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DE2741360A1 - Verfahren zur herstellung von rohrleitungsanlagen in mehrgeschossigen gebaeuden und rohrverbinde- und halteeinrichtung fuer solche rohrleitungsanlagen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von rohrleitungsanlagen in mehrgeschossigen gebaeuden und rohrverbinde- und halteeinrichtung fuer solche rohrleitungsanlagen

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Publication number
DE2741360A1
DE2741360A1 DE19772741360 DE2741360A DE2741360A1 DE 2741360 A1 DE2741360 A1 DE 2741360A1 DE 19772741360 DE19772741360 DE 19772741360 DE 2741360 A DE2741360 A DE 2741360A DE 2741360 A1 DE2741360 A1 DE 2741360A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe
pipes
flange
ceiling
pipe ends
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19772741360
Other languages
English (en)
Inventor
Noriatsu Kojima
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP51111213A external-priority patent/JPS5818559B2/ja
Priority claimed from JP52063733A external-priority patent/JPS5818560B2/ja
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2741360A1 publication Critical patent/DE2741360A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L5/00Devices for use where pipes, cables or protective tubing pass through walls or partitions
    • F16L5/02Sealing
    • F16L5/08Sealing by means of axial screws compressing a ring or sleeve

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints Allowing Movement (AREA)
  • Supports For Pipes And Cables (AREA)
  • Flanged Joints, Insulating Joints, And Other Joints (AREA)

Description

PFENNING · MAAS · SEILER · MEiNiG
PATENTANWÄLTE BERLIN · MÜNCHEN · AJGSBURG
- 3-
LEMKE · SPOTT
274136Q
Patentanwälte Kutturstendamm 170 D 1!K)O Berlin !5
T52-58
Urser Zeichen
Our reference
j Pfenning, Dipt -ing ■ Berlin
Df t. Vaas. Dtpl.-Chem. · München
H Seiler, Dipl -Ing. ■ Bertin
K Li Meinig. Dipl-Phye. Berlin
j M Lemke, Dipl Ing - Augsburg
Dr G Spctt, Dipl -Chem · München
Wff/schu BÜRO BERLIN:
Kurfürstendamm 170
D 1000 Berlin 15
Telefon:
030-8812008/8812009
Telegrammadresse:
Seilwehrpatent
Berlin
Date
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Your reference Your letter of
12. Sept. 1977
NORIATSU KOJIMA
5-31, Yanagishima-cho, Nakagawa-kuf Nagoya-shi, Aichi-ken,
JAPAN
Verfahren zur Herstellung von Rohrleitungsanlagen in mehrgeschossigen Gebäuden und Rohrverbinde- und Halteeinrichtung für solche Rohrleitungsanlagen
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Rohrleitungsanlagen in mehrgeschossigen Gebäuden aus miteinander zu verbindenden Rohrenden und eine Rohrverbindfe und Halteeinrichtung für solche Rohrleitungsanlagen.
Beim Verbinden von Rohren im Zuge der Installation von Rohrleitungsanlagen können unterschiedliche Arten von Abweichungen oder Auslenkungen zwischen den zu verbindende Rohren auftreten. Dabei lassen sich folgende Abweichungen und Auslenkungen unterscheiden:
(a) Längenabweichungen, z.B. Unterschiede im Abstand zwischen einem Paar zu verbindender Rohrenden;
(b) nicht fluchtende Rohre, z.B. vertikale Abweichungen bei einer horizontalen Verbindung oder horizontale
Abweichung in einer vertikalen Verbindung und
(c) Hinkelunterschiede zwischen einem Paar zu verbindender Rohrenden.
Während des Betriebes dehnen sich Rohre durch Wärmeeinwirkung aus, ziehen sich zusammen oder werden gegeneinande versetzt, Erschütterungen des Gebäudes können zu Rissen oder gar zu Trennungen der Rohre führen und somit Leckagen nach sich ziehen.
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Für die Herstellung von Rohrleitungsanlagen in Gebäuden sind mehrere Verfahren üblich, z.B. ein stufenweiser Aufbau, wobei die Rohrleitungen von STockwerk zu Stockwerk aufeinanderfolgend zusammengesetzt werden, oder ein Baugruppenaufbau, bei dem die Verrohrung für jedes Stockwerk als Baugruppe vorgefertigt sind und die Baugruppen untereinander mit flexiblen Rohren verbunden werden. Bei der zuerst genannten Methode werden die oben erwähnten Abweichungen und Auslenkungen, die zwischen den Rohren auftreten, fortschreitend verstärkt und führen zu einer Konzentration der Spannungen in den Rohrleitungen. Weiterhin ist die Beherrschung der unterschiedlichen Auslenkungen aufgrund von Dehnungen oder Kontraktionen der Rohre und Erschütterungen des Gebäudes schwierig. Bei der obengenannten zweiten Methode muß das Gebäude unter Einhaltung geringster Toleranzen aufgebaut werden, was zu einer Erhöhung der Baukosten führt. Zudem sind bei solchen Rohrleitungsanlagen keine großen Standzeiten zu erwarten, weil die flexiblen Verbindungsrohre zwischen den einzelnen Baueinheiten nicht so dauerhaft sind wie die anderen Teile der Rohrleitungsanlage .
