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DE2741748A1 - Verfahren zum elektronischen auswuchten von raedern und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents

Verfahren zum elektronischen auswuchten von raedern und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

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Publication number
DE2741748A1
DE2741748A1 DE19772741748 DE2741748A DE2741748A1 DE 2741748 A1 DE2741748 A1 DE 2741748A1 DE 19772741748 DE19772741748 DE 19772741748 DE 2741748 A DE2741748 A DE 2741748A DE 2741748 A1 DE2741748 A1 DE 2741748A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
wheel
balance
angle
quotient
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19772741748
Other languages
English (en)
Inventor
Jerome J Chorosevic
Bernard J Green
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PLUMBIUM Manufacturing CORP
Original Assignee
PLUMBIUM Manufacturing CORP
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PLUMBIUM Manufacturing CORP filed Critical PLUMBIUM Manufacturing CORP
Publication of DE2741748A1 publication Critical patent/DE2741748A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M1/00Testing static or dynamic balance of machines or structures
    • G01M1/30Compensating imbalance
    • G01M1/32Compensating imbalance by adding material to the body to be tested, e.g. by correcting-weights
    • G01M1/326Compensating imbalance by adding material to the body to be tested, e.g. by correcting-weights the body being a vehicle wheel
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M1/00Testing static or dynamic balance of machines or structures
    • G01M1/02Details of balancing machines or devices
    • G01M1/08Instruments for indicating directly the magnitude and phase of the imbalance
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M1/00Testing static or dynamic balance of machines or structures
    • G01M1/14Determining imbalance
    • G01M1/16Determining imbalance by oscillating or rotating the body to be tested
    • G01M1/22Determining imbalance by oscillating or rotating the body to be tested and converting vibrations due to imbalance into electric variables
    • G01M1/225Determining imbalance by oscillating or rotating the body to be tested and converting vibrations due to imbalance into electric variables for vehicle wheels
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06GANALOGUE COMPUTERS
    • G06G7/00Devices in which the computing operation is performed by varying electric or magnetic quantities
    • G06G7/48Analogue computers for specific processes, systems or devices, e.g. simulators
    • G06G7/70Analogue computers for specific processes, systems or devices, e.g. simulators for vehicles, e.g. to determine permissible loading of ships, centre of gravity, necessary fuel

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Description

Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf die Auswuchtung von Fahrzeugrädern, und insbesondere auf eine elektronische Einrichtung und ein Verfahren, mit denen eine dynamische Auswuchtung der Fahrzeugräder durchgeführt werden kann, wobei Auswuchtgewichte einer vorbestimmten Masse verwendet werden.
Die Vorrichtung ist durch eine Einrichtung gekennzeichnet, mit der die Größe und die Stelle an der Innenseite und Außenseite von Felgenflanschen eines Rades bestimmt wird, an denen ein Gewicht von vorbestimmter Größe angebracht werden muß, um ein Moment zu erzeugen, das erforderlich ist, um eine Auswuchtung durchzuführen.
Ferner sind Einrichtungen vorgesehen, die mit diesen Stellungs- und Größendaten arbeiten, um die Lagen an der Innenseite und der Außenseite des Felgenflansches festzustellen, in denen ein Auswuchtgewicht angeordnet werden soll, um ein Auswuchtmoment zu erzeugen, das dem entspricht, das erforderlich ist, um die Räder auszuwuchten, wenn lediglich ein einziges Gewicht in vorbestimmter Größe an jedem Felgenflansch vorgesehen ist.
Es sind Einrichtungen vorgesehen, die diese Stellen an den Felgenflanschen darstellen, an denen derartige Auswuchtgewichte befestigt werden müssen, um das Rad auszuwuchten.
Die Erfindung soll in der folgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnung erläutert werden. Es zeigen
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Fig. 1 ein Blockschaltbild einer elektronischen Radauswuchtvorrichtung,
Fig. 2 eine Ansicht einer Radfelge, die die Anordnung von Auswuchtgewichten an einem Flansch darstellt,
Fig. 3 ein Blockschaltbild einer ersten alternativen Ausführungsform der Radauswuchtvorrichtung,
Fig. 4 eine Ansicht der Radfelge, wobei zwei in dichtem Abstand voneinander angeordneten Auswuchtgewichte am Bodenflansch vorgesehen sind,
Fig. 5 ein Blockschaltbild einer zweiten alternativen Ausführungsform der Radauswuchtvorrichtung und
Fig. 6 eine Vorderansicht einer Bedienungstafel.
In Fig. 1 ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Radauswuchtungssystems dargestellt. Ein Meßgeber 1 weist ein elektro-mechanisches Gerät auf, an dem das auszuwuchtende Rad montiert und im allgemeinen um eine horizontale Achse gedreht wird. Ein geeignetes Gerät für diesen Meßgeber ist in der US-PS 3 732 737 dargestellt. Der Meßgeber 1 erzeugt vier elektrische Ausgangssignale. Das erste dieser Signale WT stellt die Größe eines Gewichtes, welches, wenn es in der richtigen Winkellage an der ersten oder inneren Radfelge, die eine Ebene A bestimmt, angebracht wird, ein Gegenwuchtmoment erzeugt, welches erforderlich ist, um dynamisch das Rad in dieser Ebene abzugleichen oder auszuwuchten. Das zweite Signal POS stellt die Winkellage an diesem Radfelgenflansch dar, in welcher dieses Gewicht an-
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geordnet werden sollte, um ein Gegenwuchtmoment in der Richtung zu erzeugen, die erforderlich ist, um eine dynamische Auswuchtung in der Ebene A zu erzielen. Die dritten und vierten Ausgangssignale des Meßgebers 1 stellen die gleichen Daten, bezogen auf eine zweite Ebene B, dar, die durch den äußeren Radfelgenflansch bestimmt wird. Alle diese Signale können je nach Wunsch entweder Analogsignale oder Digitalsignale sein. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit, der Zuverlässigkeit und der Einfachheit der Konstruktion wurde gefunden, daß die Digitaltechnik sowohl für die Serienverarbeitung als auch für die Parallelverarbeitung geeignet ist.
