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DE2638368A1 - Aufwickelvorrichtung fuer bahnen - Google Patents

Aufwickelvorrichtung fuer bahnen

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DE2638368A1
DE2638368A1 DE19762638368 DE2638368A DE2638368A1 DE 2638368 A1 DE2638368 A1 DE 2638368A1 DE 19762638368 DE19762638368 DE 19762638368 DE 2638368 A DE2638368 A DE 2638368A DE 2638368 A1 DE2638368 A1 DE 2638368A1
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winding roll
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Heinrich Flaig
Georg Honold
Franz Krautzberger
Friedrich Kuhm
Guenter Rohde
Hartmut Dr Ing Waldvolgel
Robert Dipl Ing Wolf
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JM Voith GmbH
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JM Voith GmbH
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  • Advancing Webs (AREA)
  • Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)

Description

P 3450 T J.M. Voith GmbH
Kennwort: "Automatischer Hülsenwechsel" Heidenheim
Aufwickelvorrichtung für Bahnen
Die Erfindung betrifft eine Aufwickelvorrichtung zum Aufwickeln von Bahnen, insbesondere von Papierbahnen in einer Rollenschneidmaschine, mit zwei Tragwalzen zum Tragen der Wickelrolle.
Mit solchen Aufwickelvorrichtungen werden beispielsweise von großen Vorratsrollen einzelne kleinere Rollen gebildet. Kommen zugleich Rollenschneidmaschinen zum Einsatz, dann wird die Bahn von einer Vorratsrolle abgezogen, von der Rollenschneidmaschine in Längsrichtung zu einzelnen schmäleren Bahnen geschnitten und diese schmäleren Bahnen werden von einer Aufwickelvorrichtung auf mehrere axial nebeneinanderliegende Wickelkerne aufgewickelt. Wenn die betreffende Wickelrolle fertig ist, wird sie aus der Wickelvorrichtung herausgenommen, die Bahn, die noch mit der Vorratsrolle verbunden ist, wird abgaissen und der dadurch gebildete neue Bahnanfang wird an einem neu eingelegten Wickelkern befestigt, normalerweise durch Ankleben mit einem Klebeband von Hand.
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, die Stillstandszeiten zu verkürzen, die erforderlich sind, um die jeweils fertige Wickelrolle aus der Aufwickelvorrichtung auszuwerfen, einen neuen Wickelkern einzulegen und den neuen Bahnanfang mit dem neuen Wickelkern zu verbinden, wobei gleichzeitig das Bedienungspersonal entlastet werden soll.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß Maßnahmen getroffen sind, um die fertige Wickelrolle von der in Laufrichtung hinteren Tragwalze abzuheben, und zwar derart, daß die Bahn einen Teil des Umfanges eines neu eingelegten Wickelkernes zu um-
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schlingen vermag, und daß eine Heftvorrichtung vorgesehen ist, die derart ein- und ausfahrbar angeordnet ist, daß sie den umschlingenden Teil der Bahn an den umschlungenen Umfangsbereich des Wickelkernes zu heften vermag.
Die aufzuwickelnde Bahn läuft normalerweise von unten her über die hintere Tragwalze und dann auf den Wickelkern.
Als Heftmittel für die Heftvorrichtung eignen sich beispielsweise Klammern, kurze Nägel und Stifte.
Vorteilhaft ist es, wenn eine Vorrichtung zum Wegdrücken der Wickel-■ rolle von der hinteren Tragwalze über einen Teil der in Laufrichtung vorderen Tragwalze hinweg vorgesehen ist, und daß die vordere Tragwalze während diesem Abhebvorgang derart drehbar ist,daß die auf ihr abrollende Wickelrolle sich selbst nicht in Wickelrichtung dreht. Dadurch bildet sich beim Abhebvorgang zwischen der Wickelrolle und den Tragwalzen eine Schlaufe. Diese stellt sicher, daß sich die Bahn ausreichend weit um den neuen Wickelkern herumlegt, und sie schafft Platz für das Einfahren der Heftvorrichtung.