Bei beiden genannten Methoden ist nicht zu vermeiden, daß zwischen den Rohren und den Durchgangeöffnungen
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in Fußbodenbelägen oder Wandtäfelungen Ritzen verbleiben, über die sich Feuer und toxische Gase bei Bränden im Gebäuden ausdehnen können.
Für Rohrleitungsanlagen in Gebäuden ist es also notwendig, die Ritzen in den Durchgangsöffnungen zumindest in feuergefährlichen Bereichen, wie z.B. in feuerhemmenden oder feuersicheren Wänden und Decken, auszustopfen und Rohre, z.B. Versorgungsrohre, Abwasserrohre oder Verteilerleitungen mit nicht brennbarem Material, z.B. Asbest oder Bleikitt, zu bepacken. Die hiermit verbundenen Arbeiten, z.B. das nachträgliche Ausfüllen von Ritzen, werden jedoch erfahrungsgemäß aus technischen oder ökonomischen Gründen nicht immer richtig ausgeführt. So können sich bei Bränden im Gebäud Feuer und toxische Gase leichter ausbreiten. Mit der Erfindung werden solche Nachteile von vornherein vermieden ,
Die Erfindung zielt darauf ab, bei Rohrleitungsanlagen in Gebäuden die Rohrenden mit solchen Rohrverbindern zusammenzufügen, die in der Lage sind, Abweichungen und Auslenkungen zwischen den Rohren auszugleichen, und mit denen auch Ritzen zwischen den Rohren und den
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Durchgangsöffnungen dicht verschlossen werden können, so daß z.B. bei Baueinheiten von Rohrleitungsanlagen, die in jedem STockwerk eines Gebäudes für sich vorgefertigt werden, keine Konzentrationen von Spannungen und Leckagen auftreten können.
Außerdem geht die Erfindung davon aus, daß das Verbinden von Rohren und das Abdichten von Ritzen zwischen den Rohren und den Durchgangsöffnungen in feuergefährlichen Zonen, wie z.B. in Feuerschutzwänden oder Decken, ohne ein nachträgliches Verstopfen der Ritzen auf einfache und sichere Weise durchgeführt werden soll, wobei ein Ausbreiten von Feuer und toxischen GAsen bei Bränden über solche Wege sicher ausgeschlossen wird.
Schließlich geht die Erfindung davon aus, daß die Installationsarbeiten b ei der Herstellung von Rohrleitungs anlagen in Gebäuden vereinfacht und in kürzerer Zeit ausgeführt werden können, wenn die Verbindung von Rohren über entsprechend günstig ausgebildete Rohrverbinde- und Halteeinrichtungen erfolgt. Gemäß der Erfindung werden Durchgangsöffnungen für die Rohrleitungen in Wänden bzw. Decken mit größerem Durchmesser als dem der zu verbindenden Rohrenden ausgeführt, die Rohrenden im Bereich der
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Durchgangsöffnungen miteinander dicht, dabei jedoch gegeneinander verschiebbar verbunden und bezüglich der Durchgangsöffnungen versetzbar befestigt und gleichzeitig mit der versetzbaren Befestigung die Durchführungsöffnungen dicht abgedeckt werden.
Bevorzugte Aus füh rungs formen des erfindungs gemäßen Verfahrenjs sind in den Ansprüchen 2 und 3 gekennzeichnet,
Rohrverbinde- und Halteeinrichtungen sind gemäß der Erfindung derart ausgebildet, daß an einem Ende eine Führungsbohrung für die Aufnahme eines der zu verbindenden Rohrenden und einer elastischen Stopfbüchsendichtung, am anderen Ende eine weitere Bohrung für den Anschluß dee anderen Rohrendes und ein zur Befestigung der Einrichtung an der betreffenden Wand- bzw. Deckenfläche und zur Abdeckung der Durchgangsöffnung dienender Flansch vorgesehen sind.
Bevorzugte Ausführungsformen einer solchen Einrichtung sind in denAnsprüchen 5 bis 7 gekennzeichnet.
Die Vorteile der Erfindung liegen also darin, daß Rohre für Rohrleitungsanlagen in mehrgeschossigen Gebäuden aufgrund der besonders vorteilhaft ausgebildeten Rohrverbind^
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und Halteeinrichtungen in einfachster Weise zusammengesetzt und auch ausgewechselt werden können. Die Ausführung der Durchgangsöffnungen in Wänden oder Deckenbereichen des Gebäudes mit entsprechend großem Durchmesser und das Verbinden der Rohre ist in kurzer Zeit und ohne großen Aufwand möglich. Zur Befestigung der Verbinde- und Halteeinrichtung an den betreffenden Wänden oder Decken dienen gebräuchliche Verankerungsschrauben und Dübel. Ritzen zwischen den Rohren und den Durchgangsöffnungen müssen nicht nachträglich verstopft werden. Sie werden dicht verschlossen, indem zwischen Wand- bzw. Deckenfläche und Flansch eine elastische Dichtung gelegt und der Flansch an der Wand bzw. Deckenfläche befestigt wird. Diese Arbeiten werden selbstverständlich erst dann durchgeführt, wenn die Rohrenden in den Rohrverbinder eingesetzt sind. Da zumindest eines der beiden Rohrenden über eine Stopfbuchsendichtung dicht, gleichzeitig aber etwas beweglich befestigt wird, können Abweichungen und Auslenkungen ausgeglichen werden. Die Verbindung des Flanschteiles mit dem eigentlichen Rohrverbinder über ein Gewinde ermöglicht eine gegenseitige Verstellbarkeit dieser beiden Teile auf einfachste Weise.
