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DE2748772A1 - Sammelschachtanlage zur be- und entlueftung von mehrgeschossigen gebaeuden - Google Patents

Sammelschachtanlage zur be- und entlueftung von mehrgeschossigen gebaeuden

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DE2748772A1
DE2748772A1 DE19772748772 DE2748772A DE2748772A1 DE 2748772 A1 DE2748772 A1 DE 2748772A1 DE 19772748772 DE19772748772 DE 19772748772 DE 2748772 A DE2748772 A DE 2748772A DE 2748772 A1 DE2748772 A1 DE 2748772A1
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DE
Germany
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collecting
collecting shaft
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fan
floor
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DE19772748772
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DE2748772B2 (de
DE2748772C3 (de
Inventor
Gregor Freisberg
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Individual
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F13/00Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
    • F24F13/26Arrangements for air-circulation by means of induction, e.g. by fluid coupling or thermal effect
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F7/00Ventilation
    • F24F7/04Ventilation with ducting systems, e.g. by double walls; with natural circulation
    • F24F7/06Ventilation with ducting systems, e.g. by double walls; with natural circulation with forced air circulation, e.g. by fan positioning of a ventilator in or against a conduit

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ventilation (AREA)
  • Duct Arrangements (AREA)

Description

  • "Sammelscachtanlage zur Be- und Entlüftung von mehr-
  • geschossigen Gebäuden" Die Erfindung betrifft eine Sammelschachtanlage zur Be- und Entlüftung von mehrgeschossiyen Gebäuden mit einem über Dach geführten und mit einer Abdeckung versehenen Sammelschacht, einem in den Sammelschacht eingebauten Lüfter sowie mehreren Anschlüssen pro Etage.
  • Anlagen der eingangs genannten Art haben den Zweck, bei Räumein, die nicht unmittelbar mit der Außenluft verbunden sein können, wie z. B. Bäder, Toiletten, Küchen, Waschküchen, Heizräume u.s.w., die Zuführung frischer, sauerstoffreicher Luft und die Abführung verbrauchter schädlicher Luft zu bewirken.
  • Es gibt verschiedene Arten von Sammelschachtanlagen. So ist beispielsweise eine Lüftungsanlage bekannt, bei der jeder zu lüftende Raum einen Nebenschacht erhält, der jeweils unter der Decke des nächsthöheren Geschosses in den gemeinsamen, über Dach geführten Sammelschacht eingeleitet wird. Mehrere Anschlüsse von nebeneinanderliegenden Räumen verschiedener Wohnungen an einen Abluftschacht sind nicht möglich, da dies zu Geräusch- und Geruchsbelästigung führt. Vielmehr muß bei einer größeren Anzahl von zu entlüftenden Räumen pro Etage jeder Raum durch einen derartigen Nebenschacht angeschlossen werden.
  • Bei diesen bekannten Lüftungsanlagen ist die untere Öffnung des Sammelschachtes geschlossen und der Schacht nur über eine verschließbare seitliche Reinigungsöffnung zugänglich. Die erforderliche Zuluft muß bei diesen Anlagearten von einem belüftbaren Nachbarraum aus durch eine unverschließbare Zuluftöffnung nahe am Boden herangeholt werden. Die Wirkung dieser bekannten Lüftungsanlagen beruht allein auf dem thermischen Auftrieb und den auftretenden Winddruckunterschieden. Sie sind daher stark vom Klima und von der Lage des Hauses abhängig. Bei ungünstigen Verhältnissen kann es sogar geschehen, daß die Funktion der Lüftungsanlage vollständig zum Erliegen kommt.
  • So ist man insbesondere bei höheren Häusern dazu übergegangen, die Luftmassen durch elektrisch betriebene Lüfter (Ventilatoren) zu bewegen. Bei diesen Anlagen wird der erforderliche Luftstrom mittels eines im Bereich der oberen Öffnung im Sammelschacht angeordneten Ventilatorflügels erzeugt.
