DE2629995B2 - Ladeelektrode - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebene Art einer Ladeelektrode.
Elektrostatische Tintenstrahldrucker sind in zwei Hauptgruppen unterteilbar.
Als Beispiel für eine dieser Gruppen dient die USA-Patentschrift 35 96 275, durch die es bekannt ist,
aus einer einzigen Düse eine unter Druck stehende, elektrisch leitfähige Flüssigkeit auszustoßen in Form
eines Flüssigkeitsstromes, der gestört wird zum Zwecke des Auslösens in individuelle Tröpfchen. Beim Ablösen
des einzelnen Tröpfchens werden dieselben wahlweise mit einer unterschiedlichen Ladung von einer Ladeelektrode
aufgeladen. Diese Tröpfchen passieren dann ein elektrostatisches Ablenkfeld und werden hierdurch aus
ihrer normalen Flugbahn um eine Entfernung abgelenkt, die proportional is· zur Größe der von den Tröpfchen
getragenen Ladung. Die Tröpfchen schlagen dann auf das zu bedruckende Papier an Orten auf, die durch die
Ablenkentfernung bestimmt sind.
Zu der anderen Gruppe gehört beispielsweise die USA-Patentschrift 33 73 437, durch die es bekannt ist,
eine unter Druck stehende, elektrisch leitfähige Flüssigkeit aus einer Mehrzahl von Düsen auszustoßen
und in einzelne Tröpfchen aufzulösen. Auch hier wird jedes Tröpfchen beim Ablösen vom Flüssigkeitsstrom
von einer zugeordneten Ladeelektrode wahlweise aufgeladen. Statt die einzelnen Tröpfchen mit unterschiedlichen
Ladungen zu versehen, wird hier binär gearbeitet, d. h., die einzelnen Tröpfchen erhalten
entweder eine vorherbestimmte Ladung oder verbleiben in ihrem ungeladenen Zustand. Die Tröpfchen
passieren dann ein elektrostatisches Ablenkfeld, wobei die geladenen Tröpfchen in eine Tintenauffangblende
aufgelenkt werden, während die ungeladenen Tröpfchen nicht abgelenkt werden und ihrer normalen
Flugbahn folgen, um auf dem zu bedruckenden Papier aufzuschlagen.
Die verwendeten Ladeelektroden enthalten teilweise ein elektrisch leitendes Material oder umgeben die
zugeordnete Düse vollständig und erstrecken sich gleichförmig entlang des Tintenstromes um eine
mehrere Tröpfchen umfassende Strecke. Das Tröpfchen wird in Übereinstimmung mit dem von der Ladeelektrode
erzeugten Feld aufgeladen zum Zeitpunkt seines Ablösens vom Tintenstrom, jedoch kann der genaue
Auslösepunkt entlang der Tintestromlängsachse variieren in Abhängigkeit einiger Faktoren, wie Flüssigkeitsviskosität und Druck. Das Feld muß entlang dieser
Strecke gleichförmig sein, so daß die Tropfen richtig aufgeladen werden ohne Rücksicht auf den genauen
Ablösepunkt. Beispielsweise ist die Ladeelektrode nach der USA-Patentschrift 35 96 275 röhrenförmig ausgebildet
In der Vorrichtung nach der USA-Patentschrift 33 73 437 ist die Ladeelektrode als U-förmiger Kanal
ausgebildet. Das Einsetzen einer derartigen Ladeelektrode in den Tragkörper und das Verbinden der
Ladeelektroden mit einer Ladesignalquelle ist schwierig, besonders bei einem eine Vielzahl von Düsen
aufweisenden Tintenstrahldruckkopf.
Verschiedene Versuche wurden gemacht, um diese Schwierigkeiten zu umgehen. Ein Beispiel ist durch die
USA-Patentschrift 35 86 907 bekannt, die eine Laderingplatte zeigt, die eine Vielzahl von Löchern aufweist,
die von einem elektrisch leitenden Überzugsmaterial umgeben sind und die Wand bedecken, um einen
Ladering zu bilden. Auf dieser Platte ist eine Vielzahl von Leitungen aufgebracht, zur elektrischen Verbindung
des genannten Überzugsmateriales einen jeden Laderinges mit einem Stecker. Diese Technik sieht ein
Plattieren von Löchern in zwei Dimensionen vor und gibt die Ladeelektrode frei für eine Berührung mit dem
Nebel der elektrisch leitfähigen Tinte, wodurch elektrische Kurzschlüsse entstehen können.
