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DE2636690C2 - - Google Patents

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Publication number
DE2636690C2
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DE
Germany
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tool
holder
tool holder
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Prior art date
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DE2636690A
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DE2636690A1 (de
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John R. Monticello Minn. Us Bondhus
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Individual
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Publication date
Family has litigation
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Application granted granted Critical
Publication of DE2636690C2 publication Critical patent/DE2636690C2/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B13/00Spanners; Wrenches
    • B25B13/56Spanner sets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Workshop Equipment, Work Benches, Supports, Or Storage Means (AREA)
  • Automatic Tool Replacement In Machine Tools (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Werkzeughalter aus elastisch nachgiebigem Material für ein Werkzeug mit einem Längsteil mit polygonischem Querschnitt, wobei sich im Halter ein Längsdurchgang mit einem kreisförmigen Querschnitt zur Aufnahme des Längsteiles befindet.
Es sind schon verschiedene Anordnungen bekannt, um Werkzeuge in einem Werkzeughalter zu halten. Viele davon machen von irgendeiner Art Haltemittel Gebrauch, die einen konstanten Druck auf das Werkzeug ausüben und es an einem versehentlichen Herausfallen hindern. Wenn der Werkzeughalter in einer Ausführung vorgesehen ist, bei der ein größerer Durchgang für die Aufnahme einer Partie des Werkzeuges vorhanden ist, hat das den Nachteil, daß das Werkzeug an den Haltemitteln vorbeigedrückt werden muß. Das ist nicht nur unbequem, sondern das fortgesetzte Einsetzen und Entfernen der Werkzeuge aus dem Werkzeughalter führt allmählich zu einem Verschleiß der Haltemittel, so daß die Haltemittel nicht mehr wirksam sind.
Ein gattungsgemäßer Werkzeughalter ist aus der US-PS 28 10 472 bekannt. Bei diesem bekannten Halter befinden sich mehrere kreiszylindrische Längsdurchgänge, die die einzelnen, z. B. sechskantförmigen Werkzeuge unter Aufbringung von Druck eingeführt werden und die als Halterung für die Werkzeuge dienen.
Durch den beim Einführen des Werkzeuges aufgebrachten Druck verformt sich jedoch der Längsdurchgang. Da einerseits ein Teil der Verformung plastisch ist und andererseits auch durch Einwirken des Werkzeuges an der gesamten Innenfläche des Halters Material abgetragen wird, läßt die Klemmeigenschaften dieses bekannten Werkzeughalters im Laufe der Benutzung nach, so daß die Werkzeuge nicht mehr festgehalten werden können.
Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, bei einem Werkzeughalter der eingangs genannten Art auch bei hoher Benutzungshäufigkeit die Funktionssicherheit zu gewährleisten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Längsdurchgang einen im wesentlichen kreisförmigen, aber um mindestens ein Kreissegment reduzierten Querschnitt aufweist, daß die Sehne des Kreissegmentes so bemessen ist, daß beim Anliegen einer Seitenfläche des Längsteiles an der durch die Sehne gebildeten Innenfläche des Durchgangs das Werkzeug axial frei bewegbar ist und daß sich bei der Verdrehung der Achse des Längsteiles des Werkzeuges durch Eingriff einer Seitenkante des Längsteiles in die Innenfläche des Durchgangs dessen Querschnitt verformt, so daß das Werkzeug hierdurch im Halter festklemmt.
Zur Ablage des Werkzeuges im Werkzeughalter wird das Längsteil des Werkzeuges nahezu reibungsfrei in den Durchgang des Halters eingeführt, ohne daß hierzu ein Druck aufzubringen ist. Ein Abtrag des Haltermaterials beim Einführen des Werkzeuges wird also hierbei völlig vermieden. Die Fixierung des Werkzeuges erfolgt erfindungsgemäß durch Verschwenken des Längsteiles um seine Achse. Hierbei wirken nur die für die Haltefunktion tatsächlich erforderlichen Flächen miteinander, so daß sich im Vergleich zum Stand der Technik ein wesentlich geringerer Materialabtrag ergibt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert.