  • Die Anordnung des Ventilatorflügels hat jedoch den Nachteil, daß derselbe die obere Schachtöffnung verdeckt, so daß die Wirkungen des thermischen Auftriebs und der auftretenden Winde nicht mehr unterstützend ausnutzbar sind, und daher der Lüfter zur Erbringung der gewünschten Leistung einen sehr starken Motor benötigt. Der starken Lüfterleistung dieser Anlagen entspricht aber nicht ihre Effektivität, so daß der Luftaustausch in den oft durch Gerüche, Dünste und Dämpfe belasteten Räumen, wie insbesondere Küchen und Toiletten, nur sehr langsam vonstatten geht. Außerdem bringt das Aggregat zum Antrieb des Ventilatorflügels, das oberhalb des Dachs angeordnet ist, infolge seiner Lage und seiner erforderlichen großen Motorkraft eine starke Geräuschbelästigung der Hausbewohner mit sich. Dies umso mehr auch dadurch, als'sich die Schallwellen des Lüftermotors auch trotz der Anordnung von Rohrschalldämpfern in den Schacht nach unten fortsetzen und so eine Schallbelästigung jeder einzelnen Wohnung hervorrufen. Des weiteren werden die Etagenanschlüsse bei diesen Anlagen durch sogenannte Tellerventile gebildet, die beim Absaugen der Luft ein pfeifendes Geräusch verursachenzund einer sehr genauen Einstellung bedürfen, um der Wirksamkeit der Abluft zu entsprechen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die Sammelschachtanlagen zur Be- und Entlüftung von mehrgeschossigen Gebäuden der eingangs genannten Art insbesondere hinsichtlich ihrer Leistungskraft zu verbessern und zu erreichen, daß bei geringerer Lüfterkraft mehr Luft als bisher gefördert wird.
  • Außerdem sollen Schall- und Geruchsübertragungen vermieden werden. Des weiteren soll die Wirkungsweise der bekannten Anlagen verbessert und die Anordnung von bis zu vier unabhängigen Anschlüssen in einer Ebene pro Etage an den Sammelschacht ermöglicht werden, ohne daß eine größere Lüfter-Motorleistung erforderlich ist. Vielmehr soll die Lüfter-Motorleistung bei der Anlage gemäß der Erfindung noch verringert werden. Auch soll es möglich sein, bei Räumen, in denen Gerüche, Dämpfe und Wasserdampf in besonders starkem Maße anfallen, bei Bedarf vorübergehend schneller einen Luftaustausch zu bewirken. Nicht zuletzt soll die Anlage unkompliziert, sicher, funktionstüchtig, preisgünstig und leicht zu montieren sein.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Sammelschacht und die Anschlüsse auf den Etagen aus Rohren mit kreisförmigem Querschnitt gebildet sind, daß das Sammelrohr zum Keller hin eine Öffnung aufweist, oberhalb derer ein elektrisch betriebener Schublüfter angeordnet ist, und daß in Höhe der Anschlüsse auf den einzelnen Etagen zur Erzeugung einer Injektorwirkung Mehrkammerstaudruckdüsen in das Sammelrohr eingebaut sind.
  • Vorteilhafterweise sind die Bereiche der Mehrkammerstaudruckdüsen, in die die einzelnen waagerecht angeordneten Etagenanschlußrohre der Zu- und Abluftkanäle münden, voneinander durch Zwischenwände abgetrennt, so daß einzelne Kammern gebildet sind.
  • Die Anordnung eines Schublüfters oberhalb der im Keller gelegenen Öffnung des Sammelrohrs hat neben einer dauernden Durchlüftung des Kellers den Vorteil, daß die Luftaustrittsöffnung oberhalb des Daches frei ist, so daß der natürliche Auftrieb wirksam werden kann, der die Wirkung des Schublüfters, der zusätzlich für einen künstlichen Auftrieb sorgt, noch erhöht. Zur weiteren Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit der Luft von unten nach oben dienen darüberhinaus noch die in Höhe der Anschlüsse auf den einzelnen Etagen in das Hauptsammelrohr eingebauten Mehrkammerstaudruckdüsen. Diese Düsen, die im Bereich einer jeden Etage angeordnet sind und nach dem Prinzip der Venturi-Düse arbeiten, bewirken jedesmal infolge der Querschnittsverengung des Rohrdurchmessers ein Ansteigen der Strömungsgeschwindigkeit der Luft. Diese oben genannten Faktoren insgesamt sichern eine kräftige Strömung frischer Luft von unten nach oben und unterstützen so die Wirkung des Schublüfters, so daß dessen Leistung nur verhältnismäßig schwach ausgelegt sein muß, was wiederum den Vorteil mit sich bringt, daß keine Schallbelästigung auftreten kann.
  • Die Mehrkammerstaudruckdüsen erzeugen aber auch in jedem Geschoß eine starke Injektorwirkung, wodurch die verbrauchte und schlechte Luft aus den angeschlossenen Räumen über die horizontal angeordneten Anschlußrohre in das Sammelrohr hinein- und mit hochgerissen wird. Hierdurch und durch die Abtrennung der Mehrkammerstaudruckdüsen in einzelne Bereiche, in die je ein Etagenanschlußrohr mündet, wird in vorteilhafter Weise auch eine Schall- und Geruchsübertragung von Raum zu Raum oder von Geschoß zu Geschoß unmöglich gemacht.