Es ist auch bekannt (USA-Patentschrift 36 04 980), eine dielektrische Tragplatte vorzusehen, deren eine
Planseite einer Mehrzahl von Tintenströmen benachbart ist und Streifen elektrisch leitfähigen Materiales
trägt, die jedem Tintenstrom benachbart sind und mit plattierten und an die Ladesignalquelle angeschlossenen
Leitungen verbunden sind. Auch hier erfordert die Elektrode ein Plattieren in verschiedene Richtungen.
Diese Art von Ladeelektrode ist jedoch nur einer Seite eines jeden Tintenstromes benachbart und umgibt nicht
denselben, wodurch sich ein schwaches elektrisches Feld ergibt. Ein direkter Kontakt mit dem Tintennebel
ist vermeidbar durch Anwendung einer gemeinsamen Isolierschicht, jedoch ist dieselbe der Lunkerbildung
oder Beschädigungen ausgesetzt, wodurch auch hier durch die Tinte ein elektrischer Kurzschluß entstehbar
ist.
Durch die USA-Patentschrift 36 18 858 ist es bekannt, in einer dielektrischen Stange mit einer Mehrzahl von
U-förmigen Nuten jede Nut mit einem elektrisch leitfähigen Material zu überziehen und mit gedruckten
Leitungen zu verbinden, die von jeder dieser Nuten zu einer Anschlußstelle verlaufen. Auch hier ist ein
Plattieren in verschiedene Richtungen erforderlich und sind die Elektroden einem elektrischen Kurzschluß
ausgesetzt
Es ist daher die Aufgabe der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung, eine gegenüber der Flugbahn
der Tintentröpfchen isolierte, einfach herzustellende Ladeelektrode zu schaffen.
Weitere Merkmale der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Die Erfindung ist nachstehend anhand von in den Figuren veranschaulichten Ausführungsbeispielen beschrieben.
Es zeigt
F i g. 1 eine Ladeelektrode in auseinandergezogener Darstellungsweise,
F i g. 2 eine schaubildliche Darstellung der Ladeelektrode nach F i g. 1 in fertigem Zustand,
F i g. 3 eine weitere Ausführungsform einer Ladeelektrode in auseinandergezogener Darstellungsweise,
Fig.4 die Ladelektrode nach Fig.3 in fertigem
Zustand,
F i g. 5 eine weitere Ausführungsform einer Ladeelektrode in auseinandergezogener Darstellungsweise und
Fig.6 die Ladeelektrode nach Fig.5 in fertigem
Zustand.
Die Ladeplatte 20 (Fig. 1, 2) ist vorgesehen für eine
Verwendung in einem elektrostatischen Tintenstrahldrucker. Diese Ladeplatte weist zwei Reihen zylindrischer
Ladeöffnungen 21, 22 auf, die sich durch die Ladeplatte vollständig erstrecken und dem Durchlaß
zugeordneter Tintenströme dienen. Diese Tintenströme werden in bekannter Weise durch einen Tintenstrahldruckkopf
erzeugt und in Ströme gleich großer Tintentröpfchen aufgelöst. Die Ladeplatte 20 ist von der
Düsenöffnung beabstandet, so daß die Tintenströme in individuelle, gleich große Tintentröpfchen innerhalb der
zugeordneten zylindrischen Ladeöffnungen 21, 22 sich auflösen. Die Tintentröpfchen werden wahlweise
elektrostatisch aufgeladen und die geladenen Tröpfchen anschließend durch ein elektrostatisches Ablenkfeld in
eine Tintenauffangblende abgeleitet, während die ungeladenen Tröpfchen ihrer natürlichen Flugbahn
folgen und auf dem zu bedruckenden Papier aufschlagen.