In den Zeichnungen ist
Fig. 1 eine vertikale Draufsicht auf den Werkzeughalter mit einer An­ zahl L-förmiger Sechskantschlüssel, die in ihm sitzen, wobei einer der Schlüssel gestrichelt in einer teilweise herausgezo­ genen Lage gezeigt ist,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Werkzeughalter und die Werkzeuge nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Einzelheit im Schnitt längs der Linie 3-3 der Fig. 1, wobei das Werkzeug in der Winkelposition gezeigt ist, die es beim Ein­ setzen oder Herausnehmen aus dem Halter einnimmt,
Fig. 4 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung, wobei sich das Werk­ zeug jedoch in einer Position befindet, die es normalerweise im Halter einnimmt und in der es gegen eine einfache Herausnahme aus dem Halter gehalten ist,
Fig. 5 eine Einzelheit im Schnitt längs der Linie 5-5 der Fig. 1, in der eines der Werkzeuge in der Position gezeigt ist, die es beim Ein­ setzen oder Herausnehmen aus dem Halter einnimmt,
Fig. 6 eine der Fig. 5 entsprechende Darstellung, in der jedoch das Werkzeug in der Position gezeigt ist, die es einnimmt, wenn es im Halter verriegelt ist, und
Fig. 7 eine Ansicht einer Partie eines L-Schlüssels in modifizierter Form zur Verwendung in Verbindung mit dem Werkzeughalter.
Gemäß der Darstellung in Fig. 1 enthält der erfindungsgemäße Werkzeug­ halter eine Anzahl von L-förmigen Sechskantschlüsseln. Der Werkzeughal­ ter ist allgemein mit 10 bezeichnet und enthält zwei einstückige Werk­ zeughaltepartien 11 und 12. Jede davon ist mit einer Mehrzahl von Längs­ durchgängen zur Aufnahme der Längspartien der Werkzeuge versehen, die mit den Bezugszahlen 16 bis 26 bezeichnet sind. Die Partie 11 hat eine obere schräge Oberwand 13, und die Werkzeuge 16 bis 19 erstrecken sich durch Löcher, und deren obere Enden enden an der Wand 13. Weil die Oberwand 13 schräggestellt ist, ist es möglich, daß die kurzen waag­ rechten Teile der Werkzeuge 16 bis 19 in überlappender Lage zueinander sitzen können, um zu einer kompakten Anordnung zu führen. Die Werkzeu­ ge oder Schlüssel 16 bis 19 sind, wie ohne weiteres ersichtlich, die größeren Werkzeuge.
Die Partie 12 des Halters 10 hat ebenfalls eine schräge Oberwand 14, die parallel zur Wand 13 der Partie 11 liegt, jedoch wesentlich tie­ fer als die Oberwand 13 der Partie 11 angeordnet ist. Das ist auf die Tatsache zurückzuführen, daß die Partie 12 zur Aufnahme der Schlüssel 20 bis 26 keine so große vertikale Abmessung wie die Partie 11 haben muß. Das liegt daran, daß die Längsteile der Schlüssel 20 bis 26 viel kürzer als die der entsprechenden Teile der Schlüssel 16 bis 19 sind. Die Tatsache, daß die Oberwand 14 der Partie 12 niedriger als die Ober­ wand 13 der Partie 11 liegt, führt dazu, daß die flache Wand 27 der oberen Partie 11 sich über die schräge obere Fläche 14 der Partie 12 erstreckt. Diese Wandpartie 27 bildet eine Schulter, gegen die sich die waagrechten Partien der Schlüssel 20 bis 26 legen, wenn sie im Werkzeughalter verriegelt werden, was noch zu beschreiben sein wird. Ferner hat diese Wand 27, was noch zu erklären sein wird, die Aufgabe, diese Schlüssel bzw. Werkzeuge 20 bis 26 in ihrer ergriffenen oder ver­ riegelten Position zu halten.
