DE274945C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE274945C DE274945C DENDAT274945D DE274945DA DE274945C DE 274945 C DE274945 C DE 274945C DE NDAT274945 D DENDAT274945 D DE NDAT274945D DE 274945D A DE274945D A DE 274945DA DE 274945 C DE274945 C DE 274945C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- drum
- white water
- centrifugal
- water
- housing
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 36
- 239000000123 paper Substances 0.000 claims description 19
- 239000000126 substance Substances 0.000 claims description 10
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 5
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 11
- 239000000463 material Substances 0.000 description 7
- 230000008719 thickening Effects 0.000 description 4
- 239000002351 wastewater Substances 0.000 description 4
- 229920001131 Pulp (paper) Polymers 0.000 description 2
- 210000000038 chest Anatomy 0.000 description 2
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 2
- 241000239290 Araneae Species 0.000 description 1
- 241000189705 Dunedin group Species 0.000 description 1
- 241000255969 Pieris brassicae Species 0.000 description 1
- 229920002678 cellulose Polymers 0.000 description 1
- 239000001913 cellulose Substances 0.000 description 1
- 238000005352 clarification Methods 0.000 description 1
- 238000009795 derivation Methods 0.000 description 1
- 238000010790 dilution Methods 0.000 description 1
- 239000012895 dilution Substances 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 1
- 238000001914 filtration Methods 0.000 description 1
- 239000003292 glue Substances 0.000 description 1
- 230000004060 metabolic process Effects 0.000 description 1
- 238000011084 recovery Methods 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 238000004062 sedimentation Methods 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 239000010865 sewage Substances 0.000 description 1
- 238000005507 spraying Methods 0.000 description 1
- 238000005406 washing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F1/00—Wet end of machines for making continuous webs of paper
- D21F1/66—Pulp catching, de-watering, or recovering; Re-use of pulp-water
Landscapes
- Paper (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 274945 KLASSE 55 d. GRUPPE
JOHANNES KROPF in ROSENTHAL, Reusz.
Pappen- und ähnlichen Maschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom I.Mai 1913 ab.
Die Zurückgewinnung des im Siebwasser der Papier-, Pappen- und ähnlichen Maschinen
enthaltenen Stoffes geschieht bekanntlich dadurch, daß das Siebwasser ganz oder zum
Teil dem von der Stoffbütte der Papiermaschine zufließenden Stoff zugeteilt wird. In
den meisten Fällen kann nur ein Teil des Siebwassers auf diese Weise unmittelbar in
den Stofflauf der Papiermaschine übergeführt
ίο werden, der andere Teil geht über Filtrier-
und Absetzbehälter, Stoffänger u. dgl., wo Stoffe und Wasser wiedergewonnen, die Stoffe
aber nur unter Verlusten weiterverwendet werden können.
Es ist auch bekannt, das ganze Siebwasser in Stoffängern in' Stoff und Wasser zu scheiden,
den Stoff unmittelbar in den Stofflauf der Papiermaschine überzuführen, das Wasser
aber in den Holländern zu verwenden. Da sich das Eindicken des Stoffes in den Stofffängern
nur bei einer gewissen, geringen Wassergeschwindigkeit vollzieht, so erfordern große
Siebwassermengen entsprechend große Stofffänger, die aber bei einem Stoffwechsel gegebenenfalls
abgelassen werden müssen, wobei viel Stoff verloren geht bzw. viel Zeit erfordert
wird, bis der ordnungsmäßige Lauf der neuen Papiersorte gesichert ist. Diese verschiedenen
bekannten Verfahren bereiten unausgesetzt Schwierigkeiten und ergeben große
Stoffverluste, weil der Papiermacher es nicht in der Hand hat, das Scheiden des Siebwassers
in Stoff und Wasser der Zeit nach zwangläufig zu regeln.
40
45
Die Erfindung will diesen Übelständen dadurch abhelfen, daß das gesamte von der
Siebpartie der Papiermaschine abfließende Siebwasser sofort durch Ausschleudern in Stoff
und Wasser geschieden, und der gesamte im Siebwasser befindliche Stoff unmittelbar dem
der Papiermaschine zufließenden frischen Stoff in solcher Stoffdichte zugeteilt wird, daß der
frische Stoff gerade die richtige Verdünnung erhält.
