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DE2748709A1 - Walzenstaender - Google Patents

Walzenstaender

Info

Publication number
DE2748709A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carriage
roller
roll stand
roll
housings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772748709
Other languages
English (en)
Inventor
Edwin Simmonds
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Loewy Robertson Engineering Co Ltd
Original Assignee
Loewy Robertson Engineering Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Loewy Robertson Engineering Co Ltd filed Critical Loewy Robertson Engineering Co Ltd
Publication of DE2748709A1 publication Critical patent/DE2748709A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B31/00Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
    • B21B31/16Adjusting or positioning rolls
    • B21B31/20Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis
    • B21B31/22Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis mechanically, e.g. by thrust blocks, inserts for removal
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B31/00Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
    • B21B31/08Interchanging rolls, roll mountings, or stand frames, e.g. using C-hooks; Replacing roll chocks on roll shafts
    • B21B31/10Interchanging rolls, roll mountings, or stand frames, e.g. using C-hooks; Replacing roll chocks on roll shafts by horizontally displacing, i.e. horizontal roll changing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B35/00Drives for metal-rolling mills, e.g. hydraulic drives
    • B21B2035/005Hydraulic drive motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)
  • Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

2 7 A 8 7 Ü 9
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf einen Walzenständer mit zwei einen Abstand voneinander einnehmenden und Fenster zur Aufnahme von Walzen-Lagerböcken aufweisenden Walzengehäusen und mit je einer zwischen der Gehäuseoberseite und der obersten Walze wirksamen Walzenspalt-Verstelleinrichtung an jedem Gehäuse, und auf ein Verfahren zum Betreiben eines solchen Walzenständers.
Hierbei ist in erster Linie an 4-Hoch-Walzenständer bzw. Quadrowalzenständer mit einem Paar Arbeitswalzen und einem Paar Stützwalzen gedacht, aber die Erfindung ist auch auf andere Walzenständer wie beispielsweise Duo-Walzenständer anwendbar.
Insbesondere handelt es sich um Walzenständer mit einer Walzenspalt-Justiereinrichtung zwischen dem Gehäuseoberteil und der obersten Vlalze. Hierfür benutzt man vorzugsweise Arbeitszylindereinheiten, aber es gibt auch mechanische Schraubeinrichtungen.
Bei Walzenständern mit hydraulischen Einrichtungen zum Justieren des Walzenspaltes hat man diese gewöhnlich an den Gehäusefenster-Unterseiten, sie wirken dann nach oben gegen den Walzenstapel. Daraus ergeben sich bestimmte Schwierigkeiten, die verschwinden, wenn man die Anordnungen an die Gehäuseoberseiten verlegt, wo sie zwischen Gehäuse und der obersten Walze im Walzenstapel wirken.
Befinden sich die hydraulischen Anordnungen am Boden der Gehäusefenster, dann kann man leicht Packungen an den Oberseiten der Fenster einsetzen, mit denen man eine
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im wesentlichen konstante Durchgangslinie für das Walzgut einhält, unabhängig von der Walzenabnutzung· Wenn jedoch die hydraulischen Anordnungen sich dort oben an den Gehäusen befinden, dann sind die Packungen nicht mehr so leicht ersetzbar, weil das Gewicht der Walzen darauf liegt und weil die Fensterunterseiten schlechter zugänglich sind als die Fensteroberseiten.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Walzenständer der eingangs genannten Art so auszubilden, daß sich die unten angeordneten Packungen relativ leicht ersetzen lassen. Ferner soll ein zur Ausführung dieser Arbeit geeignetes Verfahren aufgezeigt werden.