Wie vorstehend erläutert, hat jedes der Werkzeuge 16 bis 26 eine kurze waagrechte Partie und eine lange vertikale oder Längspartie. In Verbin­ dung mit dem Schlüssel 16 sind diese beiden Partien mit den Bezugszah­ len 16 a und 16 b bezeichnet. Mit anderen Worten, die Partie 16 a ist eine relativ kurze Partie, die, wenn sie sich im Halter befindet und wenn der Halter vertikal angeordnet ist, wie das in Fig. 1 dargestellt ist, waagrecht sitzt, während sich die Partie 16 b vertikal erstreckt und einen Längsteil des Werkzeugs bildet.
Der Halter ist mit einer Mehrzahl von Durchgängen versehen, jeweils in einer Größe, die einem der Werkzeuge entspricht. Im dargestellten Aus­ führungsbeispiel erstreckt sich jeder Durchgang durch den Boden des Halters. Wie vorstehend erläutert worden ist, sind die Werkzeuge 16 bis 26 in ihrer Größe geeicht, wobei das Werkzeug 16 das größte und das Werkzeug 26 das kleinste ist. Im betreffenden Ausführungsbeispiel, das dargestellt ist, haben die Werkzeuge, L-Schlüssel, alle einen Sechs­ kantquerschnitt. Die Durchgänge zur Aufnahme der Werkzeuge sind vorzugs­ weise alle von einem Durchmesser, der etwas größer als der Abstand zwi­ schen zwei gegenüberliegenden Scheiteln des diagonalen Querschnitts des Werkzeugs ist, so daß das Werkzeug frei durch den Kanal rutschen kann. In der Partie 11 sind mehrere Kanäle 29 vorgesehen. Nur einer dieser Durchgänge ist in gestrichelten Linien in Fig. 1 zu sehen. Einer die­ ser Durchgänge 29 ist auch in Fig. 3 und 4 gezeigt. Es versteht sich jedoch, daß die entsprechenden Durchgänge 29 alle die gleiche allge­ meine Form haben, jedoch einen allmählich kleiner werdenden Durchmesser aufweisen, um der kleiner werdenden Querschnittsfläche der Längsteile der Werkzeuge 16 bis 19 zu entsprechen.
Die Partie 12 ist entsprechend mit einer Mehrzahl von Durchgängen 32 versehen. Einer dieser Durchgänge 32 ist in gestrichelten Linien in Fig. 1 und in Vollinien in Fig. 5 und 6 in Verbindung mit dem Werkzeug 20 gezeigt. Es versteht sich natürlich, daß die verbleibenden Durchgän­ ge 32 alle von der gleichen allgemeinen Form sind, jedoch einen pro­ gressiv kleiner werdenden Durchmesser haben, um den progressiv kleiner werdenden Querschnittsflächen der Werkzeuge 20 bis 26 zu entsprechen. In allen Fällen ist, wie vorstehend erwähnt und wie aus Fig. 3 bis 6 ersichtlich ist, der Durchmesser jedes der Durchgänge 29 und 32 so ge­ wählt, daß der Durchmesser mindestens gleich, wenn nicht etwas größer als die Distanz zwischen den gegenüberliegenden Ecken des polygonalen Querschnitts des Werkzeugs ist. Was also die Durchgänge 29 und 32 anbe­ langt, kann sich der Schlüssel oder das Werkzeug frei durch die Öff­ nung bewegen, für die es vorgesehen ist, und zwar ohne jede Behinde­ rung. Der Nachteil der bisher beschriebenen Konstruktion ist natür­ lich, daß die Werkzeuge auch aus den Öffnungen ohne weiteres heraus­ fallen können, wenn der Werkzeughalter um 180° in bezug auf die in Fig. 1 gezeigte Position gedreht wird. Selbst wenn der Werkzeughalter so an­ geordnet ist, daß die Längsteile der Werkzeuge 16 bis 26 waagrecht liegen, anstatt vertikal zu stehen, wie das in der Zeichnung darge­ stellt ist, können sich die Werkzeuge allmählich aus dem Halter heraus­ arbeiten. Das ist besonders dann der Fall, wenn der Halter in einem Werkzeugkasten getragen wird, in dem er erheblichen Erschütterungen ausgesetzt wird. Die Erfindung ist besonders mit Mitteln zur Verhin­ derung eines versehentlichen Herausfallens oder Herausschüttelns aus dem Halter befaßt. Diese Mittel werden nachstehend beschrieben.
