DE2639379C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Handetikettiergerät
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
Ein solches Handetikettiergerät ist aus der DE-OS 17 61
680 bekannt. Dieses Etikettiergerät ist mit einem orts
fest im Gehäuse angeordneten Druckwerk und einem unter
halb dieses Druckwerks angeordneten Schlagarm versehen,
welcher an einem Ende schwenkbar gelagert ist und am an
deren Ende mit einer gegen das Druckwerk anpreßbaren
Druckplatte versehen ist. Der Schlagarm weist eine mit
einem ortsfesten Anschlag zusammenwirkende Sperrklinke
und an seiner Unterseite eine Blattfeder auf, durch die
der Schlagarm gegen das Druckwerk verschwenkt wird. Auf
grund der schlichten Ausbildung dieser Gleichdruckein
richtung ist der Spalt zwischen der Druckplatte und dem
Druckwerk nur sehr klein, so daß zum Einfärben der
Drucktypen ein Farbband benötigt wird. Ein solches Farb
band erfordert jedoch eine aufwendige Einrichtung zum
Führen und Umspulen desselben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Handeti
kettiergerät der eingangs erwähnten Art so auszugestal
ten, daß ein Einfärben der Drucktypen auf einfache Weise
möglich ist, ohne daß auf eine Gleichdruckeinrichtung
verzichtet werden muß.
Diese Aufgabe wird bei einem Handetiket
tiergerät der eingangs erwähnten Art durch die kenn
zeichnenden Merkmale des Patentanspruchs gelöst.
Durch die mit Farbstoff imprägnierte Walze ist ein Ein
färben der Typenfläche durch ein einfaches Verschwenken
der in einem Schlitz geführten Walze möglich. Aufwendige
Einrichtungen zum Führen bzw. Umspulen eines Farbbandes
entfallen. Ein Austausch der Walze ist ohne großen Zeit
aufwand und mit wenigen Handgriffen durchführbar. Damit
ist ferner eine verbesserte Bedienungsfreundlichkeit des
Handetikettiergerätes sichergestellt.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstande werden
nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es
zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer ersten
Ausführungsform eines Handetiket
tiergerätes,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Ausfüh
rungsform gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine schematische Darstellung
des geöffneten Gerätes mit ent
fernter Abdeckung,
Fig. 4 einen Vertikalschnitt durch die
Mittelbebene des Gerätes,
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung
der Gleichdruckeinrichtung,
Fig. 6, 7, 8 auseinandergezogene perspektivi
sche Darstellungen der Gleich
druckeinrichtung gemäß Fig. 5,
Fig. 9-12 Darstellungen verschiedener Be
triebszustände der Gleichdruck
einrichtung bei Betätigung des
Handhebels, wobei die Fig. 9 und
10 Vertikalschnitte durch die
Mittelebene und die Fig. 11 und
12 Teilschnitte durch das Gerät
mit entfernter Abdeckung dar
stellen,
Fig. 13 eine perspektivische Darstellung der Einfärbein
richtung,
Fig. 14 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung der
Einfärbeinrichtung,
Fig. 15 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung des
Stoppers zumVerhindern einer Überdrehung der
Vorschubrolle oder -walze oder des Aufwickel
verhinderungsgliedes,
Fig. 16 einen Vertikalschnitt, der die Durchtritte für das
Etikettenband und das Trägerband zeigt,
Fig. 17 eine perspektivische Darstellung des Etiketten
bandes,
Fig. 18 eine Aufsicht auf ein OCR-Zeichen und ein mit
einem Strich-Code versehenes Etikett,
Fig. 19 und 20 eine teilweise simplifizierte zweite Aus
führungsform der Erfindung bei entfernter Ab
deckung, wobei Fig. 19 eine Seitenansicht im Ruhe
zustand und Fig. 20 eine Seitenansicht bei gedrücktem
Handhebel darstellt.
Wie den Fig. 1
bis 3 zu entnehmen, besitzt der Geräterahmen 21 der ersten
Ausführungsform des erfindungsgemäßen Handetikettiergerätes
zwei Seitenplatten 14 und 15, die mit Hilfe einer Drehachse,
einer Hauptwelle, eines Federstiftes sowie eines Stoppstiftes
miteinander verbunden sind, wobei die genannten Elemente in
den vorderen, mittleren, hinteren und unteren Bereichen der
Platten angeordnet sind. Der Geräterahmen 21 ist mit einer
Druck- oder Beschriftungseinrichtung 1 im oberen Vorderabschnitt
versehen und eine Antriebseinrichtung 2, die aus einem Griff
22 und einem Handhebel 25 besteht, ist im hinteren Gerätebe
reich vorgesehen. Ferner besitzt der Geräterahmen 21 eine
Gleichdruckeinrichtung 3, die im Mittelabschnitt vorgesehen
ist. Eine Einfärbeinrichtung 4 ist im unteren Vorderabschnitt
vorgesehen und eine Vorschub- oder Antriebseinrichtung 5 ist
im unteren Mittelabschnitt angeordnet. Eine Ablöseeinrichtung
6 befindet sich im vorderen Bodenabschnitt, ein Etiketten
applikator 7 ist am vorderen Ende des Bodenabschnittes vor
gesehen und ein Etikettenhalter 8, der zum Halten eines auf
gewickelten Etikettenbandes 9 dient, ist im oberen Mittelab
schnitt vorgesehen.
Im folgenden werden die vorstehend genannten Einrichtungen
kurz beschrieben:
Bezüglich der Druck- oder Beschriftungseinrichtung 1 sind
zwei verschiedene Typen zu unterscheiden. Der eine Typ dient
zum Aufbringen gewöhnlicher oder OCR-Buchstaben für Angaben
auf Gegenständen, wie Textilien, während der andere Typ zum
Aufbringen von Strich-Codes auf Nahrungs- oder Lebensmittel
dient. Die Druck- oder Beschriftungseinrichtungen 1
der in den Fig. 19 und 20 dargestellten zweiten Aus
führungsform der Erfindung dienen zum Drucken oder Aufbrin
gen von Strich-Codes, während die anderen Druck- oder Be
schriftungseinrichtungen 1 zum Aufbringen von drei Linien
oder Reihen von OCR-Buchstaben dienen. Die erstgenannten
Druckeinrichtungen 1 für Strich-Codes sind mit Typenrin
gen versehen, während die letztgenannten Einrichtungen 1
für das Aufbringen von OCR-Buchstaben mit Typenbändern ver
sehen sind. Wie in Fig. 4 und 19 dargestellt, sind die
Druckeinrichtungen 1 beide Typen in den oberen Vorderbe
reichen der Geräterahmen 21 angeordnet. Zwischen den einan
der gegenüberliegenden Rahmen 160 und 161 der Druck- oder
Beschriftungseinrichtung 1 ist eine Strich-Code-Typenring
anordnung 167 oder eine Typenband-Einrichtung 162, 163,
164 befestigt und die Typenringe oder die Typenbänder sind
beweglich in der Anordnung gehalten. Die Bodenabschnitte der
Typenbänder 162, 163 und 164 bilden eine Typenfläche 20,
in welcher eine Vielzahl von Typen in der gewünschten An
ordnung zwecks Beschriftung eines Etikettes 13 vorge
sehen sind.
