DE2742742A1 - Vorrichtung zur einstellung einer der beiden stirnseitigen platten einer stranggiesskokille - Google Patents
Vorrichtung zur einstellung einer der beiden stirnseitigen platten einer stranggiesskokilleInfo
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Description
Banken Deutsche Bank Nr. SS/22 801 g MÜNCHEN 8O
Bayer Hypothekenbank Nr 172Ι2Θ0Ο2 Sohumannatr. 2 - Tel. (OSO) *7Λ»Λ7
Postscheck München Nr. 47 39S-8O3 Telegramme, Patentwedde-München
22. September 1977
Akte; PGm 23 299
PIVES-CAIL BABCOCK S.A. Paris (Prankreich)
Vorrichtung zur Einstellung einer der beiden stirnseitigen Platten einer Stranggießkokille
Die Erfindung betrifft die Einstellung der Platten, welche die Wände einer Stranggießkokille bilden, und insbesondere
die Einstellung einer der beiden stirnseitigen Platten einer solchen Kokille, um das unter Druckanwendung erfolgende Anliegen
dieser Platte an den Kanten der Seitenplatten dieser Kokille sicherzustellen.
Es ist bekannt, daß Metall-Stranggießanlagen häufig
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Auskünfte am Fernsprecher fjinci unvei
mehrere Ausführungen von Produkten verarbeiten müssen, deren Ausmaße in Querrichtung weitgehend voneinander abweichen.
Um das Auswechseln der Kokille beim Übergang eines Gießquerschnittes auf einen anderen zu vermeiden, ist es bekannt,
eine einzige Kokille mit Wänden zu verwenden, die als lageveränderliche Platten ausgebildet sind, so daß sie sich dem
Querschnitt des Grießproduktes anpassen läßt.
Eine Kokille dieser Bauart weist üblicherweise vier Platten, d.h. zwei parallel angeordnete Seitenplatten und zwei stirnseitige
Platten auf, die an den Seitenplatten anliegen. Um die länge des rechteckigen Querschnittes des Gießproduktes
zu verändern, genügt es dann, je nach Erfordernis, die Seitenplatten einander zu nähern oder sie voneinander zu entfernen,
während zur Veränderung der Breite dieses Querschnittes die Seitenplatten durch andere Platten ersetzt werden,
die passend dimensioniert sind.
Im einen wie im anderen Falle ist es erforderlich, die stirnseitigen
Platten aus ihrer Stellung des Anliegens an den Seitenplatten zu lösen und sie danach wieder in diese Stellung
an den Kanten der Seitenplatten zu bringen, wobei sie unter Druckanwendung zum Anliegen an diesen Kanten gebracht
werden.
Zur Durchführung dieser Operation wird im allgemeinen von mechanischen Betätigungseinrichtungen Gebrauch gemacht, ins-
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besondere von Schraubenmechanismen, die einen Anschlag gegen eine stirnseitige Platte verschieben, oder vorteilhafter
noch gegen ein elastisches Abstützelement an dieser Platte. Die zweite stirnseitige Platte ist dann in ihrer
Lage am ortsfesten, die vier Platten der Kokille tragenden Gerüst fixiert.
Eine derartige Anordnung bringt den Nachteil mit sich, daß eine erhebliche manuelle Kraft für die Betätigung des
Schraubenmechanismus aufgebracht werden muß, deren Größe außerdem schwer kontrollierbar ist. Die Ausbildung des elastischen
Elementes bringt dazu eine gewisse Anzahl von Problemen mit sich, wobei dieses auf einem starren Auflager
angebrachte Element so gestaltet sein muß, daß es unwirksam gemacht werden kann, wenn dieses Auflager zur Anlage an die
stirnseitige Platte kommt, wodurch dann jede Deformierung oder Ausdehnung unterbunden ist.
Es ist auch bekannt, anstelle der genannten Mechanismen hydraulische Arbeitszylinder zu verwenden, aber dann müssen
die Arbeitszylinder dauernd beschickt werden, was auch einige Nachteile mit sich bringt.
