DE2630950A1 - Magnetblasenspeicheranordnung - Google Patents
MagnetblasenspeicheranordnungInfo
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- For Increasing The Reliability Of Semiconductor Memories (AREA)
Description
.Unser Zeichen: T 2050 7.JuIi 1976
TEXAS INSTRUMENTS INCORPORATED
13500 North Central Expressway-Dallas, Texas, Y,St.A.
13500 North Central Expressway-Dallas, Texas, Y,St.A.
Magnetblasenspeicheranordnung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Magnetblasenspeicheranordnung und insbesondere auf eine solche Anordnung, bei
der es zulässig ist, Magnetblasen-Chips zu verwenden, die
ein oder mehrere fehlerhafte Abschnitte aufweisen, die
Magnetblasen nicht weitertransportieren können.
Magnetblasen nicht weitertransportieren können.
In den vergangenen Jahren sind große Fortschritte in der
Entwicklung von Einrichtungen für die elektronische Datenverarbeitung gemacht worden, so daß dem Planer von Datenverarbeitungsanlagen heute ei.ne mit hoher Geschwindigkeit arbeitende, zuverlässige Hardware zur Verfügung steht.
Die in jüngster Zeit entwickelten elektronischen Bauelemente, insbesondere Bauelemente, mit integrierten Schaltungen, führten zu einer beträchtlichen Ausweitung der Fähigkeit moderner elektronischer Datenverarbeitungsanlagen, Daten zu verarbeiten. Mit der Zunahme der Verarbeitungsgeschwindigkeit und der Verarbeitungskapazität ist auch der Datenspeicherbedarf gestiegen. Zur Speicherung großer Mengen digitaler Daten bestehen derzeit mehrere unterschiedliche Möglichkeiten,
Entwicklung von Einrichtungen für die elektronische Datenverarbeitung gemacht worden, so daß dem Planer von Datenverarbeitungsanlagen heute ei.ne mit hoher Geschwindigkeit arbeitende, zuverlässige Hardware zur Verfügung steht.
Die in jüngster Zeit entwickelten elektronischen Bauelemente, insbesondere Bauelemente, mit integrierten Schaltungen, führten zu einer beträchtlichen Ausweitung der Fähigkeit moderner elektronischer Datenverarbeitungsanlagen, Daten zu verarbeiten. Mit der Zunahme der Verarbeitungsgeschwindigkeit und der Verarbeitungskapazität ist auch der Datenspeicherbedarf gestiegen. Zur Speicherung großer Mengen digitaler Daten bestehen derzeit mehrere unterschiedliche Möglichkeiten,
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Schw/Ba
Schw/Ba
beispielsweise Lochkarten, Lochstreifen, Magnetbänder, Magnettrommeln, Magnetplatten und Magnetkerne. Mit Ausnahme
von Magnetkernen und den ihnen entsprechenden Festkörperspeicherausführungen erfordern diese Speicher für den Zugriff auf ein
bestimmtes Datenbit eine relativ lange Zeitperiode.
Andrerseits kann bei Direktzugriffspeichern, die mit Magnetkernen und den ihnen entsprechenden Halbleiterbauelementen
ausgestattet sind, jedes einzelne im Speicher gespeicherte Bit oder Wort äußerst schnell wiedergewonnen werden, wobei
die zum Lesen eines gespeicherten Informationsbits benötigte Zeitdauer nur die für das Arbeiten der elektronischen Schaltungen
erforderliche Zeitdauer ist. Die erhöhte Geschwindigkeit führte jedoch auch zu erhöhten Kosten. Bei Betrachtung
der oben erörterten Speicher ergibt sich somit, daß die Kosten pro gespeichertem Inforaiationsbit bei den langsamsten
Speichervorrichtungen au niedrigsten und bei den schnellsten Speichervorrichtungen am höchsten sind. Es ist daher angestrebt
worden, Speicher mit großer Kapazität zu entwickeln, die durch eine große Datenzugriffszeit gekennzeichnet sind,
jedoch niedrigere Kosten verursachen als Magnetkerne und Festkörper-Speichervorrichtungen.
In diesem Zusammenhang ist in jüngster Zeit eins* Art
magnetischer Bauelemente, die allgemein als Magnetblasenbauelemente bezeichnet werden, beträchtliches Interesse
entgegengebracht worden. Diese Bauelemente sind beispielsweise in dem Aufsatz "Application of Orthoferrites to Domain Wall
Devices" in IEEE Transactions on Magnetics, Band MAG 5,
Nr.3t 1969, Seiten 544 bis 553 beschrieben. Diese Magnetblasen-Bauelemente
haben allgemein eine ebene Gestalt, und sie sind aus Materialien aufgebaut, die leichte Magnetisierungsrichtungen
aufweisen, die ira wesentlichen senkrecht zur Ebene ihres Aufbaus verlaufen. Magnetische Eigenschaften,
wie die Magnetisierungsanisotropie, die Koerzitivkraft und
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die Beweglichkeit sind dabei derart, daß das Bauelement magnetisch gesättigt gehalten werden kann, wobei die
Magnetisierung in einer außerhalb der Ebene liegenden Richtung verläuft, und daß kleine örtliche Domänenbereiche
aufrechterhalten werden können, deren magnetische Polarisation entgegengesetzt zur allgemeinen Polarisationsrichtung ausgerichtet
ist. -Solche örtliche Bereiche, die allgemein zylindrisch sind, stellen binäre Speicherbits.dar. Das Interesse an diesen
Bauelementen ist' hauptsächlich darin begründet, daß eine hohe Dichte erhalten werden kann, und daß die zylindrischen Magnetbereiche
die Fähigkeit haben ,unabhängig -von den Grenzen des
magnetischen Materials in der Ebene zu sein, in der sie gebildet sind, so daß sie zur Erzielung verschiedener Datenverarbeitungsoperationenan
beliebige Stellen in der Ebene des magnetischen Materials bewegt werden können.
Auf eine Magnetblase kann dadurch eingewirkt werden, daß ein
Strom durch ein an das magnetische Material angrenzendes Leiterbandmuster geschickt wird oder daß das umgebende
Magnetfeld verändert wird. Beispielsweise können die Magnetblasen in dünnen Plättchen mit uniaxialer -Anisotropie gebildet
werden, bei denen die leichte Magnetisierungsachse senkrecht zur Plättchenebene verläuft; als Materialien kommen
dabei Seltene Erd-Orthoferrite, mit Aluminium und Gallium
substituierte Seltene Erd-Eisengranate und amorphe Seltene- :
E£d-Kobalt-oder -Eisenlegierungen in Frage. Da die·Magnetblasen
so weitertransportieren.,gelöscht, verdoppelt und behandelt werden können, daß Datenverarbeitungsoperationen
entstehen, wobei ihre Anwesenheit und ihr Fehlen festgestellt werden kann, können die Blasen zur Durchführung der für
einen Speicherbetrieb notwendigen Hauptfunktionen benutzt werden.
In der Literatur sind viele Organisatinnsstrukturen betriebsfähiger
Magnetblasenspeicher beschrieben worden. Die üblichste
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Speicherorganisation ist dabei die Organisation mit Haupt- und Nebenschleifen, die in der US-ES 3 618 054
beschrieben ist. Die Speicherorganisation mit Haupt- und Nebenschleifen ist mit ihrer Verwirklichung und ihrer
Arbeitsweise bekannt. Diese Speicherorganisation mit Haupt- und Nebenschleifen enthält eine geschlossene Hauptschleife,
die typischerweise von einer Anordnung aus Permalloyschaltungen in Form von T-Staben auf einem Plättchen aus Seltene-Erd-Orthoferrite
gebildet ist. Die Magnetblasen werden längs der Schleife durch die Wirkung eines sich in der Ebene
drehenden Hagnetfeldes weiterbewegt. Die Hauptschleife ist allgemein länglich ausgebildet, damit längsseits
mehrere Nebenschleifen aufgereiht werden können; Zweiwegübertragungstore gestatten die Übertragung der Magnetbiasen
aus einer Nebenschleife in die Hauptschleife und aus der Hauptschleife in eine Nebenschleife. Ein weiterer Zugriff
auf die Hauptschleife wird mit Hilfe eines Feststellungsund Leseanschlusses und eines eigenen Schreibanschlusses
erzielt.
Die oben beschriebene Organisationsform ermöglicht ein synchronisiertes Magnetblasenmuster, da die Weiterbewegung
in den Schleifen synchron mit der Drehung des in der Ebene liegenden Magnetfeldes erfolgt. Das bedeutet, daß eine
Parallelübertragung von Datenblasen aus mehreren Nebenschleifen gleichzeitig in die Hauptschleife durchgeführt
werden kann. Außerdem können mehrere Daten-Chips, die jeweils eine Hauptschleife und mehrere zugeordnete Nebenschleifen
enthalten, zusammen behandelt werden. Es ist üblich, solche Daten-Chips in Reihen anzuordnen und solche Reihen aus Daten-Chips
in zeitlich multiplexierten Schichten zu stapeln, damit komplexe Speicherstrukturen erhalten werden, wobei
die Datenblasen in allen Schleifen auf allen Chips mit
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in der Ebene erfolgenden Drehungen synchronisiert sind.
Typischerweise übertragen alle Nebenschleifen im Chip auf Befehl die Magnötblasen parallel aus ihren entsprechenden
Stellen in die Hauptschleife. Die Magnetblasen werden dann serielle festgestellt, wenn sie sich an einer Lesestelle
vorbeibewegen. An einer Schreibstelle können auch neue Daten eingegeben werden,- damit sie an einem geeigneten
späteren Zeitpunkt wieder parallel in die' Nebenschleifen
zurückübertragen werden ( wenn die Magnetblasenbewegung in der Hauptschleife die Daten für die Übertragung ausgerichtet
hat).
Gleichzeitige Lese/Schreibvorgänge mit Daten in einer Gruppe von miteinander in Beziehung stehender Hauptschleifen ermöglicht die Behandlung miteinander in Beziehung
stehender Magnetblasen als digital oder auf andere Weise codierte "Wörter.Zeitlich multiplexierte
Gruppen von Daten-Chips ermöglichen das Lesen und Schreiben von Daten im Zeitteilbetrieb, damit eine
Gesamtspeicher-Datengeschwindigkeit ermöglicht wird, ■die größer als die bei der Magnetblasenweiterbewegung
in einem einzelnen Chip möglich ist.
