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DE274726C - - Google Patents

Info

Publication number
DE274726C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pointers
wheel
levers
drivers
pointer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT274726D
Other languages
English (en)
Publication of DE274726C publication Critical patent/DE274726C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C23/00Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
    • G04C23/14Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day
    • G04C23/34Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day with provision for automatic modification of the programme, e.g. on Sunday
    • G04C23/342Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day with provision for automatic modification of the programme, e.g. on Sunday some operations being performed at another time

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- J& 274726 KLASSE 21 c. GRUPPE
PAUL SCHRÖDER in STUTTGART.
Schaltuhr mit selbsttätiger Verstellung der Schaltzeiten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Juli 1913 ab.
Die Erfindung betrifft eine Uhr zum selbsttätigen Ein- und Ausschalten elektrischer Stromkreise, z. B. von Beleuchtungsanlagen zu vorher bestimmten Zeiten, bei welchen die Zeitpunkte der Ein- und Ausschaltung periodisch, z. B. entsprechend der jeweiligen Tageslänge bzw. entsprechend dem Verlauf der Dämmerungskurve, selbsttätig geändert werden.
ίο Bisher hat man solche Uhren derart gebaut, daß man an den Schalthebeln der Uhr besondere Hebel angreifen ließ, welche jene Hebel je nach Bedarf vor- öder zurückstellen. Gemäß der Erfindung werden nun diese zusätzlichen Verstellhebel ganz vermieden. Ohne viele Gelenkstellen und Verstellorgane wird es möglich gemacht, nicht nur die Größe der Verstellung in beliebige Abhängigkeit von der Zeit (Jahreszeit) zu bringen, sondern auch die Gesamtverstellung auf die einzelnen Zeiger o. dgl. in beliebiger Weise zu verteilen.
Im wesentlichen beruht die Erfindung darauf, daß die zur Verstellung benutzten Kurven der vom Uhrwerk gedrehten Kurvenscheiben
o. dgl. in achsialer, statt wie bisher in radialer Richtung ansteigen. So ist es möglich, allein mit Kurvenscheiben ohne Verwendung besonderer Hebel oder Übertragungsorgane die Zeiger o. dgl. unmittelbar zu beeinflussen.
jo Der Erfindungsgegenstand ist in der beiliegenden Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι zeigt in Vorderansicht eine mit der Neuerung versehene Schaltuhr;
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Fig. 1, während
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Fig. 3 in Draufsicht das Verstellorgan für die Zeiger darstellt;
Fig. 4 zeigt in Vorderansicht die das Verstellorgan beeinflussende Kurvenscheibe;
Fig. 5 stellt perspektivisch die Fig. 3 dar.
Das Uhrwerk treibt mittels einer in 24 Stunden eine Umdrehung ausführenden Achse a bzw. eines Zahnrades b einen achsial verschiebbaren Ring e an, etwa indem auf der Achse α eine Zifferscheibe 0 befestigt ist, durch welche in geeigneten Ausnehmungen zwei Mitnehmer f, f des Ringes e hindurchgreifen, die ihrerseits in später zu beschreibender Weise die die Schaltungen zur gewünschten Zeit veranlassenden Zeiger oder Hebel i, i mitnehmen.
Lose auf der Achse α oder der Nabe des Rades b sitzt das sogenannte Jahresrad n, d. h. ein Rad, welches relativ zu dem Rad b jährlich einmal umgedreht wird. Dieser Antrieb kann in bekannter Weise mit Hilfe eines das Zahnrad η mit dem Zahnrad b verbindenden Planetengetriebes bewirkt werden, das einen Schaltstern o. dgl. besitzt, der bei dem täglichen Umlauf an einen feststehenden Anschlag trifft, so daß der Schaltstern um eine Teilung und das Jahresrad η gegenüber dem 24-Stundenrad b um 1Z365 gedreht wird.
