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DE2741929C2 - Kontinuierliches Verfahren zum Entfernen von Formaldehyd aus Industrieabgasen - Google Patents

Kontinuierliches Verfahren zum Entfernen von Formaldehyd aus Industrieabgasen

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DE2741929C2
DE2741929C2 DE2741929A DE2741929A DE2741929C2 DE 2741929 C2 DE2741929 C2 DE 2741929C2 DE 2741929 A DE2741929 A DE 2741929A DE 2741929 A DE2741929 A DE 2741929A DE 2741929 C2 DE2741929 C2 DE 2741929C2
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washing solution
washing
solution
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hexamethylenetetramine
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Johann Ing.(grad.) 6460 Gelnhausen Schäffer
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UOP GmbH
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Uop Inc 5272 Wipperfuerth GmbH
UOP GmbH
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    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/34Chemical or biological purification of waste gases
    • B01D53/46Removing components of defined structure
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Description

Die Erfindung betrifft ein kontinuierliches Verfahren zum Entfernen von Formaldehyd aus Industrieabgasen, bei dem die Industrieabgase mit einer im Kreislauf geführten, alkalischen Waschlösung gewaschen werden.
Derartige Industrieabgase entstehen beispielsweise bei der Imprägnierung von Glasfasern zur Herstellung von Glasvliesen, wobei die zu imprägnierenden Glasfasern mit einer wäßrigen Emulsion von Formaldehyd und Bindemittel besprüht und in einem Durchlauftrockner erhitzt werden. Dabei entweichen Formaldehyd und Wasserdampf.
Auf Grund gesetzlicher Bestimmungen und behördlicher Auflagen in der Bundesrepublik Deutschland und in anderen Ländern ist es jedoch nur in begrenztem Umfang zulässig, derartige Fremdstoffe, wie Formaldehyd, an die Atmosphäre abzugeben, so daß derartige Formaldehyd enthaltende Industrieabgase einer Abluftreinigung unterzogen werden müssen.
Ein Verfahren der eingangs genannten Art ist aus der DE-OS 24 37 729 bekannt, doch ist dieses ungeeignet, Formaldehyd in ausreichendem Maße aus den Industrieabgasen zu entfernen.
Auch ist es bekannt, Formaldehyd enthaltende Industrieabgase durch thermische Behandlung zu reinigen, doch sind derartige Verfahren mit hohen
Investitionskosten und Betriebskosten verbunden.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe bestand somit darin, ein wirksameres und hinsichtlich der Investitionskosten und Betriebskosten billigeres Ver-
s fahren zum Entfernen von Formaldehyd aus Industrieabgasen zu bekommen. Insbesondere soll nach dem Verfahren der Erfindung der Formaldehydgehalt der Industrieabgase von einer Größenordnung von etwa 500 bis 1000 mg/Nm3 auf höchstens 20 mg/Nm3
ίο herabgesetzt werden können. Außerdem soll das Verfahren dazu führen, daß nur möglichst geringe Abwassermengen aus dem Verfahrensgang abgezogen werden müssen und diese Abwasser unter Berücksichtigung der abwassertechnischen Vorschriften in die öffentliche Kanalisation abgegeben oder einer geordneten Sondermülldeponie zugeführt werden können. Diese und andere Vorteile erreicht man durch das Verfahren nach der Erfindung.