Ein Magnetblasen-Speichersystem mit Haupt- und Nebenschleifen, wie sie oben beschrieben wurden, hat zahlreiche
wirtschaftliche und betriebsmässige Vorteile,
doch muß jede Schleife in jedem Chip des Systems zur Erzielung eines befriedigenden Arbeitsverhaltens voll
funktionsfähig sein, wenn nicht spezielle Maßnahmen getroffen sind. Da Chips ganze Gruppen von Registern
enthalten, würde ein Fehler in einer der Nebenschleifen das Entfernen des ganzen Chips erfordern. Es sind verschiedene
Verfahren vorgeschlagen worden, damit die
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Verwendung von Magnetblasen-Chips ermöglicht wird, auch wenn eine oder mehrere ihrer Nebenschleifen fehlerhaft
sind. Beispiele finden sich in der US-Patentanmeldung SN 445
lind in dem Aufsatz "Fault-Tolerant Memory Organization:
Impact on Chip Yield and System Cost" in IEEE Transactions on Magnetics, September-1974. Bei diesem Verfahren wird
zum Speichern der Stellen fehlerhafter Plätze ein Magnetblasen-Chip verwendet. Dieses Verfahren, d.h. das Speichern
der Plätze fehlerhafter Schleifen auf einem Magnetblasen-Chip unterliegt mit der Zeit einem Genauigkeitverlust, und
es wäre vorteilhaft, wenn die Information über den Ort der fehlerhaften Schleife in·einem Dauerspeicher gespeichert
werden könnte.
Mit Hilfe der Erfindung soll daher eine Magnetblasenspeicheranordnung
mit der Organisation mit Haupt- und Nebenschleifen derart verbessert v/erden, daß
Daten-Chips verwendet werden können, die eine oder mehrere fehlerhafte Schleifen enthalten. Die zu schaffende
Magnetblasenspeicheranordnung mit.Haupt- und Nebenschleifen soll zum Speichern der Stellen fehlerhafter Nebenschleifen
von einem programmierbaren Festspeicher Gebrauch machen. Außerdem soll bei der zu schaffenden Magnetblasenspeicheranordnung
mit Haupt- und Nebenschleifen ein programmierbarer Festspsicher dazu verwendet werden, Daten daran zu
hindern, in fehlerhafte Schleifen auf einem Datenchip eingegeben oder aus fehlerhaften Schleifen auf einem
Datenchip herausgenommen zu werden.
Vorzugsweise enthält eine nach der Erfindung ausgebildete Magnetblasenspeicheranordnung mehrere Daten-Chips mit
jeweils einer Hauptschleife, mehrerei Nebenschleifen und
mehreren dazwischen angeordneten Übertragungstoren. Das Konzept eines Chips mit Haupt- und Nebenschleifen ist
nicht auf die in der US-PS 3 618 054 beschriebene Anordnung
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beschränkt; es ist vielmehr auf alle Speicher anwendbar, die aus mehreren Daten-Schleifen bestehen, die an wenigstens
einem Punkt jeder Datenschleife mit seriellen Eingabe/ Ausgabe-Bahnen in Verbindung stehen. Die Magnetblasen werden
mit Hilfe einer Einrichtung, beispielsweise einem sich in der. Ebene drehenden Magnetfeld ■., längs der Schleifen weiterbewegt,
und zum befehlsgesteuerten Übertragen der Magnetblasen über die Übertragungstore werden impulsförmig
angesteuerte Leitereinrichtungen verwendet. Jeder Daten-Chip
enthält wenigstens eine zusätzliche Nebenschleife, damit sich eine Redundanz für den Fall ergibt, daß eine
oder mehrere fehlerhafte Nebenschleifen auf dem Daten-Chip vorhanden sind. Entsprechend einem speziellen Ausführungsbeispiel
der Erfindung wird ein programmierbarer Festspeicher dazu verwendet, Daten zu speichern, die
die relative Lage der fehlerhaften Schleifen auf den Chips' kennzeichnen. Diese Daten, die in dem programmierbaren
Festspeicher gespeichert sind, werden dazu verwendet, eine Logik so zu steuern, daß eine Folge von
Datenblasen, die zum Abspeichern in die Nebenschleifen übertragen werden sollen, absatzweise Leerstellen entsprechend
den fehlerhaften Nebenschleifenstellen enthält. Wenn wenigstens ebensoviele redundante Nebenschleifen
wie fehlerhafte Schleifen vorhanden sind, dann kann der Chip folglich immer noch verwendet werden.
iDn einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung speichert ein programmierbarer Festspeicher Binärdaten
entsprechend der Zeitverzögerung zwischen fehlerhaften
Nebenschleifen. Das Ausgangswort des programmierbaren Festspeichers wird in einen Zähler geladen, der dann bis
Null zählt, worauf ein Ausgangsimpuls zum Sperren der Datenübertragung geliefert wird. In einer anderen,Ausführungsform
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der Erfindung enthält der programmierbare Festspeicher einen jeder Nebenschleife in den Daten-Chips zugeordneten
Speicherplatz. Der programmierbare Festspeicher speichert abhängig davon, ob die zugehörige Nebenschleife funktionsfähig
oder fehlerhaft ist, den Binärv/ert "1" oder den Binärwert "0".
Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnung beispielshalber erläutert. Es zeigen: . .
Fig.1 ein teilweise schematisches Blockschaltbild eines Daten-Chips,
wie er in einer Magnetblasenspeicheranordnung nach der Erfindung verwendet wird,
Fig.2 in einem Blockschaltbild die Organisation eines programmierbaren
Festspeichers, die gemäß der Erfindung dazu verwendet werden kann, die Übertragung von Daten zwischen
fehlerhaften Nebenschleifen und der Hauptschleife auf Daten-Chips in einer Speicheranordnung zu verhindern,
die Module aus jeweils 16 Daten-Chips enthält,
Fig.3 ein Logikdiagramm einer Magnetblasenspeicheranordnung,
das die Verwendung eines programmierbaren Festspeichers gemäß der Erfindung veranschaulicht,
Fig.4 ein Zeitdiagramm zur Veranschaulichung der Arbeitsweise
der Anordnung von Fig.3,
Fig.5 ein vereinfachtes Blockschaltbild einer 8-Bit-Multipiexanordnung,
bei der von einem programmierbaren Festspeicher nach der Erfindung Gebrauch gemacht wird,
um fehlerhafte Nebenschleifen-Speicherplätze zu vermeiden,
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Fig.6 ein Logikdiagramm der tatsächlichen Ausführung des
vereinfachten Blockschaltbildes von Fig.5,
Fig.7 den Verlauf von Signalen zur Betätigung der in Fig.6
dargestellten Anordnung,
Fig.8 eine schematische Darstellung der Verarbeitung von Daten
während eines Lesevorgangs bei der in den Figuren 5, 6 und 7 dargestellten Anordnung und
Fig.9 eine Ausführungsform der Erfindung, bei der der programmierbare
Festspeicher für jede Nebenschleife der Speicheranordnung einen Speicherplatz enthält.
In Fig.1 der Zeichnung ist eine Magnetblasenspeicherorganisation
mit Haupt- und Nebenschleifen dargestellt. Abgesehen davon, daß eine fehlerhafte Nebenschleife dargestellt ist, gleicht diese
Organisation der Speicherorganisation gemäß den USA-Patentschriften 3 613 056, 3 618, 054 und 3 729 726. Die Bedingungen
für die Erzeugung magnetischer Einwanddomänen auf einem geeigneten Material 10 wie einem Blättchen aus Seltene-Erd-Orthoferrit
oder einer Seltene-Erd-Eisengranatschicht, die auf einem nichtmagnetischen Träger durch Aufwachsen erzeugt ist, sind
bekannt. Ein Aufsatz zu diesem Thema ist der oben erwähnte Aufsatz in IEEE-Transactions on Magnetics, Band MAG 5-Nr.3»
1969, Seiten 544 bis 553. Muster aus magnetisch weichem (nicht dargestelltem) Überzugsmaterial wie Permalloy, das
in Form von Stäben und T-förmigen Segmenten ausgebildet ist, werden üblicherweise zur Festlegung des Schleifenmusters
angewendet. Eine als Hauptschleife 12 gekennzeichneteSchleife ist in sich geschlossen, so daß in dieser Schleife gebildete
Magnetblasen unbegrenzt lange umlaufen, falls sie nicht gelöscht oder nach außen übertragen werden.
An die Hauptschleife 12 angrenzend sind mehrere gleiche
Nebenschleifen 14a, 14b, 14c, I4d I4q, I4r in einer
Reihe angeordnet. Die Nebenschleife I4c ist mit einem Fehler
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dargestellt, wie durch die unterbrochene Linie angegeben ist.
Zur Veranschaulichung sind 18 Nebenschleifen dargestellt, doch kann für bestimmte Anwendungsfälle auch eine andere
Anzahl gewählt werden. Ein Abschnitt jeder Nebenschleife,
nämlich der der Hauptschleife 12 am nächsten liegende Abschnitt, wirkt als Teil eines in zwei Richtungen wirksamen
Übertragungstors mit der Hauptschleife. Die Übertragung von Magnetblasen durch die Schleife kann dadurch erzielt werden,
daß eine Übertragungsleitung 16 impulsförmig angesteuert wird, die in serieller Verbindung alle Ufcertragungstore i4abis
I4r und der Hauptschleife 12 enthält.