Im Fall von üblichen Fahrzeugrädern wird die Auswuchtung an einem Reifen 2 und einer Felge 3 durchgeführt, wobei diese Teile ein Rade 4 bilden. Durch die bekannten Standardarbeitsweisen weist der Meßgeber 1 eine Achse 5 auf, die normalerweise um eine horizontale Achse drehbar ist, und das Rad 4 wird von der Bedienungsperson von Hand aus auf diese Achse aufgebracht, ehe die elektronische Radauswuchtvorrichtung eingeschaltet wird.
Ein Meßkörper oder eine Skala 6 ist vorgesehen, welche Gradmarkierungen hat, die in ihrer Winkellage relativ zur Achse festliegen. Bei Erzeugung der Signale POS synchron zur Achse 5 kann eins-zu-eins Übereinstimmung zwischen den Werten des POS-Signals und der Winkellage an der Radfelge 3> wie sie in der Skala 6 angezeigt wird, erzielt werden. Da die Gradzeichen an der Skala 6 in so dichtem Abstand wie gewünscht angebracht werden, wurde gefunden, daß eine Auflösung auf 5 Bogengrade ausreichen ist, um eine zufriedenstellende Auswuchtung bei üblichen Fahrzeugrädern zyklisch der physikalischen Dimensionen der zur Verfügung stehenden
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Gewichte zu erzielen. Eine Skala, die 72 im gleichen Abstand voneinander angeordnete radiale Markierungen aufweist, kann eine derartige Auflösung erreichen. Zwei Digits reichen aus, um die Gewichsstellung anzuzeigen. Es sei jedoch bemerkt, daß die Wahl der Auflösung in den Händen des Benutzers liegt und daß diese im Vorstehenden angegebene Auflösung keine Begrenzung für die Erfindung bedeutet.
Die Masse des Auswuchtgewichtes kann von der Bedienungsperson vorgewählt oder anfangs eingestellt sein. Einstellkommerzschalter 7 erzeugen ein elektrisches Signal SSW, welches die Masse des Gewichtes, welches verwendet werden soll, darstellt. Trotz der Flexibilität, die ein Einstellknopfschalter bietet, kann es zur Ausschaltung einer Fehlerquelle gewünscht sein, daß der Schalter 7 voreingestellt wird, so daß die Bedienungsperson nicht frei den Wert des Signals SSW ändern kann. Alternativ kann eine gewisse Flexibilität in das System eingeführt werden, ohne daß beträchtlich die Bedienungsfehler ansteigen, wobei der Bedienungsperson ermöglicht wird, eine Auswahl aus mehreren voreingestellten Auswuchtgewichtsmassen auszuwählen, beispielsweise dadurch, daß in der Vorrichtung 7 ein Mehrfachstellungsschalter vorgesehen wird.
Der Teiler 9 empfängt das Signal WT als ersten Eingang 9a und das Signal SSW als zweites Signal 9b und dividiert das erste Signal durch das zuletzt genannte Signal und erzeugt
WT
ein Ausgangssignal 9c, welches den Quotienten^^n darstellt. Dieses Signal wird durch einen Halbierungskreis 10
halbiert, der seinerseits ein Ausgangssignal 10a erzeugt,
WT
welches den Wert cos = -JxSWw dann darstellt.
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Es sei auf Fig. 2 Bezug genommen. Wenn Gewichte an der Radfelge symmetrisch zur Stelle 11, die durch das Signal POS dargestellt wird, angeordnet werden sollen, so stellt das Signal cos θ deriKosinus des Winkelausschlages R auf jeder Seite der Stelle dar, die dem POS-Signal entspricht, wobei in jeder Winkelausschlagslage Auswuchtgewichte am Radfelgenflansch angebracht werden sollten, um eine Auswuchtung zu erzielen. Um eine visuelle Anzeige der Stellen 12 und 13 zu erhalten, an denen die Bedienungsperson die Auswuchtgewichte anbringen sollte, wird das Signal cos θ zuerst einem arc cos-Generator I1J zugeführt. Der arc cos-Generator 14 kann beispielsweise ein Festspeicher sein, in dem. die arc cos-Werte gespeichert sind, wobei eine Steuerlogik mit einem Zugriff zum Festspeicher vorgesehen ist, wobei als Ausgangssignal ein elektrisches Signal θ erhalten wird. Eine Addierschaltung 15 und eine Subtraktionsschaltung 16 addieren bzw. subtrahieren das Θ-Signal vom POS-Signal, um entsprechende Signale POSl und P0S2 zu erhalten. Die Signale POSl und P0S2 stellen die Lage der Ebene A dar, in denen ein Auswuchtgewicht der vorbestimmten Masse am Radfelgenflansch befestigt werden sollte. Dies kann an irgendeiner Anzeige 17 in üblicher Weise angezeigt werden. In einem Digitalsystem kann die Anzeige 17 eine direkte numerische Anzeige sein, während für ein Analogsyetem ein Maß verwendet werden kann. Andere Anzeigen sind selbstverständlich möglich, beispielsweise eine Reihe von Lichtern, die im schrittweisen Abstand um den Umfang des Rades angeordnet ist, so daß, wenn das Rad abgestoppt ist, die Lichter, die den Stellen POSl und P0S2 entsprechen, aufleuchten können, um diese Stellen zur Anordnung der Auswuchtgewichte anzuzeigen.