Gemäß der Darstellung in Fig. 3 und 4 sind zwei sich nach innen er­ streckende Vorsprünge 30 und 31 segmentförmigen Querschnitts vorgese­ hen. Wie in Fig. 1 zu ersehen ist, beginnt der Vorsprung 30 von einem Punkt etwas unter dem oberen Ende des Halters 10. Oder, mit anderen Worten, jeder sich nach innen erstreckender Vorsprung 30 endet an seinem oberen Ende etwas unter der schrägen Oberwand 13 der Partie 11. Die sich nach innen erstreckenden Partien 30 erstrecken sich nach un­ ten bis nahe an den Boden des Halters. Es versteht sich, daß die Vor­ sprünge 31 die gleiche vertikale Länge haben können. Die Länge dieser Vorsprünge ist jedoch nicht kritisch, und sie können sich über die volle vertikale Länge des Halters erstrecken oder von relativ kurzer Länge sein. Der sich nach innen erstreckende Vorsprung 31 hat eine Längsnut 32 mit dreieckigem Querschnitt, der über die volle Länge geht. Die Aufgabe dieser Nut wird noch zu beschreiben sein. Jeder der sich nach innen erstreckenden Vorsprünge 30 und 31 hat eine relative flache Fläche, die im Querschnitt durch die Sehne des segmentförmigen Querschnitts gebildet ist. Die Breite dieser Fläche oder die Länge der Sehne entspricht etwa der Breite einer der Flachseiten des Werk­ zeugs. Gegebenenfalls kann der Vorsprung etwas kleiner sein, so daß die Sehne sich nicht ganz so weit wie ein Bogen erstreckt, der zwi­ schen zwei aufeinanderfolgenden Ecken des Werkzeugs vorhanden ist.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, ist die Distanz zwischen den Flachsei­ ten der sich nach innen erstreckenden Vorsprünge 30 und 31 im wesent­ lichen so groß wie die Distanz zwischen den gegenüberliegenden Flach­ seiten des Werkzeugs, das in die Öffnung eingesetzt ist, in der sich die Vorsprünge befinden. Mit anderen Worten, in der in Fig. 3 und 4 gezeigten speziellen Konstruktion ist die Distanz zwischen den Flach­ seiten der Vorsprünge 30 und 31 gleich oder größer als die Distanz zwischen den gegenüberliegenden Seiten 35 und 36 des Längsteils 16 b des Werkzeugs 16. Zur gleichen Zeit sind diese gegenüberliegenden Flachseiten in einer Distanz angeordnet, die kleiner als die zwischen gegenüberliegenden Ecken des Werkzeugs ist. Mit anderen Worten, die Distanz zwischen den Flachseiten der Vorsprünge 30 und 31 ist wesent­ lich geringer als die Distanz zwischen den beiden gegenüberliegenden Ecken 37 und 38 des Werkzeugs 16. Wenn das Werkzeug 16 also gedreht wird, wie in Fig. 3 dargestellt, derart, daß die gegenüberliegenden Seiten 35 und 36 parallel zu den Flachseiten der sich nach innen er­ streckenden Vorsprünge 30 und 31 sind, ist es möglich, das Werkzeug frei zwischen den Vorsprüngen 30 und 31 in die in Fig. 1 gezeigte vertikale Position zu führen. Wie in gestrichelten Linien in Fig. 3 dargestellt, geht dazu eine Drehung der waagrechten bzw. kurzen Partie 16 a des Werkzeugs um einen Winkel in die Ebene der Wand 27 der Partie 11 des Halters. Wenn sich das Werkzeug 16 in der gewünschten vertika­ len Position befindet, die in Fig. 1 gezeigt ist, wird es dann in Rich­ tung nach rechts (gemäß der Darstellung in Fig. 3) gedreht, um es in die in Fig. 4 gezeigte Position zu bringen. Dabei werden die Kanten 37 und 38 auf die Flachseiten der Vorsprünge 30 und 31 bewegt. Das ist möglich, weil das Material, aus dem der Werkzeughalter hergestellt ist, etwas nachgibt. Es hat sich als zweckmäßig herausgestellt, daß ein ölbeständiges Polyäthylenmaterial geringer Dichte zur Herstellung des Werkzeughalters gut geeignet ist. Dieses Material ist elastisch nachgiebig. Wie ferner aus Fig. 3 zu sehen ist, sind die Wände des Halters an den Vorsprüngen 30 und 31 etwas dünner als einige der an­ deren Wände. Das Ergebnis ist, daß die Wand sich leicht ausfedern kann, während die winkligen Vorsprünge 37 und 38 auf die Flachseiten der Vorsprünge 30 und 31 gedreht werden. Wenn das Werkzeug 16 gedreht wird, bis der kurze waagrechte Teil 16 a des Werkzeugs sich in der in Fig. 2 und 4 gezeigten Position befindet, tritt die Kante 38 des Werkzeugs in den dreieckigen Schlitz 32, um das Werkzeug in der in Fig. 2 und 4 gezeigten Winkelposition zu verriegeln. Dadurch wird das Werkzeug dar­ an gehindert, versehentlich in die in Fig. 3 gezeigte Position zurück­ gedreht zu werden, in der das Werkzeug frei aus dem Halter herausge­ zogen werden kann. Um das Werkzeug aus dem Halter herauszuziehen, ist es erforderlich, eine ausreichende Kraft auf das Werkzeug auszuüben, damit die Kante 38 aus der dreieckigen Kerbe 32 zurück in die in Fig. 3 gezeigte Position bewegt wird.
Die Anordnung gemäß der Erfindung gestattet ein müheloses Einsetzen des Werkzeugs in den Halter und dessen Bewegung in die gewünschte vertikale Position in ihm. Nachdem es sich in der gewünschten Posi­ tion befindet, wird es ohne weiteres in der vorgesehenen Position verriegelt, indem das Werkzeug in die gewünschte Position im Werkzeug­ halter gedreht wird, in der die kurze waagrechte Partie des Werkzeugs allgemein parallel zur vertikalen Mittelebene des Halters liegt. Weil sich das Werkzeug in einem greifenden Angriff an den sich nach innen erstreckenden Vorsprüngen befindet, nachdem es sich in der vorgesehenen Position befindet, und weil es nicht an diese Vorsprünge vorbei über den gesamten Bewegungsweg des Werkzeugs in den Halter hinein vorbei­ gedrückt werden muß, erfolgt ein relativ geringer Verschleiß der Vor­ sprünge im Vergleich zu Anordnungen, bei denen Haltemittel vorgesehen sind, die einen konstanten Druck auf das Werkzeug über die volle Be­ wegungslänge des Werkzeugs in den Werkzeughalter hinein ausüben. Fer­ ner ist es relativ einfach, ein betreffendes Werkzeug einzusetzen oder herauszunehmen. Alles, was erforderlich ist, ist, das Werkzeug im Win­ kel zu drehen, bis die beiden gegenüberliegenden Flächen desselben parallel zu den Flachseiten der sich nach innen erstreckenden Vorsprün­ ge liegen. Das Werkzeug kann dann ohne weiteres in den Halter oder aus ihm heraus bewegt werden.
