DE2741847A1 - Einrichtung zum feststellen des vorhandenseins von radarechos und damit ausgeruestetes impulsradarsystem - Google Patents
Einrichtung zum feststellen des vorhandenseins von radarechos und damit ausgeruestetes impulsradarsystemInfo
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Description
Einrichtung zum Feststellen des Vorhandenseins von Radarechos und damit ausgerüstetes Impulsradarsystem
Die Erfindung betrifft Impulsradarsysteme und insbesondere Einrichtungen, die das Feststellen des Vorhandenseins
von einem oder mehreren Echos gestatten. In einem solchen Radarsystem schLleßt sich an das Senden
eines Impulses eine Empfangsperiode an, die in Entfernungsfenster unterteilt ist, deren Dauer im wesentlichen gleich
der Dauer der Impulse ist. Das durch den Empfänger während dieser Empfangsperiode aufgefangene Signal enthält
vielleicht ein oder mehrere Nutzechos, aber es enthält außerdem Rauschen und Störechos aufgrund der Umgebung
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des Ziels oder der Ziele. Diese Störechos werden als Störflecke oder Störungssignale (im engl. als "clutter")
bezeichnet. Das Problem besteht daher darin, unter den Störungssignalen ein oder mehrere Nutzechos zu erkennen.
Eine erste Lösung, die darin bestünde, den Wert der empfangenen Signale mit einem Schwellenwert zu vergleichen,
würde das Festlegen des Schwellenwertes oberhalb des Wertes der Störungssignale erfordern. Da dieser
sehr veränderlich ist, insbesondere in Abhängigkeit von der Entfernung, ist eine solche Lösung nicht anwendbar.
Es ist vorzuziehen, den Wert des Signals in einem Entfernungsfenster mit dem von einem der benachbarten
Fenster oder mit dem Mittelwert der Werte der Signale der beiden benachbarten Fenster zu vergleichen. Das
läuft darauf hinaus, die Leistung eines in einem Fenster empfangenen Echos mit dem vor und/oder hinter dem erfaßten
Ziel gelegenen Störungssignal zu vergleichen.
Eine solche Lösung gestattet, sich von der Dämpfung freizumachen, die zu dem Kehrwert der Entfernung in der
vierten Potenz proportional ist. Der Amplitudenvergleich kann aber nur an Videosignalen ausgeführt werden. Da
der Empfänger, der diese Videosignale liefert, eine Augenblicksdynamik mit einer Amplitude hat, die kleiner
als die der an ihn angelegten Signale ist, muß er mit einer Schaltung zur automatischen Verstärkungsregelung
(AVR-Schaltung) versehen sein.
Da die Schwankungsfrequenz des Störungssignals im allgemeinen
kleiner als etwa 100 Hz ist, kann die AVR-Schaltung
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im Prinzip eine schmale Bandbreite in derselben Größenordnung haben. Die Wirkung der AVR-Schaltung wird
dann während einer mehr oder weniger großen Anzahl von Radarperioden ausgeübt. In modernen Radarsystemen
bereitet das aber eine große Zahl von Schwierigkeiten. Beispielsweise sind in mit einem Fenster und mit bewegli
eher Frequenz arbeitenden Radarsystemen die VersLärkuneswerte
des Empfängers von einer Sendefrequenz zur enderen
verschieden. Es sind dann ebenso viele AVR-Schaltungen wie gesendete Frequenzen erforderlich oder es muß eine
einzige Schaltung benutzt werden, die eine Mehrfachintegrierschaltung enthält. In den mit Mehrfachfenstern
arbeitenden Radarsystemen ist es nicht mehr möglich, sich mit einer einzigen schmalbandigen AVR-Schaltung zu
begnügen. Das Frequenzband muß zu der Dauer des Fensters im Verhältnis stehen. Die AVR-Schaltung wird zu einer
Schaltung zur unverzögerten automatischen Verstärkungsregelung (UAVR-Schaltung). Das ist aber eine sehr aufwendige
und teuere Schaltung. Wenn das Radarsystem ein Monopulsradarsystem ist, muß außerdem, da die Entfernungsmeßschaltungen
nicht mit unverzögerter automatischer Verstärkungsregelung arbeiten können, zu dem
System ein vollständiger zusätzlicher Empfangskanal hinzugefügt werden, der einen Empfänger mit einer UAVR-Schaltung
enthält, um die Nutzechos feststellen zu können,
Diese Lösung ist kompliziert, teuer und mit einer Benutzung des Radarsystems an Bord eines Flugzeuges oder
eines Geschosses wenig kompatibel.