Aufgabe der Erfindung ist es, die erwähnten Nachteile zu vermeiden.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, eine Vorrich-
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tung zu schaffen, gemäß der jedes elastische Abstützelement durch einen gebräuchlichen Mechanismus, beispielsweise
durch eine Schnecke, zusammengedrückt gehalten wird, wobei seine Zusammendrückung zuvor durch einen Arbeitszylinder
erfolgt, der zwischen diesem Mechanismus und der einzustellenden stirnseitigen Platte angeordnet ist, und die Beschickung
dieses Arbeitszylinders danach unterbrochen wird.
Genauer gesagt, betrifft die Erfindung eine Einstellvorrichtung für eine aus auf einem ortsfesten Gerüet aufgebauten
Platten bestehende Stranggießkokille zur Sicherstellung des unter Druckanwendung erfolgenden Anliegens einer der stirnseitigen
Platten an den Kanten der Seitenplatten dieser Kokille mit wenigstens einem elastischen Element, welches imstande
ist, sich an der stirnseitigen Platte abzustützen, und mit einem mit dem ortsfesten Gerüst verbundenen Mechanismus,
welcher die LängsverSchiebung einer zur stirnseitigen
Platte senkrechten Stange betätigt, dadurch gekennzeichnet, daß sie außerdem wenigstens einen zwischen diesem Mechanismus
und dieser stirnseitigen Platte angeordneten Arbeitszylinder aufweist, so daß das elastische Element zusammemgedrückt
werden kann, wobei die Stange in der Weise eingepaßt ist, daß sie das elastische Element zusammengedrückt
hält, wenn die Beschickung des Arbeitszylinders unterbrochen wird.
Gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung besteht
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der Arbeitszylinder aus einem mit der stirnseitigen Platte verbundenen Zylinder und einem im Inneren dieses Zylinders
in der Weise verschiebbaren Kolben, daß das elastische Element auf die stirnseitige Platte gepreßt wird, wobei die
Stange als ein Stößel ausgebildet ist, der das elastische Element auf diese Platte gepreßt hält.
Der Kolben des Arbeitszylinders ist vorteilhaft ringförmig ausgebildet und die Stange mit diesem Kolben koaxial angeordnet.
Das elastische Element weist in besondera vorteilhafte Weise einen Stapel von Tellerfedern auf, die um einen zylindrischen
Körper herum zwischen einem Kopf dieses zylindrischen Körpers und einem Stützring an der stirnseitigen Platte eingebaut
sind, wobei dieser Kopf ein Anlageelement für den Kolben und die Stange bildet und dieser Stützring gleitend
um den zylindrischen Körper herum eingesetzt ist, über dessen Ende er übersteht, so daß dieses Ende hinter der atirnseitigen
Platte zurücksteht, wenn der Kolben des Arbeitszylinders seine Endlage erreicht hat.
Das elastische Element ist vorzugsweise im Inneren eines Raumes in der stirnseitigen Platte untergebracht.
Gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung besteht der Arbeitszylinder aus einem Zylinder, der auf einem mit der
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Stange verbundenen Träger befestigt ist, und aus einem im Inneren dieses Zylinders verschiebbaren Kolben, dergestalt,
daß das elastische Element in einen Vorspannungszustand versetzt wird, wobei die Stange sicherstellt, daß der Träger
in seiner Lage gehalten wird.
Vorteilhaft ist der Träger als Platte ausgebildet, die mit einer Mehrzahl von Arbeitszylindern ausgerüstet ist, wobei
die Stange an dieser Platte gelenkig befestigt ist.
Das elastische Element weist in besonders vorteilhafter Weise einen Stapel von Tellerfedern auf, die in einem Raum in dem
Träger um einen mit dem Kolben verbundenen zylindrischen Körper herum zwischen einem Kopf dieses zylindrischen Körpers
und einem Stützring an diesem Träger eingebaut sind, wobei dieser Ring um den zylindrischen Körper herum gleitend
eingesetzt und dieser Kopf mit einem Stützelement verbunden ist, das die Kraft der Federscheiben an der stirnseitigen
Platte zur Anwendung bringt, wenn die Beschickung des Arbeitszylinders unterbrochen wird.