Das erfindungsgemäße kontinuierliche Verfahren zum Entfernen von Formaldehyd aus Industrieabgasen, bei dem die Industrieabgase mit einer im Kreislauf geführten, alkalischen Waschlösung gewaschen werden, ist dadurch gekennzeichnet, daß man -
a) die Industrieabgase in zwei aufeinanderfolgenden Waschzonen mit jeweils im Kreislauf geführten Waschlösungen wäscht,
b) wobei die erste Waschlösung Hexamethylentetramin und Ammoniumhydroxid enthält
c) der ersten Waschlösung Ammoniak zuführt und
d) den Hexamethylentetramingehalt auf wenigstens 20 Gew.-% einstellt
e) der zweiten Waschlösung Wasser zuführt
f) den pH-Wert der zweiten Waschlösung auf höchstens 12 hält,
g) einen Teil der zweiten Waschlösung in die erste
Waschlösung einführt und
h) einen Teil der ersten Waschlösung aus dem
Waschsystem abzieht
In der ersten Waschzone soll der Formaldehyd möglichst quantitativ mit Ammoniak zu Hexamethylentetramin umgesetzt werden. Zu diesem Zweck wird der ersten Waschzone ein schwacher Ammoniaküberschuß gegenübar der stöchiometrischen Menge zugeführt Entsprechend dem Dampfdruck des Ammoniak wird
dieser Überschuß, der nicht durch Umsetzung mit Formaldehyd gebraucht wird, in die zweite Waschzone gelangen. Diese ist somit erforderlich, um die gewünschte Endreinheit der Abgase auch im Hinblick auf Ammoniak zu erreichen. Um den Dampfdruck des Ammoniaks in der zweiten Waschzone ausreichend niedrig zu halten, wird der pH-Wert in der zweiten Waschlösung auf maximal 12 gehalten, und zwar in Abhängigkeit von der Sättigungstemperatur in dieser Waschzone. Bei den üblicherweise herrschenden Temperaturen wird der pH-Wert der zweiten Waschlösung gewöhnlich auf maximal 9 gehalten und vorzugsweise auf etwa 8 bis 8,5, besonders auf etwa 8,2 eingestellt Bei geringerer Sättigungstemperatur, z. B. von 25° C, könnte der pH-Wert der zweiten Waschlösung aber auch auf etwa 11 bis 12 angehoben werden.
Die pH-Werteinstellung der zweiten Waschlösung erfolgt durch Kreislauf führung und Frischwasserzufuhr zu der zweiten Waschlösung und entsprechende Amrnoniumhydroxideinführung in die erste Waschlösung.
Für eine sichere Verfahrensführung und eine ausreichende Ammoniakzufuhr zu der ersten Waschzone, um eine möglichst quantitative Reaktion des
Formaldehyde zu Hexamethylentetramin zu bekommen, ist es zweckmäßig, die Ammoniakzufuhr zu der ersten Waschlösung in Abhängigkeit des pH-Wertes der zweiten Waschlösung zu steuern oder automatisch zu regeln.
Die Steuerung der Ammoniakzufuhr kann auf Grund von pH-Wert-Messungen in der zweiten Waschlösung in zeitlichen Abständen manuell erfolgen, oder es kann eine automatische Regelung der Ammoniakzufuhj in kontinuierlicher oder diskontinuierlicher Weise in Abhängigkeit des pH-Wertes in der zweiten Waschlösung erfolgen. Dies ist möglich, da bei konstanter Frischwasser-Zufuhr zu der zweiten Waschlösung der pH-Wert dieser zweiten Waschlösung nur von dem aus der ersten Waschzone in die zweite Waschzone gelangenden Ammoniakfiberschuß abhängt, so daß eine Erhöhung oder Verringerung dieses Überschusses eine Veränderung des pH-Wertes in der zweiten Waschlösung mit sich bringt
Durch die Kreislaufführung und die Überführung der zweiten Waschlösurcg in die erste Waschlösung wird die Abwassermenge so gering wie möglich gehalten. Das aus dem System abgezogene Abwasser kann entweder direkt der Kanalisation oder einer Sondermüllaufbereitung zugeleitet werden.
Da die zu reinigenden Industrieabgase sich gewöhnlich auf erhöhter Temperatur befinden, beispielsweise auf einer Temperatur von ca. 1500C, wird normalerweise ein Teil des durch die Waschzone im Kreislauf geführten Waschwassers adiabatisch verdampft, so daß ein nicht unwesentlicher Teil des Waschwassers die zweite Waschzone zusammen mit dem gereinigten Abgas als Wasserdampf verläßt. Daher ist der zweiten Waschlösung genügend Frischwasser kontinuierlich oder diskontinuierlich zuzusetzen, um so das an die Atmosphäre abgegebene Wasser zu ersetzen. Vorzugsweise führt man auch der ersten Waschlösung kontinuierlich Frischwasser zu.
