[go: up one dir, main page]

DE2636289A1 - Vorrichtung zur steuerung der hublaenge des arbeitshubes von werkzeugmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur steuerung der hublaenge des arbeitshubes von werkzeugmaschinen

Info

Publication number
DE2636289A1
DE2636289A1 DE19762636289 DE2636289A DE2636289A1 DE 2636289 A1 DE2636289 A1 DE 2636289A1 DE 19762636289 DE19762636289 DE 19762636289 DE 2636289 A DE2636289 A DE 2636289A DE 2636289 A1 DE2636289 A1 DE 2636289A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rocker arm
arm shaft
eccentric
pin
eccentric pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19762636289
Other languages
English (en)
Other versions
DE2636289C2 (de
Inventor
Theodor Fenner
Hans-Werner Kutscher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kutscher Hans-Werner 3300 Braunschweig De Theod
Original Assignee
R & A Rationalisierung und Aut
R and A Rationalisierung und Automation Industrie-Vertretungsgesellschaft Mbh & Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by R & A Rationalisierung und Aut, R and A Rationalisierung und Automation Industrie-Vertretungsgesellschaft Mbh & Co KG filed Critical R & A Rationalisierung und Aut
Priority to DE19762636289 priority Critical patent/DE2636289C2/de
Publication of DE2636289A1 publication Critical patent/DE2636289A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2636289C2 publication Critical patent/DE2636289C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/02Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by lever mechanism
    • B30B1/06Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by lever mechanism operated by cams, eccentrics, or cranks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • "Vorrichtung zur Steuerung der Hublänge des Arbeitshubes von Werk-
  • zeugmaschinen" Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steuerung der Hublänge des Arbeitshubes von Werkzeugmaschinen, insbesondere Stanzmaschinen bei der der Arbeitsstößel über einen zweiarmigen Kipphebel von einem Kurbeltrieb aus angetrieben wird.
  • Derartige Vorrichtungen sind z.B. bei Stanzmaschinen bekannt (vgl.
  • DT-OS 2 053 314). Bei diesen Vorrichtungen sind an der einen Seite des zweiarmigen Schwenkhebels oder Kipphebels der Pleuel für den Stanzstößel und am anderen Ende der Pleuel zur Kurbelwelle angelenkt. Der Kipphebel ist zwischen seinen Enden auf einer Kipphebelwelle im Maschinenrahmen schwenkbar gelagert. Die über den Pleuel am Kipphebel angreifende Kurbelwelle kann zur Ausführung jeweils nur einer Umdrehung oder kontinuierlich angetrieben werden. Von dem Antrieb des Üerkzeugstößels wird in der Regel auch der Vorschubantrieb für das bandförmige Material abgeleitet, wobei der Bandvorschub schrittweise erfolgt.
  • bei schnellaufenden Werkzeugmaschinen soll der Arbeitshub so klein wie möglich sein, um hohe Taktzahlen zu erreichen. Auf der anderen Seite muß der Arbeitshub ausreichend groß sein, damit am Ende des Leerhubes ein störungsfreier Materialvorschub möglich ist. Außerdem wird aber auch gefordert, daß bei Werkzeugwechsel der Arbeitsstößel ausreichend weit über die normale Leerhubstelle hinaus angehoben werden kann, um unter dem Stößel genügende Bewegungsfreiheit bei der Montage des neuen Werkzeuges zu haben.
