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DE2634772A1 - Rotorbuerste - Google Patents

Rotorbuerste

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Publication number
DE2634772A1
DE2634772A1 DE19762634772 DE2634772A DE2634772A1 DE 2634772 A1 DE2634772 A1 DE 2634772A1 DE 19762634772 DE19762634772 DE 19762634772 DE 2634772 A DE2634772 A DE 2634772A DE 2634772 A1 DE2634772 A1 DE 2634772A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brush according
bristle
pelton wheel
axis
gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762634772
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebr Brill Gartengeraete & Co Kg 5810 Witte GmbH
Original Assignee
Armaturenfabrik Hermann Voss GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Armaturenfabrik Hermann Voss GmbH and Co filed Critical Armaturenfabrik Hermann Voss GmbH and Co
Priority to DE19762634772 priority Critical patent/DE2634772A1/de
Publication of DE2634772A1 publication Critical patent/DE2634772A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B13/00Brushes with driven brush bodies or carriers
    • A46B13/02Brushes with driven brush bodies or carriers power-driven carriers
    • A46B13/04Brushes with driven brush bodies or carriers power-driven carriers with reservoir or other means for supplying substances
    • A46B13/06Brushes with driven brush bodies or carriers power-driven carriers with reservoir or other means for supplying substances with brush driven by the supplied medium

Landscapes

  • Brushes (AREA)

Description

  • Rotorbürste
  • Die Erfindung betrifft eine Rotorbürste mit Flüssigkeitsantrieb, bestehend aus einem in einem Gehäuse drehbar gelagerten Schaufelrad, das über eine Achse mit einem Borsten aufweisenden Teller verbunden ist und das Gehäuse einen in Höhe des Schaufelrades angeordneten Wassereintritt besitzt.
  • Eine derartige Rotorbürste ist bereits bekannt. Jedoch besitzt diese aufgrund der Schaufel form und der Ausführung des Wassereintritts einen schlechten Wirkungsgrad und ein geringes Drehmoment, da eine Verwirbelung des Wassers im Schaufelbereich auftritt und eine schlechte Wasserableitung vorhanden ist, die eine Abbremsung des Borstentellers bewirkt. Zudem kann die antreibende Flüssigkeit, insbesondere Wasser, ungehindert seitlich aus dem Gehäuse oberhalb des Plattentellers austreten, so daß dadurch die Reinigungsleistung der Bürste weiterhin erniedrigt wird und zudem eine beträchtliche Spritzgefahr besteht.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ausgehend von einer Rotorbürste der eingangs beschriebenen Art, diese derart zu verbessern, daß aufgrund eines hohen Wirkungsgrades und eines geringen Spritzwasserverlustes eine maximale Waschleistung erreicht wird.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß das Schaufelrad als ein Peltonrad und der Wassereintritt als Düsenkanal ausgebildet sind. Der erfindungsgemäße Antrieb des Borstentellers mittels eines Peltonrades, das ein mit becherförmigen Schaufeln am Umfang besetztes, aus dem Turbinenbau bekanntes Laufrad ist, besitzt den besonderen Vorteil, daß auch bei relativ kleinen Wassermengen und relativ geringem Wasserdruck ein maximaler Wirkungsgrad erzielt wird. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn der Düsenkanal tangential auf die Schaufeln des Peltonrades ausgerichtet ist. Die Berechnung des Peltonrades in bezug auf die Größe seiner becherförmigen Schaufeln und der Querschnitt der Austrittsöffnung des Düsenkanals erfolgen aufgrund von bestimmten bekannten Erfahrungswerten in bezug auf die Beziehungen zwischen Flüssigkeitsgeschwindigkeit, -menge und -druck. Dabei ist jedoch von Wichtigkeit, daß mittels des Düsenkanals eine wesentliche Erhöhung der Eintrittsgeschwindigkeit der Flüssigkeit erfolgt. Denn eine hohe Eintrittsgeschwindigkeit bewirkt ein hohes Drehmoment der Rotorbürste und damit eine hohe Reinigungsleistung. Zweckmäßigerweise kann zur Vermeidung von Druckverlusten innerhalb der Flüssigkeitszuleitung erfindungsgemäß die Achse des Düsenkanals mit der Achse eines Anschlußstutzens für die Zuführleitung zusammenfallen.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist es zweckmäßig, daß das Peltonrad mit geringem radialen Spalt konzentrisch im Gehäuse auf einer vertikalen Achse gelagert ist. Diese trägt gleichzeitig den mit Borsten bestückten, parallel zum Peltonrad ausgerichteten Teller. Dabei kann das Gehäuse eine horizontale Kopfplatte mit einstückig daran angeformten, nach unten offenen zylindrischen Schaft aufweisen, und die vorzugsweise aus einem metallischen Rundbolzen bestehende Achse kann mit einem Ende zentrisch im hori.ontalen Deckel senkrecht und unlösbar eingelassen sein.