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Die Einrichtung nach der Erfindung zur Feststellung des Vorhandenseins von Echos weist diese Nachteile
nicht auf.
Ziel der Erfindung ist insbesondere das Vermeiden der Verwendung von AVR-Schaltungen.
In einer Ausgestaltung der Erfindung enthält die Einrichtung zur Feststellung des Vorhandenseins von Echos
eine Operationsschaltung, die das Signal A eines Entfernungsfensters und das Signal B von einem oder den
benachbarten Fenstern empfängt und die Signale T1 - T+ k^und "S^ - k2 (TT- kjT) liefert, wobei Ic1
und k„ komplexe Koeffizienten sind, die eine Amplitudenverstärkung und eine Phasendrehung darstellen, und
Schaltungen zur Amplituden- und Phasendemodulation des Signals S. durch das Signal S2* wobei das erhaltene
Signal anschließend abgetastet, gefiltert und mit einem Referenzschwellenwert oder mit einem Schwellenwert verglichen werden kann und wobei das Ergebnis anschließend
gefiltert und mit einem zweiten Schwellenwert vergleichen wird.
Das überschreiten des Schwellenwertes zeigt die Feststellung eines Nutzechos in dem das Signal A enthaltenden
Entfernungsfenster an.
Das Signal B wird erhalten, indem eine Verzögerungsschaltung benutzt wird, die das Signal des vorangehenden Fensters mit einer Verzögerung liefert, welche gleich der
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Dauer eines Fensters ist.
Das Signal B kann außerdem erhalten werden, indem der Mittelwert der Signale der beiden Fenster oder von mehr
als der beiden Fenster gebildet wird, die dem abgetasteten Fenster vorangehen und folgen.
Es ist'nicht mehr erforderlich, an die Einrichtung nach der Erfindung zum Feststellen des Vorhandenseins
von Echos Videosignale anzulegen. Die angelegten Signale können vorteilhafterweise Höchstfrequenzsignale oder aber
Zwischenfrequenzsignale sein. Die Relativphase der Signale A und B hat dann keine Bedeutung.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung beruht auf der Tatsache, daß in einem Monopulsradarsystem die Winkelabstandsmeßschaltungen
auch zum Feststellen des Vorhandenseins von Echos benutzt werden können.
Die Anzahl der Schaltungen, die dem System hinzuzufügen sind, ist dann sehr klein, was die Kosten und den Platzbedarf
verringert. Dieser Vorteil ist bei Bordsystemen besonders beachtlich.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine zeitliche Darstellung der Amplitude
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des EmpfangssignaIs eines Impulsradarsystems,
tung zum Feststellen des Vorhandenseins von Nutzechos,
zum Feststellen des Vorhandenseins von Echos,
die Fig. 4 bis 6 vektorielle Darstellungen der Signale
ob ein Echo von einem wirklichen Ziel oder aus einem Störsender kommt, und
funktionssystems .
Fig. 1 zeigt in vereinfachter Weise ein Empfangssignal
eines Impulsradarsystems in Abhängigkeit von der Zeit. Impulse P werden in jeder Radarperiode gesendet. Die
Empfangsperiode, die dem Senden jedes Impulses P folgt, ist in Entfernungsfenster der Dauer τ unterteilt, die
im wesentlichen gleich der Dauer der Impulse P ist. Das Empfangssignal enthält beispielsweise ein Zielecho
A, das in das n-te Fenster fällt. In allen anderen
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Fenstern entspricht das Signal einem Störungssignal.
Die Amplitude des Störungssignals nimmt in Abhängigkeit von der Entfernung ab und die Amplitude des Signals A
ist größer als die des Störungssignals in dem (n-l)-ten und dem (n+l)-ten Fenster. Genau diese Amplitudendifferenz
wird die Feststelleinrichtung sichtbar machen. Selbstverständlich wird das Vorhandensein eines Ziels nicht
im Verlauf einer einzigen Radarperiode sichtbar gemacht, sondern im Verlauf einer großen Anzahl von Radarperioden,
wobei die aufeinanderfolgenden Feststellungen der aufeinanderfolgenden Radarperioden dann durch Integration
gefiltert werden. Das gefilterte Endsignal, das mit einem bestimmten Referenzschwellenwert verglichen wird, gibt
mit einer Quasigewißheit das Vorhandensein ( wenn es zur Überschreitung des Schwellenwertes kommt) oder das Nichtvorhandensein
(wenn es nicht zur Überschreitung des Schwellenwertes kommt) eines empfangenen Ziels in einem
Entfernungsfenster an.