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Es kann vorkommen, daß ein Auswuchtgewicht an jeder Stelle 12 und 13 nicht in der Lage ist, das Rad auszuwuchten und WT kann zu gewissen Zeiten das Doppelte der Masse eines Auswuchtgewichtes übersteigen. Dies bewirkt, daß der Wert cos θ die Einheit übersteigt. Der arc cos-Generator IM ist in der Lage, diesen Fall festzustellen und ein Ausgangssignal θ zu erzeugen, das der Bedienungsperson anzeigt, daß die Signale, die bei POSl und P0S2 dargestellt werden, nicht verwendet werden sollten. Wenn man noch ein drittes Auswuchtsignal vorsieht, das in der Lage angebracht wird, welche dem Signal POS entspricht, wurde gefunden, daß nur eine sehr geringe Abweichung im Auswuchtzustand vorhanden ist, der nicht mehr kompensiert werden kann. Demzufolge sind zwei alternative Ausführungsformen vorgesehen, gemäß welchen bis zu drei Gewichten einer vorher ausgewählten Masse in jeder Ebene verwendet werden können.
In Fig. 3 ist eine erste alternative Ausführungsform dargestellt. Diese alternative Ausführungsform ist vorgesehen, um zu bestimmen, ob zwei Auswuchtgewichte ausreichen, um eine Auswuchtung durchführen zu können. In diesem Fall, daß zwei Auswuchtgewichte nicht ausreichen, wird der Bedienungsperson eine sichtbare Anzeige dafür gegeben, daß ein drittes Auswuchtgewicht in der Lage angeordnet werden soll, die durch das Signal POS dargestellt wird, und das Gerät berechnet dann die Lagen, in denen die beiden anderen Ausgleichsgewichte angeordnet werden sollen, unter der Annahme, daß das dritte Gewicht in seiner Lage angeordnet ist. Die Stellen oder Lagen für die beiden Auswuchtgewichte, die auf jeder Seite der Mittelstellung angeordnet werden sollen, welche durch das Signal POS dargestellt wird, werden in
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der Weise ermittelt, daß zuerst die Masse eines Auswuchtgewichtes von der Gewichtsgröße abgezogen wird, die als erforderlich ermittelt wurde, um das geeignete Gegenwuchtmoment zu erzielen, wobei es sich hierbei um ein Signal WT-SSW handelt, und wobei die Verarbeitung, wie oben beschrieben,danach erfolgt.
Der Begrenzungsfaktor, der bestimmt, ob zwei im wesentlichen gleiche Gewichte von der gleichen bekannten Masse ausreichen, um ein Rad auszuwuchten, ist die physikalische Größe der Gewichte, insbesondere die Bogenlänge derartiger Gewichte, die am Felgenflansch erforderlich ist. Wenn man die beiden Auswuchtgewichte 21 und 22 sichtbar aufeinanderzu bewegt, so gibt es eine Lage, in der diese Gewichte Ende gegen Ende anliegen, wie es Fig. H zeigt. In dieser Lage werden die Mitten der Gewichte durch eine Bogenlänge S voneinander getrennt, der ein Winkelt zugeordnet ist, der sich unter Einbeziehung der Radien zu den Mittelpunkten der Gewichte gemäß der Formeln = —
ergibt, wobei R der Radius des Felgenflansches ist. Für die geringen Werte der Bogenlängen, die für kommerziell erhältliche Radauswuchtgewichte typisch sind, ist die Länge L eines jeden Gewichtes etwa gleich S. Wenn die Stelle 23, an der die Gewichte 21 und 22 zusammenstoßen, die Flanschstellung ist, die dem Wert POS entspricht, dann können die Mittelpunkte der Gewichte 21 und 22 nicht dichter aufeinander angeordnet werden als in der Lage von etwa ^ Winkel- oder Bogengrade.
Es sind Einrichtungen 24 vorgesehen, um entweder die Länge L des verwendeten Auswuchtgewichtes vorzuwählen, oder die Möglichkeit zu geben, diese anfangs einzustellen.