Dieses Jahresrad η besitzt nun eine achsial ansteigende Führungsfläche d, gegen welche eine Nase h des Ringes e mittels der auf den Ring einwirkenden Federn g, g gedrückt wird, so daß, je nach der jeweiligen Stellung des Jahresrades, der Ring e von der Fläche d in größerer oder kleinerer Entfernung vom Rad η gehalten wird und somit seine Mitnehmer f, f
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mehr oder weniger zwischen den Zeigern i, i hervorragen.
Die Zeiger werden von Federn k, k an schräg achsial ansteigende Flächen der Mitnehmer f, f gedrückt und werden daher, je weiter diese Mitnehmer zwischen den Zeigern hervorragen, um so mehr entgegen der Wirkung der Federn k, k gegeneinander gedreht und umgekehrt bei Zurücktreten der Mitnehmer von den Federn
ίο auseinandergezogen.
Angenommen nun, die Schaltuhr soll ein Lampensystem täglich bei Eintritt der Dunkelheit zünden und bei Tagesanbruch löschen, so wird die Form der Führungskurve d am Jahresrad so gewählt, daß die Höhe der von der Nase h jeweils berührten Stelle der jeweiligen Tageslänge entspricht. Am längsten Tag steht die Nase h des Ringes e auf der höchsten Stelle der Führungskurve d, und die Schrägflächen seiner Mitnehmer f, f haben die Zeiger i, i einander am meisten genähert; auf den das Zünden veranlassenden Zeiger folgt also der das Löschen bewirkende Zeiger in kürzestem Abstand. Der Abstand der beiden Zeiger und damit der zwischen Zünden und Löschen liegende Zeitraum wird aber um so größer, je näher die Nase h der tiefsten, dem kürzesten Tag entsprechenden Stelle der Führungsflächen d kommt, je mehr also die Mitnehmer f zurückweichen und die Federn k, k zur Wirkung kommen. Je nach der geographischen Lage des Ortes, an welchem die Schaltuhr r benutzt wird, kann die Kurve d bemessen werden. Ihre Höhendifferenz entspricht dem Unterschied der Taglängen und bestimmt die Größe der gesamten Verstellung beider Zeiger zueinander. Der Verteilung der Gesamtverstellung auf die beiden Zeiger entsprechend der bekanntlich verschiedenen Änderung des Zeitpunktes der Abenddämmerung bzw. Morgendämmerung, kann durch entsprechende Gestaltung der Schrägflächen der Mitnehmer f, f in so präziser Weise Rechnung getragen werden, wie es bisher mit auch nur annähernd gleich einfachen Mitteln nicht möglieh war.
Im einzelnen ist die Erfindung verschiedenartiger konstruktiver Durchbildung fähig. Statt eines einzigen Ringes e mit zwei Mitnehmern f wird man zwei konzentrische Ringe mit je einem Mitnehmer f anwenden, wenn man z. B. die Möglichkeit haben will, die Ein- oder Ausschaltzeiten um beliebige festliegende Zeitbeträge gegenüber den Dämmerungszeiten vor- oder nachzustellen.
Wenn nur die eine der beiden Schaltzeiten von der Uhr geändert werden soll, beispielsweise die Einschaltzeit, während die Ausschaltzeit ein für allemal festliegt, so genügt natürlich die Beeinflussung nur eines Zeigers von dem Ring e aus.
Besonders leichte Beweglichkeit der Zeiger unter dem Einfluß der Verstellvorrichtung wird dadurch erzielt, daß man die Zeiger zwar auf einer Gleitbahn m gleiten läßt, welche ein Ecken bzw. Durchbiegen der Zeiger verhindert, aber den Gleitwiderstand durch Anordnung von Laufrollen I aufhebt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schaltuhr mit selbsttätiger Verstellung der Schaltzeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schaltvorgänge veranlassenden Zeiger, Hebel o. dgl. unter dem Einfluß eines mit achsial ansteigenden Führungsflächen [f und h) versehenen scheibenförmigen oder ähnlich geformten Teiles (e) stehen, welcher mit den Zeigern o. dgl. (beispielsweise täglich einmal) umläuft und durch eine Kurvenscheibe (d) in Richtung der Schaltuhrachse verschoben wird, wenn diese entsprechend der Periode der Änderung der Schaltzeiten (z. B. jährlich einmal um sich selbst) gedreht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT274726D Active DE274726C (de)

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