  • Bei der knappen Bemessung der Arbeitshublänge können bereits geringe Abweichungen von der Leerhublänge zu einer Störung des Werkstückwechsels führen. Man hat daher bereits Maßnahmen vorgeschlagen, um die Ausgangsstellung des Stößels nach jedem Werkstückdurchlauf so zu korrigieren, daß dieser seine höchste Stellung erreicht, die einen störungsfreien Materialwechsel gewährleistet. Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art ist eine Rückstelleinrichtung vorgesehen, welche die Kurbelwelle in eine feste, vorherbestimmte Lage zurückführt (vgl. DT-AS 2 413 842). Zu diesek Zweck ist an der Kurbelwelle eine Scheibe mit zwei im Abstand angeordneten Anschlagbolzen vorgesehen, auf denen Laufrollen befestigt sind. Die Bolzen sind annähernd um 1800 zueinander versetzt. An dem Arbeitskolben ist ein Schuh vorgesehen, der sich in der Endstellung auf beiden Rollen abstützt und gewährleistet, daß beide Rollen sich in gleicher Höhenlage befinden.
  • Bei schnellaufenden Werkzeugmaschinen wird bei größeren Vorschublängen in der Regel ein gleichmäßiger Betrieb des Werkzeuges bevorzugt und die größere Schrittlänge des Werkzeugvorschubes dadurch gewährleistet, daß man das Werkzeug zwischen zwei aufeinanderfolgenden wirksamen Arbeitshüben einen oder mehrere unwirksame Arbeitshübe ausführen läßt. Dies vereinfacht den Aufbau und den Betrieb und führt zu einer höheren Gleichförmigkeit der Arbeitsweise und zu einer höheren Genauigkeit. Es sind jedoch besondere Maßnahmen notwendig, um einen oder mehrere der Zwischenhübe'des Arbeitsstößels unwirksam zu machen.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs näher bezeichneten Art so weiterzubilden, daß bei einfachem Aufbau auch bei kurzen Arbeitshüben und hoher Arbeitsgeschwindigkeit für einen ausreichenden Freiraum unter dem Stößel zum Auswechseln des Werkzeuges und Werkstückes gesorgt und darüber hinaus eine beliebige Zahl von unwirksamen Arbeitshüben zwischen zwei aufeinanderfolgende wirksame Arbeitshübe eingeschaltet werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kipphebelwelle mittels exzentrischer Zapfen beidenends gelagert ist und an beide Exzenterzapfen jeweils ein Stell- oder Steuerantrieb mittels Kupplung ankuppelbar ist. Dabei kann mit dem einen Exzenterzapfen vorteilhafterweise ein elektrischer Stellmotor, insbesondere ein Getriebebremsmotor, über elektromagnetische Schaltkupplung ankuppelbar sein. Mit dem anderen Exzenterzapfen ist zweckmäßigerweise ein Kurbelarm kuppelbar, an dem ein Druckmittelzylinder als Steuerantrieb angreift.
  • Aufgrund dieser Anordnung können alle eingangs näher bezeichneten Forderungen auf einfache und zuverlässige Weise ausgeführt werden. Mit Hilfe des Stellmotores kann der gesamte Exzenterwert der Kipphebelwelle zur Verschiebung des stößelseitigen Endes des Kipphebels bei in seiner Stellung unverändert gehaltenem Pleuel herangezogen werden. Dadurch erhält man für den Werkzeugwechsel einen ausreichenden Freiraum unterhalb des Arbeitsstößels.
  • Auf der anderen Seite kann über den Druckmittelzylinder, der an dem anderen Exzenterzapfen angreift und mit diesem Exzenterzapfen kuppelbar ist, bei jedem Arbeitshub gewährleistet werden, daß der Stößel eine vorbestimmte Ruhestellung, nämlich die in Leerhubrichtung liegende Totpunktlage, erreicht, welche einen zuverlässigen Werkstückwechsel gewährleistet. Mit der gleichen Vorrichtung läßt sich aber auch zwischen zwei wirksamen Arbeitshüben eine gewünschte Anzahl von Arbeitshüben in ihrer ganzen Länge nach oben ausreichend so weit verschieben, daß bei Ausführung dieser Arbeitshübe das Werkzeug keinen Arbeitsschritt nusführt, sondern vor Erreichen des Werkstückes in der Bewegung umkehrt.