Für den Walzenständer wird diese Aufgabe in der Weise gelöst, daß ein an sich bekannter Wagen zwischen einer Ruhestellung außerhalb der Gehäuse und einer Betriebsstellung am Boden der Fenster bewegbar ist und sich während des Walzvorgangs im Ständer befindet; daß der VJagen abnehmbare Packungen für beide Gehäuse trägt, die sich in der Betriebsstellung des Wagens zwischen dem Boden jedes Fensters und der untersten Walze befinden; und daß die Walzen mittels Hubeinrichtungen so weit anhebbar sind, daß der Wagen zwischen seiner Betriebs- und Ruhestellung verschiebbar ist.
Verfahrenssextxg wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß zum Austausch der Packungen die Walzen von dem Wagen abgehoben, der Wagen in seine Ruhestellung gebracht, die Packungen für beide Gehäuse von dem Wagen entnommen und ersetzt, anschließend der Wagen in seine Betriebsstellung zurückgebracht und schließlich die Walzen wieder auf den Wagen abgesenkt werden.
Will man also die Packungen austauschen, dann braucht man nur den Wagen außerhalb des Gehäuses herauszufahren,
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die Packungen auszutauschen und den Wagen wieder zurück
in den Ständer zu fahren.
Es kann für jedes Gehäuse ein separater Wagen vorgesehen sein; aber in diesem Falle kann es vorteilhaft sein, sie untereinander so zu verbinden, daß sie sich gemeinsam
von der Betriebsstellung in die Ruhestellung bzw. zurück bewegen. Beide Wagen können auf die Bedienungsseite des
Walzenständers zurückgezogen werden; das enthebt den Bedienenden der Notwendigkeit, auf die relativ unzugängliche Antriebsseite zu gehen und die Packungen dort auszuwechseln. Vorzugsweise ist jedoch vorgesehen, einen einzigen Wagen zu verwenden, welcher die Packungen für beide Gehäuse
trägt und sich zur Bedienungsseite zurückziehen läßt.
Dann können auch die auf der Antriebsseite des Walzenständers liegenden Packungen auf der Bedienungsseite
ausgetauscht werden, genauso wie die auf der Bedienungsseite liegenden Packungen. Auf diese Weise wird der
Packungsaustausch sehr erleichtert und unterstützt.
Es kann vorteilhaft sein, wenn der Wagen zum Unterbringen der Packungen Mulden für die Gehäuse besitzt, welche die Packungen aufnehmen. Vorzugsweise können diese Mulden von dem Viagen abnehmbar gestaltet sein; ferner können sie auf nach oben wirksamen elastischen Einrichtungen wie Federkolben o. dgl. angebracht sein.
Der Wagen kann ferner dazu benutzt werden, die Walzen aus dem Gehäuse herauszunehmen. In einem Quadrowalzenständer läßt sich der Walzenwechsel dadurch erleichtern, daß man die abnehmbaren Mulden entfernt; auf diese Weise kann man die untere Stützwalze absenken und die Arbeitswalzen auf Walzentauschschienen ablegen.
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Nachstehend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf eine Zeichnung näher erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Frontansicht eines Walzenständers,
Fig. 2 einen Schnitt im Verlauf einer Ebene II-II von Fig. 1, und
Fig. 3 eine perspektivische separate Teildarstellung einer Wagenexnrichtung.
Der in der Zeichnung dargestellte Walzenständer für Metall besitzt zwei in einem Abstand zueinander angeordnete und mit je einem vertikalen Fenster 13 versehene Gehäuse 11 und 12. Der Walzensatz in dem Walzenständer besteht aus je einer oberen und unteren Stützwalze 14, 15 sowie je einer oberen und unteren Arbeitswalze 16, 17. Die Zapfen der Stützwalzen 14 und 15 sind in Lagerböcken 20 gelagert, welche ihrerseits verschiebbar in den Gehäusefenstern 13 geführt sind. In ähnlicher Weise sind die Arbeitswalzen 16 und 17 in Lagerböcken 21 gelagert, welche durch an den Gehäusen befestigte Blöcke 22 geführt sind.
