DE2740476A1 - Vorrichtung und verfahren fuer luftbefeuchtung und luftreinigung - Google Patents
Vorrichtung und verfahren fuer luftbefeuchtung und luftreinigungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- Disinfection, Sterilisation Or Deodorisation Of Air (AREA)
Description
OALDYN 7505 Ettlingen, den 5.9.1977
Apparatebau GmbH "^ τ·ι.
(07243) 789^5 +
Vorrichtung und Verfahren für die Luftbefeuchtung und Luftreinigung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren für die
Luftbefeuchtung bei gleichzeitiger Luftreinigung.
In den Wohn- und Büroräumen, insbesondere im Winter bei Raumheizung,
liegt die Luftfeuchtigkeit oft unterhalb dem fUr den Menschen optimalen Wert. Darüberhinaus nähert sich der Luftzustund im Laufe der
Zeit durch zunehmende Verschmutzung, bedingt durch Zigarettenrauch
und sonstiges, einem unerträglichen Zustand an. Es ist daher wünschenswert, eine Vorrichtung zu besitzen, die für die Luftfeuchtigkeit sorgt und gleichzeitig die Geruchestoffe aus der Luft entfernt.
Die oinfachsten Befeuchtungselemente stellen die Ton- oder Kunststoffbehälter dar, die an den Heizkörpern angebracht und von Zeit
zu Zeit mit Wasser aufgefüllt werden. Leider reicht die Befeuchtungsleistung dieser Apparate nicht immer aus.
Eine intensive Verdampfung durch elektrische Heizung, wie sie in
einer weiteren AusfUhrungsart praktiziert wird, verbraucht zuviel
Energie.
Unter den zwangsbelUfteten Apparaten gibt es hauptsächlich zwei
verschiedene Systeme. Bei dem einen wird das Wasser durch Zerstäubungselemente (rotierende Scheiben oder Zerstäubungsdüse!!)
fein zerteilt und mit der Raumluft in Kontakt gebracht. Feine Wassertröpfchen verdunsten in der Raumluft. Die für die Verdunstung benötigte Wärme wird aus der Luft entnommen. Die Befeuchtungsleistung dieser Apparate ist gut. Diese Systeme haben aber
den Nachteil, dall neben dem Wasser auch die darin enthaltenen Verunreinigungen, wie z.B. Kalk, in den Raum zerstäubt werden
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und sich im Laufe der Zeit an den Möbelelementen und Glasscheiben
ansetzen.
Bei der anderen Art von Befeuchtern wird die Luft zwangsweise mit
Hilfe eines Ventilators entlang der Wasseroberfläche und / oder durch saugfähige, poröse Papierelemente geleitet. Die Befeuchtungsleistung dieser Apparate reicht nicht aus, wenn nicht sehr starke
und laute Ventilatoren eingesetzt werden.
Keines der bekannten Systeme nimmt eine Luftwäsche vor.
Es sind zwar Luftwäscher in großem Maßstab fUr die Industrie hinreichend
bekannt, die aber von der Größe und vom Aufwand her für einen Wohnraum ungeeignet sind. Die kleinen Luftwäscher, wie z.B.
die Wasserpfeife, brauchen zuviel Druckverlust auf der Luftseite, und die umgespülte Luftmenge ist verhältnismäßig sehr gering. In
anderen Worten: kleine Mengen Luft ließen sich nach diesem Prinzip sehr gut reinigen; die Bofouchtungsleistung insgesamt ( ke verdunsteten
Wasser pro Stunde ) ist aber sehr gering.
Die Aufgabe dieser Erfindung besteht nun darin, ein Luftreinigungs-
und Luftbefeuchtungssystem zu konzipieren, das
1 . die ausreichende Befeuchtungsleistung für Wohnräume bringt
2. gleichzeitig Rauch und Geruchsstoffe weitgehend aus der
Luft entfernt
3. wenLg elektrische Energie vorbraucht und
h, geräuscharm arbeitet.
DarUberhinaus soll das System von der äußeren Form her so variabel
sein, daß es jedem Wohnraum bzw. jeder Wohnungseinrichtung ( nach
Farbe und Muster ) angepaßt werden kann. Obwohl letzteres keinen Gegenstand einer technischen Leistung darstellt und stark an der
Kunst orientiert ist, wird diese Eigenschaft aus dem Grunde erwähnt, weil das Gerät für Wohnräume bestimmt ist und der Mensch
«in starkes Empfinden für Kunst und Geschmack hat.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Luftstrahl senkrecht auf einen Teil der Wasseroberfläche prallt
( Staupunkt-Strömung ), dabei die Geruchsstoffe an das Wasser abgibt und die Feuchtigkeit aufnimmt.