Die Anordnung mit zwei sich nach innen erstreckenden Vorsprüngen, die einander diametral gegenüberliegen, von denen einer eine Auskerbung trägt, ist besonders wirksam beim Halten der Werkzeuge in der vorgese­ henen Lage. Wenn die Öffnungen jedoch etwas kleiner sind, ist es sehr schwer, in der Praxis, zwei solche gegenüberliegende Vorsprünge vor­ zusehen, von denen eine eine Längsauskerbung trägt. Die Länge der Seh­ nen der segmentförmigen Querschnitte wird so klein, daß es sehr schwie­ rig sein kann, eine solche Auskerbung vorzusehen und deren Tiefe so ausreichend zu gestalten, daß für eine Haltewirkung überhaupt gesorgt wird. Entsprechnd ist in Verbindung mit den Öffnungen 32 in dieser Partie 12 des Halters eine etwas andere Anordnung vorgesehen. Dort ist nur ein sich nach innen erstreckender Vorsprung 33 für jeden Durchgang vorgesehen, und die Flachseite dieses Vorsprungs liegt unter einem kleinen Winkel in bezug auf die Ebene der Wand 27. Mit anderen Worten, sie liegt so, daß sie parallel zu einer Flachseite 39 des Längsteils des Werkzeugs 20 liegt, wenn sich das Werkzeug 20 in der in Fig. 5 ge­ zeigten Winkelposition befindet. Die Distanz zwischen der Flachseite des Vorsprungs 33 und der gegenüberliegenden Partie der Öffnung 32, ge­ messen durch die Distanz zu einer Sehne mit der gleichen Länge wie die Breite der Flachseite des Vorsprungs 33, ist gleich oder größer als die Distanz zwischen der Seite 39 und der diametral gegenüberliegenden Seite des Werkzeugs. Das Werkzeug 20 kann also dann, wenn es sich in der in Fig. 5 gezeigten Winkelposition befindet, nach unten durch die Öffnung 32 mit relativ geringer Behinderung bewegt werden. Wie klar aus Fig. 1 ersichtlich ist, erstrecken sich die sich nach innen erstrecken­ den Vorsprünge 33 nur teilweise an der schrägen Oberwand 14 der Partie 12 des Werkzeughalters entlang. Das Werkzeug trifft also zunächst auf keinerlei Behinderung, gleichgültig, welche Winkelposition es hat. Sobald jedoch das untere Ende des Werkzeugs an dem sich nach innen er­ streckenden Vorsprung angreift, muß es im Winkel gedreht werden, bis dessen Seite 39 parallel zur Flachseite des sich nach innen erstrec­ kenden Vorsprungs 33 ist. Danach kann das Werkzeug vertikal in die ge­ wünschte Position bewegt werden. Die waagrechte kurze Partie des Werk­ zeugs wird dann nach links (gemäß der Darstellung in Fig. 5) gedreht, um diese kurze Partie gegen die Schulter 27 zu führen, wie das in Fig. 6 gezeigt ist. Dabei wandert die Ecke 40 des Werkzeugs über die flache Seite des sich nach innen erstreckenden Vorsprungs 33 an deren Mittel­ punkt vorbei. Das Angreifen dieser Ecke an der Flachseite des Vorsprungs 33 neigt also dazu, sich irgendeiner Drehung nach rechts zurück in die in Fig. 5 gezeigte Position entgegenzustellen, weil dabei die Ecke 40 sich zurück über den Mittelpunkt der Flachseite des Vorsprungs 33 be­ wegen muß, und an diesem Punkt ist der Widerstand gegen eine Bewe­ gung der größte. Zur gleichen Zeit kann wegen des Angriffs der waag­ rechten Partie des Werkzeugs 20 an der Wand 27, wie wahrscheinlich am besten in Fig. 2 und 6 dargestellt, das Werkzeug nicht weiter in Rich­ tung nach links gedreht werden. Das Werkzeug wird also in der in Fig. 2 und 6 gezeigten Position gehalten, in der es durch Angreifen der Ecke 40 an dem sich nach innen erstreckenden Vorsprung 33 gehalten wird. Wie bei der in Fig. 3 und 4 gezeigten Ausführung ist die Wand an dem sich nach innen erstreckenden Vorsprung 33 etwas dünner als einige der anderen Wände, beispielsweise der Wand unmittelbar zur Linken der Öffnung 32 (wie in Fig. 5 und 6 dargestellt). Das Material des Halters federt also etwas nach außen, während die Ecke 40 des Werkzeugs über die Flachseite des sich nach innen erstreckenden Vorsprungs 33 bewegt wird.