Ein an die Übertragungsleitung 16 angelegter Übertragungsimpuls bewirkt das Übertragen von Magnetblasen oder der
Abwesenheit von Magnetblasen gleichzeitig aus allen Nebenschleifen in die Hauptschleife. Diese Parallelübertragung
kennzeichnet die Übertragung eines miteinander in Beziehung stehenden Datensegments, beispielsweise eines Worts. In
ähnlicher Weise können durch Ändern des Stroms und der zeitlichen Lage des Impulses Daten parallel aus der Hauptschleife
in die Nebenschleifen zurückübertragen werden. Üblicherweise ist gernäß der Darstellung zwischen jeder
der zur Hauptschleife übertragenen Magnetblasen ein Datenplatz vorhanden j beispielsweise ist die Blasenposition 18
gegenüber der Nebenschleife I4a dargestellt, die Blasenposition
19 ist zwischen den Nebenschleifen 14a und 14b
in der Hauptschleife dargestellt und die Blasenposition 20 ist gegenüber der Nebenschleife 14b dargestellt.
Wenn sie sich einmal in der Hauptschleife befinden, dann
werden die Magnetblasen in der Übertragungsrichtung 22 mit Hilfe eines sich in der Ebene drehenden Magnetfeldes in
einem Umlauf weiterbewegt, wobei jede Drehung des Magnetfeldes in der Vorwärtsbewegungsfolge bei der Anordnung
mit T-Stäben vier Schritte kennzeichne t,wie beispielsweise
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in der US-PS 3 618 054 beschrieben ist. Mit der Hauptschleife
können Verdopplungs- und Löschvorrichtungen 24 an einer zweckmässigen Stelle verbunden sein, die sich normalerweise
längs der Schleife zwischen dem Punkt, an dem sich die Magnetblasen an der letzten Nebenschleife, der
Schleife I4r, vorbeibewegen und vor dem Punkt, an dem sie wieder in die erste Nebenschleife, die Nebenschleife 14a,
eingeführt werden, befindet.
Eine Detektorschaltung 26 Bowie eine Schreibschaltung
sind ebenfalls mit der Hauptschleife verbunden. Die Detektorschaltung 26 kann dazu verwendet werden, die
Magnetblasen-Datenfolge zu überwachen, die sich an dem Punkt der Hauptschleife vorbeibewegt, an dem die Verbindung
zur Wiederholungsvorrichtung hergestellt ist. Die Schreibschaltung kann je nach Wunsch neue Dateninformationen an
ihrer Anschlußstelle in die Hauptschleife 12 einführen.
Ein von der Vormagnetisierungsquelle 34 geliefertes Vormagnetisierungsfeld
hält in dem Material 10 einzelne Magnetblasen mit normaler Betriebsgröße aufrecht, wie
bekannt ist. Eine Drehfeldquelle 36 kann beispielsweise Bewegungen der Magnetblasen in einer Richtung 22 gegen
den Uhrzeigersinn verursachen. Wie bereits beschrieben worden ist, erfolgt diese Bewegung gleichzeitig in allen
Schleifen.Die Drehfeldquelle 36 ist zur Aktivierung und Synchronisierung von der Steuerschaltung 38 gesteuert. Die
Vormagnetisierungsquelle 34, die Steuerschaltung 38, die Drehfeldquelle 36 und weitere Hilfsschaltungen, wie eine
Impulsschaltung zur Ansteuerung der Übertragungsleitung 16,
Zählerschaltungen zum Verfolgen der Magnetblasen in den Schleifen usw. sind bekannt. Obgleich es nicht in jedem
Fall besonders dargestellt ist, können solche beispiel haften Schaltungen auf Wunsch im Zusammenhang mit den dargestellten
Ausführungen verwendet werden.
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Die in Fig.1 dargestellte Organisation des Magnetblasenspeichers
weist 18 Nebenschleifen auf. In einer typischen Anordnung kann es jedoch zweckmässig sein, einen Daten-Chip
zu bauen, der garantiert 53 funktionsfähige Nebenschleifen enthält. Auf dem Chip kann jede gewünschte
Anzahl redundanter Schleifen enthalten sein. Als Beispiel sei angenommen, daß acht redundante Schleifen vorgesehen
sind, so daß auf dem Daten-Chip insgesamt 72 Nebenschleifen vorhanden wären. Zum Speichern der Stellen fehlerhafter
Schleifen wird ein programmierbarer Festspeicher verwendet. Beispielsweise kann ein programmierbarer Festspeicher
mit 256 Wörtern zu je vier Bits verwendet werden, wie er von der Firma Texas Instruments Incorporated, Dallas, Texas
mit der Typenbezeichnung SN 74S287 vertrieben wird« Bei Verwendung eines programmierbaren Festspeichers mit einem
solchen Aufbau kann jedes ¥ort dazu benutzt werden, die Anzahl der Schleifen zwischen benachbarten fehlerhaften
Schleifen zu kennzeichnen. Da vier Bits 16 Binärkombinationen ergeben, kann jedes Wort des programmierbaren Festspeichers
(PROM) maximal 16 Abstände oder Nebenschleifen zwischen benachbarten
fehlerhaften Nebenschleifen bezeichnen. Wenn bei einer solchen Anordnung mehr als 16 Abstände (d.h. Nebenschleifen)
zwischen fehlerhaften Schleifen vorhanden sind, dann macht die Logikschaltung eine Nebenschleife nach 16 Abständen
unwirksam, auch wenn diese Schleife nicht fehlerhaft ist.
Da im dargestellten Beispiel jeder Chip acht redundante Nebenschleifen aufweist, sind für jeden Chip acht Wörter
des programmierbaren Festspeichers erforderlich. Wenn angenommen wird, daß 16 Daten-Chips pro Speichermodul vorhanden
sind, dann können die fehlerhafte Schleifen für ein Modul bezeichnende Daten in 128 Wörtern des programmierbaren
Festspeichers gespeichert werden; anders ausgedrückt heißt das, daß ein programmierbarer Festspeicher mit 256 Wörtern
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zu Je vier Bits dazu verwendet werden kann, die Informationen
bezüglich fehlerhafter Schleifen für zwei Speichermodule zu speichern, die Jeweils 16 Datenchips enthalten, wobei
acht Nebenschleifen auf jedem Chip nicht benutzt sind. Zur Erläuterung ist in Fig.2 das Blockschaltbild einer
solchen Magnetblasenspeicheranordnung dargestellt.
Fig.2 zeigt zwei Speichermodule 40 .und 42». Jeder
Modul enthält 16 Daten-Chips. Wie dargestellt ist, enthält
der Modul 1 die Chips O bis 15, wie der Block 44 zeigt. Wie bereits beschrieben wurde,· enthält Jeder Chip
acht Speicherplätze oder acht Nebenschleifen, die nicht benutzt sind. Die relativen Stellen dieser fehlerhaften
Schleifen sind in einem Festspeicher mit 256 Wörtern zu Je vier Bits gespeichert. Im dargestellten Ausführungsbeispiel wären für den Chip O die Speicheradressen O bis
des programmierbaren Festspeichers erforderlich. Die Speicherplätze 8 bis 15 wären für den Chip 1 erforderlich, während
die Adressen 16 bis 23 des Festspeichers für den Chip 2-benutzt wurden, wie bei 46 dargestellt ist. Wie dort
gezeigt ist, ist für Jede der Adressen 16 bis 23 des
programmierbaren Festspeichers eine eigene Binärcodegruppe mit vier Bits im programmierbaren Festspeicher
gespeichert. Als Beispiel sei angenommen, daß im Chip 2 sechs fehlerhafte Nebenschleifen mit den relativen Stellen 3,
5, 6, 48, 63 und 70 enthalten sind. Wie bereits beschrieben wurde, kann der programmierbare Festspeicher mit Binärdaten
programmiert werden, die der Anzahl der Nebenschleifen zwischen fehlerhaften Schleifen entsprechen. Die Information,
die an Jeder der Adressen 16 bis 23 des programmierbaren Festspeichers gemäß Fig.2 zum Verhindern
der übertragung von Daten in die fehlerhaften Schleifen 3, 5, 6, 48, 63 und 70 gespeichert werden muß, ist in
der nachfolgenden Tabelle angegeben.
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| unbenutzte' Neben schleifen |
Tabelle | I | PROM- Adressen |
|
| Stellen fehler hafter Neben schleifen |
. 3 | An- zwischen unbenutzten Neben schleifen |
PROM-Inhalt im Binär code (Δη-1) |
16 |
| 3 | 5 | 3 | 0010 | 17 |
| 5 | 6 | 2 | 0001 | 18 |
| 6 | 22 | 1 | 0000 -. | 19 |
| (Sprung) | 38 | 16 | 1111 | 20 |
| (Sprung) | 48 | 16 | 1111 | 21" |
| 48 | 63 | 10 | 1001 | 22 |
| 63 | 70 | . . '15 | 1110 | 23 |
| 70 | 7 | 0110 | ||
Bei diesem Beispiel ist angenommen, daß der Inhalt jeder Adresse des programmierbaren Festspeichers an einen 16-Bit-Zähler angelegt
wird, der von 15 bis 0 abwärtszählt. Der an einer Adresse des programmierbaren Festspeichers abzuspeichernde Inhalt
kann dadurch bestimmt vrerden,däß von der Anzahl der Nebenschleifen
zwischen fehlerhaften Nebenschleifenstellen die Zahl 1 subtrahiert wird.
An der Adressenspeichersteile 16 sollte daher der Inhalt
des programmierbaren Festspeichers das binäre Äquivalent von 2 sein, da die dritte Nebenschleife als fehlerhaft
angenommen ist. Die nächste fehlerhafte Nebenschleife befindet sich zwei Stellen weiter, d.h. an der Nebenschleif
enstelle 5. Der Inhalt des programmierbaren Festspeichers am Speicherplatz 17 sollte daher das binäre
Äquivalent von 1 sein, da zwischen der ersten fehlerhaften Nebenschleife und der zweiten fehlerhaften
Nebenschleife zwei Nebenschieifen liegen. Der Inhalt des programmierbaren Festspeichers am Speicherplatz
sollte das binäre Äquivalent von 0 sein, da die· nächste Nebenschleife (die sechste Nebenschleife) der Reihe eben-
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falls fehlerhaft ist. Aus dem angegebenen Beispiel ist zu erkennen, daß die nächste fehlerhafte Schleife erst
wieder an der Stelle 48 auftritt. Ferner sei daran erinnert, daß die maximale Anzahl der Stellen, die übersprungen
werden kann , je eine Stelle von der Logikschaltung,
(beispielsweise dem programmierbaren Festspeicher, dem Zähler usw.) als fehlerhaft betrachtet wird, sechzehn ist, da jede
Adresse des programmierbaren Festspeichers nur vier Datenbits enthält. Folglich wird in die Adressen 19 und 20 das
binäre Äquivalent von 15 eingegeben, das dazu führt, daß die Nebenschleifen 22 und 38 unwirksam gemacht v/erden. Es
ist zu erkennen, daß zwischen der Stelle 38 und der Fehlerstelle 48 zehn Nebenschleifenstellen vorhanden sind. Folglich
wird in die Adresse 21 des programmierbaren Festspeichers das binäre Äquivalent von 9 eingegeben. In
gleicher Weise v/erden die binären Äquivalente von 14 und an den Adressen 22 bzw. 23 des programmierbaren Festspeichers
gespeichert, damit die fehlerhaften Nebenschleifen an den Stellen 63 und 70 unwirksam gemacht
werden.