Das Stützelement wirkt vorteilhaft mit einem Ankupplungselement
zusammen, das mit der stirnseitigen Platte verbunden ist, um diese Platte zu tragen.
Bei jeder Ausführungsform der Erfindung ist die Stange vorzugsweise
als eine Schraube ausgebildet.
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Zwei nicht beschränkende Ausführungsbeispiele sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
Pig. 1 einen Teilschnitt durch die Vorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung, wobei dieser
Schnitt in der Höhe eines Abstützbereiches ausgeführt ist; und
Pig. 2 einen ähnlichen Schnitt durch die Vorrichtung, die gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung
ausgeführt ist.
In Pig. 1 ist die eine der beiden stirnseitigen Platten einer Stranggießkokille mit 1 bezeichnet. Diese Platte liegt an den
Kanten der beiden Seitenplatten der Kokille an, von denen eine einzige, die Platte 2 dargestellt ist., Diese beiden
Platten 2 sind parallel zueinander angeordnet, und die andere, nicht dargestellte stirnseitige Platte wird anliegend an den
gegenüberliegenden Kanten der Seitenplatten festgehalten. Die vier erwähnten Platten sind auf einem ortsfesten, nicht
gezeigten Gerüst aufgebaut und grenzen den rechtwinkeligen Querschnitt des Gießproduktes ab. Mittels einer bekannten,
in bezug auf die Erfindung irrelevanten Einrichtung ist es erforderlichenfalls möglich, den Abstand zwischen den beiden
Seitenplatten zu verändern. Die stirnseitige Platte 1 weist einen beispielsweise kastenförmigen Rahmen 24 auf, der dazu
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dient, der Kokille das Kühlwasser zuzuführen.
Ein Zylinder 3 eines hydraulischen Arbeitszylinders, dessen Achse senkrecht zur Ebene der Platte 1 verläuft, ist am Rahmen
24 über einen zwischenliegenden, mit dem Rahmen verbundenen Flansch 4 befestigte Mit 5 ist eine Befestigungsschraube
für den Zylinder 3 am Flansch 4 bezeichnete Dieser weist eine Durchgangsöffnung auf, die gegenüber der Öffnung
eines zylindrischen, koaxial zum Zylinder 3 in der hinteren Wand des Rahmens 24 vorgesehenen Raumes 6 angeordnet ist.
Im Inneren des Zylinders 3 ist ein ringförmiger Kolben 7 unter der Wirkung eines Druckfluids, beispielsweise öl, verschiebbar
eingebaut. Das Fluid wird durch einen Kanal 8, der die Wand des Zylinders 3 durchquert, in das Innere einer
Kammer 9 geführt, die durch den Kolben 7 und den Zylinder 3 abgegrenzt ist. Zu diesem Zweck weist dieser Zylinder nahe
seinem am Flansch 4 anliegenden Ende einen Abschnitt 10 mit vergrößertem Durchmesser auf, in dem der Kopf 11 des Kolbens
7 untergebracht ist. Dieser kann dann entlang dem Abschnitt 10 bis in eine Endlage verschoben werden, die dann
erreicht ist, wenn der Kopf 11 an der Fläche des Flansches 4 zur Anlage kommt. Zwischen dem Kolben 7 und dem Zylinder 3
sind Rundschnurringe 12 und 13 vorgesehen, die für die Abdichtung
der Kammer 9 sorgen«
Eine koaxial zum Kolben 7 und Raum 6 angeordnete Schraube 14
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ist mittels eines nicht dargestellten Betätigungsmechanismus,
beispielsweise einer Schnecke, axial verschiebbar, die mit dem ortsfesten Traggerüst für die Platten 1 und 2 verbunden
ist. Der beschriebene Arbeitszylinder befindet sich zwischen diesem Mechanismus und der hinteren Fläche des Rahmens 24.
