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DE2242120B2 - Winkelkorrektur für eine stillgesetzte Kurbelwelle einer Presse, insbesondere von Nutenstanzmaschinen - Google Patents

Winkelkorrektur für eine stillgesetzte Kurbelwelle einer Presse, insbesondere von Nutenstanzmaschinen

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DE2242120B2
DE2242120B2 DE19722242120 DE2242120A DE2242120B2 DE 2242120 B2 DE2242120 B2 DE 2242120B2 DE 19722242120 DE19722242120 DE 19722242120 DE 2242120 A DE2242120 A DE 2242120A DE 2242120 B2 DE2242120 B2 DE 2242120B2
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crankshaft
angle correction
rotation
angle
control cam
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Application number
DE19722242120
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Erich 7985 Baindt Harsch
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Maschinenfabrik Mueller Weingarten AG
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Maschinenfabrik Weingarten AG
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Publication date
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Publication of DE2242120B2 publication Critical patent/DE2242120B2/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D28/00Shaping by press-cutting; Perforating
    • B21D28/02Punching blanks or articles with or without obtaining scrap; Notching
    • B21D28/22Notching the peripheries of circular blanks, e.g. laminations for dynamo-electric machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)
  • Control Of Presses (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Winkelkorrektur eine stillgesetzte Kurbelwelle einer Presse —
besondere von Nutenstanzmaschinen, bei denen der Aufspannteller für die zu nutenden Bleche im Takt des Stößelhubes Drehschritte um der Nutteilung entsprechende Winkel ausführt und mit der vom Antriebsmotor angetriebenen Kurbelwelle in Verbindung steht — S durch die die Kurbelwelle in Abhängigkeit von ihrer Winkelstellung automatisch in eine die Winkelabweichung zum Verschwinden bringenden Drehrichtung gedreht wird.
Bei Nutenstanzmaschinen erfolgt der Antrieb des
ίο Pressenstößels sowie der des Aufspanntellers für die Platinen von der meistens im unteren Teil der Nutenstanzmaschine gelagerten Kurbelwelle. Die Drehbewegung der kontinuierlich umlaufenden Kurbelwelle wird dabei zum Antrieb des Aufspanntellers durch ein zwischengescnaltetes lndexiergetriebe in eine schrittweise Drehbewegung des Aufspanntellers umgewandelt. Jede Umdrehung der Kurbelwelle bewirkt hier einen Drehschritt des Aufspanntefters um einen der Nutteilung der zu stanzenden Platinen entsprechenden
Drehwinkel. Die Größe des Drehwinkels ist mittels eines dem lndexiergetriebe nachgeschalteten Wechselgetriebes veränderlich.
Der durch das lndexiergetriebe erzeugte Drehschritt des Aufspanntellers beginnt kurz nachdem das am
Stößel befestigte Stanzwerkzeug während des Rückhubes aus der genuteten Platine heraustritt. Das Ende des Drehschrittes ergibt sich einerseits aus der Forderung, den Stößel in genügender Entfernung von der auf dem Aufspannteller befindlichen Platine stillzusetzen, um Schwierigkeiten beim Zu- und Abführen der Platine zu vermeiden, und andererseits dadurch, daß bei stillgesetztem Stößel der Drehschritt des Aufspanntellers bereits beendet ist, damit die auftretenden großen Abweichungen vom gewünschten Haltepunkt der Kurbelwelle infolge ungleichmäßigen Abbremsens keinen Einfluß auf die Stellung des in eine Markierung der Platine eingreifenden Mitnehmerelementes des Aufspanntellers haben.
Die letztgenannte Forderung ergibt sich, weil die ungenuteten Platinen dem Aufspannteller in einer genau bestimmten Lage zugeführt werden müssen, damit das Mitnehmerelement einwandfrei in die entsprechende Markierung der Platine eingreifen kann.
Bei Beendigung des Drehschrittes ist der Auflageteller durch die Indexiervorrichtung in Drehrichtung arretiert, und zwar solange, bis das Werkzeug aus der Platine herausgetreten ist und ein neuer Drehschritt des Auflagetellers beginnt.
