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DE1161977B - Schaltuhr, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Schaltuhr, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE1161977B
DE1161977B DEM33994A DEM0033994A DE1161977B DE 1161977 B DE1161977 B DE 1161977B DE M33994 A DEM33994 A DE M33994A DE M0033994 A DEM0033994 A DE M0033994A DE 1161977 B DE1161977 B DE 1161977B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
time
switching
drive
time switch
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM33994A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Wuerthner
Manfred Groezinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MUELLER SCHLENKER UHRENFABRIK
Original Assignee
MUELLER SCHLENKER UHRENFABRIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MUELLER SCHLENKER UHRENFABRIK filed Critical MUELLER SCHLENKER UHRENFABRIK
Priority to DEM33994A priority Critical patent/DE1161977B/de
Publication of DE1161977B publication Critical patent/DE1161977B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C23/00Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
    • G04C23/14Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day
    • G04C23/16Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day acting only at one preselected time or during one adjustable time interval

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Schaltuhr, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltuhr, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei der die Einstellung der Schaltzeit und der Uhrzeit durch ein gemeinsames Betätigungsglied erfolgt.
  • Es ist bekannt, bei einer Schaltuhr die Einstellung der Schaltzeit und der Uhrzeit durch ein gemeinsames Betätigungsglied vorzunehmen. Bei dieser Schaltuhr wird jedoch die Uhrzeit durch eine Schaltscheibe eingestellt, auf der eine 24-Stunden-Teilung aufgetragen ist. Der Minutenzeiger fehlt bei dieser Schaltuhr völlig. Bei dieser Schaltuhr dient die Ziffernscheibe lediglich als ein Mittel, um die Schaltuhr auf die richtige Uhrzeit einzustellen, also den Beginn des Schaltintervalls festzulegen und hierauf den Schalt-bzw. Stehzeiger auf die gewählte Schaltzeit einzustellen. Bei dem bekannten Werk handelt es sich daher um eine reine Schaltuhr, nicht dagegen um eine Uhr, die zugleich als Zeituhr dienen kann.
  • Wenn nämlich eine Uhr zugleich zum Ablesen der Uhrzeit dienen soll, ist es erforderlich, daß sie auch die übliche Anordnung zur Anzeige der Uhrzeit aufweist, nämlich eine Ziffernscheibe mit 12-Stunden-Teilung und einen Minuten- und einen Stundenzeiger. Insbesondere bei Kraftfahrzeuguhren ist es unbedingt erforderlich, daß man die Anzeige mit einem Blick in der gewohnten Weise ablesen kann. Die Aufgabe, einen Minuten- und einen Stundenzeiger auf die richtige Uhrzeit einzustellen, läßt sich jedoch nicht mit den gleichen Mitteln lösen, die es erfordern würde, eine 24-Stunden-Zeitscheibe auf eine Uhrzeit einzustellen.
  • Bei der bekannten Uhr kann die Uhrzeit nicht in jeder Drehrichtung beliebig eingestellt werden, weil beim Rückwärtsdrehen der Ziffernscheibe diese nicht über die eingestellte Schaltzeit hinausgedreht werden kann, weil bei übereinstimmung von Uhrzeit und Schaltzeit bei üblicher Bauart eine den Schaltmechanismus auslösende Raste einspringt, die beim Rückwärtsdrehen der Ziffernscheibe nicht aus ihrer Raststellung herausgedrückt werden kann. Schließlich weist die bekannte Schaltuhr noch weitere Nachteile und Konstruktionsmerkmale auf, die eine übertragung der bekannten Konstruktion auf Schaltuhren, die mit Zeituhren kombiniert sind .und bei denen die Uhrzeit durch übliche Stunden- und Minutenzeiger angezeigt wird, nicht möglich erscheinen lassen.