Die Schaltungen der Feststelleinrichtung sind in Fig. 2 in sehr allgemeiner Form dargestellt. Unter Weglassung
der Sendeeinrichtungen, der Antennen und der Einrichtungen zum Trennen von Sende- und EmpfangsSignalen, die
nicht Gegenstand der Erfindung sind, zeigt diese Figur, daß die durch das System empfangenen Signale an eine
Eingangsklemme 1 angelegt werden. Im Verlauf jeder Radarperiode folgen die Signale der Entfernungsfenster aufeinander.
Das Signal A eines Fensters wird in einer Vergleichsschaltung 2 mit dem Signal B eines benachbarten
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Fensters verglichen. Das Signal B kann entweder das Signal des vorhergehenden Fensters oder das des föltendon Fensters oder aber der Mittelwert der Signale der
beiden benachbarten Fenster sein. Als Beispiel zeigt Fig. 2 eine Schaltung zum Vergleichen des Signals B
eines Fensters, das um die Dauer τ eines Fensters verzögert ist, mit dem Signal A des nächsten Fensters.
Wenn das Signal A eine Amplitude hat, die größer ist als die des Signals If, bedeutet das, daß ein Ziel in
dem entsprechenden Fenster erfaßt worden ist, und ein Digitalsignal erscheint an dem Ausgang 5 der Vergleichsschaltung 2. Die Verzögerung des Signals B wird mit
Hilfe einer Verzögerungsschaltung 6 erhalten, die mit
dem Eingang 1 verbunden ist und der eine Schaltung 7 mit veränderlicher Verstärkung nachgeschaltet ist, um
die beiden Kanäle auszugleichen, von denen der direkte Kanal das Signal A der Klemme 3 der Vergleichsschaltung
2 zuführt, während der verzögerte Kanal das Signal B der Klemme 4 zuführt.
Fig. 3 zeigt ausführlich ein Beispiel für den Aufbau der Vergleichsschaltung 2 nach der Erfindung. Vereinbarungsgemäß sind die Signale A und B in vektorieller Form dargestellt und bezeichnet, da es sich nicht mehr um Videosignale, sondern um geträgerte Signale handelt, die in
jedem Zeitpunkt durch einen Amplitudenwert und einen Phasenwert gekennzeichnet sind. Die beiden Signale A und
B haben im Prinzip zwar dieselbe Frequenz, sie können aber untereinander eine Phasenverschiebung α aufweisen. Die
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folgende Beschreibung wird zeigen, daß diese Phasenverschiebung
in den Vergleich der Amplituden der Signale A und B überhaupt nicht eingeht, was den Hauptvorteil
der Erfindung darstellt.
Eine Operationsschaltung 10 empfängt das Signal A der Klemme 3 und das Signal B der Klemme 4. Durch Drehung
um -90 eines der Vektoren und durch Addition oder Subtraktion des anderen Vektors bildet die Operationsschaltung 10 eine Linearkombination der Vektoren A und
B und liefert somit zwei Signale, beispielsweise T. - Ä*+ jlTund S2 = X- je"! Diese Signale werden in
Begrenzungsverstärkern 11 und 12 in ihrer Amplitude begrenzt. Das Signal S2 erhält eine Phasendrehung um
90 in einem Phasenschieber 13 und wird dann an einen Demodulator 14 angelegt. Das andere Signal S. wird
ebenfalls an den Demodulator 14 angelegt. Der Demodulator 14 amplituden- und phasendemoduliert das Signal S. durch
das Signal jS», was ein Signal ergibt, das zu dem skalaren
Produkt von S. und jS„ proportional ist.
Es läßt sich leicht zeigen, daß, wenn die Amplitude des Signals A größer als die Amplitude des Signals B ist,
das Ausgangssignal des Demodulators positiv ist, während es im gegenteiligen Fall negativ ist, und daß dieses
Ergebnis von der Phasenverschiebung α zwischen den Signalen A und B vollkommen unabhängig ist.