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Die gabelförmige Ausbildung der Befestigungslappen des Flansches erlaubt ein Versetzen der Einrichtung sowohl vor als auch in natürlich geringerem Maße nach der Befestigung des Flansches an der betreffenden Wand bzw, Deckenfläche.
In der Zeichnung sind Ausführungsformeη der Erfindung schematisch dargestellt. Dabei zeigen:
Fig. 1 einen Ausschnitt im Aufriß, teilweise
geschnitten, einer Rohrleitung, bei der zwei vertikal verlaufende Rohre miteinande verbunden sind,
Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Linie II-II der Fig. 1,
Fig. 3 im Aufriß ein vertikal verlaufendes Rohr zwischen zwei Geschossen,
Fig. 4 im Aufriß ähnlich Fig. 3, jedoch mit einem Ausgleich nicht fluchtender Rohre,
Fig. 5 in vergrößertem Maßstab den Ausschnitt
"A" der Fig. 4,
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Fig, 6 eine Art der Befestigung des Flanschep; Fig. 7 eine Draufsicht gemäß Fig. 6;
Fig. 8 einen Ausschnitt im Aufriß,
teilweise geschnitten, einer vertikal verlaufenden Rohrleitung mit einem verstellbaren Flansch;
Fig. 9 einen Querschnitt gemäß Fig. 8 entlang der Linie IX-IX;
Fig. 10 einen Ausschnitt einer Rohrleitungsanlage mit vertikal und horizontal verlaufenden, miteinander verbundenen Rohren im Aufriß;
Fig. 11 einen Ausschnitt, teilweise geschnitten, einer weiteren Ausführungs form einer Rohrverbinde- und Halteeinrichtung;
Fig. 12 einen Querschnitt von Fig. 11 entlang der Linie XII-XII;
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Fig. 13 einen Ausschnitt einer Rohrleitungsanlage mit vertikal verlaufenden, mittels Verbindern gemäß Fig. 11 zusammengesetzten Rohren;
Fig. 14 einen Ausschnitt einer Rohrverbindunjg mit einem Bodenablauf (Badezimmer) im Aufriß,und die
Fig. 15
bis 17 Ausschnitte von Rohrverbinde- und
Halteeinrichtungen in gegenüber Fig. 11 abgeänderter Ausführung im Aufriß.
In den FIg, 1 bis 7 ist eine Ausführungsform einer Rohrverbinde- und Halteeinrichtung dargestellt, bei der die Rohre vertikal verlaufend über einen Rohrverbinder verbunden sind, der einen Flansch aufweist und seinerseits in einer Durchgangsöffnung einer Betondecke eines Gebäudes angeordnet ist.
Der Rohrverbinderteil verfügt über eine Führungsbohrung an einem Ende, von der eines der beiden zu verbindenden Rohrenden über eine Stopfbüchsendichtung verschiebb ar
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aufgenommen wird. Am anderen Ende ist ein Anschluß für das andere Rohrende vorgesehen. Mit einem Flansch wird die Durchgangsöffnung mittels einer elastischen Dichtung luftdicht abgedeckt. Die Einrichtung läßt sich in jeder gewünschten Richtung innerhalb des Zwischenraumes zwischen Durchgangsöffnung und Rohr versetzen, da für die Halterung der Einrichtung ein entsprechender Spielraum vorgesehen ist.
An diesen mit Spielraum befestigten Rohrverbinder werden die Hauptrohre angeschlossen. Das Hauptrohr innerhalb einer Etage ist mit einem besonders ausgebildeten Verbinder, einem Übergangsstück für Rohre unterschiedlicher Stärke am unteren Ende einer Rohrverbinde- und Halteeinrichtung in der Decke zur oberen Etage verbunden und befindet sich über eine Stopfbüchsendichtung und eine Brille hierfür mit seinem unteren Ende in einer weiteren Rohrverbinde- und Halteeinrichtung in der Decke zur unteren Etage. Dazwischen kann eine Verzweigung, z.B. ein T- oder ein Doppel-T-Stück mit Gewindeanschlüssen für Abzweigrohre vorgesehen sein. Ein derart vorbereitetes Haupt rohr muß ausreichende Länge besitzen. Wird es nämlich mit den betreffenden Rohrverbindern verbunden, muß
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gewährleistet sein, daß das untere Rohrende in ausreichendem Umfang für die Verbindung mit dem unteren Fohrverbinder zur Verfügung steht, wobei zu berücksichtigen ist, daß beim Anschluß des in der betreffende Etage vorgesehenen Hauptrohres an den Rohrverbinder in der Decke zur oberen Etage mittels des Übergangsstückes am oberen Ende des Rohres das untere Ende des Rohres aus dem unteren Rohrverbinder wieder ein STück hochgezogen wird.