Eine derartige Ladeplatte 20 ist in einem Tintenstrahldruckkopf verwendbar (nicht gezeigt), bei dem
eine Mehrzahl von Tintenströmen in einzelne Tröpfchen aufgelöst wird, die aufgeladen und in eine
Auffangblende abgelenkt werden können.
Eine Leiterplatte 20 besteht aus einer Mehrzahl von dielektrischen Folien 30, die mit einer Mehrzahl von
Löchern 21, 22 und 31, 32 ausgestattet sind. Plane Ladeelektrodenfelder 34 sind auf einer Planfläche der
dielektrischen Folie 30 durch einen geeigneten Niederschlagsprozeß aufgebracht. Beispielsweise können diese
Elektrodenfelder 34 mittels Siebdruck abgesetzt werden. Es ist natürlich auch ein Absetzen mittels
Zerstäuben oder Plattieren von Kupfer oder anderen geeigneten, elektrisch leitfähigen Materialien über die
gesamte Fläche der dielektrischen Folie 30 mit anschließendem Aufbringen einer fotoempfindlichen
Maskenschicht möglich. Geeignete Elektrodenfelder 34 sind dann mittels fotolithographischer Maskentechnik
und anschließendem Ätzen der unabgedeckten Schicht möglich. Darauf ist die Maske zu belichten und bis auf
die Oberfläche des Leiters zu ätzen, wodurch das Elektrodenfeld 34 übrig bleibt.
Für Isolierzwecke wird bevorzugt, daß die Elektrodenfelder
das Innere der zylindrischen Ladeöffnungen 21, 22 nicht berühren, sondern von denselben um eine
vorher bestimmte Entfernung beabstandet sind. Das r) Gegenteil gilt für die Löcher 31, Z2, d. h., hier ist es
notwendig, daß die Elektrodenfelder die Innenkanten der Löcher für einen anschließenden elektrischen
Kontakt berühren.
Einige der dielektrischen Folien 30 werden dann
Einige der dielektrischen Folien 30 werden dann
in übereinandergestapelt in der Weise, daß nicht zwei
einander berührende Oberflächen Elektrodenfelder besitzen und daß die Löcher 2Ϊ, 22, 31 und 32
konzentrisch ausgerichtet sind. Der Stapel wird dann mit der Folie 36 abgedeckt, die identisch mit den Folien
r> 30 ist und auch die gleichen Löcher 21, 22, 31 und 32
aufweist, jedoch kein Elektrodenfeld besitzt.
Die Folien sind übereinandergestapelt und bilden so die in F i g. 2 dargestellte, geschichtete Ladeplatte 20.
Beispielsweise sind die Folien 30 ungefähr 0,18 mm
Beispielsweise sind die Folien 30 ungefähr 0,18 mm
2» dick und bestehen aus einem verdichteten Schlamm
eines organischen Binders und eines anorganischen Füllstoffes, wie Aluminiumpartikel. In diese Folien sind
die Löcher 21,22,31 und 32 gestanzt. Die Elektrodenfelder
34 aus Molybdänsilber sind anschließend im
i"> Siebdruckverfahren aufgebracht. Die Folien sind aufeinandergeschichtet
und der gesamte Schichtaufbau ist gesintert, um den organischen Binder zu verteilen und
eine feste keramische Einheit zu bilden. Die Elektrodenfelder sind dadurch ungefähr 0,15 mm beabstandet, und
in die individuelle Identität der Folien 30 ist verlorengegangen,
wodurch eine positive isolierende Versiegelung der Löcher 21 und 22 hervorgerufen ist, wohingegen die
Leiter bei den Löchern 31,32 einander berühren, um die Verbindungszylinder 38 (F i g. 2) herzustellen.
i' Bei einer anderen Ausführungsform für eine Schichtanordnung
ist zwischen den Folien ein Klebstoff angeordnet, der die Isolierversiegelung der Löcher 21,
22 bildet. Ein Durchgangslochplattieren ist verwendbar, um das Innere der Löcher 31, 32 durch die geschichtete
i" Elektrodenplatte zu plattieren, um die zugeordneten
Elektrodenfelder miteinander zu verbinden. Die so entstehenden plattierten Durchgangslochverbindungen
sind in F i g. 2 mit 38 bezeichnet. Die Verbindungen 38 sind dann mitteis geeigneter Drähte oder niedergeschla-
Vi gener Leitungen mit Ladeelektrodentreiberschaltungen
zu verbinden.
