausgebildet, daß sie die Zubringer für die Montage der Filterbänder aufnehmen kann und diese im erforderlichen Winkel angestellt werden können. (Fig. 1) Bei Anwendun des Öl-Wassergemisch-Zuführungsprinzips wird ein V-förmig nach voraus ausspreizbares Abschöpfgerät verwendet.
  • (Fig.2) Das Abschöpfgerät kann aus mit Leitblechen versehen Spieren bestehen. (Fig. 4).
  • Es kann auch aus ausfahrbaren sich selbst tragenden Leitflächen bestehen. (Fig.5) Diese Leitflächen sind nach strömungs-und festigkeitstechnischen Technicken so zu erstellen, daß sie während des reinen Fahrbetriebes (onne Räumeinsatz) die Linlässe in die Stirnwände der Aufnahme -tanks verschleißen. (Fig. 6) Die Einlaufgeschwindigkeit des U Wassergemisches in die Öffnungen der Tankstirnwände wird je nach dessen Dichte durch eine Spoiler -anlage gesteuert. Fig 7) Als Aggregatträger kommt ein Mehrfachver drängungskörper-Wasserfahrzeug, ausgestattet mit Profilkörpern zwischen den einzelnen körpern gemäß Patentanmeldung Az. P 2635 737.9 und Hilfsgebr.Musteranmeldung Az. G 76 41214.1 Deutsches Patentam München, auf die Bezug genommen wird zur Verwendung.
  • Bei Anwendung des Öl-Wassergemisch-Zuführungsprinzips wird infolge der Strömungsverhältnisse zwischen den einzelnen Verdrängungs -körpern der Gemischstrom beschleunigt.
  • Durch im Quertraversenboden angebrachte Leitklappen wird das Ge -misch in öbertanks und weitere in den Verdrängungskörpern befind -liche Tanks gelenkt. (Fig. ö) Bei Fahrt ohne Ölabschöpfeinsatz werden die Qanks durch Klappen verschlossen. Sie sind entsprechend dem jeweiligen stand der Technik beweglich angeordnet und steuer -bar. (Fig.8) Die Leitklappen erhalten feste Stege (Leitbleche) oder Laufbänder.
  • (Fig.d) Aus den oben beschriebenen Tanks wird dann das Gemisch zwecks Separierung und Lagerung an Bord nach bekannten und bewährten Methoden weiter geleitet.
  • VII. Der Vorteil der erfindung liegt darin, daß ein Mehrfach -verdrängungskörperfahrzeug - an zweckmäßigsten ein Drei -rumpfschiff - für die Aufnahme des gesamten systems ohne bordfremde Linrichtungen verwendet wird, weil die aufgrund dieses Konstruktionsprinzips veränderte Ladungsstruktur günstigere Lagerungsmöglichkeiten zuläßt als bei konven -tionellen Schiffen. Bei Anwendung des Öl-Wassergemisch -Zuftihrungsprinzips zeigt sich dadurch ein weiterer Vorteil, daß das Auffangen und Separieren des Gemischs, sowie des Transportierens des Endproduktes in einem Fluß abläuft.
  • Die zweifach mögliche Anordnung je einer Separierungsanlage in den Außenrohren (bei Verwendung eines Dreirumpfschiffes erhöht die Wirksamkeit und beschleunigt den Arbeitsablauf.
  • Die besonders guten Seeeigenschaften des Aggregatträgers, wie geringe Stampf-Roll-und Tauchbewegungen, sowie eine erhebliche Kursstabilität, gewährleisten auch bei höhercn Wind-und Seegangsstärken die Einsatzfähigkeit.
  • Sie bieten darüber hinaus einen Arbeitsplatz, der insbe -sondere bei schlechtem wetter die physische und psychische Belastung der Besatzungen erheblich vermindert.
  • Brwähnt sei schließlich, daß ein derartiges Fahrzeug infolge seines geringen Tiefganges auch in flachen Gewässern, was insbesondere für Arbeiten in Küstennähe von Bedeutung ist, eingesetzt werden kann.
  • Da nur eine relativ geringe technische und seemännische Besatzung erforderlich ist, erhöht sich die Kostenwirksamlceit des aufgrund der eingangs dieses Abschnitts beschriebenen Vorteile ohnehin außerordentlich wirtschaftlichen Systems.
  • Bei entsprechender Dimensionierung kann die Wirtschaftlichkeit noch dadurch erhöht werden, daß das Fahrzeug als solches für zusätzliche Aufgaben, wie als Versorger für Bohrinseln, Transport von Geräten aller Art, Feuerwachdienst, Rettungs -und Observationsdienst durch bordeigene Hubschrauber, sowie als Taucherfahrzeug eingesetzt werden kann.
  • Bei besonderer Eilbedürftigkeit (Katastrophenfall) oder zur Bekämpfung großflächiger Ölfelder läßt es dieses Aggregat zu,daß zur Beschleunigung des Abschöpfvorganges mehrere Fahrzeuge im Verband eingesetzt werden können, wodurch die Abschöpfbreiten ver -größert werden,(Beispiel: bildung einer Doppel-Dwarslinie) da die gute Kursstabilität ein spurexaktes Fahren ermöglicht.
  • bin Ausführungsbeispiel ist ill Fig 9 dargestellt. Es handelt sich um ein Dreifach-Verdrängungskörperfahrzeug, nach dem Öl-Wasser -gemisch-Zuführungsprinzip ohne besonderen technischen Aufwand für die Steuerung der Ol-Wassergemischauffanfeinrichtung.