Eine in ein Innengewinde 16 des Kolbens 7 eingeschraubte Hülse 15 stellt einen Anschlag für die den Kopf der Schraube
H bildende Platte 17 dar. Diese Schraube kann also die Platte 1 über den zwischenliegenden Rahmen 24 tragen, wenn
diese Platte von ihrer Stellung des Anliegens an den Kanten der Platten 2 gelöst ist.
Ein nachstehend beschriebenes elastisches Element ist im Inneren des durch die Durchgangsöffnung des Flansches 4 verlängerten
Raumes 6 untergebracht, so daß es unter Druckanwendung am Rahmen 24 zum Anliegen kommt unter Bedingungen,
die später erläutert werden.
Das elastische Element weist einen Stapel von Belleville-Tellerfedern
18 auf, die um einen zylindrischen, koaxial zum Raum 6 angeordneten Körper 21 herum zwischen zwei Ringen
19 und 20 eingebaut sind. Dieser Körper 21 ist mit einem Kopf 22 versehen, der im Inneren der Öffnung des Flansches
gleitend eingebaut ist, wobei diese einen größeren Einführungsdurchmesser als der Raum 6 aufweist. Ein Innenrand 23
des Flansches 4 reduziert diesen Einführungsdurchmesser auf die Größe des Durchmessers des Raumes 6 und begrenzt so den
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Weg des Kopfes 22„ Der Ring 19 befindet sich in Berührung
mit dem Kopf 22, während der Ring 20 um das entgegengesetzte Ende des zylindrischen Körpers 21 herum eingesetzt ist, dergestalt,
daß er über dieses Ende übersteht, selbst dann, wenn die auf die Tellerfedern 18 ausgeübte Kraft ihren maximalen
Wert erreichte Der Ring 20 wird dann an die hintere Fläche des Rahmens 24 der Platte 1 angedrückt, und das Ende
des zylindrischen Körpers 21 steht hinter dieser hinteren Fläche zurück.
Die Einstellvorrichtung weist eine Mehrzahl von Einheiten auf, die der beschriebenen gleichen, und von denen jede an
der hinteren Fläche des Rahmens 24 der Platte 1 angeordnet ist. Es könnten beispielsweise vier Einheiten vorgesehen
sein, wobei jede von ihnen an einer Ecke der hinteren Fläche des Rahmens 24 angebracht wäre, der zu diesem Zweck mit vier
passenden Räumen 6 ausgerüstet sein würde. Jede dieser Einheiten arbeitet in der nachstehend beschriebenen Weise.
Im Anfangszustand wird angenommen, daß die der Platte 1 gegenüberliegende
stirnseitige Platte auf dem ortsfesten Traggerüst durch irgend ein bekanntes Mittel in ihrer Lage gehalten
ist und die Seitenplatten 2 nach einer einfachen Änderung ihres Abstandes voneinander ebenfalls in ihrer Lage auf diesem
Gerüst gehalten sind.
Die Handhabung des Betätigungsmechanismus ruft die Verstel-
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lung der Schraube 14 entlang dem Kolben 7 hervor. Die Platte 17 stößt dann gegen den Kopf 22, bis die Platte 1 an den
Kanten der Platten 2 zur Anlage kommt, wobei der Ring 20 an der hinteren Fläche des Rahmens 24 anliegt<, Die Handhabung
des Mechanismus wird dann unterbrochen, und es ist festzustellen, daß sie nur einen geringen Kraftaufwand erfordert.
Danach wird in das Innere der Kammer 9 durch den Kanal 8, beispielsweise mittels einer Handpumpe, Drucköl eingeführt.