Im Fall eines Digitalsystems kann diese Einrichtung 21 ein Einstellknopfschalter sein. Ein Signal, welches den
Radius R darstellt, kann vom Meßgeber 1 zur Verfügung ge-90^826/0*95
stellt werden, da es sich hierbei um einen von der Bedienungsperson einstellbaren Parameter handelt, der im Geber 1 vorhanden ist. Die Teilerschaltung 25 empfängt sowohl das L-als auch das R-Signal und erzeugt ein Signal, welches den Quotienten ^ darstellt, am Ausgang. Dieses Quotientensignal wird einer Halbierungsschaltung 26 zugeführt, die an ihrem Ausgang ein Signal erzeugt, welches dem Wert -^ entspricht. Der Ausgang der Halbierungsschaltung 26 ist mit dem ersten Eingang 27a eines Komparators 27 verbunden, während der Ausgang des arc cos-Generators 14 mit dem zweiten Eingang 27b des Komparators 27 verbunden ist. Das Ausgangssignal 27c des Komparators 27 wird dem Steuersignaleingang 28c einer auf den Zustand ansprechenden Steuerschaltung 28 zugeführt. Die auf den Zuetand ansprechende Steuerschaltung 2 8 weist zwei Signaleingänge 2 8a und 2 8b auf. Der erste Eingang empfängt das Signal WT und der zweite das Signal WT-SSW, wobei dieses Signal von der Subtraktionsschaltung 29 erzeugt wird. Die Schaltung 28 ist eine bistabile Schaltung, die auf das Steuersignal 27c anspricht, welches über die Steuerleitung 31 zugeführt wird. Wenn der Ausgang des Komparators 27 anzeigt, daß θ kleiner oder gleich dem Wert ^ ist, so wird ein Steuersignal 27c erzeugt, welches bewirkt, daß die gesteuerte Schaltung 28 ihren zweiten Eingang direkt mit dem Ausgang verbindet. Die Schaltung 28 wird in diesem Zustand gehalten, bis sie vor dem nächsten Auswuchtvorgang zurückgestellt wird. Die Rückstellung der Schaltung 28 führt dazu, daß deren erster Eingang mit dem Ausgang verbunden wird. Wenn der Ausgang des Komparators 27 anzeigt, daß θ größer ist als ^ , so wird die gesteuerte Schaltung 28 darauf ansprechend derart gesteuert, daß deren erster Eingang direkt mit dem Ausgang verbunden wird.
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Der Ausgang 32 der gesteuerten Schaltung 28 wird mit dem Eingang 9a des Teilers 9 verbunden, wobei der Betrieb des restlichen Teils des Systems derart, wie oben beschrieben,
Ein zweites alternatives Ausführungsbeispiel ist in Fig. dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird der Ausgang 27c mit der Anzeige 17 verbunden, um der Bedienungsperson anzuzeigen, wann θ kleiner oder gleich—^b ist. Beim Auftreten eines derartigen Signals kann die Bedienungsperson das Gerät abschalten und ein Auswuchtgewicht in der Stelle einbauen, die durch die Anzeige, die das POS-Signal darstellt, angegeben wird, und dann kann die Bedienungsperson das Gerät wieder in Betrieb nehmen. Das Auswuchtsystem wird dann, wie oben beschrieben, betrieben, um die POSl- und P0S2-Signale darzustellen, welche die Lagen oder Stellen am Felgenflansch angeben, an denen zusätzliche Auswuchtungsgewichte angeordnet werden sollen.
Es können Abänderungen dieser alternativen Ausführungsformen, die im Rahmen der Erfindung liegen. Beispielsweise ist es offensichtlich, daß die Eingänge zum Komparator 27 Signale sein können, der die Kosinuswerte oder andere Funk-
tionen der Winkel θ und ^ darstellen, anstelle dieser Winkelwerte selbst. Wenn eine derartige Abänderung durchgeführt wird, ist es natürlich notwendig, in entsprechender Weise den Betrieb der gesteuerten Schaltung 28 zu ändern. Die gesteuerte Schaltung 28 sollte noch auf die relativen Größen der Werte θ und L , wie oben beschrieben, ansprechen.
Bei einer weiteren Abänderung ist es nicht erforderlich, daß die Größe ^ für einen Betrieb des Gerätes getrennt berechnet wird, wenn ein gewisser Verzicht auf die wirksame Verwendung von Gewichten zulässig ist. Das Gerät, das für die alternativen Ausführungsformen beschrieben wurde, arbeitet so lange in richtiger Weise, bis der geringste Wert
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von θ, für den zwei Gewichte verwendet werden, nicht kleiner ist als ^s. Ein fester Wert kann deshalb für die Größe ^ angenommen werden, und wenn dieser feste
Wert so gewählt wird, daß dieser gerade groß genug ist, um dem größten Gewicht, welches an der schmälsten Felge verwendet werden kann, Rechnung zu tragen, so wird lediglich ein geringer Leistungsverlust eintreten.
Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform einer Anzeige- und Bedienungstafel für das elektronische Radauswuchtsystem. Die Steuerungen 33 und 31J werden durch die Bedienungsperson eingestellt, um in die Auswuchtvorrichtung Daten, die sich auf den Felgendurchmesser und die Felgenbreite beziehen, einzugeben. Diese Steuerungen werden vor dem Beginn der Auswuchtung eingestellt. Das Rad wird dann durch die Achse 5 gedreht, und die Anzeigefelder 17a, 17b, 17c, 17a1, 17b', 17C zeigen dann die Stellen an den Radfelgenflanschen an, andenen eines der Auswuchtgewichte angeordnet werden sollte. Bei 72 im gleichen Abstand voneinander markierten Stellen an der Skala 6 ist die Anordnung der Auswuchtgewichte, wie sie an den Anzeigefeldern 17a1, 17b1 und 17c' angezeigt wird, in Fig. 2 dargestellt. Es sei bemerkt, daß diese Anzeigen etwas verschieden sein können, und zwar in Abhängigkeit von dem speziell verwendeten Ausführungsbeispiel.