Ausführungsformen der Erfindung erlauben ebenfalls die Verbindung von horizontal verlaufenden Rohren, wozu entsprechende Rohrverbinde- und Halteeinrichtungen in Durchgangsöffnungen eingesetzt werden, die sich in Wänden des Gebäudes befinden.
Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform erstreckt sich eine Rohrleitung durch eine Betondecke, beispielsweise (Fig. 3 und 4) durch Betondecken einer dritten Etage (1-3) und einer zweiten Etage (1-2). Eine Hülse 102 ist in die Durchgangsöffnung der Decke (1-3) eingesetzt und läßt einen Spielraum G zwischen der Innenfläche der Hülse 102 und der Außenfläche der durchgehenden Rohre 117 frei. Eine Rohrverbinde- und Halteeinrichtung 103 hat im wesentlichen
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zylindrische Gestalt und ist mit einem oberen Innengewinde 104 im oberen Bereich der Innenfläche versehen, wo eine Brille 124 eingesetzt wird, die auf eine Stopfbüchsendichtung wirkt. Die Verbinde- und Halteeinrichtung 103 besitzt Wirkflächen 105 und 106, die abgestuft und dazu vorgesehen sind, eine Pressung der ringförmigen elastischen Dichtungspackung 121 über deren obere und untere Flächen 122, 123 herbeizuführen. Das obere Ende des durchgehenden Rohres 117 wird von einem unteren Innengewinde 107 aufgenommen, das im unteren Bereich der Innenfläche der Verbinde- und Halteeinrichtung 103 vorgesehen ist. Ein Ringflansch 108 befindet sich ebenfalls am unteren Ende der Einrichtung 103, wobei die untere Flanschfläche mit einer Ringnut 109 für die Aufnahme eines O-Ringes 114 versehen ist. Die Rohrverbinde- und Halteeinrichtun 103 ist an der Geschoßdecke (1-3) durch ein Paar sich gegenüberliegender gabelförmiger Lappen 110, die über den Außenrand des Flansches 108 abstehen, mit Verankerungsschrauben 111 zu befestigen, wobei diese Schrauben 111 in den oberen Bereich der Decke (1-3) eingesetzt werden und die Lappen 110 mit einem Paar Unterlegscheiben 112 und einem Paar Muttern 113 festlegen.
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Der O-Ring 114 befindet sich in der Nut 109 auf der Oberfläche der Decke (1-3). Eine Entlüftungsmade 116 ist in die seitliche Fläche der Einrichtung 103 zwischen der Wirkfläche 106 und dem unteren Innengewinde 107 eingeschraubt. Das untere Ende des durchgehenden Verbindungsrohres 117 ist mit einem in besonderer Weise ausgebildeten Verbinder 118 versehen, der als Übergangsstück für Rohre unterschiedlicher Stärke seinerseits das obere Ende des Hauptrohres 119 aufnimmt, das in der zweiten Etage install!« ist. Das andere Hauptrohr 120 in der dritten Etage ist in die Führungsbohrung der Einrichtung 103 eingesetzt, und zwar ausreichend tief, um sich Auslenkungen in Längsrichtung anpassen zu können. Die elastische Dichtungspackum 121 ist als trichterförmiger konischer Zylinder ausgebildet und besitzt obere und untere Preßflächen 122, 123, die an die Wirkflächen 105, 106 der Einrichtung 103 angepaßt sind. Die elastische Dichtungspackung 122 wird zwischer der Innenfläche der Rohrverbinde-Einrichtung 103 und der Außenfläche des Hauptrohres 120 eingesetzt und mit der in das obere Innengewinde eingeschraubten Brille 124 luftdicht zusammengepreßt. Die Brille 124 wird umschlossen von einer Schutzhaube 124S_ aus elastischem Material, z.B. Gummi, die verhindert, daß Fremdstoffe in den Zwischenraum £ zwischen der Brille 124 'tnd dem Hauptrohr 120 fallen.
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Für die Installationsarbeiten wird die Hülse 102 in die Durchgangsöffnungen der einzelnen Decken (1-3) (1-2) eingesetzt, ebenso die Verankerungsschrauben 111. Sodann wird das durchgehende Zwischenrohr 117 mit der Rohrverbind und Halteeinrichtung 103 verbunden und in die Hülse 102 eingesetzt, außerdem der O-Ring 114 in die Nut 109 eingelegt und die gabelförmigen Lappen 110 über die Verankerungsschrauben 111 geführt. Danach werden die elastische Dichtungspaljcun-g 121 und die Brille 124 in die Rohrverbinde- und Halteeinrichtung 103 eingesetzt.
Das Hauptrohr 119 ist mittels des in besonderer Weise ausgebildeten Verbinders 118 mit seinem oberen Ende angeschlossen und trägt an seinem unteren Ende ein Verzweigungsstück 125 mit mehreren Gewinden für den Anschluß für Verzweigungsleitungen (s. Fig. 3). Das derart vorbereitete Rohrleitungsteil wird im folgenden mit P bezeichnet.
Das untere Ende des Rohrleitungsteils P ist in die andere Rohrverbinde- und Halteeinrichtung 103 eingesetzt, die an der Decke (1-2) der zweiten Etage befestigt wird, wo-hingegen das Übergangsstück 118 am oberen Ende des Rohrstücks P mit dem unteren Ende des durchgehenden Rohres 117 (Fig. 3) verbunden wird.