Wie in Fig. 3 dargestellt, enthält die Antriebseinrichtung 2
in erster Linie den Griff 22 und den Handhebel 25. Der Griff
22 ist einstückig mit dem hinteren Abschnitt des Geräterah
mens 21 ausgebildet, während der Handgriff 25 schwenkbar an
der Schwenkachse 23 gehalten ist, welche am Geräterahmen 21
befestigt ist, so daß der Handhebel 25 relativ zum Griff
22 bewegt werden kann. Der Handhebel 25 ist im Uhrzeigersinn
durch eine Zugfeder 24 belastet, welche zwischen einem Feder
stift 16 und einem weiteren Federstift 17 gespannt ist, wobei
der erstgenannte Federstift am unteren Abschnitt des Geräte
rahmens 21 befestigt und der zweitgenannte Federstift ein
stückig mit dem Handhebel 25 ausgebildet ist. Die Zugfeder 24 beaufschlagt den Handhebel 25 mit einer konst
anten Kraft
in die Ruheposition. Dadurch ist ein Zurückschwenken der Einfärb
einrichtung 4 und eine Drehbewegung der Antriebseinrichtung 5 möglich. Wie in Fig. 5
dargestellt, ist am Vorderabschnitt des Handhebels 25 ein
Gabelkopf 26 befestigt und sind die vorderen Enden des Gabel
kopfes 26 schwenkbar mit Hilfe eines Stiftes 168 am Antriebs
hebel 29 angelenkt. Außerdem sind die vorderen Enden des
Antriebshebels 29 schwenkbar mit Hilfe von Stiften 34 mit
Schwinghebeln 33 verbunden, welche mittels Stiften 32 an der
Druck- oder Beschriftungseinrichtung 1 befestigt ist.
Von den beiden Enden des Gabelkopfes 26 geht jeweils ein
Antriebshebel 69 zum Antrieb der Vorschubeinrichtung 5 ab und
ein Haken 74 ist schwenkbar am unteren Ende des Antriebs
hebels 69 mit Hilfe eines Hakenstiftes 68 befestigt. Der
Haken 64 ist im Gegenuhrzeigersinn durch eine Feder 80 be
lastet, die sowohl am Haken selbst als auch am Antriebs
hebel 69 befestigt ist. Des weiteren ist im oberen Mittel
abschnitt des Handhebels ein Hubglied 84 schwenkbar mit
Hilfe eines Haltestiftes 83 befestigt.
Der Zweck der in den Fig. 3 bis 12 dargestellten Gleichdruck
einrichtung 3 besteht darin, Schwankungen des Etiketten-
Anpreß- und Beschriftungsdruckes zu vermeiden. Diese Gleich
druckeinrichtung 3 enthält in erster Linie das Hubglied 84,
erste Hubklauenhebel 76, zweite Hubklauenhebel 87, Hubklauen
89, Haltefedern 99, Druckplattenhubhebel 101 sowie eine Druck
plattenanordnung 108.
Wie vorstehend erwähnt, ist das L-förmige Hubglied 84 am
Handhebel 25 befestigt und im Gegenuhrzeigersinn durch die
Feder 98 belastet. Eine Ausnehmung 85 ist im oberen Ende
des Hubgliedes 84 ausgebildet und wenn der Handhebel 25
vollständig an den Griff herangedrückt worden ist, so wird
das hintere Ende 173 des Gliedes 84 von einem auf dem Griff
22 ausgebildeten ersten Anschlagbolzen (Stoppstift) 100 nach unten gestoßen, was
eine Drehung des Hubgliedes 84 im Uhrzeigersinn zur Folge
hat.
Der L-förmige erste Hubklauenhebel 76 ist schwenkbar am Ge
räterahmen 21 mittels der Schwenkachse 23 befestigt und mit
einem Haltestab 86 an seinem hinteren Ende und einem Ver
bindungsstift 75 an seinem oberen Ende versehen. Im Ruhezu
stand (bei welchem der Handhebel vollständig freigegeben ist)
wird der Haltestab 86 durch die Ausnehmung 85 des Hubgliedes
84 gehalten und wenn der Handhebel 25 vollständig gedrückt ist,
so wird das hintere Ende 173 des Hubgliedes 84 in Berührungs
kontakt mit dem ersten Stoppstift 100 gebracht und das Glied
84 im Uhrzeigersinn gedreht, wodurch das Eingreifen des Stütz
stabes 86 in die Ausnehmung 85 aufgehoben wird.
Die oberen Abschnitte der zweiten Hubklauenhebel 87 sind
schwenkbar an einer Welle 81 befestigt, die am Geräterahmen
21 befestigt ist, und die unteren Abschnitte dieser Hebel 87
sind mit den Stiften 88 versehen, an welche die Hubklauen 89
angelenkt sind. Wie Fig. 7 zu entnehmen, sind Schlitze 82
in den Mittelabschnitten der zweiten Hubklauenhebel 87 aus
gebildet und ist ein Stift 95 an den oberen Vorderecken der
Hebel 87 befestigt. In diese Schlitze 82 ist ein Verbindungs
stift 75 der ersten Hubklauenhebel 76 eingeführt und zwischen
dem Stift 95 und kleinen Öffnungen 170, die in Vorsprüngen
169 im oberen Vorderende des Handhebels 25 (Fig. 5) ausge
bildet sind, sind zwei Haltefedern 99 befestigt. Auf diese
Weise werden die zweiten Hubklauenhebel 87 im Gegenuhrzei
gersinn um die Welle 81 belastet. Die Gegenuhrzeigersinn-
Drehbewegung der Hebel 87 wird jedoch durch die Innen
oberfläche 165 des Griffes 22 gestoppt.
Die vorstehend erwähnten Hubklauen 89 besitzen hintere ge
neigte Flächen 91, welche in Berührung mit einem zweiten Anschlagbolzen
(Stoppstift) 90 stehen, der am Griff 22 befestigt ist. Die
Vorderabschnitte der Klauen 89 sind mit vorderen geneigten
Flächen 93 sowie mit Haken 92 versehen. Federn 96 werden
außerdem durch die Hubklauenstifte 88 gehalten und die
Enden einer Seite der Federn 86 sind in die zweiten Hub
klauenhebel 87 eingehakt, während die anderen Enden der
Federn an den Hubklauen 89 befestigt sind. Auf diese Weise
sind die Hubklauen im Gegenuhrzeigersinn vorgespannt.
Wie den Fig. 3, 5 und 6 zu entnehmen, sind die im allgemeinen
T-förmig gestalteten Druckplattenhubhebel 101 für die Druckplatte mit
tels einer Verbindungsplatte 104 miteinander verbunden,
welche mit zwei einstückigen Vorsprüngen 105 versehen ist.
Jedes obere Ende der Vorsprünge 105 ist mit einem Haken
stift 102 versehen. Außerdem sind zwecks Stützung der weiter
unten noch erwähnten Druckplattenanordnung 108 Schlitze 107
in den unteren Endbereichen der Druckplattenhubhebel 101 ausge
bildet. die unteren Enden der senkrechten Fortsätze 103
der Druckplattenhubhebel 101 sind schwenkbar an der Hauptwelle
70 befestigt, welche am Geräterahmen 21 befestigt ist, und
an den Fuß- oder Wurzelabschnitten dieser senkrechten Fort
sätze 103 sind Stifte 176 befestigt. Zwischen diesen Stiften
176 und anderen Stiften175 am Geräterahmen 21 sind weiter
hin zwei Rückstellfedern 106 befestigt, so daß die Druckplattenan
ordnung 108 im Gegenuhrzeigersinn belastet ist, wodurch
sichergestellt ist, daß die Druckplattenanordnung 108 von
der Typenfläche 20 entfernt gehalten ist. Die Druckplatten
anordnung 108 enthält eine Druckplatte 109, die ein Eti
kettenband 12 unterstützt, und hochstehende Seitenwandungen
114, die an beiden Seiten der Platte 109 befestigt sind,
bilden einen kanalartigen Rahmen.