Eine Feststell-, Filter- und Vergleichsschaltung 15 mit einem einer Klemme 16 zugeführten Referenzschwellenwert
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empfangt das Ausgangssigna I des Demodulators und integriert
dieses Signal in der oben erläuterten Weise,
um eine Radarperiodengesamtheit zu berücksichtigen.
Der Aufbau der Schaltung 15 ist nicht ausführlich dargestellt
worden, da or dem mir. der Technik der integration von sich wiederholenden Folgen von Signalen
vertrauten Fachmann bekannt ist. F.s sei daran erinnert, daß die Signale, die den verschiedenen Fenstern entsprechen,
getrennt integriert werden, und zwar entweder in ebenso vielen parallelen FiLtern oder in einem
ein/.igen Mehrfachfilter, wie beispielsweise der aus
der FR-PS 2 27B 204 bekannten Mehrfachiniegrierschaltung.
Die Operationsschaltung 10 ist ebenfalls bekannt und
findet sich insbesondere in jedem Monopulsempfanger.
Die Kombination der Vektoren A und B gemäß dem Beispiel von Fig. 3 ist nicht die einzig mögliche. Allgemein
werden die Signale S. und S,. durch Kombinationen des
Typs TT = Ä* f k.B und "s* = k.? χ (A - k.B) gebildet, wobei die
Werte von k. und k., gleich -1 oder -j sein können und
wobei ί der Operator der Drehung um f n/2 ist. Die
Fig. 4, '■> und i> zeilen drei mögliche Kombinationen der
in vt lvt orie 1 11 r Form dargestellten Signale A und B.
Das Ergebnis an dem Ausgang des Demodulators 14 ist.
von der Phasenvt rschi ebung α zwischen den Signale-η A
und W iinabhäne ig. Fig. 4 y.eigt die beiden Signale A und
iTund die Signale S* = Ä% (if und S- - T - jif, mit
k. = j und 1; = 1. Das vektorlellc Produkt der Signale
S und S ist gleich dem Produkt aus den Absolutbeträgen
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der Signale S, und S„ und dem Cosinus des Winkelst
zwischen den Signalen S, und S„. Der Wert von cosf
hat dasselbe Vorzeichen wie die Differenz der Quadrate der Absolutbeträge von A und B.
In Fig. 5 zeigt die in der Operationsschaltung gebilde- # ten Signale S. = 7+ jlf und "S*L * JA + B. Nach Demodulation
ergibt sich ein Wert von sinf mit demselben Vorzeichen
wie |a|2 - |B I2Ck1 = j, k2 - j).
In Fig. 6 bildet die Operationsschaltung die Signale T, - Ä*- jlf und lsi ■ TT - jX und der Demodulator liefert
einen Wert von sin f mit demselben Vorzeichen wie |b|2 - |a|2 Ck1 - -j, k2 - j).
Es sei angemerkt, daß die Einrichtung zum Feststellen des Vorhandenseins von Echos das Vorhandensein eines
90 -Phasenschiebers für die Phasenverschiebung des Signals S. vor der Demodulation in dem Fall von Fig. 5,
einen 90 -Phasenschieber zum Phasenverschieben des Signals S_ in dem Fall von Fig. 6 und keinen Phasenschieber
in dem Fall von Fig. h erfordert. In den anderen Fällen kann der Fachmann für die anderen Werte von
k, und k2 feststellen, ob ein Phasenschieber erforderlich
ist und wo er anzuordnen ist.
Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform der Feststelleinrichtung,
mittels welcher festgestellt werden kann, ob ein Echo von einem wirklichen Ziel oder aus einem
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Störsender kommt. Bei dieser Einrichtung wird ein Umschalter
23 mit zwei Stellungen benutzt, der in einen der Eingangskanäle der Feststelleinrichtung 22 eingefügt
ist. An den Eingang 20 wird das Signal A des untersuchten Fensters angelegt und an den Eingang 21
wird das Signal B, das mit dem Signal A verglichen wird,
angelegt. Das Feststellen des Vorhandenseins von Echos erfolgt, wenn der Umschalter 23 in der Stellung I ist.
