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DE2747863A1 - Evolventen- und zahnschraegenpruefgeraet - Google Patents

Evolventen- und zahnschraegenpruefgeraet

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Publication number
DE2747863A1
DE2747863A1 DE19772747863 DE2747863A DE2747863A1 DE 2747863 A1 DE2747863 A1 DE 2747863A1 DE 19772747863 DE19772747863 DE 19772747863 DE 2747863 A DE2747863 A DE 2747863A DE 2747863 A1 DE2747863 A1 DE 2747863A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive train
measured
test wheel
probe
involution
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19772747863
Other languages
English (en)
Other versions
DE2747863C3 (de
DE2747863B2 (de
Inventor
Friedel Walder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wferd Klingelnberg Soehne
Klingelnberg GmbH
Original Assignee
Wferd Klingelnberg Soehne
Witwe Ferdinand Klingelnberg Soehne GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wferd Klingelnberg Soehne, Witwe Ferdinand Klingelnberg Soehne GmbH filed Critical Wferd Klingelnberg Soehne
Priority to DE19772747863 priority Critical patent/DE2747863C3/de
Publication of DE2747863A1 publication Critical patent/DE2747863A1/de
Publication of DE2747863B2 publication Critical patent/DE2747863B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2747863C3 publication Critical patent/DE2747863C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/20Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring contours or curvatures
    • G01B5/202Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring contours or curvatures of gears

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Devices, Machine Parts, Or Other Structures Thereof (AREA)