Zweckmäßig ist es, die Heftvorrichtung gemäß der Erfindung um die Drehachse der hinteren Tragwalze schwenkbar anzuordnen, da hierdurch nur wenig Platz für die Heftvorrichtung benötigt wird.
Die erfindungsgemäße Aufwickelvorrichtung kann ferner gekennzeichnet sein durch eine zwischen die hintere Tragwalze und die abgehobene fertige Wickelrolle ein- und ausfahrbar angeordnete Trennvorrichtung zum Perforieren oder vollständigen Trennen der Bahn cutr zur Laufrichtung an einer zwischen der abgehobenen Wickelrolle und dem an den neu eingelegten Wickelkern angehefteten Bahnteil gelegenen Stelle. Dadurch ist einerseits die Stelle, an der die Bahn getrennt oder nach der Perforation abgerissen wird, genau festgelegt, und es kann andererseits die Bahntrennung beschleunigt und auch automatisiert werden.
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Die Trennvorrichtung und die Heftvorrichtung können sich auf einer gemeinsamen Vorrichtung befinden, mit der sie jeweils gemeinsam ein- und ausfahrbar sind.
Vorzugsweise ist die Aufwickelvorrichtung gemäß der Erfindung auch gekennzeichnet durch eine stirnseitig gegenüber den Tragwalzen angeordnete Wickelkern-Eingabevorrichtung mit einem Magazin und einer Transportvorrichtung, welch letztere jeweils aus dem Magazin die Wickelkerne entnimmt und auf die Tragwalzen in deren Abstandsspalt gibt.
Die Erfindung ermöglicht es, den gesamten Vorgang vom Einlegen eines neuen Wickelkerns bis zum Wegnehmen der fertigen Wickelrolle automatisch ablaufen zu lassen.
Zwei Beispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Aufwickelvorrichtung nach der Erfindung mit einer Wickelkern-Eingabe vorrichtung; letztere ist um 90° verschwenkt zu den Tragwalzen dargestellt, in Wirklichkeit befindet sie sich vor deren einen Stirnseite, so daß die Wickelkerne achsparallel auf die Tragwalzen geschoben werden können; und
Fig. 2 eine schematische Teilansicht einer Abwandlung eines Teiles der Vorrichtung von Fig. 1.
Die Aufwickelvorrichtung nach Fig. 1 hat eine hintere Tragwalze 1 und eine vordere Tragwalze 2. Auf diesen liegt in dem dazwischen gebildeten Spalt ein Wickelkern ^, der von einer Transportvorrichtung 4 aus einem über ihr angeordneten Magazin 5 parallel zu den Drehachsen der Tragwalzen 1 und 2 eingeschoben wurde.
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"Jr-
Eine fertige Wickelrolle 6 mit einem Wickelkern 3' wurde von einer Ausdrückvorrichtung 7 von der hinteren Tragwalze 1 weg bis nahe auf den Scheitelpunkt der vorderen .Tragwalze 2 vorgeschoben, ohne daß sie sich dabei gedreht hat. Dieses Nicht-Verdrehen der Wickelrolle 6 wird dadurch erreicht, daß sich die vordere Tragwalze 2 während dieses Vorganges frei drehen kann, indem ihre Bremse gelöst wird, und die Ausdrückvorrichtung 7 an der Wickelrolle 6 unterhalb deren Mittellinie an einer mit 8 bezeichneten Stelle zur Anlage gebracht wird. Durch dieses Nicht-Verdrehen der' Wickelrolle 6 beim Ausdrücken in die dargestellte Zwischenstellung wird die Bahn 9 (häufig eine Papierbahn) gelockert, so daß sie in ihrem Abschnitt 10 zwischen der Rolle 6 und dem neu eingelegten' Wickelkern 3 eine Schlaufe bildet. Die Schlaufe 10 gewährleistet, daß die Bahn 9 nicht an einer unkontrollierbaren Stelle abreißt und daß eine Heftvorrichtung 11 in den zwischen der hinteren Tragwalze 1 und der Wickelrolle 6 gebildeten Zwischenraum um die Drehachse der hinteren Tragwalze 1 geschwenkt werden kann, um Anheftmittel, beispielsweise Klammern, kurze Nägel oder Stifte, durch die Bahn 9 in den neuen Wickelkern 3 zu treiben. Dieses Verschwenken kann durch einen Druckmittelantrieb 12 bewirkt werden. In der gezeigten Arbeitsstellung liegt die Heftvorrichtung 11 an einem Endschalter 13 an, während sie in ihrer nur gestrichelt angedeuteten Ausgangsstellung an einem Endschalter 14 anliegen wird.