  • Die Anordnung der Mehrkammerstaudruckdüsen in Verbindung mit der Unterteilung derselben durch Zwischenwände in jeweils einen Bereich, in den jeweils die waagerecht angeordneten Etagenanschlußrohre der Zu- und Abluftkanäle münden, ermöglichen die Anordnung von bis zu vier Etagenanschlußrohren in den einzelnen Geschossen auf einer Ebene.
  • Hierdurch werden zusätzliche Rohrleitungen bis in das jeweils nächste Geschoß eingespart. Auch erlaubt die erfindungsgemäße Konstruktion das Verlegen der Zu- und Abluftkanäle sowohl in waagerechter als auch in Senkrechter Richtung.
  • In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung besitzt der Schublüfter einen Zehnblatt-Flügel mit V-förmigen Schaufeln. Zur Erhöhung der Wirksamkeit ist der Flügel in einer trichterförmigen Flügelaufnahme angeordnet.
  • In vorteilhafter Weise ist der obere Abschluß der erfindungsgemäßen Sammelschachtanlage durch einen Kopfteil mit Luftaustrittsüberyang und Regenschutzhaube gebildet. Der Kopfteil wird auf das durch die Dachplatte geführte Ende des Sammelrohrs aufgesetzt und an diesem befestigt.
  • Die besondere Ausgestaltung des Lüfterflügels, der Flügelaufnahme und der Abdeckhaube ruft eine kombinierte Sog-Dr allwirkung der Luft hervor und ermöglicht den effektvollen Einsatz von Mehrkammerstaudruckdüsen in den einzelnen Etagenbereichen, so daß die Anlage auch bei sehr hohen Gebäuden optimal arbeitet. Darüberhinaus wird durch die erfindungsgemäße Sammelschachtanlage ein verlustloser Transport der Zu- und Abluft, eine große Förderleistung und Luftgeschwinfigkeit, bei verhältnismäßig geringer Pressung und einem niedrigen Geräuschpegel, erreicht.
  • Vorteilhaft ist auch, daß in die Etagenanschlußrohre elektrisch betriebene, abschaltbare und mit einer trichterförmigen Flügelaufnahme mit V-förmigen Schaufeln ausgestattete Einzellüfter einbaubar sind. Diese Maßnahme stellt aber keine für die Wirksamkeit der Anlage erforderliche Voraussetzung dar. Vielmehr soll durch den Einbau zusätzlicher kleinerer Lüfter auf den Etagen bei Bedarf, dort, wo es nötig ist, also in Küche oder Toilette, ein besonders schneller Luftaustausch bewirkt werden können.
  • Vorteilhaft ist weiterhin, daß als Kanäle für die Zu- und Abluft genormte Rohre aus PVC, Asbest-Zement, Alu-Flex und verzinkte Wickelfalzrohre verwendbar sind. Die Transportwege der Zu- und Abluft können daher aus handelsüblichen Rohren erstellt werden.
  • Bei der erfindungsgemäßen Sammelschachtanlage handelt es sich überdies um eine unkomplizierte, sichere, funktionstüchtige, preisgünstige und montageleichte Anlage. Sie erfüllt alle Forderungen der DIN 18017 und entspricht den Feuerschutz-Bestimmungen.
  • Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispieles in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 - einen Vertikalschnitt durch die erfindungsgemäße Sammelschachtanlage mit Einzellüftern an den Etagenanschlußrohren und den oberhalb der in der Kellerdecke angeordneten unteren Öffnung des Sammelrohrs eingebauten Schlllüfter Fig. 2 - einen Vertikalschnitt durch die erfindungsgemäße Sammelschachtanlage mit Dachdurchführung und den aufgesetzten Kopfteil mit Luftaustrittsübergang und Regenschutzhaube, Fig. 3 - einen Vertikalschnitt durch die erfindungsgemäße Sammelschachtanlage im Bereich der Mehrkammerstaudruckdüsen und der Etagenanschlußrohre in vergrößerter Darstellung, Fig. 4 - einen Horizontalschnitt gemäß Linie II-II in Fig. 3 durch das Sammelrohr der Anlage mit Blick auf drei Etagenanschlußrohre in einer Ebene und die Zwischenwände zur Unterteilung und Abtrennung der Mehrkammerstaudruckdüsen, Fig. 5 - einen Horizontalschnitt gemäß Linie III-III in Fig. 3 durch das Sammelrohr der Anlage mit Blick von unten in die Mehrkammerstaudruckdüse und auf die in einer Ebene angeordneten drei Etagenanschlußrohre, Fig. 6 - einen Horizontalschnitt durch das Sammelrohr der Anlage mit Blick auf vier Etagenanschlußrohre in einer Ebene in verkleinerter Darstellung, Fig. 7 - einen Horizontalschnitt durch das Sammelrohr der Anlage mit Blick auf zwei in einer Ebene angeschlossenen Etagenrohren und Fig. 8 - einen Vertikalschnitt durch ein Hochhaus mit eingebauter rfindungsgemäßer Sammelschachtanlage in schematischer Darstellung.