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß der Plattenteller konzentrisch von einem im offenen Endbereich des Schaftes sitzenden Ring umgeben ist, dessen Unterseite einen Borstenkranz besitzt. Durch diese erfindungsgemäße Maßnahme wird das durch die Rotationsbewegung des Borstentellers radial nach außen spritzende Wasser abgefangen, so daß dieses vollständig über den Borstenteller abfließt und somit die Reinigungsleistung erhöht. Der Ring kann dabei mittels einer Rast-oder Schnappverschlußkupplung gehaltert sein, und zweckmäßigerweise sind die den feststehenden Borstenkranz bildenden Borsten länger und/oder tiefer als die an der Unterseite des Plattentellers sitzenden Borsten. Diese Ausbildung des Borstenkranzes verhindert bei zu großem Anpreßdruck der Rotorbürste auf die zu reinigende Fläche eine zu starke Verformung der Waschborsten.
  • Dies ist insofern wichtig, da die beste Reinigungswirkung durch ein Waschen ohne Anpreßdruck des r jrstentellers durch reine Rotation erreicht wird. Demnach dienen die Borsten des Borstenkranzes zur Druckentlastung des Borstentellers. Zusätzlich kann es zweckmäßig sein, wenn die Borsten des Borstenkranzes schräg nach außen gestellt sind. Diese Schrägstellung der Borsten verhindert bei der Druckaufnahme ein Wegknicken der Borsten nach innen, wodurch die Drehung des Borstentellers behindert würde.
  • Nach einer weiteren besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann zwischen dem Peltonrad und dem Borstenteller ein vorzugsweise als Zahnradgetriebe ausgebildetes Untersetzungsgetriebe sitzen. Durch diese erfindungsgemäße Maßnahme wird eine Erhöhung des Drehmoments erzielt, indem die Drehgeschwindigkeit des mit Borsten bestückten Plattentellers bei gleichbleibender Drehgeschwindigkeit des Peltonrades reduziert wird. Die Erhöhung des Drehmoments verhindert ein Stehenbleiben des Borstentellers z.B. an Kanten, so daß z.B. bei normalem Wasserleitungsdruck, d.h. 3 - 4,5 bar und Wasserleitungsquerschnitt, d.h. z.B. 1/2 Rohrdurchmesser, ein störungsfreies Reinigen bei voller Leistung möglich ist. Durch die reduzierte Drehgeschwindigkeit des Plattentellers wird weiterhin der tangentiale Spritzwasserauswurf wesentlich vermindert. Das Untersetzungsverhältnis kann beispielsweise 1 : 2 oder 1 : 3 betragen. Im Falle ohne Untersetzungsgetriebe besitzt das Peltonrad vorzugsweise eine zentrische Buchse, deren Durchgangsbohrung den metallischen Rundbolzen aufnimmt und deren Endbereich in eine zentrische Bohrung des mit Borsten bestückten Plattentellers form- und kraftschlüssig eingreift, wobei der Plattenteller mittels eines in einer endseitigen Nut des Rundbolzens sitzenden Sicherungsringes axial gehaltert ist. Zweckmäßigerweise besteht die form- und kraftschlüssige Verbindung zwischen der Peltonradbuchse und der Plattentellerbohrung aus einer ineinandergreifenden Verzahnung oder aus einer Nut-Paßfederverbindung. Durch diese vorstehende Ausgestaltung ergibt sich eine relativ einfache kompakte Bauweise sowie eine große Robustheit und Störunanfälligkeit der erfindungsgemäßen Bürste. Ist ein Untersetzungsgetriebe vorhanden, dann kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, daß das Peltonrad ein nach unten zentrisch vorspringendes Ritzel und der Borstenteller ein nach oben zentrisch vorspringendes Zahnrad trägt, die drehbeweglich auf einem in der Kopfplatte des Gehäuses unlösbar eingesetzten metallischen Rundbolzen gelagert sind und mit einem auf einer separaten Achse starr miteinander verbundenen Zahnradpaar kämmen, wobei die separate Achse parallel zum Rundbolzen ausgerichtet und in einer stegförmigen Verstrebung gelagert ist. Die Verstrebung ist mit einer zentrischen Bohrung, die den metallischen Rundbolzen umschließt, und mit einer exzentrisch angeordneten Bohrung zur Aufnahme der das Zahnradpaar tragenden separaten Achse versehen. Zur Versteifung ist dabei mit Vorteil an der zentrischen und exzentrischen Bohrung jeweils ein aus der Plattenebene heraustretender Bund angeordnet. Die Verstrebung stützt sich vorteilhafterweise im Gehäuseinneren gegen zwei oder drei angeformte Anschläge ab und ist beispielsweise mit diesen vorteilhafterweise durch Verschrauben, Verschweißen oder Verkleben verbunden.
