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DE1627439A1 - Schmiedepresse - Google Patents

Schmiedepresse

Info

Publication number
DE1627439A1
DE1627439A1 DE19671627439 DE1627439A DE1627439A1 DE 1627439 A1 DE1627439 A1 DE 1627439A1 DE 19671627439 DE19671627439 DE 19671627439 DE 1627439 A DE1627439 A DE 1627439A DE 1627439 A1 DE1627439 A1 DE 1627439A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
forging press
tool carrier
press according
rods
tools
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671627439
Other languages
English (en)
Inventor
Hubert Landwehr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Hasenclever AG
Original Assignee
Maschinenfabrik Hasenclever AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Hasenclever AG filed Critical Maschinenfabrik Hasenclever AG
Publication of DE1627439A1 publication Critical patent/DE1627439A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J13/00Details of machines for forging, pressing, or hammering
    • B21J13/02Dies or mountings therefor
    • B21J13/03Die mountings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

Maschinenfabrik HiSEIOLSVBR Aktiengesellschaft Düsseldorf» Witzeletr. 55
Schmiedepresse
Die Erfindung betrifft eine Schmiedepresse, insbesondere Freihandschmiedepresse, mit an einem drehbaren Träger befestigten, am Obergurt angeordneten Werkzeugen.
Es ist bekannt, Sohmiedepreseen mit einem um eine senkrechte Achse drehbaren Werkzeugträger auszustatten. Durch Drehen des Werkzeugträgers wird jeweils das für den betreffenden Schmiedeschlag erforderliche Werkzeug in Arbeitsstellung gebracht. Nachteilig hierbei ist, dass die Werkzeuge stets eine zur Hochachse der Presse exzentrische Stellung haben und daher nicht die bei einem zentriiohen Schmiedeschlag mögliche größte Schlag- oder Preßstärke ausgenutzt werden kann. Da die Werkzeuge innerhalb einer Ringfläche am Werkzeugträger angeordnet sind, wird der Durohmesser des Trägers umso größer, je größer die einzelnen Werkzeuge sind. Das hat wiederum zur Folge, dass die Stelle, an der der Schmiedeschlag auf das Werkstück einwirkt, ums.p_ weiter seitlich von der Maschinenhochaehse liegt, je größer der träger im Durchmesser ist. GrIeichzeitig muss die Breite der Masohine entsprechend vergrößert werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Maschine der genannten Art auf einfache Welse so zu verbessern, dass die Werkzeuge zentrisch zur Masohine auf die Werkstücke einwirken. Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung darin, dass der -Werkzeugträger um eine waagerechte Achse drehbar am Obergurt befestigt und vom Obergurt in senkrechter Richtung abhebbar ist.
Zweokmäßig wird der Werkzeugträger aus einem im Querschnitt mehreokigen, priamatisohen Körper gebildet, auf dessen Seiten-
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flächen die Werkaeuge angeordnet sind. Hierdurch wird erreicht, 4a·· 41· lteeekia· bei fleieber Verkeeuganaahl und -gröle erbe!lieh eehaaler all bisher gebaut werten kann. Gleichzeitig können Werkseuge verwendet «erden, deren Lange etwa der Presseribreite oder -tiefe entspricht.
Damit der Werkzeugträger beim Schmieden ordnungsgemäß am Obergurt anliegt, sind den von Werkzeugen freien ebenen Seitenflächen des Trägers entsprechende Anlageflächen an der. Unterseite des Obergart» zugeordnet. Hierdurch erübrigt sioh die bei der bekannten drehtischartigen Ausbildung der Werkzeuge erforderliche Verriegelung, die jeweils vor dem Weiterschalten auf gehoben.und danach wieder geschlossen werden muss.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand von ,Zeichnungen näher erläutert. .
Es zeigt$
Pig. 1 eine Vorderansicht der Schmiedepresse bei in Arbeitsstellung befindlichem Werkzeugträger, ,..·"-.
Pig. 2 eine der Pig. I entsprechende Ansicht während des Werkzeugwechsels und