An beiden Seiten der Platte 109 sind Etiketten-Führungs
platten 113 derart befestigt, daß Durchtritte 158 gebildet
sind, deren lichte Weite etwas größer ist als die Dicke
des Etikettenbandes 12. Demzufolge sind die vier Seiten,
oben, unten, rechts und links des Etikettenbandes 12 ge
halten und im Bereich des Durchtrittes 158 geführt. Die
Weite zwischen den inneren Kanten der Etiketten-Führungs
platten 113 ist etwas schmaler als diejenige des Etiketten
bandes 12 und entspricht der Weite oder Breite der Typen
fläche 20. Das Bedrucken oder Beschriften wird derart aus
geführt, daß das Etikett 13 des Etikettenbandes 12 auf der
Druckplatte 109 in Berührungskontakt mit der Typenplatte
20 gebracht wird, was durch eine vertikale Bewegung der
Platte 109 erfolgt.
Außerdem sind an beiden Seiten der Seitenwandungen 114 zwei
parallele Vorsprünge 115 und 116 einstückig ausgebildet und
diese greifen gleitend in Vertikalnuten 117 ein, die in den
Innenoberflächen der Seitenplatten 14 und 15 ausgebildet sind.
Mit dem Bezugszeichen 112 ist eine Gelenkbohrung bezeichnet,
die im unteren Rückbereich der Platte 109 vorgesehen ist.
Wie Fig. 6 zu entnehmen, sind Lager 110 einstückig an der
Unterfläche der Plattenanordnung 108 ausgebildet und ist
ein abgestufter Haltestift 118 unter Verwendung von Ringen
119 in diese Lager 110 eingeführt. An beide Enden des Halte
stiftes 118 sind weitere Ringe 119 locker aufgesteckt und
diese Ringe 119 sind in die Schlitze 107 in den Plattenhub
hebeln 101 hineingesteckt. Um ein Herausgleiten der Ringe 119
zu verhindern, ist eine Hülse 172 zwischen den Lagern 110
locker über den Haltestift 118 vorgesehen.
Die zum Aufbringen von Farbstoff auf die Typenfläche
20 der Beschriftungseinrichtung 1 dienende Einfärbeinrichtung 4
ist im einzelnen in den Fig. 13 und 14 dargestellt. Die
Einfärbeinrichtung umfaßt in erster Linie eine Einfärb
walzeneinrichtung 48, Halteglieder 36 zum Halten der Ein
richtung 48, Schwinghebel 33 und Langschlitze 47, die in
den vorderen Innenoberflächen des Geräterahmens 21 ausge
bildet sind, wobei die Einfärbwalzenanordnung 48 eine mit
Farbstoff imprägnierte Walze 54, einen Farbstoff-Hülsen
rahmen 41 und einen Rahmenhalter 42 aufweist.
Die Schwinghebel 33 sind in ihren unteren Abschnitten mit
Schlitzen 31 versehen und an ihren oberen Enden mit Hilfe
von Stiften 32 verschwenkbar am Geräterahmen 21 befestigt.
In den Mittelabschnitten der Hebel 33 befestigte Stifte 34
sind mit den vorderen Enden der bereits erwähnten Antriebs
hebel 29 verbunden, wodurch die Schwinghebel 33 unter der
Wirkung der Antriebshebel 29 um die am Geräterahmen 21 be
festigten Stifte 32 verlagerbar sind.
Die Stütz- und Halteglieder 36 besitzen obere und untere
Innenvorsprünge 18 und sind mit Hilfe von Stiften 30 an
den Schwinghebeln 33 angelenkt und die beweglichen Enden
der Stütz- und Halteglieder 36 sind mit Ringen 27 und 28
versehen, welche durch Stifte 35 gehalten sind. Diese Rin
ge 27 sind lose in den Schlitzen 31 der Schwinghebel 33
aufgenommen und die anderen Ringe 28 stehen aus den Schwing
hebeln 33 vor und sind innerhalb der Langschlitze 47 auf
genommen, die im Geräterahmen 21 ausgebildet sind. Diese
Langschlitze 47 sind etwas breiter als der Außendurch
messer der Ringe 28 und demzufolge können die Stütz- und
Halteglieder 36 längs der Langschlitze 47 bewegt werden.
Außerdem sind Federn 38 an den in den unteren Abschnitten
der Schwinghebel 33 befestigten Stiften 37 angeordnet. Das
eine Ende dieser Feder 38 wird von einem Vorsprung 40 ge
halten, der am unteren Ende des Schwinghebels 33 ausgebil
det ist, während das andere Ende der Feder 38 von dem
Stift 35 gehalten ist, so daß der Stift 35, d. h., die
Rückseite des Stütz- und Haltegliedes 36 nach oben vor
gespannt ist.
Der Hülsenrahmen 41 besitzt eine U-förmige Gestalt und be
steht aus einem flexiblem Kunstharz. Die Ansätze 46 zu bei
den Seiten sind mit Aufnahmeöffnungen 43 versehen, in wel
chen die Walze 54 gehalten ist. Ferner sind im
Querschnitt hakenförmige Vorsprünge 44 an den Seitenteilen
46 vorgesehen und das Verbindungsstück 49 zwischen den bei
den Seitenteilen 46 ist mit gleichartigen Vorsprüngen 45
versehen. Soll die imprägnierte Walze 54 im Hülsenrahmen 41 be
festigt werden, so wird der Abstand zwischen den beiden
Seitenteilen 46 vergrößert und die Welle 57 der Einfärbwalze
54 in die Halterungsöffnungen 43 eingeführt. Dadurch kann
die Einfärbwalze 54 drehbar innerhalb des Hülsenrahmens 41
gehalten sein. Der Hülsenrahmen 41 wird dadurch an den
Stütz- und Haltegliedern 36 befestigt, daß die Vorsprünge
44 der Seitenteile 46 in Eingriff mit den Vorsprüngen 18
der Stütz- und Halteglieder 36 gebracht werden.
Die Rückseite des Halters 42 ist mit Halterungsvorsprüngen
50 versehen, die lösbar in Vorsprüngen 45 des Hülsenrahmens
41 aufgenommen sind. Außerdem sind kleine Bohrungen 51 in den
Seitenwandungen des Halters 42 ausgebildet und diese Bohrun
gen 51 dienen zur Aufnahme von Stiften 52. Um ein Heraus
rutschen der Stifte 52 aus den Öffnungen 51 zu verhindern,
sind die Stifte 52 mit Federringen 53 versehen und die Stifte
52 werden mit Hilfe von Federn 55 nach außen gedrückt, um
auf diese Weise zu erzielen, daß jedes Ende der Stifte 52
aus der Öffnung 51 vorsteht.