Eine im Oberteil jedes Fensters 13 angeordnete Arbeitszylindereinheit 23 ist zwischen den Gehäuseoberteilen und den Lagerböcken 20 der oberen Stützwalze 15 wirksam. Halter 24 dienen zur Sicherung und lösbaren Befestigung der Arbeitszylindereinheiten 23 gegenüber ihrem jeweiligen Gehäuse.
Am Boden der Gehäuse 11 und 12 befindet sich ein Wagen 25, bestehend aus zwei vertikalen und in gleichen Abständen von der Mittellinie des Walzenständers entfernten Seitenplatten 26, die miteinander verbunden sind, und zwei Räderpaaren 27 und 28. Die Räder des Räderpaares 27 auf der einen Seite des Wagens 25 besitzen Flansche und laufen
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auf einer Schiene 30, während die anderen Räder 28 keinen Flansch besitzen und auf einer dazu parallelen Schiene 31 laufen. Beide Schienen 30 und 31 sind an den Gehäusen 11, 12 befestigt und verlaufen zwischen beiden. Auf der Innenseite der Seitenplatte 26 in der Nähe der Räder 27 befindet sich eine Zahnstange 32, in die ein zu einem Hydromotor 34 gehöriges Zahnrad 33 eingreift. Bei Betätigung des Hydromotors 34 bewegt sich der Wagen 25 parallel zu den Achsen der Walzen zwischen einer Betriebsstellung innerhalb der Gehäuse zwischen den Fensterunterseiten und den Lagerböcken 20 der unteren Stützwalze 15 einerseits und einer Außer-Betriebs-Stellung außerhalb der Gehäuse andererseits.
Außerdem besitzt der Wagen °5 für jedes Gehäuse 11 und 12 ein Paar von elastischen Einrichtungen in Gestalt von nach oben vorgespannten Federkolben 35 und 36. Diese Federkolben 35 und 36 für jedes Gehäuse unterstützen Flügel einer Mulde 37 für das betreffende Gehäuse; diese Mulde 37 erstreckt sich zwischen den Federkolben und ist zwischen den Seitenplatten 26 des Wagens angeordnet. Jede Mulde 37 ist eingerichtet zur Aufnahme von einer oder mehreren Packungen 38, wie die Zeichnung zeigt.
Jeder Lagerbock 20 der unteren Stützrolle 15 besitzt eine nach unten gerichtete Zunge 40, die gemäß Fig. 2 in der Mulde 37 Aufnahire finden kann, und ferner entgegengesetzt gerichtete Flügel 41, die sich zwischen den Schienen 30 und 31 erstrecken. Zwischen den Extremitäten der Flügel 41 befinden sich zwei Arbeitszylindereinheiten 42, die, wenn betätigt, die Flügel 41 erfassen und den gesamten Walzensatz von der Packung 38 und aus der Mulde 37 herausheben können.
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Während des Walzvorgangs befindet sich der Wagen 25 in seiner in der Zeichnung dargestellten Betriebsposition. Werden die Arbeitszylindereinheiten 23 betätigt, dann wird der Walzensatz nach unten gedrückt, überwindet die Kraft der Federkolben 35, 36 und drückt die Mulden 37 gegen die Oberflächen von Lastmeßzellen 43, die sich am Boden des Gehäusefensters 13 befinden. Somit verläuft die Walzbelastung in jedem Gehäuse direkt vom Lagerbock 20 der unteren Stützwalze 15 über die Packung 38, die Mulde 37 zur Lastmeßzelle 43 am Boden des Gehäuses. Auf diese Weise gelangt nur wenig oder überhaupt kein Anteil der Walzbelastung über den Wagen 25 und die Schienen 30, 31 zum Gehäuse.