Auf die Stellung der Kurbelwelle bezogen bedeutet dies, daß die Drehbewegung des Aufspanntellers etwa 60° nach dem unteren Totpunkt beginnt und etwa 60° nach dem oberen Totpunkt endet. Die Vorschubdrehbewegung des Aufspanntellers samt Platine erfolgt somil über einen Winkelbereich bezogen auf die Kurbelwelle von 180°. Die Stillsetzung der Kurbelwelle erfolgt im Bereich von 60° bis 80° nach dem oberen Totpunkt Unter diesen Umständen war gewährleistet, daß die Abschaltung der Nutenstanzmaschine erst zu einerr Zeitpunkt erfolgt, in dem der Vorschub der Platine durchgeführt war.
Nach der Fertigstellung jeweils einer Platine wird die Kurbelwelle und damit auch der Pressenstößel und dei Aufspannteller stillgesetzt, um das Abführen dei genuteten sowie die Zuführung einer ungenuteter Platine zu ermöglichen.
Der Nachteil dieser Ausführung (eigene Konstruk tion) liegt darin, daß für einen Drehschritt dei Aufspanntellers nur ein Drehwinkel der Kurbelwelle
von 180° zur Verfügung steht und damit bei hohen Hubzahlen enorm große Beschleunigungskräfte im Indexiergetriebe auftreten. Außerdem kann es hierbei vorkommen, daß der Stößel bei abgenützter oder verölter Bremse erst zu spät zurr Stillstand kommt und somit eine einwandfreie Zuführung und Abführung der Platine behindert wird.
Zur Vermeidung dieser Nachteile situ! bereits verschiedene Vorrichtungen für eine nachträgliche Winkelkorrektur vorgesehalgen worden:
Gemäß der CH-PS 4 63 242 wird die Bremse unmittelbar nach dem Stillsetzen der Kurbelwelle wieder gelüftet und es erfolgt dann mittels einer umfangreichen und aufwendigen mechanischen Vorrichtung eine Winkelkorrektur. Hierzu sind mindestens zwei Anschläge vorgesehen, die in die Bahn eines mit dem Antrieb der Teilspindel fest verbundenen Gegenanschlages bewegbar sind.
Eine ähnliche Vorrichtung zeigt die DT-OS 15 52 595, gemäß welcher die Kurbelwelle ebenfalls kraftschlüssig mit einem Anschlag in Verbindung steht, gegen den nach dem Stillsetzen der Kurbelwelle von außen ein zweiter Gegenanschlag geführt wird, um hierbei eine Winkelkorrektur vorzunehmen. Auch bei dieser Konstruktion handelt es sich um eine rein mechanische und damit störanfällige Vorrichtung, wobei sogar ein Verdrehen der Kurbelwelle unmöglich ist, wenn die Abweichung des Haltepunktes von der Sollage über ein bestimmtes Maß hinausgeht.
Beide Vorrichtungen sind darüber hinaus durch das laufende mechanische Anschlagen einem erheblichen Verschleiß ausgesetzt, was sich gerade bei großen Hubzahlen nachteilig bemerkbar macht.
Die in der Zeitschrift »Sheet Metal Industries« beschriebene Winkelkorrektur besteht darin, daß bei Auftreten einer Winkelabweichung eine jeweils korrigierte neue Einstellung für den Haltepunkt vorgenommen wird. Eine automatische Rückstellung mittels Motorantrieb (Schleichgang) ist hierbei nicht vorgesehen.
Das gleiche gilt für die Vorrichtung nach der US-PS 24 41 291, bei welcher ebenfalls bei einer Winkelabweichung eine entsprechende Vorkorrektur der Ansteuerung für den jeweiligen gewünschten Stillsetzpunkt vorgenommen wird.
Hier setzt nun die Erfindung ein und hat sich zur Aufgabe gestellt, eine automatische Winkelkorrektur ohne jegliche mechanische Anschläge zu schaffen, bei der nach dem Stillsetzen der Kurbelwelle eine Winkelkorrektur unter Mitwirkung des Antriebsmotors vorgenommen wird.