Die Feldgleichförmigkeit und die Feldstärke im Zentrum der Elektroden der Ladeplatte 20 kommt
derjenigen einer konventionellen Röhrenelektrode sehr
■">" nahe, wenn der Innenelektrodenringdurchmesser d
größer ist als die axiale Entfernung t zwischen den Ringen. Dies ist ausdrückbar als ein Verhältnis durch die
Gleichung d/t> 1.
Die Ladeplatte 20 der F i g. 2 kann Elektrodenschich-
Vi ten aufweisen, die durch Isolierschichten von ungefähr
0,15 mm voneinander beabstandet sind mit Löchern 21 und 22 von 0,17 bis 0,20 mm Durchmesser und mit einem
Elektrodendurchmesser c/von ungefähr 0,25 mm.
Die Ladeplatte 20 weist zwei parallele Reihen von
■ ■» Ladeelektroden für zwei entsprechende Reihen von
Tintenstrahldüsen auf. Jedoch ist auch eine Ladeelektrodenanordnung in einer einzigen Reibe oder mit mehr als
zwei Reihen oder als Einzelanordnung für eine einzelne Düse möglich.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 und 4 sind in den dielektrischen Folien 40, aus denen die Ladeplatte
42 besteht, an einer Seite Nuten 43 angeordnet. Die Ladeelektrodenfelder 44 sind somit gabelförmig und
umgeben beabstandet die Nuten 43. Die Elektrodenfelder werden durch die gleiche Technik gebildet, wie in
Verbindung mit F i g. 1 und 2 beschrieben wurde, und erstrecken sich in ähnlicher Weise zu Verbindungslöchern
45,46, die in den Folien 40 gebildet sind. Wie bei der Ladeplatte nach Fig.2 sind die Folien 40
aufeinandergeschichtet geschichtet und werden durch die Deckfolie 48, die geeignete Nuten 43 und Löcher 45,
46 aufweist, jedoch keine Elektrodenfelder, abgedeckt. Die Folien 40, 48 sind dann aufeinandergeschichtet
ausgerichtet und zu der Ladeplatte 42 (F i g. 4) geformt. Die Löcher 45, 46 sind, wie weiter oben bereits
beschrieben, elektrisch miteinander verbunden, um Anschlüsse mit Ladespannungsquellen zu bilden.
Wie in den F i g. 3, 4 gezeigt, bilden die Nuten 43 die Ladeelektroden für eine einzige Reihe von Düsen. Zum
Zwecke der Veranschaulichung ist von den die Düsen verlassenden Tintenströmen ein Tintenstrom 50, der in
einzelne Tröpfchen 51 aufgelöst ist, eingezeichnet, so daß man erkennen kann, wie er die Nuten 43 in der
Ladeplatte 42 passiert. Für einen zweireihigen Tintenstrahldruckkopf sind entweder zwei Ladeplatten 42 zu
verwenden und zwar je eine für eine Reihe oder es sind die Nuten 43 und entsprechende Ladefelder 44
abwechselnd mit variierender Tiefe, gemessen von der Kante 54 der Ladeplatte 42, anzuordnen. Das Durchgangslochplattieren
bildet Zylinder 49 von elektrisch leitfähigem Material, das gerade Elektrodenfelder 44
verbindet, so daß alle Gabeln für eine einzige Nut 43 die gleiche Ladespannung erhalten.
Bei konzentrierten Anordnungen, bei denen die Tintenströme sehr nahe voneinander benachbart sind,
ist eine elektrische Trennung erzielbar durch Abstufung der Elektrodenfelder 54,55, wie in F i g. 5 dargestellt ist.