  • Schließlich sind auch reine Schaltuhren bekannt, bei denen die Uhrzeit nicht angezeigt wird und bei denen die Zeiger .immer nur derjenigen Zeitspanne entsprechend eingestellt werden, .nach deren Ablauf irgendeine Schaltung ausgeführt werden soll. Bei derartigen Schaltuhren liegt es nahe und ist es längst bekannt, zusammen mit dem Einstellen der Zeiger und der Schaltzeit die Aufzugsfeder aufzuziehen, denn diese muß ja nur um so viel aufgezogen werden, daß sie die verlangte Zeitdauer über das Uhrwerk antreibt. Soll jedoch eine Schaltuhr zugleich die Uhrzeit anzeigen, so dienen die Zeiger der Uhr zur Anzeige der Uhrzeit, die aber völlig unabhängig ist von dem Zeitpunkt, zu dem ein bestimmter Schaltvorgang ausgelöst werden soll. Das Einstellen dieses Schaltzeitpunktes wieder -bedarf eines besonderen Zeigers, dessen Einstellbewegung die Bewegung der Uhrzeiger nicht beeinflussen darf. Die bekannten Schaltuhren können daher zur Lösung des Problems, bei einer Zeituhr, die zugleich als Schaltuhr dienen soll, zur Einstellung der Schaltzeit und der Uhrzeit ein gemeinsames Betätigungsglied vorzusehen, nichts beitragen.
  • Die Erfindung löst dieses Problem in einfacher Weise und beseeht darin, daß die Richtwelle der Uhrzeitzeiger zugleich als Stellwelle zur unabhängig von der Anzeige der Uhrzeit erfolgenden Einstellung der Schaltzeit dient, indem sie axial verschiebbar gelagert ist und je nach ihrer Verschiebelage in verschiedene Triebe eingreift, wobei in den Kraftverlauf desjenigen Triebs, der nur in einer Richtung gedreht werden darf, insbesondere den von der Richtwelle angetriebenen Einstelltrieb für den Stehzeiger, eine Schlingfeder so eingeschaltet ist, daß sie als drehsinnabhängige Kupplung wirkt.
  • Der besondere Vorteil der Erfindung liegt darin, daß die Einstellung der Schaltzeit und die Einstellung der Uhrzeit unabhängig voneinander erfolgen können, daß die Anzeige der Uhrzeit in der normalen, üblichen Weise mit Stunden- und mit Minutenzeiger erfolgt und daß schließlich das Einstellen von Schaltzeit und Uhrzeit wesentlich einfacher und bequemer durchgeführt werden kann als bei der bekannten Schaltuhr mit 24-Stunden-Ziffernscheibe. Insbesondere bei Verwendung als Kraftfahrzeuguhr weist die erfindungsgemäße Uhr noch den Vorteil auf, daß nur eine einzige Einstellwelle erforderlich ist, die nach vorn durch das Uhrengehäuse hindurchgeführt werden muß.
  • Die Schaltuhr kann wie bei einem Weckerwerk über mechanische Glieder mit dem ein- und/oder auszuschaltenden Element, z. B. einer Heizung, eines Parklichtes, eines Radios od. dgl., verbunden sein. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Schaltuhr jedoch einen Weckerstellmechanismus auf, mit dem ein Schaltkontakt verbunden ist, der in den Steuerstromkreis des ein- und/oder auszuschaltenden Elementes des Kraftfahrzeuges eingeschaltet ist, das von der Schaltuhr gesteuert werden soll. Diese Ausführungsform der Erfindung kann mit Vorteil dahingehend weiter ausgebildet sein, daß eine Weckerspannfeder als Kontaktträger für den Schaltkontakt verwendet ist.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist der die Schaltzeit bestimmende Stellzeiger hinter dem Zifferblatt angeordnet. Er ragt über den Rand des Zifferblattes hinaus und erscheint im Gesichtsfeld als kleine Marke am Rand des Zifferblattes, so daß er die übersichtlichkeit der Uhr nicht stört. Dieser Stellzeiger kann für sich allein auch als Merkzeiger zum Festhalten der Abfahrzeit verwendet werden. Bei bekannten Autouhren ist zu diesem Zweck meist ein dritter Stellzeiger erforderlich.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
  • F i g. 1 zeigt einen axialen Schnitt durch die zum Verständnis der Erfindung notwendigen Teile einer Ausführungsform der Erfindung; F i g. 2 zeigt eine Einzelheit in vergrößertem Maßstab; F i g. 3 und 4 zeigen verschiedene Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Stellwelle; F i g. 5 zeigt ein Schaltbild des Schaltstromkreises und F i g. 6 die Ansicht auf die erfindungsgemäße Autouhr.
  • Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist von einem an sich bekannten Uhrwerk, vorzugsweise einem Uhrwerk mit elektromagnetischem Aufzug, nur die Minutenwelle 1 dargestellt, die in einer nicht gezeichneten Hinterplatine und in der Vorderplatine 2 gelagert ist. Die Minutenwelle 1 wird in an sich bekannter Weise von einem Minutenrad 3 über einen Friktionsantrieb 4 angetrieben. Auf der Minutenwelle 1 sitzt, wieder in an sich bekannter Weise, vor der Vorderplatine 2 das Zeigerwerk, das aus einem auf der Minutenwelle 1 befestigten Vierteltrieb 5, einem Wechselrad 6, einem mit ihm verbundenen Wechseltrieb 7 und dem Stundenrad 8 besteht, das auf dem auf der Minutenwelle 1 drehbar gelagerten Stundenrohr 31 befestigt ist, das an seinem vorderen Ende den Stundenzeiger 30 trägt. Der Minutenzeiger 32 ist an dem vorderen Ende der Minutenwelle 1 befestigt.
  • Mit dem Wechseltrieb 7 ist ein zweiter Trieb 9 fest verbunden, der ein Rad 10 antreibt, das auf einem Butzen 11 befestigt ist, der auf dem Stundenrohr 31 drehbar gelagert ist. Das Übersetzungsverhältnis zwischen dem Trieb 9 Und dem Rad 10 ist so gewählt, daß das Rad 10 in 24 Stunden einmal umläuft. Der Butzen 11 erstreckt sich nach vorn bis hinter das auf der Grundplatte 14 befestigte Zifferblatt 49, und auf dem vorderen Ende des Butzens 11 ist eine Tag- und Nachtscheibe 12 aufgepreßt, deren Vorderseite je zur Hälfte mit zwei verschiedenen Farben, vorzugsweise Weiß und Schwarz, versehen ist. Durch eine Aussparung 13 im Zifferblatt 49 und der Grundplatte 14 ist die jeweilige Stellung des 24-Stunden-Rades in bezug auf die Tageszeit sichtbar. Das Rad 10 trägt eine Nase 26 (F i g. 2), die vorzugsweise als Lappen aus dem Radkörper herausgestanzt und abgeprägt ist. Eine unter Vorspannung stehende Kontaktfeder 27 trägt einen Kontakt 28 und drückt gegen den hinteren Bund des Butzens 11. Diese Kontaktfeder 27 kann elektrisch leitend an einem Gestenteil des Uhrwerks befestigt sein, oder es ist der Kontakt 28 gegen das Gestell des Uhrwerks isoliert angeordnet, boispielsweise durch eine Isolierung zwischen dem Kontakt 28 und der Feder 27 oder eine Isolierung zwischen der Befestigung der Feder 27 und dem entsprechenden Gestellteil und eine Isolierung der Feder 27 gegenüber dem Butzen 11, falls dieser nicht ohnehin aus einem Kunststoff besteht. Die letztgenannte Ausführungsform kann zweckmäßiger sein, weil die meisten elektrischen Verbraucher im Kraftfahrzeug mit ihrem einen Pol bereits an Masse angeschlossen sind, so daß ein Schaltkontakt in die Zuleitung von der Batterie und damit gegen Masse isoliert eingeschaltet werden muß.
  • Durch den Druck der Feder 27 auf das hintere Ende des Butzens 11 drückt die Nase 26 gegen den hinteren Bund eines weiteren Batzens 16, der ein Einstellrad 17 trägt und der in einer Brücke 29 gelagert ist. Am vorderen Ende des Butzens 16 ist der Stellzeiger 15 befestigt. In dem hinteren Bund des Butzens 16 ist eine Ausfräsung 25 vorgesehen, in die bei entsprechender Stellung des 24-Stunden-Rades 10 die Nase 26 einfallen kann. Zwischen den Trieben 7 und 9 ist eine Scheibe 39 aufgepreßt, die über den Umfang des Triebes 7 hinausragt und so verhindert, daß in eingerasteter Stellung des 24-Stunden-Rades 10 infolge des dann beträchtlichen Spiels zwischen dem Bund 40 des Stundenrohres 31 und der Feder 27 sich das Stundenrohr 31 nach vorn verschiebt.
