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DE2741594A1 - Klemme zur regulierung der stroemung in kunststoffrohren - Google Patents

Klemme zur regulierung der stroemung in kunststoffrohren

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Publication number
DE2741594A1
DE2741594A1 DE19772741594 DE2741594A DE2741594A1 DE 2741594 A1 DE2741594 A1 DE 2741594A1 DE 19772741594 DE19772741594 DE 19772741594 DE 2741594 A DE2741594 A DE 2741594A DE 2741594 A1 DE2741594 A1 DE 2741594A1
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DE
Germany
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clamping surface
pipe
roller
clamp
recesses
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Application number
DE19772741594
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DE2741594C2 (de
Inventor
Marvin Adelberg
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Individual
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Individual
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M39/00Tubes, tube connectors, tube couplings, valves, access sites or the like, specially adapted for medical use
    • A61M39/22Valves or arrangement of valves
    • A61M39/28Clamping means for squeezing flexible tubes, e.g. roller clamps
    • A61M39/286Wedge clamps, e.g. roller clamps with inclined guides
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
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    • A61M39/28Clamping means for squeezing flexible tubes, e.g. roller clamps
    • A61M39/286Wedge clamps, e.g. roller clamps with inclined guides
    • A61M39/287Wedge formed by a slot having varying width, e.g. slide clamps