Die Heftvorrichtung 11 weist ein Magazin 15 für die Anheftmittel 16 auf, die in der dargestellten Stellung der Heftvorrichtung durch die Bahn 9 in den Wickelkern 3 getrieben werden.
Nach dem Anheften der Bahn 9 an den Wickelkern 3 mit den Heftmitteln l6 wird die vordere Tragwalze 2 durch ihre Bremse an einem Verdrehen gehindert und die fertige Wickelrolle 6 von der Rollenausdrückvorrichtung 7 über die vordere Tragwalze 2 hinweg ausgestoßen. Dabei schwenkt die Ausdrückvorrichtung 7 bis zu einem Endschalter 18 und die Rolle 6 rollt über die vordere Tragwalze 2 ab, so daß sich die Bahnschlaufe 10 spannt und längs einer Abreißkante 17, die an der Heftvorrichtung vorgesehen ist, abgerissen wird. Danach schwenkt die Heftvorrichtung bis zu dem Endschalter 14 zurück, und die Ausdrückvorrichtung 7 wird bis zu einem Endschalter 18' in
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ihre Ausgangsstellung zurückgeschwenkt. Das Verschwenken der Ausdrückvorrichtung J um eine Schwenkachse 19 kann durch einen Druckmittelantrieb 20 bewirkt werden. Nunmehr kann der Wickelkern 3 von den Tragwalzen 1 und 2 angetrieben und die Bahn 9 auf diesen neuen Wickelkern 3 aufgewickelt werden.
Ein Positionierzylinder 21 am Ausgabeende der Transportvorrichtung 4 sorgt dafür, daß die einzelnen Wickelkerne 3 jeweils ausreichend weit vorgeschoben werden. Die dargestellte Aufwickelvorrichtung ist so ausgebildet, daß die Tragwalzen 1 und 2 gleichzeitig mehrere Wickelkerne 3 axial hintereinanderliegend aufnehmen und damit mehrere Wickelkerne 3 gleichzeitig bewickelt werden können. Das Magazin 5 kann unterschiedlich lange Wickelkerne 3 aufnehmen, wobei Mitnehmer 22 der Transportvorrichtung und Fühler dafür sorgen, daß die unterschiedlich langen Wickelkerne 3 jeweils in der richtigen Reihenfolge auf die Tragwalzen 1 und 2 gebracht werden. Dadurch können in einem vollautomatischen Arbeitsablauf unterschiedlich lange Wickelkerne 3 jeweils gleichzeitig gewickelt und, wenn sie voll bewickelt sind, durch neue Wickelkerne ersetzt werden.
Ein Fühler 23* stellt jeweils fest, wann auf den Wickelkern 3 genügend Bahnlänge aufgewickelt wurde und damit die Wickelrolle 6 fertig ist.