  • Zur Einstellung des Stehzeigers 15 dient ein auf dem Butzen 16 befestigtes Einstellrad 17, in das ein Trieb 18 eingreift. Eine Einstellwelle 21 ist über einen Trieb 19 und eine als drehsinnabhängige Kupplung wirkende Schlingfeder 22 mit dem Trieb 18 verbunden. Die Schlingfeder 22, die als drehsinnabhängige Kupplung wirkt, ist unter Vorspannung um den Butzen 23 des Triebs 19 gelegt, der auf einem in der Brücke 29 befestigten Bolzen 24 drehbar gelagert ist. Dem Kontakt 28 auf der Kontaktfeder 27 steht ein Kontakt 33 auf einer Kontaktfeder 34 gegenüber, die durch ein Isolierstück in dem Uhrwerksgestell, z. B. an der Brücke 29, befestigt ist.
  • Die Grundplatte 14 ist vorzugsweise aus durchsichtigem Werkstoff, so daß die Spitze des Zeigers 15 am Rand des Zifferblattes 49 sichtbar wird.
  • Die Einstellwelle 21 ist axial verschiebbar gelagert, und auf ihr ist außer dem Trieb 20, der zur Einstellung des Stellzeigers 15 dient, ein weiteres Zahnrad 37 befestigt, das bei einer axialen Verschiebung der Einstellwelle 21 in Richtung des Pfeiles B in Eingriff mit dem Wechselrad 6 kommt, so daß durch Drehen der Welle 21 die Uhrzeiger eingestellt werden können. In dieser axialen Stellung steht der Trieb 20 nicht mehr mit dem Trieb 19 im Eingriff. Bei der in F i g. 1 dargestellten Ausführungsform hält eine Feder 36 die Einstellwelle dauernd mit den Einstellgliedern für den Stellzeiger 15 im Eingriff, während sie zum Einstellen der Uhrzeiger gegen die Wirkung der Feder 36 nach außen gezogen und dann nach Eingriff der Zahnräder 6 und 37 gedreht werden muß. Bei der in F i g. 3 dargestellten Ausführungsform der Erfindung hält eine Blattfeder 38 die Einstellwelle 21 in einer Stellung, in der sie weder mit dem Stellzeiger 15 noch mit den Uhrzeigern. in Verbindung steht.
  • In der Ausführungsform nach F i g. 4 ist auf der Einstellwelle 21 noch ein weiteres Zahnrad 44 befestigt, das über eine entsprechende Untersetzung 46 mit dem Federhaus 45 im Eingriff steht, so daß die Einstellwelle 21 auch noch zum Aufziehen des Uhrwerks dienen kann. Bei Autouhren mit elektromagnetischem Aufzug ist ein solcher Trieb entbehrlich. Federn 47 und 48 halten die Einstellwelle in der gezeichneten Mittelstellung, in der sie mit dem Aufzug für die Triebfeder in Verbindung steht.
  • Die erfindungsgemäße Uhr arbeitet auf folgende Weise: Beim Ablauf des Uhrwerks läuft das 24-Stunden-Rad 10 mit der Nase 26 in 24 Stunden einmal um. Bei der mit Hilfe des Stellzeigers 15 vorgewählten Zeit fällt die Nase 26 unter der Wirkung der Feder 27 in den Einschnitt 25 ein, und das vordere Ende der Kontaktfeder 27 bewegt sich dadurch in Richtung des Pfeiles A, so daß der Kontakt 28, 33 geschlossen wird. Der Kontakt 28, 33 liegt in dem Erregerstromkreis eines Relais 51, dessen Kontakt im Stromkreis eines Stromverbrauchers 42 liegt. Beim weiteren Ablauf des Uhrwerks gleitet die Nase 26 entlang der Kurve 35 des Einschnittes, so daß das 24-Stunden-Rad 10 entgegen der Wirkung der Kontaktfeder 27 in Richtung der Vorderplatine 2 zurückgeschoben wird und der Kontakt 28, 33 geöffnet wird. Die Kontaktzeit hängt von der Länge des Einschnittes 25 ab und kann beispielsweise zwischen einer halben Stunde und mehreren Stunden gewählt sein.