Außerdem sind die vorstehenden Enden der Stifte 52 in den
Halterungsöffnungen 56 der Stifte 30 aufgenommen, welche
auf die vorderen Enden der Halterungsglieder 36 aufgescho
ben sind.
Ist der in die Walze 54 imprägnierte Farbstoff ver
braucht, so kann die Einfärbwalzenanordnung 48 aus den
Halterungsgliedern 36 entnommen werden. Der Hülsenrahmen
41 mit der Walze 54 wird dann vom Halter 42 getrennt
und die verbrauchte Einfärbwalze 54 wird durch eine neue
ersetzt. Sodann wird der mit einer neuen Walze 54
versehene Hülsenrahmen 41 am Rahmenhalter 42 befestigt,
um die Einfärbwalzenanordnung 48 wieder zu vervollständigen.
Diese Einfärbwalzenanordnung 48 wird sodann in den Stütz-
und Halterungsgliedern 36 befestigt.
Diese Stütz- und Halterungsglieder 36, welche die Einfärb
walzenanordnung 48 tragen, sind längs der Langschlitze 47
nach oben vorgespannt, weshalb die Walze 54 gleich
falls in Richtung auf die Typenfläche 20 vorgespannt ist,
was mit einem konstanten Druck unter der Wirkung der Federn
38 erfolgt. Selbst wenn die Einfärbwalze 54 etwas uneben
oder deformiert sein sollte, kann eine gleichmäßige Farbstoff
menge auf die Typenfläche 20 aufgebracht werden.
Wie den Fig. 3, 4 und 16 zu entnehmen, umfaßt die Vorschub
einrichtung in erster Linie eine Vorschubrolle 73, an beiden
Seiten der Rolle 73 angeordnete Haken 74, ein Führungsglied
120, einen Stopper 121 (Fig. 4), einen Führungsblock 130,
eine Führungsplatte 132, eine Bodenabdeckung 11, einen
Etikettenband-Durchtritt 158 sowie einen Trägerband-Durch
tritt 174.
Die mit einer Vielzahl von im Abstand voneinander angeordne
ten Zähnen 71 auf ihrer Umfangsoberfläche versehene Vorschub
rolle 73 ist durch die im Geräterahmen 21 befestigte Haupt
welle 70 drehbar gelagert. An beiden Seiten der Vorschub
rolle 73 sind in gleichmäßigem Abstand voneinander Markie
rungsstifte 72 auf den konzentrischen Kreisen der Seiten
oberflächen ausgebildet. Wie bereits erwähnt, sind die
Haken 74 an den Hakenstützen 68 der Antriebshebel 69 be
festigt, die mit Hilfe des Handhebels 25 miteinander ver
bunden sind und mit Hilfe der Federn 80 im Gegenuhrzeiger
sinn belastet sind, so daß die Haken 74 dazu veranlaßt
werden, in die Markierungsstifte 72 einzugreifen.
Wie in Fig. 16 dargestellt, ist das vordere Ende des Füh
rungsgliedes 120 schwenkbar mit Hilfe eines am Geräterahmen
21 befestigten Stützstiftes 125 gehalten, während das hin
tere Ende des Führungsgliedes 120 mit einem Stift 123 ver
sehen ist, der schwenkbar einen Öffnungshebel 143 sowie eine
Führungsrolle 122 hält. Das Führungsglied 120 ist gekrümmt
und besitzt eine gekrümmte untere Oberfläche 124, die der
Oberfläche der Vorschubrolle 73 angepaßt ist, während
sich die untere Hälfte des Führungsgliedes 120 in tangentialer
Richtung zum Haltestift 125 erstreckt. Das obere Ende des
Öffnungshebels 143 ist mit einer C-förmigen flexiblen
Schließeinrichtung 142 versehen, welche lösbar an einer am
Geräterahmen 21 befestigten Welle 67 gehalten ist.
Wie in den Fig. 4, 9 und 15 dargestellt, ist der Stopper 121
in der rechtwinkligen Öffnung 179 eines Aufroll-Verhinderungs
gliedes 171 aufgenommen, welches zwischen den Seitenplatten
14 und 15 befestigt ist. Ferner ist der Stopper 121 schwenk
bar an einer Welle 129 gehalten, so daß er im Gegenuhrzeiger
sinn durch eine Feder 77 belastet ist. Im Ruhezustand wird
der Stopper 121 jedoch durch die Vorderseite 166 des Hand
hebels 25 in Richtung auf die Umfangsoberfläche der Vorschub
rolle 73 gestoßen. Eine im unteren Abschnitt des Stoppers
121 ausgebildete Öffnung 180 hält darin ein Stoppteil 126
und dieses Stoppteil ist mit Hilfe einer Feder 157 nach
außen belastet, wie in Fig. 4 dargestellt. Das Stoppteil
126 greift in eine der Ausnehmungen 177 ein, die in der
Außenoberfläche der Vorschubrolle 73 in gleichmäßigen Ab
ständen voneinander angeordnet sind. Dadurch wird eine
Drehbewegung der Vorschubrolle 73 unter der Wirkung von
Trägheitskräften oder der Schwerkraft verhindert. An beiden
Seiten dieses Stoppers 121 ist je ein Aufwickel-Verhinderungs
glied 128 ausgebildet, mit dessen Hilfe ein Aufwickeln des
Trägerbandes 19 um die Vorschubrolle 73 verhinderbar ist.
Außerdem sind zwei Haltefedern 141 an beiden Seiten der
Aufwickel-Verhinderungsglieder 128 vorgesehen, um eine Be
wegungsumkehr der Vorschubrolle 73 zu verhindern. Die Federn
141 greifen in Ausnehmungen 178 ein, die in der Vorschub
rolle 73 ausgebildet sind, wie in Fig. 3 dargestellt.
Wie in Fig. 16 dargestellt, ist vor der Vorschubrolle 73
und unter dem Führungsglied 120 der Führungsblock 130 am
Geräterahmen 21 derart befestigt, daß der Etiketten-Durch
tritt 158 freigelassen ist. Ein Stift 131 ist zwischen den
Wandungen 137 im vorderen Abschnitt des Führungsblockes 130
befestigt. der Stift 131 ist in die im hinteren Abschnitt
der Führungsplatte 132 ausgebildeten Schlitze 134 hineinge
schoben und das vordere Ende der Führungsplatte 132 ist
schwenkbar mit den Bohrungen oder Öffnungen 112 (Fig. 6)
der Druckplattenanordnung 108 mittels eines Stiftes 135
verbunden. An beiden Seiten der Führungsplatte 132 sind
Abdeckungen 133 befestigt, wodurch ein Etikettendurchtritt
158 entsteht, dessen lichte Höhe etwas größer ist als die
Dicke des Etikettenbandes 12, so daß dieses Etikettenband
12 innerhalb des Durchtrittes 158 gehalten ist. Das durch
die Führungsplatte 132 hindurchgetretene Etikettenband 12
gelangt auf die Druckplattenanordnung 108 und in die Ab
löseeinrichtung 6 an der Vorderseite der Druckplattenanordnung 108.
