DE274500C - - Google Patents
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- DE274500C DE274500C DENDAT274500D DE274500DA DE274500C DE 274500 C DE274500 C DE 274500C DE NDAT274500 D DENDAT274500 D DE NDAT274500D DE 274500D A DE274500D A DE 274500DA DE 274500 C DE274500 C DE 274500C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G17/00—Cultivation of hops, vines, fruit trees, or like trees
- A01G17/04—Supports for hops, vines, or trees
- A01G17/12—Tree-bands
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Botany (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Supports For Plants (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-' M 274500 KLASSE 45/. GRUPPE
ALBERT GROMMET in BATTICE, Belgien.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Oktober 1912 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung
bildet eine Baumschelle, um junge Bäume, namentlich bei stürmischem Wetter, an ihrem
Stützpfahl zu halten und sie vor dem Abbrechen oder Schiefwachsen zu bewahren.
Es sind bereits Baumschellen in verschiedenen Ausführungsarten bekannt geworden,
jedoch sind dieselben nicht einwandfrei für eine gute Entwicklung der jungen Bäume,
ίο da sie nicht praktisch nachstellbar und nicht so
eingerichtet sind, daß sie den Baum in genügendem Abstande von dem Stützpfahl oder von
der den Stamm umspannenden Schelle halten, um durch Reibung eine Beschädigung der
Baumrinde zu vermeiden, oder da die Schelle den Baumstamm einzwängt, so daß dieser
nicht in die Erde nachsinken und sich auch an der umspannten Stelle nicht ausdehnen
kann, wodurch sich am Stamm Wulste ober- und unterhalb der Schelle bilden, oder aber
die Schellen sind elastisch und geben jeder seitlichen Ausbiegung des jungen Stammes
nach. Diese Ubelstände sind durch die neue Erfindung abgestellt.
Das besondere Merkmal des Erfindungsgegenstandes besteht gegenüber dem Bekannten
darin, daß zum Aufrechterhalten der Bäume eine Stahlbandschelle verwendet wird, welche durch einen zwischen Baum und Stützpfahl
über sie greifenden- einstellbaren Spannbügel in ihrer Weite verstellbar ist, so daß
die Schellenöffnung jederzeit dem Wachstum i des Baumstammes entsprechend erweitert werden
kann.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
die Figur die komplette, den Baumstamm mit dessen Stützpfahl verbindende Schelle.
Die aus Stahlband oder sonstigem geeigneten federnden Metall gebogene Schelle 1
hat im gespannten Zustande etwa die Form einer oben offenen Acht (8), die mit ihren
offenen Enden um einen Stützpfahl 7 des zu stützenden Baumes greift und daran mittels
Nägeln oder Schrauben 2 befestigt ist.
Der Baumstamm wird von der Schelle so umfaßt, daß letztere den Stamm im Ruhezustande
nicht berührt.
Die den Stamm umgebende Schellenöffnung ist mit einem Chromlederband 3 ausgepolstert,
welches mittels der von ihm ausgebogenen Schlaufen 31, die über das Schellenbandeisen
greifen, an letzteren gehalten wird. Die Enden dieses Lederbandes legen sich zwecks
Nachstellbarkeit noch ein Stück übereinander und können durch Kordelstücke 9, die man
durch Löcher 8 zieht, aneinandergehalten werden.
Das Chromlederpolster verhindert jedes Einnisten von Insekten und schützt in jeder
Weitenstellung die Baumrinde vor Berührung mit dem Schellenmetall.
Die Verstellbarkeit der Schelle erfolgt entsprechend dem Wachstum des Baumes durch
einen U-förmig gebogenen Spannbügel 4, dessen Schenkel mit einer Anzahl Splintlöcher 5
versehen sind, durch die man gemäß der jeweiligen, für den Baumstamm nötigen Schellenöffnung
einen Splint 6 zieht.
Das Schellenband ist so federnd, daß es beim Ausziehen des Splintes aus dem Spannbügel
das Bestreben hat, seine den Baumstamm umgebende Öffnung zu erweitern.
Um ein Oxydieren der Metallteile zu verhindern, sind dieselben galvanisiert.
Die vorbeschriebene Erfindung hat die Vorteile, daß sie den Baum nicht einzwängt, so
daß derselbe in der ersten Zeit nach dem Einpflanzen mit der ihn umgebenden Erde
nachsinken kann und die ungehinderte Zirkulation des Saftes im Baumstamm gesichert
ist, daß sie den Stamm infolge ihrer Starrheit bei Windstößen vor dem Abbrechen schützt, wobei Beschädigung der Rinde durch
Reibungen an der Schelle infolge des Lederpolsters nicht stattfinden können, und daß
vor allem die Schelle gemäß dem Dickerwerden des Baumstammes beliebig erweitert werden
kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Starre, im Innern mit verstellbarem Lederstreifen versehene Spannschelle aus galvanisiertem Stahlband zum Festhalten junger Bäume an ihrem Stützpfahl, dadurch gekennzeichnet, daß die Schelle durch einen zwischen Baum und Stützpfahl über sie greifenden einstellbaren Spannbügel in ihrer Weite verstellbar ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE274500C true DE274500C (de) |
Family
ID=530863
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT274500D Active DE274500C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE274500C (de) |
-
0
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