Der Druck des Öles bewirkt die Verschiebung des Kolbens 7 im Zylinder 3. Der Kopf 11 dieses Kolbens stößt dann gegen
den Kopf 22 des zylindrischen Körpers 21, und ruft dadurch das Zusammendrücken der Tellerfedern 18 hervor. Wenn der
Kolben 7 in seine Endlage gekommen ist, wird die Handhabung des Betätigungsmechanismus wiederholt, bis die Platte 17 der
Schraube 14 von neuem am Kopf 22 anliegt. Diese zweite Betätigung des Mechanismus erfordert, wie die vorhergehende, nur
einen geringen Kraftaufwand; da die Kraft zum Zusammendrücken der Tellerfedern 18 vom Arbeitszylinder geliefert
wird. Die Schraube 14 ist dann imstande, die Tellerfedern im zusammengedrückten Zustand zu halten, d.h., sie tritt an die
Stelle des Kolbens 7 des Arbeitszylinders. Da dessen Wirkung überflüssig geworden ist, kann der Druck in der Kammer 9
durch Abschalten der ölpumpe fortfallen, die dann diese Kammer nicht mehr versorgt.
Auf diese Weise liegt die stirnseitige Platte unter Druck an den Kanten der Seitenplatten 2 an, wobei der Ring 20 am
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Boden des Raumes 6 aufliegt. In dieser Lage steht der Ring immer über das Ende des zylindrischen Körpers 21 hinaus,
wobei der Weg des Kolbens 7 kleiner als die Größe des Spiels ist, das bei der Montage zwischen diesem zylindrischen Körper
und dem Boden des in der Wand des Rahmens 24 angeordneten Raumes 6 vorgesehen wird. Auf diese Weise ist die Wirksamkeit
der Tellerfedern 18 gesichert, da der zylindrische Körper 21 mit dem Rahmen 24 nicht in Berührung kommen kann,
was die Tellerfedern 18 unwirksam machen würde. Dank dieser besonderen Anordnung ist es möglich, die zum Zusainmendrücken
der Tellerfedern 18 notwendige Kraft erheblich zu begrenzen.
Ein gleicher Betätigungsmechanismus, beispielsweise mit Schnecke, kann gleichzeitig die Verschiebung jeder der
Schrauben 14 der verschiedenen Einheiten besorgen, die die Einstellvorrichtung bilden.
Jede Schraube 1.4 kann durch jede andere den Stößel des elastischen
Elementes bildende Stange ersetzt werden, die unter der Einwirkung eines geeigneten Betätigungsmechanismus
in Längsrichtung verschiebbar ist, gegebenenfalls durch einen anderen Mechanismus als durch einen mit Schnecke.
Der eine Arbeitszylinder mit ringförmigem Kolben kann durch zwei verschiedene Arbeitszylinder mit zylindrischen Kolben
ersetzt werden, zwischen denen die Stange, beispielsweise eine Schraube angeordnet ist, die den dem Betätigungsmecha-
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_
nismus zugeordneten StöUul darstellt. In diesem Fall hält
ein und dieselbe Stange vorteilhaft zwei verschiedene elastische
Elemente zusammengedrückt.
In Pig. 2 sind die stirnseitigen und seitlichen Platten mit 101 bzw. 102 bezeichnet, die auf einem ortsfesten Gerüst
befestigt sind. Die Platte 101 ist von einem Rahmen 124 getragen. Ein mit dem ortsfesten Gerüst verbundener Mechanismus
betätigt die Längsverschiebung einer senkrecht zur Platte 101 angeordneten Schraube 114, beispielsweise mittels einer
Mutter. Die Schraube 114 ist mit einer Tragplatte 129 verbunden, an der sie über ein zwischenliegendes Gelenk 125
befestigt ist. Die Platte 124 ist parallel zur Platte 101
angeordnet und trägt an ihrem Umfang eine bestimmte Anzahl von elastischen Elementen, von denen jedes von einem ihm
zugeordneten Arbeitszylinder unter Vorspannung gehalten ist.
Jeder Arbeitszylinder besteht aus einem mit der Platte 129 verbundenen Zylinder 103, in dessen Innerem der Kopf 111
eines Kolbens 107 verschiebbar ist. Ein in der Wand des Zylinders 103 angebrachter Kanal 108 beschickt eine Kammer 109,
die durch den Zylinder 103 und den Kolben 107 abgegrenzt ist, mit Druckfluid, beispielsweise mit Öl. Rundschnurringe 112
und 113 gewährleisten die Dichtheit dieser Kammer. Ein mit dem Kolben 107 verbundener zylindrischer Körper 121 durchdringt
die Platte 129 im Inneren des Raumes 106 dieser Platte.