  • Die neue Vorrichtung arbeitet außerordentlich zuverlässig und läßt sich mit einfachen Mitteln in jeder gewUnschtenWeise steuern, wobei die dafür erforderlichen Zusatzeinrichtungen einfach und preiswert sind.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 einen Teilschnitt durch die Vorrichtung, wobei die Schnittebene horizontal angeordnet ist und entlang der Schnittlinie I-I in Fig. 2 durch die Achse der Kipphebelwelle läuft und Fig. 2 eine Stirnansicht auf das linke Ende der Vorrichtung nach Fig. 1.
  • Von der Werkzeugmaschine sind in Fig. 1 lediglich ausschnittsweise zwei im gegenseitigen Abstand angeordnete parallele Wangen la und 1b gezeigt, welche zwischen sich den Kipphebel 2 aufnehmen. Der Kipphebel 2 ist als zweiarmiger Hebel ausgebildet, dessen beide Arme ungleiche Länge haben können, wie dies die Fig. 1 zeigt.
  • An den beiden Enden des Kipphebels sind Lageraugen angeordnet, von denen das eine zur Anlenkung des Pleuels 4 dient, der um die Achse 3 schwenkbar ist und zu einer Kurbelwelle des Antriebes führt. Am anderen Ende ist der zum Stößel führende Pleuel 6 angelenkt, der um die Achse 5 schwenkbar ist. Der Kipphebel 2 ist auf einer Kipphebelwelle 7 uni eine Achse A wechselweise schwenkbar.
  • Die Kipphebelwelle 7 bildet einen mittleren exzentrischen Abschnitt im Vergleich zu zwei seitlichen miteinander in Fluchtung stehenden Lagerzapfen 8 und 12, die in den beiden Wangen la und 1b des Maschinenrahmens gelagert sind. Die Drehachse der Zapfen 8 und 12 ist mit B bezeichnet.
  • Der Zapfen 8 an einem Ende der Kipphebelwelle 7 weist eine verjüngte Verlängerung auf, auf die der eine Kupplungsteil einer elektromagnetisch betätigbaren Kupplung 9 aufgekeilt ist, während der andere Kupplungsteil 10 auf der Abtriebswelle lla eines elektrischen Stellmotors, insbesondere eines Getriebebremsmotors 11, befestigt ist. Über den Stellmotor 11 kann also bei Betätigung der Kupplung 9,10 der Zapfen 8 um die Achse B um vorbestimmte Winkel gedreht werden, wodurch sich die Kipphebelwelle 7 bei in seiner jeweiligen Stellung gehaltenem Pleuel 4 in ihrer Exzentrizität um entsprechende Winkel verstellen läßt.
  • Der andere Zapfen 12 der Kipphebelwelle 7 ist mit gleichbleibendem Durchmesser verlängert und trägt auf seinem Ende ein hülsenförmiges Gehäuse 13. Der Zapfen 12 ist mit einer Ringnut versehen, in die Rollen 14 eingreifen, welche sich durch entsprechende Ausnehmungen in dem Gehäuse 13 erstrecken und durch einen Sicherungsring 14a gegen Herausfallen gesichert sind. Auf diese Weise wird das Gehäuse 13 auf dem Zapfen 12 drehbar, jedoch axial unaschiebbar gehalten. Auf der dem Zapfen 12 abgewandten Seite weist das hülsenförmige Gehäuse 13 eine Ausnehmung auf, in der ein Druckmittelkolben 25 in Richtung der Achse B des Zapfens 12 erschiebbar ist. Der Kolben steht auf seiner Außenseite unter der Wirkung eines Tellerfederpaketes 26 oder einer anderen Feder, während auf seiner Innenseite eine Anschlußbohrung 31 für ein Druckmittel mündet. Der Kolben 25 ist mit beidseitigen Kolbenzapfen versehen und in der Ausnehmung axial nach beiden Seiten verschiebbar angeordnet. Der nach außen weisende Kolbenzapfen weist an seinem Ende eine Abflachung 30 auf, die in jeder Stellung des Kolbens 25 mit einem Kupplungsblock 24 (s.Fig.2) zusammenwirkt, der auf der Außenseite des Gehäusedeckels 13a angeschraubt und eine sekantenartig zum Kolbenzapfen verlaufende Kupplungsfläche 23 aufweist. Auf diese Weise werden das Gehäuse 13 und der Kolben 25 in jeder möglichen Stellung des