Diese Aufgabe wird bei einem Gegenstand der in Oberbegriff des Hauptanspruchs angegebenen Art dadurch gelöst, daß der Antriebsmotor für die Kurbelwelle ein Gleichstrom-Scheibenläufer-Motor ist und durch eine mit der Kurbelwelle verbundene Steuerkurve bestimmter Winkelerstreckung, welche mit zwei in etwa demselben Winkelabstand voneinander neben der Umlaufbahn der Steuerkurve angeordneten kontaktlosen Gebern zusammenwirkt, von denen nach Stillstand der Kurbelwelle bei nicht zugleich eingetretener Bedämpfung der beiden Geber jeweils der niehl bedämpfte an den Antriebsmotor einen Einschaltimpuls in der jeweils richtigen Drehrichlung für die Winkelkorrektur liefert, und daß nach Erreichen der genauen vorbestimmten Winkelstellung der Kurbelwelle das endgültige Stillsetzen derselben durch die beiden Geber Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen darin, daß der Vorschubbereich für einen Drehschritt des Aufspanntellers über einen größeren Teil der Kurbelwellenumdrehung erstreckt werden kann. Durch die Vergrößerung der für einen Drehschritt zur Verfügung stehenden Zeit können auch die bei hohen Hubzahlen der Nutenstanzmasehine erheblichen Beschleunigungskräfte beträchtlich verringert werden. Außerdem kann die Stößelhubzahl mittels des gleichstrombetriebenen Scheibenläufer-Motors stufenlos zwischen einen Minimal- und Maximalwert schnell und exakt eingestellt werden, wobei durch die mechanische Kupplung des Potentiometers für die Hubzahleinstellung mit einem weiteren Potentiometer dafür sorgt, daß der Haltepunkt der Kurbelwelle möglichst genau eingehalten wird. Dieser aus einer Vielzahl von zur Verfugung stehenden Motortypen ausgewählte Antriebsmotor besitzt eine äußerst kleine rotierende Masse und weist ein sehr konstantes Start- Stopverhalten auf, so daß kaum größere Abweichungen der Kurbelwelle von der erforderlichen Haltestellung auftreten können und somit die bisher gebräuchliche gesonderte Bremse und Kupplung entfallen können.
Der Haupterfindungsgedanke wird somit darin gesehen, daß die nicht in der gewünschten Lage zum Stillstand gekommene Kurbelwelle nicht mehr, wie bei den vorbekannten Einrichtungen, mittels mechanischer Anschläge usw. in die gewünschte Lage gedreht wird, sondern daß unmittelbar nach dem Stillstand der Kurbelwelle ein Signal erzeugt wird, das abhängig ist von der Lage der Kurbelwelle in Bezug auf eine vorgegebene Lage, in welcher sich der Stößel der Nutenstanzmasehine genau im oberen Totpunkt seines Hubes und der Aufspannteller sich in einer solchen Position befindet, in welcher ein einwandfreies Beladen des Aufspanntcllers mit der zu nutenden Platine möglich ist. Dieses Signal wird in einer elektrische und elektronische Zwischenelemente aufweisenden Steuerung verarbeitet und dient dann zur automatischen Ansteuerung des Antriebsmotors.
