DE2740771C3 - Schaltungsanordnung zur Bildung eines drehzahlproportionalen Ausgangssignals aus einer Impulsfolge mit drehzahlproportionaler Frequenz - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Bildung eines drehzahlproportionalen Ausgangssignals aus einer Impulsfolge mit drehzahlproportionaler FrequenzInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Bildung eines drehzahlproportionalen Ausgangssignals
aus einer Impulsfolge mit drehzahlproportionaler Frequenz mit Hilfe eines Funktionsgebers, der die
Impulsbreite tp der Impulse der Impulsfolge durch
Bildung einer Funktion Mtp verarbeitet.
Eine derartige Schaltungsanordnung ist aus der DE-OS 23 36 015 bekannt. Hierbei wird mit geringer
Ansprechzeit eine Impulsfolge m". drehzahlproportionaler
Frequenz in eine Binärzahl umgesetzt. Die bekannte Schaltungsanordnung macht von dem Grundgedanken
Gebrauch, die gewünschte Proportionalität von Frequenz und einem Zählerstand über den
hyperbolischen Zusamemenhang von Frequenz und Impulsbreite beziehungsweise Periodendauer zu erhalten.
Dabei zählt ein Rückwärtszähler mit einem hyperbelförmigen Zählerstandsverlauf über der Zeit
abwärts, wobei der hyperbelförmige Verlauf durch einen Polygonzug angenähert wird, indem der Zählerstand
mit zusätzlichen Taktimpulsen einer Dekodierstufe für die Zählgeschwindigkeit zuführbar ist. deren
Ausgangssignal als Multiplikationsfaktor einer Eingangsfrequenz eines Multiplizierers dient. Der Ausgang
des Multiplizierers ist mit dem Zähleingang des Rückwärtszählers verbunden. Diese Schaltungsanordnung
arbeitet auf Digitalbasis und macht einen erheblichen schaltungstechnischen Aufwand erforderlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art so
auszubilden, daß eine mit geringem schallungstechni*
sehen Aufwand hefstellbare Analogschältüng als Aus*
gangssignai eine drehzahlproportionale Ausgangs' gleichspannung zur Verfügung stellt.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Funktion \/tp durch Überlagerung mehrerer,
durch /?C-Glieder gebildeter Exponentialfunktionen mit
unterschiedlichen Zeitkonstanten nachgebildet ist, wobei der Ladezustand der Kondensatoren der RC-GWeder
in Abhängigkeit von der Impulsbreite tP der Impulsfolge veränderbar ist Damit läßt sich eine
pulsationsfreie Ausgangsgleichspannung erreichen. Es hat sich gezeigt, daß eine hinreichende Genauigkeit
bereits durch Oberlagerung dreier Exponentialfunktionen erzielbar ist
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiels näher
erläutert Dabei zeigt
F i g. 1 ein Blockschaltbild,
Fig. 2 die Funktion Utp,
F i g. 3 eine Schaltungsanordnung mit Funktionsgeber, zwischen Speicher und Inverter und
F i g. 4 die Signale für die Abtastung der Impulsbreite
fein Fig. 1 ist allgemein mit 1 eine Einrichtung zur
Erzeugung einer drehzahlproportionalen Impulsfolge bezeichnet. Diese kann an sich beliebig gestaltet sein
und nach dem magnetischen, induktiven, g.lvanomagnetischen oder optischen Prinzip arbeiten. Bei dem in
F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel findet ein galvanomagnetisches Abtastsystem Verwendung, wobei
mit 2 eine Magnetscheibe bezeichnet ist, die an ihrem Umfang magnetisierte Zähne oder eine diesen
entsprechende Magnetisierung aufweist Die Magnetisierung ist dergestalt, daß Nord- und Südpole in
abwechselnder Folge aufgebracht sind. Die Magnetisierung 3 beeinflußt einen Hallgenerator 4. dem ein
Verstärker 5 nachgeschaltet ist, so daß am Ausgang dieses Verstärkers Rechteckimpulse 51 erscheinen,
wobei bei dem gewählten Ausführungsbeispiel die Impulsbreite (Impulsdauer) tp die Breite einer Impulspause
aufweist Diese Impulse 51 werden einem Funktionsgeber 6 zugeführt der am Ausgang eine