Description

  • B e s c h r e i b u n g
  • Die Erfindung betrifft ein stufenlos einstellbares Evolventen- und Zahnschren-Prüfgerät mit mechanisch arbeitender Getriebekette zwischen Meßtaster und Prüfrad.
  • Damit geht sie von einen Stand der Technik aus, wie er beispielseise in DT-PS 12 94 033 beschrieben wird.
  • Da die EntwicklunX, in der Antriebstechnik zu immer höheren Leistungen und damit zu immer größeren und schwereren Zahnrädern fÜhrt, ergibt sich die Notwendigkeit, Zahnräder mit einem Durchmesser von mehr als 2000 mm genauer als bisher messen zu können. Die herkömmlichen angewendeten Meßverfahren beschränken sicn auf Sammelfehlerprüfungen mit bekanntlich geringer Aussagekraft und auf Einzelfehlerprüfungen mit tragbaren Geraten, zum Beispiel gemäß DT-PS 10 41 265.
  • Der Aufwand und die Genauigkeit dieser Geräte genügen aber nicht den Anforderungen, die heute bei der Evolventen-und Zahnschrägenprüfung gestellt werden müssen. Dagegen können auf den bekannten Meßmaschinen, insbesondere auf solchen mit stufenloser Grundkreiseinstellung (DT-PS 976 912, DT-PS 12 94 033, DT-PS 22 05 821), die diese Forderungen vom Prinzip her erfüllen, nur Stirnräder bis maximal 1600 mm Durchmesser und mit Gewichten bis ca. 40 kN gemessen werden.
  • Lediglich durch größere Dimensionierung dieser mechanisch arbeitenden Geräte kann das Problem nicht gelöst werden, weil mehrere Cründe entgegenstehen. Die Prüfräder müssen im allgemeinen über eine Getriebekette angetrieben werden, die gleichzeitig eine Meßfunktion erfüllt. Es mu3ten also wesentlich größere Getriebeglieder mit mindestens gleicher Präzision gefertigt werden, was mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand nicht möglich ist. Au3erdem kommt hinzu, daß bei den sehr schweren Zahnrädern je nach der momentanen Stellung der Getriebekette unterschiedliche Verformungen und damit Meßfehler auftreten würden.
  • Schließlich wird auch das gesamte Meßsystem immer schwingungsempfindlicher, je größer die Masse der Prüfräder ist, die bei den sehr langsamen Meßbewegungen zum Beispiel durch Stick-Slip-Effekte in der hochbelasteten Radlagerun-oder den Führungen angeregt werden können.
  • Um die aufgezeigten Probleme ganz zu umgehen, sind verschiedene Zannrad-Prüfgeräte entwickelt worden, die die Bezugskurve, nämlich eine Evolvente beziehungsweise eine Schraubenlinie, mit rein elektronischen Mitteln anstelle der Getriebekette realisieren, wie es zum Beispiel in der DT-OS 24 29 664 beschrieben wird. Der Nachteil dieser Geräte liegt darin, daß zum Erzielen der erforderlichen Genauigkeit ein erheblicher Aufwand in der Elektronik getrieben werden muß, was zu einem hohen Preis führt und der Verbreitung solcher Geräte bisher im We steht.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein mechanisch arbeitendes Evolventen- und Zahnschrägen-Prüfgerät zu entwickeln. mit dem größere Zahnräder als bisher mit mindestens gleicher Genauigkeit geprüft werden können.
  • Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß die Getriebekette an einer Stelle unterbrochen ist, jede Teilkette von je einem Motor angetrieben wird, die mit einer Regelein;neit verbunden sind, die auftretenden Relativbewegungen der Glieder an der Trennstelle von einem Wegaufnehmer gemessen werden und daß die gemessenen Abweichungen einerseits in bekannter Weise der Regeleinheit als Regelgröße zugeführt und andererseits als Korrekturwert vom Meßwert des Meßtasters abgezogen werden.
  • Die Wirkung der erfindungsgemäden Maßnahme besteht darin, daß die Getriebekette vom Antrieb des Prüfrades entlastet ist und nur noch eine reine Meßfunktion erfüllen muß. Daher können alle Abweichungen gegenüber der Bezugskurve auch bei großen und schweren Prüfrädern sehr genau gemessen werden.
  • Obwohl wegen der Trägheit jeder Regelung momentane Lagefehler des Meßtasters gegenüber dem Prüfrad bestehen bleiben, wird das Meßergebnis durch die Trennung der Getriebekette nicht beeinträchtigt, weil der Meßwert des Meßtasters vor seiner Anzeige entsprechend dem Lagefehler korrigiert wird.
  • Daraus ergibt sich der entscheidende Vorteil, daß für die beiden Antriebseinheiten und die Regelung keine hohe Genauigkeit und auch keine kurzen Regelzeiten erforderlich sind.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben. Es zeigen: Figur 1 -perspektivische Darstellung der Getriebekette eines herkömmlichen Evolventen- und Zahnschr)igen-Prüfgerätes Figur 2 -perspektivische Darstellung der Getriebekette eines erfindungsgemäßen Evolventen- und Zahnschrägen-Prüfgerätes Figur 3 -Schemabild bei einer Evolventenmessung Figur 1 zeigt - stark vereinfacht - die Getriebekette eines mechanisch arbeitenden Prüfgerät es mit stufenloser Grundkreiseinstellung. Der Meßtaster (1) wird relativ zum Prüfrad (2) in bekannter Weise entweder auf einer Evolvente oder auf einer Schraubenlinie geführt, so daß die Abweichungen der Zahnflanke von der jeweiligen Bezugskurve vom Meßtaster (1) aufgenommen und an das Anzeigegerät (20) weitergegeben werden können. Die Getriebekette besteht aus dem Meßschlitten (3), auf dem der Gleitstein (4) mit dem Meßtaster (1) vertikal verfahren kann, und dem Wälzschlitten (5), der über eine erste drehbare Kulissenführung (6) mit dem Gleitstein (4) des Heßschlittens (3) verbunden ist. Beide Schlitten bewegen sich tangential zum Prüfrad (2). Die Kette setzt sich fort, indem der Wälzschlitten (5) mit Bolzen (7) in eine zweite drehbare Kulissenführung (8) am Steuerschlitten (9) greift, uer radial zum Prüfrad (2) verfährt. An Steuerschlitten (9) ist mit Verbindungseleiient (10) das Wälzlineal (11) angelenkt, das die Wälzscheibe (12) und das damit fest verbundene Prüfrad (2) um die gemeinsame vertikale Achse dreht. Der Antrieb der gesmten Getriebekette mit Hilfe des Motors (13) mu bei der Evolventenprüfung vom Meßschlitten (v) beziehungsweisc bei der Zahnschrägenprüfung von Gleitstein (4) aus erfolgen, um ungünstige Uebertragungsverhältnisse oder sogar Selbsthemmung in den Kulissenführungen zu vermeiden.
  • Insbesondere steht die drehbare Kulissenführung (8) immer mehr tangential aln radial zum Priifrad, da die Grundkreisdurchmesser der Prüfräder größer sind als die Wälzscheibe (12).
  • Figur 2 liegt im wesentlichen die gleiche Getriebekette zugrunde wie der Figur 1, jedoch ist sie erfindungsgemäß unterbrochen, um große Prüfräder nicht über die Getriebekette, sondern unmittelbar mit Hilfe des Motors (14) antreiben zu können, der über die Regeleinheit (15) mit dem Motor (13) verbunden ist. Die Trennstelle liegt zwischen dem Steuerschlitten (9) und dem Wälzlineal (11). Das hat den Vorteil, daß beide Teilketten immer unter günstigen Uebertragungsverhältnissen angetrieben werden und praktisch unbelastet mitlaufen.
  • Auf dem Steuerschlitten (9) ist gegenüber Figur 1 ferner ein zweiarmiger Hebel (16) drehbar befestigt, an dessen einem Arm das Wälzlineal (11) anliegt. Entlang dem anderen Hebelarm läßt sich ein Wegaufnehmer (17) mittels Maßstab (18) einstellen und am Steuerschlitten (9) festklemmen, wobei seine Tastspitze am Hebel (16) anliegt.
  • Der Wegaufnehmer (17) mißt die um das Hebelverhältnis vergrößerten Relativbewegungen zwischen dem Steuerschlitten (9) und dem Wälzlineal (11). Statt des mechanischen Verstärkers (16), (17), (18) kann auch ein elektrisches System verwendet werden. Die vom Wegaufnehmer (t7) gemessenen Abweichungen werden sowohl der Regeleinheit (15) als auch dem Differenzbildner (19) zugeführt. Der Differenzbildner (19) zieht den Betrag der momentanen Lageabweichung vorzeichengerecht vom jeweiligen Meßwert des Meßtaster (1) ab und führt den so korrigierten Menwert dem Anzeigegerät (20) zu.
  • Figur 3 zeigt schematisch das Meßprinzip des erfindung gemäßen Prüfgerätes bei einer Evolventenmessung. In diesem Fall sind Meßschlitten (3) und Wälzschlitten (5) starr miteinander verbunden, Gleitstein (4) steht still.
  • Der Motor (14) dreht das Prüfrad so, daß ein Punkt auf seinem Grundkreis (21) vom Durchmesser db die Strecke v1 zurücklegt. Gleichzeitig legt ein Punkt auf der kleineren Wälzscheibe (12) vom Durchmesser D - und damit auch das Wälzlineal (11) - die Strecke w1 = (D/db) v1 zurück.
  • Die Regeleinheit (15) veranlaßt den Motor (13) seinerseits den Meßschlitten (3) mit dem Meßtaster (1) tangential zu verschieben, wobei die zurückgelegte Strecke v2, die eigentlich gleich v1 v1 sein soll, aufgrund der Trägheit der Regeln um einen unbekannten Betrag s von v1 abweicht.
  • Der Meßschlitten (v) ist mit dem Steuerschlitten (9) über den Wälzschlitten (5), Bolzen (7) und die Kulissenführung (8) verbunden, an der durch Drehung um den Winkel α das Durchmesserverhältnis tan α=D/db eingestellt ist. Folglich legt der Steuerschlitten (9) die Strecke wo = (D/db ) v zurück.
  • Zwischen dem Steuerschlitten (9) und dem Wälzlineal (11) tritt also eine Relativbewegung von w1-w2=D/db(v1-v2)=(D/db)# auf. der angelenkte Hebel (16) verstärkt diese Verschiebung um das am Maßstab (18) eingestellte umgekehrte Durchmesserverhiltnis db/ D , so daß der Wegaufnehmer (17) den als momentane Lageabweichung gesuchten Betrag # mißt. Die Getriebekette erfüllt damit also eine reine Meßfunktion.
  • In der gezeichneten Stellung zeigt der Meßtaster (1) einen Meßwert an, der sich aus der Abweichung f der Prüfflankc (22) gegenüber der Soll-Evolvente (23) und aus dem Betrag # zusammensetzt, um den der ganze Meßtaster in seiner Lage die Soll-Evolvente verfehlt hat. Wird also vom Meßwert des Meßtasters der am Hebel (16) festgestellte Betrag # vorzeichengerecht abgezogen, erhält man die gesuchte Profilformabweichung f Aehnliche Verhältnisse ergeben sich bei der Prüfung der Zahnschräge. In diesem Fall steht der Meßschlitten (3) still, und Motor (13) treibt den Gleitstein (4) in vertikaler Richtung an. Aufgrund der Kulissenführung t6) legt dann der Wälzschlitten (5) die oben erwähnte Strecke zurück; alle übrigen Betrachtungen bleiben gleich, auch hier werden alle Vorteile der erfindungsgemäßen Entlastung der Getriebekette genutzt, nur erhält man so die Flanxenlinienabweichung.
  • L e e r s e i t e