Die Wirkung des Verfahrens beginnt sofort, sobald eine neue Papiersorte über das Sieb
läuft und hört auf, wenn der letzte Meter Papier über die Maschine gegangen ist, ohne
daß Reste von Stoff und Wasser vom Siebwasser übrig wären. Die Wiederverwendung
aller im Siebwasser befindlichen Stoffe ist eine sofortige, ohne den Umweg über Stoffänger
und Holländer, die Stoffverluste sind auf das äußerste beschränkt, die Stoffübergänge bieten
keine Schwierigkeiten mehr, das Papier fällt so aus, wie es durch, die Arbeit des Holländers
beabsichtigt war.
Zur Ausführung des Verfahrens kommt eine schnell umlaufende, mit einem ringsherumlaufenden
Austragschlitz versehene Kegeltrommel in Anwendung, welche von einem feststehenden
Gehäuse umgeben ist, das mit Zu- und Abläufen für Siebwasser, Stoff und Abwasser '
versehen ist, wobei die Zu- und Abläufe regelbar sind.
Die Zeichnung stellt die Vorrichtung in Fig. ι in Verbindung mit der Papiermaschine
in Draufsicht dar. Fig. 2 zeigt den Längs-
schnitt, Fig. 3 und 4 den Grundriß und die Seitenansicht der Schleudertrommel.
In dem Gehäuse α (Fig. 2) läuft die doppelt
kegelförmige Trommel b, die mit der Welle c fest verbunden ist. Die Welle c tritt beiderseits
durch das Gehäuse α hindurch und ist an den Durchtrittsstellen mittels Stopfbüchsen d
abgedichtet. Zwei Lager e, die auf den mit dem Gehäuse α verbundenen Lagerböcken f
sitzen, tragen die Welle c, welche mittels der Riemenscheibe g angetrieben wird.
Die Trommel b hat an beiden Stirnseiten runde, zentrische Öffnungen, welche mit gleichartigen
Öffnungen im Gehäuse α übereinstimmen. Die diese Öffnungen umgebenden Ränder
h, i bzw. h1, i1 schließen so dicht aneinander,
daß sich die Trommel b gerade noch leicht drehen kann. Auf der einen Seite
(Fig. 2 rechts) strömt durch das Rohr k und den ringförmigen Hohlraum I das Siebwasser
in die Trommel b; vor der Eintrittsöffnung ist in der Trommel b eine Verteilungsscheibe m
angeordnet, um das einströmende Siebwasser sofort nach außen nach der kegeligen Trommelwand
zu führen. Die Scheibe m kann auch mit der Trommelstirnwand zusammen ein
Schleuderrad ähnlich dem einer Schleuderpumpe bilden, indem Schaufeln η zwischen
Verteilungsscheibe und Trommelstirnwand angeordnet werden; da die Trommel sich in
diesem Falle das Siebwasser selbst ansaugt, kann die Vorrichtung hochstehen, andernfalls
müßte -sie etwas im Boden vertieft stehen, damit ihr das Siebwasser von selbst zufließt.
Das von rechts in die Trommel b gelangende Siebwasser drängt sich in der mit etwa
700 Umdrehungen umlaufenden Trommel b sofort nach außen und bildet einen Flüssigkeitsring
η1, wobei die im Siebwasser enthaltenen Fasern, Leim, Erden u. dgl. infolge der
Schleuderkraft nach dem Trommelmantel hinstreben, und da derselbe kegelig geformt
ist, werden diese Stoffteile sich nach dem größten Durchmesser ziehen. Im größten
Durchmesser der Trommel b ist in ihr ein ringsherumlaufender Schlitz 0 vorgesehen, durch
den der eingedickte Stoff in den im Gehäuse a angeordneten ringförmigen Kanal -p gedrückt
und von dort durch das Rohr q weiterbefördert wird. Der Trommelrand r, in dem der
Austrittsschlitz 0 sich befindet, schließt gegen die Gehäusewand so dicht ab, daß die Trommel
5 gerade noch leicht umlaufen kann. Das geklärte Wasser des Flüssigkeitsringes n1, d. h.
