DE2748215A1 - Magnetischer aufzeichnungstraeger - Google Patents
Magnetischer aufzeichnungstraegerInfo
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Description
210, Nakanuma, Minamiashigara-shi, Kanagawa-ken, Japan
Die Erfindung betrifft einen magnetisohen Aufzeichnungeträger.
Sie ist insbesondere auf einen flachen magnetischen Aufzeichnungsträger, etwa eine Magnetplatte o.dgl· gerichtet.
Bekanntlich weist eine magnetische Aufzeichnungsplatte einen flexiblen Schichtträger auf, der mit einer magnetischen Schicht
bedeckt ist, Sie hat im wesentlichen kreisförmige Gestalt mit einer Öffnung in der Mitte für die Kupplung mit einem Drehelement
des Antriebs. Die magnetische Schicht enthält im allgemeinen
eine Vielzahl einzelner magnetischer Partikel, etwa
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r-FepO,. Auf der Magnetschicht der magnetischen Aufzeichnungsplatte
werden Signale entlang konzentrischer Kreise oder auf einer Spirale aufgezeichnet. Demgemäß sind die auf der magnetischen
Aufzeichnungsplatte vorhandenen magnetischen Partikel vorzugsweise
in konzentrischen Kreisen ausgerichtet, um die Schwankung des Ausgangs niedrig zu halten und einen höheren Ausgangspegel
zu erzielen.
Bei der Herstellung einer solchen kreisförmigen Hagnetplatte werden die magnetischen Partikel auf eine fortlaufende Bahn
des Schichtträgers in einem Belag gemischt mit einer Bindersubetanz aufgebracht und dann werden aus der fortlaufenden Bahn,
wenn der Belag festgeworden ist, die einzelnen kreisförmigen Hagnetplatten ausgestanzt. Wie dem Fachmann bekannt ist, muß
die Orientierung der Partikel festgelegt werden, bevor der Belag sich verfestigt, und daher bevor die Hagnetplatten ausgestanzt werden.
Wenn die Magnetpartikel entlang konzentrischer Kreise ausgerichtet
werden, muß der Hittelpunkt der einzelnen Platten mit dem gemeinsamen Hittelpunkt der konzentrischen Kreise in Übereinstimmung
gebracht werden, wenn die kreisförmigen Aufzeichnungeplatten ausgestanzt werden. Diese Bedingung bringt Schwierigkeiten
bei der Fertigung mit sich und beschränkt die Möglichkeit einer Hassenproduktion kreisförmiger Magnetplatten mit einer
konzentrischen Orientierung der Hagnetpartikel· Tatsächlich ist es unmöglich, derartige Hagnetplatten in Massenproduktion herzustellen.
Es sind bereits verschiedene Verfahren vorgeschlagen worden, um magnetische Aufzeichnungsplatten mit besonderer Ausrichtung der
Partikel herzustellen, die sich leichter in Massenproduktion fertigen lassen, und zugleich eine Herabsetzung der Ausgangsechwankung
und einen höheren Ausgangspegel bieten.
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Nr. 14307/1975 eine magnetische Aufzeichnungsplatte beschrieben»
bei der die Magnetschicht aus drei Zonen besteht, die parallel zueinander und zu einem Durchmesser der Platte angeordnet
sind· Sie mittlere Zone, die zwischen den beiden anderen
Zonen liegt» ist doppelt so breit wie eine der beiden anderen Zonen und enthält den Mittelpunkt der Magnetplatte als Mitte
ihrer Breite.
In der mittleren Zone sind die Magnetpartikel in Längsrichtung
der Zone orientiert und in den beiden anderen Zonen sind die Magnetpartikel in der zur Längsrichtung der Zone praktisch senkrechten
Richtung orientiert·
Bei der Herstellung einer derartigen Magnetplatte wird ein Belag aus mit einer Bindersubstanz gemischten Magnetpartikeln auf
eine fortlaufende Bahn des Schichtträgers in deren Längsrichtung aufgebracht. DIs in der mittleren Zone der Bahn eingeschlossenen
Magnetpartikel werden in der Längsrichtung der Bahn ausgerichtet und die Magnetpartikel in den beiden seitlichen
Zonen der Bahn werden senkrecht zur Längsrichtung der Bahn ausgerichtet. Sann werden aus der Bahn einzelne Flatten in der Weise
ausgestanzt» daß der Mittelpunkt der Platte auf die Längsachse
der Bahn und der mittleren Zone fällt.