Da der erfindungsgemäß vorgeschlagene Gleichstrom-Scheibenläufer-Motor ausschließlich mittels Strom gebremst und ohne Kupplung und Bremse arbeitet, ergibt sich eine optimale Lösung. Je nach dem, ob die Kurbelwelle vor oder nach der gewünschten Position stillgesetzt wurde, wird sie vom Antriebsmotor automatisch in diejenige Richtung gedreht, in der die gewünschte Lage der Kurbelwelle am schnellsten erreichbar ist. Da dieses mit verminderter Drehzahl (Schleichgang) geschieht, ist die nach der Winkelkorrektur noch verbleibende Abweichung der Kurbelstellung von der idealen Lage so gering, daß sie ohne weiteres vernachlässigt werden kann.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen nach der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor. Hierbei wird für das Merkmal nach dem Unteranspruch 6 nur Schutz im Rahmen des gesamten Schutzbegehrens beansprucht, da ein Zeitglied allgemein aus der GB-PS 8 04 728 bereits bekannt ist.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand einer Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel darstellt, näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine automatische Nutenstanzmasehine,
F i g. 2 die Stellung der Steuerkurve bei ordnungsgemäß stillgesetzter Kurbelwelle,
F i g. 3 die Stellung der Steuerkurve bei zu schwacher Abbremsung der Kurbelwelle,
Fig. 4 die Stellung der Steuerkurve bei zu starker
Abbremsung der Kurbelwelle,
F i g. 5 verschiedene Funktionen an der erfindungsgemäß ausgerüsteten Nutenstanzmaschine während der Fertigung einer Platine und
F i g. 6 den elektrischen Schaltplan für die erfindungsgemäße Winkelkorrektur.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich ist, besitzt die Nutenstanzmaschine eine Transportvorrichtung 1, die Haltearme la für die Platinen 2 aufweist. Mit 3 ist der Aufspannteller bezeichnet, auf den die Platinen 2 von der Transportvorrichtung 1 abgelegt werden. Die Spindel 4 des Aufspanntellers 3 steht über ein Wechselradgetriebe 5 und ein Indexiergetriebe 6 mit der Kurbelwelle 7 in Verbindung. Das synchron mit der Spindel 4 umlaufende Wechselrad 5a trägt an seiner Unterseite eine Nocke 5b, in deren Bahnnähe ein kontaktloser Geber 8 angeordnet ist. Eine weitere synchron mit der Kurbelwelle 7 umlaufende Steuerkurve 11 trägt eine sich in diesem Ausführungsbeispiel etwa über 90° erstreckende Kurve lla, in deren Bahnnähe zwei ebenfalls um 90° versetzte Geber 9 und 10 angeordnet sind. Die Länge der Kurve lla in Umfangsrichtung der Steuerkurve 11 ist dabei so bemessen, daß bei richtiger Stellung der Steuerkurve 11 beide Geber 9 und 10 bedämpft sind. Die Erstreckung der Kurve I la in Umfangsrichtung der Steuerkurve 11 kann selbstverständlich beliebig den Erfordernissen entsprechend gewählt werden. Es ist lediglich der Winkelabstand der Geber 9 und 10 voneinander entsprechend einzustellen.
Der Antrieb des Stößeis 12 der Nutenstanzmaschine erfolgt von der direkt mit einem gleichstrombetriebenen Scheibenläufer-Motor 13 gekuppelten Kurbelwelle 7 über ein Gestänge 14 mit Schwinghebel 15 auf die Pleuelstange 16.
Die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Winkelkorrektur wird im folgenden am Ablauf des Nutvorganges einer Platine beschrieben.
Zu Beginn des Arbeitsablaufes ist der Stößel 12 in seinem oberen Totpunkt stillgesetzt Der Aufspannteller 3 mit dem nicht dargestellten Mitnehmerelement für die Platine 2 befindet sich hierbei in einer genau vorbestimmten Stellung, so daß die soeben genutete Platine 2 von den Haltearmen la der Transportvorrichtung 1 aufgenommen, zur nächsten der Einfachheit halber nicht dargestellten Station weiterbefördert und dort abgelegt werden kann. Ein anderer Haltearm der Transportvorrichtung 1 befördert gleichzeitig eine noch ungenutete Platine 2 aus einer ebenfalls nicht gezeigten Ausrichtstation über den Aufspannteller 3 und senkt sie auf diesen ab. In der Ausrichtstation war die Platine 2 mittels einer Markierung, z. B. einem in sie gestanzten Loch, derart ausgerichtet worden, daß die Markierung beim Ablegen der Platine 2 immer die gleiche Lage in Bezug auf den Aufspannteller 3 einnimmt Die Haltestellung des Aufspanntellers 3 ist dabei so gewählt, daß dessen Mitnehmerelement genau mit der Markierung in der Platine 2 fluchtet und in diese eingreifen kann. Nachdem die Platine auf den Aufspannteller 3 festgespannt ist erhält der gleichstrombetriebene Scheibenläufer-Motor 13 ein Startsignal Der nun erfolgende Anlaufvorgang, aber auch der Abbremsvorgang, ist durch eine Begrenzung des Motorstromes beeinflußbar.
