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DE2630319A1 - Bohrhammer - Google Patents

Bohrhammer

Info

Publication number
DE2630319A1
DE2630319A1 DE19762630319 DE2630319A DE2630319A1 DE 2630319 A1 DE2630319 A1 DE 2630319A1 DE 19762630319 DE19762630319 DE 19762630319 DE 2630319 A DE2630319 A DE 2630319A DE 2630319 A1 DE2630319 A1 DE 2630319A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
ratchet
striker
drilling
rotary hammer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19762630319
Other languages
English (en)
Other versions
DE2630319C2 (de
Inventor
Erwin Dipl Ing Stiltz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE19762630319 priority Critical patent/DE2630319C2/de
Publication of DE2630319A1 publication Critical patent/DE2630319A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2630319C2 publication Critical patent/DE2630319C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D16/00Portable percussive machines with superimposed rotation, the rotational movement of the output shaft of a motor being modified to generate axial impacts on the tool bit
    • B25D16/006Mode changers; Mechanisms connected thereto

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

  • Bohrhammer
  • Es sind Handbohrmaschinen zum drehenden Bohren und schlagintensitätsverstellbaren Drehschlagbohren bekannt, die mit einer axial verschiebbaren Bohrspindel und einem mit dieser in Eingriff bringbaren Schlagkörper ausgerstet sind und die in Gehäuse zusätzlich unabhängig von Schlagkörper betreibbare Ratschenscheiben aufweisen, wobei dann Schlagkörper und Ratschenscheiben wahlweise in Eingriff bringbar sind. Nit dieser Naßnahie ist es möglich geworden, die Schlagenergie im Gerät sowohl iit einem Schlagkörper als auch iit Ratschenscheiben zu erzeugen. Daher können sowohl empfindliche Arbeiten iit kleinen und großen Bohrerdurchmessern als auch grobe Arbeiten iit großen Bohrerdurchmessern ausgeführt werten (DT-OS 2 050 843).
  • Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, mit wirtschaftlichem Aufwand einen Bohrhammer mit eInem frei fliegenden und über ein durch einen Antriebsmechanismus beeinflußtes Medium in eine hin- und hergehende Bewegung versetzbaren Schlagkörper zu schaffen, der sowohl einen Hammerbetrieb auf der Basis des auf den Schlagkörper einwirkenden Mediums ermöglicht als auch einen unabhängigen Schlagbohrbetrieb mittels einer Ratschenscheibenanordnung zuläßt. Ein Bohrhammer dieser Art ist beispielsweise ein pneumatischer Bohrhammer, bei welchem mittels eines in einer Zylinderbüchse arbeitenden Antriebskolbens ein ebenfalls in diesem Zylinder befindlicher, freier Schlagkörper über Luft als Medium in eine Ein- und Herbewegung versetzt wird.
  • Diese Aufgabe ist dadurch gelöst, daß der Bohrspindel eine mittels einer Fiibrungshülse und einer relativ zu dieser beweglichen Stellbuchse axial verschiebbare Ratschenscheibe zugeordnet ist, die mit einer fest auf der Bohrspindel angebrachten Gegenratschenscheibe in Eingriff bringbar ist und in der Eingriffs lage zugleich eine die Wirkung des Schlagkörpers ausschließende ariale Anschlagbegrenzung für die Bohrspindel verkörpert.
  • Damit wird der Anwendungsbereich von 3ohrhämmern beträchtlich erweitert, da insbesondere auch Feinbohrarbeiten, welche bisher nur ntit speziellen Schlagbohrmaschinen mechanischer Konzeption befriedigend durchführbar waren, nunmehr auch iit einem pneumatisch, hydraulisch oder magnetisch betätigten Bohrhammer ausführbar sind.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung enthält die Ratschenscheibe Mittel bzw. sind ihr solche Mittel zugeordnet, welche in der Stellung Schlagbohren" ein Verschieben oder Verdrehen der Ratschenscheibe verhindern.
  • Der Gegenstand der Erfindung wird im nachstehenden anhand der Zeichnung, die ein zweckmäßiges Ausführungsbeispiel schematisch veranschaulicht, näher erläutert.
  • Es zeigen: Fig.1 einen Bohrhammer in Seitenansicht in Stellung "Schlagbohren", teilweise geschnitten, Fig.2 eine Teilansicht des Bohrhammers gemäß Fig.1, Jedoch in Stellung "Hammerbohren" und um ca. 450 versetzt gezeichnet (vergl. Fig.3), Fig.3 eine Seitenansicht der Fhrungshülse ii Schnitt, Fig.4 eine Ansicht der Fiihrungshülse in Richtung A, Fig.5 eine Rückansicht der beweglichen Ratschenscheibe, Fig.6 eine Ansicht längs des Schnittes A- B durch Fig.5.