Claims (2)

  1. Pa tentans pruche Stufenlos einstellbares Evolventen- und Z3hnschrä¢;en-Prüfgerät mit mechanisch arbeitenaer Getriebekette zwischen Meßtaster und Prüfrad dadurch gekennzeichnet, daß die Getriebekette an einer Stelle unterbrochen ist, jede Teilkette von je einem Motor (13) und (14) angetrieben wird, die mit einer Regeleinheit (15) verbunden sind, die auftretenden Relativbewegungen der Glieder an der Trennstelle von einem Wegaufnehmer (17) gemessen werden und daß die gemessenen Abweichungen einerseits in bekannter Weise der Regeleinheit (15) als Regelgröße zugeführt und andererseits als Korrekturwert vom Meßwert des Meßtasters (1) abgezogen werden.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß bei stufenloser Grundkreiseinstellung mittels Kulissenführung sich die Trennstelle in dem Bereich der Getriebekette befindet, der zwischen dem Prüfrad (2) und der Kulissenführung (8) liegt, und dort ein mechanischer oder elektrischer Verstärker (16, 17, 18) vorgesehen ist, der die Regelgröße beziehungsweise den Korrekturwert in das richtige Verhältnis zum jeweiligen Grundkreisdurchmesser des Prüfrades setzt.
DE19772747863 1977-10-26 1977-10-26 Evolventen- und Zahnschrägenprüfgerät Expired DE2747863C3 (de)

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DE2747863A1 true DE2747863A1 (de) 1979-05-03
DE2747863B2 DE2747863B2 (de) 1981-04-30
DE2747863C3 DE2747863C3 (de) 1985-04-25

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