In Fig. 1 sind die unteren Enden der Schlüssel als relativ flach dar­ gestellt. Der Werkzeughalter gemäß der Erfindung ist besonders gut in Verbindung mit Werkzeugen geeignet, bei denen das Werkzeug in einem Kugelende endet. Eine solche Anordnung ist in Fig. 7 in Verbindung mit einem Werkzeug gezeigt, bei dem ein unteres Kugelende 45 mit der Haupt­ partie des Werkzeugs 44 durch einen Hals 46 verbunden ist und das ge­ bogene Seiten hat, die eine Fortsetzung der Flachseiten der Hauptpar­ tie des Werkzeugs bilden. Das Werkzeug 44 ist deshalb besonders prak­ tisch, weil es möglich ist, das Werkzeug unter einem Winkel in die Ge­ genöffnung einer Innensechskantschraube einzustecken. Die Kugelpartie 45 erleichtert ferner auch das Einstecken des Werkzeugs in den Werkzeug­ halter gemäß der Erfindung, weil die Kugel das Werkzeug in das obere Ende des Längsdurchgangs durch den Werkzeughalter führt. Wenn das Werk­ zeug ferner auf den sich nach innen erstreckenden verriegelnden Vor­ sprung auftrifft, erleichtert das kugelförmige Ende 45 das Führen des Werkzeugs in die rechtwinklige Position zum Durchgang durch den Raum zwischen dem sich nach innen erstreckenden Vorsprung und der gegenüber­ liegenden Wand des Durchgangs.
In Fig. 1 ist der Schlüssel 16 teilweise herausgezogen dargestellt. Es ist möglich, irgendeinen der Schlüssel ausreichend weit herauszuzie­ hen, um deren Verwendung in Verbindung mit der Schraube oder einem sonstigen Teil zu gestatten, die bzw. der gedreht werden soll. Der Schlüssel kann sogar in eine Position zurückgedreht werden, in der er verriegelt ist, während er benutzt wird. Wenn der Schlüssel nicht ganz aus dem Werkzeughalter herausgezogen ist, kann der Werkzeughalter dann als ein Griff für die Manipulierung des Schlüssels fungieren. Ein wich­ tiges Merkmal der Erfindung ist, daß, weil zwei parallele Reihen Durch­ gänge zum Drehen der Schlüssel vorhanden sind, der Schlüsselhalter viel schmaler und etwas dicker sein als bei dem Fall, wo alle Schlüs­ sel in einer einzigen Mittelebene liegen. In einem solchen Fall ist der Halter relativ breit und dünn, und man kann ihn nicht ohne weiteres als Griff benutzen. Bei der erfindungsgemäßen Anordnung, bei der die Durchgänge 29 und 32 parallel sind und sich überlappen, ist der Halter viel schmaler und führt zu einer Form, die sich besser zur Verwendung als ein Griff eignet.
Die Erfindung ist besonders in Verbindung mit Sechskantwerkzeugen be­ schrieben worden, insbesondere Sechskantschlüsseln. Es versteht sich jedoch, daß der Werkzeughalter auch für jede andere Werkzeugart mit polygonischem Querschnitt geeig­ net ist, bei der das Werkzeug mindestens eine Flachseite hat, die sich über einen Längsteil desselben erstreckt. In einem solchen Fall muß lediglich die eine Flachseite des Werkzeugs in eine Flucht mit der Flachseite des sich nach innen erstreckenden Vorsprungs gebracht und das Werkzeug in die gewünschte Tiefe eingesteckt werden. Danach kann das Werkzeug gedreht werden, und das Ergebnis ist, daß das Werkzeug in der vorgesehenen Position eingespannt wird.