Unter Bezugnahme auf die Figuren 3 und 4 wird nun ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel zur Verwirklichung einer
Magnetblasenspeicheranordnung beschrieben, bei dem zum
Abspeichern der relativen Stellen fehlerhafter Schleifen auf einem Magnetblasen-Chip ein programmierbarer Festspeicher
(PROM) verwendet wird. Fig.3 zeigt die Ausführung in Form eines Logikdiagramms, und Fig.4 zeigt Zeitsteuerdiagramme
für die Ausführung nach Fig.3.
Die Ausführung von Fig.3 enthält einen programmierbaren Festspeicher
50. Ein geeigneter programmierbarer Festspeicher wird von der Firma Texas Instruments Incorporated, Dallas,
Texas mit der Bezeichnung SN74S287 vertrieben. Dieser
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programmierbare Festspeicher ist ein Speicher mit 256 Wörtern
zu je vier Bits, doch können auch andere geeignete Ausführungen
verwendet werden. Der programmierbare Festspeicher 50 empfängt an den Klemmen B, C, D und E aus einem nicht dargestellten
Chip-Adressenregister Eingangsssignale. Diese Signale kennzeichnen einen der sechzehn Chips, die in den zwei
Speichermodulen enthalten sind. Das Eingangssignal A aus dem Moduladressenregister kennzeichnet eines der
zwei Module.Die Eingangssignale F, G undH des programmierbaren
Festspeichers 50 werden von einem Adressenzähler geliefert. Ein geeigneter Adressenzähler wird von der
Firma Texas Instruments Incorporated, Dallas, Texas, mit.der Typenbezeichnung SN74191 vertrieben.
Der Adressenzähler v/eist Eingänge A, B und C auf, die gemeinsam an Masse gelegt sind. Nach Anlegen eines
Signals INITRV/ an den Ladeeingang des Adressenzählers werden in in: Signale mit dem'Binärwert 0 eingegeben,
die an den Ausgängen Q., Qg und GU erscheinen. Während
des Betriebs legt der Adressenzähler 52 dann nacheinander zur Auswahl von acht einzelnen Adressen Eingangssignale an den programmierbaren Festspeicher 50 an. Der
Adressenzähler 52 legt an den programmierbaren Festspeicher 50 solange keine neue Adresse an, bis an
den Takteingang des Adressenzählers 52 das Signal fj CLK
angelegt wird ( das Signal f3 CLK wird von einer später noch beschriebenen Logikschaltung erzeugt).
Der programmierbare Festspeicher weist vier Ausgangsleitungen OQ, D1, D2 und D^ auf, die mit den Eingängen A,
B, C und D eines Sprungabstandszählers 54 verbunden sind. Es kann jeder geeignete' Adressenzähler verwendet werden;
ein geeigneter Zähler wird von der Firma Texas Instruments Incorporated, Dallas, Texas mit der Typenbezeichnung SN74191
vertrieben. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel zählt der Sprungabstandszähler 54 von der an seine Eingänge A, B,
C und D vom programmierbaren Festspeicher 50 angelegten
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Binärzahl abwärts. Wenn im Sprungabstandszähler 54 der Zählerstand O erreicht ist, wird am Anschluß M/M des
Zählers 54 ein Signal erzeugt. Der Zähler wird von einem Signal BCLK mit einer Frequenz von 50 kHz getaktet«
Das am Anschluß M/M des Zählers 54 erzeugte Signal wird dem D/Eingang eines flankengetriggerten D-Flipflops 56
angelegt. Ein geeignetes Flipflop ist das von der Firma Texas Instruments Incorporated, Dallas,Texas, vertriebene
Flipflop mit der Typenbezeichnung SN7474. Das Flipflop 56 wird von einem Signal BCLK mit 50 kHz getaktet, das das
negierte Signal des Signals BCLK ist. Deriachmann kann erkennen,
daß jede geeignete Taktfrequenz verwendet werden kann; bei derzeitigen Magnetblasenspeicheranordnungen wird
typischerweise jedoch eine Taktfrequenz von 50 kHz für Datenübertragungsoperationen
bei Chip-Konstruktionen mit Blockzugriff verwendet, wobei Magnetfeldansteuerfrequenzen
von 100 kHz eingesetzt werden«, Das Signal am Ausgang Q des
Flipflops 56 wird einem Eingang einer NAND-Schaltung 58 zugeführt. Dem anderen Eingang der NAND-Schaltung 58 wird
das Taktsignal BCLK zugeführt. Die von der Firma Texas Instruments Incorporated, Dallas, Texas mit der Typenbezeichnung
SN7400 vertriebene NAND-Schaltung ist dafür geeignet.
Das Ausgangssignal der NAND-Schaltung 58 wird einer Verknüpfungsschaltung 60 zugeführt, die ebenfalls eine
NAND-Schaltung des Typs SN7400 sein..:kann. Die Verknüpfungsschaltung
60 empfängt als zweites Eingangssignal das Signal INITRW, Das Ausgangssignal, der Verknüpfungsschaltung 60 ist das Taktsignal
f3 CLK, das dem'Takteingang des Adressenzählers 52
zugeführt wird. Das Ausgangssignal der Verknüpfungsschaltung wird einem Sechsfachnegator 62 zugeführt, der beispielsweise
der Typ SN74O4 sein kann, der von der Firma Texas Instruments Incorporated, Dallas, Texas vertrieben wird. Das Ausgangs-
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signal des Negators 62 wird an den Ladeeingang 64 des Sprungabstandsszahlers 54 angelegt.
Die Arbeitsweise der in Fig.3 dargestellten Schaltung läßt
sich am besten unter Bezugnahme auf das in Fig.4 angegebene Zeitdiagramm verstehen. Zur Erleichterung des Verständnisses
der in Fig.3 dargestellten Schaltung sowie der Art und Weise, in der derlnhalt des programmierbaren Festspeichers zum
Verhindern der Übertragung von Mstghetblasen in oder aus
fehlerhaften Nebenschleifenstellen benutzt wird, sei'angenommen,daß
zwischen fehlerhaften Schleifen auf dem Magnetblasen-Chip 2, 1, O und 16 funktionsfähige Nebenschleifen liegen.
Für diesen Fall sind an den Adressen O, 1, 2 und 3 des
programmierbaren Festspeichers die Codegruppen 0010, 0Ü01,
0000 und 1111 gespeichert.
Unter Bezugnahme auf die Figuren 3 und 4 wird der Betrieb der Schaltung dadurch ausgelöst, daß das Signal INITRW gngeOßgfc wird
das anzeigt, daß ein Lese- oder ein Schreib-Vorgang beginnt. Dieses Signal wird dem Ladeeingang des Adressen Zählers
52 und einem Eingang der Verknüpfungsschaltung 60 zugeführt. Das Anlegen dieses Signals an den Ladeeingang
des Adressenzählers 52 bewirkt das Laden der Binärwerte 0 in den Adressenzähler 52, so daß an den Ausgängen Q., GU
und Qn die Binärwerte 0 erscheinen, wodurch im programmierbaren
Festspeicher 50 eine Adresse ausgewählt wird. Das Anlegen des Signals INITRW an einen Eingang der Verknüpfungsschaltung
60 bewirkt das Anlegen eines Signals an den Ladeanschluß 64 des Sprungabstandszählers 54, das das Laden
des Inhalts des programmierbaren Festspeichers aus den Adressen, die von den-BinärSignalen an den Ausgängen Q.,
Q und Q ausgewählt werden, in den aprungabstandszähler 54 freigibt
Im vorliegenden Beispiel ist der Inhalt des ersten Speicherplatzes des programmierbaren Festspeichers die Codegruppe OOl'O,
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die dem Sprungabstand 2 entspricht. Diese Bits werden in die Eingänge D, C, B bzw· A des Sprungabstandszählers 54
abhängig vom Signal am Anschluß 64 geladen.
Es sei nun auf die in Fig.4 dargestellten Signale Bezug
genommen; das Taktsignal BCLK, das zum Takten des Sprungabstandszählers 54 verwendet wird, ist mit 66 gekennzeichnet.