Hier wird das Etikettenband 12 in die Etiketten 13 und
das Trägerband 19 unterteilt, worauf lediglich das Träger
band 19 mit Hilfe der Bodenabdeckung 11 unter die Vorschub
rolle 73 geführt wird. Die Bodenabdeckung 11 umfaßt eine
kanalartige Bodenplatte 150, die schwenkbar am vorderen
Ende mittels eines Stiftes 149 gehalten ist, der am Geräte
rahmen 21 befestigt ist. An der Rückseite des Stiftes 149
ist die Bodenplatte 150 mit einem Etikettensupport 151 sowie
einem Ständer 144 versehen, welcher eine Trägerbandrolle
139 trägt, die mit einem Stift 140 versehen ist. Ferner ist
im hinteren Bereich eine Trägerbandführung 147 vorgesehen,
deren gekrümmte Oberfläche 148 der äußeren Oberfläche der
Vorschubrolle 73 entspricht. Werden Verriegelungsknöpfe 155
niedergedrückt, so wird die Verbidnung zwischen der Boden
abdeckung 11 und dem Geräterahmen 21 gelöst und kann die Ab
deckung 11 um den Schwenkstift 149 zum Öffnen verschwenkt
werden, wie in Fig. 3 strichpunktiert dargestellt. Das Träger
band 19 wird durch den Durchtritt 124 geführt, der zwischen
der obenerwähnten gekrümmten Oberfläche 148 der Trägerband
führung 147 und der äußeren Oberfläche der Vorschubrolle 73
ausgebildet ist.
Der zum Anbringen der von dem Trägerband 19 abgezogenen Eti
ketten 13 an den Oberflächen von Gegenständen dienende Appli
kator 7 ist durch den Schwenkstift 149 getragen, der gleich
falls schwenkbar die obenerwähnte Bodenabdeckung 11 hält.
Die Ablöseeinrichtung 6 enthält den engen Freiraum, der durch
die obere Seite des mittleren Abschnittes des Etiketten
support 151, den unteren Seiten der vorderen Enden der Eti
kettenführungsplatten 113 und dem vorderen Leerraum der
Druckplatte 109, den Etikettendurchtritt 158 in der Druck
platte 109 und den Trägerband-Durchtritt 174, der zwischen
der unteren Oberfläche der Druckplattenanordnung 108 und
der oberen Oberfläche des Etikettensupports 151 ausgebildet
ist. Mit dem Bezugszeichen 8 ist ein Etikettenhalter be
zeichnet, der ein aufgewickeltes Etikettenband 9 hält.
Im folgenden wird die Arbeits- und Funktionsweise des
Handetikettiergerätes erläutert.
Zum Einbringen des Etikettenbandes in das Etikettiergerät
wird, wie in Fig. 3 gestrichelt dargetellt, das C-förmige
Schließglied 142 des Öffnungshebels 143 von der Welle weg
gezogen und der Öffnungshebel 143 so gezogen, daß das Füh
rungsglied 120 um den Stützstift 125 aufschwingt, wodurch
das Einlegen und Einfädeln des Etikettenbandes 12 erleichtert
wird. Außerdem werden die Verriegelungsknöpfe 155 niederge
drückt, um die Bodenabdeckung 11 um die Schwenkachse 149 zu
öffnen.
Dann wird ein aufgewickeltes Etikettenband im Etikettenhalter 8
befestigt und das Etikettenband 12 abgewickelt. Die in Fig. 17
dargestellten Perforierungen 156 im Etikett 12 werden mit
den in der Vorschubrolle 73 vorgesehenen Zähnen 71 in Ein
griff gebracht. Sodann wird der Öffnungshebel 143 nach un
ten bewegt, so daß das Etikettenband 12 in den Bereich der
oberen äußeren Oberfläche der Vorschubrolle 73 und der ge
krümmten Oberfläche 124 des Führungsgliedes 120 gebracht wird,
wobei das Führungsglied 120 wieder in seine Ausgangsstellung
gebracht wird, indem das Schließglied 142 an der Welle 67
befestigt wird, welcher Zustand in Fig. 3 in durchgezogener
Strichführung dargestellt ist. Als nächstes werden das An
drücken und Freigeben des Griffes 22 und des Handhebels 25
wiederholt, wobei, wie in Fig. 16 dargestellt, das Etiketten
band 12 durch die Durchtritte 158 zwischen der äußeren Ober
fläche der Vorschubrolle 73 und der gekrümmten Oberfläche
124 des Führungsgliedes 120 vorwärtsbewegt wird. Dann ge
langt das Etikettenband zwischen das Führungsglied 120 und
den Führungsblock 130 und auf die Führungsplatte 132 sowie
zwischen die Druckplatte 109 und die Etikettenführungs
platten 113. Auf diese Weise gelangt das freie Ende des Eti
kettenbandes 12 in die Ablöseeinrichtung 6. Sodann wird
lediglich das Trägerband 19 des Etikettenbandes 12 inner
halb des Hohlraumes der Ablöseeinrichtung 6 gedoppelt und
auf diese Weise unter die Vorschubrolle 73 gebracht, bis
die Zähne 71 in die Perforationen 156 im Trägerband 19 ein
greifen. Die Bodenabdeckung 11 wird sodann wieder in ihre
geschlossene Stellung zurückbewegt und mit Hilfe der Ver
riegelungseinrichtung 155 gesperrt. Dadurch ist das Einle
gen des Etikettenbandes 12 beendet, wie in Fig. 3 mit aus
gezogener Strichführung veranschaulicht.
Als nächstes werden beim Drücken des Handhebels 25 die
Schwinghebel 33 bei der Bewegung des Gabelkopfes 26 und
der Antriebshebel 29 im Uhrzeigersinn bewegt. Dadurch wer
den die aus den Stütz- und Halterungsgliedern 36 der Ein
färbwalze hervorstehenden Ringe längs der Schlitze 47 ge
führt, die im Geräterahmen 21 ausgebildet sind, und wird
die Einfärbwalzeneinrichtung 48 vorwärtsbewegt. Während die
ser Vorwärtsbewegung der Einfärbwalzenanordnung 48 wird die
Walze 54 mit der Typenfläche 20 in Berührung gebracht
und kann der in der Walze 54 enthaltene Farbstoff gleich
mäßig auf die Typenfläche 20 aufgebracht werden, während die
Walze 54 auf der Oberfläche abrollt. Weil die Ringe
27 der Halteglieder 36 in den Schlitzen 31 der Schwinghebel
29 unter der Wirkung der Federn 38 gleiten, wird die
Walze 54 selbst dann mit geeignetem Druck gegen die Typen
fläche 20 gepreßt, wenn die Walze 54 etwas deformiert
sein sollte, was zur Folge hat, daß der Farbstoff gleich
mäßig über die Typenfläche 20 verteilt wird, wobei zur
gleichen Zeit die Einfärbeinrichtung 4 glatt mit Hilfe der
Antriebseinrichtung 2 bewegt werden kann. Zum besseren Ver
ständnis sei auf die Fig. 13 und 14 verwiesen.
Gleichzeitig mit dem vorstehend erwähnten Einfärbvorgang
wird die Gleichdruckeinrichtung 3 betätigt, welche insbesondere
unter Bezug auf die Fig. 3 und 9-12 erläutert
worden ist. Bei dem in Fig. 3 dargestellten Betriebszustand
ist der Handhebel 25 freigegeben und in Ruheposition. In Fig. 9 ist er zur Hälfte
gedrückt, so daß der Hakenstift 102 des Druckplattenhubhebels 101 mit der Hubklaue 89 in Eingriff steht.