Die Vorteile dieses Prinzips werden anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert:
Fig. 1 zeigt den schematischen Aufbau des Gerätes. Ein Gebläse 2
fördert Luft aus dem Raum 9 und erzeugt dort ein geringes Vakuum. Luft strömt nun nach durch das Rohr 3, das kurz oberhalb der Wasseroberfläche 8 endet. Die Luft prallt auf die Oberfläche des
Wassers, und man erzielt, infolge eines sehr guten Wärme- und Stoffaustausches bei der Staupunkt-Strömung, eine gute Befeuchtung und gleichzeitige Reinigung des Gases·
Beim Luftaufprall auf die Wasseroberfläche nimmt die Oberfächentempcratur die Kühlgrenztemperatur an. Die Wasseroberfläche an
dieser Stelle 7 ist kälter als die Temperatur des Wasserbades. Die kältere, und damit schwerere Wasserschicht wird ständig
durch die wärmere und leichtere Wasserschicht erneuert ( Grenzschicht-Erneuerungsprozess ). Dies hat zur Folge, daß für die Absorption der Geruchsstoffe u.a. ständig eine neue Wasserschicht
mit der Luft in Berührung kommt. Zur Vervollständigung des Systems gehören konstruktive und sicherheitstechnische Maßnahmen, wie ein
Wasserstandanzeiger 5t ein überlaufloch k und eine flexible Klappe
6 zur Entleerung. Diese Maßnahmen sind Stand der Technik und werden hier nicht weiter im Detail beschrieben. Selbstverständlich
kann statt des mechanischen Anzeigerohrs 5 eine elektronische oder
eine elektrische Anzeige vorgesehen werden, die aber auch zum Stand der Technik zählt. ,
Der das System umgebende Körper besteht aus einer Keramikmasse oder ähnlichem, damit der Schall weitgehend absorbiert wird.
Dieser äußere Körper kann in Fora einer Vase oder eines Kübels ausgebildet sein. Selbstverständlich kann der äußere Körper auch
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aus anderen Stoffen, wie Metall oder Kunststoff, gefertigt werden Damit ist ein System geschaffen worden, das alle oben erwähnten
Forderungen erfüllt.
Dem Wasser können kleine Mengen Zusatzstoffe, wie Frühlingsduft,
chemische Bindemittel für Geruchsstoffe u.a. beigemischt werden.
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COPY
Leerseite
Claims (3)
- Pa tent EinsprücheVerfahren für die Luftbefeuchtung und gleichzeitige Luftreinigung dadurch gekennzeichnet, daß ein Luftstrahl auf einen Teil der freien Wasseroberfläche prallt.
- 2. Eine Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß das System in einem Gefäß aus Keramik, Ton u.a. untergebracht ist, um den Schall weitgehend zu absorbieren.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß dem Wasser Zusatzstoffe, wie Duftstoff oder chemische Bindemittel für Oeruchsstoffe, beigemischt sind.909812/0102
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772740476 DE2740476A1 (de) | 1977-09-08 | 1977-09-08 | Vorrichtung und verfahren fuer luftbefeuchtung und luftreinigung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19772740476 DE2740476A1 (de) | 1977-09-08 | 1977-09-08 | Vorrichtung und verfahren fuer luftbefeuchtung und luftreinigung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2740476A1 true DE2740476A1 (de) | 1979-03-22 |
Family
ID=6018423
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772740476 Pending DE2740476A1 (de) | 1977-09-08 | 1977-09-08 | Vorrichtung und verfahren fuer luftbefeuchtung und luftreinigung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2740476A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1991015718A1 (de) * | 1990-04-10 | 1991-10-17 | Diotima Von Kempski | Verfahren, anlage und gerät zum anreichern von lüftungs- oder klimatisierungsluft mit duftstoffen |
| US5466399A (en) * | 1990-04-10 | 1995-11-14 | Von Kempski; Diotima | Process, installation and device for enriching ventilation or air-conditioning air with aromatic substances |
-
1977
- 1977-09-08 DE DE19772740476 patent/DE2740476A1/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1991015718A1 (de) * | 1990-04-10 | 1991-10-17 | Diotima Von Kempski | Verfahren, anlage und gerät zum anreichern von lüftungs- oder klimatisierungsluft mit duftstoffen |
| US5466399A (en) * | 1990-04-10 | 1995-11-14 | Von Kempski; Diotima | Process, installation and device for enriching ventilation or air-conditioning air with aromatic substances |
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