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Description

  • Klemme zur Regulierung der Strömung in Kunststoffrohren
  • Die Erfindung betrifft Klemmgeräte zur Verwendung bei der Regulierung der Strömung in Kunststoffrohren und insbesondere eine Vorrichtung, bei welcher innerhalb eines derartigen Gerätes eine Rolle Verwendung findet, derart, dass diese in Längsrichtung bezüglich einer Fläche mit einem Kanal variablen Querschnitts bewegbar ist, um die Strömungsrate bzw. -menge einzustellen und festzulegen. Dabei weist die Rolle entlang der Seitenkanten durch Ausnehmungen gebildete Schultern auf.
  • In der Anmeldung P 26 53 415.6 ist ein verbessertes Klemmgerät beschrieben, welches verwendbar ist, um die Strömung in Kunststoffrohren zu regulieren. Derartige Geräte weisen Mittel entlang der Klemmfläche auf, welche das Rohr an bestimmten Positionen festklemmen oder ergreifen, derart, dass kleine Abschnitte des Rohres zwischen den Klemmelementen begrenzt sind. Durch derartige Klemmgeräte wurde das sogenannte "Kriechen" des Rohres beträchtlich reduziert, so dass eine wesentliche Verbesserung in der Konstanz der Strömungsrate im Rohr erreichbar war. Obwohl unter normalen Bedingungen eine im wesentlichen konstante Strömungsrate bzw. -menge erzielbar ist, tritt eine starke Zunahme der Strömungsrate auf, wenn am Kunststoffrohr plötzlich gezogen wird, um ein Strecken des verhältnismässig weichen Polyvinylchlorid-Rohres (Shore A 65-80) zu erreichen und wenn das Rohr nachfolgend freigegeben wird. Eine derartige unkontrollierte Zunahme der Strömungsrate bzw. Strömungsmenge kann gefährlich werden, insbesondere wenn starke Medikamente zu verabreichen sind oder wenn der Patient ein Kind oder eine ältere Person ist. Eine derartige zunehmende Strömungsmenge kann auch zu Lungenödemen (Überfluten der Lungen) führen, was sehr gefährlich sein kann.
  • Gemäss der vorliegenden Erfindung werden die vorgenannten Probleme gelöst, welche entstehen können, wenn zufällig am Plastik rohr gezogen wird. Es wird dabei vermieden, dass durch dieses Ziehen eine Zunahme der Strömungsrate in Kauf zu nehmen ist. Falls überhaupt eine Veränderung der Strömungsrate nach einem derartigen Ziehen auftritt, dann ist eher eine Abnahme der Strömungsrate bzw. -menge als eine Zunahme zu erwarten oder in Kauf zu nehmen. Es hat sich herausgestellt, dass das Gerät gemäss der Erfindung hinsichtlich der Konstanz der Strömungsrate verbesserte Eigenschaften gegenüber dem Gerät nach der vorgenannten Patentanmeldung besitzt.
  • Mit der vorliegenden Erfindung soll ein Gerät geschaffen werden, mit welchem bei der Verabreichung intravenöser Infusionen eine Zunahme der Strömungsrate nach einem unbeabsichtigten Strecken der intravenösen Speiseleitung verhindert werden soll. Das Gerät weist eine verbesserte Klemme auf, welche den Strom durch Kunststoffrohre regelt, derart, dass ein Kriechen des Rohres reduziert bzw. vermieden und eine Zunahme der Strömungsrate nach starkem Ziehen am Rohrkörper verhindert wird.
  • Das Rohr, innerhalb welchem die Strömung zu regeln ist, wird in die zum Regulieren dienende Klemme eingebracht, wobei es zwischen einer Rolle und einer Klemmfläche geklemmt wird. Entlang der Klemmfläche erstreckt sich ein Kanal veränderlichen Querschnitts. Die Klemmfläche ist parallel zur Bewegungsbahn der Rolle ausgerichtet, somit besteht bei allen Rollenpositionen ein konstanter Abstand zwischen diesen beiden Elementen. Die innerhalb des Rohres bestehende Strömungsmenge bzw. Strömungsrate wird durch Lingsbewegung der Rolle verändert, wobei sich das Verhältnis des zwischen der Rolle und der Klemmfläche eingeklemmten Rohrteils gegenüber dem Rohrteil, welcher nicht eingeklemmt Ist und sich oberhalb des Kanals befindet, ändert.
  • Mehrere Rippenelemente sind in der Klemmfläche ausgebildet und wirken örtlich, um das Rohr in vorbestimmten Abständen bzw. an vorbestimmten Positionen zu ergreifen, derart, dass ein Kriechen bzw ein Kaltfluss des Kunststoffrohres im wesentlichen vermieden wird. Die Seltenftächen oder Kanten der Rolle sind hinterschnitten bzw. ausgenommen, so dass Schultern mit Zwischenräumen gebildet sind, in welche die Aussenkanten des Rohres auswandern können. Die Breite der auf diese Weise gebildeten Schultern ist klein genug, um die Entstehung einer Strömungsbahn in den Kanten des Rohres zu verhindern, wenn das Rohr eingeklemmt ist. Durch das durch die Rippenelemente vollzogene Festklemmen und den durch die Rollen-Schulterteile gebildeten, das Ausweichen des Rohres ermöglichenden Raum wird eine verbesserte Reduzierung der Veränderung der Strömungsrate, d.h. eine verbesserte Reduzierung auf ein Mindestmaß oder eine Verhinderung der Veränderung der Strömungsrate erreicht, wenn die Klemme auf die erwünschte Strömungsr;.te bzw. -menge eingestellt ist.
  • Durch diese bauliche Kombination wird eine Zunahme der Strönrungsrate nach einem starken, ein Strecken verursachenden Zug am Rohr verhindert.
  • Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung erläutert.