  • Um die Bürste nach der Erfindung so einfach und kostengünstig wie eben möglich auszuführen, sind zweckmäßigerweise das Peltonrad mit Ritzel und der Borstenteller mit Zahnrad jeweils einstückig ausgebildet. Die separate Achse kann mit einem ihrer Zahnräder einstückig ausgebildet sein, wobei das lose Zahnrad über eine Nut-Paßfederverbindung oder dergleichen mit der Achse gekuppelt und mittels eines in einer endseitigen Ringnut der Achse eingesetzten Sicherungsringes axial festgelegt ist. Alternativ kann die separate Achse aber auch einstückig mit dem Zahnradpaar ausgebildet sein. In diesem Fall besitzt die exzentrische Bohrung in der Verstrebung einen Durchmesser, der ein Hindurchstecken des kleinen Zahnrades ermöglicht, wobei dann zur axialen Festlegung ein Sicherungsring dient, der in einer Ringnut der Achse sitzt, die zwischen den einander benachbarten Seiten der Verstrebung und dem kleinen Zahnrad angeordnet ist.Um das Gewicht der erfindungsgemäßen Bürste möglichst gering zu halten und eine vom Material her unempfindliche Ausführung zu schaffen, so daß eventuelle durch Wasser verursachte Korrosionserscheinungen an den einzelnen Bürstenbestandteilen nicht auftreten können, ist es erfindungsgemäß von Vorteil, wenn sämtliche Bestandteile der Bürste mit Ausnahme des metallischen z. B. aus Messing oder rostfreiem Stahl bestehenden Rundbolzens aus relativ leichtem thermoplastischem Kunststoff bestehen. Je nach Einsatzzweck der erfindungsgemäßen Bürste können auch die Borsten aus Kunststoff bzw. Kunstfasern und/oder tierischell Haaren und/oder pflanzlichen Fasern bestehen.
  • Der Gegenstand der Erfindung wird nachfolgend anhand von zwei auf der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführurigsbeispielen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel einer Bürste, Fig. 2 eine Draufsicht nach Fig. 1 teilweise im Schnitt, Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel einer Bürste und Fig. 4 eine teilweise geschnittene Draufsicht nach Fig. 3.