Wenn der Umschalter in die Position II geht, verbindet er mit dem Eingang des Vergleichers 22 nicht mehr das Signal
B, sondern ein von einem Generator 24 geliefertes Referenzsignal. Wenn der Vergleich, der in der gleichen
Weise wie die Feststellung des Vorhandenseins von Echos ausgeführt wird, anzeigt, daß das Signal A größer als
das Referenzsignal ist, handelt es sich um einen Störsender.
Fig. 8 zeigt ein vollständigeres Radarsystem, das mit einer nicht dargestellten Monopulsantenne versehen ist.
Diese Antenne liefert Summensignale Σ , Erhöhungsdifferenzsignale
AS und Markierungsdifferenzsignale AG.
Die Schaltungen, die gewöhnlich zum Messen von Winkelabständen S und G dienen, enthalten eine Operationsschaltung 40 mit zwei nachgeschalteten Begrenzungsschaltungen 41 und 42, welche die Signale einem Demodulator
43 zufuhren, der Winkelangaben von S oder von G liefert. Phasenregelschaltungen 54 und 55 sind außerdem
in die AG- und AS-Kanäle eingefügt. Der Vorteil dieser
Ausführungsform beruht auf der Tatsache, daß die Winke1-
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meßschaltungen und die Schaltungen der Einrichtung
zum Feststellen des Vorhandenseins von Echos teilweise gemeinsam sein können.
Es muß dann auf einen Umschalter 36 mit vier .Stellungen
zurückgegriffen werden, der die verschiedenen Signale an die- Amplitudenvergleichsschaltungen nach einem Zeitanteilverfahren
anlegt.
Auch das Summensignal Σ , das als Referenzsignal für die Winkelmessungen dient und die Signale der Entfernungsfenster enthält, wird direkt an eine Eingangsklemme 30
der Operationsschaltung 40 angelegt.
Eine Verzögerungsschaltung 33 mit einem nachgeschalteten Verstärker 34 legt das verzögerte Signal B an die Klemme
k. des Umschalters an, um das Vorhandensein des Ziels festzustellen.
Ein Referenzsignal, das von einem Generator 35 geliefert wird, wird an die Klemme k~ des Umschalters angelegt.
Die Signale AS und AG werden, nachdem sie in Phase
gebracht worden sind, an die Klemmen k^ bzw. k, des
Umschalters über Eingangsklemmen 31 bzw. 32 angelegt. Der bewegliche Kontakt des Umschalters 36 ist mit dem
zweiten Eingang der Operationsschaltung 40 verbunden.
Die beiden Begrenzungsschaltungen 41 und 42 und der
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Demodulator 43 liefern die Winkelabstandssignalelemente
S und G, wenn der Umschalter 36 in den Stellungen k, bzw. k, ist. Diese Signale werden in Filterschaltungen
44, die in Monopulsradarsystemen bekannt sind, getrennt
gefiltert. Die Ausgangsklemmen 49 und 50 liefern diese Signale S und G.
Ein Phasenschieber 45, der mit dem Ausgang der Begrenzungsschaltung 41 verbunden ist, und ein Demodulator 46, der
die Signale des Phasenschiebers 45 und der Begrenzungsschaltung 42 empfängt, liefern die Ziel- und Störsenderfeststellungsignale, wenn der Umschalter 36 in den
Stellungen k. bzw. k2 ist. Wie in dem Fall von Fig. 3
werden die festgestellten Signale durch Schaltungen 47 und 48 abgetastet und gefiltert. Ausgangsklemmen 51 und
52 liefern Digitalsignale P bzw. B, die das Vorhandensein eines wirklichen Ziels bzw. das Vorhandensein eines
Störsenders anzeigen.
Das Vorhandensein und die Position des 90 -Phasenschiebers 45 hängt, wie oben angegeben, von der vektoriellen
Kombination ab, die in der Operationsschaltung 40 gebildet wird: Während das Ausgangsssignal des Demodulators 46 zu dem Cosinus des Winkels zwischen den Vektoren S. und S. proportional sein soll, soll das des
Demodulators 43 zu dem Sinus desselben Winkels proportional sein. Die beschriebenen Lösungen stellen lediglich
Ausführungsbeispiele dar.
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Das in Fig. 8 dargestellte System zeigt wesentliche Vorteile der Erfindung, nämlich die erzielte große
Einsparung an Schaltungen und infolgedessen an Gesamtkosten und an Platzbedarf des Radarsystems.