  • Die erfindungsgemäße Sammelschachtanlage zur Be- und Entlüftung setzt sich zusammen aus dem Sammelrohr 1,in das auf jeder Hausetage 2, und zwar in der Höhe der Anschlußrohre 3 für die Abluft, Mehrkammerstaudruckdüsen 5 eingebaut sind.
  • Die Bereiche der Mehrkammerstaudruckdüsen 5, in die die einzelnen waagerecht in einer Ebene jeweils unterhalb der Geschoßdecken 4 angeordneten Etagenanschlußrohre 3 münden, sind voneinander durch Zwischenwände 6 abgetrennt und bilden so getrennte Kammern 7.
  • Die Mehrkammerstaudruckdüsen 5 setzen sich jeweils aus zwei konzentrisch zueinander angeordneten Rohrstücken 5a und 5b unterschiedlichen Durchmessers zusammen, derart, daß zwischen innerem und äußerem Rohrstück 5a und 5b ein Mantelraum 8 gebildet ist. Der Außendurchmesser des äußeren Rohrstückes 5a ist ca. gleich dem Innendurchmesser des Sammelrohres 1 so daß die Mehrkammerstaudruckdüse 5 in das Sammelrohr 1 einsteckbar ist. Das innere Rohrstück 5b ist nach unten zu trichterförmig aufgeweitet, derart, daß ca.
  • der äußere Rand der trichterförmigen Erweiterung Sclgleich dem Durchmesser des äußeren Rohrstückes 5a ist, so daß es dieses nach unten zu verschließt und mit dem Randstreifen Sd dicht an der Innenwandung des Sammelrohrs 1 anschließt.
  • Die Anschlußrohre 3 für die Abluft münden oberhalb der tricht rf8rmig n Erweiterung 5c in das äußere Rohrstück 5a der einzelnen Mehrkammerstaudruckdüsen 5, und zwar jeweils in eine durch Zwischenwände 6 abgetrennte Kammer7, Die untere Öffnung 9 des Sammelrohrs 1 ist in der Kellerdecke 10 angeordnet. Sie ist durch ein Lüftungsgitter 11 abgedeckt. Oberhalb desselben ist in das Sammelrohr 1 ein elektrisch betriebener Schublüfter 12 derart eingebaut, daß die Ventilatorachse in Richtung der Mittellängsachse I-I des Sammelrohrs 1 angeordnet ist. Der Schublüfter 12 ist mit einem Zehnblatt-Flügel 12a ausgerüstet. Die Blätter besitzen V-Form. Der Flügel 12a des Lüfters 12 ist in einer trichterförmigen Aufnahme 13 angeordnet.
  • Das obere Ende la des Sammelrohrs 1 ist über die Dachdekke 14 hinaus geführt. Auf das Rohrende 1a ist das Kopfteil 15 mit Luftaustrittsübergang 16 und Regenschutzhaube 17 aufgesetzt und befestigt.
  • In die einzelnen Etagenanschlußrohre 3 für die Abluft sind kleine abschaltbare Einzellüfter 18 eingebaut, deren Flügel 18a ebenfalls in einer trichterförmigen Aufnahme 19 angeordnet sind und deren Flügelblätter V-Form besitzen.
  • Die Montage der erfindungsgemäßen Anlage ist äußerst einfach, schnell und problemlos durchführbar.
  • Der Sammelschacht wird entweder in den vorhandenen Installationsschacht 20 oder in eine Ecke, mit einem(in der, Zeichnung nicht dargestellten)Rapitzkasten verkleidet, über die Geschosse hinweggeführt. Die waagerechten Rohre werden über einer abgehängten Decke (in der Zeichnung nicht dargestellt) vor dem Verkleiden verlegt, Die Dachdurchführung wird beim Betonieren der Dachplatte 14 mit eingegossen und vom Dachdecker mit verklebt. Das Kopfteil 15 mit Luftaustrittsübergang 16 und Regenschutzhaube 17 wird nach Fertigstellung des Daches 22 auf das Rohrende la der Dachdurchführung aufgesetzt und mittels selbstschneidender Blechschrauben befestigt.