Spannung UX abgibt, die proportional \ltp ist In einem
dem Funktionsgeber 6 nachgeschalteten Zwischenspeieher 7 wer .'en die vom Funktionsgeber 6 abgegebenen,
der Impulsbreite tp umgekehrt proportionalen Spannungsimpulse
gespeichert und stehen am Ausgang 8 als Spannung U 2 zur Verfugung. Diese ist proportional
dem Betrag der Drehzahl. 4ί
Um jedoch auch die Drehrichtung feststellen zu können. \Ά der Magnetscheibe 2 ein zweiter Hallgenerator
9 zugeordnet, der gegenüber dem Hallgenerator 4 um 90° elektrisch versetzt angeordnet ist Über einen
Verstärker 10 werden die vom Hallgenerator 9 ibgegebenen Impulse Ui gleicher Weise wie zuvor in
iügnalimpulse 52 umgewandelt, die gegenüber den Impulsen 51 in der Phase um 90° versetzt sind. Mit 11
ist eine Einrichtung zur Drehrichtungserkennung angedeutet, die an sich bekannt ist und daher auch nicht
näher beschrieben zu werden braucht. Beispielhaft wird auf die DE-AS 11 66 827 verwiesen. Die Drehrichtungserkennungseinrichtung
11 beeinflußt einen Inverter 12, der über eine Leitung 13 mit dem Ausgang des Zwischenspeichers 7 in Verbindung steht.
Am Ausgang 14 des Inverters kann eine Spannung t/3 abgenommen werden, die der Drehzahl proportion
na! ist und deren Polarität die Drehrichtung der Magnetscheibe 2 charakterisiert. Die mit 15 bezeichnete
Einrichtung ist also nur dann erforderlich, wenn die drehzahlproporiionale Ausgangsspannung auch die.
Drehrichtung durch eine entsprechende Polarität kennzeichnen soll. Dicii zusätzliche Einrichtung 15 ist
in F i g. 1 mit strichpunktierten Linien umrahmt
Wie zuvor ausgeführt worden ist, werden die Ausgangsimpulse 51 des Impulsgebers 1 dem Funktionsgeber
6 zugeführt Die Impulsbreite tP der Impulse
51 ist der Drehzahl η des mit der Magnetscheibe 2
gekuppelten Antriebs umgekehrt proportional.
tp ~ \/n; π ~ 1/fp ~ L/i
Der Funktionsgeber 6 soll nun so ausgebildet sein, daß er eine Ausgangsspannung Ui liefert, die der
Impulsbreite tp umgekehrt und der Drehzahl π direkt
proportional ist Um also die drehzahlabhängige Ausgangsspannung Ui zu erhalten, muß durch die
Impulsbreite tp dividiert werden. Eine exakte Dividierschaltung
elektronisch zu realisieren, ist sehr aufwendig.
Im Ausführungsbeispiel wird die Funktion \/tp durch
Oberlagerung mehrerer Exponentialfunktionen unterschiedlicher Zeitkonstante gebilder. Es leuchtet ein, daß
diese Funktion um so exakter nachgebildet werden kann, je mehr Exponentialfunktionen verwendet werden.
Es hat sich jedoch gezeigt, d?ß die Funktion 1/fp
bereits durch die Überlagerung von drei Exponentialfunktionen mit ausreichender GenauigKeit nachgebildet
werden kann. In f i g. 2 ist die Funktion \ltp dargestellt,
wobei in der Abszissenachse die Impulsbreite v und in der Ordinatenachse die Spannung UI aufgetragen ist.
U1 ist ja proportional der Drehzahl n.
Wie F i g. 3 zeigt, werden die drei Exponentialfunktionen
durch ÄC-GIieder 16,17 und 18 gebildet. Diese drei
e-Funktionen besitzen unterschiedliche Zeitkonstanten τ 1. r 2 und r 3. r 1 wird bestimmt durch die beiden
Parallelwiderstände R 1 und R 2 und den Kondensator Cl, r 2 wird bestimmt durch die beiden Parallelwiderstände
Ri und /?4 und Kondensator Cl und r 3 wird
bestimmt durch die beiden Parallelwiderstände R 5 und R 6 und Kondensator C3. Während die Widerstände
Rl, R 3 und R 5 die Ladewiderstände bilden und an der
positiven Versorgungsspannung hegen, bilden die Widerstände R 2, R 4 und R 6 Eingangswiderstände
eines als Summierverstärker beschalteten Operationsverstärkers Vl. Sie sind in einem Strom-Summenpunkt
la miteinander verbunden und stehen mit dem
invertierenden Eingang des Verstärkers Vl in Verbindung.