Es sei bemerkt, daß es andere als die hier diskutierten Möglichkeiten gibt, um den Zustand festzustellen, bei dem zwei Auswuchtgewichte nicht ausreichen, um ein spezielles Rad auszufluchten, wobei es erforderlich ist, ein drittes Ausfluchtgewicht an der Stelle zu verwenden, die dem Signal POS entspricht. Wenn beispielsweise das Gesamt-
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27A Ί
moment bekannt ist, welches erforderlich ist, um eine Auswuchtung zu erzielen, kann das Moment, welches drei Auswuchtgewichte erzeugt, die in der POS-Stellung angeordnet werden, mit diesem bekannten Gesamtmoment verglichen werden. Wenn die beiden Auswuchtgewichte, die in dieser Stellung angeordnet sind, zumindest nicht das erforderliche Moment ergeben, so kann ein drittes Auswuchtgewicht erforderlich sein. Um eine praktische Berechnung zu erhalten, die einen Faktor umfaßt, der die physikalischen Abmessungen der Auswuchtgewichte berücksichtigt, wobei festgestellt wird, daß zwei Gewichte sich nicht überlappen müssen, kann das erforderliche Moment mit dem Moment verglichen werden, das dadurch erhalten wird, daß die 1,8- oder 1,9-fache Masse eines Auswuchtgewichtes verwendet wird. Ein derartiges Gerät für solche Bestimmungen dürfte auf Grund der vorstehenden Ausführungen für einen Elektronentechniker nicht schwer herstellbar sein.
Der Arbeitsvorgang und das Gerät für die Auswuchtung des Rades in der zweiten Ebene B sind genau die gleichen wie die für die Auswuchtung in der Ebene A. Um eine unnötige Wiederholung auszuschalten, soll keine weitere Erläuterung der Auswuchtung in der Ebene B erfolgen.
Es wurde ein Radauswuchtgerät und ein Verfahren lediglich bezüglich einer Ebene beschrieben, und es wurde dargelegt, daß in gleicher Weise in zwei Ebenen ausgewuchtet werden kann. Es sei bemerkt, daß die Abmessungen und der Aufbau des Rades, das ausgewuchtet werden soll, bestimmen, in wieviel Ebenen Auswuchtgewichte am Rad angeordnet werden müssen. Für gewisse Räder kann lediglich eine Auswuchtung
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in einer Ebene erforderlich sein. In anderen Fällen kann eine Auswuchtung in mehr als zwei Ebenen erforderlich sein, bei üblichen Fahrzeugrädern ist es allgemein üblich, das Rad in zwei Ebenen auszuwuchten.
Es sei bemerkt, daß die beschriebene Vorrichtung und das beschriebene Verfahren bei der Auswuchtung von Rädern
aller Art verwendet werden können, und daß die Erfindung nicht auf Fahrzeugräder eingeschränkt ist oder auf Räder, die aus einem Reifen und auseiner Radfelge bestehen. Mit der Erfindung können Flugräder, sich drehende Maschinenteile, mit hoher Drehzahl laufende Zahnräder, Wellen
u. dgl. ausgewuchtet werden.
8098 26/0495

Claims (22)

  1. MÜLLER-BORE · DKÜii'EL · SCB ON · HERTEL
    PATENTANWÄLTE 97Ai7Aft
    DR. WOLFGANG MÜLLER-BORE (PATENTANWALT VON 1927-1975) DR. PAUL DEUFEL, DIPL.-CHEM. DR. ALFRED SCHÖN. DIPL.-CHEM. WERNER HERTEL. DIPL.-PHYS.
