DE2740771B2 - Schaltungsanordnung zur Bildung eines drehzahlproportionalen Ausgangssignals aus einer Impulsfolge mit drehzahlproportionaler Frequenz - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Bildung eines drehzahlproportionalen Ausgangssignals aus einer Impulsfolge mit drehzahlproportionaler FrequenzInfo
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Description
Die Erfindung belnllt eine Schaltungsanordnung zur
Iiildung eines drehzahlproportionaleii Aiisgangssigiuils
aus einer Impulsfolge mit drehzahlproportionaler Frequenz mit Hilfe eines Funktionsgebers, der die
Impulsbreite I1, der Impulse der Impulsfolge durch
Iiildung einer Funktion I/'/,,verarbeitet.
Eine derartige Schaltungsanordnung ist aus der DIi-OS 2JJbOl1S bekannt, flierbei wird mit geringer
Ansprechzeit eine Impulsfolge mit drenzah'proportio naler Frequenz in eine liinärzahl umgesetzt. Die
bekannte Schaltungsanordnung macht von dem Grundgedanken Gebrauch, die gewünschte Proportionalität
von Frequenz und einem Zählersland über den hyperbolischen Ziisamemenhang von Frequenz und
Impulsbreite beziehungsweise Periodendauer zu erhalten. Dabei zählt ein Rückwärtszähler mit einem
hyperbelförmigen /ählerstandsverlauf über der Zeit abwärts, wobei der hypcrbelförmige Verlauf durch
einen Polygon/ug angenähert wird, indem der Zählerstand mit zusätzlichen Taktimpulscn einer Dekodierstufe
für die Zahlgeschwindigkeit ztiführbar ist, deren Ausgangssignal als Miiltiplikationsfaktor einer Eingangsfrequenz
eines Multiplizierers dient. Der Ausgang iles Multiplizieren ist mit dem Zähleingang des
Rückwärtszählers verbunden. Diese Schaltungsanordnung arbeitet auf Digitalbasis und macht einen
erheblichen schaltungsiechnischen Aufwand erforderlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art so
auszubilden, daß eine mit geringem schallungstechnischen Aufwand herstellbare Analogschaltung als Ausgangssignal
eine drehzahlproportionale Ausgangsgleichspannung zur Verfügung stellt.
Die Aufgabe wird erlindiingsgemiiß dadurch gelöst.
daß die Funktion Mi1, dun h Überlagerung mehrerer,
durch WC-Glieder gebildeter Exponentialfunktionen mit
unterschiedlichen Zeitkonslanten nachgebildet ist, wobei der Ladezustand der Kondensatoren der RC-GWeder
in Abhängigkeit von der Impulsbreite tp der Impulsfolge veränderbar ist. Damit läßt sich eine
pulsationsfreie Ausgangsgleichspannung erreichen. Es
hat sich gezeigt, daß eine hinreichende Genauigkeit bereits durch Überlagerung dreier Exponentialfunktionen
erzielbar ist
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in den F i g. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiels näher
erläutert. Dabei zeigt
Γ i g. 1 ein Blockschaltbild,
Fig. 2die Funktion l/rr
Fig. 3 eine Schaltungsanordnung mit Funklionsgeber, zwischen Speicherund Invertei und
Fig.4 die Signalt für die Abtastung der Impulsbreite
'/-In Fig. 1 ist allgemein mit I eine Einrichtung zur
Erzeugung einer lirehzahlproportionalen Impulsfolge bezeichnet. Diese kann an sich beliebig gestaltet sein
und nach dem magnetischen, induktiven, galvanomagnetisch!:.,
oder optischen Prinzip arbeiten. Bei dem in I i g. 1 dargestellten Ausfühningsbeispiel findet ein
g.ilvanomagnetisches Abtastsystem Verwendung, wobei mit 2 eine Magnetscheibe bezeichnet ist. die an
ihrem Umfang magnetisierte /ahne oder ein.· diesen
entsprechende Magnetisierung aufweist. Die Magnetisierung ist dergestalt, daß Nord- und Siidpole in
abwechselnder Folge aufgebracht sind. Die Magnetisierung J beeinflußt einen llallgencralor 4, dem ein
Verstärker 5 naclig'jschallet ist, so daß am Ausgang
dieses Verstärkers Kechteckimpulse S" I erscheinen, wobei bei dem gewählten \usführungsbeispiel die
Impulsbreite (Impulsdauer) /,. die Hreite einer Impulspause
aufweist. Diese Inipulse S1 weiden einem
Funktionsgeber 6 zugeführt, der am Ausgang eine Spannung Il I abgibt, die proportional Mt,, ist. In einem
dem Funklionsgeber 6 nachgeschalieten Zwischenspei-Lher
7 werden die vom Funktionsgeber b abgegebenen, der Impulsbreite I1, umgekehrt proportionalen Spanniingsimpulsc
gespeichert und stehen am Ausgang 8 als Spannung (72 zur Verfugung. Diese ist proportional
dem Betrag der Drehzahl.