Dieses Taktsignal kann von dem 100 kHz-Takt abwärts gezählt werden, der zum Betätigen der Magnetblasen-Speicherchips
verwendet wird; typischerweise beträgt er 50 kHz. Das Komplement BCLK dieses Taktsignals ist bei 68 angegeben. Das Taktsignal
68 wird zum Takten des Flipflops 56 verwendet; es bildet auch ein Eingangssignal der NAND-Schaltung 58. Der Betrieb
der Logikschaltung von Fig.3 wird dadurch ausgelöst, daß das mit.INITRW bezeichnete Signal 70 angelegt wird. Abhängig vom
Signal 70 erzeugt die Verknüpfungsschaltung 60 das mit f3CLK bezeichnete Signal 72, das dem Takteingang des Adressenzählers
52 zugeführt wird und ermöglicht, daß die Signale mit dem Binärwert 0 an den Eingängen A, B und C des Adressenzählers
52 in den Adressenzähler . geladen werden. Abhängig
vom Signal 70 wird auch an den Ladeanschluß 64 des Sprungabstandszählers
54 ein Signal angelegt, so daß die Signale an den Ausgängen DQ, D^, Dp und D-* des programmierbaren Festspeichers
50 in den Sprungabstandszähler eingegeben werden« Das in den Sprungabstandszähler 54 aus dem Festspeicher 50
eingegebene Binärwort erscheint an den Klemmen DA, Dg, Dc
und D0 des Sprungabstandszählers 54. Wie bereits erwähnt
wurde, enthielt die ausgewählte erste Adresse des programmierbaren Festspeichers 50 ein Binärwort, das den Sprungabstand 2
kennzeichnet, so daß das Signal D^ den Binärwert 0, das
Signal Dc den Binärwert 0, das Signal Dß den Binärwert 1
und das §ignal D^ den Binärwert 0 haben. Der Sprungabstandszähler
beginnt seinen Zählvorgang mit der positiven Vorderflanke des Taktsignals 66. Nach Figo4 bewirkt das Signal 70
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demnach das ^aden des Sprungabstandszählers 54, und bei
der ersten positiven Flanke 64 des Taktsignals 66 beginnt der Zähler sofort zum binären Äquivalent von 2 abwärts
zu zählen. Während der Zeitdauer t^ liegt am Anschluß D^
des Zählers 54 der Binärwert 0, am Anschluß Dß liegt der
Binärwert 1 und an den Anschlüssen Bn "und D liegen die
Binärwerte 0, was die Binärzahl 2 repräsentiert. Mit der nächsten positiven Flanke 76 des 'Taktsignals 66 zählt der
Zähler 54 abwärts zur Binärzahl 1, was bedeutet, daß während der Zeitdauer t2 das Signal am Anschluß D^ den Binärwert
hat, während die Signale an den Anschlüssen D„, Dc und D~
die Binärwerte 0 haben. Nach der dritten positiven Flanke des Taktsignals 66 hat der Zähler 54 abwärts gezählt, so daß
an allen Anschlüssen DA, Dß, Dc und DD die Binärwerte 0
liegen. Beim Abwärtszählen des Zählers 54 auf 0 wird an den mit dem D-Eingang des Flipflops 56 verbundenen Ausgangsanschluß M/M ein Signal' angelegt. Das Signal am Ausgang δ"
des Flipflops 56 ist mit FUNCEN bezeichnet; es ist bei 80
dargestellt. Dieses Funktionsfreigabesignal FUNCEN wird
angelegt, damit die Übertragung von Daten während der Zeitperiode verhindert wird, in der dieses Signal einen niedrigen
Signalwert hat. Wie der Signalverlauf 52 angibt, erscheint
am Ausgangsanschluß M/M des Zählers 54 ein Ausgangsimpuls,
der während der Vorderflanke 78 des Taktsignals 66 erzeugt wird, wobei der Zähler an diesem Zeitpunkt auf 0 abwärts
gezählt hat. Abhängig vom Impuls 84 im Signalverlauf 82 wird im Funktionsfreigabesignal 80 ein Impuls 86 erzeugt.
Das Signal am Ausgang Q des Flipflops 56 und die positive Flanke des Taktsignals 68 bewirken ein Einschalten der
Verknt£fungsschaltungen 58 und 60, so daß im Verlauf des
Signals f3 CLK ein Ausgangsimpuls erzeugt wird, wie der
Verlauf 72a zeigt. Ferner wird abhängig von der Anlegung der Vorderflanke des Signals 68 ein Ladesignal an den
Anschluß 64 des Sprungabstandszählers 54 angelegt, so daß der Inhalt &r nächsten Adressen des programmierbaren Fest-
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Speichers 50 in den Sprungabstandszähler 54 geladen werden kann. Die· nächste Adresse des programmierbaren Festspeichers
wird abhängig von dem Impuls 72a des Signals f3 CLK ausgewählt,
der cbm Takteingang des Adressenzählers 52 zugeführt wird.
Wie bereits beschrieben wurde, soll die zweite Adresse des programmierbaren Festspeichers den Sprungabstand 1 kennzeichnen.
In diesem Fall sollen die Signale an den Anschlüssen D., Dß, Dp und D^. des Sprungabstandszählers 54
die Binärwerte 1, O, 0 bzw. 0 haben,, Diese neue Binärcodegruppe
wird abhängig von der positiven Flanke 68a des Taktsignals 68 in den Zähler eingegeben. Nach Anlegen des
Impulses 66a zählt der Zähler 54 bis 0 abwärts, und am
Ausgangsanschluß M/M des Zählers 54 wird der Impulse 82a erzeugt. Abhängig vom Impuls 82a geht das Funktionsfreigabesignal
80 auf einen niedrigen Signalwert über, damit während dieser Zeitperiode .eine Datenübertragung zum oder
aus dem Magnetblasenspeicher verhindert wird. Es wird wieder ein Ausgangsimpuls 72b erzeugt und an den Takteingang
des Adressenzählers 52 angelegt. Zu Beginn des Impulses 68b wird der Inhalt des nächsten Speicherplatzes
des programmierbaren Festspeichers 50 gelesen und in den Sprungabstandszählers 54 eingegeben. Wie oben beschrieben
wurde, soll der Inhalt dieses Speicherplatzes einen Sprungabstand 0 kennzeichnen, so daß in die Eingänge A, B, C und
D des Sorungabstandszählers Signale mit den Binärwerten 0
eingegeben werden, wobei zu diesem Zeitpunkt in entsprechender Weise die Signale an den Anschlüssen D., Dg, D„ und D0
die Binärwerte 0 haben«, Demgemäß wird am Anschluß M/M des Sprungabstandszählers 54 ein Ausgangssignal erzeugt, das
das Flipflop 56 veranlaßt, am Ausgang Q ein Funktionsfreigabesignal zu erzeugen, das während dieser Zeitperiode
jede Datenübertragung verhindert. Während der Dauer des
Impulses 68c des Taktsignals 68 wird der Inhalt der nächsten
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Festspeicheradresse in den Sprungabstandszählers 54 gelesen. Es sei daran erinnert, daß bei dieser Adresse erwünscht war,
die maximale Anzahl von Stellen zu überspringen, so daß in die Eingänge A, B, C und D des Sprungabstandszählers 54
nur Signale mit dem Binärwert 1 eingegeben werden.
Aus Zweckmassigkeitsgrunden ist nur die Eingabe der Inhalte
von vier Adressen des programmierbaren Festspeichers in den Sprungabstandsähler beschrieben worden. Natürlich kann jede
gewünschte Anzahl von Stellen fehlerhafter Schleifen in den programmierbaren Festspeicher eingegeben werden« Für die
hier beschriebene bevorzugte Ausführungsform ist angenommen worden, daß für jeden Magnetblasen-Speicherchip acht redundante
Nebenschleifen vorgesehen sind. Die tatsächliche Anzahl kann sich je nach den Anforderungen ändern.
In Fig.5 ist ein vereinfachtes Blockschaltbild eines im
Multiplexbetrieb arbeitenden 8-Bit-Redundanzsystems dargestellt. Aus Zweckmassigkeitsgrunden wird ein System mit 8 Modulen
beschrieben, doch ist die Erfindung natürlich nicht auf eine derartige spezielle Ausgestaltung beschränkt. In
Fig.5 sind acht Magnetblasenspeichermodule 100 dargestellt. Die Speichermodule 100 sind an ein 8 Modul-Redundanzsystem
102 angeschlossen. Bei Verwendung dieses Aufbaus können Daten
von Leseverstärkern 104 in den Speichermodulen parallel gelesen und als parallele Eingangssignale an das Redundanzsystem
102 angelegt werden. E*i einem Schreibvorgang werden Daten parallel
aus dem Redundanzsystem 102 gelesen, und an ErzeugungstreL ber 106 in den Magnetblasenspeichermodulen 100 angelegt. Ein.
Magnetblasensteuerwerk 108.liefert an das Redundanzsystem
102 Eingangssignale. Diese Eingangssignale bewirken die Auslösung eines Lese- oder Schreibsignals 110, eines 400 kHz-Takt
signals 112,eines Lesesignals 114 sowie mehrerer Chip-
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Adressen-Eingangssignale 116. Das Redundanzsystem 102 liefert an den Magnetblasenspeichermodul 100 ein Blasensynchronisierungssignal
118, und es liefert auch an das Anwendungssystem ein Systemsynchronisierungssignal 120.^
Eine in zwei Richtungen wirksame Datensammelleitung 122 ermöglicht eine parallele Übertragung von Daten zwischen
dem Redundanzsystem 102 und dem Anwendungssyätem'o1
Beim Betrieb des in Fig.5 im Blockschaltbild dargestellten
Speichersystems werden bei einer Leseoperation von den 8 Modulen des Speichers 100 Daten empfangen, die fehlerhafte
Bits enthalten; Sie Daten werden dann vom Redundanzsystem 102 in eine serielle Form umgesetzt, und sie werden unter
Auslassung der fehlerhaften Bits umgeordnet und längs der Datensammelleitung 122 parallel zum Anwendungssystem ausgegeben.
Im Redundanzsystem 102 ist ein programmierbarer Festspeicher enthalten, der die Stellen der fehlerhaften
"Speicherschleifen in den jeweiligen Chips jedes Moduls im Speicher 100 kennzeichnet, damit fehlerhafte Bits weggelassen
werden können und damit sichergestellt wird, daß während einer Schreiboperation keine Daten in fehlerhafte
Schleifen geschrieben werden, Während.eines Schreibvorgangs
werden in jede fehlerhafte Nebenschleife Binärwerte 0 geschrieben.
Die Arbeitsweise der in Fig.5 allgemein beschriebenen
Anordnung läßt sich unter Bezugnahme auf die Figuren 6, 7 und 8 besser verstehen. Fig.6 zeigt dabei ein Logikschal tbild des Redundanzsystems; Fig.7 zeigt den Verlauf
von Signalen zum Betätigen der Logikschaltung von Figo6;
Fig.8 zeigt schematisch die Multiplexverarbeitung der Daten zwischen den Modulen im Speicher 100 und dem Anwendungssystem
im Verlauf einer Leseoperation, bei der .fehlerhafte Bits eliminiert werden. Die Verarbeitung
für eine Schreiboperation erfolgt analog; sie ist nicht dargestellt.