    Hl/Gei.-S/P 47-1
    PLUMBIUM MANUFACTURING CORPORATION,
    Bristol, Tennessee
    Verfahren zum elektronischen Auswuchten von Rädern und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
    Patentansprüche
    Vorrichtung zur Auswuchtung von Rädern unter Verwendung von Auswuchtgewichten mit einer vorbestimmten Masse mit Einrichtungen, die zwei elektrische Signale erzeugen, wobei das erste Signal die Winkellage am Rad bei einem vorbestimmten Radius angibt, in der ein Gewicht von einer Grüße, die festgestellt wird, angebracht werden soll, um ein Auswuchtmoment in der Richtung zu erzeugen, die erforderlich ist, um das Rad auszuwuchten, wobei das zweite Signal die Größe des Gewichtes feststellt, welches, wenn es in dieser Winkelstellung angebracht wird, ein Auswuchtmoment erzeugt, das erforderlich ist, um das Rad auszuwuchten, dadurch
    - 2 809826/0495
    MÜNCHEN 8β · SIEBBHTSTH. 4 ■ POSTFACK 860720 · KABEL: IfUEBOFAT · TEL. (089) 1740 03 · TELEX 3-24289
    gekennzeichnet, daß
    a) eine elektronische Verarbeitungsanlage vorgesehen ist, die diese beiden elektrischen Signale aufnimmt,
    b) eine elektronische Verarbeitungseinrichtung vorgesehen ist, um diese elektrischen Signale in elektrische Auswucht-Lagensignale umzuwandeln, die wenigstens zwei Stellen am Rad mit dem vorbestimmten Radius angeben, in welchem jedes der Auswuchtgewichte befestigt werden soll, um dieses Rad auszuwuchten und
    c) Einrichtungen vorgesehen sind, um diese Stellen, an denen die Auswuchtgewichte befestigt werden sollten, sichtbar anzuzeigen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen vorgesehen sind, um die Information, die an der Anzeige dargestellt wurde, mit Winkelstellungen am Rad in Beziehung zu bringen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß diese Einrichtungen eine Anzeige aufweisen, die Schritte von Winkellagen am Rad darstellen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung ein Maß aufweist, welches das Rad umgibt und mehrere Lagen kennzeichnet, die im Bogenabstand um das Rad herum verteilt sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektronischen Verarbeitungseinrichtungen zur Umwandlung der elektrischen Signale die folgenden Teile aufweisen
    2 'Μ 1 7 U
    •7 _
    a) Einrichtungen, mit denen ein elektrisches Signal erzeugt wird, welches den Quotienten der Größe des Gewichtes, die durch das zweite Signal dargestellt wird, durch das Doppelte der Masse eines Auswuchtgewichtes dividiert,
    b) Einrichtungen, die ein elektrisches Signal erzeugen, welches einen Winkel darstellt, dessen Kosinus durch diese Quotienten gegeben ist,
    c) Einrichtungen, mit denen dieses Signal, welches den Winkel darstellt, dem ersten Signal zugeführt wird, wobei ein erstes Auswuchtstellungssignal erhalten wird und
    d) Einrichtungen, mit denen das Signal, welches diesen Winkel darstellt, vom ersten Signal des Signalpaares abgezogen wird, wodurch ein zweites Auswuchtlagensignal erzeugt wird.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5> gekennzeichnet durch Einrichtungen, mit denen die Information, die sichtbar dargestellt wird, auf die Winkellage am Rad bezogen wird.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen vorgesehen sind, um festzustellen, wann ein Unwuchtzustand nicht durch die Anbringung von zwei Auswuchtgewichten am Rad korrigiert werden kann.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Auswuchtgewichte am Rad in mehreren parallelen Ebenen angebracht werden, die senkrecht zur Drehachse des Rades verlaufen, wobei für jede Ebene die elektronischen Verarbeitungseinrichtungen zur Umwandlung der zwei elektrischen Signale vorgesehen sind, gekennzeichnet durch
    -H-909326/0495
    -n-
    a) Einrichtungen, mit denen ein elektrisches Signal erzeugt wird, welches in Prozenten der Größe des abgefühlten Gewichtes dividiert durch die zweifache Masse eines Auswuchtgewichtes angibt,
    b) Einrichtungen, mit denen ein elektrisches Signal erzeugt wird, welches einen Winkel darstellt, dessen Kosinus durch diesen Quotienten gegeben wird,
    c) Einrichtungen, mit denen das Signal, das diesen Winkel darstellt, mit dem ersten Signal des Signalpaares addiert wird, wodurch ein erstes Auswuchtlagensignal erzeugt wird und
    d) Einrichtungen, mit denen das Signal, das diesen Winkel darstellt, vom ersten Signal des Paares subtrahiert wird, wodurch ein zweites Auswuchtstellungssignal erzeugt wird.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen vorgesehen sind, mit denen die Information, die durch die sichtbare Anzeige gegeben wird, mit der Winkelstellung am Rad in Beziehung gesetzt wird.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß diese Einrichtung Markierungen umfaßt, die Schritte einer Winkelstellung am Rad darstellen.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das auszufluchtende Rad eine Radfelge aufweist und diese einen ersten und zweiten Plansch hat, die eine erste und eine zweite Ebene bestimmen, in denen diese Auswuchtgewichte am Rad befestigt werden, wobei ferner Einrichtungen vorgesehen sind, um dieses Rad zu drehen, dadurch gekennzeichnet, daß die elektronischen Verarbeitungseinrichtungen zur Umwandlung des Paares elektrischer Signale die folgenden Teile aufweisen:
    a) Einrichtungen, die ein elektrisches Signal erzeugen, welches den Quotienten der Größe des abgefühlten Gewichtes,dividiert durch die zweifache Masse eines Auswuchtgewichtes, darstellt,
    b) Einrichtungen, mit denen ein elektrisches Signal erzeugt wird, welches den Winkel darstellt, dessen Kosinus durch diesen Quotienten gegeben wird,
    c) Einrichtungen, mit denen das Signal, das diesen Winkel darstellt, zum ersten Signal des Signalpaares addiert wird, wodurch ein erstes Auswuchtstellungssignal erzeugt wird,und
    d) Einrichtungen, mit denen das Signal, welches diesen Winkel darstellt, vom ersten Signal des Paares subtrahiert wird, um ein zweites Auswuchtstellungssignal zu erzeugen.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder Fahrzeugräder sind.
  13. 13· Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen vorgesehen sind, mit denen die an der Anzeige dargestellten Informationen mit den Winkellagen am Rad in Beziehung gebracht werden.