Eine Magnetplatte dieses Typs ist offensichtlich besser für eine Massenproduktion geeignet als eine Platte mit konzentrischer
Orientierung der Partikel, weil die Plattenmitte lediglich mit der Längsaohse der Bahn zusammenfallen muß. Es ist jedoch
immer noch ziemlich schwierig, «ine Magnetplatte dieses Typs in
Massenproduktion herzustellen» und zud.em 1st die Ausgangs Schwankung
einer solchen Platte riel größer als bei der Magnetplatte
mit konzentrischer Orientierung der Partikel.
eine magnetische Aufzeiohnungsplatte zu schaffen, die bequem
in Massenproduktion herstellbar ist und deren Ausgangssohwankung
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verhältnismäßig niedrig ist.
Um dies zu erreichen, sieht die Erfindung eine magnetische Aufzeichnungsplatte
vor, deren Magnetschicht aus mehreren aneinandergrenzenden ersten und zweiten streifenartigen Zonen besteht,
die abwechselnd und parallel zueinander angeordnet sind· In den ersten streifenartigen Zonen sind die Hagnetpartikel in einer
ersten Richtung orientiert und in den zweiten streifenartigen Zonen sind die Hagnetpartikel in einer zweiten Richtung orientiert,
die zur ersten Richtung unter einem Winkel von 60 bis 120° geneigt ist.
Die Breite jeder Zone ist auf höchstens 5 mm begrenzt und das Verhältnis der Breite der ersten streifenartigen Zone zu derjenigen
der zweiten streifenartigen Zone ist auf einen Bereich von 1:3 bis 3:1 beschränkt. Mit dieser Anordnung der Hagnetschicht
wird die Ausgangsschwankung der Hagnetplatte herabgesetzt. Der Mittelpunkt der Magnetplatte braucht nicht einmal
mit der Längsachse der Bahn zusammenfallen, wenn die Hagnetplatte aus der Bahn ausgestanzt wird. Daher läßt sich die erfindungsgemäße
Hagnetplatte viel leichter in Massenproduktion herstellen als die in der erwähnten japanischen Patentveröffentlichung
beschriebene · Außerdem können sogar Hagnetplatten mit unterschiedlichen Durchmessern oder verschiedener Form aus einer
fortlaufenden Bahn ausgestanzt werden. Zudem läßt sich ein höherer Auegangspegel erzielen.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Aueführungebeispielen anhand der beigefügten Zeichnungen. Darin zeigen:
Pig.1 eine Aufsicht einer Hagnetplatte in einem Ausführungebeispiel
der Erfindung, bei der die Ausrichtung der Partikel in der Hagnetschicht sohematisch gezeigt ist;
Fig.2 eine Aufsicht eines anderen Ausführungsbeispiels einer
erfindungsgemäßen Hagnetplatte, die der Fig.1 ähnlich
ist;
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Flg.3 und 4 bruchstückhafte Aufsichten zur Veranschaulichung
eines Verfahrens zur Herstellung der Magnetplatts gemäß Fig.1 bzw. 2;
Fig.5 ein Diagramm, das die Beziehung zwischen der Breite der
streifenartigen Zone und der AusgangsSchwankung der Magnetplatte
zeigt·
Die Fig.1 und 2 zeigen die Ausrichtungen der Partikel auf Magnetplatten gemäß Ausführungeformen der Erfindung·
In dem in Fig.1 gezeigten Aueführungsbeispiel besteht die Magnetschicht
einer magnetischen Aufzelohnungsplatte 1 aus mehreren
ersten streifenartigen Zonen 2 und mehreren zweiten streifenartigen
Zonen 3· Die aneinandergrenzenden ersten und zweiten
streifenartigen Zonen 2 und 3 sind abwechselnd und parallel zueinander
angeordnet. In den ersten streifenartigen Zonen 2 sind die Magnetpartikel 4 in Längsrichtung der Zone ausgerichtet und
in den zweiten streifenartigen Zonen 3 sind die Magnetpartikel 4 annähernd senkrecht zur Längsrichtung der Zone orientiert.