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iiin im nachstehenden be.ji Ii rit'buiieü e I ;u; Li aches Element int
im Inneren des Raumet; ΙΟυ in der Woilh; eingeordnet, daß es
durch die Einwirkung des Arbeitu^yJindery unter Vorspannung
gehalten ist.
Dieses elastische Element weist einen Stapel von Belleville-Tellerfedern
118 auf, welche zwischen zwei Ringen 119 und 120 um den zylindrischen Körper 121 herum eingebaut sind;
dieser ist an seinem Ende mit einem im Inneren des Raumes gleitbaren Kopf 122 versehen. Der Ring 119 befindet sich in
Berührung mit dem Kopf 122, während der Ring 120 um den zylindrischen
Körper 121 herum in der Weise eingebaut ist, daü er auf dem Körper gleiten kann, wobei er sich an einem
inneren Rand 126 der Platte 129 auf der Seite des Arbeitszylinders abstützt.
Der Kopf 122 ist mit einem plattenförmigen Abstützelement verbunden, welches die Kraft des elastischen Elementes über
den zwischenliegenden Rahmen 124 an der Platte 101 zur Anwendung bringt, wie es später erläutert wird. Die hintere
Fläche des Rahmens 124 ist mit Ankupplungselementen 128 versehen, mittels deren dieser Rahmen von den Abstützelementen
127 getragen werden kann.
Die Beschickung der Kammer 109 mit Druckfluid hat natürlich
die Verschiebung des Kolbens 107 zur Folge, der unter Mitnahme des zylindrischen Körpers 121 die Zusaßimendrückung des
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elastischen Plenum Les Ιη.λ i rltl, deGüeu Tellerfedern 118
zwischen den Ringen 11 y und 120 zusammengedrückt werden, wobei
der letzte Hing gegen den Rand 126 gepreßt wird. Das
elastische Element befindet sicli dalier im Zustand der Vorspannung
.
Im Verlauf dieser Operation werden die Platte 101 und ihr
Rahmen 124 durch die Abstützelemente 127 verschoben, wobei
jedes von diesen mit einem Ankupplungselement 128 zusammenwirkt.
Um unter Druckanwendung die Platte 101 an den Kanten der
Platten 102 zum Anliegen zu bringen, wird vorgegangen, wie es schon erläutert wurde; nach Beschickung der Arbeitszylinder
mit Druckfluid werden wie vorher die elastischen Elemente in den Vorspannungszustand versetzt. Der Betätigungsmechanismus
der Schraube 114 wird inganggesetzt, die sich in Längsrichtung verschiebt und die die elastischen Elemente
tragende Platte 129 mitnimmt. Diese Operation wird abgestellt, wenn die Platte 101 zur Anlage kommt. Dann wird die
Beschickung der Arbeitszylinder unterbrochen. Die Kraft der Tellerfedern 118 jedes elastischen Elementes kommt dann über
die zwischenliegenden Abstützelemente 127 und Rahmen 124 an
der Platte 101 zur Anwendung. Die Schraube 114 gewährleistet über die zwischenliegende Platte 129 die Aufrechterhaltung
der Zusammendrückung der von dieser Platte getragenen elastischen Elemente.
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Wie im Falle der Pig. 1 kann die beschriebene Anordnung eine Anzahl von Veränderungen erfahren, ohne daß damit der Rahmen
der Erfindung verlassen wird.
Der Träger für die elastischen Elemente und die ihnen zugeordneten
Arbeitszylinder könnten in jeder anderen Weise ausgebildet sein als in derjenigen der beschriebenen Platte 129·
Er könnte eine beliebige Zahl von Arbeitszylindern und elastischen Elementen tragen. Die Schraube 114 könnte durch
jede andere Stange zur Mitnahme des Trägers 129 ersetzt werden, und diese Stange könnte durch jeden geeigneten Betätigungsmechanismus
verschoben werden, gegebenenfalls durch einen anderen als durch einen Mechanismus mit Schnecke.