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Das Rohrstück P wird derart eingesetzt, daß an das Verteilerstuck 125 Abzweigleitungen angeschlossen werden können (nicht dargestellt).
Wenn die beiden Hülsen 102 nicht koaxial zueinander liegen, die Mittellinie der Hülse 102 in der Decke (1-3) von der der Hülse 102 in der Decke (1-2) um einen in Fig. 4 mit L bezeichneten Betrag abweicht, werden die Einrichtungen 103 in entgegengesetzter Richtung versetzt, so daß die Innenfläche der Hülse 102 in der Decke (1-3) die Außenfläche des durchgehenden Rohres 117 berührt. Dadurch wird der Rohrteil P in einer um den Winkel θ gegenüber der vertikalen geneigten Stellung gehalten.
Nach der Verbindung mit dem Rohrteil P wird die Einrichtung 103 auf der Decke (1-3) mittels der Verankerungsschrauben 111, der Muttern 113 und der Unterlegscheiben 112 befestigt. Die Nut 109 zwischen der unteren Oberfläche des Flansches 108 und der Oberfläche der Decke (1-3) wird durch den O-Ring 114 luftdicht verschlossen.
Bei der weiteren Installation der Rohrleitungsanlage werden die Einrichtung 103 und das Hauptrohr 120 in der dritten Etage miteinander und gegenseitig durch die elastische Dichtungspackung 121 verschiebbar verbunden
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und die Einrichtung 103 auf der Decke (1-3) mit dem O-Ring 114 versetzbar aufgelegt. Auf diese Weise sind das Hauptrohr 119 in der zweiten Etage und das Hauptrohr 120 in der dritten Etage miteinander mittels der Rohrverbinde- und Halteeinrichtung 103 auslenkbar verbunden. Dadurch lassen sich Längsabweichungen, axiale Auslenkungen und Winkelabweichungen, die zwischen Rohrteilen P auftreten könnenf in jedem Stockwerk völlig ausgleichen, so daß Versetzungen, Zusammenziehungen und Dehnungen der Vorteile, Risse und Brüche der Rohre und Leckagen aus den Rohren sicher vermieden werden. Außerdem wird eine Verbindung über den Zwischenraum zwischen der Innenfläche der Hülse 102 und der Außenfläche des durchgehenden Rohres 117 von einem Raum zum anderen in benachbarten Stockwerken durch den O-Ring 114 unmöglich gemacht und ein Durchdringen von Rauch, Flammen oder Gasen verhindert.
Diese Ausführungsform eignet sich ebenfalls für die Verbindung von horizontal verlaufenden Rohren durch Trennwände zwischen Räumen einer Etage.
In den Fig. 6 und 7 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der die Rohrverbinde- und Halteeinrichtung mittels rechteckiger Klinken 126 an den Decken bzw. Wandflächen befestigt wird.
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Eine solche Klinke ist mit einem Schlitz für eine Befestigungsschraube versehen.
Die Rohrverbinde- und Halteeinrichtung 103 kann außerdem derart ausgebildet sein, daß mit ihr außer einem Ausgleich bei axialen Abweichungen gemäß Fig. 4 ein Ausgleich von Winkelabweichungen herbeigeführt wird.
Weiterhin können Rohrverbinde- und Halteeinrichtungen entgegen den Darstellungen mit einem konzentrischen Aufbai auch als abgewinkelte oder auf geneigten Flächen anzubringende Konstruktionen ausgeführt sein.
Selbstverständlich kann ein Rohr auch unmittelbar mit einer Rohrverbinde- und Halteeinrichtung verbunden werden« braucht also nicht, wie in Fig. 4 gezeigt, als besonderes Rohrteil vorbereitet zu sein.
Es ist selbstverständlich auch möglich, bei Rohrenden unmittelbar, d.h. ohne Verwendung eines durchgehenden Zwischenrohres, miteinander und mit Hilfe einer Rohrverbinde- und Halteeinrichtung zu verbinden.
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Wie oben bereits beschrieben, können die unterschiedlichsten Abweichungen und Veränderungen, die zwischen miteinander zu verbindenden Rohrleitungen auftreten können, innerhalb des jeweiligen Stockwerkes vollkommen ausgeglichen werden Bei den Ausführungsformen der Erfindung werden alle Rohre miteinander in beweglicher Weise verbunden, so daß eine Spannungskonzentration verhindert wird, desgleichen auch eine Verschiebung der Rohre aufgrund thermischer Kontraktionen oder Dehnungen sowie Leckagen aufgrund von Rissen und Brüchen in den Rohren, die bei Erschütterungen oder einem Absinken des Gebäudes auftreten können. Außerdem besteht für die Rohre keine Gefahr von Beschädigungen, da die Durchgangsöffnungen im Durchmesser größer sind als die Rohre selbst.
Bei den in den Fig. 8 bis 17 dargestellten Rohrverbinde- und Halteeinrichtungen sind die Flansche beweglich.