Die Anreicherung an Hexamethylentetramin in der ersten Waschlösung erfolgt durch deren Kreislaufführung durch die erste Waschzone. Die Obergrenze der Hexamethylentretaminkonzentration in der ersten Waschlösung ergibt sich durch Veränderung der physikalischen Eigenschaften, wie der Viskosität und Oberflächenspannung der Waschlösung der ersten Waschstufe. Gegebenenfalls lassen sich Hexamethylentetraminkonzentrationen in der ersten Waschlösung von 40 oder 50 Gew.-% verwenden, doch ist es bevorzugt, den Hexamethylentetramingehalt der ersten Waschlösung auf 20 bis 30 Gew.-% einzustellen. Diese Einstellung erfolgt neben Kreislaufführung durch Einstellung der Überführungsmenge von zweiter Waschlösung in die erste Waschlösung, und durch die Menge der aus dem System abgezogenen ersten Waschlösung, die Menge des der zweiten Waschlösung zugeführten Frischwassers und gegebenenfalls die Menge des der ersten Waschlösung zugeführten Frischwassers.
Durch die Zeichnung, die in schematischer Weise ein Fließbild des Verfahrens nach der Erfindung zeigt, wird die Erfindung weiter erläutert Der Übersichtlichkeit halber wurden die beiden Waschzonen in der Zeichnung hintereinander angeordnet, doch ist es in gleicher Weise möglich, beide Waschzonen in einer gemeinsamen Außenhülle übereinander vorzusehen.
In dem dargestellten Fließbild sind zwei hintereinander geschaltete Gaswäscher mit I und 2 bezeichnet. Jeder dieser Gaswäscher enthält für Gas und Flüssigkeit durchlässige Lochböden 3, zwischen denen sich eine Wirbelschicht von kugeligen Füllkörpern 4 befindet Oberhalb der Lochböden 3 sind Zerstäuberdüsen 5 und oberhalb dieser Zerstäuberdüsen Tropfenabscheider 6 vorgesehen.
Über einen Ventilator 7 gelangen die zu reinigenden Abgase, beispielsweise mit -einer Temperatur von 1600C, über Leitung 8 in den unteren Teil des Gaswäschers 1 und strömen im Gegenstrom zu der Waschlösung darin durch die Lochböden. 3, die Füllkörperwirbelschichten 4 und den Tropfenabscheider 6 und verlassen den Gaswäscher 1 am oberen Ende. Im Gaswäscher 1 erfolgt eine adiabatische Abkühlung der zu reinigenden Abgase, wobei ein Teil des Wassers der Waschflüssigkeit verdampft und mit den vorgereinigten Abgasen am oberen Ende aus dem Gaswäscher 1 austritt.
Über Leitung 9 gelangen die so vorgereinigten Abgase zum unteren Ende des Gaswäschers 2 und im Gegenstrom zur Waschlösung in diesem Gaswäscher durch die Lochböden 3, die Füllkörperwirbelschichten 4 und den Tropfenabscheider 6 und verlassen den Gaswäscher 2 durch Leitung 10, von wo sie in die Atmosphäre abgegeben werden. Über Leitung 11 und Ventil 12 gelangt 25%ige Ammoniumhydroxid-Lösung in die Leitung 14 hinter der Pumpe 15, die die Waschlösung aus dem Auffangbehälter 13 zu den Zerstäuberdüsen 5 des Gaswäschers 1 zurückführt und über diese Teile und Leitung 16 konstant rezyklisiert Ebenso wird die Waschlösung in dem Auffangbehälter 17 des Gaswäschers 2 über Leitung 18 und Pumpe 19 zu den Zerstäuberdüsen 5 des Gaswäschers 2 geführt und über diesen und über Leitung 20 konstant rezyklisiert. Über Leitung 21 und Ventil 22 wird dem Auffangbehälter 17 kontinuierlich Frischwasser zugeführt, und über Leitung 23 mit Ventil 24 wird kontinuierlich ein Teil der Waschlösung im Auffangbehälter 17 des Gaswäschers 2 zu dem Auffangbehälter 13 des Gaswäschers 1 überführt.