Die Erfindung ist insbesondere bei Radarsystemen an Bord von Flugzeugen verwendbar. Sie ist außerdem bei
allen .Arten von Impulsradarsystemen verwendbar.
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ZO
L υ e r s e i t e
Claims (10)
1.ι Einrichtung zum Feststellen des Vorhandenseins
von Echos in einem Radarsystem, mit Schaltungen zum Zerlegen des Empfangssignals in Entfernungsfenster
und mit Schaltungen zum Vergleichen der Amplitude des in einem Fenster enthaltenen Signals A mit der Amplitude
des Signals B, das in wenigstens einem der vorangehenden und folgenden Fenster enthalten ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vergleichsschaltungen eine Operationsschaltung (10), die das Signal A und das Signal B empfängt und
die Signale S^ = A* + k If und S* = k2 (A - k Iß) liefert,
wobei k. und k„ komplexe Koeffizienten sind, welche
jeweils eine Amplitudenverstärkung und eine Phasendrehung darstellen, und einen Demodulator (14) zur Amplituden-
und Phasendemodulation des Signals S. durch das Signal
S entha1 ten.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
eine Abtast-, Filter- und Vergle ichsschalLunc ( 1 r>) mit einem
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Schwellenwert, die mit dem Ausgang des Demodulators (14) verbunden ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Abtast- und Vergleichsschaltung mit einem ersLen Schwellenwert
und durch eine Filter- und Vergleichsschaltung
mit einem zweiten Schwellenwert, die in Reihe mit dem Ausgang des Demodulators (14) verbunden sind.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Signal B mit Hilfe einer Verzögerung
s schaltung (6) erhalten wird, die mit einer Verstärkerschaltung
(7) in Reihe geschaltet ist und die Empfangssignale empfängt.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Signal B aus dem Mittelwert der
Inhalte von η benachbarten Entfernungsfenstern erhalten wird.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Operationsschaltung (10) Signale
S, = A + jB und S„ = ^A* - jl£ liefert und daß Begrenzungsverstärkungsschaltungen
(11, 12) zwischen die Ausgänge der Operationsschaltung (10) und die Eingänge des Demodulators
(14) eingefügt sind.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Operationsschaltung (10) Signale
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S, = A + jB und S~ = B + JA liefert, daß eine Begrenzungsverstärkerschaltung
zwischen den Ausgang des Signals S, der Operationsschaltung und den entsprechenden
Eingang des Demodulators (14) eingefügt ist und daß ein 90 -Phasenschieber (13) in Reihe mit einem
Begrenzungsverstärker zwischen den Ausgang des Signals
S„ der Operationsschal Lung und den e: gang des Demodulators eingefügt ist.
S„ der Operationsschal Lung und den entsprechenden Ein-
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Operationsschaltung (10) Signale
IT. - ~A - jlTund "JfI=IT- j/T liefert, daß ein 90°-Phasenschieber
in Reihe mit einer Begrenzungsverstärkerschaltung zwischen den Ausgang des Signals S. der Operationsschaltung und den entsprechenden Eingang des Demodulators
•ingefügt ist und daß eine Begrenzungsverstärkerschaltung zwischen den Ausgang des Signals S„ der Operationsschaltung
und den entsprechenden Eingang des Demodulators eingefügt ist.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine Generatorschaltung (24) zur Erzeugung
einer Referenzspannung und durch eine Umschaltvorrichtung (23) zum Ersetzen des Signals B durch die Referenzspannung
an dem Eingang der Vergleichsschaltungen.
10. Monopulsradarsystem, mit einer Monopulsantenne, die
ein Summensignal (Σ) und die Differenzsignals (AG, AS)
liefert, dadurch gekennzeichnet, daß es Vergleichsschal-Lungen nach einem der Ansprüche 1 bis 9 enthält, die
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einerseits mit einer Umschaitvorrichtung (36) verbunden
sind und andererseits das Summensignal (l) empfangen, wobei die Umschaitvorrichtung (36) vorgesehen ist, um
sequentiell die aus den Summensignalen (Σ) und den Signalen
ÄS und AG erhaltenen Signale B anzulegen, und
daß es weiter einen zusätzlichen Demodulator (43) enthält,
der Winkelabstandssignale (S, G) liefert, die zu dem Sinus der Signale S. und S„ proportional sind.
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