Die /?C-GIieder 16,17 und 18 werden über Gatter
Ci, G2 und C3 angesteuert; sie bestimmen, ob die
Kondensatoren Ci, C2 und C3 geladen odet entladen
werden. Vorzugsweise werden als Gatter CMOS-Gatter mit open-drain-Ausgängen verwendet, welche den
Vorzug haben, daß zusätzliche Strombegrenzungswiderstände für den Entladestrom aufgrund der
CMOS-Struktur nicht erforderlich sind.
Die Gatter C 1 bis G 3 werden über Gatter C 4 und
G5 einerseits unmittelbar von den Signalen 51 als auch
mittelbar über eine Zeitstufe ZI angesteuert. Ist kein
Signal 51 vorhanden, so ist der Eingang des NOR-Gatters G 5 Null, am Ausgang erscheint da>in das
/y-Signal. Da das Gatter G 4 eine Umkehrstufe ist, führt
der Ausgang dieses Gatters Null-Signal. Null-Signal für die Gatter G 1 bis G 3 bedeutet, daß der Verbindungepunkt
der RC-G'.eder 16 bis 18 auf Nullpotential gelegt
ist, so daß die Kondensatoren Π bis C3 praktisch
kurzgeschlossen sind. Der Strom-Summenpunkt 19 liegt dann etwa auf NullpotentiaL Erscheint nun ein
Eingangsimpuls 51 am Eingang E, so erscheint dieses ebenfalls am Ausgang des Gatters GA, so daß die
Gatter G1 bis G S, geöffnet werden, so daß sich die
Kondensatoren Ct bis C3 über die Widerstände R I1
R 3 bzw. R 5 aufladen können. Die Ladezeit wird durch
die Dauer bzw. Impulsbreite der Eingangs-Impulse bestimmt. Die Ladespannungen der Kondensatoren Cl
bis C3 werden über die Widerstände R 2. R 4 bzw. R 6
in Ströme umgewandelt und dem Stforn-Süfnmettpunkt
19 am Eingang des Verstärkers V1 zugeführt.
Der invertierende Eingang des Verstärkers Kl ist über einen Widerstand /?9 mit dem negativen Pol der
Versorgungsspannung (J verbunden. Der nichtinvertierende Eingang des Verstärkers Vi ist über einen
Widerstand RS mit dem Bezugspunkt verbunden. Durch den Widerstand /?9 wird der Strom-Summenpunkl
19 am Verstärker VX so verschoben, daß die an
sich ansteigende Ladespannung der Kondensatoren Cl bis C3 am Ausgang des Verstärkers Vl als zeitlich
abnehmende Spannung U\~\ltp erscheint. Diese Ausgangsspannung des Funktionsgebers 6 wird nun in
dem nachgeschalteten Zwischenspeicher 7 für jeweils einen Meßzyklus gespeichert. Die Ausgangsspannung
Ul des Zwischenspeichers 7 entspricht dann dem Betrag des Drehzahlmomentanwertes η. Um dies zu
bewerkstelligen, ist die Zeitstufe Z1 vorgesehen, die mit
der Rückflanke der Eingangsimpulse 51 aktiviert wird.
Der Ausgang Q gibt dann einen Impuls 53 ab, wie aus F i g. 4 zu ersehen ist. Die Impulsdauer wird durch einen
Widerstand R 11 und Kondensator C5 festgelegt. Der
Ausgangsimpuls 53 der Zeitstufe Zl schaltet einen FET-Analog-Schalter G 6 kurzzeitig in den leitenden
Zustand, so daß ein Kondensator C4 über einen Widerstand R 10 mit einer Zeitkonstante
τ 4 = y?10 · C4
auf die Ausgangsspannung i/1 von dem Verstärker V\
geladen wird. Im gesperrten Zustand des FET-Analog-Schalters CS entspricht die Spannung an dem
Kondensator C4 dem Momentanwert der Drehzahl n.
