DE274844C - - Google Patents
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- DE274844C DE274844C DENDAT274844D DE274844DA DE274844C DE 274844 C DE274844 C DE 274844C DE NDAT274844 D DENDAT274844 D DE NDAT274844D DE 274844D A DE274844D A DE 274844DA DE 274844 C DE274844 C DE 274844C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G11/00—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Springs (AREA)
- Vehicle Body Suspensions (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 274844 KLASSE 63 c. GRUPPE
Abfederung, insbesondere für Automobile. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. April 1913 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Abfederung, insbesondere für Automobile, bei der,
ähnlich wie bei bekannten Einrichtungen dieser Art, das Fahrgestell unter Vermittlung
von abgefederten Traghebeln mit den Wagenachsen verbunden ist. Der hauptsächliche
und vorteilhafte Unterschied der neuen Abfederung gegenüber den bekannten Einrichtungen
ist darin zu erblicken, daß die Drehachse der eine Fahrzeugachse tragenden Hebel
von einem Federkranz aus uhrfeder artig spiralförmig gebogenen Blattfedern umgeben ist,
deren äußere Enden mit dem zweckmäßig ringförmigen Ende des Traghebels und deren
innere Enden mit dem in der Ringmitte angeordneten festen Zapfen des Fahrzeuggestelles
verbunden sind. Eine besondere neuartige Verbindung des Federkranzes mit dem Zapfen
des Fahrgestelles verhindert sowohl eine radiale Verschiebung der einzelnen Federn wie auch
eine Verdrehung derselben in bezug auf die Federkranzachse.
Diese neue Ausbildung besitzt den Vorzug einer denkbar günstigen Abfederung; denn da
der Zapfen des Fahrgestelles in einem Kranz von Federn gelagert ist, können Stöße aus
jeder beliebigen Richtung in gleich wirksamer Weise abgefangen werden. Ein weiterer Vorzug
liegt in der Verteilung der Stoßwirkung auf eine größere Anzahl von Federn, wodurch
sowohl die Beanspruchung der einzelnen Federn als auch die Bruchgefahr bedeutend vermindert
wird. Hierin liegt eine gewisse Betriebssicherheit der neuen Vorrichtung, da sie
selbst bei Bruch einer oder einzelner Federn immer noch wirksam bleibt.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der neuen Abfederung dar.
Fig. ι bis 3 zeigen ein Fahrgestell eines Motorwagens mit der neuen Abfederung in
Seitenansicht, Grundriß und Stirnansicht.
Fig. 4 und 5 zeigen Aufriß und Grundriß des Traghebels, in dessen ringförmigem Teil
eine Gruppe spiralförmiger Federn angeordnet ist.
Fig. 6 veranschaulicht einen Längsschnitt durch die Federgruppe und
Fig. 7 einen Querschnitt durch den ringförmigen Teil des Traghebels mit den Federn
nach Fig. 4.
Fig. 8 zeigt eine einzelne Feder in Seiten-, Rück- und Vorderansicht.
Fig. 9 stellt die innere Riegelscheibe K,
Fig. 10 die Hülse R und
Fig. Ii die äußere Riegelscheibe L in Seiten- und Stirnansicht dar.
Fig. ι bis 3 zeigen den Einbau der neuen Abfederung an einem Fahrgestell eines Motorwagens.
Das Fahrgestell A ruht mit dem Zapfen 5 in den Federkränzen /, die an den
ringförmigen Teilen F der Traghebel D befestigt sind; an den äußeren Enden der Traghebel
D sind die Fahrachsen C befestigt. Die Traghebel sind mit den Achsen durch die
Streben T seitlich versteift. Bei Erschütterungen und Stößen auf die Fahrräder werden
die Achsen also hauptsächlich kreisbogenförmige Schwingbewegung um die Zapfen S dem
Fahrgestell gegenüber ausführen.
Jeder Traghebel D wird beispielsweise von zwei gleichen gegenüberliegenden Eisenblechplatten
mit dazwischen gelegtem, hölzernem Füllstück E gebildet. Das eine Ende des
Hebels ist ringförmig (F) ausgebildet und dient zur Befestigung der äußeren Enden der
ίο Federn /. Der Federkranz, der die Verbindung
zwischen dem Traghebel D und dem Fahrgestell darstellt, wird aus einer Anzahl
von uhrfederartig spiralförmig gebogenen Blattfedern / gebildet, von denen eine in Fig. 8
in Seiten-, Vorder- und Rückansicht dargestellt ist. Das äußere Ende dieser Federn /
ist zu einer öse H urngebogen, durch welche die Federn mittels der Schraubenbolzen G im
. Kreise an dem ringförmigen Teil F des Traghebeis befestigt werden. Durch die Spiralform
verringert sich der Abstand zwischen je zwei Federn nach der Ringmitte zu derart, daß
die inneren Federenden sich eines unmittelbar neben dem anderen um die Mittelhülse R
herum zu einem geschlossenen Körper vereinigen.