Pig. 3 einen senkrechten Schnitt durch die Schmiedepresse.
Bei dem in den Figuren dargestellten Ausftihrungsbeispiel handelt es sich um eine Freihandschmiedepresse mit Unterflurantrieb, d^e mit Werkzeugen zum Schmieden von Rädern ausgestattet ist. Auf vier senkrechten Führungen, von denen in Fig. 1 nur die Führungen la und 2a sichtbar sind, ist ein Obergurt 3 verschiebbar, an dessen Unterseite ein um eine waagerechte Achse 4,drehbarer Werkzeugträger oder Obersattel 5 angeordnet ist. Beim Sohmiedeschlag, bei dem der
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If27A39
Obergurt J »it Hilfe von Zugstangen 6, 7 (durch einen nicht festigten Antritt) η»oh unten bewegt wird» trifft Jeweils de· an der unten liegenden Seite dee beim dargestellten Aueführungebeiepiel als rechteckiges Prisma ausgebildeten Werke β ug tr ti« tr* 5 befindliche Werkzeug auf das auf dem Tisch 8 liegende Werkstück. Der Werkzeugträger 5 iet, wie ■ich insbesondere aus ?ig. 3 ergibt, an zwei senkrechten, sueinander parallelen Stangen 9, 10 mittels lagern 11, 12 drehbar befestigt* Die Stangen 9, 10 aind la Obergurt 3 geführt und an ihren oberen, über den Obergurt 3 hinausragenden Inden durch ein Querjoch 13 Terbunden. Ie- Querioch 13 ist die kolbenstange 14 eines Differentialkolbens befestigt, der in einem am Obsrgurt 3 angeordneten Zylinder 16 geführt ist. Bei Beaufschlagung der untenliegenden, größeren Kolbenfläche des Kolben· 15 mit Druckmittel wird der Werkzeugträger 5 gegen die Unterseite des Qbergurts 5 gepresst. Wird die Oberseite 4es tolbene 15 mit Druckmittel beaufschlagt, senkt sich die aus Querjocb 13, Stangen 9, und Werkeeugträger 5 beetehende Anordnung gegenüber dem Obergurt und der Werkzeugträger 5 entfernt sich von der Unterseite des Obergurte. Die hierbei wirksame kleinere Kolbenfläche de· Kolbens stellt keinen Nachteil dar, weil die Abwärtsbewegung durch das Eigengewicht der Anordnung unterstützt wird. In dieser Stellung, die sich aus Pig. 3 ergibt, kann der Werkzeugträger 5 um seine waagerechte Achse 4- gedreht werden, so dass eines der Werkzeuge 5a, 5b, 5d in Arbeitsstellung gelangt und das zuvor wirksame großflächige Stauchwerkzeug 5o außer Wirkung kommt» Seitlich des Werkzeugs 5b kann ein für die Adhere teilung erforderliches IAa&werkzeug vorgesehen sein» das am Ende des Bearbeitungsvorgange mit der Butzenauswerfvorrichtung 20 (Pig.J) zusammenwirkt*
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Zum Drehen des Werkzeugträgers 5 dient ein am Lager 11 angeflanschter elektrischer Stellmotor 17. Der Schalter für den Stellmotor 1? ist verriegelt, wenn der Werkzeugträger am Obergurt anliegt. Wie Fig. 3 zeigt, ist an der Unterseite des Obergurts eine Ausnehmung 18 angeordnet, die das jeweils oben liegende Werkzeug des Werkzeugträgers 5 aufnimmt. Seitlich der Ausnehmung 16 befinden sich ebene Flächen 19, an denen die seitlich der Werkzeuge 5a - d am Werkzeugträger vorgesehenen, ebenfalls ebenen Flächen anliegen. Beim Hochfahren des Werkzeugträgers 5 aus der Stellung nach Fig. 2 stellt dieser sich auch dann genau in die neue Arbeitsstellung, wenn er durch den Stellmotor 17 nicht genau um 90° gedreht worden ist. Die Selbsteinstellung des Werkzeugträgers erfolgt bereits dann, wenn er um mehr als 45° aus der alten in die neue Arbeitsstellung gedreht worden ist.
Selbstverständlich kann der Werkzeugträger auch als drei-, fünf- oder mehrseitiges Prisma ausgebildet werden, wenn weniger oder mehr als vier verschiedene Werkzeuge verwendet werden sollen.
Die erfindungsgemäße Maschine wird durch Sicherheitsvorrichtungen ergänzt, die die Auslösung des Arbeitshubs sperren, wenn der Werkzeugträger zum Verstellen abgesenkt worden ist, bzw. die eine Verstellung des Kolbens 15 nach unten unmöglich machen, wenn die Fresse einen Arbeitshub ausführt.
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Claims (7)