  • Wie insbesondere aus Figur 1 ersichtlich ist, besteht der Schlagantrieb des Bohrhammers aus einem in einer Zylinderbüchse 1 laufenden Arbeitskolben 2 und einem ebenfalls in der Zylinderbüchse 1 geführten frei fliegenden Schlagkörper 3.
  • Der Arbeitakolben wird über einen Exzenter 4 angetrieben, dessen Antriebswelle 5 über ein Winkelgetriebe 6,7 in Drehung versetzt wird, wobei das Antriebskegelrad 7 auf einer Vorgelegewelle 8 angeordnet ist, welche in ihrem werkzeugseitigen Bereich ein Zahnrad 9 aufweist, das über ein mit dem Ritzel 10 der Welle 11 des Antriebsmotors 12 im Eingriff stehendes Zwischenrad 13 angetrieben wird.
  • Auf der Vorgelegewelle 8 sitzt werkzeugseitig vor dem Zahnrad 9 ein Ritzel 14, welches das Zahnrad 15 derSpindelhülse 16 antreibt. In der Spindelhülse befindet sich die Bohrspindel 17, die einen axialen Bewegungsspielraum s hat.
  • Die Bohrspindel enthält eine fest auf ihr angeordnete oder auch angearbeitete Gegenratschenscheibe 18, der eine Ratschenscheibe 19 zugeordnet ist, die verschiebbar ist und daher mit der Gegenratschenscheibe 18 in und außer Eingriff bringbar ist. Die verstellbare Ratschenscheibe 19 steht unter der Wirkung einer Druckfeder 20, die sich außer an der Ratschenscheibe 19 unmittelbar oder mittelbar an der Scheibe 21 abstützt. Sowohl die Bohrspindel 17 als auch die Ratschenscheiben 18 und 19 sind von einer feststehenden Führungshülse 22 umschlossen, die, wie auch Figur 3 zu entnehmen ist, mit zwei b-förmigen Verlauf aufweisenden Ausnehtungen 23 versehen ist. In diesen Ausnehmungen sind zwei in Umfangsrichtung gegeneinander versetzte Schrauben 24 geführt, die mit der Ratschenscheibe 19 vereinigt sind und deren Köpfe in die Stellbuchse 25 eingreifen.
  • Das Verschieben der Ratschenscheibe 19 aus der Stellung 1,Hammerbohren" (Figur 2) in die Stellung "Schlagbohren" erfolgt nun in der Weise, daß die mit den Köpfen der Schrauben 24 im Eingriff stehende Stellbuchse 25 entgegen der Kraft der Feder 20 nach vorne, d.h. gegen die Werkzeugseite zu, geschoben und die Schraubenköpfe durch eine anschließende Drehbeweguag in die in Umfangsrichtung der Führungshülse 22 verlaufenden Schlitze 26 der Ausnehmungen 23 eingeführt werden (Fig.3).
  • Diese Stellung der Ratschenscheibe 19 ist in Figur 1 festgehalten. Wird nun der Bohrhammer in Arbeitsstellung gebracht und das Werkzeug an den zu bearbeitenden Gegenstand gedruckt, so kommen die Ratschen 18,19 miteinander in kraftschlüssige Verbindung, wodurch sich die Bohrspindel periodisch vor-und zurückbewegt, 80 daß sich eine Schlagbohrwirkung ergibt und der Hammer als Schlagbohrer arbeitet. Um dabei eine Arretierung der verstellbaren Ratschenscheibe 19 zu gewährleisten, sind die Schlitze 26 der beiden L-förmigen Ausnehmungen 23 in der Führungshülse 22 jeweils mit einer Erweiterung 27 versehen, derart, daß die Köpfe der Schrauben 24 nach erfolgter Verschiebung der Ratschenscheibe 19 selbsttätig in diese Erweiterungen eingreifen. Aufgrund der Wirkung der Druckfeder 20 iSt damit die Lage der Ratschenscheibe 19 fixiert (vergl. auch Fig.3).
  • Soll der Hammer als eigentlicher Bohrhammer betrieben werden, was gleichbedeutend ist mit zur Wirkung kommendem Schlagkörper 3, so brauchen lediglich die Köpfe der Schrauben 24 durch eine Drehung der Stellbuchse 25 außer Eingriff mit der Erweiterung 27 bzw. mit dem Schlitz 26 gebracht zu werden, woraufhin die Feder 20 die Stellbuchse 25 samt Ratschenscheibe 19 in die Stellung gemäß Figur 2 drückt und in dieser Lage hält. Damit fehlt die Anschlagbegrenzung für die Bohrspindel 17 in Form der Ratschenscheibe 19, so daß die Bohrspindel bei auf sie über das Werkzeug ausgeübtem Achsialdruck soweit gegen das Hammerinnere zu verschiebbar ist, daß der Bohrspindelschaft 28 in das Innere der Zylinderbüchse 1 reicht und so der Wirkung des Schlagkörpers 3 ausgesetzt ist. Der Hammer arbeitet damit als pneumatischer Bohrhammer. Das den frei fliegenden Schlagkörper beaufschlagende Medium kann, wie bereits erwähnt, ohne weiteres auch eine Flüssigkeit sein oder durch magnetische Felder realisiert sein.
  • Wie aus den Fig.3 und 4 ersichtlich ist, besitzt die Fihrungshülse 22 segmentförmige Erhebungen 29, an denen in der Stellung "Schlagbohren' die Ansätze 30 der Ratschenscheibe 19 zur Anlage kommen. Mit 71 sind in der Ratschenscheibe 19 angebrachte Gewindebohrungen für die Aufnahme der Schrauben 24 bezeichnet, vergleiche hierzu auch die Fig. 5 und 6.
  • - Patentansprüche - L e e r s e i t e