Kolbens 25 gekuppelt. Der dem Zapfen i2 der Kipphebelwelle 7 zugekehrte Kolbenzapfen ist als Mehrkant- oder Paßfeder 32 ausgebildet, die zum Eingriff in eine entsprechende stirnseitige Ausnehmung des Zapfens 12 der Kipphebelwelle 7 dient. Der Eingriff der Paßfeder in den Zapfen 12 erfolgt unter der Wirkung des Tellerfederpaketes 26, wenn die andere Seite des Kolbens 25 druckentlastet wird und der Kolben in die Nähe seiner aus Fig. 1 ersichtlichen rechten Endstellung gelangt. Dabei erfolgt ein Eingriff der Paßfeder 32 in die entsprechende Ausnehmung des Zapfens 12 nur dann, wenn der Zapfen und die Ausnehmung miteinander fluchten. Das Gehäuse 13 und die Kipphebelwell 7 sind somit nur drehmomentmäßig gekuppelt, wenn die Paßfeder 32 in die Ausnehmung des Zapfens 12 eingrift, während im anderen Falle bei einer Verschiebung des Kolbens 25 gegen das Federpaket 26 eine Entkupplung zwischen dem Gehäuse 13 und der Kipphebelwelle 7 erfolgt.
  • An dem Gehäuse 13 ist ein Arm 13b angeordnet, an dem über ein Anschlußstück 15 die Kolbenstange 16 eines beidseitig beaufschlagbaren Druckmittelzylinders 17 angelenkt ist, der sich seinerseits über ein Gelenkstück 18 an dem Maschinengestell abstützt. Das hülsenförmige Gehäuse 13 läßt sich also mit Hilfe des Druckmittelzylinders 17 über vorbestimmte Winkelabschnitte hin- und herdrehen. Wenn die dem Gehäuse 13 zugeordnete Kupplung, bestehend aus der Paßfeder 32 und der Ausnehmung, in dem Zapfen 12 der Kipphebelwelle 7 eingerückt ist, wird diese Drehbewegung auf die Kipphebelwelle 7 übertragen. Das bedeutet, daß auch über den Zapfen 12 Drehbewegungen auf die Welle 7 übertragen werden können, so daß sich die exzentrische Lage dieser Welle bei in seiner jeweiligen Lage festgehaltenem Pleuel 4 entsprechend verändert.
  • An dem Maschinengestell ist eine Anschlag- und Fühlereinrichtung angeordnet, welche im wesentlichen aus den beiden Tragstücken 36 und 37 besteht, die winkelförmig ausgebildet sind und an der Stirnseite des Lagerdeckels für den Zapfen 12 gegenüberliegend mit einem Schenkel befestigt sind. Die Befestigungsschenkel der Tragstücke 36 und 37 weisen jeweils eine einstellbare Anschlagschraube 38 bzw. 39 auf. Diese beiden Anschlagschrauben wirken mit Anschlagnasen 34 und 35 zusammen, die an einem mit der Kipphebelwelle 7 bzw. dem zugehörigen Zapfen 12 drehsicher verbundenen Anschlagarm 33 angeordnet sind. Die Anordnung ist gemäß Fig.2 so getroffen, daß der Anschlagarm einen Drehweg von 1800 ausführen kann, wie er in Fig. 2 durch den Doppelpfeil 46 dargestellt ist. Bei einer praktischen Ausführung einer Stanzmaschine mit einem Hub des zum Stößel führenden Pleuels 6 von etwa 18 bis 25 mm kann der Abstand der Achsen A und B der Kipphebelwelle 7 bzw. der daran angeformten Zapfen 8 und 12 so gewählt werden, daß bei einer 180 0-Drehung der Kipphebelwelle 7 mittels des Getriebebremsmotors 11 und des Zapfens 8 der zum Stößel führende Pleuel 6 um einen Betrag von etwa 40 mm in Hubrichtung verstellt wird und somit bei Tiefstellung des Pleuels 4 ein maximaler Freiraum unter dem Stößel für den Werkzeugwechsel eingestellt werden kann.