Da der Aufspannteller 3 und der Stößel 12 der Nutenstanzmaschine in mechanischer Verbindung mit der Kurbelwelle 7 stehen, bewirkt jede Umdrehung der Kurbelwelle 7 einen Hub des Stößels 12 und einen Drehschritt des Aufspanntellers 3 um einen Winkel, dei der Nutteilung der zu nutenden Platine 2 entspricht. Dk Größe des Drehschrittes war vorher über da: Wechselradgetriebe 5 eingestellt worden.
Der Drehschritt beginnt kurz nachdem das am Stöße 12 befestigte Werkzeug aus der in die Platine ί gestanzten Nut herausgetreten ist. Wegen der durch dit erfindungsgemäße Winkelkorrektur möglichen stel lungsgenauen Stillsetzung des Aufspanntellers 3, kanr die Dauer eines Drehschrittes des Aufspanntellers : aber nun bis kurz vor dem Auftreffen des Werkzeuge; auf die Platine 2 ausgedehnt werden. Die sich hierau: ergebende Größe des Drehschrittes beträgt etwa 270° Der Beginn und das Ende des Drehschrittes sind durcr die jeweilige Stellung der Kurbelwelle 7 festgelegt Dieser Winkelbereich der Kurbelwelle 7, in welchen der Aufspannteller 3 stillgesetzt ist, beträgt somit nod 90° und reicht aus, ein einwandfreies Stanzen der Nuter in der Platine 2 zu ermöglichen.
Im hier zu beschreibenden Ausführungsbeispiel wai der Scheibenläufer-Motor 13 gestartet worden, als siel der Stößel 12 im oberen Totpunkt befand und dei gerade auszuführende Drehschritt zur Hälfte beende war. Daraus ergibt sich, daß das Stillsetzen de: Kurbelwelle 7 nach Fertigstellung einer Platine 2 ir möglichst großer Nähe des gewünschten Haltepunkte: erfolgen muß, da anderenfalls das Mitnehmerelemen des Aufspanntellers 3 nicht mit der Markierung in de: Platine 2 fluchtet, wodurch ein einwandfreies Nuten dei Platine 2 nicht möglich ist.
Nachdem sämtliche Nuten in der auf dem sicr schrittweise weiterdrehenden Aufspannteller 3 liegen den Platine 2 eingestanzt sind, hat sich der Aufspanntel ler 3, abgesehen vom letzten halben Drehschritt, un 360° gedreht. Das Werkzeug tritt nun aus dei gestanzten letzten Nut aus, und es muß jetzt du Kurbelwelle 7 wieder stillgesetzt werden, um da: Abführen der fertigen und das Zuführen einer neuer Platine 2 zu ermöglichen.
Das hierzu für den Scheibenläufer-Motor 13 benötig te Abschaltsignal liefert der kontaktlose Geber 8, unc zwar dann, wenn er durch die synchron mit derr Aufspannteller 3 umlaufende Nocke 5b am Wechselrac 5a bedämpft ist Da der Bremswinkel des Scheibenläu fer-Motors 13 von der eingestellten Hubzahl abhängt die Kurbelwelle 7 aber unabhängig von der Hubzah möglichst genau in der gewünschten Haltestelluni stillgesetzt werden soll, ist die Nocke 5b derar angeordnet daß das Abschaltsignal so frühzeitig geliefert wird, da3 ein Stillsetzen der Kurbelwelle ; selbst bei maximaler Hubzahl in der gewünschter Stellung möglich ist
Damit die Kurbelwelle 7 bei geringeren Hubzahler nun nicht etwa entsprechend früher stillgesetzt wird was immerhin einen gewissen Zeitverlust bei der spätei noch beschriebenen Korrektur ihrer Haltestellunj bedeuten würde, ist mit dem Potentiometer 18 für di< Einstellung der Hubzahi der Nutenstanzmaschine eir weiteres Potentiometer 19 gekoppelt das das Durch schalten des am Zeitglied 20 anliegenden Signals zurr Schütz 21 im richtigen Zeitpunkt veranlaßt Trot; Anstehens des vom Geber 8 gelieferten Abschaltsignal: für den Scheibenläufer-Motor 13 wird dieser erst danr abgeschaltet wenn dessen Bremsmoment ausreicht di< Kurbelwelle 7 in der gewünschten Haltestellunj stillzusetzen.