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In Fig.6 sind vier programmierbare Festspeicher 124, 126,
128 und 130 mit jeweils256 Wörtern zu je vier Bits dargestellt.
Diese programmierbaren Festspeicher können Speicher des Typs SN74S287 sein, die von der Firma Texas Instruments
Incorporated,Dallas, Texas, vertrieben werden. Diese vier
programmierbaren Festspeicher werden dazu verwendet, Informationen über die relative Lage fehlerhafter Nebenschleifen
in jedem der Datenchips zu speichern, die in den acht Magnetblasenspeichermodulen
des Speicherblocks 100 von Fig.5 enthalten sind. Wenn angenommen wird, daß 16 Daten-Chips
pro Modul vorhanden sind, dann enthält der Speicherblock insgesamt 128 Daten-Chips. Wenn angenommen wird, daß jeder
der Daten-Chips 8 fehlerhafte Schleifen enthalten kann, dann sind insgesamt 128 χ 8 oder 1024 Adressen oder Speicherplätze
im programmierbaren Festspeicher erforderlich. Diese Anzahl von Speicherplätzen wird dadurch zur Verfügung gestellt,
daß vier programmierbare Festspeicher 124, 126, und 130 verwendet werden, die jeweils 256 Speicherwörter
enthalten. Das Adressenregister 132 für die programmierbaren Festspeicher enthält im hier vorliegenden Ausführungsbeispiel
zwei Zähler 132a und 132b, die so miteinander verbunden sind, · daß dem programmierbaren Festspeicher sechs Ausgangssignale
zugeführt werden. Geeignete Baueinheiten für die Zähler 132a und 132b werden von der Firma Texas Instruments Incorporated,
Dallas/ Texas mit der Typenbezeichnung SN74191 vertrieben.
Jedem der programmierbaren Festspeicher werden zwei Chipadressen-Eingangssignale
zugeführt. Da ein Parallelbetrieb vorliegt und acht einzelne Chips gleichzeitig adressiert
werden,'die jeweils acht mögliche fehlerhafte Stellen aufweisen können, sind für jede Lese- oder Schreiboperation
insgesamt 64 Speicherplätze erforderlich.Sechs Ausgangssignale
des Zählers 132 liefern 64 verschiedene Adressen für den programmierbaren Festspeicher. Die Ausgangssignale des programmler-
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baren Festspeichers werden an die Eingänge A, B, C und D
des Sprungabstandszählers 134 angelegt. Ein geeigneter
Zähler ist der Typ SN74191 der Firma Texas Instruments
Incorporated, Dallas, Texas. Dieser Zähler wird mit Hilfe eines Signals GC400 getaktet, das für eine Magnetfeldansteuerfrequenz
von 100 kHz typisdherweise eine Taktfrequenz von 400 kHz hat. Es sei daran erinnert, daß eine
typische Datenfolgefrequenz für einen einzelnen Magnetblasen-Speicherchip die Frequenz 50 kHz ist. Da bei der
vorliegenden Ausführungsform 8 Chips im Multiplexbetrieb behandelt werden, ist zu erkennen, daß eine Taktfrequenz
von 400 kHz erforderlich ist.
Der Zähler 134 arbeitet mit dem programmierbaren Festspeichern in ähnlicher Weise zusammen, wie bei der
Arbeitsweise der Schaltung von Fig.3 beschrieben worden ist. Ein Signal vom M/M-Ausgang 136 des Sprungabstandszählers
134 v/ird dem D-Eingang eines Flipflops 138 zugeführt. Das Flipflop 138 wird von einem Signal GC400
getaktet. Der Ausgang Q des Flipflops 138 liefert ein Funktionsfreigabesignal 140, das mit FUNCEN bezeichnet
ist und das als £Sin Eingangssignal jeder der NAND-Schaltungen 142 und 144 zugeführt wird. Das andere,Eingangssignal
der NAND-Schaltung 142 ist das Taktsignal GC^OÜ,
während das andere Eingangssignal der NAND-Schaltung 144 das Taktsignal GC400 ist. Der Ausgang der NAND-Schaltung
142 ist mit einem Eingang der Verknipfungsschaltung 146 verbunden, die am anderen Eingang das Lese-oder Schreibfreigabesignal
InItW empfängt. Das Ausgangssignal der ■
Verknüpfungsschaltung 146 wird an einen Sechsfachnegator angelegt, dessen Ausgang das Signal ROIiLK ist, das dem Takteingang
des Adressenregisters 132 zugeführt wird. Dieses Signal wird auch an den Ladeeingang des Sprungabstandszählers
134 angelegt. Der Ausgang der NAND-Schaltung 144
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liefert ein Taktsignal 4OO3ÖN* , aus dem nach dem Durchlauf durch
den Sechsfachnegator 150 das Taktsignal 400EN gehört. Die Signale FUNCEN, 400 M und 400 EN werden dazu verwendet, die
Datenübertragung zwischen den Magnetblasen-Datenchips und einem Anwendungssystem zu steuern, wie noch beschrieben wird.
Geeignete Baueinheiten für die Verknüpfungsschaltungen 142, 144 und 146 sind die von der Firma Texas Instruments
Incorporated, Dallas,Texas vertriebenen Typen SN 7400. Geeignete Sechsfachnegatoren sind die Typen SN 7404 der
gleichen Firma. Die geeignete Baueinheit für das Flipflop ist der Typ SN7474 dieser Firma.
Wie Fig.5 zeigt, verbindet eine Parallelsammelleitung einen
Daten-Chip in jedem der acht Hagnetblasenspeichermodule mit dem Redundanzsystem 102. Dies ist in Fig.6 dargestellt, wo
die Parallelsammelleitung 152 an die Eingänge A bis H eines 8-Bit-Schieberegisters 154 angeschlossen ist. Ein geeignetes
Schieberegister ist das Schieberegister des Typs SN74S299 der Firma Texas Instruments Incorporated, Dallas, Texas.
Bei einer Leseoperation werden von den Abtastverstärkern auf einem Magnetblasen-Datenchip in jedem der acht Module
Daten parallel auf die Paralleldaten-Sammelleitung 152 gelesen und gleichzeitig an die Eingänge A bis H des
Schieberegisters 154 angelegt. Die Daten können natürlich einige fehlerhafte Bits enthalten, wenn die Nebenschleife
in einem der acht dann gelesenen Magnetblasen-Datenchips fehlerhaft ist. Die Daten werden in serieller Form vom
Schieberegister 154 in das Schieberegister 156 geschoben.
Diese Übertragung wird durch Anlegen eines Signal LOAD A an einen Eingang des Schieberegisters 154 ausgelöst.
Dieses Signal bewirkt die Freigabe der Parallelübertragung der Daten aus den acht Speichermodulen in das
Schieberegister 154. Das Signal LOAD A wird auch an den
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Sechsfachnegator 158 und an einen Anschluß einer UND/ODER-Negatorschaltung
160 angelegt. Eine geeingete UND/ODER-Negatorschaltung wird von der Firma Texas Instruments
Incorporated, Dallas, .Texas unter der Typenbezeichnung SN 5451 vertrieben. Weitere Eingangssignale der UND/ODER-Negatorschaltung
160 sind das Taktsignal GC400, das Ausgangssignal des Sechsfachnegators 158 und das Taktsignal GC400.
Das Ausgangssignal der UND/ODER-Negatorschaltung I60 wird einem Sechsfachnegator 162 zugeführt, dessen Ausgang das
Taktsignal ACLK liefert, das dem Takteingang des Schieberegisters 154 zugeführt wird. Das Taktsignal ACLK ist
in Fig.7 dargestellt.
Abhängig von dem vom Signal BCLK gebildeten Taktsignal werden Daten seriell in das Schieberegister I56 getaktet.
Der Verlauf des Taktsignals BCLK.ist ebenfalls in Fig.7
dargestellt. Dieser Signalverlauf wird vom Inhalt des programmierbaren Festspeichers »q verändert, daß ein
Taktsignal für diejenigen Stellen eliminiert wird, die fehlerhaften Speicherschleifen in den Magnetblasen-Datenchips
entsprechen. In anderen Worten heißt das, daß Daten aus den Magnetblasen-Speichermodulen parallel in das Schieberegister
154 eingegeben werden. Zur Erläuterung sei angenommen,
daß eines dieser acht Bits einer fehlerhaften Nebenschleife in einem der Daten-Chips in den Speichermodulen entspricht.
Nachdem die Daten parallel in das Schieberegister 154 geladen worden sind, werden sie seriell in das Schieberegister
geschoben. Wenn versucht wird, das fehlerhafte Datenbit in das Schieberegister 156 zu schieben, wird das Taktsignal BCLK
abhängig vom Inhalt des programmierbaren Festspeichers ge-,sperrt,
der anzeigt, daß das Bit fehlerhaft ist, so daß das fehlerhafte Datenbit nicht in das Schieberegister 156
gelangt. Sobald acht einwandfreie Datenbits in das Schieberegister 156 eingegeben worden sind, werden sie über eine
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Parallelsammelleitung 158 zum Anwendungssystem parallel geschoben«
Das während einer Leseoperaticnzum Auslösen des Ladens
des Registers 154 verwendete Signal LOAD A wird in Abhängigkeit vom Datensynchronisierungs-Registerzähler 16OC\
erzeugt, das beispielsweise der Typ. SN74 191 der Firma Texas Instruments Incorporated, Dallas, Texas ist.
Dieser Zähler wird abhängig vom Signal iNITRW gestartet, das seinen Eingangsklemmen A,: B und C zugeführt wird. Er
wird vom Taktsignal GC400 getaktet. Der M/M-Ausgang des
Zählers i6Oa wird dem Eingang D des Flipflops 132 zugeführt,
das vom Signal GC400 getaktet wird. Das Taktsignal GC400
bildet ein Eingangssignal der NAND-Schaltung 164, das am anderen Eingang das Signal vom Ausgang Q des Flipflops
162 empfängt. Das Ausgangssignal der NAND-Schaltung 164 ist
das Signal BSYNCH , dessen Verlauf in Fig.7 dargestellt ist.