  • Bei der vorbeschriebenen Verdrehung der Kipphebelwelle 7 über den Zapfen 8 muß die mit dem Zapfen 12 der Kipphebelwelle 7 zusammenwirkende Paßfeder 32 außer Eingriff mit der zugehörigen Ausnehmung in dem Zapfen 12 sein, da anderenfalls die Verschwenkbewegung der Kipphebelwelle 7 um 1800 durch den an dem Gehäusearm 13b angreifenden Druckmittelzylinder bzw. dessen Kolbenstange 16 behindert würde oder aber eines der vorgenannten Teile gu Bruch gehen müßte; denn die vorgenannten Teile können der Drehbewegung der Kipphebelwelle 7 um 1800 nicht folgen. Demgemäß ist es beim Werkzeugwechsel erforderlich, den Kolben 25 über die Druckmittelleitung 31 zu beaufschlagen und den Kolben 25 gegen die Wirkung des Federpaketes 26 in seine linke Endstellung zu bringen.
  • Um die mittels des Getriebebremsmotors 11 mögliche Verdrehbewegung der Kipphebelwelle 7 zu begrenzen und auch gleichzeitig dafür zu sorgen, daß die Kupplung 9,10 für den Zapfen 8 bzw.
  • die drehmomentmäßige Kupplung des Gehäuses 13 mit dem Zapfen 12 in oder außer Wirkung gebracht werden, können an den Tragstücken 36 und 37 berührungslose Schalter 40 und 41 vorgesehen sein, welche in einem entsprechenden Steuerungskreis für den Stellmotor 11 und für die genannten Kupplungen liegen.
  • Wenn nach einem erfolgten Werkzeugwechsel in der oben beschriebenen Weise die Kipphebelwelle 7 wieder in ihre Stellung überführt worden ist, wird durch die Betätigung der Kupplung 9,10 die drehmomentmäßige Verbindung zwischen dem Getriebemotor und dem Zapfen 8 aufgehoben. Andererseits wird durch entsprechende Druckentlastung des Kolbens 25 dieser ausschließlich dem Druck des Federpaketes 26 ausgesetzt, so daß die Paßfeder 32 in die entsprechende Ausnehmung des Zapfens 12 eingreift und somit eine drehmomentmäßige Verbindung zwischen dem hülsenförmigen Gehäuse 13 und der Kipphebelwelle 7 hergestellt wird. Sollte infolge einer ungenauen Rückbewegung der Kipphebelwelle 7 die Paßfeder 32 nicht in die entsprechende Ausnehmung des Zapfens 12 eingreifen, so erfolgt dieser Eingriff spätestens bei der nächsten Betätigung des Druckmittelzylinders 17, wenn mittels dieses Druckmittelzylinders bei einem Werkstückwechsel durch entsprechende Verdrehung der Kipphebelwelle 7 dafür gesorgt wird, daß der mit dem Stößel verbundene Pleuel und das an dem Stößel befestigte Werkzeug mit Sicherheit auch die obere Totpunktlage einnimmt. Hierzu dienen nämlich der Druckmittelzylinder 17 sowie das Gehäuse 13 und der Kolben 25 mit seinen beiden Zapfen, die über die Abflachung 30 bzw. die Paßfeder 32 zur drehmomentmäßigen Kupplung des Gehäuses 13 mit der Kippwelle 7 vorgesehen sind. Die Steuerung des Druckmittelzylinders 17 kann dabei in Abhängigkeit von der Vorrichtung zur Entnahme oder zur Zuführung eines neuen Werkstückes automatisch erfolgen. Der über den Druckmittelzylinder 17 erzeugte Drehwinkel liegt in der Regel zwischen 20° und 600, vorzugsweise etwa um 450, wie dies durch den Doppelpfeil 45 in Fig. 2 angedeutet ist.
  • Die Steuerung des Druckmittelzylinders kann jedoch auch so gehoffen werden, daß nach jedem oder einer bestimmten Anzahl von Arbeitshüben der gesamte Arbeitshubweg um eine ausreichende Strecke durch eine entsprechende Verschwenkung der Kipphebelwelle 7 nach oben verlagert wird, so daß das Werkzeug mit dem Werkstück nicht in Eingriff gelangt. Damit lassen sich zwischen einem oder mehreren wirksamen Arbeitshüben jeweils ein oder mehrere nach oben verschobene unwirksame Arbeitshübe einschalten, um bei einem gleichbleibenden Gang der Maschine intermittierend wirksame Arbeitshübe auszuführen.
  • Die drehmomentmäßige Kupplung des Gehäuses mit dem Zapfen 12 der Kipphebelwelle 7 kann während der gesamten Zeitspanne zwischen zwei Werkzeugwechseln erhalten bleiben und muß lediglich in der oben beschriebenen Weise beim Werkzeugwechsel vorübergehend aufgehoben werden.
  • Leerseite