Claims (4)

  1. Patentansprüche 1. Bohrhammer mit einem freifliegenden, mittelbar oder unmittelbar auf das Werkzeug einwirkenden Schlagkörper, dem über ein auf ihn einwirkendes, durch einen Antriebsmechanismus beeinflußtes Medium eine hin- und hergehende Bewegung vermittelt wird, und bei dem die Bohrspindel mittels einer sie aufnehmenden Spindelhülse in Drehung versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohrspindel (17) eine mittels einer Führungshülse (22) und einer relativ zu dieser beweglichen Stellbuchse (25) axial verschiebbare Ratschenscheibe (19) zugeordnet ist, die mit einer fest auf der Bohrspindel angebrachten Gegenratschenscheibe (18) in Eingriff bringbar ist und in der Eingriffs lage zugleich eine die Wirkung des Schlagkörpers (3) auschlieende axiale Anschlagbegrenzung für die Bohrspindel (17) verkörpert.
  2. 2. Bohrhammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbaren Ratschenscheibe (19) deren selbsttätige Arretierung in der Schlagbohrstellung bewirkende Mittel zugeordnet sind.
  3. 3. Bohrhammer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungshülse (22) Förmige Ausnehmungen (23) enthält, deren angenähert radial verlaufende Schlitze (26) Erweiterungen (27) aufweisen.
  4. 4. Bohrhammer nach den Ansprüchen 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich an der verstellbaren Ratschenscheibe (19) eine Druckfeder (20) abstützt.
DE19762630319 1976-07-06 1976-07-06 Bohrhammer Expired DE2630319C2 (de)

Priority Applications (1)

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DE19762630319 DE2630319C2 (de) 1976-07-06 1976-07-06 Bohrhammer

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2630319A1 true DE2630319A1 (de) 1978-01-12
DE2630319C2 DE2630319C2 (de) 1985-05-02

Family

ID=5982322

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19762630319 Expired DE2630319C2 (de) 1976-07-06 1976-07-06 Bohrhammer

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DE (1) DE2630319C2 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2508370A1 (fr) * 1981-06-29 1982-12-31 Hilti Ag Marteau perforateur avec porte-outil

Families Citing this family (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US11964376B2 (en) 2020-09-24 2024-04-23 Techtronic Cordless Gp Multi-function handheld electric tool

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2050843A1 (de) * 1970-10-16 1972-04-20 Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt Motorisch angetriebenes Handwerkzeug zum drehenden Bohren und Drehschlagbohren
DE1652685B2 (de) * 1968-02-08 1978-01-19 Hilti Ag, Schaan (Liechtenstein) Einrichtung zum umschalten von schlagbohren auf drehbohren

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Publication number Publication date
DE2630319C2 (de) 1985-05-02

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