Dieses Signal BSYNCH wird einem Eingang der NAND-Schaltung 166 zugeführt, die am anderen Eingang das Eingangssignal
READ empfängt. Wenn diese beiden Signale vorhanden sind, gibt die NAND-Schaltung 166 das Ausgangssignal LOAD A
ab, das das parallele Laden von Daten in das Register 154
freigibt. Das Ausgangssignal der NAND-Schaltung 164 wird auch einem Eingang der Verknüpfungsschaltung 168 zugeführt,,
die am anderen Eingang das Signal INITRW empfängt. Das Ausgangssignal der Verknüpfungsschaltung 168 wird einem
Sechsfachnegator 170 zugeführt, und es wird zum Ladeeingang des Zählers i6Oa zurückgeführt.
Das Systemsynchronisierungssignal SSYNCH , das Taktsignal
BCLK zum Takten des Schieberegisters 156 und das Signal LOAD B zum Laden des Schieberegisters 156 werden vom Systemsynchronisierungsregisterzähler
180 und einer zugehörigen Logikschaltung geliefert. Die Eingänge A, B und C des Zählers
empfangen das Eingangssignal INITRW.Der Zähler 180 wird
vom Signal 400 ElT getaktet, das die NAND-Schaltung 144 abhängig
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von der Steuerung durch die programmierbaren Festspeicher 124, 126, 128 und 130 und dem zugehörigen Sprungabstandszähler134
liefert. Das Signal am Ausgang M/M des Zählers wird dem Eingang D des Flipflops 182 zugeführt. Das Flipflop 182 wird vom Signal 400 EN getaktet. Der Verlauf des
Signals 400 EN ist in Fig.7 dargestellt. Das Signal am Ausgang Q des Flipflops 182 und das Taktsignal 400 EN
bilden die zwei Eingangssignale der NAND-Schaltung 184, deren Ausgangssignal das Systemsynchronisierungssignal SSYNCH
ist. Dieses Signal und das Signal INITRW bilden die Eingangssignale der Verknüpfungsschaltung 186, deren Ausgang mit
dem Sechsfachnegator 188 verbunden ist, dessen Ausgangssignal wiederum zum Ladeanschluß des Zählers 180 zurückgeführt
wird. Das Signal SSYNCH wird auch einem Eingang der NAND-Schaltung 190 zugeführt, die am anderen Eingang
das Signal READ empfängt. Das Ausgangssignal der NAND-Schaltung" 190 ist das Steuersignal LOAD B, das dem Schieberegister
156 zugeführt wird. Das Signal LOAD B bildet ein Eingangssignal der UND/ODER-Negatorschaltung 192.
Weitere Eingangssignale dieser Schaltung bilden die Signale 400 W und 400EN. Das Signal LOAD B wird auch
einem Sechsfachnegator 194 zugeführt, dessen Ausgangssignal das letzte Eingangssignal der UND/ODER-Negatorschaltung
bildet. Das Ausgangssignal der UND/ODER-Negatorschaltung wird an einen Sechsfachverstärker 196 angelegt, deseen Ausgangssignal
das Taktsignal BCLK ist, das an den Takteingang des Schieberegisters 156 angelegt wird. Zur Veranschaulichung
der Arbeitsweise der in Fig.6 dargestellten Ausführungsform sei auf die in Fig.7 dargestellten Signale sowie auf Fig.8
Bezug genommen. Nur zur Erläuterung sind in Fig.8 drei Bytes mit parallelen Daten aus den Speichermodulen dargestellt.
Das erste Byte enthält an der Bitstelle 7 eine fehlerhafte Nebenschleife, während das zweite Byte
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fehlerhafte Nebenschleifenstellen an den Bits 9 und 14 enthält. Zur Erläuterung wird eine Leseoperation beschriebene
Das in Fig«5 dargestellte Magnetblasensteuerwerk 108
liefert dann die Logikschaltung von Fig.6, die Signale 110,
112, 114 und 116, die die Signale INITRW , GC400, READ und CHIP ADRESS sind. Abhängig von diesen Signalen werden an
den Ausgängen der NAND-Schaltungen 166 und 164 die Signale
LOAD A bzw. BSYNCH erzeugt, und acht Datenbits werden parallel in das Schieberegister 154 gelesen. Wie'Fig.8
zeigt, enthalten die ersten acht Bits oder das Byte 1 ein fehlerhaftes Bit an der Stelle 7. Eine Übertragung
einer Information aus d©r Bitstelle 7 zum Benutzer wird mit Hilfe der programmierbaren Festspeicher 124 bis 130
verhindert. Das Adressenregister 132 hat den programmier«'
baren Festspeichert Signale zugeführt, die Adressen entsprechend
den aus den Speichermodulen gelesenen Daten aus~ wählen. Die erste Adresse des programmierbaren Festspeichers
enthält vier binäre Datenbits entsprechend einem Sprungabstand 6. In anderen Y/orten heißt das, daß die Daten nach
dem parallelen Schieben in das Schieberegister 154 seriell in das Schieberegister 156 geschoben werden. Es ist erwünscht,
während dieser seriellen Datenübertragung zu verhindern, daß der siebten Bitstelle entsprechende Daten übertragen werden.
Die an der ersten Adresse des programmierbaren Festspeichers gespeicherten Binärdaten bewirken die Erzeugung eines Signals,
das die Übertragung von Daten in das Schieberegister 156 für das Bit verhindern, das dem Bit 7 im vorliegenden Beispiel
entspricht, wie noch erläutert wird. ...
Aus Fig.7 ist zu erkennen, daß nach dem Anlegen des Lese/
Schreib-Auslösesignals INITRV/ die binäre Codegruppe für
die Zahl 6 in den Sprungabstandszähler 134 geladen wird. Nach Fig.7 haben die Signale an den Anschlüssen SQA, SQg,
SQC und SQ des Zählers 134 die Binärwerte 0, 1, 1, 0, was
der binären Codegruppe für die Zahl sechs entspricht„
709807/0678
Nach der ersten positiven Flanke 201 des Taktsignals GC400 zählt der Zähler abwärts zum Binärwert für die Zahl 5,
wie zu erkennen ist, da die Signale an den Anschlüssen SQ., SQB, SQC und SQD die Werte 1, O, 1, O haben. Der Zähler 134
zählt dann weiterhin mit jeder positiven Flanke des Taktsignals GC400 um einen Zählschritt abwärts, bis der Zählerstand
den Wert 0 erreicht, worauf am M/M-Anschluß 136 des Sprungabstandszählers 134 ein Ausgangssignal erscheint, das
an den Eingang D des Flipflops 138 angelegt wird. Mit der
nächsten positiven Flanke 200 des Taktsignals GC400 geht
das Signal FUNCBN auf einen niedrigen. Signalwert über, und das Taktsignal 4OO EN, das am Ausgang des Sechsfachnegators
150 erzeugt wird, wird für die Dauer eines Impulses ausgetastet. Dies führt zur Austastung des BCLK-Impulses
für die Dauer eines Zyklus, so daß im Verlauf des Zeitintervalls, in dem das siebte Bit des Datenworts vom
Schieberegister 154 zum Schieberegister 156 übertragen würde,
am Eingang des Schieberegisters 156 kein Taktsignal zur Verfügung steht.
Abhängig von der positiven Flanke 200 des Taktsignals GC400
wird der Inhalt der zweiten Adresse des programmierbaren Festspeichers gelesen .und. in den Sprungabstandszähler 134
eingegeben. An diesem Speicherplatz ist der digitale Datenwert 0010 entsprechend einem Sprungabstand 2 vorhanden.
Wie aus Fig.8 zu erkennen ist, müssen zwei Speicherplätze übersprungen werden, nämlich die Datenbitplätze
7 und 8 vor der nächsten Fehlerstelle, die sich bei 9 befindet. Nachdem zwei Bits aus dem Schieberegister
154 in das Schieberegister 156 getaktet worden sind, geht das Funktionsfreigabesignal FUNCEN wieder auf einen niedrigen
Signalwert über und ein BCLK-Impuls wird verhindert, so daß
eine Datenübertragung in das Schieberegister 156 nicht erfolgt,
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Es ist zu erkennen, daß nur einwandfreie Datenbits in
das Schieberegister 156 übertragen werden. Diese einwandfreien Datenbits werden dann parallel zum Benutzer übertragen.
Eine Schreiboperation läuft in ähnlicher Weise ab mit der Ausnahme, daß Daten vom Anwendungssystem zum Schieberegister
156 übertragen werden. Die Daten werden seriell über die UIiD-Schaltung 202 zum Schieberegister 154 geschoben.
Das andere Eingangssignal der UND-Schaltung ist das Signal FUNCEN, das seinerseits abhängig vom
Sprungabstand zwischen fehlerhaften Bits in den Magnetblasenchips der Speichermodule erzeugt wird. Da die
Daten parallel aus dem Schieberegister 154 zu der für
das Schreiben von Daten vorgesehenen Parallelsammelleitung 204 des Moduls geschoben werden, wird in diesem Fall für
die Speicherplätze, die einer fehlerhaften Nebenschleife auf einem der Chips zugeordnet sind, ein Binärwert 0
eingesetzt.
Eine geeignete Baueinheit für jede dargestellte UND-Schaltung ist der von der Firma Texas Instruments
Incorporated, Dallas, Texas vertriebene Typ SN7400; für die Sechsfachnegatoren ist der Typ SN7404 dieser
Firma geeignet; geeignete Flipflops sind die Flipflops SN7474 dieser Firma; geeignete Zähler sind die
Typen SN74191 dieser Firma; als Schieberegister eignet sich der Typ SN74S299 dieser Firma; für die UND/OD3R-Negatoren
eignet sich der Typ SN 7451 dieser Firma.
Fig.9 zeigt das Blockschaltbild einer Redundanzanordnung,
die sich besonders für Großspeicherorganisationen eignet. In der in Fig.9 dargestellten Ausführungsform sind zur
Erläuterung zwei programmierbare Festspeicher 206 und 208
709807/0676
dargestellt, die jeweils 256 Datenwörter mit jeweils
vier Bits enthalten. Ein Adressenzähler 219 adressiert nacheinander die Speicherplätze der programmierbaren Festspeicher.