Claims (9)

  1. Patentansprüche 1. Vorrichtung zum Steuern der Hublänge des Arbeitshubes von Werkzeugmaschinen, insbesondere Stanzmaschinen, bei der der Arbeitsstößel über einen zweiarmigen Kipphebel von einem Kurbeltrieb oder dgl. aus intermittierend oder kontinuierlich antreibbar ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Kipphebelwelle (7) mittels relativ dazu exzentrischer Zapfen (8,12) beidenends gelagert ist und an beide Exzenterzapfen (8,12) jeweils ein Stell- oder Steuerantrieb (11 bzw.17) mittels Kupplung (9,10 bzw. 22,23,30,32) ankuppelbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e fl n -z e i c h n e t, daß mit dem einen Exzenterzapfen (8) ein elektrischer STellmotor, insbesondere ein Getriebebremsmotor (11) über elektromagnetische Schaltkupplungen (9,10) ankuppelbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß mit dem anderen Exzenterzapfen (12) ein Kurbelarm (13b) kuppelbar ist, an dem ein Druckmittelzylinder (17) als STeuerantrieb angreift.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß mit dem einen Exzenterzapfen (12) ein mit der Kipphebelwelle (7) schwenkbarer Betätigungsanschlag (33) verbunden ist, der mit einstellbaren Anschlagflächen (38,39) und/oder Schaltern (lt0,1) zur Steuerung der Antriebe und/oder Kupplungen zusammenwirkt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß auf dem einen Exzenterzapfen (12) eine den Kurbelarm (13b) aufweisende Buchse oder ein als Buchse ausgebildetes Gehäuse (13) drehbar und axial unverschiebbar gelagert ist, und daß in der Buchse ein Kupplungskolben (25) axial verschiebbar angeordnet ist, der mit dem Gehäuse in jeder Stellung drehsicher, jedoch nur in einer der Endstellungen mit dem Exzenterzapfen (12) drehfest verbunden ist.
  6. 6 Vorrichtung nach Anspruch 5, d a du r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Kupplungskolben (25) in allen Betriebsstellungen mit einer Kupplungsfläche (30) formschlüssig in Eingriff mit einer Kupplungsfläche (23) an dem Gehäuse (13) steht und mittels einer Feder (26) in eine Stellung überführbar ist, in der ein Ansatz oder eine Paßfeder (32) des Kolbens in eine Ausnehmung des Exzenterzapfens (12) formschlüssig eingreift.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Druckmittelzylinder (17) bei jedem Werkstückwechsel und/oder nach auswählbaren Zyklen der Werkzeugmaschine betätigbar ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß die Kipphebelwelle (7) über den elektrischen Stellmotor (11) über einen Winkel bis zu etwa 180° verdrehbar ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Kipphebelwelle (7) mittels des Druckmittelzylinders (17) über einen Winkel um etwa 450 verdrehbar ist.
DE19762636289 1976-08-12 1976-08-12 Stanzmaschine Expired DE2636289C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19762636289 DE2636289C2 (de) 1976-08-12 1976-08-12 Stanzmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19762636289 DE2636289C2 (de) 1976-08-12 1976-08-12 Stanzmaschine