In Fig. 10 ist der Betriebszustand un
mittelbar vor dem vollständigen Drücken des Handhebels 25
dargestellt, wodurch die Haltefeder 99 gespannt wird. Fig. 11 zeigt die Druck- und Beschriftungs
bewegung, in welcher das Etikett 13 von der Druckplatten
anordnung 108 gegen die Typenoberfläche 20 gepreßt wird.
Ferner zeigt Fig. 12, daß die Druckplattenanordnung 108 nach den mit
konstanten Druck erfolgten Bedrucken der Typenfläche mittels
der Federn 106 in ihre von der Typenfläche entfernt liegende
Ausgangsstellung gezogen wird.
Wird der Handhebel 25 gegen die Kraft der Zugfeder 24 aus dem in Fig. 3 dargestellten Betriebs
zustand gedrückt, so drückt die Ausnehmung 85 des Hubgliedes
84 den Haltestab 86 nach oben, was die ersten Hubklauenhebel
76 zu einer Drehung im Gegenuhrzeigersinn um die Schwenkachse
23 veranlaßt. Auf diese Weise gehen die Teile in den in Fig. 9
dargestellten Betriebszustand über. Mit anderen Worten heißt
das, daß durch die Bewegung der ersten Hubklauenhebel 76
die zweiten Hubklauenhebel 87 im Uhrzeigersinn um die Welle
81 gedreht werden und daß die Hubklauen 89 sich nach vorne
bewegen, wobei ihre hinteren geneigten Flächen 91 in Anlage
an dem zweiten Anschlagbolzen (Stoppstift) 90 sind, wie in den Fig. 3 und 4
dargestellt. Die vorderen geneigten Oberflächen 93 der
Hubklaue 89 gelangen in Anlage an die Hakenstifte 102 und
werden durch die Hakenstifte 102 nach aufwärts belastet, während
die Hubklauen 89 zu einer Umdrehung im Uhrzeigersinn um die
Welle 88 veranlaßt werden. Auf diese Weise werden die hinte
ren geneigten Oberflächen 91 von dem zweiten Anschlagbolzen (Stoppstift) 90
gelöst und werden zur gleichen Zeit die Haken 92 von den
Hakenstiften 102 ergriffen, weil die Klauen 89 durch die
Federn 96 nach oben gezogen werden. Dieser Zustand ist
in Fig. 9 dargestellt. Zu diesem Zeitpunkt des Funktionsab
laufes werden die Haltefedern 99 (Zugfedern) gestreckt.
Wird der Handhebel 25 weiter gedrückt, so gelangt das
hintere Ende 173 des Hubgliedes 84 in Berührung mit dem
ersten Stoppstift 100, was zur Folge hat, daß das Hubglied
84 sich im Uhrzeigersinn um die Welle 83 dreht und daß
das Eingreifen des Stiftes 86 in die Ausnehmung 85 auf
gehoben wird, wie in Fig. 10 dargestellt. Durch diesen
Freigabevorgang werden die zweiten Hubklauenhebel 87 un
ter der Wirkung der Haltefedern 99 im Gegenuhrzeigersinn
um die Welle 81 gedreht und werden die Hubklauen 89 nach
hinten bzw. rückwärts bewegt, während zur gleichen Zeit
die ersten Hubklauenhebel 76 im Uhrzeigersinn um die Welle
23 gedreht werden. Durch diese Rückwärtsbewegung der Hub
klauen 89 werden die Druckplatten-Hubhebel 101 rasch im
Uhrzeigersinn um die Hauptwelle 70 gedreht, wie in Fig. 10
dargestellt. Das hat ein Anheben der Druckplattenanordnung
108 zur Folge und dann schlägt die Anordnung 108, wie in
Fig. 11 dargestellt, unter der Wirkung der durch die Halte
federn 99 erteilten Kraft gegen die Typenfläche 20. Dabei
wird das auf der Druckplatte 109 vorliegende Etikett 13 durch
diesen kurzzeitigen Vorgang beschriftet oder bedruckt.
Gelangen nun die hinteren geneigten Oberflächen 91 der
Hubklauen 89 infolge der Rückwärtsbewegung der Hubklauen 89
in Anlage an den zweiten Stoppstift 90, so werden die Haken
92 angehoben, wie in Fig. 12 dargestellt. Dadurch wird der
Eingriff der Hubklauen 89 in die Hakenstifte 102 gelöst.
Das hat zur Folge, daß sich die Druckplattenhubhebel 101 im Gegenuhr
zeigersinn unter der Wirkung der Rückstellfedern 106 um die Haupt
welle 70 drehen, wodurch die Druckplattenanordnung 108 in
ihre Ausgangs- oder Ruhestellung zurückbewegt wird. Diese
Auf- und Abbewegung der Druckplattenanordnung 108 läuft
in großer Geschwindigkeit ab, so daß das sich auf der Druck
platte 109 befindende Etikettenband 12 konstantem Druck
und konstanter Zeitdauer gegen die Typenfläche 20 geschlagen
werden kann. Außerdem ist die Vertikalbewegung der Plattenan
ordnung 108 beendet, bevor der Handhebel 25 vollständig ge
drückt ist. Das heißt, daß die Auf- und Abbewegung der Plat
tenanordnung 108 während derjenigen Zeit erfolgt, in welcher
die Einfärbwalzenanordnung 48 durch die Plattenanordnung
108 hindurchgeht und ihre Vorschubbewegung fortsetzt. Wird
der Handhebel 25 sodann freigegeben, wie in Fig. 3 darge
stellt, so bewegt sich die Einfärbwalzenanordnung 48 zurück
und kehrt das Hubglied 84 in diejenige Stellung zurück, in
welcher seine Ausnehmung 85 in Eingriff mit dem Haltestab
86 steht. Gleichzeitig gelangen die Haken 74 an beiden
Seiten in Eingriff mit den Markierungsstiften 72 und bewe
gen dieselben nach vorne, da die Antriebshebel 69 sich
im Uhrzeigersinn drehen. Dadurch wird die Vorschubrolle 73
um einen vorbestimmten Winkel im Gegenuhrzeigersinn gedreht,
was gleichzeitig einen Vorschub des Etikettenbandes 12 und
des Trägerbandes 19 um eine vorbestimmte Weglänge zur Folge
hat. Wird dabei das Trägerband 19 innerhalb des engen Hohl
raumes der Ablöseeinrichtung 6 scharf nach hinten gebogen,
um eine lose Schleife auszubilden, so wird das Etikett 13
des Etikettenbandes 12 vom Trägerband abgelöst, weil die
Steifigkeit des Etikettes 13 stärker ist als das Haftungs
vermögen am weggebogenen Trägerband 19. Demzufolge bewegt
sich nur das Etikett 13 geradlinig weiter. Die Vorderkante
des abgelösten Etikettes 13 wird unter dem Applikator 7 aus
gegeben und jedes Etikett 13 wird dabei mit Hilfe des Appli
kators 7 auf die gewünschten Gegenstände aufgebracht.
Bei der vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsform der
Erfindung wird somit die Plattenanordnung 108 lediglich unter
der Wirkung der Haltefedern 99 gegen die Typenfläche 20 ge
schlagen, wodurch das Erzeugen klarer und genauer Abdrucke
auf den Etiketten sichergestellt wird, ganz egal, ob der
Handhebel 25 stark oder schwach zusammengedrückt wird oder
ob das Zusammendrücken über einen langen oder einen sehr
kurzen Zeitraum erfolgt. Das Aussehen der mit Hilfe der be
schriebenen Ausführungsform der Erfindung bedruckten oder
beschrifteten Etiketten ist Fig. 18 zu entnehmen.