Ist es erwünscht, die Packungen 38 zur Kompensation von Walzenabnutzung auszutauschen, dann werden die Arbeitszylindereinheiten 23 entlüftet bzw. entleert und die Arbeitszylindereinheiten 42 betätigt, um den Walzensatz abzuheben, wobei die Zungen 40 gegenüber den Packungen frei nach oben abgehoben werden. Danach bewirken die nach oben vorgespannten Federkolben 35 und 36 das Anheben der Mulden 37 von den Lastmeßzellen 43. Durch Betätigung des Hydromotors 34 wird der Wagen 25 seitwärts aus dem Walzenständer herausgefahren; während dieser Fahrbewegung des Wagens ist sichergestellt, daß die Oberflächen der Lastmeßzellen 43 nicht beschädigt werden können, da sich die Mulden 37 nicht mehr im Kontakt mit ihnen befinden. Danach kann man die Packungen 38 wie gewünscht ersetzen, außerhalb des Walzenständers, und dann alles in die Betriebslage zurückversetzen, indem man die zuvor beschriebenen Maßnahmen in umgekehrter Reihenfolge durchführt.
Bei jedem Wechsel der Arbeitswalzen werden die Arbeitszylindereinheiten 23 entlüftet bzw. entleert und die Arbeitszylindereinheiten 42 betätigt, wie zuvor. Der
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Wagen 25 wird seit'-wärts aus dem Walzenständer herausgefahren, dann die Mulden 37 entnommen und der Wagen in den Ständer zurückgefahren. Die obere Stützwalze 14 verbleibt in ihrer angehobenen Position, und zwar mit Hilfe hydraulischer Stempel 49 in den Blöcken 22; danach werden die Arbeitszylindereinheiten 42 entlüftet bzw. entleert, so daß die Flügel 41 sich auf die Seitenplatten 26 absetzen können. Während der Abwärtsbewegung der Arbeitswalzen und der unteren Stützwalze kommen Flügel 45, die sich von den Lagerböcken 21 der unteren Arbeitswalze 17 nach außen erstrecken, zur Auflage auf Ansätzen 46 von Schienen 47, die von den Gehäusen getragen werden, sich zwischen diesen Gehäusen erstrecken und in Längsrichtung verschiebbar sind. Sobald die Arbeitswalzen auf den Ansätzen 46 aufliegen und die untere Stützwalze von den Seitenplatten 26 des Wagens getragen wird, befindet sich die untere Arbeitswalze 17 nicht mehr im Kontakt mit der Stützwalze 15, so daß man jetzt die Arbeitswalzen durch Verschieben der Schienen 4 7 aus dem Walzenständer heraus bewegen kann. Dabei liegen die Arbeitswalzen auf den Ansätzen 46 auf. Neue Arbeitswalzen werden in ähnlicher Weise eingesetzt, und dabei setzt man frische Packungen 38, deren Abmessungen den Durchmessern der neuen Arbeitswalzen angepaßt sind, in die Mulden 37 ein, bevor letztere in den Walzenständer zurückgebracht werden.
Will man sämtliche Walzen aus dem Walzenständer entfernen, dann wird der Walzensatz durch die Arbeitszylindereinheiten 42 angehoben, der Wagen 25 seitwärts aus dem Ständer herausgefahren, die Mulden 37 entfernt und der Wagen in den Ständer zurückgefahren, wie eingangs beschrieben. Die Schienen 47 werden entfernt und die Arbeitszylindereineheiten 42 entleert, so daß der Walzenstapel abgesenkt wird, bis er auf den Seitenplatten 26 des Wagens 25 zur Auflage kommt. Schließlich wird der Hydromotor 34 noch einmal betätigt, um den Wagen 25 mit dem darauf liegenden
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Walzensatz in den Walzenständer einzufahren. Der neue
Walzensatz wird in den Ständer eingebaut, indem man die gleiche Prozedur in umgekehrter Reihenfolge durchführt. Bevor die Mulden 37 in die Walzengehäuse zurückgebracht werden, werden den neuen Walzen entsprechend bemessene
Packungen eingesetzt.
Falls gewünscht, kann man die hydraulischen Arbeitszylindereinheiten 23 zusammen mit dem Walzensatz aus den Gehäusen entnehmen. Zu diesem Zwecke Werden zuerst die
Halter 24 entfernt, so daß die Arbeitszylindereinheiten 23 auf den Lagerböcken 20 der oberen Stützwalze 14 aufliegen, so daß sie zusammen mit diesen Lagerböcken herausgenommen werden können.
Der in den Ansprüchen und der Beschreibung verwendete
Ausdruck "Wagen 25" soll auch Schlitten und vergleichbare Einrichtungen umfassen.
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ORIGINAL INSPECTED
Leerseite