Der V/icke Ivor gang läuft allgemein in folgenden Schritten ab:
a) Drehen des auf den Tragwalzen 1 und 2 liegenden, mit dem Anfang der Bahn 9 verbundenen Wickelkernes 3 durch Antreiben mindestens einer der beiden Tragwalzen 1 und 2,
b) Anhalten der Tragwalzen 1,2, nachdem der Wickelkern 3 fertiggewickelt ist (Wickelrolle 6 mit dem Wickelkern 3'),
c) Einschieben eines neuen Wickelkernes 3 vom Magazin 5 auf die beiden Tragwalzen 1, 2 durch die Transportvorrichtung 4,
d) auf Freilauf schalten der vorderen Tragwalze 2, vorzugsweise durch Lösen einer Bremse,
e) Drücken der fertigen Wickelrolle 6 mit der Ausdrückvorrichtung 7 bis in eine Zwischen.s te llung unmittelbar vor Erreichen des
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Scheitelpunktes der sich dabei mitdrehenden vorderen Tragwalze 2, ohne Verdrehen der Wickelrolle 6, so daß sich eine Bahnschlaufe 10 bildet,
f) Hineinbewegen der Heftvorrichtung 11 in den Zwischenraum zwischen der hinteren Tragwalze 1 und der Wickelrolle 6 bis zu dem neu eingeschobenen Wickelkern 3 und Hindurchdrücken von Anheftmitteln 16 (Heftklammern) durch die Bahn 9 in den Wickelkern 3*
g) gleichzeitig mit Schritt "f" oder "g" oder dazwischen Perforieren oder vollständiges Trennen der Bahn 9 zwischen fertiger Wickelrolle β und neuem Wickelkern J>,
h) Anhalten bzw. Bremsen der vorderen Tragwalze 2, so daß sie nicht mehr drehbar ist, und Ausdrücken der fertigen Wickelrolle 6 durch die Ausdrückvorrichtung 7 derart, daß die Wickelrolle 6 über die feststehende vordere Tragwalze 2 aus der Vorrichtung rollt.
Die Abrißstelle an der Abreißkante 17 bildet einerseits das Ende der Wickelrolle 6 und andererseits den neuen Anfang der Bahn 9 für den neu zu wickelnden Wickelkern 3. Nunmehr werden die Arbeitsschritte a) bis h) erneut durchlaufen.
Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung hat die Trennvorrichtung nicht die Form einer Abreißkante 7* sondern die Form von in den Weg der Bahn 9 hineinschwenkbaren Schneiden 27· Diese Schneiden 27 sind in einer parallel zu den Tragwalzen 1 und 2 verlaufenden Reihe hintereinander angeordnet und sitzen auf einem Lenker 28. Das eine Ende des Lenkers 28 ist an einem ortsfesten Schwenkpunkt 29 der Heftvorrichtung 11 schwenkbar gelagert, während das andere Lenkerende über ein Gelenk 30 mit dem Kolben 31 eines pneumatischen oder hydraulischen Betätigungsorganes 32 verbunden ist. Der Zylinder 33 dieses Betätigungsorganes ist in einem ortsfesten Lager 34 der Heftvorrichtung 11 schwenkbar befestigt.
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Bei der in Fig. 2 gezeigten Trennvorrichtung nehmen die Schneiden 27s die auch die Form von einzelnen Nadeln haben können, normalerweise eine zurückgezogene Stellung entsprechend Fig. 2 ein, in der sie die Bahn 9 nicht erreichen können. Die Schneiden 27 werden erst dann durch Vorschieben des Kolbens Jl in den Weg der Bahn 9 geschwenkt, wenn die Rolle 6 von der Ausdruckvorrichtung über den Scheitelpunkt der vorderen Tragwalze 2 hinweg aus der Vorrichtung hinausgerollt wird, wobei die Bahn 9 von den Schneiden 27 perforiert wird und abreißen kann.
Heidenheim, den 25.O8.76
EVe/Srö 8
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Claims (7)

  1. P 3^50 J.M. Voith GmbH
    Kennwort: "Automatischer Hülsenwechsel" Heidenheim
    Patentansprüche
    Aufwickelvorrichtung zum Aufwickeln von Bahnen, insbesondere von Papierbahnen in einer Rollenschneidmaschine, mit zwei Tragwalzen zum Tragen der Wickelrolle, dadurch gekennzeichnet,
    a) daß Maßnahmen (7* 1) getroffen sind, um die fertige Wickelrolle (6) von der in Laufrichtung hinteren Tragwalze (1) abzuheben, und zwar derart, daß die Bahn (9) einen Teil des Umfanges eines neu eingelegten Wickelkernes (3) zu umschlingen (bei 10) vermag, und
    b) daß eine Heftvorrichtung (11) vorgesehen ist, die derart ein- und ausfahrbar angeordnet ist, daß sie den umschlingenden Teil (bei 10) der Bahn (9) an den umschlungenen Umfangsbereich des Wickelkernes (3) zu heften vermag.