Um sämtliche Federn in der Ringmitte zusammenzuhalten, werden an den Kranz zu
beiden Seiten die Scheiben K und L mittels des Schraubenbolzens S angeschraubt. Die
Scheibe L besitzt einen ringförmigen Ansatz N, der in eine entsprechende Ringnut in der
Federgruppe eingreift, so daß ein radiales Verschieben der einzelnen Federn verhindert wird.
Die andere Scheibe K ist unmittelbar an der Stütze O angebracht, die die ganze Federvorrichtung
mit dem Fahrgestell verbindet, und besitzt an ihrer Innenfläche radial verlaufende
Ansätze M, die in entsprechende Nuten auf der anderen Seite der Federgruppe eingreifen,
wodurch ein Verschieben der Federn in Drehrichtung verhindert wird. Um die Federgruppe
der jeweiligen Belastung entsprechend vorzuspannen, muß das Fahrgestell angehoben
werden und der Zapfen oder Bolzen S losgeschraubt werden, bis bei achsialer Verschiebung
des ganzen Traghebels bzw. der Federgruppe auf dem Bolzen S die Ansätze M der festen
Scheibe K außer Eingriff mit der Federgruppe gelangen. Dabei bleiben die inneren Federenden
jedoch durch den ringförmigen Ansatz N der Scheibe L in unveränderter zusammengeschlossener
Lage zu der Mittelhülse R. Alsdann wird durch Schwenken des Traghebels um den Zapfen oder Bolzen S, je nach der
in Frage kommenden Belastung, der Winkel zwischen Traghebel und Fahrgestellrahmen vergrößert
oder verkleinert und die Federn durch Festschrauben des Bolzens S wieder mit den
Ansätzen M der Scheibe K in Eingriff gebracht.
Eine weitere Möglichkeit zur Änderung der gesamten Federwirkung besteht darin, daß einzelne
Federn entfernt werden oder auch durch anders geformte oder anders bemessene ersetzt
werden können.
Ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen, wären noch verschiedene bauliche Abänderungen
möglich. Der Teil F der äußeren Platte des Traghebels D braucht nicht als Ring ausgebildet
zu sein, sondern könnte auch als volle Scheibe benutzt werden. Der schlanke hebelartige
Teil der inneren Traghebelplatte könnte auch zugleich als Versteifungsstange ausgebildet
werden, wobei dann auch das Füllstück E fortfallen könnte.
Claims (3)
1. Abfederung, insbesondere für Automobile, unter Vermittlung von auf Federn
wirkenden Traghebeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse der eine Fahrzeugachse
tragenden Hebel von einem Federkranz aus uhrfederartig spiralförmig gebogenen
Blattfedern umgeben ist, deren äußere Enden mit dem zweckmäßig ringförmigen Ende des Traghebels und deren
innere Enden mit dem in der Ringmitte angeordneten festen Zapfen des Fahrzeuggestelles
verbunden sind.
2. Abfederung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren
Enden der Federn durch einen ringförmigen, in eine entsprechende Ringnut in der einen Seite der Federgruppe eingreifenden
Ansatz (N) einer auf dem einen Ende des festen Zapfens sitzenden Scheibe (L) gegen
radiale Verschiebung gesichert werden.
3. Abfederung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren
Enden der Federn durch radiale, in entsprechende Nuten auf der anderen Seite der Federgruppe eingreifende Ansätze (M)
einer auf dem anderen Ende des festen Zapfens sitzenden Scheibe (K) gegen Verdrehung
in bezug auf die Federgruppenachse gesichert werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AU191308193X | 1912-08-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE274844C true DE274844C (de) |
Family
ID=32330551
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT274844D Active DE274844C (de) | 1912-08-28 |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE274844C (de) |
| FR (1) | FR457619A (de) |
| GB (1) | GB191308193A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE745902C (de) * | 1940-11-02 | 1952-06-30 | Max Ohlsen Nuernberg Werderau | Federnde Radaufhaengung fuer Fahrzeuge aller Art, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge und Anhaenger |
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0
- DE DENDAT274844D patent/DE274844C/de active Active
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1913
- 1913-04-07 GB GB191308193D patent/GB191308193A/en not_active Expired
- 1913-04-15 FR FR457619A patent/FR457619A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR457619A (fr) | 1913-09-22 |
| GB191308193A (en) | 1914-04-07 |
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