  • Fig. 1 ist eine Perspektivansicht einer Ausführungsform gemäss der Erltindung; Fig. 2 ist eine vergrösserte Teilschnittansicht von Linie 2-2 in Fig. 1; Fig. 3 ist eine teilweise geschnittene Perspektivansicht des Gehäuses der Klemmvorrichtung nach der Erfindung; Fig. 4 ist eine Schnittansicht unter Darstellung der Klemmfläche nach der Erfindung; und Fig. 5 ist eine graphische Darstellung unter Wiedergabe der verbesserten Wirkungsweise bei Verwendung der Klemme nach der Erfindung.
  • Die Klemme nach der Erfindung besitzt wie diejenige nach der Patentanmeldung P 26 53 415.6 einen Körperteil bzw. ein Gehäuse mit einer länglichen Klemmfläche und weist einen in Längsrichtung sich erstreckenden Kanal von variablem Querschnitt auf. Innerhalb des Gehäuses der Klemmvorrichtung ist eine Rolle gelagert und in Längsrichtung parallel zur Klemmfläche bewegbar, wobei während der Bewegung der Rolle ein konstanter Abstand zwischen dem Rollenkörper und der Klemmfläche besteht. Das Kunststoffrohr wird zwischen der Rolle und der Klemmfläche eingeklemmt, wobei der Strömungsquerschnitt des Rohres gemäss der Position der Rolle eingestellt wird.
  • Die Kanten der Rolle sind hinterschnitten, d.h., dass an den entgegengesetzten Seiten oder Aussenkanten abgestufte Schultern bestehen.
  • Somit sind Ausnehmungen zwischen den Seiten der Rolle und den Seitenwänden des Gehäuses gebildet. In diese Ausnehmungen können die Seiten des Rohres beim Festklemmen auswandern, insbesondere kurz nachdem ein starker Zug am Rohrkörper ausgeübt wurde. Die Ausnehmungen sind gross genug, um ein angemessenes Auswandern des Rohres zuzulassen, derart, dass Veränderungen der Strömungsrate bzw. -menge vermieden werden, sie sind jedoch nicht gross genug, um das Entstehen von Strömungsbahnen oder -kanälen in den Seiten des Rohrkörpers zuzulassen, wenn dieser festgeklemmt ist. Durch den stufenweisen Aufbau der Schulteranordnung werden zwei Vorteile er# zielt: Unter normalem Einsatz der Klemme werden Veränderungen der Strömungsråte in verbesserter Weise auf ein Minimum reduziert bzw.
  • ausgeschaltet; sollte auf den Rohrkörper ein starker Zug ausgeübt werden, dann ist nicht die Zunahme der Strömungsrate in Kauf zu nehmen, wie dies bei bisherigen Klemmen der Fall war. Diese Verbesserung ist mit im Handel erhältlichen intravenösen Rohrkörpern erzielbar, welche eine Shore-Härte A im Bereich von 65-80 besitzen, d. h. verhältnismässig weich sind. In der bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung sind in der Klemmfläche mehrere Erhöhungen ausgebildet, welche durch Vertiefungen voneinander getrennt sind, um das Rohr an vorbestimmten Positionen und Abständen zu ergreifen und festzuhalten, wie dies in der Patentanmeldung P 26 53 415.6 dargestellt ist. Die Verwendung dieses Aufbaues verringert das Kriechen bzw. den Kaltfluss des Kunststoffes beträchtlich und reduziert Veränderungen der Strömungsrate auf ein Mindestmaß, wenn die Klemme auf die erwünschte Strömungsrate bzw. -menge eingestellt ist. Durch Verwendung einer derartigen Klemm- oder Greifanordnung werden Verformungen des Rohres, wenn dieses einem Zug ausgesetzt wird, örtlich begrenzt. Jegliche Verformung des Rohres zwischen den Rippen oder anderen Greifelementen setzt sich nicht in die grosse V-förmige Nut in der Mitte des Gehäuses fort, also in den Bereich, in welchem die Strömung des Fluids beeinflusst wird. Bei Festklemmen wird ein gewisser Anteil des Rohres leicht in die V-förmige Nut eingedrückt. An einer Seite der Rolle ist die V-Nut breiter und konvergiert in Richtung der Rolle. An der anderen Seite ist die V-Nut schmaler und divergiert in Richtung der Rolle. Wenn der übermässige Zug am Rohr freigegeben wird, dann wird das Rohr an der konvergenten Seite weniger vollständig zurückkehren, da das Rohr die Neigung des Faltens besitzt und ein etwas grösseres örtliches Lumen bildet. An der anderen Seite der Rolle besitzt das Rohr die Neigung, leichter zurückzukehren, da die Nut in Richtung der Rolle divergiert.
  • Dieser Effekt wird jedoch durch die starke örtliche Festlegung durch die Greif- oder Klemmelemente überwogen. Nachdem der Zug ausgeübt wurde, können die Seitenteile der Rohrwand in die Ausnehmungen ausweichen, die zwischen den hinterschnittenen Schulterteilen der Rolle und den Seiten des Gehäuses bestehen. Das Rohr verbleibt jedoch in diesem Bereich ausreichend festgeklemmt, derart, dass in diesem Abschnitt des Rohrkörpers keine Strömung des Fluids stattfindet.
  • In den Fig. 1-4 ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Die Klemme weist einen Körperteil bzw. ein Gehäuse 11 mit Seitenwänden 13 und 14 auf, in welchen entgegengesetzt befindliche Lagernuten 13a und 14a ausgebildet sind. Eine Rolle 16 ist mit einem Paar von Lagerbolzen bzw. Lagerzapfen versehen (von welchen in Fig. 1 der Lagerbolzen 16a dargestellt ist). Die Lagerbolzen erstrecken sich von der Rolle 16 und laufen in den Lagernuten 13a und 14a. Das Gehäuse weist gleichfalls eine Bodenfläche 18 auf, welche als Klemmfläche dient, derart, dass das Kunststoffrohr 20 durch das Rad 16 an die Bodenfläche ange drückt wird. Im Mittelteil der Bodenfläche 18 ist ein Kanal 22 veränderlicher Breite und veränderlicher Tiefe vorgesehen. Die Boden - oder Klemmfläche 18 verläuft parallel zu den Nuten 13a und 1 4a, derart, dass der trennende Abstand zwischen der Rolle 16 und der Bodenfläche 18 während der Bewegung der Rolle auf ihren Lagerzapfen konstant bleibt. Die Strömungsmenge bzw.