  • Die erfindungsgemäße Bürste nach Fig. 1 und 2 besteht aus einem etwa napfförmig ausgebildeten Gehäuse mit einer horizontalen ebenen Kopfplatte 1 mit sich einstückig daran anschließendem zylindrischen Schaft 2. Das Gehäuse umfaßt weiterhin einen Anschlußstutzen 3 zum Anschluß einer Schlauchkupplung oder dergleichen, der gleichzeitig als Handgriff ausgebildet ist. Am Übergang des Anschlußstutzens 3 zum Gehäuse ist unterhalb des Anschlußstutzens ein Stutzen 3 a mit Innengewinde gleichzeitig befestigt, in das eine Verlängerungsstange eingeschraubt werden kann. Der Anschlußstutzen 3 besitzt eine Bohrung, die als sich zum Gehäuseinneren kontinuierlich verjüngender Düsenkanal 4 ausgebildet ist. In Abweichung von der zeichnerischen Darstellung kann die Achse des Anschlußstutzens 3 mit der Achse des Düsenkanals 4 zusammenfallen, so daß sich eine etwa tangentiale Ausrichtung zum Gehäuseschaft 2 ergibt. Auch ist es denkbar, zwei Düsenkanäle parallel untereinander im Anschlußstutzen vorzusehen. Das vorzugsweise aus thermoplastischem Kunststoff bestehende, beispielsweise im Spritzgußverfahren hergestellte Gehäuse trägt gehäuseinnenseitig eine zentrisch angeordnete und senkrecht ausgerichtete Achse, die als metallischer, z.B. aus Messing bestehender Rundbolzen 5 ausgeführt ist. Der Rundbolzen 5 ist durch Umspritzen fest in der Gehäusekappe 1 verankert, wobei die Stabilität der Verankerung durch einen ins Gehäuseinnere hineinspringenden Bund 6 sowie durch eine Rändelung 7 am Rundbolzenende erhöht ist.
  • Der Rundbolzen 5 lagert ein aus z.B. thermoplastischem Kunststoff bestehendes Peltonrad 8, das am Umfang mit an ihrer Oberseite geschlossenen, becherförmigen Schaufeln 9 besetzt ist.
  • Der Durchmesser des Peltonrades 8 ist so bemessen, daß zwischen Außenseite der Schaufeln 9 und dem Innenmantel des Gehäuseschaftes 2 nur ein geringer Spalt 10 verbleibt. Das Peltonrad besitzt auf seiner Oberseite eine zentrische Vertiefung 11, in die der an der Innenseite der Gehäusekappe 1 angeformte Bund 6 eingreift, wobei der Bund 6 gleichzeitig als Abstandhalter wirkt, um das Peltonrad im Abstand von der Unterseite der Gehäusekappe zu halten. Auf der der Ausnehmung 11 gegenüberliegenden Seite besitzt das Peltonrad 8 eine zentrisch angeformte, mit einer Durchgangsbohrung 12 versehene Buchse 13, deren Durchgangsbohrung dem Durchmesser des Rundbolzens 5 so angepaßt ist, daß sich eine praktisch reibungsfreie Lagerung des Peltonrades 8 im Rundbolzen ergibt. Zwecks Gewichts- und Materialersparnis ist das Peltonrad mit Durchbrüchen 14 versehen.
  • Mit dem Bund 13 des Peltonrades 8 ist ein unterseitig mit eingelassenen Borsten 15 bestückter Borstenteller 16 mit einer Aufnahmeöffnung 17 kraft- und formschlüssig beispielsweise über Nuten und Paßfeder verbunden, wobei der Bund 13 in die Aufnahmebohrung 17 eindringt. Der Borstenteller 16 besitzt unterseitig eine Aussparung 18 und eine von dieser ausgehende, in die Ausnehmung 17 mündende Bohrung 19 mit einem dem Rundbolzen 5 entsprechenden Durchmesser. Der freie Endbereich des Rundbolzens endet in der Aussparung 18 des Borstentellers 16 und besitzt in Höhe des Bodens der Aussparung 18 eine Ringnut 20, in der ein Sicherungsring 21 eingesetzt ist. Damit sind Peltonrad 8 und Borstenteller 16 am Rundbolzen 5 axial festgelegt.
  • Der Borstenteller 16 besitzt eine Reihe von Durchgangsöffnungen 22, durch die das eingeleitete Wasser in die Borsten 15 fließen kann.
  • Der Borstenteller 16 wird konzentrisch von einem Ring 23, der ebenso wie das Peltonrad 8 und der Borstenteller 16 aus z.B.
  • thermoplastischem Kunststoff besteht, umfaßt, wobei der Ring 23 unterseitig einen umlaufenden Borstenkranz 24 trägt, dessen Borsten steifer und/oder länger als die Borsten 15 und nach außen schräg gestellt sind. Die Außenfläche des Ringes 23 ist konisch und besitzt eine Nut 25. Der offene Endbereich des Gehäuseschaftes 2 besitzt eine dem Konus des Ringes 23 angepaßte Trichterform und einen umlaufenden Wulst 26, der in die Nut 25 des Ringes 23 einzuschnappen vermag, wenn der Ring mit gewisser Kraft in die Gehäuseöffnung hineingeschoben wird. Am inneren Ende des Ringes 23 ist eine nach innen gerichtete Zunge 27 angeformt, die den Zweck hat, den Spalt zwischen Borstenteller 16 und Ring 23 weitgehend abzudecken, damit möglichst viel Wasser durch die Öffnungen 22 und weniger Wasser durch den Umfangsspalt fließt.