Gleich nachdem die Kurbelwelle 7 stillgesetzt isi erfolgt durch die kontaktloscn Geber 9 und 10 di<
Kontrolle, ob die gewünschte Haltestellung der Kurbelwelle 7 exakt eingehalten worden ist. Das ist der Fall, wenn, wie in F i g. 2 dargestellt, beide Geber 9 und 10 von der Kurve Ha bedämpft werden. Anschließend wird dann die Platine 2 von den Haltearmen Xa der Transportvorrichtung 1 aufgenommen und, wie bereits ausgeführt, abtransportiert.
Sofern die Haltestellung der Kurbelwelle 7 jedoch aus irgendwelchen Gründen von der gewünschten Haltestellung abweicht, erfolgt unmittelbar nach dem Stillsetzen der Kurbelwelle 7 ein Korrekturvorgang, bei dem der Scheibenläufer-Motor 13 mit herabgesetzter Drehzahl im Schleichgang gestartet und die Drehrichtung dabei derart gesteuert wird, daß die Abweichung verschwindet. Die Einstellung der Drehzahl des im Schleichgang betriebenen Scheibenläufer-Motors 13 erfolgt mittels der Potentiometer 24 und 25.
Da eine Abweichung der Haltestellung der Kurbelwelle 7 im Einzelfall entweder aus einer zu schwachen oder einer zu starken Abbremsung der bewegten Maschinenteile resultiert, muß deshalb zunächst die Richtung der Abweichung festgestellt werden, um den Scheibenläufer-Motor 13 in die den gewünschten Effekt erzielende erforderliche Drehrichtung steuern zu können. Diese Aufgabe übernehmen die kontaktlosen Geber 9 und 10.
In F i g. 3 ist die Stellung der Kurve 11a und damit der Kurbelwelle 7 in Bezug auf diese beiden kontaktlosen Geber 9 und 10 bei zu schwacher Abbremsung dargestellt Wie zu ersehen ist, ist der Geber 9 bei der in Richtung des Pfeiles 17 angenommenen Betriebsdrehrichtung der Kurbelwelle 7 unbedämpft.
Demgegenüber zeigt F i g. 4 die Stellung der Kurve 11a bei zu starker Abbremsung der Kurbelwelle 7. Die Nocke 11a befindet sich hier noch nicht in Wirkstellung zum Geber 10. Dieser ist infolgedessen noch unbedämpft.
Aus F i g. 3 und 4 geht somit hervor, daß die Geber 9 und 10 je nach Richtung der Abweichung der Kurbelwelle 7 von der gewünschten Haltestellung einen bestimmten Schaltzustand aufweisen. Dieser Schaltzustand wird in der in diesem Ausführungsbeispiel aus verknüpften UND-Gliedern bestehenden Steuerung nach F i g. 6 weiterverarbeitet und bewirkt bei zu starker Abbremsung über das Schütz 22 eine Korrektur in Betriebsdrehrichtung des Scheibenläufer-Motors 13 (positive Korrektur) und bei zu schwacher Abbremsung über das Schütz 23 eine Korrektur entgegengesetzt dazu (negative Korrektur).
Zur Steuerung des Scheibenläufer-Motors 13 sind Kontakte 21a, 22a und 23a der Schütze 21, 22 und 23 an entsprechenden Stellen des Stromkreises angeordnet.
Bei Verschwinden der Abweichung sind beide Geber 9 und 10 bedämpft, wodurch ein Abschalten des Scheibenläufer-Motors 13 aus dem Schleichgang bewirkt wird. Der maximale bei diesem Bremsvorgang erreichbar bleibende Haltepunktfehler bezogen auf die gewünschte Haltestellung beträgt ± 0,5°. Sollte die vor der Korrektur auftretende Abweichung so groß sein, daß keiner der beiden Geber 9 und 10 durch die Kurve 11a bedämpft wird, so erfolgt die Korrektur solange unmittelbar nach der Abschaltung des Scheibenläufer-Motors 13 in dessen durch den Pfeil 17 gekennzeichnete Betriebsdrehrichtung, bis beide Geber 9 und 10 bedämpft sind.