Patentansprüche '":
1. Schmiedepresse mit an einem drehbaren Träger befestigten,
am Obergurt der Presse angeordneten Werkzeugen, d a d u r ch g e k e η η ze ic h η e t , dass der Werkzeugträger (5) um eine waagerechte Achse (4)drehbar am Obergurt (3) befestigt und vom Obergurt (3) in senkrechter Richtung abhebbar ist.
2. Schmiedepresse nach Anspruch 1, dad ur c h g e -
k e η η ζ e i ο h η e t , dass der Werkzeugträger (5) ein im Querschnitt mehreckiger, prismatischer Körper ist, auf dessen Seitenflächen die Werkzeuge (5a - d) angeordnet sind.
3. Schmiedepresse nach Anspruch 1 und 2, d a du r c h g e k e η η ze i ohne t , dass den von Werkzeugen freien ebenen Seitenflächen des Werkzeugträgers (5)entsprechende Anlageflachen (19) an der Unterseite des Obergurts (3) zugeordnet sind.
4· Schmiedepresse nach den Ansprüchen 1- 3, dadurch g e k e η η ζ e ic h η e t , dass die Drehlager (11, 12) für den Werkzeugträger (5) an parallelen, im Obergurt (3) in senkrechter Richtung verschiebbaren Stangen (9, 10) angeordnet sind, die mit einem Antrieb (15, 16) zum Heben und Senken der Stangen (9,10) in Verbindung stehen.
5. Schmiedepresse nach den Ansprüchen 1-4, d ad u r c h gekennzeichnet , dass die Stangen (9»10) oberhalb des Obergurts (3) durch ein Querjoch (13) miteinander verbunden sind, zwischen dem und dem Obergurt (3) der Antrieb (15, 16) zum Heben und Senken angeordnet ist.
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6. Schmiedepresse nach den Ansprüchen 1 - 5t dad u r c h gekennze lehnet , dass der Antrieb zum Heben und Senken der Stangen (9, 10) ein Druckmittelzylinder (16), vorzugsweise mit einem Differentialkolben (15), dessen größere Kolbenfläche beim Heranziehen an den Obergurt (3) mit Druckmittel beaufschlagt wird, ist.
7. - Schmiedepresse nach den Ansprüchen 1-6, dadurch g e k e η η ζ ei ο h ηβ t , dass der Werkzeugträger (5) mit einem Verstellmotor (17)* vorzugsweise einem Elektromotor, verbunden ist, der an einem der Lager (ll) angeflanscht ist.
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DE19671627439 1967-10-19 1967-10-19 Schmiedepresse Pending DE1627439A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM0075932 1967-10-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1627439A1 true DE1627439A1 (de) 1971-01-07

Family

ID=7316683

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19671627439 Pending DE1627439A1 (de) 1967-10-19 1967-10-19 Schmiedepresse

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1627439A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2748235A1 (de) * 1976-10-30 1978-05-03 Sumitomo Metal Ind Gesenkschmiedepresse

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2748235A1 (de) * 1976-10-30 1978-05-03 Sumitomo Metal Ind Gesenkschmiedepresse

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