Um jedoch auch die Drehi κ-htung feststellen /u
können, ist der Magnetscheibe 2 ein /weiter 1 lallgeneralor
9 zugeordnet, der gegenüber dem Hallgenerator 4 um 90" elektrisrh versetzt angeordnet ist. Über einen
Verstärker 10 weiden die vom I lallgeneraior 9
abgegebenen Impulse in gleicher Weise wie zuvor in Signalimpulse 52 umgewandelt, die gegenüber den
Impulsen .Sl in der Phase um 90 verset/t sind. Mit 11
ist eine Einrichtung zur Drehrichtiingserkennung angedeutet, die an sich bekannt ist und daher auch nicht
näher beschrieben zu werden braucht. Beispielhaft wird auf die DE-AS 11 66 827 verwiesen. Die Drehriehtungserkennungseinrichtung
Il beeinflußt einen Inverter 12. der über eine Leitung ! J mit dem Ausgang des
Zwischenspeichers 7 in Verbindung steht.
Am Ausgang 14 des Inverters kann eine Spannung UI abgenommen werden, die der Drehzahl proportional
ist und deren Polarität lie Drehrichuing der Magnetscheibe 2charakterisiert. I
>ie mit 15 bezeichnete l.iiirichtung ist also nur dann erl'ordei Iu h. wenn die
drehzahlproportionale Ausgangsspaniiiing auch die
Drehrichtung durch eine entsprechende Polarität kennzeichnen soll. Diese zusätzliche Einrichtung 15 ist
in Fi g. 1 mit strichpunktierten Linisn umrahmt.
Wie zuvor ausgeführt worden ist, werden die Ausgangsimpulse Sl des Impulsgebers 1 dem Funktionsgeber
6 zugeführt. Die Impulsbreite /,,der Impulse
51 ist der Drehzahl η des mit der Magnetscheibe 2
gekuppelten Antriebs umgekehrt proportional.
tp ~ Un: η ~ \ltp ~ Ux
Der Funktionsgeber 6 soll nun so ausgebildet sein,
daß er eine Ausgangsspannung i/l liefen, die der Impulsbreite tn umgekehrt und der Drehzahl η direkt
proportional ist. Um also die drehzahlabhängige Ausgangsspannung Ui zu erhalten, muß durch die
Impulsbreite r,, dividiert werden. Eine exakte Dividierschaltung
elektronisch zu realisieren, ist sehr aufwendig.
Im Ausführungsbeispiel wird die Funktion Mtn durch
Überlagerung mehrerer Exponentialfunktionen unterschiedlicher Zeitkonstante gebildet. Es leuchtet ein, daß
diese Funktion um so exakter nachgebildet werden kann, je mehr Exponentialfunktionen verwendet wer
den. Es hat sich jedoch gezeigt, daß die Funktion Ii,.
bereits durch die Überlagerung von drei Exponential
funktionen mit ausreichender Genauigkeit nachgebildet werden kann. In Fig. 2 ist die Funktion Mt1, dargestellt,
wobei in der Abszissenachse die Impulsbreite lp und in
der Oidinalenachse die Spannung i/l aufgetragen ist
ί' I ist ja proportional der Drehzahl n.