Demgemäß sind die Magnetpartikel in den beiden Zonen in unterschiedlichen, zueinander senkrechten Sichtungen orientiert. Der
Winkel zwischen den beiden Sichtungen ist vorzugsweise 90°. Er kann jedoch in einem Bereich zwischen 60° und 120° variieren.
In der in Fig.2 gezeigten magnetischen Aufzeichnungeplatte 11
sind die Magnetpartikel 14 in den ersten streifenartigen Zonen 12 in Längsrichtung der Zone orientiert und in den zweiten
streif enartigen Zonen 13 in einer um etwa 60° zur Längsrichtung
gezeigten Hiohtung. Demgemäß sind die Magnetpartikel in den Zonen
zueinander in zwei Richtungen ausgerichtet, die miteinander einen Winkel von 60° bilden·
Die Breite jeder streifenartigen Zone stellt ein wichtiges Merkmal
der Erfindung dar. Fig.5 veranschaulicht die Beziehung zwischen
der Breite jeder streifenartigen Zone und der Ausgangsschwankung
der magnetischen Aufzeichnungsplatte· Wie aus dieser
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Pig. ersichtlich, wird die Ausgangsfluktuation sehr stark herabgesetzt,
wenn die Breite jeder Zone nicht mehr als 5 nun beträgt, und insbesondere, wenn sie nicht mehr als 3 mm ist. Deshalb
ist die Breite der Zone auf höchstens 5 mm, vorzugsweise höchstens 3 mm beschränkt·
Was das betrifft, ist die in der oben erwähnten japanischen Patentveröffentlichung Nr. 14307/1975 beschriebene Magnetplatte
unvorteilhaft, da diese eine Zonenbreite von viel mehr als 5 mm hat. Eine Magnetplatte hat nämlich einen Durchmesser von etwa
50 mm bis 100 mm und die Magnetschicht der Magnetplatte gemäß dieser japanischen PatentVeröffentlichung besteht, wie oben erwähnt,
aus drei Zonen. Demgemäß muß in diesem Fall eine Zone eine Breite zwischen etwa 10 mm und 30 mm haben.
Ferner ist das Verhältnis der Breite der ersten streifenartigen Zonen zu derjenigen der zweiten streifenartigen Zonen auf einen
Bereich von 1:3 bis 3:1 beschränkt, wobei ein Bereich zwischen
1:2 und 2:1 besonders zweckmäßig ist, um einen gleichmäßigen Ausgangspegel auf dem gesamten Umfang zu erhalten·
Im weiteren wird anhand der Fig.3 ein Verfahren zur Herstellung
einer magnetischen Aufzeichnungeplatte 1, wie sie in Fig«1 gezeigt
ist, beschrieben.
Wie in Fig.3 gezeigt, werden Magnetpartikel auf eine Bahn 20
aufgebracht, die aus einem flexiblen Schichtträger besteht. Das
Aufbringen geschieht in der Form eines Belages, der aus Magnetpartikeln, gemischt mit einer Bindersubstanz besteht, und wird
vorgenommen, während die Bahn in ihrer Längsrichtung, wie durch. einen Pfeil angedeutet, vorwärtsbewegt wird. Dieses Auftragverfahren
ist in der Technik üblich. Zu diesem Zeitpunkt sind die
Magnetpartikel willkürlich ausgerichtet, wie dies bei 21a dargestellt
ist. Dann werden die Magnetpartikel in den oben erwähnten angestrebten Richtungen ausgerichtet, bevor sich der Belag
verfestigt. Die Orientierung der Partikel wird daduroh erreicht,
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daß die Bahn in nächster Nähe an einer Partikelorientierungaetation
vorbeigeführt wird, die aus mehreren Stabmagneten besteht.