Die Fig. 8 und 9 zeigen eine Ausführungsform, bei der in einer feuerfesten Decke 1 eine Durchgangsöffnung 2 mit einer Hülse 2a vorgesehen ist. Ein zylindrischer Rohrverbinder 3, der auf der Decke 1 befestigt wird, enthält eine obere und eine untere Führungsb cnrung 4 bzw, 5, die jeweils eine obere bzw. untere Innenbohrung 4a bzw. 5a für die Aufnahme von Rohren 13 bzw. 14 aufweisen.
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Der Rohrverbinder 3 besitzt außerdem ein Außengewinde im unteren Bereich seines äußeren Umfanges. Ein drehbarer Flansch 7 ist verstellbar an der Rohrverbinde- und Halteeinrichtung 3 befestigt, wozu ein Innengewinde 8a auf der Nabe 8 mit einem Außengewinde 6 auf dem Rohrverbinder 3 dient. Der Durchmesser des drehbaren Flansches 7 ist groß genug, um die Durchgangsöffnung 2 zu überdecken und abzudichten. Hierzu dient außerdem eine elastische Dichtung 9. Der drehbare Flansch 7 wird auf der Decke mittels gabelförmiger, vom Außenumfang hervorstehender Lappen 10 und einem Paar Bolzen 12 befestigt, die in
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Dübel eingedreht werden, welche sich in der Decke 1 befinden .
Bei der Installation wird die Hülse 2a in die Durchgangsöffnung 2 der Decke 1 eingesetzt. Außerdem werden die Dübel 11 eingebracht. Sodann wird der drehbare Flansch 7 an der Einrichtung 3 befestigt und in die gewünschte Lage gebracht, danach wird das obere Rohr 13 in die obere Führungsbohrung 4 der Einrichtung 3 eingesetzt, das untere Rohr 14 in die untere Führungsbohrung 5 durch die Durchführungsöffnung 2 in der Decke 1 gebracht und schließlich die elastische Dichtung 9 zwischen der unteren Fläche des drehbaren Flansches 7 und die Oberfläche der Decke 1 eingelegt.
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Das obere b zw. untere Rohrende 13 bzw. 14 sind somit miteinander mittels der Einrichtung 3 verbunden, und die Lage der Einrichtung 3 läßt sich in gewünschter Weise bestimmen.
Sodann wird der Flansch 7 gedreht und über die Dichtung 9 auf die Oberfläche der Decke 1 gedrückt. Er wird an der Decke 1 mittels der Bolzen 12 befestigt, nachdem die Lappen 10 in üb ereinStimmung mit den Dübeln 11 gebracht sin< Dabei wird insbesondere die Durchgangsöffnung 2 vollständig durch den auf die Oberfläche der Decke 1 aufgedrückten Flansch 7 verschlossen. Infolgedessen ist es möglich, das Durchzüngeln von Flammen oder Leckagen toxischer Gase durch die Durchgangsöffnung zu verhindern, ohne daß dort vorhandene Ritzen mit Mörtel oder anderen nicht brennbarem Material ausgefüllt werden müßten. Da außerdem der Flansch bezüglich der Einrichtung 3 längsbeweglich ist, ist in der Lage Auslenkungen aufgrund von Längenabweichungen zwischen den Rohren 13 und 14 auszugleichen.
Bei der in Fig. 10 dargestellten Ausfuhrungsform ist eine Rohrverbinde- und Halteeinrichtung 3 dazu vorgesehen. Rohre zu verbinden, die sich durch Trennwände 15 oder Träger 16 des Gebäudes erstrecken. Die Fig. 10 zeigt, in welcher Weise eine Verzweigung 18 am Knotenpunkt von Verzweigungsr
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leitungen eingesetzt wird, wenn ein horizontal verlaufendes Rohr 17 mit vertikal verlaufenden Rohren 13 und 14 verbunden werden soll. Da außerdem die beiden horizontal verlaufenden Rohre 17 durch Trennwände 15 oder Träger 16 geführt werden, sind Rohrverbinde- und Halteeinrichtungen 3 auf beiden SEiten der Wände 15 bzw. Träger 16 befestigt und jeweils untereinander durch Zwischenrohre 19 verbunden, die in die Durchgangs öffnungen 2 eingesetzt sind. Auf diese Weise sind die Durchgangsöffnungen 2 von beiden Seiten her durch die Flanschen 7 der Einrichtungen 3 abgedichtet, wodurch Leckagen von Rauch, Flammen oder Gas in horizontal verlaufende Rohrleitungen verhindert werden. Eine Rohrverbinde- und Halteeinrichtung 3 kann ebenso auf der Unterseite der Decke 1 angebracht werden, womit eine Abdichtung der Durchgangsöffnung 2 in eine vertikal verlaufende Rohrleitung erfolgt.
In den Fig, 11 und 12 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der eine Hülse 22a in einer Durchgangsöffnung 22 vorgesehen ist, die sich ihrerseits in einer Betondecke 21 befindet und einen Spielraum G zwischen der Innenfläche der Hülse 22a und der Außenfläche einer Durchgangsleitung 35 frei läßt.