  • Das Ausführungsbeispiel der Erfindung nach Fig. 3 und 4 weicht gegenüber dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel insoweit ab, als zwischen dem Peltonrad 8 und dem Borstenteller 16 ein Untersetzungsgetriebe angeordnet ist. Dabei ist der Bund 13 des Peltonrades als Ritzel 28 ausgebildet und der Borstenteller 16 trägt oberseitig ein Zahnrad 29.
  • Ritzel 28 und Zahnrad 29 können vorzugsweise mit dem Peltonrad 8 bzw. mit dem Borstenteller 16 einstückig ausgebildet sein. Mit den Zähnen des Ritzels 28 und den Zähnen des Zahnrades 29 kämmen die Zähne eines auf einer separaten Achse 30 angeordneten Zahnradpaares, wobei das kleinere Zahnrad 32 des Zahnradpaares einen dem Ritzel 28 entsprechenden Durchmesser und das größere Zahnrad 33 einen dem Zahnrad 29 entsprechenden Durchmesser besitzt, so daß hier eine Untersetzung beispielsweise von 1 : 2 bis 1 : 3 vorliegt.
  • Die separate Achse 30 ist in einer konzentrisch angeordneten, mit einem Verstärkungsbund 34 versehenen Bohrung 35 einer stegförmigen Verstrebung 37 gelagert, wobei in die Bohrung 35 eine Lagerbuchse 36 eingesetzt sein kann. Die Verstrebung 37 besitzt eine zentrische, durch einen Bund 38 versteifte Bohrung, mit der sie den in die Gehäusekappe 1 unlösbar eingesetzten Rundbolzen 5 umgreift. Die Verstrebung stützt sich gegen zwei oder drei im Gehäuseinneren an geformte Anschläge 39 ab und ist dadurch lagefixiert, daß sie mit den Anschlägen verschraubt, verklebt oder verschweißt wird. Die stegförmige Ausbildung der Verstrebung 37 ermöglicht einen ungehinderten Wasserdurchfluß. Die Einzelbestandteile der Bürste nach Fig. 3 und 4 können mit Ausnahme des Rundbolzens 5 aus z.B. thermoplastischem Kunststoff bestehen und kostengünstig z.B. im Spritzdruckguß-Verfahren hergestellt werden.

Claims (20)

  1. ANSPRUCHE Rotorbürste mit Flüssigkeitsantrieb, bestehend aus einem in einem Gehäuse drehbar gelagerten Schaufelrad, das über eine Achse mit einem Borsten aufweisenden Teller verbunden ist,und das Gehäuse einen in Höhe des Schaufelrades angeordneten Wassereintritt besitzt, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß das Schaufelrad als ein Peltonrad (8) und der Wassereintritt als Düsenkanal (4) ausgebildet ist.
  2. 2. Rotorbürste nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Düsenkanal (4) tangential auf die Schaufeln (9) des Peltonrades (8) ausgerichtet ist.
  3. 3. Bürste nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß die Achse des Düsenkanals (4) mit der Achse eines Anschlußstutzens (3) für eine Zuführleitung zusammenfällt.
  4. 4. Bürste nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Peltonrad (8) mit geringem radialen Spalt (10) konzentrisch im Gehäuse auf einer vertikalen Achse gelagert ist.
  5. 5. Bürste nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Gehäuse eine horizontale Kopfplatte (1) mit einstückig daran angeformten nach unten offenen zylindrischen Schaft (2) aufweist und daß die aus einem metallischen Rundbolzen (5) bestehende Achse mit einem Ende zentrisch im horizontalen Deckel (1) senkrecht und unlösbar eingelassen ist.
  6. 6. Bürste nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Borstenteller (16) konzentrisch von einem im Endbereich des Schaftes (2) sitzenden Ring (23) umgeben ist, dessen Unterseite einen Borstenkranz (24) besitzt.