Wie F i g. 3 zeigt, werden die drei Exponentialfunktionen durch RC'-Glieder 16, 17 und 18 gebildet. Diese drei
e Funktionen besiuer unterschiedliche /eitkonstanlcti
r I, r 2 und r J. r I wird bestimmt durch die beiden
Parallelwiderstände Ri und R 2 und ilen Kondensator
(' I, r 2 wird bestimmt durch die beiden Parallelwiderstäiule
R 3 und R 4 und Kondensator i'2 und r 3 wird
bestimmt durch dir. beiden Parallelwiderstände R 5 und Rf) und Kondensator CI. Während die Widerstände
Wl,/? 1 und R 5 die Ladewiderstände bilden und an der
positiven Versorgung'spannung liegen, bilden die
Widerstände R 2, R 4 und Rd Eingiingswidcrsiändc
eines als Summierverstärker beschaltelcii Operationsverstärkers
Vl. Sie sind in einem Strom-Si'inmenpunkt
19 miteinander verbunden und stehen mit dem invertierenden Eingang des Verstärkers VI in Verbin
dung. Die WC-Glieder 16, 17 und 18 werden über Gatter (! I, Ci 2 und GJ angesteuert; sie bestimmen, ob die
Kondensatoren Cl, Cl und Cl geladen oder einladen
werden. Vorzugsweise werden als Gaiter C'MOS-Gatter mit open drain-Ausgängen verwendet, welche den
Vorzug haben, daß zusätzliche Sironibegren/ungs
widerstände für den Entladestioiii aufgrund ιΚί
C MOS-Struktur nicht erforderlich sind
Die Gatter G 1 bis Gi werden über Gaiter G4 und
(ι 5 einerseits unmittelbar von den Signalen S 1 als auch
mittelbar über eine Zeitstufe Zl angesteuert. Ist kein
Signal .Sl vorhanden, so ist der Eingang lies NOK-Gatters G 5 Null, am Ausgang ei;*. heim dann das
//-Signal. Da das Gatter (74 eine Umkehrstufe ist. fuhrt der Ausgang dieses Gatters Null-Signal. Null-Signal für
die Gatter G I bis G.1 bedeutet, daß der Verbindungspiinkt
der WC-Glieder 16 bis 18 auf Nullpotential gelegt ist, so daß die Kondensatoren Cl bis C3 praktisch
kurzgeschlossen sind. Der Strom-Summenpunkt 19 liegt dann etwa auf Nullpotential. Erscheint nun ein
l-'ingangsimpuls Si am Eingang /:', so erscheint dieses
elviifalls am Ausgang des Gatters i/4. so daß die
Ciatier G I bis G 3 geöffnet werden, so daß sich die
Koi.densaloren Cl bis C3 über the Widerslande Wl,
R 3 bzw. W 5 aufladen können. Die !.allezeit wird durch
die Dauer b/.w. Impulsbreite der Eingangs-Imptilse
bestimmt Die l.adespannungen der Kondensatoren Ci
bis ("3 werden über die Widerstände R 2. R 4 bzw. Rb
in Ströme umgewandelt und dem Strom-Summenpunkt 19 am F.ingang des Verstärkers V7I zugeführt.
Der invertierende Eingang des Verstärkers V1 ist
über einen Widerstand R 9 mit dem negativen Pol d':r Versorgungsspannung Li verbunden. Der nichtinvertierende
Eingang des Verstärkers Vl ist über einen Widerstand RS mit dem Bezugspunkt verbunden.
Durch den Widerstand /?9 wird der Strom-Summenpunkt 19 am Verstärker Vl so verschoben, daß die an
sich ansteigende Ladespannung der Kondensatoren Cl bis C3 am Ausgang des Verstärkers Vl als zeitlich
abnehmende Spannung U\~\lip erscheint. Diese
Ausgangsspannung des Funktionsgebers 6 wird nun in dem nachgeschalleten Zwischenspeicher 7 für jeweils
einen Meßzvklus gespeichert. Die Ausgangsspannung ti2 des Zwischenspeichers 7 entspricht dann dem
Betrag des Drehzahlmomentanwertes η. Um dies zu bewerkstelligen, ist die Zeitstufe Z1 vorgesehen, die mit
der Rückflankc der Eingangsimpulse 51 aktiviert wird.
Der Ausgang Q gibt dann einen Impuls 53 ab, wie aus I' i g. 4 zu ersehen ist. Die Impulsdauer wird durch einen
Widerstand R W und Kondensator C5 festgelegt. Der Ausgangsimpiils 53 der Zeitstufe Zl schaltet einen
I ET-Analog-Schalter G6 kurzzeitig in den leitenden
Zustand, so daß ein Kondensator C4 über einen Widerstand R 10 mit einer Zeitkonstante
r 4 = /no C4
auf die Ausgangsspannung U\ von dem Verstärker Vl
geladen wird. Im gesperrten Zustand des FET-Analog-Schalters
Gb entspricht die Spannung an dem Kondensator C4 dem Momentanwerl der Drehzahl n.