Unter Bezug auf die Fig. 19 und 20 wird im folgenden die
zweite Ausführungsform der Erfindung beschrieben.
Bei dieser Ausführungsform ist der Griff 22 oben in der
Mitte des Gerätes angeordnet und wird der Handhebel 25
um die am Griff 22 befestigte Welle 23 verschwenkt. Die
Einfärbeinrichtung 4 wird durch Antriebshebel 29 ange
trieben, die am vorderen Ende des Handhebels 25 befestigt
sind, und die unter dem Handhebel 25 angeordnete Gleich
druckeinrichtung 3 wird mit Hilfe hinterer Antriebshebel
501 betätigt, die an das hintere Ende des Handhebels 25
angeschlossen sind.
Die Gleichdruckeinrichtung 3 umfaßt Stößelhebel 76 (welche
den ersten Hubklauenhebeln bei der ersten Ausführungsform
entsprechen), ein Hubglied 84, Hubklauenhebel 87 (diese
entsprechen den zweiten Hubklauenhebeln bei der ersten
Ausführungsform), Hubklauen 89, Druckplattenhub
hebel 101, eine Plattenanordnung 108 sowie vertikale Schlitze
117, die zur Führung der Plattenanordnung 108 zur Typen
fläche 20 dienen. Die vorderen Enden des Stößelhebels 76
sind an einer am Geräterahmen 21 befestigten Welle 81 be
festigt, während ihre hinteren Enden mit Schlitzen 502
versehen sind, in welchen Verbindungsstifte 503 der vor
stehend erwähnten Antriebshebel 501 aufgenommen sind. Fer
ner trägt eine im Mittelabschnitt des Hebels 76 befestigte
Stützwelle 83 das untere Ende des Hubgliedes 84. Das Hub
glied 84 ist mit einer Ausnehmung 85 in seinem oberen Ende
versehen und wird mittels einer Feder 98 im Gegenuhzeiger
sinn belastet, welche zwischen einem am Hubglied 84
befestigten Stift 97 und einem weiteren Stift 95′ ausgespannt
ist, der am Hubklauenhebel 87 vorgesehen ist. Im Ruhezu
stand, in welchem der Handhebel 25 freigegeben ist, steht
die Ausnehmung 85 in Eingriff mit dem am Hubklauenhebel
87 befestigten Haltestab 86.
Das untere Ende des Hubklauenhebels 87 ist um die vorstehend
genannte Welle 81 verschwenkbar und das obere Ende dieses
Hebels trägt die Hubklaue 89 samt der Hubklauenwelle 88.
Außerdem ist der Hubklauenhebel 87 durch die Feder 99 im
Uhrzeigersinn belastet, welche zwischen der Hubklauenwelle
88 und dem Federstift 95 befestigt ist, welcher im hinte
ren Abschnitt des Geräterahmens 1 befestigt ist. Im Ruhe
zustand liegt der Hebel 86 auf dem ersten Stoppstift 100,
der im Mittelbereich des Geräterahmens 21 vorgesehen ist.
Die Hubklaue 89 ist in ihrem oberen Hinterabschnitt mit
einer geneigten Fläche 91 versehen und besitzt in ihrem
vorderen Abschnitt eine geneigte Fläche 93 und einen Haken 92.
Außerdem ist die Hubklaue 89 durch die Feder 96 im Gegen
uhrzeigersinn belastet, welche zwischen dem Stift 95′
am Hubklauenhebel 87 und einem weiteren Stift 94 ausge
spannt ist, der an der Hubklaue 89 befestigt ist. Im
Ruhezustand liegt die hintere geneigte Fläche 91 am
zweiten Stoppstift 90 an, der am Geräterahmen 21 be
festigt ist.
Der vor dem obengenannten Stößelhebel 76 angeordnete Druckplatten-
Hubhebel 101 besitzt eine L-förmige Gestalt und ist an
der Welle 81 schwenkbar gelagert. Dieser Druckplattenhubhebel
101 besitzt an seinem oberen Ende einen Hakenstift 102
und ist am gegenüberliegenden Ende mit einem Schlitz 107
versehen, in welchem ein Ring 119 aufgenommen ist, der
auf dem Stift 118 sitzt, welcher aus der Seitenwandung der
Plattenanordnung 108 vorsteht. Außerdem ist der Platten-Hub
hebel 101 im Gegenuhrzeigersinn durch eine Rückstellfeder 106 belastet,
die sich zwischen einem Stift 176 an einem Vorsprung 504
und einem am Geräterahmen 21 befestigten Stift 175 erstreckt.
Mit dem Bezugszeichen 5 ist die Vorschubeinrichtung bezeich
net, die mit Hilfe des Hakens 74 angetrieben wird, welcher
mit dem vorstehend erwähnten Hebel 501 verbunden ist.
Wird der Handhebel 25 gedrückt, so wird die Einfärbeinrich
tung 4 durch den Antriebshebel 29 bewegt und wird der
Typenfläche 20 der Beschriftungseinrichtung 1 Farbstoff zugeführt,
während gleichzeitig die Gleichdruckeinrichtung 3 von dem
hinteren Antriebshebel 501 betätigt wird. Das bedeutet, daß
der hintere Antriebshebel 501 angehoben und der Stößel
hebel 76 um die Welle 81 nach oben gedreht wird. Dadurch
schiebt die Ausnehmung 85 im Hubglied 84 die Haltestange
86 nach oben, worauf der Hubklauenhebel 87 im Gegenuhr
zeigersinn um die Welle 81 verschwenkt wird. Mit der Bewe
gung des Hubklauenhebels 87 bewegt sich die Hubklaue 89
vorwärts, so daß die vordere geneigte Fläche 93 in Anlage
an den Hakenstift 102 gelangt und die Hubklaue 89 im Uhr
zeigersinn um die Welle 88 gedreht wird, was zur Folge hat,
daß der Haken 92 und der Hakenstift 102 ineinandergreifen.
Gleichzeitig mit diesem Vorgang wird die Haltefeder 99 ge
spannt.
Greift der Haken 92 in den Hakenstift 102 ein, so gelangt die
vordere Fläche des Hubgliedes 84 in Anlage an den ersten
Stoppstift 100 und wird das Glied 84 im Uhrzeigersinn ge
dreht. Wird der rückwärtige Antriebshebel 501 weiter ange
hoben, so wird der Eingriff der Haltestange 86 in die Aus
nehmung 85 gelöst und wird die in den Hakenstift 102 ein
greifende Hubklaue 89 unter der Wirkung der Haltefeder 99
gezogen, was ein rasches Drehen im Uhrzeigersinn der Klaue
89 gemeinsam mit dem Druckplattenhubhebel 101 zur Folge hat.
Aufgrund dieses Vorganges wird die Plattenanordnung 108
längs des Vertikalschlitzes 117 angehoben.