Die Spannung an dem Kondensator C4 wird dem nichtinvertierenden Eingang eines Verstärkers V2
zugeführt, der praktisch als Impedanzwandler arbeitet; am Ausgang des Verstärkers Vl steht die Kondensatorspannung
i/2 des Kondensators C4 dann niederohmig zur Verfugung. Über die Leitung 8 kann somit die der
Drehzahl proportionale Spannung i/2 abgenommen werden.
Damit sich die Kondensatoren Cl bis C3 nicht bereits während der Abtastung durch die Impulse 53
entladen, wird über das Gatter G 5 die Impulsbreite der Eingangsimpulse 51 um die Dauer der Abtastimpulse
53 verlängert. Wie Fig.4 zeigt, setzt sich die Meßzeit
<A( (Meßimpuls 54) aus der Impulsbreite /p und der
-, Dauer des Abtastimpulses 53 zusammen. Während dieser Zeit werden die Kondensatoren Cl bis C3
geladen. Jn der folgenden Impulslücke werden die Kondensatoren Cl bis C3 mit Hilfe der Galter G 1 bis
G 3 wieder entladen. Beim nächsten Impuls 51 am
Eingang £ wiederholen sich die beschriebenen Vorgänge.
Der Einfluß der Abtastimpulse 53 auf die Meßgenauigkeit kann auch vernachlässigt werden, da in
der Regel der Ablaslimpuls 53 von erheblich kleinerer Dauer ist als der Impuls 51.
Um auch die Drehrichtung zu berücksichtigen, kann mit Hilfe des Inverters 12 die Polarität der Ausgangsspannung
des Verstärkers Vl entsprechend der jeweiligen Drehrichtung umgeschaltet werden. Der
Inverter 12 weist einen Verstärker V3 auf, dem die Ausgangsspannung Ul des Verstärkers V2 fiber
Leitung 13 und Widerstände R 12 und R 13 an beiden Eingängen zur Verfügung gestellt wird. Der Ausgang
des Verstärkers V3 steht über einen Widerstand R 14 gleicher Größe wie die Widerstände R 12 und R 13 mit
dem Eingang des inverlierenden Eingangs in Verbindung. Der nichtinvertierende Eingang des Verstärkers
V3 kann über einen FET-Analog-Schaller G 7 auf
Bezugspotential gelegt werden. Die Ansteuerung dieses SchaJiirs erfolgt durch das Signal 52 gemäß Fig. 1. Ist
das Signal 52 vorhanden, ist der Schalter Gl nicht
durchgeschaltet, so daß an beiden Eingängen des Verstärkers K3 Signal anliegt so daß das Eingangssignal
i/2 an der Leitung 13 unverändert am Ausgang 14 erscheint Der Verstärker V3 arbeitet nichtinvertierend.
Sobald jedoch das Ausgangssignal 52 verschwindet, schließt der Schalter G 7 und legt den nichtinvertierenden
Eingang auf Bezugspotential. In diesem Falle arbeitet der Verstärker V3 invertierend, so daß am
Ausgang 14 des Verstärkers V3 das inverse Signal
entsteht Da die Verstärkung in beiden Fällen V= 1 ist,
ist das Ausgangssignal i/3 in beiden Fällen gleich proportional der Drehzahl n, wobei jedoch durch die
Polarität der Spannung t/3 die Drehrichtung bestimmt ist. Die Polarität der Ausgangsspannung des Verstär-
kers V3 wird also durch das Signal 52 festgelegt
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Schaltungsanordnung zur Bildung eines drehzahlproportionalen Ausgangssignals aus einer Impulsfolge
mit drehzahlproportionaler Frequenz mit Hilfe eines Funktionsgebers, der die Impulsbreite tp
der Impulse der Impulsfolge durch Bildung einer Funktion l/fp verarbeitet, dadurch gekennzeichnet,
daß die Funktion l/fp durch Oberlagerung mehrerer, durch ÄC-Glieder (16 bis 18)
gebildeter Exponentialfunktionen mit unterschiedlichen Zeitkonstanten (r 1, ν 2, τ 3) nachgebildet ist,
wobei der Ladezustand der Kondensatoren (Cl bis C3) der /?C-GIieder (16 bis 18) in Abhängigkeit von
der Impulsbreite tp der Impulsfolge (S 1) veränderbar
ist
Z Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladezustand der Kondensatoren
(Cl bis C3) der flC-GIieder (16 bis 18) über
Gatter (Cl bis G 3) beeinflußt wird, die von den Impulsen \31) der Impulsfolge ansteuerbar sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Gatter (Gl bis G3)
CMOS-Gatter mit open-drain-Ausgängen verwendet sind, die den Kondensatoren (Cl bis C3) der an
einer konstanten Spannung liegenden ÄC-Glieder
(16 bis 18) parallel geschaltet sind.