die innerste Schicht desselben, fließt in den links am Gehäuse α befindlichen ringförmigen
Raum s (Fig. 2) und von dort durch das Rohr t ab. Ehe das geklärte Wasser in den
Raum s treten kann, wird es erst noch einmal an die ringförmige Tauchwand u, die an
dem Armkreuz ν der Trommel b befestigt ist, nach außen geführt und die letzte Spur von
Stoff abgeschleudert. Damit der eingedickte Stoff aus dem Kanal p nicht durch den
Schlitz ο in die Trommel b wieder zurücktreten und man den gewonnenen Stoff auf beliebige
Höhen drücken kann, sind in dem Schlitz 0 Schaufeln w angeordnet.
In der Zuleitung k für das Siebwasser (Fig. 4) und in der Ableitung q für den gewonnenen
Stoff ist je ein Schieber, Ventil oder Hahn#, y zum Verändern, des Durchfluß querschnitt es
vorgesehen; mit dem Schieber y kann man den Grad der Eindickung einstellen.
Die beschriebene Vorrichtung wird in die Papiermaschine ähnlich wie die Siebwasserpumpe
eingebaut (Fig. 1). An den Sammelkasten ζ für das Siebwasser schließt die Zuleitung
k mit dem Schieber χ an; die Ableitung q-, in welche der Schieber y eingeschaltet
ist, mündet in die Stoffbüttenririne 1 und führt
hier den gewonnenen Stoff ein, der sich mit dem von den Bütten 2 kommenden Stoff
mischt und nach der Papiermaschine fließt. Das von der Luftpumpe 3 kommende Wasser
kann in dem Rohr 4 auch in die Rinne 1 geführt werden, oder es wird durch das
punktiert angedeutete Rohr 5 mit in den Sammelkasten gefördert. Das durch das Rohr t aus der Eindicktrommel b abfließende,
geklärte Wasser kann entweder zur weiteren Klärung in einen Absetztrichter gefördert oder
sonst verwendet werden; es wird aber so klar sein, daß man es auch unmittelbar dem Vorfluter
zuführen kann.
Außer dem Siebwasser und dem Abwasser der Sauger können auch alle anderen stoffhaltigen
Abwässer der Papiermaschine, wie die ' der Gautsche, der Pressen, der Randspritzen
usw. mit in die Schleudervorrichtung geführt werden; anderseits ist es möglich, wo es z. B.
auf große Reinheit des Papiers ankommt, einzelne oder Gruppen dieser Abwasser für sich
in einer besonderen Schleudervorrichtung einzudicken und außerhalb der Papiermaschine
weiterzuverwenden.
Die beschriebene Schleudervorrichtung läßt sich auch zum Eindicken von Halbstoffen, wie
Zellstoff, Holzstoff usw., an Stelle von Waschtrommeln, Entwässerungsmaschinen usw., wie
überhaupt zur Nutzbarmachung aller Abwässer der Papier-, Holzstoff- und Zelluloseindustrie
gebrauchen.
Claims (5)
- Patent-Ansprüche: J15i. Verfahren zur Nutzbarmachung des Siebwassers von Papier-, Pappen- und ähnlichen Maschinen, wobei das Siebwasser ununterbrochen dem der Papiermaschine zufließenden Stoff zugeteilt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der im Siebwasserenthaltene Stoff vor seiner Zuteilung zum frischen Stoff durch Ausschleudern eingedickt wird.
- 2. Zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch ι eine Schleudervorrichtung mit einer kegelförmigen, beiderseits offenen, mit Austragschlitz versehenen und in einem Gehäuse umlaufenden Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gehäuse (a) ein nach dem Austragschlitz (ο) der umlaufenden Trommel (δ) zu offener, an den Trommelrand (r) dicht anschließender, ringförmiger Kanal (p) mit Rohrfortsatz (q) und Dichtigkeitsregler (y) angeordnet ist.