  • Bei manchen Stromverbrauchern, die durch die Autouhr eingeschaltet werden sollen, .ist die selbsttätige Unterbrechung des Stromkreises nach einer bestimmten Zeit, beispielsweise nach einer oder wenigen Stunden, von Vorteil, z. B. bei elektrisch gesteuerten Zusatzheizungen. Bei Abwesenheit des Fahrers schaltet die Uhr die Heizung nach einiger Zeit selbsttätig wieder ab, so daß ein unnötiger Benzin- und/oder Stromverbrauch vermieden. wird. In ähnlicher Weise kann ein Autoradio von der Autouhr selbsttätig ein- und ausgeschaltet werden. Soll der Stromverbraucher länger betrieben werden als der Kontaktzeit der Uhr entspricht, so kann dies dadurch geschehen, daß hinter dem Relaiskontakt 52, der in dem Speisestromkreis des Verbrauchers 42 liegt, eine Verbindung 53 zu dem Erregerstromkreis des Relais 51 vorgesehen ist, so daß der Kontakt 52 nicht nur der Schaltkontakt für den Verbraucher 42 ist, sondern auch als Kontakt dient, über den sich das Relais 51 selbst hält. Diese Ausführungsform der Erfindung eignet sich zum Anschluß eines Standlichts oder dergleichen. Verbraucher, die länger als die Kontaktzeit der Uhr in Betrieb sein müssen. Der Verbraucher muß dann von Hand abgeschaltet werden, beispielsweise durch Unterbrechen des Stromkreises durch einen Schalter 43. Ist der Schalter 43 als Umschalter ausgebildet wie in der Ausführungsform nach F i g. 5, so kann die Stromquelle über eine Leitung 54 unmittelbar mit dem Stromverbraucher 42 verbunden werden. Das Relais 51 kann auch eine getrennte Haltewicklung aufweisen, die an die Verbindung 53 angeschlossen ist.
  • Die erfindungsgemäße Autouhr muß eine Vorrichtung aufweisen, die verhindert, daß der Stellzeiger 15 im Uhrzeigersinn verstellt werden kann, weil in diesem Falle die Nase 26 in die Ausfräsung 25 einfallen und sich an der steilen Flanke dieser Ausfräsung festhaken würde und das Stundenrad 10 die mit ihm im Eingriff stehenden Teile mitziehen wollte. Dies kann zu Beschädigungen der Schalt- und Stehorgane führen. Die Schlingfederkupplung 22 überträgt jedoch nur Drehbewegungen, durch die der Stehzeiger 15 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird. Der Wickelsinn der Schlingfeder 22 ist nämlich so gewählt, daß diese sich beim Drehen der Welle 21 in Richtung des Pfeiles C fest um den Butzen 23 des Triebs 19 legt und dabei den Trieb 18 mitnimmt. Bei einem Versuch, den Zeiger 15 in verkehrtem Sinne zu stellen, öffnen sich die Windungen der Schlingfeder 22 atü dem Butzen 23, so daß der Trieb 18 und damit auch der Stehzeiger 15 nicht mitgenommen werden.
  • Sollen die Uhrzeiger 30 und 32 bedient werden, so wird durch Ziehen der Welle 21 in Richtung des Pfeiles B der Trieb 37 mit dem Wechselrad 6 in Eingriff gebracht. Nach beendetem Richten der Uhrzeiger kehrt die Welle 21 unter Wirkung der Druckfeder 36 in ihre Ausgangslage zurück. Bei der Ausführungsform nach F i g. 3 ist die Ruhelage der Welle 21 so gewählt, daß weder der Trieb 20 noch der Trieb 37 im Eingriff ist, so daß ein unbeabsichtigtes Verstellen des Stehzeigers oder der Uhrzeiger nicht möglich ist. Die Welle 21 kann beispielsweise durch eine Blattfeder 38 in der Ruhelage gehalten werden. Auch kann an Stelle der Blattfeder 38 oder zusätzlich zu ihr eine Raste zur Festlegung der Ruhelage vorgesehen sein.
  • Bei der in F i g. 4 dargestellten Ausführungsform für Uhren mit mechanischem Antrieb kann die innerste Stellung der Welle 21 als Ruhelage gewählt werden, so daß beim Aufziehen der Welle 21 gegen das Werk gedrückt werden kann und die Hand dadurch einen sicheren Halt findet.
  • Das in F i g. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel kann auch bei Uhrwerken angewendet werden, bei denen die Minutenwelle 1 nicht im Kraftfluß liegt, sondern von dem Uhrwerk lose .angetrieben wird. Dieser Fall ist besonders bei Uhren mit elektrischem Aufzug häufig, da die Antriebskraft oft auf Getrieberäder wirkt, die der Minutenwelle 1 vorgeschaltet sind.