Die Spannung an dem Kondensator C4 wird dem nichlinvertierenden Eingang eines Verstärkers V2
zugeführt, der praktisch als Impedanzwandler arbeitet: am Ausgang des Verstärkers V2 steht die Kondensatorspannung
IJ2 des Kondensators C 4 dann niederohmig
zur Verfugung. Über die Leitung 8 kann somit die der Drehzahl proportionale Spannung U2 abgenommen
werden.
Damit sich die Kondensatoren Cl bis C3 nicht bereits während der Abtastung durch die Impulse 53
entladen, wird über das Gatter G 5 die Impulsbreite der Eingangsimpulsc 51 um die Dauer der Abtastimpulse
53 verlangen. Wie I" ig. 4 zeigt, setzt sich die Meßzeit /.w (Meßimpuls 54) aus der Impulsbreite lr und der
Dauer des Ablaslimpulses 53 zusammen. Während dieser Zeit werden die Kondensatoren Cl bis C3
geladen. In der folgenden Impulslücke werden die Kontli'iisatorcn Cl bis C3 mit Hilfe der Gatter G 1 bis
G 3 wieder entladen. Beim nächsten Impuls 51 am Eingang Γ. wiederholen sich die beschriebenen Vorgänge.
Der Einfluß der Abtastimpulse S3 auf die Meßgenauigkcii kann auch vernachlässigt werden, da in
der Kegel der Abtastimpuls 53 von erheblich kleinerer Dauer ist als der Impuls S 1.
um auch die Drehrichtung zu berücksichtigen, kann mit Hilfe des Inverters 12 die Polarität der Ausgangsspannung
des Verstärkers V2 entsprechend der jeweiligen Drehrichtung umgeschaltet werden. Der
Inverter 12 weist einen Verstärker V3 auf, dem die Ausgangsspannung 112 des Verstärkers V2 über
Leitung 13 und Widerstände R 12 und R 13 an beiden Eingängen zur Verfügung gestellt wird. Der Ausgang
des Verstärkers V3 steht über einen Widerstand R 14 gleicher Größe wie die Widerstände R 12 und R 13 mit
dem Eingang des invertierenden Eingangs in Verbindung. Der nichtinverlierendc Eingang des Verstärkers
V3 kann über einen FET-Analog-Schalter Gl auf
Bezugspotential gelegt werden. Die Ansteuerung dieses Schalters erfolgt durch das Signal 52 gemäß Fig. 1. Ist
das Signal 52 vorhanden, ist der Schalter G7 nicht
durchgcschaltet, so daß an beiden Eingängen des Verstärkers V3 Signal anliegt, so daß das Eingangssignal
t/2 an der Leitung 13 unverändert am Ausgang 14 erscheint. Der Verstärker V3 arbeitet nichtinvertierend.
Sobald jedoch das Ausgangssignal 52 verschwindet, schließt der Schalter G 7 und legt den nichtinvertierenden
Eingang auf Bezugspotential. In diesem Falle arbeitet der Verstärker V3 invertierend, so daß am
Ausgang 14 des Verstärkers V3 das inverse Signal entsteht. Da die Verstärkung in beiden Fällen V=I ist,
ist das Ausgangssigna: L»3 in beiden Fällen gleich proportional der Drehzahl n. wobei jedoch durch die
Polarität der Spannung UZ die Drehrichtung bestimmt ist. Die Polarität der Ausgangsspannung des Verstärkers
V3 wird also durch das Signal 52 festgelegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Schaltungsanordnung zur Bildung eines drehzahlproportionalen
Ausgangssignals aus einer Impulsfolge mit drehzahlproportionaler Frequenz mit
Hilfe eines Funktionsgebers, der die Impulsbreite In
der Impulse der Impulsfolge durch Iiildung einer Funktion Mt1, verarbeitet, dadurch gekennzeichnet,
daß die Funktion Mi1,durch Überlagerung
mehrerer, durch WC-Glieder (lh bis 18) gebildeter Exponentialfunktionen mit unterschiedlichen
Zeitkonstanten (r 1, r 2, r 3) nachgebildet ist, wobei der Ladezustand der Kondensatoren (Cl bis
Ci) der WC-Glieder (16 bis 18) in Abhängigkeit von
der Impulsbreite /,, der Impulsfolge (S I) veränderbar
ist.