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Eine zylindrische Rohrverbinde- und Halteeinrichtung 23 ist am oberen Ende mit einer Führungsbohrung 34 versehen, die ein oberes Innengewinde 24a besitzt, in das eine Brille 42 eingesetzt wird. Abgestufte Oberflächen 25 und 26 im mittleren Bereich sind für obere und untere Preßflächen 40 und 41 einer flexiblen Dichtungspackung 39 vorgesehen. Eine untere Führungsbohrung 27 mit einem unteren Innengewinde 27a dient zur Aufnahme des oberen Teils des Zwischenrohres 35. Die Rohrverbinde- und Halteeinrichtung 2 3 besitzt außerdem ein Außengewinde 28 im unteren Teil seiner äußeren Umfangsfläche, die eine Einstellbarkeit über ein Innengewinde 30a in der Nabe 30 des drehbaren Flansches 29 ermöglicht. Der Durchmesser des drehbaren Flansches 29 ist groß genug, um die Durchgangsöffnung 22 durch Anpressen auf die Oberfläche der Decke 21 über eine Dichtung 31 zu verschließen.
Der verstellbare Flansch 29 wird in seiner Lage auf der Decke 21 durch ein Paar gegenüberliegender gabelförmiger Lappen 32, die über den Außenumfang des Flansche vorstehen, und ein Paar Bolzen 34, die in entsprechende Dübel 33 in der Decke 21 eingesetzt werden, festgelegt.
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Der untere Tell des Zwischenverbindungsrohres 35 1st mit einem trichterförmigen Verbinder 36 verbunden, der seinerseits mit dem oberen Teil des unteren Hauptrohres
37 verbunden wird. Ein oberes Hauptrohr 38 ist in die obere Führungsbohrung 24 der Einrichtung 23 eingesetzt, ausreichend tief, um Auslenkungen in axialer Richtung auszugleichen. Die flexible Dichtungspackung 39 ist als abgeschrägter Konus ausgebildet und besitzt obere und untere Preßflächen 40 und 41, die für die abgestuften Wirkflächen 25 und 26 der Einrichtung 23 vorgesehen sind. Die Dichtungspackung 39 ist eingesetzt zwischen der Innenfläche der Einrichtung 23 und der Außenfläche des oberen Hauptrohres 38. Sie dichtet das obere Hauptrohr
38 mittels der Brille 42 und demzufolge über die obere und die untere Preßfläche 40 und 41 bezw. die Wirkflächen 25 und 26 gegenüber der Rohrverbinde- und Halteeinrichtung 23 luftdicht ab.
Bei der Installation wird die Hülse 22a in die Durchgangs* öfnung 22 in der Decke 21 eingesetzt, ebenso die Dübel 33, Sodann wird der Flansch 29 in die gewünschte Position gebracht und die Rohrverbinde- und Halteeinrichtung 23 mit dem Zwischenverbindungsrohr 35 verbunden.
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Danach wird das Zwischenverbindungsrohr 35 in die Hülse 22a gebracht, wobei die Dichtung 31 zwischen der unteren Fläche des Flansches 29 und der Oberfläche der Decke 21 einzulegen ist.
Das Hauptrohr 37 wird mit dem trichterförmigen Verbinder 36 an seinem oberen Ende verbunden, in seinem mittleren Bereich mit einem Verteiler 45, der Gewindeanschlüsse für Abzweigrohre besitzt (s.Fig. 13). Sodann wird die Brille 42 mit der flexiblen Dichtungspackung 39 und dem O-Ring 44 am unteren Ende eingesetzt Das derart vorbereitete Rohrteil wird nachfolgend mit P bezeichnet.
Das untere Ende des Rohrteils P wird in die Rohrverbinde!- und Halteeinrichtung 23 im unteren Stockwerk eingebaut, während der trichterförmige Verbinder 36 am oberen Ende des Rohrteiles P das untere Ende des Zwischenverbindungsrohres 35 aufnimmt, wie in Fig. dargestellt ist. Das Rohrteil P wird derart ausgerichtet}, daß an den Verteiler 45 Abzweigrohre angeschlossen werden können (nicht dargestellt). Sodann wird der Flansch gedreht und auf die Decke 21 über die Dichtung 31 gepreßt und in seiner Lage bezüglich der Decke 21 durch die Bolzen 34 festgelegt.
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2%
Die Durchgangsöffnung 22 ist durch den Flansch 29 vollsttndig abgedichtet, so daß eine Ausbreitung von Feuer oder Leckagen toxischer Gase bei Bränden verhindert werden, ohne daß es notwendig wäre, die Durchgangsöffnung 22 nachträglich auszufüllen. Der Flansch 29 ist gegenüber der Rohrverbinde- und Halteeinrichtung 23 längsbeweglich, so daß Auslenkungen der Einrichtung 23 aufgrund von Unterschieden des Hauptrohres 37 in seiner axialen Länge ausgeglichen werden können.
Die Rohrverbinde- und Halteeinrichtung 23 ist beweglich mit dem Hauptrohr 37 über die flexible Dichtungspackung 39 und den O-Ring 44 verbunden und über die Dichtung beweglich gegenüber der Decke 21 abgestützt. Auf diese Weise können Längenunterschiede, Axialverschiebungen und Winkelabweichungen ausgeglichen werden, die zwischen Rohrteilen P in den einzelnen Geschossen auftreten können. Sie gleichen außerdem Änderungen aufgrund von Wärmedehnungen aus und verhindern Risse und Brüche der Rohre und damit Leckagen der aus den Rohren austretenden Flüssigkeiten,
Diese Ausführungsform ist ebenfalls dazu geeignet, horizontal durch Trennwände verlaufende Rohre miteinande su verbinden. - 28 -
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Außerdem können Rohre 37 unmittelbar mit einer Rohrverbinde- und Halteeinrichtung 23 verbunden werden, müssen also nicht als Rohrteil P vorbereitet sein.