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ladespannung der Kondensatoren (Cl bis C3) der ÄC-Glieder (76 bis 18) mit Hilfe von Widerständen
(R 2, R 4, ft 6) in Ströme umgewandelt wird und diese gemeinsam den. invert-erenden Eingang eines
Verstärkers (Vl) zugeführt werden, wobei der Strom-Summenpunkt (19) am .ingang des Verstärkers
(Vl) durch einen am negativen Potential liegenden Widerstand (R9) so verschoben wird, daß
die an sich ansteigende Ladespannung der Kondensatoren (Cl bis C3) der RC-G\\eder (16 bis 18) am
Ausgang des Verstärkers als zeitlich abnehmende Spannung erscheint
5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß dem
Funktionsgeber (6) ein Zwischenspeicher (7) nachgeschaltet ist, der nach jeder Impulsbreitenmessung die
am Ausgang des Verstärkers (Vl) abgebildete drehzahlproportionale Spannung (U1) speichert.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenspeicher (7) aus
einem Kondensator (C4) besteht, der über einen vorzugsweise kontaktlosen Schalter (G6) kurzzeitig
über einen Widerstand (R 10) mit dem Ausgang des Verstärkers (Vl) des Funktionsgebers (6) verbindbar
ISl
7 Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung des kontaktlosen
Schalters (G6) von einem Zeitglied (Zl) erfolgt, das
von der Rückflanke eines Impulses (51) der Impulsfolge angestoßen wird.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem Zeitglied (21)
gelieferte Abfrageimpuls (53) klein gegenüber der Breite (Dauer) der impulse (51) der Impulsfolge ist.
9- Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ansteuerung der den Ladezustand der Kondensatoren (Cl bis C3) der
ÄC-Glieder (16 bis 18) beeinflussenden Gatter (Gl
pis G 3) durch einen Impulszug (54) erfolgt, bei dem die Breite (Dauer) des Impulses (S 1) der Impulsfolge
um die Breite des Abfrageimpulses (S3) vergrößert ist
10. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß dem
Kondensator (C4) des Zwischenspeichers (7) ein als Impedanzwandler geschalteter Verstärker (V2)
nachgeschaltet ist
11. Schaltungsanordnung nach einem de, Ansprüche
5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang (13) des Zwischenspeichers (7) mit einem
Inverter (12) in Verbindung steht an dessen Ausgang ein von der Größe und der Drehrichtung abhängiges
Signal (t/3) abnehmbar ist
12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Inverter (12) einen
Operationsverstärker (V3) in Verstärkerschaltung umfaßt, wobei das Ausgangssignal des Zwischenspeichers
(7) parallel über Eingangswiderstände (R 12, R 13) dem invertierenden und dem nichtinvertierenden
Eingang des Operationsverstärkers (V3) zugeführt ist und wobei der nichtinvertierende
Eingang des Operationsverstärkers (V3) zur Bildung des invertierten Signals in Abhängigkeit von
einem Drehrichtungssigna! (52) über einen Schalter (G 7) auf Bezugspotential legbar ist.
Priority Applications (3)
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| DE2740771A DE2740771C3 (de) | 1977-09-09 | 1977-09-09 | Schaltungsanordnung zur Bildung eines drehzahlproportionalen Ausgangssignals aus einer Impulsfolge mit drehzahlproportionaler Frequenz |
| US05/939,281 US4266147A (en) | 1977-09-09 | 1978-09-05 | Circuit arrangement for forming a speed-proportional output voltage from a speed-proportional pulse sequence |
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Family Applications (1)
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