Die Ausgänge der programmierbaren Festspeicher sind so miteinander verbunden, daß an jeder Ausgangsleitung
das Äquivalent einer Speicherorganisation mit jeweils 512 χ Bits erscheint. In einer Anordnung, wie sie in Fig.9 dargestellt
ist, wäre jeder Nebenschleife eines Magnetblasen-Chips ein Bit des programmierbaren Festspeichers zugeordnet.
Die programmierbaren Festspeicher wurden dabei entweder den Binärwert 1 oder den Binärwert O enthalten. Für den
einen Binärwert wird ein Freigabesignal erzeugt, damit
Magnetblasen in die oder aus der zugehörigen Nebenschleife geschoben werden. Für den anderen Binärwert wäre jedoch
das Freigabesignal nicht vorhanden, und die Magnetblasen
wären an einem Verschieben in die oder aus der Magnetschleife gehindert. Bin Vorteil dieser Anordnung besteht
darin, daß ein Sprungabstandszähler nicht erforderlich ist, wie es bei den zuvor beschriebenen Anordnungen der Fall
war ο
Die Erfindung.ist hier zwar im Zusammenhang mit speziellen
Ausführungsbeispielen beschrieben worden, doch kann der Fachmann ohne weiteres erkennen, daß im Rahmen der Erfindung
auch weitere Abv/andlungen möglich sind.
709807/067©
Claims (1)
- Patentansprüche1. Hagnetblasen-Speicheranordnung mit wenigstens einem dünnen Magnetfilm , der Magnetblasen aufrechterhalten kann, die abhängig von einer Steuervorrichtung in steuerbarer Weise in dem Magnetfilm von einer Speicherstelle zu einer anderen bewegbar sind, wobei der Magnetfilm wenigstens einen fehlerhaften Bereich enthält, in dem Magnetblasen nicht angebracht werden können, gekennzeichnet durch einen programmierbaren Festspeicher zum Speichern der Stellen des fehlerhaften Bereichs, wobei der programmierbare Festspeicher so an die Steuervorrichtung angeschlossen ist, daß ihm Signale zugeführt werden, die die Verwendung des fehlerhaften Bereichs zum Abspeichern des fehlerhaften Bereichs verhindern.2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß anden Ausgang des programmierbaren Festspeichers eine variable Verzögerungsvorrichtung angeschlossen ist, und daß die variable Verzögerungsvorrichtung derart ausgebildet ist, daß sie abhängig vom Ausgangssignal des programmierbaren Festspeichers ein Ausgangssignal für die Steuervorrichtung erzeugt, das die Übertragung von Magnetblasen zu oder von Abschnitten des Magnetfilms in zeitlicher Zuordnung zum Auftreten des Ausgangssignals verhindert.3. Anordnung nach Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Adressenspeicherplatz des programmierbaren Festspeichers Binärdaten entsprechend der Anzahl der Speicherplätze zwischen einer ersten fehlerhaften Speicherstelle und einer zweiten fehlerhaften Speicherstelle abspeicherbar sind, wobei die an jeder Adresse des programmierbaren Festspeichers abgespeicherten Binärdaten Dignale liefern, die die variable Verzögerungsvorrichtung so steuern, daß das Ausgangssignal nach einer709807/0678vorbestimmten Verzögerung erzeugt wird, die zeitlich der Anzahl der Speicherstellen zwischen der ersten fehlerhaften Speicherstelle und der zweiten fehlerhaften Speicherstelle entspricht.4t Magnetblasen-Speicheranordnung, gekennzeichnet durch einen dünnen Magnetfilm für die Erzeugung von Magnetblasen, eine auf dem Magnetfilm angebrachte Vorrichtung zum Festlegen eines Hauptwegs zur Weiterleitung von Magnetblasen, mehrere neben dem Hauptweg angeordnete Nebenschleifen zur Magnetblasenweiterbewegung, wobei eine oder mehrere Nebenschleifen nicht funktionsfähig sind, eine Übertragungsvorrichtung zum Übertragen von Magnetblasen zwischen den Nebenschleifen und dem Hauptweg und einem programmierbaren Festspeicher zum Speichern der Stellen der einen oder der mehreren nicht funktionsfähigen Nebenschleifen, wobei der programmierbare Festspeicher Ausgangssignale liefert, die die Übertragung von Magnetblasen in die eine oder die mehreren nicht funktionsfähigen Nebenschleifen verhindern.5. Magnetblasen-Speicheranordnung, gekennzeichnet durch mehrere Magnetblasen-Datenchips mit jeweils einem Hauptweg zum Weitertransportieren von Magnetblasen und mehreren Nebenschleifen zum Weitertransportieren von Magnetblasen, wobei wenigstens eine der Nebenschleifen nicht funktionsfähig für die Weiterleitung der Magnetblasen ist, eine Steuervorrichtung zum Weitertransportieren von Magnetblasen um jeden der Hauptwege und um die Nebenschleifen mit einer ausgewählten Taktfrequenz und zum Steuern-der Übertragung von Daten in Form der magnetischen Blasen zwischen den Nebenschleifen und dem Hauptweg, einen programmierbaren Festspeicher, der derafct an die Steuervorrichtung angeschlossen ist, daß er die relative Stelle jeder fehlerhaften709807/0676Nebenschleife auf jedem der Daten-Chips speichert, wobei der Ausgang jeder Adresse des programmierbaren Festspeichers eine Binärcodegruppe liefert, die der zeitlichen Verzögerung zwischen fehlerhaften Nebenschleifen entspricht, und eine Zählervorrichtung, die an den Ausgang des programmierbaren Festspeichers angeschlossen ist und einen Ausgangsimpuls liefert, der an die Steuervorrichtung angelegt wird und Lese- oder Schreiboperationen während des ZeitIntervalls sperrt, das dem Ausgangsimpuls zugeordnet ist, wobei die Zählervorrichtung abhängig vom Ausgangssignal des programmierbaren Festspeichers diesen Ausgangsimpuls liefert, der zeitlich bezüglich der Anlegung des Ausgangssignals des programmierbaren Festspeichers um eine Zeitdauer verzögert ist, die der am Ausgang des programmierbaren Festspeichers anliegenden Binärcodegruppe entspricht.6. Anordnung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen mit dem programmierbaren Festspeicher verbundenen Adressenzähler zum sequentiellen Auswählen von Speicherplätzen.7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den Ausgang der Zählervorrichtung eine Logikschaltung angeschlossen ist, die abhängig von dem Ausgangssignal ein Sperrsignal an die Steuervorrichtung liefert, das eine Schreib- oder Leseoperation verhindert und ein Taktsignal für den Adressenzähler erzeugt, damit eine neue Adresse des programmierbaren Festspeichers ausgewählt wird und damit ein Freigabesignal für die Zählervorrichtung geliefert wird, das die Übertragung des Inhalts der neuen Adresse des programmierbaren Festspeichers in die Zählervorrichtung freigibt.709807/06768. Magnetblasen-Speicheranordnung, gekennzeichnet durch mehrere Magnetblasenspeichermodule, die jeweils mehrere Magnetblasen-Chips enthalten, eine jedem Magnetblasen-Chip zugeordnete Steuervorrichtung zum Weiterbewegen von Magnetblasen, wobei die Steuervorrichtung Fühler zum Feststellen der Anwesenheit oder der Abwesenheit von Magnetblasen und Erzeugungsvorrichtungen zum Schreiben neuer Magnetblasen enthält, während jeder Magnetblasen-Chip einen Hauptweg zur Weiterbewegung von Magnetblasen und mehrere zugeordnete Nebenschleifen zum Weiterbewegen von Magnetblasen enthält, von denen eine oder mehrere auf jedem Chip fehlerhaft sind, einen mit den Speichermodulen und mit der Steuervorrichtung verbundenen programmierbaren Festspeicher, der die Stelle der fehlerhaften Nebenschleifen in jedem Chip speichert, eine an die Module angeschlossene erste Speichervorrichtung zum parallelen Übertragen von Daten zwischen ihr und den Modulen und eine an eine Ausgangsklemme angeschlossene zweite Speichervorrich tung zum parallelen Übertragen von Daten zeichen ihr und der Ausgangsklemme, wobei die erste und die zweite Speichervorrichtung mittels serieller Datenübertragungsvorrichtungen miteinander verbunden sind, während sie an den Ausgang des programmierbaren Festspeichers angeschlossen sind, so daß eine serielle Datenübertragung zwischen der ersten und der zweiten Speichervorrichtung während Übertragungszeitperioden verhindert wird, die der Stelle einer fehlerhaften Nebenschleife entsprechen.9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Speichervorrichtungen aus Parallel-Serien-Schieberegistern bestehen.10. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß an den Ausgang des programmierbaren Festspeichers eine Zählervorrichtung angeschlossen ist, die an die erste und an die zweite Speichervorrichtung ein Signal zum Sperren der Daten-709807/0676übertragung zwischen ihnen angeschlossen isteο Magnetblasen-Speicheranordnung mit einem dünnen Magnetfilm zur Erzeugung von Magnetblasen, einer auf dem Magnetfilm angeordneten Vorrichtung zur Festlegung eines Hauptwegs zum weitertransportieren von Magnetblasen sowie mehrerer Nebenschleifen zum Yfeitertransportieren von Magnetblasen neben dem Hauptweg, wobei eine oder mehrere Nebenschleifen nicht funktionsfähig sind und eine Übertragungsvorrichtung zum Übertragen von Magnetblasen zwischen den Nebenschleifen und den Hauptwegen, dadurch gekennzeichnet, daß ein programmierbarer Festspeicher vorgesehen ist, der für jede der Hauptschleifen einen Speicherplatz enthält, daß Speicherplätze des programmierbaren Festspeichers, die funktionsfähigen Nebenschleifen zugeordnet sind, ein Signal mit einem ersten Signalwert enthalten, daß Speicherplätze des programmierbaren Festspeichers, die funktionsunfähigen Nebenschleifen zugeordnet sind, Signale mit einem zweiten Signalwert enthalten und daß ein Signal mit dem zweiten Signalwert die Übertragung von Magnetblasen in die ihm zugeordnete Nebenschleife sperrt. :709807/0676Leerseite
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