  • Die auf jeder Etage befindlichen Mehrkammerstaudruckdüsen mit 5 werden nach der Verbindung mit Flexrohr und Abdichtung mit Pumaband in die vorher an den entsprechenden Stellen angebrachten, handelsüblichen, verzinkten Rohrschellen eingelegt und befestigt.
  • Die abschaltbaren Einzellüfter 18 sind durch ein federndes Einbeinsystem mit einem kleinen Handgriff ein- und ausbaubar. Vor den Abluftöffnungen in den zu entlüftenden Räumen sind Lüftungsgitter 21 lösbar befestigt.
  • Die Funktion der Anlage gemäß der Erfindung ist nachfolgend beschrieben: Der am Anfang der Anlage befindliche Schublüfter 12 ist ständig in Betrieb und sorgt für eine kombinierte Sog-Drallbewegung der Luft von unten nach oben im Sammelrohr 1. Hierdurch wird an jeder Düse 5 in den Geschossen eine Injektorwirkung erzeugt. Eine Schall- oder Geruchsübertragung von Raum zu Raum oder von Geschoß zu Geschoß ist somit unmöglich. Die auf jeder Etage 2 befindlichen Einzellüfter 18 sollen nur bei bedarf zum schnelleren Luftaustausch in Küche und WC eingebaut werden.
  • Die Mehrkammerstaudrückdüsen 5 sind in vorteilhafter Weise aus feuerverzinktem Stahlblech-material, das auch in geringen Stärken ausreichende Stabilität besitzt, hergestellts um möglichst viel freien Luftraum in der Sammelschachtanlage zu erreichen.
  • Patentansprüche: L e e r s'e i t e

Claims (8)

  1. Patentansprüche Sammelschachtanlage zur Be- und Entlüftung von mehrgeschossigen Gebäuden mit t einem über Dach geführten und mit einer Abdeckung versehenen Sammelschacht, einen in den Sammelschacht eingebauten Lüfter sowie mehreren Anschlüssen pro Etage dadurchyekennzeichnet, daß der Sammelschacht und die Anschlüsse auf den Etayen aus Rohren mit kreisförmigem Querschnitt gebildet sind, aß das Sammelrohr (1) zum Keller des Hauses hin eine Öffnung (9) aufweist, oberhalb derer ein elektrisch betriebener Schublüfter (12) angeordnet ist, und daß in Höhe der Anschlüsse (3) auf den einzelnen Etagen zur Erzeugung einer InjeRtorwirkung Mehrkammerstaudruckdüsen (5) in das Sammelrohr (1) eingebaut sind.
  2. 2. Sammelschachtanlage nach Anspruch 1, dadurch yekennzeichnet, daß die Bereiche der Mehrkammerstaudruchdüsen (5).
    in die die einzelnen waagerecht und auf einer Ebene angeordneten Etagenanschlußrohre (3) münden, voneinander durch Zwischenwände abgetrennt und so einzelne Kammern (7) gebildet sind.
  3. 3. Sammelschachtanlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Etagenanschlußrohre (3) für die Abliift auf eirier Ebene angeordnet sind.
  4. 4. Sammelchactanlage nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zu- und Abluftkanäle zu den Anschlußrohren (3) sowohl waayerecht als auch senkrecht verlegbar sind.
  5. 5. Sammelschachtanlaye nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schublüfter (12) einen Zehnblatt-Flügel (12a) mit V-förmigen Schaufeln besitzt, der in einer trichterförmigen Flügelaufnahme (13) angeordnet ist.
  6. 6. Sammelschachtanlage nach Anspruch 1 bis 5, dadurch yekennzeichnet, daß der obere Abschluß derselben durch ein Kopfteil (15) mit einem Luftaustrittsübergang (16) und einer Regenschutzhaube (17) gebildet ist, der auf das durch die Dachdecke (14) geführte obere, offene Ende (la) des Sammelrohres (1) aufgesetzt und an diesem befestigt ist.
  7. 7. Sammelschachtanlage nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich in die Ab- und Zuluftkanäle, vorzugsweise in die Etagenanschlußrohre (3), elektrisch betriebene, abschaltbare und mit einer trichterförmigen Flügelaufnahme (19) ausgestattete Einzellüfter (18) mit V-förrnigen Flügelschaufeln einbaubar sind.
  8. 8. Sammelschachtanlage nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachkammerstaudruckdühen (5) aus feuerverzinktem Stahlbloch-Material bestehen, ders@@, daß ein möglichst großer freier Luftraum in der Sammelschachtanlage gebildet ist.
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