In Fig. 5 sind die wichtigsten Funktionen an der erfindungsgemäßen Nutenstanzmaschine während der Fertigung einer Platine 2 aufgetragen.
Durch die in F i g. 6 gezeigte Schaltung ist außerdem gewährleistet, daß die Nutenstanzmaschine nicht eingeschaltet werden kann bzw. daß die Transportvorrichtung keine neue Platine 2 auf den Aufspannteller 3 ablegen kann, sofern nicht beide Geber 9 und IC bedämpft sind.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Ϊ09 544/3

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Winkelkorrektur für eine stillgesetzte Kurbelwelle einer Presse — insbesondere von Nutenstanzmaschinen, bei denen der Aufspannteller für die zu nutenden Bleche im Takt des Stößelhubes Drehschritte um der Nutteilung entsprechende Winkel ausführt und mit der vom Antriebsmotor angetriebenen Kurbelwelle in Verbindung steht — durch die die Kurbelwelle in Abhängigkeit von ihrer Winkelstellung automatisch in eine die Winkelabweichung zum Verschwinden bringenden Drehrichtung gedreht wird, gekennzeichnet durch einen Gleichstrom-Scheibenläufer-Motor (13) als Antriebsmotor für die Kurbelwelle (7) und eine mit der Kurbelwelle (7) verbundene Steuerkurve (11, lla) bestimmter Winkelerstreckung, welche mit zwei in etwa demselben Winkelabstand voneinander neben der Umlaufbahn der Steuerkurve (11, Ua) angeordneten kontaktlosen Gebern (9, 10) zusammenwirkt, von denen nach Stillstand der Kurbelwelle (7) bei nicht zugleich eingetretener Bedämpfung der beiden Geber (9, 10) jeweils der nicht bedämpfte an den Antriebsmotor einen Einschaltimpuls in der jeweils richtigen Drehrichtung für die Winkelkorrektur liefert, und endgültiges Stillsetzen der Kurbelwelle (7) durch die beiden Geber (9,10) nach Erreichen der genauen vorbestimmten Winkelstellung der Kurbelwelle (7).
2. Winkelkorrektur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der von den Gebern (9, 10) eingeschlossene Winkel bezogen auf die Drehachse der Steuerkurve (11, Ha) mindestens gleich ist dem Winkel, um dessen Betrag der Haltepunkt der Kurbelwelle (7) beim Stillsetzen im oberen Totpunkt streut.
3. Winkelkorrektur nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Steuerkurve (11, lla) gebildete Steuerbereich sich soweit in Umfangsrichtung der Steuerkurve (U, lla) erstreckt, daß nur bei korrekter Lage der stillgesetzten Kurbelwelle (7) beide Geber (9, 10) bedämpft sind.
4. Winkelkorrektur nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Geber (9, 10) über eine logische Schaltung miteinander verknüpft sind, die drei Schütze (21, 22, 23) aufweist, von denen eines (21) den weiteren Funktionsablauf der Nutenstanzmaschine steuert, und die beiden anderen (22, 23) je eine Drehrichtung des Scheibenläufer-Motors (13) bewirken.
5. Winkelkorrektur nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Potentiometer (18) für die Verstellung der Hubzahl des Stößels (12) vorgesehen ist, das mit einem weiteren Potentiometer (19) mechanisch gekoppelt ist, das mit einem Zeitglied (20) in Verbindung steht.
6. Winkelkorrektur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheibenläufer-Motor (13) direkt an die Kurbelwelle (7) gekuppelt ist.
DE19722242120 1972-08-26 1972-08-26 Winkelkorrektur für eine stillgesetzte Kurbelwelle einer Presse, insbesondere von Nutenstanzmaschinen Granted DE2242120B2 (de)

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