  14. I1J. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß diese Einrichtungen Markierungen aufweisen, die Schritte von Winkellagen am Rad darstellen.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß für jede der beiden Ebenen Einrichtungen vorgesehen sind, um festzustellen, wann ein Unwuchtzustand in einer Ebene nicht durch die Anbringung von zwei Auswuchtgewichten am Felgenflansch korrigiert werden kann.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die auszuwuchtenden Räder eine Felge aufweisen, die zwei Flansche hat, welche zwei Ebenen bestimmen, in denen die Auswuchtgewichte befestigt werden, gekennzeichnet durch
    a) eine haltende, bistabile, auf den Zustand ansprechende gesteuerte Schaltung, welche einen ersten und zweiten Eingang und einen Ausgang aufweist, wobei der erste Eingang über die Schaltung mit dem Ausgang, ansprechend auf ein Steuersignal einer ersten zugeführten Art, verbunden wird, wobei dieses einen ersten Zustand darstellt und wobei der zweite Eingang über die Schaltung mit dem Ausgang, ansprechend auf ein Steuersignal einer zweiten Art, verbunden wird, welches einen zweiten Zustand darstellt, wobei die Schaltung bei Auftreten eines Steuersignals der zweiten Art in diesem zweiten Zustand gehalten wird und in diesem zweiten Zustand verbleibt, bis diese Schaltung zurückgestellt wird,
    b) Einrichtungen, mit denen ein elektrisches Signal erzeugt wird, welches das zweite Signal des Signalpaares vermindert und den Gewichtswert eines Auswuchtgewichtes darstellt und welches ein kompensiertes Gewichtssignal ist,
    c) wobei das zweite Signal des Signalpaares dem ersten Eingang der Schaltung zugeführt wird,
    d) wobei das kompensierte Gewichtssignal dem zweiten Eingang der Schaltung zugeführt wird,
    e) Einrichtungen, mit denen ein elektrisches Signal erzeugt wird, welches das Ausgangesignal dieser Schaltung darstellt, dividiert durch die doppelte Masse eines Auswuchtgewichtes, wobei dies ein zweites Quotientensignal ist,
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    f) Einrichtungen, die ein elektrisches Signal erzeugen, welches den Winkel darstellt, dessen Kosinus durch das zweite Quotientensignal gegeben wird, und
    g) Einrichtungen, mit denen das Signal, welches den Winkel darstellt, mit dem ersten Quotientensignal verglichen wird, wodurch ein Steuersignal der ersten Art erfolgt, wenn der Winkel kleiner ist als das erste Quotientensignal und wobei ein Steuersignal der zweiten Art erzeugt wird, wenn der Winkel größer oder gleich dem ersten Quotientensignal ist.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das auszuwuchtende Rad eine Radfelge mit zwei Flanschen aufweist, die zwei Ebenen bestimmen, in denen Auswuchtgewichte befestigt werden sollen, dadurch gekennzeichnet, daß die elektronischen Einrichtungen zur Umwandlung der beiden elektrischen Signale die folgenden Teile aufweisen:
    a) Einrichtungen, mit denen ein elektrisches Signal erzeugt wird, welches den Quotienten der Länge eines Auswuchtgewichtes, dividiert durch den doppelten Radius der Radfelge, darstellt, wobei dieses ein erstes Quotientensignal für jede der beiden Ebenen ist,
    b) Einrichtungen, mit denen ein elektrisches Signal erzeugt wird, welches den Quotienten der Größe des Gewichtes, die durch das zweite Signal dargestellt wird, dividiert durch die doppelte Masse eines Auswuchtgewichtes, darstellt, wobei es sich hierbei um ein zweites Quotientensignal handelt,
    c) Einrichtungen, die ein elektrisches Signal erzeugen, welches den Winkel darstellt, dessen Kosinus durch das zweite Quotientensignal gegeben wird,
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    d) Einrichtungen, mit denen das Signal, welches diesen Winkel darstellt, mit dem ersten Quotientensignal verglichen wird, durch ein Anzeigesteuersignal, ansprechend auf die Tatsache erzeugt wird, ob der Wert dieses Winkels geringer ist als der Wert des ersten Quotienten,
    e) Einrichtungen, mit denen das Signal, welches diesen Winkel darstellt, dem ersten Signal des Signalpaares hinzuaddiert wird, wodurch ein erstes Auswuchtstellungssignal erzeugt wird,
    f) Einrichtungen, die das Signal, welches den besagten Winkel darstellt, vom ersten Signal abziehen, wodurch ein zweites Auswuchtstellungssignal erzeugt wird und
    g) Einrichtungen, mit denen eine sichtbare Anzeige, ansprechend auf das Anzeigesteuersignal, erzeugt wird, wobei eine Anzeige gegeben wird, daß ein Auswuchtsignal an der Stelle angebracht werden soll, die dem ersten Signal des Paares entspricht, wobei das System dann wieder in Betrieb genommen wird.