- 3. Schleudervorrichtung nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Austragschlitz (0) der Trommel (δ) Förderschaufeln (w) angeordnet sind.
- 4. Schleudervorrichtung nach Patentansprach 2; dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Trommel (δ) vor der Eintrittsöffnung für das Siebwasser ein mit Förderschaufeln (n) versehenes Schleuderrad (m) angeordnet ist.
- 5. Schleudervorrichtung nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern der Schleudertrommel (δ) eine oder mehrere ringförmige Tauchwände (u) angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE274945C true DE274945C (de) |
Family
ID=531272
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT274945D Active DE274945C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE274945C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4273509A (en) * | 1979-04-23 | 1981-06-16 | Kobe, Inc. | Self-powered cleaning unit for a fluid pump |
-
0
- DE DENDAT274945D patent/DE274945C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4273509A (en) * | 1979-04-23 | 1981-06-16 | Kobe, Inc. | Self-powered cleaning unit for a fluid pump |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE964287C (de) | Siebvorrichtung in Waeschern, Verdickern und aehnlichen Behaeltern fuer die Behandlung faseriger Aufschwemmungen | |
| DE2712749A1 (de) | Sortierer zum sichten von fasersuspensionen | |
| DE3046969A1 (de) | Vorrichtung zur behandlung von sich bewegenden suspensionen | |
| DE2830386A1 (de) | Verfahren zum sortieren von fasersuspensionen sowie drucksortierer zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE1257546B (de) | Siebmaschine fuer Aufschlaemmungen, insbesondere Faserstoff-Suspensionen | |
| DE2760246C2 (de) | Apparat zur Flotationsabscheidung von Feststoffpartikeln aus einer Flüssigkeit | |
| DE274945C (de) | ||
| DE69716049T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zum pumpen eines fluiden mediums | |
| DE613429C (de) | Zahnradpumpe mit Schleuderreiniger, der in den OElweg unmittelbar vor der Zahnradpumpe eingeschaltet ist | |
| DE620071C (de) | Waschmaschine mit Zufuehrung der Druckluft in der Mitte einer durch einen gelochten Zwischenboden gebildeten Kammer des Waschbehaelters | |
| DE402764C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Entschaumung von Papierstoff, Siebwasser und aehnlichen Fluessigkeiten | |
| DE673267C (de) | Vorrichtung zur Schaumerzeugung fuer Einrichtungen zur Klaerung von Abwaessern | |
| DE1403820B2 (de) | Pumpe zum Fördern von Schleifmittelsuspensionen | |
| DE2442197C3 (de) | ||
| DE2912156C2 (de) | Gegenstromwaschmaschine | |
| AT232838B (de) | Verfahren zum Reinigen von Faserstoffaufschwemmungen für die Papierfabrikation sowie Hydrozyklon zur Durchführung desselben | |
| DE567407C (de) | Mischbehaelter fuer Cellulose oder aehnliche Stoffe | |
| DE2523368A1 (de) | Homogenisiervorrichtung zum einmischen von vorzugsweise malz- oder gerstenschrot | |
| DE258458C (de) | ||
| DE671773C (de) | Einrichtung zum Klaeren der Abwaesser der Zellstoff-, Holzstoff-, Papier- und Pappenfabrikation | |
| DE2457818A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur kontinuierlichen abtrennung von suspensionsfluessigkeit von einer fasersuspension | |
| DE847278C (de) | Klaerschleuder zum Klaeren oder Trennen von mit Festkoerpern gemischten Fluessigkeiten, wie Schlamm od. dgl. | |
| CH580229A5 (en) | Delivery rate regulator sump for rotary pump - has overflow edge in sloping channel for imparting energy to liquid (OE150475) | |
| AT166616B (de) | Verfahren und Apparat zur Abscheidung von in einer Flüssigkeit suspendierten Faserstoffen | |
| AT114184B (de) | Trichterstoffänger zur Klärung von Abwässern, insbesondere der Papier-, Zellstoff- und Holzstoffindustrie. |