  • -geschwindigkeit durch das Rohr 20 wird auf den erwünschten Wert eingestellt, indem die Rolle 16 entlang der Lagernuten 13a und 14a in eine bestimmte Position gebracht wird, derart, dass das Rohr gegen Flächen gedrückt wird, die sich an unterschiedlichen Teilen des veränderliche Tiefe und Breite aufweisenden Kanals befinden. Mehrere Rippen oder erhöhte Teile 25 sind in der Bodenfläche 18 ausgebildet.
  • Die erhabenen Teile 25 sind durch einzelne Vertiefungen 27 voneinander getrennt. Die Rippen 25 sind (Fig. 4) auf den entgegengesetzten Seiten des Kanals 22 gestuft zueinander vorgesehen. Durch die versetzte oder stufenweise Anordnung ist die durch Bewegung der Rolle erzielbare Abstandssteuerung kontinuierlicher und gleichförmiger, als dies bei einem symmetrischen Muster der Fall wäre. In der bevorzugten Ausführungsform gemäss der Erfindung verlaufen die Rippen oder erhöhten Teile 25 im wesentlichen parallel zur Längsachse des Gehäuses, um die Fertigung zu vereinfachen. Sie können auch in anderen Richtungen verlaufen und/oder aus einer Reihe von Unterbrechungen aufweisenden Elementen oder Rippen gleicher oder ungleichförmiger Länge und Höhe bestehen. Wie in der Stammanmeldung zum Ausdruck gebracht ist, sind die Höhe der Rippen und der Abstand zwischen den Rippen zur Erzielung minimalen "Kriechens" vorzugsweise im wesentlichen einauch ander gleich alsZgleich gegenüber der Wanddicke des zusammengedrückten Rohres. Wenn Polyvinylchlorid-Rohre mit einer Shore-Härte A 65-80 benutzt werden, dann ist die Wanddicke des durch die Rolle 16 gegen die Bodenfläche 18 angedrückten Rohres auf etwa 1/2 der nominalen Dicke reduziert, wenn keine Pressung besteht. In einer Ausführungsform der Erfindung, welche für Polyvinylchlorid-Rohre einer nominalen Wanddicke von 0,50 mm und einer abgeschätzten Wanddicke bei Pressung von 0,25 mm vorgesehen ist, besitzen die Rippen eine Höhe und einen Abstand von 0,152 mm.
  • Die Kanten der Rolle 16 sind hinterschnitten, derart, dass schräg zulaufende Schultern 16b und Ausnehmungen 30 zwischen den Seiten der Rolle und den Innenflächen der Seitenwände 13 und 1 4 bestehen. Die Kanten des Rohres 20 können somit in die Ausnehmungen 30 ausweichen bzw. wandern. Die Breite "w" der Ausnehmung und deren Länge "h" muss gross genug sein, um ein angemessenes Auswandern oder Ausweichen des Rohres zuzulassen. Gleichzeitig dürfen die Abmessungen nicht zu gross sein, um zu verhindern, dass in diesem Abschnitt des Rohres ein Strömungshohlraum entstehen kann. Es hat sich herausgestellt, dass optimale Ergebnisse erzielt werden, wenn die Breite ??w?? doppelt so gross ist wie die im zusammengedrückten Zustand bestehende Wanddicke "c" des Rohres, wobei die Höhe ?thT? der Ausnehmung (den Schrägteil der Schulter nicht eingeschlossen) wenigstens doppelt so gross ist wie "w" . Eine grössere Abmessung für "h" beeinträchtigt die Funktion des Gerätes nur insofern, als dies die baulichen Faktoren der Rolle betrifft. Durch die Verwendung einer schräg zulaufenden Schulter 16b anstelle eines Schulteransatzes von 900 wird der Zusammenbau vereinfacht, hat jedoch keinen Einfluss auf die Wirkungsweise des Gerätes.
  • In Fig. 5 sind in graphischer Darstellung die Strömungsmengenveränderungen bzw. -geschwindigkeiten infolge der relativen Kriecheigenschaften bei Verwendung herkömmlicher Klemmen, Klemmen gemäss US-PS 3 685 787, Klemmen gemäss Patentanmeldung P 26 53 415.6 und Klemmen gemäss der vorliegenden Erfindung wiedergegeben. Die Linie A gibt die prozentuale Veränderung der Strömungsrate einer herkömmlichen Klemme wieder, während die Kurve B die prozentuale Änderung der Strömungsrate bei Verwendung der Klemme nach US-PS 3 685 787 wiedergibt. Die Linie bzw. der Kurvenverlauf C gibt die prozentuale Änderung der Strömungsrate mit Hilfe der Klemme nach der Anmeldung P 26 53 415.6 wieder. Der Kurvenverlauf D gibt die prozentuale Änderung der Strömungsrate bzw. -menge bei Verwendung der Klemme nach der vorliegenden Erfindung wieder, wobei dasselbe Rohr verwendet wurde, welches den Kurvenverläufen A, B und C zugrundeliegt. Das Rohr besitzt eine nominelle Wanddicke von 0,5 mm (Wanddicke in zusammengedrücktem Zustand 0,25 mm). Im Falle der Linien bzw. Kurvenverläufe C und D besassen die Rippen eine Höhe und einen Abstand von 0,15 mm. Es ist aus der graphischen Darstellung ersichtlich, dass mit Hilfe des Gerätes nach der Erfindung die Veränderungen der Strömungsrate im Vergleich zu der Vorrichtung nach der Anmeldung P 26 53 415.6 wesentlich reduziert werden können.
  • L e e r s e i t e