  • Selbstverständlich können zwischen die einzelnen hier erwähnten Triebe noch weitere Zwischenräder eingeschaltet sein; auch kann an Stelle des Wechselrades 6 ein anderes Zwischenrad zum Richten der Uhrzeiger 30 und 32 verwendet werden.
  • Die 24-Stunden-Teilung für den Stehzeiger 15 kann auf dem Zifferblatt 49 oder aber auf der Brücke 29 aufgebracht sein-Die in F i g. 6 dargestellte Anordnung der sichtbaren Teile ist besonders vorteilhaft, weil sie sehr übersichtlich ist und die Rändelmutter der Einzelwelle 21 den überblick nicht behindert. Auf der durchsichtigen Grundplatte 14 ist das Zifferblatt 49 angeordnet, das einen Durchbruch 13 aufweist, durch den hindurch die Tag- und Nachtscheibe sichtbar ist. Der übrige Teil der Tag- und Nachtscheibe und der Stellzeiger IS bis auf sein vorderes Ende sind durch das Zifferblatt 49 abgedeckt, so daß diese Teile die Ablesung der Uhrzeit nicht beeinträchtigen.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltuhr, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei der die Einstellung der Schaltzeit und der Uhrzeit durch ein gemeinsames Betätigungsglied erfolgt,dadurch gekennzeichnet,daßdie Richtwelle (21) der Uhrzeitzeiger (30, 32) zugleich als Stellwelle zur unabhängig von der Anzeige der Uhrzeit erfolgenden Einstellung der Schaltzeit dient, indem sie axial verschiebbar gelagert ist und je nach ihrer Verschiebelage in verschiedene Triebe (6, 19) eingreift, wobei in den Kraftverlauf desjenigen Triebes (18,19), der nur in einer Richtung gedreht werden darf, insbesondere den von der Richtwelle (21) angetriebenen Einstelltrieb (18, 19) für den Stellzeiger (15), eine Schlingfeder (22) so eingeschaltet ist, daß sie als drehsinnabhängige Kupplung wirkt.
  2. 2. Schaltuhr nach Anspruch 1 mit mechanischem Aufzug, dadurch gekennzeichnet, daß die Stell- und Richtwelle (21) zugleich als Aufzugswelle dient.
  3. 3. Schaltuhr nach einem der Ansprüche 1 und 2, wobei die Uhr einen Weckerstellmechanismus mit einem Schaltkontakt zum Schalten eines Steuerstromkreises aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die den Schaltkontakt (28) tragende Kontaktfeder (27) zugleich als Weckerauslösefeder dient.
  4. 4. Schaltuhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise eine Tag- und Nachtscheibe (12) hinter dem Zifferblatt (49) angeordnet ist und daß das Zifferblatt (49) eine Aussparung (13) aufweist, durch die hindurch die Tag- und Nachtscheibe (12) sichtbar ist.
  5. 5. Schaltuhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellzeiger (15) hinter dem Ziffernblatt (49) angeordnet ist und über den Rand des Zifferblattes (49) hinausragt, so daß er als Marke am Rand des Zifferblattes sichtbar ist.
  6. 6. Schaltuhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Uhr außer dem Stundenwechselgetriebe (5 bis 8) vor der Vorderplatine ein 24-Stunden-Wechselgetriebe (6 bis 10) aufweist, dessen Trieb (9) auf der Achse des Wechselgetriebes (7) angeordnet ist, und daß das 24-Stunden-Rad (10) eine Nase (26) besitzt, die mit einer Ausfräsung (25) in der Stirnseite eines Butzens (16) zusammenarbeitet, der den Stehzeiger (15) trägt.
  7. 7. Schaltuhr nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Wechseltrieb (7) und dem 24-Stunden-Trieb (9) eine Scheibe (39) größeren Durchmessers angeordnet ist, die ein Hochlaufen des Stundenrades (8) verhindert. B.
  8. Verwendung der Schaltuhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche zum Schalten des Steuerstromkreises der Heizung eines Kraftfahrzeuges mit einer vom Betrieb des Kraftfahrzeugmotors unabhängigen Heizung.
  9. 9. Verwendung der Schaltuhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche für die Schaltung des Stromkreises des Parklichtes bei einem Kraftfahrzeug.
  10. 10. Verwendung der Schaltuhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche für die Ein- bzw. Ausschaltung eines im Kraftfahrzeug eingebauten Radios. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 554 014, 813 562, 893832, 907075, 910081.
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