  2. 2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Maßnahmen dadurch gegeben sind, daß eine Vorrichtung (7) zum Wegdrücken der Wickelrolle (6) von der hinteren Tragwalze (1) über einen Teil der in Laufrichtung vorderen Tragwalze (2) hinweg vorgesehen ist, und daß die vordere Tragwalze (2) während diesem Abhebvorgang derart drehbar ist, daß die auf ihr abrollende Wickelrolle (6) sich selbst nicht in Wickelrichtung dreht.
  3. 3) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Heftvorrichtung (11) um die Achse der hinteren Tragwalze (1) schwenkbar angeordnet ist.
  4. 4) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine zwischen die hintere Tragwalze (1) und die abgehobene fertige Wickelrolle (6) ein- und ausfahrbar angeordnete Trennvorrichtung (17 bzw. 27 bis 3^) zum Perforieren oder vollstän-
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    ORfGINAL INSPECTED
    digen Trennen der Bahn (9) quer zur Laufrichtung an einer zwischen der abgehobenen Wickelrolle (6) und dem an den neu eingelegten Wickelkern (3) angehefteten Bahnteil gelegenen Stelle.
  5. 5) Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennvorrichtung (17 bzw. 27 bis ;54) und die Heftvorrichtung (11) gemeinsam ein- und ausfahrbar angeordnet sind.
  6. 6) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5* gekennzeichnet durch eine stirnseitig gegenüber den Tragwalzen (1, 2) angeordnete Wickelkern-Eingabevorrichtung mit einem Magazin (5) und einer Transportvorrichtung (4), welch letztere jeweils aus dem Magazin (5) die Wickelkerne (^)entnimmt und auf die Tragwalzen (1, 2) in deren Abstandsspalt gibt.
  7. 7) Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Steuer- und Antriebseinrichtung, die automatisch nacheinander folgende Vorgänge bewirkt:
    a) Drehen des auf den Tragwalzen (1 und 2) liegenden, mit dem Anfang der Bahn (9) verbundenen Wickelkernes (^) durch Antreiben mindestens einer der beiden Tragwalzen (1 und 2),
    b) Anhalten der Tragwalzen (1, 2), nachdem der Wickelkern (^) fertiggewickelt ist (Wickelrolle β mit dem Wickelkern 3'),
    c) Einschieben eines neuen Wickelkernes (j5) vom Magazin (5) auf die beiden Tragwalzen (1, 2) durch die Transportvorrichtung (4),
    d) auf Freilauf schalten der vorderen Tragwalze (2), vorzugsweise durch Lösen einer Bremse,
    e) Drücken der fertigen Wickelrolle (6) mit der Ausdrückvorrichtung (7) bis in eine Zwischenstellung unmittelbar vor Erreichen des Scheitelpunktes der sich dabei mitdrehenden vorderen Tragwalze (2), ohne Verdrehen der Wickelrolle (6), so daß sich eine Bahnschlaufe (10) bildet,
    f) Hineinbewegen der Heftvorrichtung (11) in den Zwischenraum zwischen der hinteren Tragwalze (1) und der Wickelrolle (6) bis zu dem neu eingeschobenen Wickelkern (^) und Hindurchdrücken von Anheftmitteln (l6) (Heftklammern) durch die Bahn (9) in den Wickelkern (3),
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    10
    g) gleichzeitig mit Schritt "f" oder "g" oder dazwischen Perforieren oder vollständiges Trennen der Bahn (9) zwischen fertiger Wickelrolle (6) und neuem Wickelkern (j5), h) Anhalten bzw. Bremsen der vorderen Tragwalze (2), so daß sie nicht mehr drehbar ist, und Ausdrücken der fertigen Wickelrolle (6) durch die Ausdrückvorrichtung (7) derart, daß die Wickelrolle (6) über die feststehende vordere Tragwalze (2) aus der Vorrichtung rollt.
    Heidenheim, den 23.08.76
    EVe/Srö
    809810/0075
DE2638368A 1976-08-26 1976-08-26 Verfahren und Doppeltragwalzen-Wickelmaschine zum Wickelwechsel nach dem Aufwickeln von Bahnen Expired DE2638368C2 (de)

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