In Fig. 14 ist eine Ausführungsform für die Anwendung in Badezimmern dargestellt. Bei hierfür üblichen Abläufen ist eine wasserdichte Platte 46 mit einem Ablaufkasten 47 verbunden, der an ein Ablaufrohr 48 angeschlossen ist, welches durch eine Durchgangsöffnung 2 in einer Decke 1 führt. Der Zwischenraum zwischen der Durchgangsöffnung 2 und dem Ablaufrohr 48 muß mit Mörtel, Zement usw. ausgefüllt werden. Diese nachträglich auszuführenden Füllarbeiten sind jedoch vor allem deshalb mit großen Schwierigkeiten verbunden, weil der Mörtel oder Zement von unten gegen die Decke 1 geworfen werden muß und leicht wieder herausfällt. Diese Nachteile lassen sich vermeiden, wenn eine Rohrverbinde- und Halteeinrichtung 3 unterhalb der Decke 1 angebracht wird und die Durchgangsöffnung 2 mittels eines Flansches 7 gegen unerwünschte Leckagen von Luft abgedichtet wird, ohne daß ein Ausfüllen der verbleibenden öffnung in der obengenannten Weise erforderlich wäre. In diesem Falle kann die Durchführungsöffnung 2 allerdings mit einem feuerfesten Material, z.B. Asbest, ohne Schwierigkeiten ausgestopft werden, und so die
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öffnung gegen Feuer verschließen. Diese Ausführungsform läßt sich ebenso für Versorgungsrohre anwenden, die sich durch wasserdichte Platten 46 und durch Trennwände erstrecken
In den Fig. 15 bis 17 sind Ausführungsformen dargestellt, bei denen bewegliche Flansche 7, 29, Flanschteile 7a, 29a besitzen, die an den Außenflächen der Rohrverbinde- und Halteeinrichtungen 3, 23 vorgesehen sind. Mittels Muttern 7b, 29b und Außengewinden 6, 28 auf den Einrichtungen 3, 23 werden die Flansche auf die Decken 1, 21 gepreßt, ohne daß die Flanschteile 7a, 29a bewegt werden müssen. Auf diese Weise werden Verzerrungen oder Verschiebungen der Dichtungen 9, 31, die zwischen den Flanschen 7, 29 und den Decken 1, liegen, verhindert.
Ausführungsformen von Rohrverbinde- und Halteeinrichtungen können auch als L-Verbinder, als T-Verbinder oder als YS-Verbinder ausgeführt werden. Dabei eignet sich die Ausführung als L-VerbInder insbesondere für Gebäude mit niedriger Deckenhöhe.
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Claims (7)

  1. 27A1360
    ANSPRÜCHE
    (lJ Verfahren zur Herstellung von Rohrleitungsanlagen in mehrgeschossigen Gebäuden aus miteinander zu verbindenden Rohrenden, dadurch gekennzeichnet , daß Durchgangsöffnungen für die Rohrleitungen in Wänden bzw. Decken mit größerem Durchmesser als dem der zu verbindenden Rohrenden ausgeführt, die Rohrenden im Bereich der Durchgangsöffnungen miteinander dicht, dabei jedoch gegeneinander verschiebbar verbunden und bezüglich der Durchgangsöffnungen versetzbar befestigt und gleichzeitig mit der versetzbaren Befestigung die Durchführungsöffnungen dicht abgedeckt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Auslenkungen und Abweichungen der Rohrenden im Bereich der Durchgangsöffnungen ausgeglichen werden,
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Durchtrittsöffnungen dicht abdeckenden Teile gegenüber den die Rohrenden verbindenden Teilen über ein Gewinde gedreht und jaomit zur Anlage auf der betreffenden Wand- bzw. Deckenflache gebracht werden.
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    ORIGINAL INSPECTED
  4. 4. Pohrverbinde- und Halteeinrichtung für Rohrleitungsanlagen in mehrgeschossigen Gebäuden, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Ende eine Führungsbohrung für die Aufnahme eines der zu verbindenden Rohrenden und einer elastischen Stopfbüchsendichtung, am anderen Ende eine weitere Bohrung für den Anschluß des anderen Rohrendes und ein zur Befestigung der Einrichtung an der betreffenden Wand- bzw, Deckenfläche und zur Abdeckung der Durchgangsöffnung dienender Flansch vorgesehen sind.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch- und der Verbinderteil über ein Gewinde gegenseitig verstellbar ausgebildet sind.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Flanschteil parallel zur betreffenden Wandbzw. Deckenfläche versetzbar ausgebildet ist.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch mit einem Paar gabelförmiger, zur Aufnahme von Verankerungsschrauben dienender Lappen ausgebildet ist,
    809812/Ü802
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