  18. 18. Verfahren zur Auswuchtung von Rädern unter Verwendung von Auswuchtgewichten einer einzelnen vorbestimmten Masse, wobei die auszuwuchtenden Räder eine Felge aufweisen, die eine Ebene bestimmt, in der die Auswuchtgewichte befestigt werden, und wobei das Rad gedreht wird und während der Raddrehung die Winkellage der Felge festgestellt wird, in der ein Gewicht angebracht werden sollte, um ein Gegenwuchtmoment in der Richtung zu erzeugen, die erforderlich ist, um das Rad auszuwuchten, wobei, während das Rad sich dreht, die Größe des Gewichtes abgefühlt wird, welche, wenn dieses Gewicht in dieser Winkelstellung angeordnet wird, ein Auswuchtmoment erfolgt, welches erforderlich ist, um das Rad in dieser Ebene auszufluchten, dadurch gekennzeichnet, daß
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    a) ein Paar elektrische Signale erzeugt werden, wobei das erste Signal die Winkellage am Rad darstellt und das zweite Signal die abgefühlte Gewichtsgröße,
    b) die beiden elektrischen Signale in elektrische Auswuchtstellungssignale umgewandelt werden, die wenigstens zwei Stellen am Rad darstellen, an denen eines der Auswuchtgewichte am Rad befestigt werden sollte, um das Rad auszuwuchten und
    c) daß diese Stellen, an denen die Auswuchtgewichte befestigt werden sollten, sichtbar dargestellt werden.
  19. 19. Verfahren nach Anspruch l8, wobei das auszuwuchtende Rad eine Felge mit zwei Flanschen aufweist, die eine ersto und eine zweite Ebene bestimmen, in der die Auswuchtgewichte befestigt werden sollen, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Ebene
    a) ein elektrisches Signal erzeugt wird, welches den Quotienten der abgefühlten Gewichtsgröße, dividiert durch die doppelte Masse eines Auswuchtgewichtes, darstellt,
    b) ein elektrisches Signal erzeugt wird, welches den Winkel abgibt, dessen Kosinus durch diesen Quotienten gegeben wird,
    c) das Signal, welches diesen Winkel darstellt, zu dem Signal, welches die Winkellage darstellt, addiert wird, wodurch ein erstes Auswuchtstellungssignal erzeugt wird,
    d) das Signal, welches diesen Winkel darstellt, vom Signal, welches diese Winkellage darstellt, abgezogen wird, wodurch ein zweites Auswuchtstellungssignal erzeugt wird und daß das
    e) erste und zweite Auswuchtstellungssignal visuell dargestellt wird.
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  20. 20. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß Auswuchtsignale am Rad an den Stellen angeordnet werden, die durch die Anzeige gekennzeichnet werden.
  21. 21. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß für jede der beiden Ebenen eine visuelle Anzeige erzeugt wird, wenn zwei Auswuchtgewichte der vorbestimmten Masse nicht ausreichen, um das Moment zu erzeugen, welches erforderlich ist, um die Unwucht des Rades zu korrigieren.
  22. 22. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß
    a) ein elektrisches Signal erzeugt wird, welches den Quotienten der Länge eines Auswuchtsignales, dividiert durch den doppelten Radius des Radflansches,darstellt, wobei dieses ein erstes Quotientensignal ist,
    b) ein elektrisches Signal erzeugt wird, welches die abgefühlte Gewichtsgröße vermindert und die Masse eines Auswuchtgewichtes darstellt, wobei es sich hierbei um ein kompensiertes Gewichtssignal handelt,
    c) ein elektrisches Signal erzeugt wird, welches den Quotienten der abgefühlten Gewichtsgröße, dividiert durch die doppelte Masse des Auswuchtgewichtes, darstellt, wobei es sich hierbei um ein zweites Quotientensignal handelt, welches den Kosinus der Winkelverschiebung darstellt, unter welcher die Auswuchtgewichte in der Radfelge relativ zur festgestellten Winkellage angeordnet werden sollten,
    d) ein elektrisches Signal erzeugt wird, welches den Winkel angibt, dessen Kosinus durch das zweite Quotientensignal gegeben wird,
    e) das Winkelsignal mit dem ersten Quotientensignal verglichen wird und ein erstes Vergleichssignal erzeugt wird, wenn das Winkelsignal größer als das erste Quotien-
    - 11 809826/0495
    tensignal ist, wobei ein zweites Vergleichssignal erzeugt wird, wenn das Winkelsignal kleiner als oder gleich dem ersten Quotientensignal ist,
    f) ansprechend auf das zweite Vergleichssignal ein elektrisches Signal erzeugt wird, welches den Quotienten des kompensierten Gewichtssignals, dividiert durch die doppelte Masse eines Auswuchtgewichtes, darstellt, wobei es sich um ein drittes Quotientensignal handelt,
    g) ansprechend auf das zweite Vergleichssignal ein elektrisches Signal erzeugt wird, welches den Winkel darstellt, dessen Kosinus durch das dritte Quotientensignal gegeben wird, wobei es sich hier um ein zweites Winkelsignal handelt,
    h) ansprechend auf das erste Vergleichssignal das Winkelsignal zum zweiten abgefühlten Winkelstellungssignal addiert wird, um ein erstes Auswuchtstellungssignal zu erzeugen, wobei dieses Winkelsignal vom abgefühlten Winkelstellungssignal abgezogen wird, wobei ein zweites Ausgleichsstellungssignal erzeugt wird und daß
    i) ansprechend auf das zweite Vergleichssignal das zweite Winkelsignal zum Winkelstellungssignal addiert wird, wodurch ein erstes Auswuchtstellungssignal erzeugt wird und das zweite Winkelsignal vom abgefühlten Winkelstellungssignal abgezogen wird, wodurch ein zweites Auswuchtstellungssignal erzeugt wird.
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