2. Schallungsanordnung nach Anspruch I, Jadurch
gekennzeichnet, daß der Ladezustand dei Kondensatoren (C I bis C 3) der WC-Glieder (Ib bis 18) über
Caller (G 1 bis Gi) beeinflußt wird, die von den
Impulsen (S I) der Impulsfolge ansteuei bar sind.
J. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Gatter ((V I bis (/' I)
C MC)S-Gatter mit open-drain-Ausgangeii verwendet
sind, die den Kondensatoren (C I bis ( I) de.' an
einer konstanten Spannung liegenden Kl 'Glieder
(16 bis 18) parallel geschaltet sind.
4. Schaltungsanordnung nach einem .kr Ansprüche
1 bis !. dadurch gekennzeichnet, daß die l.adcspannung der Kondensatoren (( I bis C J) der
/{('-Glieder (16 bis 18) um Hilfe von Widerstanden
(W 2, W 4, Hb) in Ströme umgewandelt wird und
diese gemeinsam dem invertierenden Eingang eines Verstärkers (Vl) zugelührt werden, wobei der
Strom-Sunimenpunkt (19) am Eingang des Verstärkers
(Vl) clinch einen am negativen l'ntential liegenden Widerstand (W')) so verschoben wird, daß
die an sich ansteigende l.adespannung der Kondensatoren (C I bis C 5) der WC Glieder (lh bis 18) am
Ausgang iles Verstärkers als zeitlich .ilniehmcndc
Spannung erscheint.
r). Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Funktionsgeber (6) ein Zwischenspeicher (7) nachgeschaltet
ist. der nach jeder Impulsbrcitcmnessung die am Ausgang des Verstärkers (Vl) abgebildete
dreh/ahlpropoi tiiMiale Spannung((/1) speichert.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch ">, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenspeicher (7) aus
einem Kondensator (C4) besteht, der über einen vorzugsweise kontaktlosen Schalter (G6) kurzzeitig
über einen Widerstand (W 10) mit dem Ausgang des Verstärkers (Vl) des Ftinktionsgebers (6) verbindbar
ist.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch b, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuerung des kontakllosen Schalters (G 6) von einem Zeilglied (/ I) ei folgt, das
von der Riickflanke eines Impulses (.V I) der Impulsfolge angestoßen wird.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem Zeitglied (21)
gelieferte Abftageimpuls (Si) klein gegenüber der
lirei'.e(Dauer)der Impulse(.S' 1)der Impulsfolge ist.
1J. Schaltungsanordnung nach Anspiueh 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ansteuerung der den Ladezustand der Kondensatoren (Cl bis C J) der
WC-Glieder (16 bis 18) beeinflussenden Gatter (G 1
bis G3) durch einen Impulszug (S4) erfolgt, bei dem
die Breite (Dauer) des Impulses (S l)der Impulsfoli e um die Breite des Abfrageimpulses (S3) vergrößert
ist.
10. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß dem
Kondensator (C4) des Zwischenspeichers (7) ein als Impedanzwandler geschalteter Verstärker (V2)
nachgeschaltet ist.
11. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprü ehe 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der
Ausgang (13) des Zwischenspeichers (7) mit einem Inverter (12) in Verbindung steht, an dessen Ausgang
ein von der Größe und der Drehrichtung abhängiges Signal (Ll 3) abnehmbar ist.
12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Inverter (12) einen
Operationsverstärker (Vi) in Verstärkerschaltung
umfaßt, wobei das Ausgangssignal des Zwischenspeichers (7) parallel über Eingangswiderstände
(W 12, W 13) dem invertierenden und dem nichtinverticrcnden
Eingang des Operationsverstärkers (V 5) zugeführt ist und wobei der nichtinvertierende
Eingang des Operationsverstärkers (VJ) zur Bildung des invertierten Signals in Abhängigkeit von
einem Drehrichtungssignal (S2) über einen Schalter
(C/ 7) auf liezugspotential legbar ist.
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