Claims (9)

1. Werkzeughalter aus elastisch nachgiebigem Material für ein Werkzeug mit einem Längsteil mit polygonischem Querschnitt, wobei sich im Halter ein Längsdurchgang mit einem kreisförmigen Querschnitt zur Aufnahme des Längsteiles befindet, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsdurchgang (29, 32) einen im wesentlichen kreisförmigen, aber um mindestens ein Kreissegment (30, 31, 33) reduzierten Querschnitt aufweist, daß die Sehne des Kreissegmentes so bemessen ist, daß beim Anliegen einer Seitenfläche (35, 36) des Längsteiles (16 b, 44) an der durch die Sehne gebildeten Innenfläche des Durchgangs (29, 32) das Werkzeug (16-26) axial frei bewegbar ist und daß sich bei der Verdrehung der Achse des Längsteiles (16 b, 44) des Werkzeugs durch Eingriff einer Seitenkante (37, 38, 40) des Längsteiles (16 b, 44) in die Innenfläche des Durchgangs (29, 32) dessen Querschnitt verformt, so daß das Werkzeug (16-26) hierdurch im Halter (10) festklemmt.
2. Werkzeughalter nach Anspruch 1 für ein Werkzeug mit einem zwei gegenüberliegende ebene Flächen aufweisenden Längsteil, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsdurchgang (29) des Werkzeughalters (10) einen Querschnitt aufweist, der um zwei gegenüberliegende Kreissegmente (30, 31) reduziert ist und daß der Abstand der Sehnen dieser Kreissegmente voneinander im wesentlichen gleich groß ist wie der Abstand der gegenüberliegenden ebenen Flächen (35, 36) des Werkzeugs (16-19).
3. Werkzeughalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine der durch die Sehnen der Kreissegmente (30, 31) gebildeten Innenflächen eine Nut (32) aufweist, in die in der das Werkzeug festklemmenden Position eine Seitenkante (38) des Werkzeugs (16-19) eingreift.
4. Werkzeughalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, für ein Werkzeug mit einem weiteren Teil, der sich unter einem Winkel zum Längsteil erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeughalter (10) einen Schulterbereich (27) aufweist, gegen den sich der weitere Teil des Werkzeugs (20-26) legt, wenn das Werkzeug (20-26) im Werkzeughalter (10) festklemmt.
5. Werkzeughalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich des Längsdurchgangs (29, 32), der einen um ein Kreissegment (30, 31, 33) reduzierten kreisförmigen Querschnitt aufweist, einen Abstand zu dem Ende des Längsdurchgangs (29, 32) hat, in den das Werkzeug (16-26) eingeführt wird.
6. Werkzeughalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich des Halters (10), in dem der Querschnitt des Längsdurchgangs um ein Kreissegment (30, 31, 33) reduziert ist, so dünn ist, daß er beim Festklemmen des Werkzeugs (16-26) etwas ausfedert.
7. Werkzeughalter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeughalter (10) mehrere Durchgänge (29, 32) mit unterschiedlichen Querschnittsflächen aufweist.
8. Werkzeughalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeughalter (10) mehrere übereinanderliegende Reihen von Durchgängen (29, 32) aufweist und daß die Breite des Halters (10) nicht erheblich größer ist als die, die durch die Querschnittsflächen der Durchgänge (29, 32) und deren Wände benötigt wird, so daß der Werkzeughalter (10) ausreichend schmal ist, um bequem als ein Griff für eines der Werkzeuge (16-26) verwendet zu werden, wenn das Werkzeug (16-26) an einer zu drehenden oder zu betätigenden Einrichtung angreift.
9. Werkzeughalter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (10) zum Halten von Sechskantschlüsseln (16-26) ausgebildet ist.
DE19762636690 1975-08-18 1976-08-14 Werkzeughalter Granted DE2636690A1 (de)

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DE19762636690 Granted DE2636690A1 (de) 1975-08-18 1976-08-14 Werkzeughalter

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