Claims (5)

  1. Patentansprüche: X) Klemme zur Regulierung der Strömung in Kunststoffrohren, mit einem eine längliche Klemmfläche aufweisenden Gehäuse, mit einem in oder entlang der Klemmfläche ausgebildeten länglichen Kanal veränderlichen Querschnitts, mit einer Rolle, welche innerhalb des Gehäuses parallel zur Klemmfläche in Längsrichtung bewegbar ist, wobei in der Klemmfläche mehrere Erhöhungen, gegenseitig durch Vertiefungen getrennt, ausgebildet sind, um die Wandung des Rohres mit Hilfe der Rolle an bestimmten Positionen zu ergreifen und gegenüber der Klemmfläche festzuklemmen, derart, dass das Kriechvermögen bzw. der Kalifluss des Rohres reduzierbar ist, nach Patent.. .
    (Patentanmeldung P 26 53 415.6), dadurch gekennzeichnet, dass an den entgegengesetzten Stirnseiten der Rolle (16) durch Hinterschneidungen gebildete, stufenweise abgesetzte Schulterteile (16b) bestehen, welche gegenüber den Aussenkanten der Rolle Ausnehmungen (30) bilden, dass die Breite jeder der Ausnehmun gen (30) etwa doppelt so gross ist wie die Wanddicke des Rohres (20) in zusammengedrücktem Zustand, und dass die Höhe jeder der Ausnehmungen wenigstens doppelt so gross ist wie die Breite, wodurch die Seitenteile des Rohres (20) in die Ausnehmungen (30) auswandern können, ohne dass bei eingeklemmtem Rohr eine Strömungsbahn (Lumen) in den Seitenteilen des Rohres gebildet ist.
  2. 2. Klemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schulterteile (16b) schräg verlaufen.
  3. 3. Klemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der Erhöhungen (25) über den tiefsten Punkten der Vertiefungen unter Abstand zwischen den Erhöhungen Abmessungen im Bereich der Wanddicke des zusammengedrückten Rohrkörpers besitzen.
  4. 4. Klemme nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhöhungen die Form von Rippen (25) besitzen, welche im wesentlichen parallel zueinander als parallel zur Längsachse der Klemmfläche (18) verlaufen.
  5. 5. Klemme nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen an einer Seite des Kanals (22) der Klemmfläche bezüglich deii Rt ppen an der anderen Seite des Kanals versetzt angeordnet sind.
DE19772741594 1977-01-31 1977-09-15 Klemme zur regulierung der stroemung in kunststoffrohren Granted DE2741594A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US05/764,406 US4047694A (en) 1975-12-24 1977-01-31 Clamp for regulating flow through plastic-tubing

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2741594A1 true DE2741594A1 (de) 1978-08-03
DE2741594C2 DE2741594C2 (de) 1987-08-06

Family

ID=25070646

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19772741594 Granted DE2741594A1 (de) 1977-01-31 1977-09-15 Klemme zur regulierung der stroemung in kunststoffrohren

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Country Link
JP (1) JPS53103685A (de)
DE (1) DE2741594A1 (de)

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Publication number Publication date
DE2741594C2 (de) 1987-08-06
JPS53103685A (en) 1978-09-09
JPS6240029B2 (de) 1987-08-26

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