Claims (9)

LOEWY ROBERTSON ENGINEERING COMPANY LIMITED, Wallisdown Road, Poole, Dorset (England) Walzenständer Ansprüche
1.J Walzenständer mit zwei einen Abstand voneinander einnehmenden und Fenster zur Aufnahme von Walzen-Lagerböcken aufweisenden Walzengehäusen und mit je einer zwischen der Gehäuseoberseite und der obersten Walze wirksamen Walzenspalt-Verstelleinrichtung an jedem Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß ein an sich bekannter Wagen (25) zwischen einer Ruhestellung außerhalb der Gehäuse (11, 12) und einer Betriebsstellung am Boden der Fenster (13) bewegbar ist und sich während des Walzvorgangs im Ständer befindet; daß der Wagen (25) abnehmbare Packungen (38) für beide Gehäuse (11, 12) trägt, die sich in der Betriebsstellung des Wagens zwischen dem Boden jedes Fensters (13) und der untersten Walze (15) befinden;
DKS/KG/il
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und daß die Walzen (14 - 17) mittels Hubeinrichtungen (42) so weit anhebbar sind, daß der Wagen (25) zwischen seiner Betriebs- und Ruhestellung verschiebbar ist.
2. Walzenständer nach Anspruch 1, bei dem der Viagen parallel zu den Walzenachsen zwischen seiner Betriebsstellung und seiner Ruhestellung verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Packungen (38) auf Mulden (37) getragen sind, die sich oberhalb der Böden der Fenster (13) befinden, wenn der Wagen (25) seine Betriebsstellung einnimmt.
3. Walzenständer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Mulde (37)auf dem Wagen unterstützt ist von einer nach oben wirksamen elastischen Einrichtung (35, 36), welche jede Mulde vom Boden des zugeordneten Fensters (13) nach oben weghebt, sofern sie nicht durch die Walzen (14-17) nach unten gepreßt ist.
4. Walzenständer nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, mit einer Lastmeßzelle am Boden mindestens eines Fensters, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Lastmeßzelle (43) eine Mulde (37) angeordnet ist, wenn sich der Wagen (25) in seiner Betriebsstellung befindet, und daß die elastischen Einrichtungen (35, 35) während des Walzens dafür sorgen, daß ein Lagerbock (20) der untersten Walze (15) über die Mulde (37) auf der Lastmeßzelle (43) aufliegt, während andererseits während der Bewegung des Wagens (25) die Mulde (37) außer Kontakt von der Lastmeßzelle (43) angehoben wird.
5. Walzenständer nach mindestens einem der Ansprüche 2-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mulden (37) von dem Wagen (25) abnehmbar sind, und daß der Wagen nach oben ragende Stützeinrichtungen (26) besitzt, welche die Lagerböcke (20)
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der untersten Walze (15) aufnehmen, wenn die Mulden (37) entfernt sind.
6. Walzenständer nach mindestens einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen (25) Räder (27,28) besitzt, welche auf Schienen (30, 31) laufen, die sich zwischen den Gehäusen (11, 12) und durch die Fenster (13) erstrecken; und daß der Wagen (25) durch mechanische Mittel (32, 33, 34) zwischen seiner Betriebsstellung und seiner Ruhestellung bewegbar ist.
7. Walzenständer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanischen Mittel aus einem Motor (34) mit einem Antriebszahnrad (33), welches in eine Zahnstange (32) an dem Wagen (25) eingreift, bestehen.
8. Walzenständer nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, welcher ein Paar Arbeitswalzen und ein Paar Stützwalzen besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß in den Gehäusen (11, 12) Arbeitswalzen-Wechselschienen (47) angeordnet sind, auf denen die Arbeitswalzen (16, 17) während ihrer Axialbewegung in den oder aus dem Walzenständer abgestützt sind, und daß die obere Stützwalze (14) während dieser Bewegung durch Einrichtungen (49) zurückgehalten wird.
9. Verfahren zum Betreiben eines gemäß mindestens einem der vorstehenden Ansprüche ausgebildeten Walzenständers, dadurch gekennzeichnet, daß zum Austausch der Packungen die Walzen von dem Wagen abgehoben, der Wagen in seine Ruhestellung gebracht, die Packungen für beide Gehäuse von dem Wagen entnommen und ersetzt, anschließend der Wagen in seine Betriebsstellung zurückgebracht und schließlich die Walzen wieder auf den Wagen abgesenkt werden.
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DE19772748709 1976-11-02 1977-10-29 Walzenstaender Withdrawn DE2748709A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB45514/76A GB1589299A (en) 1976-11-02 1976-11-02 Rolling mill stand

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2748709A1 true DE2748709A1 (de) 1978-05-03

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ID=10437508

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19772748709 Withdrawn DE2748709A1 (de) 1976-11-02 1977-10-29 Walzenstaender

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Legal Events

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