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L e
e r s e i t e
Claims (1)
- Patentanwälte" _ \Dip1.-In''. K. Z M PLB Machen aJ, i.c:,umannstr. 2Akte: PGm 23 299Patentansprüche1.) Einstellvorichtung für eine aus auf einem ortsfesten Gerüst aufgebauten Platten bestehende Stranggießkokille zur Sicherstellung des unter Druckanwendung erfolgenden Anliegens einer der stirnseitigen Platten an den Kanten der Seitenplatten dieser Kokille mit wenigstens einem elastischen Element, welches imstande ist, sich an der stirnseitigen Platte abzustützen, und mit einem mit dem ortsfesten Gerüst verbundenen Mechanismus, welcher die Längsverschiebung einer zur stirnseitigen Platte senkrechten Stange betätigt, dadurch gekennzeichnet, daß sie außerdem wenigstens einen zwischen diesem Mechanismus und dieser stirnseitigen Platte angeordneten Arbeitszylinder aufweist, so daß das elastische Element zusammengedrückt werden kann, wobei die Stange in der Weise eingepaßt ist, daß sie das elastische Element zusammengedrückt hält, wenn die Beschikkung des Arbeitszylinders unterbrochen wird.808813/0920ORIGINAL INSPECTED2.) Einstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitszylinder aus einem mit der stirnseitigen Platte verbundenen Zylinder und einem im Inneren dieses Zylinders verschiebbaren Kolben besteht, dergestalt, daß das elastische Element auf die stirnseitige Platte gepreßt wird, wobei die Stange als ein Stößel ausgebildet ist, welcher das elastische Element auf diese Platte gepreßt hält.3.) Einstellvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Kolben des Arbeitszylinders ringförmig ausgebildet ist und die Stange koaxial mit diesem Kolben angeordnet ist.4.) Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Element einen Stapel von Tellerfedern aufweist, welche um einen zylindrischen Körper herum zwischen einem Kopf dieses zylindrischen Körpers und einem Stützring an der stirnseitigen Platte eingebaut sind, wobei dieser Kopf ein Anlageelement für den Kolben und die Stange bildet und dieser Stützring gleitend um den zylindrischen Körper herum eingesetzt ist, über dessen Ende er übersteht, so daß dieses Ende hinter der stirnseitigen Platte zurücksteht, wenn der Kolben des Arbeitszylinders seine Endlage erreicht hat.5.) Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Element im Inneren eines Raumes in der stirnseitigen809813/0920- 19 -Platte untergebracht ist.6.) Einstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Arbeitszylinder aus einem Zylinder, welcher auf einem mit der Stange verbundenen Träger befestigt ist, und aus einem im Inneren dieses Zylinders verschiebbaren Kolben besteht, dergestalt, daß das elastische Element in einen Vorspannungszustand versetzt wird, wobei die Stange sicherstellt, daß der Träger in seiner Lage gehalten wird.7.) Einstellvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger als Platte ausgebildet ist, welche mit einer Mehrzahl von Arbeitszylindern ausgerüstet ist, wobei die Stange an dieser Platte gelenkig befestigt ist.B.) Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Element einen Stapel von Tellerfedern aufweist, welche in einem Raum in dem Träger um einen mit dem Kolben verbundenen zylindrischen Körper herum zwischen einem Kopf dieses zylindrischen Körpers und einem Stützring an diesem Träger eingebaut sind, wobei dieser Ring um den zylindrischen Körper herum gleitend eingesetzt und dieser Kopf mit einem Stützelement verbunden ist, welches die Kraft der Tellerfedern an der stirnseitigen Platte zur Anwendung bringt, wenn809813/0920die Beschickung des Arbeitszylinders unterbrochen wird.9.) Einstellvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß das Stützelement mit einem Ankupplungselement zusammenwirkt, welches mit der stirnseitigen Platte verbunden ist, um diese Platte zu tragen.10.) Einstellvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange als eine Schraube ausgebildet ist.809813/0920
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