Die Nuten, das Ausrichten und das Aufeinanderschichten ist identisch mit der in Fig.3 und 4 gezeigten
Anordnung, wie aus F i g. 6 hervorgeht. Die Elektroden können auch in zwei Reihen angeordnet sein mit Nuten
von unterschiedlicher Tiefe, wie weiter oben bereits erwähnt ist. Außerdem sind die Anordnungen nach den
F i g. 3, 4 und den F i g. 5, 6 für mehr als zwei Reihen verwendbar und sind auch für eine einzige Ladeelektrode
verwendbar.
Die Feldgleichförmigkeit und die Feldstärke im Zentrum der Elektroden der Ladeplatte 42 oder der
Ladeplatte 58 kommt der einer konventionell gebildeten U-förmigen Elektrode sehr nahe, wenn die seitliche
Entfernung d zwischen den gegenüberliegenden Seiten der Elektrode größer ist als die Längs- oder axiale
Entfernung zwischen zwei benachbarten Elektroden.
Bei nach dem Binärsystem arbeitenden Tintenstrahldruckern ist der genaue Pegel der Ladung nicht so
wichtig, da alle geladenen Tropfen ausgeblendet werden. In diesen Fällen sind Ladeelektroden mit etwas
nicht linearen Feldern tragbar. Daher kann die Beziehung zwischen der seitlichen Entfernung i/und der
Längsentfernung t, das Verhältnis d/t, geringfügig
kleiner als 1 sein, beispielsweise bei dem Aufbau nach den F i g. 5 und 6.
Ein Vorteil dieser Ladeelektroden besteht darin, daß die Elektroden in der Schichtplatte gewissermaßen
versteckt sind und dadurch keine zusätzliche Passivierung erforderlich ist, um zu vermeiden, daß leitende
Tinte bzw. Tintennebel, der auf die Ladeplatte spritzen bzw. sich dort niederschlagen kann, einen elektrischer
Kurzschluß zwischen Elektroden und Tintenstrahl erzeugt. Außerdem ist durch dieses Verstecken dei
Elektroden in dem Schichtaufbau die Bildung vor Lunkern in einer dielektrischen Schicht vermieden.
Die Ladeplatte ist natürlich auch bei Tintenstrahldruckern verwendbar, bei denen die ungeladener
Tropfen ausgeblendet werden und die geladener Tropfen auf das Papier gelenkt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Ladeelektrode zum Aufladen von den Düsen von Tintenstrahldruckköpfen ausgestoßenen Tintentröpfchen,
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Folien (30 bzw. 40) aus dielektrischem Material aufeinandergeschichtet sind die pro Düse
einen mit deren Längsachsen fluchtenden Durchgang (21, 22 bzw. 43) aufweisen, daß jeder
Durchgang an einer Seite einer jeden Folie von einer Dünnfilmelektrode (34 bzw. 44 bzw. 54) umgeben ist,
wobei zwischen der Kante des Durchganges (21, 22 bzw. 43) und der Dünnfilmelektrode 24 bzw. 44 bzw.
54 ein nichtleitender Randbereich freigelassen ist und daß jede Dünnfilmelektrode eines jeden
Durchganges mit einer gemeinsamen Anschlußstelle (32,31 bzw. 45,46) pro Düse verbunden ist
2. Ladeelektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand d zwischen den
gegenüberliegenden Seiten einer jeden Ladeelektrode (34 bzw. 44 bzw. 54) größer ist als der Abstand t
benachbarter Elektroden, gesehen in der Längsrichtung eines jeden Durchganges (22,21 bzw. 43).
3. Ladeelektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgänge (22, 21)
kreisförmige Löcher darstellen und jede Ladeelektrode (34) ihr Loch ringförmig umgibt.
4. Ladeelektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgänge (43) von einer
gemeinsamen Kante der Folienschichtung (42 bzw. 58) aus verlaufende Nuten darstellen und jede
Elektrode (44 bzw. 54) ihre Nut gabelförmig umgibt.
5. Ladeelektrode nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß nur jede zweite Nut (43) einer
jeden Folie von einer Elektrode (54) umgeben ist und daß in jeweils benachbarten Folien in der Längsrichtung
der Düsen gesehen ebenfalls nur jeder zweiten Nut (43) eine Elektrode (54) zugeordnet ist.
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