Von dem Auffangbehälter 13 wird kontinuierlich über Leitung 25 und Ventil 26 ein Teil der Waschlösung zu dem Auffangbehälter 27 geleitet
Durch entsprechende Einstellung der Ventile 12, 22, 24 und 26 sowie der Zirkulationsgeschwindigkeit durch die Pumpen 15 und 19 erreicht man, daß die Hexamethylentetramin-Konzentration in den Waschlösungen der Gaswäscher 1 und 2 auf einen Wert eingestellt wird, der innerhalb der beanspruchten Bereiche liegt. Vorzugsweise liegt die Hexamethylentetramin-Konzentration in der im Kreislauf durch den Gaswäscher 1 geführten Waschlösung im Bereich von 20—30 Gew.-% und der im Kreislauf durch den Gaswäscher 2 geführten Waschlösung bei ca. 0,1 Gew.-°/o. Nachfolgendes Ausführungsbeispiel dient der weiteren Erläuterung der Erfindung.
Beispiel
Durch die zuvor beschriebene Apparatur wurde ein zu reinigendes Abgas von einem Vliestrockner in einer Menge von max. 32 000 Nm3/h geleitet. Dieses Abgas hatte eine Temperatur von max. 1600C und eine Schadstoffbelastung von max. 500 mg Formaldehyd/ Nm3. Nach Durchströmen des Gaswäschers 1 betrug die Temperatur des Abgases etwa 55° C. Über Leitung 21 gelangte 20001 Frischwasser in den Auffangbehälter 17 mit einem Volumen von ca. 3 m3. Diese 3 m3 enthielten nach einer gewissen Anlaufzeit ca. 30 kg Salze (Hexamethylentetramin). Über Leitung 23 gelangten
stündlich 20001 Überlauf aus dem Auffangbehälter 17 in den Auffangbehälter 13, der ebenfalls 3 m3 Waschlösung enthielt. Diese 3 m3 enthielten 900 kg Hexamethylentetramin. Aus Leitung 11 wurden außerdem stündlich 35 kg/h einer 25%igen Ainmoniumhydroxid-Lösung eingeführt. Aus dem Auffangbehälter 13 wurden stündlich
max. 601 über Leitung 25 in Vorratsbehälter 27 gegeben. Bei dieser Anordnung wurde das zu behandelnde Abgas auf einen gasförmigen Formaldehydgehalt von höchstens 10 mg/Nm3 gereinigt. Die entstandene Hexamethylentetramin-Lösung wurde getrennt behandelt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Kontinuierliches Verfahren zum Entfernen von Formaldehyd aus Industrieabgasen, bei dem die Industrieabgase mit einer im Kreislauf geführten, alkalischen Waschlösung gewaschen werden, dadurch gekennzeichnet, daß man
a) die Industrieabgase in zwei aufeinanderfolgenden Waschzonen mit jeweils im Kreislauf geführten Waschlösungen wäscht,
b) wobei die erste Waschlösung Hexamethylentetramin und Ammoniumhydroxid enthält,
c) der ersten Waschlösung Ammoniak zuführt und
d) den Hexamethylentetramingehalt auf wenigstens 20 Gew.-% einstellt,
e) der zweiten Waschlösung Wasser zuführt,
f) den pH-Wert der zweiten Waschlösung auf höchstens 12 hält,
g) einen Teil der zweiten Waschlösung in die erste Waschlösung einführt und
h) einen Teil der ersten Waschlösung aus dem Waschsystem abzieht
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man den Hexamethylentetramingehalt der ersten Waschlösung auf 20 bis 30 Gew.-% einstellt
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man den pH-Wert der zweiten Waschlösung auf 8 bis 8,5 hält
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die Ammoniakzufuhr zu der ersten Waschlösung in Abhängigkeit des pH-Wertes der zweiten Waschlösung steuert oder regelt
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man den Hexamethylentetramingehalt durch Zufuhr von Wasser zur ersten Waschlösung einstellt
DE2741929A 1977-09-17 1977-09-17 Kontinuierliches Verfahren zum Entfernen von Formaldehyd aus Industrieabgasen Expired DE2741929C2 (de)

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