  7. 7. Bürste nach Anspruch 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t, daß der konzentrische Ring (23) mittels einer Rast-oder Schnappverschlußkupplung (25,26) gehaltert ist.
  8. 8. Bürste nach Anspruch 6 oder 7, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die den Borstenkranz (24) bildenden Borsten des konzentrischen Ringes (23) länger und/oder steifer sind, als die an der Unterseite des Borstentellers (16) sitzenden Borsten (15).
  9. 9. Bürste nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 8, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Borsten des Borstenkranzes (24) schräg nach außen gestellt sind.
  10. 10. Bürste nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Peltonrad (8) eine zentrische Buchse (13) besitzt, deren Durchgangsbohrung (52) den metallischen Rundbolzen (5) aufnimmt und deren Endbereich in eine zentrische Bohrung (17) des mit Borsten (15) bestückten Borstentellers (16) form- und kraftschlüssig eingreift, wobei der Borstenteller (16) mittels eines in einer endseitigen Nut (20) des Rundbolzens (5) sitzenden Sicherungsringes (21) axial gehaltert ist.
  11. 11. Bürste nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die form-und kraftschlüssige Verbindung zwischen der Peltonradbuchse (13) und der Borstentellerbohrung (17) aus einer ineinandergreifenden Verzahnung oder aus einer Nut-Paßfederverbindung besteht.
  12. 12. Bürste nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, d ad u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß zwischen dem Peltonrad (8) und dem Borstenteller (16) ein Untersetzungsgetriebe sitzt.
  13. 13. Bürste nach Anspruch 12, d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t, daß das Untersetzungsgetriebe ein Zahnradgetriebe ist.
  14. 14. Bürste nach Anspruch 12 oder 13, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß das Peltonrad (8) ein nach unten zentrisch vorspringendes Ritzel (28) und der Borstenteller (16) ein nach oben zentrisch vorspringendes Zahnrad (29) trägt, die drehbeweglich auf einem in der Kopfplatte (1) unlösbar eingesetzten metallischen Rundbolzen (5) gelagert sind und mit einem auf einer separaten Achse (30) starr miteinander verbundenen Zahnradpaar (32,33)kämmen, wobei die separate Achse (30) parallel zum Rundbolzen (5) ausgerichtet und in einer stegförmigen Verstrebung (37) gelagert sind.
  15. 15. Bürste nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 14, d a du r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Verstrebung (37) mit einer zentrischen Bohrung (35) den metallischen Rundbolzen (5) umschließt und mit einer exzentrischen Bohrung (35) zur Aufnahme der das Zahnradpaar (32,33) tragenden separaten Achse (30) versehen ist, wobei an der zentrischen und exzentrischen Bohrung jeweils ein aus der Plattenebene heraustretender Bund (38,34) angeordnet ist.
  16. 16. Bürste nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 15, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Peltonrad (8) mit Ritzel (28) und der Plattenteller (16) mit Zahnrad (29) jeweils einstückig ausgebildet sind.
  17. 17. Bürste nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 16, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die separate Achse (30) mit einem ihrer Zahnräder (32 oder 33) einstückig ausgebildet ist, wobei das lose Zahnrad über eine Nut-Paßfederverbindung oder dergleichen mit der Achse (30) gekuppelt und mittels eines in einer endseitigen Ringnut mit der Achse (30) eingesetzten Sicherungsringes axial festgelegt ist.
  18. 18. Bürste nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 16, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die separate Achse (30) einstückig mit den Zahnrädern (32,33) ausgebildet ist und die exzentrische Bohrung (35) in der Verstrebung (37) einen Durchmesser besitzt, der ein Hindurchstecken des kleinen Zahnrades (32) ermöglicht, wobei zur axialen Festlegung ein Sicherungsring dient, der in einer Ringnut der Achse sitzt, die zwischen den einander benachbarten Seiten der Verstrebung (37) und kleinem Zahnrad (32) angeordnet ist.
  19. 19. Bürste nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 18, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß sämtliche Bestandteile der Bürste, mit Ausnahme des metallischen Rundbolzens (5) aus relativ leichtem thermoplastischen Kunststoff bestehen.
  20. 20. Bürste nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 18, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Borsten (15,24) aus Kunstfasern und/oder tierischen Haaren und/oder pflanzlichen Fasern bestehen.
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