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2636289A1 true DE2636289A1 (de) 1978-02-16
DE2636289C2 DE2636289C2 (de) 1984-01-19

Family

ID=5985299

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19762636289 Expired DE2636289C2 (de) 1976-08-12 1976-08-12 Stanzmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2636289C2 (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1447825A (de) * 1966-11-07
CH463242A (de) * 1967-01-12 1968-09-30 Schuler Gmbh L Nutenstanzmaschine
DE2242120B2 (de) * 1972-08-26 1975-10-30 Maschinenfabrik Weingarten Ag, 7987 Weingarten Winkelkorrektur für eine stillgesetzte Kurbelwelle einer Presse, insbesondere von Nutenstanzmaschinen
DE2043999B2 (de) * 1970-09-04 1978-02-16 L. Schuler GmbH, 7320 Göppingen Einrichtung zur steuerung des stoesselarbeitsspiels einer stanze

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1447825A (de) * 1966-11-07
CH463242A (de) * 1967-01-12 1968-09-30 Schuler Gmbh L Nutenstanzmaschine
DE2043999B2 (de) * 1970-09-04 1978-02-16 L. Schuler GmbH, 7320 Göppingen Einrichtung zur steuerung des stoesselarbeitsspiels einer stanze
DE2242120B2 (de) * 1972-08-26 1975-10-30 Maschinenfabrik Weingarten Ag, 7987 Weingarten Winkelkorrektur für eine stillgesetzte Kurbelwelle einer Presse, insbesondere von Nutenstanzmaschinen

Also Published As

Publication number Publication date
DE2636289C2 (de) 1984-01-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0516642B1 (de) Rollenschere
DE102007051894A1 (de) Freigabemechanismus und mit diesem versehenen Richtvorrichtung
EP0463449B1 (de) An einer Leimwalze anstellbarer Leimschaber in einer Etikettiermaschine
EP0423529A2 (de) In der Formatlänge verstellbare Querschneidvorrichtung für laufende Bahnen
DE4211187A1 (de) Zylinder zum Bearbeiten
DE3123183A1 (de) Schraubenfeder-wickelmaschine
CH616109A5 (de)
DE2901913C2 (de) Schußsuchgetriebe zwischen einer Schaftmaschine und einer Webmaschine
DE3249539C2 (de) Walzenfreigabeeinrichtung an einer Walzenzuf}hrungseinrichtung
DE69702860T2 (de) Vorrichtung zum verschieben eines teils einer maschine und ausüben einer kraft am bewegungsende
DE60111307T2 (de) Schärfeinheit mit Scheibenverschleissausgleichen für Schneidemaschinen zum schneiden von Rollen
DE2636289A1 (de) Vorrichtung zur steuerung der hublaenge des arbeitshubes von werkzeugmaschinen
EP0354306B1 (de) Vorrichtung zum Bewegen des Greifers eines Einlegers
EP0480879A1 (de) Vorrichtung zur stufenlosen Verstellung der axialen Verreibungsbewegung von Reibwalzen
DE2911576A1 (de) Schnellaufende maschine zum kaltschmieden von schrauben, nieten u.ae. hartwaren
DE2420584C3 (de) Wickelmaschine für Bandmaterial o.dgl.
DE3206681A1 (de) Hydraulisch angetriebene schneidemaschine fuer papierbogen od. dgl.
DE102011101132B4 (de) Antrieb für eine Presse
DE4214353A1 (de) Vorrichtung zum aufsetzen eines vorsatzgeraetes auf einen optischen glasrohling
DE69810397T2 (de) Schliess- und oder Öffnungsanordnung für Türen
DE3122871C2 (de)
DE3112810C2 (de)
DE2658598C3 (de) Förderer für eine Schmiedewalzvorrichtung
DE3522590A1 (de) Schmiedemaschinen-ausstosserantrieb
DE2932679A1 (de) Vorrichtung zur fachbildung fuer webstuehle

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: KUTSCHER, HANS-WERNER, 3300 BRAUNSCHWEIG, DE THEOD

8339 Ceased/non-payment of the annual fee