Die bei dieser abrupten Bewegung des Platten-Hubhebels 101
und der Plattenanordnung 108 ausgelösten Trägheitskräfte
veranlassen ein Anschlagen der Anordnung 108 gegen die Typen
fläche 20, wodurch das Etikett 13 des Etikettenbandes 12
auf der Plattenanordnung 108 infolge der Berührung der
Typenfläche 20 bedruckt oder beschriftet wird.
Berührt die hintere Fläche 91 der Hubklaue 89 den zweiten
Stoppstift 90, so wird der Haken 92 angehoben und vom Haken
stift 102 gelöst, während der Druckplattenhubhebel 101 unter
der Wirkung des Druckschlages und der Wirkung der Rückstellfeder 106
im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, wodurch die Plattenanordnung
108 nach unten bewegt wird. Zu diesem Zeitpunkt
wird die vordere Fläche de Hubgliedes 84 durch den Stab 86
nach hinten gestoßen und wird der Hubklauenhebel 87 durch
die Anlage seiner hinteren Kante am ersten Stoppstift 100
gestoppt. Da die erwähnte Auf- und Abbewegung der Platten
anordnung 108 beim vollständigen Drücken des Handhebels 25
in einem Augenblick ausgeführt wird, wird auch diese Be
wegung der Plattenanordnung 108 vollendet. Wird der Hand
hebel 25 nach der Abwärtsbewegung der Plattenanordnung 108
freigegeben, so wird der hintere Antriebshebel 501 abge
senkt, der Stößelhebel 76 im Uhrzeigersinn gedreht und
dabei das Hubglied 84 unter Anlage seiner Kante am Halte
stab 86 zurückgeführt. Wenn das Hubglied 84 vollständig zu
rückbewegt ist, so tritt seine Ausnehmung 85 in Eingriff
mit dem Haltestab 86.
Bei der Freigabe des Handhebels 25 wird auch die Vorschubein
richtung 5 mittels des Hakens 74 bewegt, wodurch das Etiketten
band 12 und das Trägerband 19 um die Länge eines Etiketts
vorwärtsbewegt oder -bewegt werden und das vom Träger
band abgelöste Etikett 13 unter den Applikator 7 gebracht
wird.
Wie bei der bereits bechriebenen Ausführungsform wird die
Plattenanordnung 108 beim Drücken des Handhebels mit gleich
bleibender Kraft gegen die Typenfläche 20 geschlagen, was
unabhängig von der Stärke und Dauer des Drückens des Hand
hebels 25 erfolgt, wodurch ein klares und genaues Bedrucken
oder Beschriften des Etiketts 13 hergestellt ist, welches
auf der Plattenanordnung 108 gehalten ist.
Das vorstehend beschriebene bevorzugte Ausführungsbeispiel
kann in mancherlei Hinsicht abgewandelt werden. So kann
beispielsweise der Hubklauenhebel mit Hilfe einer Lenker
einrichtung in vertikaler Richtung bewegt werden und kann
die Plattenanordnung fest an der Lenkereinrichtung befestigt
werden. Ferner kann ein parallel zum Griff verlaufender Aus
lösehebel anstelle des Handhebels benutzt werden.
Wie im vorstehenden erläutert, gestattet das Handetikettier
gerät nach der Erfindung das Bedrucken oder Beschriften von
Etiketten, wie in Fig. 18 dargestellt. Das heißt, es sind
mit dem Auge oder mit optischen Leseeinrichtungen lesbare
Etiketten herstellbar, die OCR-Buchstaben oder Strich-Codes
besitzen und im Rahmen des sogenannten POS-Kontrollsystems
in unterschiedlichen Ladengeschäften und Supermärkten ver
wendet werden können.
Bei dem erfindungsgemäßen Etikettiergerät wird die das
Etikettenband haltende Platte infolge Drückens des Handhebels
oder Auslösers dazu veranlaßt, mit stets gleichbleibender
Kraft gegen die Typenfläche zu schlagen. Die Stärke und
Dauer dieses Druckschlages ist unabhängig davon, ob der
Handhebel oder Auslöser stark oder schwach, rasch oder
langsam gedrückt wird. Unmittelbar nach dem Druckschlag,
d. h. dem Anschlagen der Platte gegen die Typenfläche, kann
das Etikett von der Typenfläche getrennt werden, wodurch
klare und genaue Beschriftungen auf den Etiketten gewähr
leistet sind. Da Deutlichkeit und Genauigkeit der auf den
Etiketten aufgebrachten Buchstaben oder Symbole besonders
wichtig sind für optisch gelesene Etiketten mit OCR-Buchstaben
oder Strich-Codes ist die Gleichdruckeinrichtung nach der
Erfindung insbesondere für derartige Zwecke geeignet.
Claims (1)
- Handetikettiergerät mit einer im Geräterahmen fixierten Beschriftungseinrichtung und mit einer Gleichdruckein richtung, die die an einem Druckplattenhubhebel ange brachte Gegendruckplatte mit einer von der Betätigung des Handhebels unabhängigen Kraft in einer Aufwärtsbewe gung aus einer Ruhestellung heraus zum Anschlag gegen die Typenfläche der Beschriftungseinrichtung bringt, da durch gekennzeichnet,
daß mit der Betätigung des Handhebels (25) eine mit Farbstoff imprägnierte Walze (54) zum Einfärben der Ty penfläche (20) zwischen der Gegendruckplatte (Druckplat tenanordnung) (108) und der Typenfläche (20) bewegbar ist, daß mit der Betätigung des Handhebels (25) ein daran schwenkbar befestigtes Hubglied (84) und ein mit diesem Hubglied (84) sich in Eingriff befindender am Ge räterahmen schwenkbar gelagerter erster Hubklauenhebel (76) derart bewegbar sind,
daß durch diese Bewegung ein am Geräterahmen (21) befe stigter zweiter Hubklauenhebel (87) verschwenkt wird, wodurch sich Haltefedern (99) spannen und Hubklauen (89) mit ihren Haken (92) in Eingriff mit Hakenstiften (102) des Druckplattenhubhebels (101) gebracht werden,
daß durch den Kontakt des Hubgliedes (84) mit einem ge räterahmenfesten ersten Anschlagbolzen (Stoppstift) (100) der erste Hubklauenhebel (76) von dem Eingriff sich löst, wodurch die gespannten Haltefedern (99) auf den Druckplattenhubhebel (101) so einwirken, daß die Ge gendruckplatte (108) gegen die Typenfläche (20) an schlägt, und
daß nach dem Anschlagen der Gegendruckplatte (108) Rück stellfedern (106) den Druckplattenhubhebel (101) in die Ruhestellung zurückziehen und die Haken (92) durch An schlagen der Hubklauen (89) an einen geräterahmenfesten zweiten Anschlagbolzen (Stoppstift) (90) aus dem Ein griff mit denHakenstiften (102) sich lösen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP50107120A JPS599420B2 (ja) | 1975-09-05 | 1975-09-05 | ハンドラベラ−における定圧機構 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2639379A1 DE2639379A1 (de) | 1977-03-10 |
| DE2639379C2 true DE2639379C2 (de) | 1988-01-21 |
Family
ID=14450980
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762639379 Granted DE2639379A1 (de) | 1975-09-05 | 1976-09-01 | Gleichdruckeinrichtung fuer handetikettiergeraete |
Country Status (4)
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| JP (1) | JPS599420B2 (de) |
| CA (1) | CA1084769A (de) |
| DE (1) | DE2639379A1 (de) |
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-
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-
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