  • Diese wird lediglich dadurch abgestützt, daß an einem vorgezogenen Bugspriet ein Stander besfestigt ist, an dessen Ende eine doppelte Hahnepot ai'--igebracht ist, welche mit ihren Endpunkten an der Auf -fangeinrichtung befestigt wird.
  • Die Einlässe in die Stirnwände der Aufnahmetanks ( lo ) in den vorderen sektionen der Aussenrohre - bei grösserem Umfang des Ab -räumgebietes auch die des Mitteltanks (11) - sind durch eine Ab -deckung (G) zu verschliessen, wenn das Gerät nicht im Einsatz ist.
  • Die Abdeckung ist aus strömungs-und festigkeitstechnischen Gründen zu profilieren.
  • Die Profilierung gibt der ausgefahrenen Abdeckung eine grössere Festigkeit gegen Wasserdruck und Seegang und zugleich einen ge -wissen Auftrieb.
  • Beide Eigenschaften dienen der Verbreiterung der Abschöpfspur um die doppelte Länge (4) und mehr, sowie der Lenkung des Öl-Wasser -gemisches zum gesammelten Einlauf in die Auffangtanks (io) und (11).
  • Die Einlaufgeschwindigkeit des Öl-Wassergemisches in die Offnungen der Tankstirnwände wird je nach Dichte des Gemisches durch eine Spoileranlage (7) gesteuert.
  • Profilkörper (12) un d Klappen im Quertraversenboden (8) be -schleunigen und lenken das Öl-Wassergemisch in die Rohrbodentanks (13) und die Obertanks (14).
  • Die Klappen sind mit Oberflächen - Laufband oder festen Stegen versehen. Ebenso die Verschlüsse der Obertanks (d), die gleichfalls den Öl-Wasserfluss auffangen und lenken.
  • Durch die Bewehrung der klappen wird ein Teil des Wassers des Gemisches absorbiert.
  • Aus den Auffangstanks (10), (11),(13) und (14) wird das Öl -Wassergemisch in einem Fluss in die Entölungsanlage (15) abgepumpt und von da in die Ladetanks (16) gefördert.

Claims (15)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1.) Kompakt-Olabschöpflungsaggregat, gekennzeichnet da durch, daß im Bugbereich eines Wasserfahrzeuges eine die Fahrzeubreite überschreitende Öl/Wassergemischauffangseinrichtunangebracht wird.
  2. 2.) Kompakt-Olabschöpflungsaggregat nach Anspruch 1), gekennzeichnet dadurch, daß diese bei in Fahrt befindlichem wasserfahrzeug dem Wasserdruck Standhaft und außer Fahrt nich absacken kann.
  3. 3.) Kompakt-Olabschöpflungsaggregat nach Ansprüchen 1) und 2), gekennzeichnet dadurch, daß diese horizontal und vertikal aussteuerbar ist.
  4. 4.) Kompakt-Olabschöpflungsaggregat nach Ansprüchen 1) bis 3), gekennzeichnet dadurch, daß diese Zubringer für Filterbänder aufnehmen kann.
  5. 5.) Kompakt-Olabschöpflungsaggregat nach Ansprüchen 1) bis 4), gekennzeichnet dadurch, daß diese zubringer in einem Winkel angestellt werden können.
  6. 6.) Kompakt-Olabschöpflungsaggregat nach Ansprüchen 1) un d 2), gekennzeichnet dadurch, daß eine V-förmig ausspreizbare Auffangeinrichtung verwen det wird.
  7. 7.) Kompakt-Olabschöpflungsaggregat nach Ansprüchen 1), 2) und 6), gekennzeichnet dadurch, daß die Auffangeinrichtung aus mit Leitblechen versehenen Spieren besteht.
  8. 8.) Kompakt-Olabschöpflungsaggregat nach Ansprüchen 1),2) und 6), gekennzeichnet dadurch, daß die Auffangeirichtung aus sich selbst tragenden Leitflächen besteht.
  9. 9.) Kompakt-Olabschöpflungsaggregat nach Ansprüchen 1),2),6) und 8), gekennzeichnet dadurch, daß die Leitflächen aus und einfahrbar sind.
  10. 10) Kompakt-Olabschöpflungsaggregat nach Ansprüchen 1),2),6),8) und 9), gekennnzeichnet dadurch, daß die Leitflächen die Stirnwände der vorderen Ausnehmemetanks verschließen.
  11. 11) Kompakt-Olabschöpflungsaggregat nach Ansprüche 1),2),8) bis 10), gekennzeichnet dadurch, daß die Einlaufgeschwindigkeit des Öl/Wassersemischs in die Öffnungen der Stirnwän de der vorderen Aufnahmetanks durch eine Spoileranlage gesteuert wird.
  12. 12)Kompakt-Olabschöpflungsaggregat nach Anspruch 1), gekennzeichnet dadurch, daß als Aggregatträger ein Mehrfachverdrängungskörperwasserfahrzeug zur Verwendung kommt.
  13. 13)Kompakt-Olabschöpflungsaggregat nach Ansprüchen 1) un d 12), gekennzeichnet dadurch, daß im Quertraversenboden des Mehrfachverdrängungskörperswasserfahrzeuges Leitklappen für das Öl/Wassergemisch angebracht sind.
  14. 14)Kompakt-Olabschöpflungsaggregat nach Ansprüche 1),12) - 14), gekennzeichnet dadurch, daß die Leitklappen feste Stege als Leitbleche erhalten.
  15. 15)Kompakt-Olabschöpflungsaggregat nach Anspruchen 1), 12) bis 14), gekennzeichnet dadurch, daß die Leitklappen Laufbünder erhalten.
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