2 der Fig.1 entsprechen, in denen die Magnetpartikel in Längsrichtung
der Zone ausgerichtet sind, werden durch Stabmagnete 22 gebildet, die sich quer zur Laufrichtung der Bahn erstrecken
und auf einer geraden Linie in Abständen voneinander angeordnet sind.
3 der Fig.1 entsprechen, in denen die Magnetpartikel in senkrechter
Richtung zur Längsrichtung der Zone orientiert sind, werden τοη mehreren Stabmagnetpaaren 23 und 24 gebildet. Jedes
Stabmagnetpaar 23 und 24 ist zwischen zwei benachbarten Stabmagneten
22 angeordnet. Der Stabmagnet 23 ist unter einem Winkel von 45° zur Längsachse der Bahn geneigt und der Stabmagnet
24 liegt senkrecht zum Stabmagneten 23· Die Magnetpartikel werden zuerst in der zur Längsrichtung der Bahn unter 45° geneigten
Richtung orientiert, wie bei 21b gezeigt, wenn die Bahn dicht am Stabmagnet 23 vorbeiläuft· Bann werden die Magnetpartikel weiter
in der zur Längsrichtung der Bahn senkrechten Richtung ausgerichtet, wi« bei 21c dargestellt, wenn die Bahn dioht am Magneten
24 rorbelläuft.
Danach werden die einzelnen magnetischen Aufzeichnungsplatten
aus der so behandelten Bahn ausgestanzt·
Die in Hg· 2 gezeigte magnetisch· Aufzeichnungsplatte 11 kann
in ähnlicher Weise hergestellt werden,· wie dies in Pig.4 gezeigt
ist. Die zweiten streif enartigen Zonen 13 der Fig. 2, in
denen die Magnetpartikel In der unter 60° zur Längsrichtung der Zone geneigten Riohtung orientiert sind, werden durch Stabmagnete 25 geformt, die zwischen Stabmagneten 26 für die ersten
βtrelfenartigen Zonen 12 der Pig·2 angeordnet und zur Längsrichtung
der Bahn unter 60° geneigt sind·
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ι 40 L e e r s e
if e
Claims (5)
- Pat ent ansprächeMagnetischer Aufzeichnungsträger, bestehend aus einem Schichtträger und einsr Magnetschicht, die eine Vielzahl von Magnetpartikeln enthält, auf dem Schichtträger, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetschicht mehrere erste streifenartige Zonen (2, 12), in denen die Magnetpartikel in einer ersten Richtung orientiert sind, und mehrere zweite streifenartige Zonen (3» 13) aufweist, in denen die Magnetpartikel in einer zweiten, zur ersten Richtung unter einem Winkel zwischen 60° und 120° geneigten Richtung orientiert sind, wobei die ersten und zweiten streifenartigen Zonen miteinander abwechseln und aneinandergrenzend parallel zueinander angeordnet sind und die Breite jeder Zone höchstens 5 mm beträgt und das Verhältnis der Breite der ersten streifenartigen Zonen zu derjenigen der zweiten streifenartigen Zonen im Bereich zwischen 1:3 und 3:1 liegt.
- 2. Magnetischer Aufzeichnungsträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite jeder Zone (2, 12, 3» 13) nicht mehr als 3 mm beträgt·
- 3· Magnetisoher Aufzeichnungsträger nach Anspruch 1, dadurch809820/0682(O··) aaaaeaoe-assaoT(LIaRAMMt MONAPATgekennzeichnet, daß das Verhältnis der Breite der ersten und zweiten streifenartigen Zonen im Bereich von 1:2 bis 2:1 liegt.
- 4. Magnetischer Aufzeichnungeträger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den ersten streifenartigen Zonen (2,12) die Magnstpartikel in Längsrichtung der Zone ausgerichtet sind.
- 5. Magnetischer Aufzeichnungsträger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den zweiten streifenartigen Zonen (3) die Magnet partikel in einer zur Längsrichtung der Zone senkrechten Richtung ausgerichtet sind·809820/0682
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